Was steckt hinter Long Covid?

10. April 2022von Dr. Peter F. Mayer5 Minuten Lesezeit

Weil das Corona Virus neuartig war, musste es in dem Zusammenhang mehrere „Neuartigkeiten“ geben. Eine davon war und ist Long Covid. Also Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwächegefühl und ähnliches. Kennen viele, die schon mal eine richtige Grippe hatten. Warum das so ist? Weil der Körper und das Immunsystem eine schwere Belastung durchgemacht hatten und man ein oder zwei Wochen das Bett gehütet hat.

Die Schulmedizin rätselt über die Ursachen, es wären noch Studien nötig. Allerdings gibt es zumindest zwei Studien dazu. Eine Studie der Universität Zürich hat gezeigt, dass Long Covid bei Kindern nach einer Corona Infektion genau so häufig auftritt wie bei denen, die nie eine hatten. Ähnlich ist es bei Erwachsenen, wenn man sich nicht auf Anekdoten verlässt, sondern mit einer Kontrollgruppe vergleicht.

Die Ergebnisse einer Querschnittsanalyse einer großen, bevölkerungsbasierten französischen Kohorte legen nahe, dass anhaltende körperliche Symptome nach einer COVID-19-Infektion eher mit der Überzeugung, mit SARS-CoV-2 infiziert worden zu sein, als mit einer im Labor bestätigten COVID-19-Infektion in Verbindung gebracht werden können.

Beide Studien beziehen sich aber auf höchstens leichte Verläufe. Wer zwei Wochen im Bett oder Krankenhaus verbringt, kann natürlich nachher noch länger leidend sein.

Nachdem sich in Ländern, die ehrlich und seriös berichten, immer mehr herausstellt, dass die Impfungen weder Infektion, noch schwere Covid-Verläufe bis hin zu Todesfälle verhindern, sucht man jetzt die Verhinderung von Long Covid als Vorteil zur letzten Rettung der Impfung zu verkaufen. So wie etwa Prof. Herwig Kollaritsch, seines Zeichens Mitglied der Gecko, des Nationalen Impfgremiums, der Impfkommission, Empfänger von Vortragshonoraren von Roche, Gilead, Medical Dialogue, Abgeltungen von Firmen für die Mitarbeit bei klinischen Studien der Firmen Curevac und Valneva:

Also, Lipid-Nanopartikel im Entgiftungsorgan Leber sowie im Herz, im Gehirn und sonst im ganzen Körper, sowie Billionen von mRNA in den Zellen, die vom Immunsystem beseitigt werden müssen, schwächen Long Covid ab. Klingt wenig plausibel und hängt möglicherweise mit anderen Tätigkeiten des Referenten und der freundlichen Unterstützung von Pfizer zusammen.

Was sagt wissensbasierte Medizin zu Long Covid

Als Anhänger von wissensbasierter und wissenschaftlicher Medizin, schau ich mir immer an, was Naturwissenschaftler oder in Biochemie sattelfeste Mediziner dazu zu sagen haben. Einer davon ist Dr. Ulrich Strunz, Molekular-Mediziner, Buchautor mit millionenfacher Leserschaft, Triathlet und der auch Physik studiert hat, also mit naturwissenschaftlichen Methoden vertraut ist.

Er hält „eine zombiehafte wieder zum Leben erweckte EBV-Infektion“ für eine häufige Ursache, die dann für die tiefe Erschöpfung in Zusammenhang mit Long Covid verantwortlich ist.

Was also macht das Epstein-Barr-Virus:

„Das Virus wird eben nicht gleich eliminiert, wird eben nicht von Ihnen vernichtet, sondern schlüpft in weiße Blutkörperchen. Und bleibt dort. Leicht erkennbar an der „verminderten Zahl der Leukozyten“, Ihrer Abwehrpolizei. Für viele (auch Ärzte) nach wie vor ein Rätsel: Weshalb haben Sie so wenig weiße Blutkörperchen? Das EBV hat sich´s gemütlich gemacht in Ihren Leukozyten.“

Das Immunsystem kämpft also gegen die Infektion und das kann man in den massiv erhöhten Antikörpertitern auch leicht feststellen. Und der Kampf und die Produktion der Antikörper kostet jede Menge Energie.

Strunz:

„Resultat: chronisches Müdigkeitssyndrom. Das, was Sie derzeit unter Long-Covid als völlig neue Entdeckung erläutert bekommen. Viel, viel häufiger ist Long-EBV.“

Wenn das länger dauert, kommt es zum Burnout. Was hilft dagegen?

„Ein sehr starkes Immunsystem. Mit dem Sie das ganz frische Virus lieber gleich eliminieren.

Und wenn´s zu spät ist, das Immunsystem massiv steigern. In erster Linie, ganz entscheidend ist

die perfekte Versorgung mit Aminosäuren. Ablesbar an Ihrem Aminogramm. Ihren Blutwerten.“

Das Immunsystem besteht aus Aminosäuren, die T-Zellen zum Beispiel aus Methionin und Lysin. Methionin haben die meisten genug, an Lysin hapert es häufig. Wer wissen will – die Voraussetzung für Wissenschaft – muss eben messen, das Aminogramm. Und das was fehlt, muss ergänzt werden, häufig auch die Aminosäure Tryptophan, die Vorstufe vom Glückshormon Serotonin.

Vitamin D Mangel macht müde, wobei Mangel leider nur allzu häufig ist. Bei Strunz gilt als gesund ein Vitamin D-Spiegel 40-80 ng/ml, als optimal 70-100 ng/ml. Letzteres gilt auch in jedem Profi-Sportverein, man will schließlich von seiner Investition einen ordentlichen Return bekommen.

Bei Covid und als Folge des mRNA-Spikens kommt es gelegentlich zu Auto-Immunreaktionen. Ziemlich skurril fand ich dazu eine Aussage eines Wiener Primars eines Infektionsspitals, der meinte, ein gutes Immunsystem sei schlecht für den Corona-Verlauf. (Wien ist offenbar wirklich anders mit seinen gesundheitsschädlichen und Menschenrechte mit Füßen tretenden Panik-Maßnahmen.)

Wieder Strunz zu Auto-Immunreaktionen:

Wann und weshalb entgleist das Immunsystem? Was glauben Sie? Eher dann,

  • wenn es sehr stark, sehr tüchtig ist, Sie seit Jahrzehnten vor Krankheiten schützt, es Ihnen gut geht? Oder aber
  • eher dann, wenn es geschwächt ist, wenn Sie oft kränkeln, häufig Grippe bekommen, öfters schon im Krankenhaus lagen…?

Na, was glauben Sie? Genau! Was halten Sie dann von dem Vorschlag:

  • nicht nur das Immunsystem rechtzeitig sehr stark zu machen, damit es nicht auto-immun entgleist, sondern,
  • es auch dann, wenn Sie bereits Auto-Antikörper entwickelt haben, auto-immun erkrankt sind, es, das Immunsystem nicht etwa zu unterdrücken, noch mehr zu schwächen, sondern es lieber, im Gegenteil, sehr sehr stark und tüchtig zu machen?

Genau. Ein unterdrücktes Immunsystem öffnet nämlich Tür und Tor für alle möglichen anderen Krankheiten, beginnend bei Krebs bis hin zur Influenza.

Der Kampf gegen ein kompetentes Immunsystem ist einer der Eckpfeiler der Aufrechterhaltung der Pandemie, der Einschränkungen wie Masken oder Lockdowns und der Impfkampagne. Nur mit kranken Menschen kann Big Pharma Geschäfte machen. Gesunde sind unerwünscht.


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