Alle Jahre wieder: Das Wahrheitsministerium Newsguard hat sich wieder bei mir gemeldet

von 26. März 2022 15:00 Uhr Newsguard ist eine amerikanische Firma, die von Vertretern der US-Geheimdienste kontrolliert wird und für sich in Anspruch nimmt, den Menschen zu erzählen, welche Medien vertrauenswürdig sind und welche nicht. Vertrauenswürdig sind natürlich alle die Medien, die treu die US-Meinung verbreiten. (Newsguard)Das führt zu lustigen Stilblüten, denn Newsguard hat ein Punktesystem und wer von denen als vertrauenswürdig eingestuft werden soll, der muss eine bestimmte Punktzahl erreichen. Um die Bild-Zeitung als vertrauenswürdig einstufen zu können, ist Newsguard zum Beispiel gezwungen, der Bild-Zeitung zu attestieren, dass sie keine irreführenden Überschriften verwendet. Das ist kein Scherz, die Details finden Sie hier.Newsguard kontaktiert die Medien, die es einstuft, einmal pro Jahr, stellt ein paar Fragen, und gibt sich so den Anschein, die „Gegner“ fair zu behandeln und sie objektiv zu bewerten. Nun habe ich wieder meine jährliche Mail von denen bekommen und ich veröffentliche wieder deren Mail und meine Antwort.Die Mail von Newsguard:Sehr geehrter Herr Röper,mein Name ist KXXX und ich arbeite für NewsGuard. Unser Unternehmen bewertet Nachrichten- und Informations-Webseiten nach Glaubwürdigkeit und Transparenz, basierend auf neun journalistischen Kriterien.Wir waren bereits 2019 für unsere Analyse der Webseite anti-spiegel.ru mit Ihnen in Kontakt. Aktuell arbeite ich an einem Update der Informationen zu Ihrer Webseite und habe eine Rückfrage an Sie. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dabei weiterhelfen könnten.Wenn Sie mir bis zum 29.03.22 Rückmeldung geben, können wir diese noch vor Veröffentlichung in unser Update einfließen lassen. Wenn Sie kein Interesse haben, lassen Sie es mich bitte ebenfalls wissen.Zu meinem Anliegen:In unserer Analyse fanden wir, dass auf anti-spiegel.ru einige falsche oder irreführende Behauptungen in Artikeln veröffentlicht wurden. Ich schicke Ihnen dazu Beispiele und bitte Sie um Ihre Stellungnahme.https://archive.ph/wip/eW4Tu (ukrainische Kräfte hätten einen Kindergarten im Donbass angegriffen und die Ukraine beginge Genozid an den Menschen im Donbass)https://archive.ph/Id4pD (Der Angriff auf eine Entbindungsklinik in Mariupol sei gestellt gewesen)Gerne sende wir Ihnen das Update unserer Analyse zu, sobald es verfügbar ist.Weitere Informationen über NewsGuard finden Sie unter http://www.newsguardtech.com/de, ebenso wie unseren vollständigen Kriterienkatalog und Eigentumsinformationen. Unter anderem haben Deutschlandfunk, Süddeutsche Zeitung und Neue Zürcher Zeitung über unser Projekt berichtet. Die Beiträge finden Sie in unseren Medienberichten.Mit freundlichen Grüßen,XXXEnde der Mail von NewsguardMeine Antwort an Newsguard:Wir wissen beide, dass Sie Ihre Fragen nur pro Forma stellen, ansonsten würden Sie auf die Quellen in den Artikeln eingehen und nicht so oberflächliche Fragen stellen. Also schreiben Sie über den Anti-Spiegel, was Sie wollen. Für mich ist es ein Qualitätsmerkmal, von Newsguard eine schlechte Bewertung zu bekommen, denn wer der Bild-Zeitung das Prädikat wertvoll ausstellt und ihr attestiert, sie vermeide irreführende Überschriften, den kann ohnehin niemand ernst nehmen.Aber erlauben Sie mir eine Frage, für die ich ein wenig ausholen muss. In den letzten Jahren war es recht amüsant, wie Sie und die westlichen Medien für die Narrative der USA gekämpft haben und wie Leute wie ich versucht haben, auch die andere Seite zu zeigen. Es ging schließlich für uns in Europa um nichts wirklich Ernstes.Nun aber haben wir folgende Situation: Russland fordert seit Jahren, dass die Ukraine als neutraler Staat erstens ein Puffer zwischen der NATO und Russland und zweitens eine Brücke zwischen Ost und West sein soll. Die USA wollen die Ukraine jedoch an sich binden und in die NATO aufnehmen. Russland hat klargemacht, dass das eine rote Linie ist, auf deren Überschreiten es „militär-technisch“ reagieren müsste. Es war also klar, was passieren würde.Trotzdem haben die USA und die NATO Gespräche über die Kernpunkte der russischen Vorschläge für gegenseitige Sicherheitsgarantien, die Russland im Dezember 2021 gemacht hat, abgelehnt. Die USA haben bei der Kubakrise einen Atomkrieg riskiert, um die sowjetischen Atomraketen auf Kuba loszuwerden. Nun lehnen sie es ab, Russland zu versichern, dass sie keine Atomraketen in der Ukraine stationieren. Die USA (und jeder Experte) wussten, dass und wie Russland darauf reagieren würde. Nun sind wir in einer Situation, in der es zu einem großen Krieg in Europa kommen kann, also zu einem Atomkrieg.Daher meine Frage: War die ukrainische NATO-Mitgliedschaft das wert?Sollte es – was Gott verhüten möge – zu einem großen Krieg in Europa kommen, dann denken Sie, während Sie sich (wie ich dann auch) in einem Keller verstecken, über diese Frage nach, die ich Ihnen und allen anderen Helfershelfern der US-Politik in den deutschen Medien stellen möchte: War die ukrainische Mitgliedschaft in der Ukraine das wirklich wert?Sie und ihre transatlantischen Kollegen hätten es in der Hand gehabt, mit Ihrer Berichterstattung darauf einzuwirken, aber stattdessen befeuern Sie die Eskalation, als würde die Welt untergehen, wenn die Ukraine nicht in die NATO kommt.Das hier ist kein Spaß mehr und es geht auch nicht um den Irak oder Syrien, die weit weg sind. Jetzt geht es leider ganz konkret um Europa und um Ihr und auch mein Leben. Realisieren transatlantisch eingestellte Menschen das wirklich nicht?War es das wirklich wert? Oder hätte man die Politik der USA und der NATO nicht besser medial vor dem Überschreiten der roten Linie stoppen sollen? Glauben Sie, dass russische Bomben Sie im Falle eines europäischen Krieges verschonen? Ich kann Leute wie Sie und die anderen transatlantischen „Journalisten“ nicht verstehen…Ende meiner Antwort an Newsguard


In meinem neuen Buch „Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk und die Hintermänner – Die wahren Ziele hinter Covid-19“ zeige ich anhand von umfangreichen zugespielten Datenanalysen, wie die Pandemie durch diverse Organisationen in mehreren Phasen vorbereitet wurde, wobei die aktive Vorbereitungsphase etwa 2016/2017 begann. Darüber hinaus zeigen die Daten auch, welche übergeordneten Ziele diese Organisatoren verfolgen und wie die Pandemie ihnen den Weg zur Erreichung dieser Ziele ebnet.Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

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