Offener Brief im Lancet: „Es ist falsch und gefährlich, von einer Pandemie der Ungeimpften zu sprechen“

Covid-19

Ein deutscher Professor hat in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet einen sehr lesenswerten offenen Brief veröffentlicht, den ich übersetzt habe.

von Anti-Spiegel 29. November 2021 17:27 Uhr

Als ich letzte Woche auf der Konferenz in Moskau war, hat einer der Redner die offiziellen Narrative der Covid-19-Pandemie hinterfragt und interessante Details über die Gründung der WHO erzählt, über die ich bei Gelegenheit noch berichten werde. Am Ende seines Vortrages hat auch einen offenen Brief zitiert, der am 20. November im The Lancet veröffentlicht worden ist. Darüber wollte ich eigentlich zeitnah berichten, aber da ich so viele Themen für Artikel habe und auch noch einen runden Geburtstag gefeiert habe, habe ich das irgendwie vergessen.

Allerdings hat RT-DE am 28. November über den Brief aus The Lancet berichtet und so habe ich mich wieder daran erinnert, dass ich darüber schreiben wollte. Daher tue ich nun das, was ich schon letzte Woche tun wollte, und veröffentliche eine Übersetzung des offenen Briefes, den Professor Dr. Günter Kampf von der Universität Greifswald am 20. November im The Lancet veröffentlicht hat.

Vorher sei noch angemerkt, dass Professor Dr. Kampf kein Unbekannter in der akademischen Welt ist, denn er hat schon öfter Im The Lancet veröffentlicht, allerdings eher Meinungen, die dem offiziellen Covid-19-Narrativ widersprochen haben. Er scheint eine interessante Person zu sein, denn zu Covid-19 hat er sowohl im Mainstream (Welt und NZZ) als auch in alternativen Medien (nachdenkseiten und rubikon) Artikel veröffentlicht.

Beginn der Übersetzung:

COVID-19: Die Stigmatisierung der Ungeimpften ist nicht gerechtfertigt

In den USA und in Deutschland haben hochrangige Offizielle den Begriff „Pandemie der Ungeimpften“ verwendet und damit angedeutet, dass Menschen, die geimpft wurden, für die Epidemiologie von COVID-19 nicht relevant sind. Die Verwendung dieses Begriffs durch Offizielle könnte manchen Wissenschaftler zu der Behauptung veranlasst haben, dass „die Ungeimpften die Geimpften mit COVID-19 bedrohen“. Doch diese Sichtweise ist viel zu einfach.

Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass geimpfte Personen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Übertragung spielen. In Massachusetts, USA, wurden im Juli 2021 bei verschiedenen Ereignissen insgesamt 469 neue COVID-19-Fälle festgestellt. 346 (74 %) dieser Fälle traten bei Personen auf, die ganz oder teilweise geimpft waren, 274 (79 %) davon waren symptomatisch. Die Schwellenwerte für den Zyklus waren bei vollständig geimpften Personen (Median 22,8) und ungeimpften, nicht vollständig geimpften oder Personen mit unbekanntem Impfstatus (Median 21,5) ähnlich niedrig, was auf eine hohe Viruslast auch bei vollständig geimpften Personen hinweist. In den USA wurden bis zum 30. April 2021 insgesamt 10.262 COVID-19-Fälle bei geimpften Personen gemeldet, von denen 2.725 (26,6 %) asymptomatisch waren, 995 (9,7 %) ins Krankenhaus eingeliefert wurden und 160 (1,6 %) starben. In Deutschland sind 55,4 % der symptomatischen COVID-19-Fälle bei Patienten im Alter von 60 Jahren oder älter bei vollständig geimpften Personen aufgetreten, und dieser Anteil steigt jede Woche. In Münster, Deutschland, traten bei mindestens 85 (22 %) von 380 vollständig geimpften oder von COVID-19 genesenen Personen, die eine Diskothek besucht hatten, neue COVID-19-Fälle auf. Geimpfte Personen haben ein geringeres Risiko einer schweren Erkrankung, sind aber immer noch ein relevanter Teil der Pandemie. Es ist daher falsch und gefährlich, von einer Pandemie der Ungeimpften zu sprechen. In der Vergangenheit haben sowohl die USA als auch Deutschland negative Erfahrungen mit der Stigmatisierung von Teilen der Bevölkerung aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion gemacht. Ich fordere hochrangige Offiziele und Wissenschaftler auf, die unangemessene Stigmatisierung ungeimpfter Menschen, zu denen unsere Patienten, Kollegen und andere Mitbürger gehören, zu beenden und zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um die Gesellschaft zusammenzubringen.

Günter Kampf

Ende der Übersetzung

Wie schön wäre es, wenn so besonnene Leute die Entscheidungen in der Pandemie treffen würden. Stattdessen darf Bundeskorruptionsminister Spahn Entscheidungen verkünden und der Bundeshampelmann Lauterbach tingelt durch die Talkshows und macht die Menschen panisch, damit sie die unsinnigen Entscheidungen der Regierung nicht hinterfragen.

Quelle

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