Am 1. Mai feiert Italien seinen „Freedom Day“. Damit ist Deutschland der letzte Geisterfahrer in Europa.

IMAGO / ZUMA Press

Die italienische Regierung hat spät, aber nicht zu spät einen Ausstieg aus den meisten Pandemiemaßnahmen angekündigt. Bereits am 31. März wird der seit zwei Jahren in Italien geltende Notstand aufgehoben. Ab dem Zeitpunkt müssen Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten, nicht mehr in Quarantäne. Schulen und Kindergärten unterliegen damit bei Corona-Fällen keiner Quarantänepflicht mehr.

Zusätzlich wird die Regierung unter Premierminister Mario Draghi den Stab auflösen, der die Exekutive in der COVID-Krise beriet. Draghi kündigte an, ab dem 1. April die Maßnahmen schrittweise zu lockern, erklärte aber zugleich, dass man diese im Krisenfall wieder anwenden könnte.

Italien korrigiert bei der Impfpflicht nach

Auch die Impfpflicht, die für Personen ab 50 Jahren gilt, soll gelockert werden. Bis zum 30. April reichen für diese Gruppe die 3G-Regeln. Nur für Pfleger und Mitarbeiter im medizinischen Bereich bleibt die Impfpflicht erhalten – sie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Die größte Entlastung bringt der 1. Mai. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Maskenpflicht auch für Innenräume. Zudem soll dann der „Green pass“ und damit sämtliche 2G- und 3G-Regeln fallen. Damit feiert Italien seinen „Freedom Day“ am Tag der Arbeit. Damit ist es offiziell: Deutschland ist der letzte Geisterfahrer in Europa.

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