Wie Kiew lebende Soldaten für tot erklärt hat

Präsident Selensky hat 13 ukrainischen Soldaten posthum den Orden „Held der Ukraine“ verliehen, weil sie so heldenhaft für die Ukraine gekämpft haben sollen. Allerdings leben die Soldaten alle noch.

von Anti-Spiegel

28. Februar 2022 03:19 Uhr

Tatsächlich waren auf der Insel 82 Soldaten stationiert und sie sind alle wohlauf. Sie haben sich ergeben und befinden sich auf der Krim. Dort werden sie versorgt und Russland hat ihnen – wie auch allen anderen ukrainischen Soldaten, die die Waffen niedergelegt haben – die Rückkehr nach Hause erlaubt, sobald das gefahrlos möglich ist. Sie dürfen zu Hause anrufen und ihren Verwandten mitteilen, dass sie am Leben und gesund sind.

Das russische Fernsehen hat die Soldaten am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt und ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Hier ein Auszug aus der letzten Pressekonferenz des Sprechers des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow: „Die russischen Streitkräfte haben seit Beginn der Spezialoperation 1.067 ukrainische militärische Infrastrukturen zerstört. Leider gibt es Tote und Verletzte bei unseren Kameraden. Aber unsere Verluste sind um ein Vielfaches geringer als die Zahl der vernichteten Nationalisten und die Verluste der ukrainischen Streitkräfte. Was die ukrainischen Kriegsgefangenen anbelangt, so werden wir alle Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die ihre Waffen niedergelegt haben, weiterhin mit Würde behandeln. Aber wir wissen, wie die ukrainischen Nazis die wenigen gefangenen russischen Soldaten behandeln, und wir sehen, dass die Folterungen und Quälereien die gleichen sind wie die der deutschen Nazis und ihrer Lakaien-Politiker im Großen Vaterländischen Krieg. Ich möchte unterstreichen: Alle Gesichter, Stimmen, Telefonnummern, ihre Koordinaten, IP-Adressen sowie die Korrespondenz aller ukrainischen Nazis, die an der Folterung unserer Kameraden beteiligt sind, werden aufgezeichnet und identifiziert. Sie alle werden unweigerlich gefunden und zur Verantwortung gezogen werden“.

Ein Bericht darüber, wie Kiew sich Märtyrer schafft.

„Die Jungs sind heldenhaft gestorben!“, verkündete Selensky auf Ukrainisch.

„Wenn man uns beerdigt hat, wird man uns auch zu Hause beerdigen. Zumindest ist das Meinung aller Jungs hier.“, sagte der ukrainische Soldat, nachdem er Selenskys Rede gehört hat.

Selenskys Erklärung wird von den ukrainischen Soldaten mit Überraschung und unverhohlener Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Das sind die Soldaten, die am 24. Februar auf der Schlangeninsel die Waffen niedergelegt haben. Es sind 82 Soldaten, aber Kiew sagt, es wären 13 und sie seien angeblich heldenhaft gestorben.

„Sie haben uns begraben, als wir noch lebten. Sie haben posthume Auszeichnungen verliehen, die nun wirklich niemand haben will“, empören sich die Soldaten.

Selensky selbst musste wissen, dass deutlich mehr als 13 Personen auf der Schlangeninsel waren. Ende letzten Jahres war er bei einem Manöver persönlich dort.

„Wir haben die Abwehr eines Angriffes geübt. Die wichtigste Losung war, dass der Präsident entdeckte Bodenschätze verteidigen will.“, sagte einer der Soldaten.

„Ich verstehe nicht, wie die von 13 Soldaten reden können, wenn wir etwa 80 waren.“, meint ein anderer.

Die Schlangeninsel ist ein strategisch wichtiger Ort. Sie stand bereits im Mittelpunkt eines internationalen Skandals. Anfang der 2000er Jahre haben Rumänien und die Ukraine um die vor der Küste entdeckten Öl- und Gasvorkommen gegen einander geklagt. Dann schuf die ukrainische Regierung zu ihrem eigenen Vorteil das Dorf Beloye. Allerdings gab es dort kaum Zivilisten.

„Auf der Insel war eine Einheit des Grenzschutzes und Geräte der Funk-, See und Luftüberwachung. Darüber hinaus ist Rumänien bekanntlich in die NATO eingetreten und hat bei sich Patriot-Raketen und Waffen, die unser Gebiet erreichen können, stationiert.“, erklärt Sergej Gorbatschow von der Schwarzmeerflotte.

Die ukrainische Regierung brauchte ein heiliges Opfer, um Russland dann der Brutalität zu bezichtigen. In diesem exklusiven Video erzählen uns die Soldaten von der Schlangeninsel, dass Kiew sie de facto zum Sterben zurückgelassen hat.

„Ich habe eine weiße Tüte hochgehalten, damit die Drohne sie sicher sehen kann. Als ich runter kam, hatte sich das Lager schon ergeben. Ich habe dann per Funk den Befehl zur Übergabe gegeben.“, erklärt dieser Soldat.

Lügen und Verrat sind seit langem das Markenzeichen der Kiewer Regierung. Bereits 2014 errichtete sie eine zynische Wasserblockade gegen die Krim-Bewohner, die die ukrainische Regierung damals als ihre Bürger bezeichnet und versprochen hat, sie „zurückzuholen“. Nun ist der Damm, den die Nationalisten gebaut hatten, von unserem Militär gesprengt worden. Nach acht Jahren fließt wieder Wasser auf die Krim.

Diese Soldaten glauben Kiew nun nicht mehr. Die, die auf der Schlangeninsel waren, werden nicht mehr in der Armee dienen. Jetzt sind sie in Sicherheit und gesund. Sie rufen zu Hause an, um zu sagen, dass sie am Leben sind, und können dabei die Tränen nicht zurückhalten.

Die Soldaten werden auf der Krim bleiben, bis mit der ukrainischen Seite eine Vereinbarung über ihre Rückkehr getroffen wird. Unser Verteidigungsministerium erklärte, dass alle 82 Soldaten zu ihren Familien zurückkehren können, sobald alle rechtlichen Fragen geklärt sind.

Ende der Übersetzung

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