In der Strafkolonie

In ihren so absurden wie beklemmenden Erscheinungsformen erinnert die
Coronakrise an die literarische Welt Franz Kafkas.
Von Ralph Zedler • 24. März 2022
Ohne dass wir etwas Böses getan hätten, wurden wir eines Morgens entrechtet,
zwangsweise maskiert, in unseren Häusern eingesperrt. Das Lebensgefühl dessen, der
ohne Grund drangsaliert wird, der verzweifelt und vergeblich gegen einen übermächtigen
Behördenapparat anrennt, dessen Welt sich von heute auf morgen in etwas Dunkles und
Groteskes verwandelt — wir kennen es aus dem Werk eines großen Schriftstellers: Franz
Kafka. „Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines
da“, hat Franz Kafka am 16. September 1920 in sein Tagebuch notiert. Diesem kafkaesken
Spannungsverhältnis zwischen Ausweglosigkeit und Hoffnung, Resignation und Wegen
aus der Krise widmet der Autor mittels vieler prägnanter Zitate Kafkas seinen Essay und
versucht damit, ein Stimmungsbild der letzten zwei Jahre zu zeichnen.
Kennen Sie das auch? Stellen Sie sich auch regelmäßig die Frage: Wo ist die Tür? Wo ist
der Ausgang? Empfinden Sie dieses Szenario, in dem wir alle seit nun mehr zwei Jahren
gefangen gehalten werden, auch wie ein Gefängnis, aus dem man verzweifelt
auszubrechen sucht?
„Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht“ (1).
Seit zwei Jahren vegetieren wir allesamt in einem verkommenen Lügengebäude, das zum
Zentrum der Welt erhoben wurde, vor uns hin. Und im Keller dieses Lügengebäudes
befindet sich ein Kerker. Aus dem scheint es keinen Ausweg zu geben.
Hin und wieder kommen zwar die Wärter vorbei und winken mit dem Schlüssel, aber sie
sperren nicht auf. Sie überlassen uns in diesem stinkenden, faulenden Verlies unserem
Schicksal und erschöpfen sich in Versprechungen: nur zwei harte Wochen, nur noch zwei
harte Monate, nur noch vier anstrengende Wochen, nur noch bis Weihnachten, nur noch
bis Ostern, nur noch bis Mai, nur noch bis zum Sommer, nur noch bis zur nächsten
Ministerpräsidentenkonferenz, nur noch bis zum 20. März 2022.
Diese grausame Hinhaltetaktik erdulden wir nun schon seit zwei Jahren. Und ein
wirkliches Ende ist nicht in Sicht. Entwurzelt wie Josef K. „Der Prozess“ oder
Landvermesser K. in „Das Schloss“ von Franz Kafka taumeln wir von Lockdown zu
Lockdown und von Lockerung zu Lockerung und wieder zurück.
Wir hangeln uns von Versprechen zu Versprechen und von Hoffnung zu Hoffnung. Und
am Ende mündet immer alles in der Enttäuschung. Zwischendurch gönnt man uns kleine
Erholungspausen, gibt diesen euphemistische Namen wie „Lockdown light“ oder
„Freedom Day“, malt aber zugleich bereits das nächste Schreckgespenst an die Wand,
damit sich bloß keine echte Entspannung in uns breitmachen kann.

Orakel und Begnadigung

Noch befinden wir uns im ersten Quartal des Jahres 2022 und unsere Politiker fabulieren
bereits davon, dass es im Herbst wieder Verschärfungen geben wird. Das wissen sie also
jetzt schon. Es bedarf gar keiner Zahlen, Daten und Fakten, es bedarf gar keiner
gefährlichen Viren oder neuen Mutanten mehr. Alles scheint bereits beschlossen. Die
Entwicklung über Sommer ist völlig egal, denn das, was im Herbst und Winter kommen
soll, steht ohnehin jetzt bereits fest.
Unser Leben fühlt sich seit zwei Jahren an wie in einer Strafkolonie, es gleicht einer
Haftstrafe, die man verbüßen muss und deren Länge aber niemand kennt. Ob es eine
Begnadigung gibt, weiß ebenfalls niemand. Man weiß ja noch nicht einmal, an wen man
sich wenden soll, um Selbige zu beantragen. Aufgeklärte Anwälte gibt es zu wenige,
Richter sind weitestgehend auf Linie der Regierung, der Rechtsstaat folgt blind der
Exekutive, statt diese zu kontrollieren. Und wir Insassen sind diesem Szenario quasi hilflos
ausgeliefert.
„Die Fesseln der gequälten Menschheit sind aus Kanzleipapier“ (2).
Unsere Lebenssituation mutet seit zwei Jahren durch und durch kafkaesk an. Und
diese stumpfe Bürokratie samt dieses Staatsapparates, der sich schrittweise
selbstermächtigt hat, ist eine weitere beängstigende Komponente in diesem bizarren
Schauspiel.
Behörden, die sich in selbstgefälligen und autoritären Anordnungen ergehen und für die
Bürger und deren Sorgen und Ängste quasi nicht erreichbar sind, wirken auf uns lähmend
und bedrohlich.
Beinahe jeder Politiker, den wir ansprechen oder anschreiben, duckt sich weg. Ämter und
Institutionen beantworten keine Briefe oder wenn dann nur mit den üblichen inhaltsleeren
Floskeln oder sie offenbaren sich als Meister im Delegieren, indem auf ihre Nicht-
Zuständigkeit und somit auf andere verweisen. Wie eingemauert sitzen die hoch
bezahlten Staatsdiener in ihren Amtsstuben, leisten Dienst nach Vorschrift, berufen sich
auf Paragrafen und Verordnungen, deren Sinn und Unsinn und Widersprüchlichkeiten sie
natürlich nicht hinterfragen. Der Obrigkeitsstaat zeigt seine ganze Macht und erstrahlt in
altem Glanz.
Kritisch nachfragende Bürger sind nicht mehr einfach nur noch lästig, nein, sie gelten
inzwischen als Gefahr für die innere Sicherheit und das bestehende System. Die
Verwaltung verwaltet nicht nur uns, sondern inzwischen primär sich selbst. An
Bürgerdialog sind die Bürgermeister mit punktuellen Ausnahmen nicht interessiert.

Kafka hat einmal geschrieben:
„Man muss bezaubern, wenn man etwas Wesentliches bekommen will“ (3).
Aber selbst unser friedlicher und menschlicher Zauber scheint an diesen
entmenschlichten Bürokraten abzuprallen.
Behördenwillkür oder Verschleierung
Der berühmte erste Satz aus Kafkas „Prozess“ kommt einem seit Längerem unweigerlich
in den Sinn:
„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte,
wurde er eines Morgens verhaftet.“
Kannten wir willkürliche Verhaftungen und Hausdurchsuchungen früher nur vom
Hörensagen und scheinen Letztere bei Schwerstverbrechern wie Menschenhändlern,
Drogenkartellen oder Kinderpornoringen durchaus gerechtfertigt, so verstören uns die
seit zwei Jahren durchgeführten Willkürlichkeiten gegen bis dato unbescholtene Bürger
doch immens. Da bekommen Ärzte wegen angeblich falscher Maskenatteste eine
Hausdurchsuchung (4). Oder Richtern, die ausnahmsweise einmal ein Urteil im Namen
des Volkes und nicht im Namen der Regierung gesprochen haben, werden sämtliche
Akten und Computer konfisziert (5).
Internationale Koryphäen der Medizin werden in die Emigration getrieben (6), Ärzte
drohen ihre Approbation zu verlieren (7) oder sogar ihre komplette Existenz (8). Ist das
Behördenwillkür oder systematische Vernichtung? Das ist die Frage. Was wird hier
gespielt? Geht es nur um Einschüchterung oder geht es um die Zerstörung der Existenz
von regierungskritischen Individuen? Will man vom eigenen Versagen ablenken oder soll
an den zum Delinquenten Erklärten ein Exempel statuiert werden? Ist das schon Diktatur
oder nur ein Rechtsstaat, der sich völlig verlaufen hat und ums Verrecken eine
Regierungslinie stützt, weil keiner die Traute besitzt, seinen Irrtum öffentlich
einzugestehen?
„Nichts als ein Erwarten, ewige Hilflosigkeit“ (9).
Unsere komplette Lebenssituation erzeugt in uns Ohnmacht und Hilflosigkeit. Als
kritische und in der Regel sensible Wesen rennen wir seit zwei Jahren aufgescheucht
von Versuch zu Versuch umher, dieses Elend zu beenden oder ihm zumindest zu
entkommen.
Wir versuchen alles Mögliche und das rechtlich Mögliche haben wir auch schon versucht
— mitunter unzählige Male: Wir protestieren öffentlich auf der Straße. Wir rebellieren
gegen Maßnahmen in Geschäften. Wir schreiben Briefe an Zeitungen, Politiker und
Behörden.
Wir suchen uns Verbündete, wir gründen Hilfsorganisationen, Vereine und Parteien wie
die Basis. Wir eröffnen Chatgruppen und geschlossene Kanäle bei Telegram. Wir
vernetzen uns. Wir lesen Bücher, einige literarisch begabte unter uns schreiben sogar
welche. Wir lesen täglich unzählige Artikel, hören Lieder mit kritischen Texten, lauschen
Taylor und Björn Banane. Wir kleben Plakate und Sticker. Wir verteilen Flyer an Passanten
und werfen sie in die Briefkästen. Wir führen Autokorsos durch. Wir reden untereinander
und miteinander — und leider manchmal auch übereinander.
„Daß ich vor keiner Demütigung zurückschrecke, kann ebenso gut Hoffnungslosigkeit
bedeuten als Hoffnung geben“* (10).
Wir suchen das Gespräch nach Außen. Oft mit wildfremden Menschen. Entweder wir
treffen dabei auf Gleichgesinnte oder wir stoßen auf eine Wand von Ablehnung, ja oft
sogar blindem Hass. Wir erdulden es, mit Vorurteilen und Vorverurteilungen konfrontiert
zu werden. Die bösesten und verleumderischsten Begriffe werden ausgepackt, um uns zu
diskreditieren. Wir müssen uns als „Faschisten“ und „Nazis“ beschimpfen lassen,
„Aluhutträger“ und „Covidiot“ klingen dagegen noch harmlos, „Schwurbler“ ist fast
schon lustig. All das lassen wir stoisch über uns ergehen, weil wir für die Freiheit stehen,
die uns das höchste Gut ist.
Wir diskutieren und streiten untereinander über die beste Strategie, über die wirksamste
Form des Protests, des Widerstands. Wir organisieren Demonstrationen, werden auf
selbigen von angeblichen „Freunden und Helfern“ zusammengeprügelt. Unsere Demos
werden mitunter willkürlich und eiskalt verboten oder zumindest stark behindert. Das
grundgesetzlich garantierte Versammlungsgesetz wird außer Kraft gesetzt oder uns
werden unerfüllbare Auflagen diktiert. Es wird von oberster Stelle alles getan, um uns den
Protest so schwer wie möglich zu machen.
All unser Tun führt jedoch nirgendwohin — kleine Achtungserfolge ausgenommen.
Viele von uns haben das Gefühl, immer wieder gegen eine Wand zu laufen — eine
Wand aus Gleichgültigkeit, Ignoranz und politischer Selbstgefälligkeit. Es scheint keine
Hoffnung zu geben.
Franz Kafka sagte einmal zu Max Brod:
„Hoffnung, unendlich viel Hoffnung — nur nicht für uns“ (11).
Klaustrophobisch kommt das Ganze daher, oder um es mit Kafka zu sagen:
*„Nicht verzweifeln, auch darüber nicht, daß du nicht verzweifelst. Wenn schon alles zu
Ende scheint, kommen doch noch neue Kräfte angerückt, das bedeutet eben, daß du
lebst. Kommen sie nicht, dann ist hier alles zu Ende, aber endgültig“ (12).
Selbstermutigung
Das Einzige, was uns von Anbeginn an stärkt, ist die Selbstermutigung. Indem wir uns
immer wieder gegenseitig sagen, wie viele wir inzwischen sind, wie viele Erwachte es gibt
und wie viele durchschauen, was hier läuft, erden wir uns. Vielleicht beschwichtigen wir
uns auch nur. Auf jeden Fall stärkt das unsere Gemeinschaft, auch wenn immer wieder in
regelmäßigen Abständen Zweifel hochkommen. Laut Umfragen standen schon 4 Prozent
von uns auf Demonstrationen, 11 weitere Prozent können sich das vorstellen und 7
Prozent denken zumindest darüber nach (13). Das gibt Hoffnung.
Wir warten auf die große Welle. Eine Welle, die die Menschen auf die Straßen spült und
den Unrat aus Korruption, Lobbyismus und inzwischen offener Diskriminierung in den
Orkus der Vergessenheit.
„Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine, aber Möglichkeiten der Rettung wieder so
viele wie Verstecke“ (14).
Wo ist die Tür aus diesem Albtraum? Wo ist der Ausgang? Wo befindet sich der Ausstieg
in die Freiheit?
Sind es die Masken? Nein, denn diese scheinen uns als Symbol der Unterwerfung und
des förmlichen Sklaveseins um jeden Preis erhalten zu bleiben.
Ist es der Abstand? Der Abstand ist inzwischen wortwörtlich geworden. Die Spaltung der
Gesellschaft ist die Folge dieses über uns verhängten Abstands. Wer Abstand hält, trennt
sich ab und irgendwann verliert er den Anschluss. Die Folge ist eine abgespaltene
Existenz.
Sind die fälschlicherweise als Impfung bezeichneten, genexperimentellen Injektionen der
Weg aus diesem Gefängnis? Definitiv nicht. Denn die Inzidenzen sind, obwohl inzwischen
70 Prozent der Bevölkerung gespritzt sind, alldieweil zehn-, zwölf- und mehrfach so hoch
wie zu dem Zeitpunkt, als es noch gar keine Impfstoffe gab. Obwohl Altkanzlerin Angela
Merkel gleich zu Beginn sagte, die Pandemie sei erst dann zu Ende, wenn alle Menschen
auf der Welt geimpft seien, ist inzwischen allen wachen Geistern klar, dass dem nicht so
ist und nie so sein wird.
Führt uns die Summe all dieser Maßnahmen aus dem Kerker? Nein, wir haben es hier
nicht mit Gestalttherapie zu tun, wo das Endprodukt mehr ist als die Summe seiner Teile.
Die Addition ungeeigneter Maßnahmen führt auch in der Summe nicht zum Erfolg.
„Dem Bösen kann man nicht in Raten zahlen — und versucht es unaufhörlich“ (15).
Ist es der Gehorsam? Augenscheinlich nicht. Denn schätzungsweise 80 Prozent der
Deutschen fügen sich im mitunter vorauseilendem Gehorsam allem noch so erdenklichen
Schwachsinn an Maßnahmen und bekommen ihre Freiheit trotzdem nicht zurück. Sie
spielen das perfide Spiel mit, dessen Perfidität viele sogar durchschauen und trotzdem
mitmachen. Sie glauben noch naiverweise an das, was sie in der Schule gelernt haben:
nämlich dass Gehorsam belohnt wird. Aber in diesem Schreckensszenario wird selbst
Gehorsam nicht belohnt, er wird von oben nur immer weiter forciert und so lange
weitergetrieben, bis er zu einem Umerziehungsprogramm mutiert ist. Gehorsam wird —
lange genug angewandt — zum Drill.
Liegt der Ausweg im Auswandern? Mit dem Gedanken wird der ein oder andere bereits
geliebäugelt und manch einer wird diesen Schritt bereits vollzogen haben. Aber
angesichts dessen, dass diese Krise eine weltweite ist und zumindest all die Staaten
betrifft, in denen ein gewisser Lebensstandard und Wohlstand herrscht, ist es schwierig,
einen geeigneten Ort zu finden, an dem diese diabolische Agenda nicht exekutiert wird.
Wir möchten schließlich nicht nur einfach das Gefängnis wechseln — also quasi nur
verlegt werden —, sondern wir möchten unsere bedingungslose Freiheit wiederhaben!
„In einer Welt der Lüge wird die Lüge nicht einmal durch ihren Gegensatz aus der Welt
geschafft, sondern durch eine Welt der Wahrheit“ (16).
Liegt der Ausweg im Aufklären, in einer schonungslosen, großflächigen
Wahrheitsbewegung? Nein, auch dieser Zug scheint abgefahren. Eine der
Hauptstrategien von Propaganda — nämlich die Lüge solange zu wiederholen, bis sie zur
Wahrheit geworden ist —, wurde so erfolgreich angewandt, dass kein Ausweg mehr
vorhanden scheint. Obwohl wir alle im Gefängnis leben, scheinen nur einige wenige ihre
Unfreiheit wahrzunehmen und unter ihr zu leiden. Das Gros hingegen scheint sich mit der
Unfreiheit arrangiert zu haben, trägt bereitwillig die Sklavenmaske, hortet Testkits auf
Vorrat zu Hause und weicht selbst auf offener Straße reflexartig entgegenkommenden
Passanten aus, um den Sicherheitsabstand herzustellen.
Die Flucht ins Private ist mehr denn je en vogue. Sofa, Fernsehen, Bier und Chips
ersetzen Kneipe, Kino, Clubs und Geselligkeit. Man verbunkert sich zu Hause und
versinkt vor der Berieselungsglotze in Gleichgültigkeit und Lethargie.
„Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern“ (17).
Der Ausstieg kann demnach nur im Ungehorsam liegen, im zivilen Ungehorsam und im
Protest, den wir friedlich, aber laut und entschieden auf die Straße tragen müssen. Sonst
wird es nie enden, sonst werden wir für den Rest unseres Lebens im Keller dieses
Lügengebäudes verharren. Wenn wir uns aus der Perspektive der Obrigkeit sehr gut
benehmen und weiter mitspielen sollten, werden wir vielleicht irgendwann einmal zum
Freigang in den Hof gelassen und oder kriegen stundenweise das Erdgeschoss des
Lügengebäudes zu sehen, aber den Ausgang werden wir niemals finden. Diesen Weg
sollten wir beschreiten und zwar möglichst bald, denn: *„Je länger man vor der Tür
zögert, desto fremder wird man“ *(18).
Außerdem werden im Hintergrund bereits neue Scheußlichkeiten gegen uns geplant.
Immer wieder sickert etwas davon zu uns durch: Kommt die Impfpflicht nicht jetzt, so
kommt sie im Herbst. Kommt sie nicht bei dieser Pandemie, die obendrein nie eine war, so
kommt sie bei der nächsten. Wann aber kommt die nächste Pandemie? Ist diese vielleicht
bereits sogar in Vorbereitung? Bill Gates scheint es zu wissen. Wird das nächste Virus um
ein vielfaches tödlicher sein als das jetzige? Wird der für 2024 geplante Lastenausgleich
zu einer großflächigen Enteignung führen? Werden die Menschen durch horrende
Energiepreise systematisch verarmt? Wilden Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet —
nur unserer Freiheit nicht!
Aber wie sagte Franz Kafka: „Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in Dich“ (19)

Quelle:Von Ralph Zedler • 24. März 2022

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