Im Westen kein Thema: Die Ukraine beschießt russische Ortschaften

Westliche Medien verschweigen weitgehend, dass die ukrainische Armee zivile Ziele in Russland angreift.

von

18. April 2022 01:00 Uhr

Ich habe bereits berichtet, dass die ukrainische Armee dazu übergegangen ist, zivile Ziele in Russland nahe der russisch-ukrainischen Grenze anzugreifen. Die Ukraine sieht sich mit Russland im Krieg, weshalb man aus militärischer Sicht ja noch Verständnis haben könnte, wenn die Ukraine militärische Ziele in Russland angreifen würde. Aber die ukrainische Armee geht bei ihren Angriffen in Russland genauso vor, wie in ihrem eigenen Land, und greift Wohngebiete und Zivilisten an. Darüber hat das russische Fernsehen am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick berichtet und ich habe den russischen Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In dieser Woche wurden die Grenzgebiete der russischen Regionen Belgorod, Brjansk und Kursk von der ukrainischen Armee angegriffen. Es hat Opfer gegeben. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, erklärte daraufhin, dass die russischen Streitkräfte „Entscheidungszentren“, auch in Kiew, angreifen würden, falls die ukrainische Seite ihre Sabotageversuche und Angriffe auf Einrichtungen in Russland fortsetze. Aus diesem Grund wurden am Freitag die russische Kalibr aktiv. (Anm. d. Übers.: Die Kalibr sind russische Marschflugkörper)

„Heute Nacht schlugen hochpräzise seegestützte Kalibr-Raketen mit großer Reichweite in einer Militäreinrichtung am Stadtrand von Kiew ein. Bei dem Angriff auf die Maschinenbaufabrik Vizar in Schulyansk wurden die Produktions- und Reparaturwerkstätten für Flugabwehrraketensysteme mit langer und mittlerer Reichweite sowie für Schiffsabwehrraketen zerstört. Als Reaktion auf terroristische Angriffe oder Sabotageakte des nationalistischen Kiewer Regimes auf russischem Territorium werden die Raketenangriffe auf die Einrichtungen in Kiew in Zahl und Umfang zunehmen. Die russische Luftabwehr hat in der Nähe des Dorfes Gorodnya in der Region Tschernigow einen ukrainischen Mi-8-Hubschrauber, der am 14. April die Bewohner der Siedlung Klimovo in der Region Brjansk angegriffen hatte, bei der Rückkehr zum Luftwaffenstützpunkt mit einem S-400-Flugabwehrraketensystem abgeschossen“, so Konaschenkow.

Eine Reportage aus den betroffenen Gebieten.

Das gesamte Haus der Familie Berlow wurde von Granatsplittern durchlöchert: Die Fenster in der Küche gingen zu Bruch, der Zaun wurde zerfetzt und ein Teil des Daches wurde beschädigt. Das Geschoss schlug nur dreißig Meter vom Hauseingang entfernt ein und hinterließ einen großen Krater im Asphalt. Die Berlows selbst hatten Glück, dass ihnen nichts passiert ist. „Eine halbe Stunde zuvor bin ich zu einem Freund gegangen und meine Frau ging in nur drei Minuten vorher Brot kaufen“, erinnert sich Mikhail Berlow.

Das Untersuchungskomitee hat bereits den genauen Zeitpunkt des Luftangriffs auf das Dorf Klimovo in der Region Brjansk ermittelt – 12:30 Uhr. Zwei ukrainische Hubschrauber sind in den russischen Luftraum eingedrungen. In wenigen Minuten gelang es ihnen, aus geringer Höhe sechs Treffer in einem Wohngebiet zu landen. Drei Geschosse wurden von jedem Hubschrauber abgefeuert. Unter den Opfern waren sieben Anwohner, darunter eine schwangere Frau und ihr zweijähriges Kind. Sie wurden in eine Klinik in der Hauptstadt verlegt. Die übrigen Patienten werden weiterhin von Ärzten vor Ort betreut.

Maxim Jermatschenko erlitt eine schwere Schrapnellwunde an seinem Bein. Im Krankenhaus erzählt er uns, wie ihn die Splitter getroffen haben.

Und hier lebte eine 73-jährige Rentnerin. Eines der Geschosse fiel direkt auf das Dach ihres Hauses. „Ihr Bein wurde abgerissen. Sie liegt jetzt auf der Intensivstation“, sagte ihr Verwandter.

Elena Puptschenko stand in der Tür, als eine Granate explodierte und das Dach ihres Hauses zum Einsturz brachte. Es ist kaum zu glauben, aber sie hat keinen einzigen Kratzer abbekommen. „Vielleicht habe ich in diesem Leben noch nicht das getan, was ich mir bestimmt ist, also wurde beschlossen, mich in dieser Welt zu lassen“, sagt die Frau.

Am Tag zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte im gleichen Bezirk der Region Brjansk die Grenzübergangsstelle Nowy Jurkowitschi in der Nähe des gleichnamigen Dorfes angegriffen. Sie wurde mit Mörsern beschossen. Der Angriff begann, als Flüchtlinge am Grenzübergang waren.

„Zum Zeitpunkt des Beschusses befanden sich mehr als 30 ukrainische Flüchtlinge auf ihrem Weg in die Russische Föderation am Kontrollpunkt. Sie wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten“, sagte Sergej Kusin, der Sprecher des Grenzschutzes des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation in der Region Brjansk.

In der Region Belgorod wurden nicht auf die Grenzübergangsstellen, sondern auf Siedlungen im Grenzgebiet geschossen. Die Dörfer Zhuravlevka und Spodaryushino gerieten unter Beschuss. Ein Anwohner wurde verwundet. Ein Teil der Bevölkerung musste evakuiert werden und beide Dörfer werden rund nun um die Uhr bewacht.

Eine andere Grenzstadt der Region Belgorod, Shebekino, wäre beinahe Opfer von Sabotageakten an der Eisenbahn geworden. Die Angreifer beschädigten mit einem Sprengsatz die Gleise der Strecke, die das regionale Zentrum mit dem Bahnhof von Nezhegol verbindet. Ein Linienbus, der auf dem Weg zur Grenze war, wurde sofort angehalten. Eine Tragödie konnte abgewendet werden. Einige Stunden später war der Schaden behoben.

Auch in Klimovo bei Brjansk haben die Notdienste schnell gehandelt. Am Abend war die Stromversorgung wiederhergestellt. In dem Gebiet wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Es wurde beschlossen, alle Schäden, die den Anwohnern entstanden sind, aus dem Staatshaushalt zu ersetzen.

Von den 6 Häusern, die beschädigt wurden, können zwei nicht repariert werden. Die Behörden haben beschlossen, dass die Eigentümer entscheiden können, ob sie eine Entschädigung haben möchten oder ob neue Häuser für sie gebaut werden sollen.

Was die Angreifer betrifft, so berichtete das Verteidigungsministerium, dass einer der beiden Hubschrauber, die in russisches Hoheitsgebiet eingedrungen waren, bereits verfolgt und zerstört wurde.

Ende der Übersetzung


In meinem neuen Buch „Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk und die Hintermänner – Die wahren Ziele hinter Covid-19“ zeige ich anhand von umfangreichen zugespielten Datenanalysen, wie die Pandemie durch diverse Organisationen in mehreren Phasen vorbereitet wurde, wobei die aktive Vorbereitungsphase etwa 2016/2017 begann. Darüber hinaus zeigen die Daten auch, welche übergeordneten Ziele diese Organisatoren verfolgen und wie die Pandemie ihnen den Weg zur Erreichung dieser Ziele ebnet.

Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.Hier geht es zum neuen Buch

Quelle

Ein Kommentar zu “Im Westen kein Thema: Die Ukraine beschießt russische Ortschaften

Schreibe eine Antwort zu latexdoctor Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: