Die Mafia-Methoden der USA: Rückgabe beschlagnahmter russischer Vermögenswerte nicht geplant

Enteignungen gelten im Westen als Todsünde. Das gilt jedoch nicht für russisches Eigentum, was ungeahnte Folgen haben könnte.

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18. April 2022 03:00 Uhr

Eines der Standbeine des Westens war es in der Vergangenheit, dass Eigentumsrechte eine Art heilige Kuh waren und dass Verstaatlichungen als Todsünde galten. Damit haben sich viele Länder des Westens als sicherer Hafen für Kapital und Vermögen etabliert, was auch ein wichtiges Geschäftsmodell für westliche Banken ist.

Die exzessive Sanktionspolitik, die der Westen seit einigen Jahren durchführt, hat diesen Ruf schon arg ramponiert und dazu geführt, dass immer mehr Staaten sich vor allem aus dem Dollar zurückziehen und zum Handel in ihren eigenen Währungen übergehen. Vor allem für die USA, deren größter Machtfaktor der Dollar ist, kann das zu einem Schuss ins eigene Knie werden.

Im Westen sind Medien und Politik noch immer der Meinung, die Welt drehe sich um den Westen und sicherlich ist der Westen noch der dominierende Faktor in der Weltpolitik. Aber der US-dominierte Westen ist nicht mehr so allmächtig, wie noch vor 20 Jahren. Im Westen wird gerne vergessen, dass nur etwa 50 der über 190 Staaten der Welt zum US-dominierten Westen gehören und dass die wirtschaftliche Dominanz des Westens immer schneller abschmilzt. Die sieben angeblich führenden Wirtschaftsnationen, die G7, machen inzwischen weniger als 30 Prozent der Weltwirtschaft aus, Tendenz weiter fallend.

Die Russlandsanktionen haben dem nun eine neue Krone aufgesetzt, denn der Sicherheitsberater des US-Präsidenten hat offen gesagt, dass die USA nicht vorhaben, beschlagnahmte russische Vermögenswerte irgendwann wieder zurückzugeben. Das ist eine neue Qualität, denn bisher wurden Vermögenswerte im Falle von Sanktionen „nur“ eingefroren. Jetzt ist von offenem Diebstahl die Rede.

Das mag das von den westlichen Medien indoktrinierte Publikum im Westen sogar gut finden, aber im Rest der Welt, also bei über 70 der weltweiten Wirtschaftskraft, wird das sicher mit großem Interesse vernommen worden sein und dazu geführt haben, dass man sich Gedanken macht, wie man Vermögenswerte aus dem Westen abziehen kann, wenn man sich nicht mehr sicher sein kann, ob einem das im Westen geparkte Vermögen morgen geklaut kann.

Reuters zitierte aus dem Gespräch mit dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten wie folgt:

„Sullivan erklärte jedoch, dass Washington nicht den Wunsch habe, Yachten und andere beschlagnahmte Vermögenswerte von Personen zurückzugeben, die es als Oligarchen mit Verbindungen zu Putin betrachtet.
„Der Präsident prüft aktiv, wie wir mit der Tatsache umgehen können, dass es nicht unser Ziel ist, diese Vermögenswerte zurückzugeben, wenn wir sie beschlagnahmen“, sagte er.
„Unser Ziel ist es, sie einer besseren Verwendung zuzuführen als dieser. Aber ich werde vorsichtig sein mit dem, was ich heute sage, denn es gibt einen laufenden politischen Prozess, wie wir mit dieser Frage umgehen werden. Aber seien Sie versichert, dass es nicht unser Ziel ist, eine Zeit lang auf ihnen zu sitzen und sie dann wieder zurückzugeben.““


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