Das russische Fernsehen hat über das Treffen von Putin mit den obersten Militärs und der russischen berichtet und eine Zusammenfassung gebracht, die ich übersetzt habe.Beginn der Übersetzung:

Hyperschall, Laser und Roboter. Putin nennt Prioritäten bei der Waffenentwicklung

Russland muss Technologien entwickeln, die die Entwicklung neuer Hyperschallwaffen ermöglichen: Hochleistungslaser und effiziente robotische Verteidigungssysteme. Wladimir Putin erläuterte diese Aufgabe heute auf dem abschließenden Treffen mit Militärs und Vertretern der Verteidigungsindustrie. Dem Präsidenten zufolge verfügt das Land bereits über Waffen, die in der Welt keine Entsprechung haben. Die Wirksamkeit von Systemen wie Avangard, Kinzhal, Peresvet und Zirkon wurde in Tests überzeugend nachgewiesen. Aber die Technologie muss weiterentwickelt werden.Die jüngsten Entwicklungen des russischen militärisch-industriellen Komplexes haben Wissenschaft und Produktion weit vorangebracht. Viele Systeme sind bereits im Einsatz. Fast alle wurden unter der persönlichen Aufsicht des Präsidenten geschaffen.„Die Entwicklung von Laser-, Hyperschall-, kinetischen und anderen Waffen in unserem Land, die in der Welt keine Entsprechung haben, war ein echter Durchbruch in der Militärtechnologie, der die Fähigkeiten der Streitkräfte um ein Vielfaches gesteigert und für viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte, ein hohes Maß an militärischer Sicherheit für Russland gewährleistet und auch zur Stärkung der strategischen Parität beigetragen hat. Die Entwicklung und Serienproduktion solch effizienter, hochtechnologischer und innovativer Waffen ist heute eine der Hauptrichtungen der Entwicklung der Streitkräfte“, sagte der Präsident.Hyperschall verändert in möglichen zukünftigen Konflikten alles. Das Raketensystem Kinzhal zum Beispiel kann zuverlässig alle bestehenden Luft- und sogar Raketenabwehrsysteme überwinden. Mit einer Reichweite von bis zu 3.000 Kilometern können die Kinzhal-Raketen jedes Ziel auf jedem Kriegsschauplatz treffen.Der eigentliche Durchbruch war die Entwicklung des strategischen Raketensystems Avangard. Tests haben bestätigt, dass die Avangard auf dem Weg zum Ziel eine Geschwindigkeit von bis zu 27 Mach erreichen kann. Gleichzeitig kann sie den Kurs und die Flughöhe aktiv ändern. Es ist schwer vorstellbar, was sie daran hindern könnte, ihr Ziel zu erreichen. Der Sprengkopf kann eine nukleare Ladung von bis zu 2 Megatonnen tragen. Die ideale Vergeltungswaffe. Die Avangard ist bereits bei den strategischen Raketentruppen im Einsatz. Und sehr bald wird auch die Marine ähnlich wirksame Waffen erhalten.„Die Tests des seegestützten Hyperschall-Marschflugkörpers Zirkon stehen kurz vor dem Abschluss. Während der Erprobung traf sie in voller Übereinstimmung mit dem Auftrag sowohl Land- als auch Seeziele aus Unterwasserposition und von Überwasserschiffen aus präzise. Im nächsten Jahr werden diese Raketen an die russische Marine geliefert“, sagte Wladimir Putin.Vor genau einem Monat hat das Atom-U-Boot Sewerodwinsk vom Weißen Meer zwei aufeinanderfolgende Starts der Zirkon durchgeführt: zunächst aus der Überwasserposition und dann aus einer Tiefe von 40 Metern unter Wasser.Die russische Anti-Schiffs-Hyperschallrakete Zirkon ist einzigartig, weil sie eine Geschwindigkeit von Mach 9 erreichen kann. Das ist 9 Mal schneller als der Schall. Die Hauptziele sind feindliche Überwasserschiffe. Die Rakete bewegt sich in einer Höhe von etwa 40 Kilometern auf ihr Ziel zu und führt dann ein scharfes Manöver durch, ohne abzubremsen. Die bestehenden Luftabwehrsysteme sind praktisch nicht in der Lage, sie abzufangen.Der Schwung, den die Entwicklung der Hyperschallwaffen dem gesamten militärisch-industriellen Komplex gegeben hat, zeigt, wie wichtig es ist, neue Technologien zu entwickeln.„Von größter Bedeutung bei der Entwicklung dieser und anderer vielversprechender Waffentypen und -muster ist die Anwendung von Technologien der künstlichen Intelligenz, die einen qualitativen Durchbruch bei der Verbesserung der Kampfeigenschaften von Waffen ermöglichen dürfte. Die wichtigste und grundlegendste Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass die vielversprechenden Waffen und Ausrüstungen, die im Rahmen der Umsetzung des Programms hergestellt und an die Truppen geliefert werden, Russland zuverlässig vor potenziellen Bedrohungen schützen“, so der Staatschef.Putin schlug vor, all diese Prioritäten und Aufgaben in das neue staatliche Rüstungsprogramm bis 2033 aufzunehmen. Das Verteidigungsministerium entwickelt das Programm derzeit.Ende der ÜbersetzungIn meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.Das Buch ist aktuell in diesem Monat erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.