Satirischer Kommentar: Wie Putin den Klimawandel abgewendet hat

Seit Jahren und spätestens seit Greta wissen wir, dass die Welt untergeht, wenn wir den CO2-Ausstoß nicht reduzieren. Putin hat den drohenden Weltuntergang nun abgewendet.

von Anti-Spiegel

3. März 2022 04:19 Uhr

Seit Jahrzehnten lernen wir von Politik und Medien, dass der Klimawandel in Kürze zum Weltuntergang führen wird, wenn wir nicht ganz schnell, sofort, am besten gestern, aber spätestens bis 2030 aus der Kohle aussteigen. Und die panische Greta hat das unterstrichen und Millionen von Kids Freitags zum Hüpfen eingeladen, damit auch wirklich der letzte alte Sack (oder besser gesagt: alte, weiße Mann) endlich versteht, dass die Welt bei fünf vor Untergang steht!

Das war in Stein gemeißelt, dafür wurden massenhaft Windräder akzeptiert, dafür wurden die Preise für Strom und Heizung durch CO2-Zertifikate in nie gekannte Höhen getrieben, dafür hat Uschi von der Leyen einen Green Deal für die EU beschlossen, der die Steuerzahler 1.000 Milliarden Euro kosten soll und so weiter. Das alles war nötig und sollte klaglos hingenommen werden, weil ansonsten das Klima unwiderbringlich geschädigt wird, Millionen von Menschen durch Wüstenbildung in Not geraten oder durch den Anstieg der Meeresspiegel in Küstengebieten ertrinken.

Aber nun ist alles anders, denn Putin hat die Welt vor den Folgen des Klimawandels gerettet! Das sage ich nicht, das sagt Annalena Baerbock, unsere Außenministerin und Expertin für alles außer Bücher schreiben. Und wenn die das sagt, dann wird es sicher stimmen.

Sie verstehen nicht, wovon ich rede? Okay, dann erkläre ich das gerne.

Baerbock war bei einer ZDF-Talkshow zu Gast, also bei einer der Sendungen, in der das deutsche Spitzenpersonal seine auswendig gelernten Parolen raushauen darf und die Zuschauer allen Ernstes glauben, die komplizierten und komplexen Probleme der Welt ließen sich mit Patentlösungen wegzaubern, die das bundesdeutsche Spitzenpersonal in 45 Sekunden wahlweise lächelnd oder ernst dreinblickend in die Kamera absondern darf, bevor ein anderer Vertreter des Spitzenpersonals (oder der Moderator) einen unterbricht. Das ZDF schreibt über Baerbocks denkwürdigen, ja historischen Auftritt:

„Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hält angesichts möglicher Engpässe in der Energieversorgung durch den Konflikt mit Russland einen späteren Kohleausstieg in Deutschland für möglich. „Ja, das ist der Preis, den auch wir zahlen für diesen Krieg von Herrn Putin“, sagte die Grünen-Politikerin am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „maybrit illner spezial“ auf die Frage, ob die Grünen nun den Kohleausstieg verschieben müssten.“

Wir halten fest: Putins Eingreifen in der Ukraine hat dem Klimawandel die Gefährlichkeit genommen. Plötzlich geht die Welt nicht mehr unter, wenn Deutschland nicht ganz schnell aus der Kohle aussteigt. Der Klimawandel bedeutete bekanntlich den Weltuntergang, das Ende der Menschheit. Und nun, wo Putin in der Ukraine unterwegs ist, ist der Weltuntergang zu einem Preis geworden, „den wir auch zahlen.“

Warum lassen Moderatoren diesen Leuten solche Aussagen durchgehen? Warum steht das Publikum nicht auf und fragt, was denn nun mit dem Weltuntergang werden soll, der sicher kommen wird, wenn Deutschland nicht bis 2030 aus der Kohle aussteigt?

Wer den Narrativen der westlichen Medien und Politiker folgt, der muss geistig sehr flexibel sein und sollte möglichst nicht selbständig denken, denn was gestern noch in Stein gemeißelt war, muss heute nicht mehr unbedingt gelten.

Ernstes Nachwort

Ich will damit das, was in der Ukraine geschieht, nicht runterspielen, im Gegenteil. Wer meine Arbeit verfolgt, der weiß, dass ich seit 2014 für den Frieden in der Ukraine kämpfe, denn dort ist seit 2014 Krieg und seit 2014 sterben dort fast täglich Zivilisten, übrigens 75 Prozent von ihnen durch das Feuer der ukrainischen Armee.

Das war den Politikern, die jetzt Entsetzen heucheln, acht Jahre lang vollkommen egal. Ich möchte denen sagen: Ich bin seit acht Jahren für den Frieden, Ihr erst seit seiner Woche!

Die meisten von denen, die im Westen jetzt entsetzt sind, wussten vor einer Woche kaum, wo die Ukraine auf der Karte zu finden ist. Sie wussten nicht, dass nur 2.000 Kilometer von Berlin entfernt täglich Zivilisten um ihr Leben fürchten. Im Gegensatz zu denen habe ich dort Freunde und ich bin ehrlich an Frieden in der Ukraine interessiert. An einem Frieden für die ganze Ukraine, auch für den Donbass, der dem Westen acht Jahre so herzlich egal war.

In meinem neuen Buch „Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk und die Hintermänner – Die wahren Ziele hinter Covid-19“ zeige ich anhand von umfangreichen zugespielten Datenanalysen, wie die Pandemie durch diverse Organisationen in mehreren Phasen vorbereitet wurde, wobei die aktive Vorbereitungsphase etwa 2016/2017 begann. Darüber hinaus zeigen die Daten auch, welche übergeordneten Ziele diese Organisatoren verfolgen und wie die Pandemie ihnen den Weg zur Erreichung dieser Ziele ebnet.

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