Ukraine-Krieg: Zensu­rierte Fakten +++ UPDATE: +++ Ukraine: „Jahr­zehnte-langer Krieg“ +++ Kadyrow behauptet: „Ukrainer liqui­dieren eigene Soldaten…

Von unserem Osteu­ropa-Korre­spon­denten Elmar Forster
UM bietet – jenseits der gleich-geschal­teten west­li­chen Ukraine-Kriegs-Eska­la­tions-Bericht­erstat­tung – hier ein Forum für (durch diese) zensu­rierte Fakten… Machen Sie selbst ein Bild…

Die Wahr­heit ist in dieser Zeit so verdun­kelt,und die Lüge so allge­mein verbreitet, dass man die Wahr­heit nicht erkennen kann, wenn man sie nicht liebt.“ (Blaise Pascal, 1623 – 1662)

„Krieg kann noch Jahrzehnte dauern“

Ein Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Herashchenko, rechnet mit einem„Jahrzehnte langen Krieg“ mit Russland.  In einem Interview verglich der den Ukraine-Krieg mit dem Nahostkonflikt zwischen Irael und den Palästinenesern. Als einziges Ausstiegssenario sieht er einen Anti-Putin-Putsch in Russland, auf den man aber auch noch bis zu zwanzg Jahre warten könnte…

„Sagen wir einfach, dass es eines Tages Frieden geben wird… Aber es wird noch Jahrzehnte dauern, das ist eine Frage der fernen Zukunf. Im Moment müssen wir gewinnen, wir müssen siegen.“ (Heraschenko, index.hu unter Berufung auf Unian)

zitiert.

+++ 21:11 +++

„Wer Waffen niederlegt, wird erschossen“

Als Beweis schickte der Tschetschenen-Führer Kadyrow ein Video, in dem ein ukrainischer Kriegsgefangener das behauptet: Nach Angaben des Gefangenen würden die meisten Kämpfer das eingeschlossene Stahlwerk Asowstal mit weißen Fahnen  verlassen… Darüber hinaus gibt es starke Beweise dafür, dass sie ihre eigenen Soldaten töten, die ihren Wunsch geäußert haben, ihre Waffen niederzulegen.“

Die Tschetschenen verhörten einen Ukrainer – Videa

+++ 20:35 +++

Zelenskyj schäumt: Globale Agrar-Riesen verlassen russischen Markt nicht

Im Gegensatz zu den meisten westlichen multinationalen Firmen (Entkoppelung Russlands von den globalen Finanzsystemen oder Transportbeschränkungen) verlassen die größten amerikanischen und europäischen Global-Agrarunternehmen Russland nicht. Und die obwohl sie unter erhöhtem politischen und sozialen Druck stehen.

UNO warnt vor Hungernot

Während vor allem die Ukraine jene dazu aufgefordert hat, bestehen gerade die Vereinten Nationen darauf, dass der Handel mit der Agrarindustrie um jeden Preis aufrechterhalten werden müsse.

Die Sanktionen aufgrund des russisch-ukrainischen Krieges betreffen die Landwirtschaft vorerst nicht. Kiew wirft infolgedessen den Agrarunternehmen vor, aus Profitgründen vor Kriegsverbrechen in der Ukraine die Augen zu verschließen.
Syngenta, eines der größten globalen US-Agrarunternehmen warnte hingegen eindringlich davor: Würden die agrar-wirtschaftlichen Aktivitäten in Russland eingestellt, wäre eine weltweite Hungersnot die Folge. Kein Wunder: Ist doch Russland der weltweit größte Getreideexporteur, der zweitgrößte Sonnenblumenzüchter, und spielt eine globale Rolle ist in allen Agrarsektoren. Der Ausfall russischer Ernten würde eine Nahrungsmittelkrise in Nordafrika, dem Nahen Osten und Zentralasien verursachen, und seine Spillover-Effekte wären überall zu spüren.
Der US-Saatgutriese Corteva bestand auf seinen Vertrags-Verpflichtungen auf den russischen Märkten, erwäge aber, sich im nächsten Jahr aus Russland und Weißrussland zurückzuziehen, wenn sich der Krieg hinzieht. Die deutsche BASF, einer der weltweit größten Chemiekonzerne, wird ebenfalls in Russland bleiben, aber keine neuen Geschäfte machen. Bayer und Claas, einer der größten Hersteller von Landmaschinen, verlassen Russland ebenfalls nicht. (vadhajtasok)

+++ 14: 39 +++

Vertrauensrate für Putin in Russland: 80,7 %

Und zwar laut einer VCIOM-Sputnik-Umfrage (11. und 17. April, 1.600 Personen über 18 Jahren, wie (RIA Novosti, Ria) 78,4% befürten zudem seine Präsidentschaft. 13,7% der Befragten missbilligten die Leistung des Präsidenten in diesem Zeitraum, während 15,7% der Bevölkerung Misstrauen äußerten.

+++ 14:30 +++

Anscheinend russische Geländegewinne 

Laut russischer Nachrichtenagentur „Tass“ (unter Berufung auf das Luganskinformcenterre) würden sich die ukrainischen Streitkräfte aus dem Dreieck Rubizne, Severodonetsetsk und Lysyansk zurückziehen. So sagte Ivan Filiponenko, Sprecher der Luhansker „Volksmiliz“, dass sowohl ein ukrainischer General und Angehörige der dortigen  Stadtverwaltung, mit einem Hubschrauber aus der Stadt Zolote evakuiert worden wären.

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Auch das ukrainische Medium ukrinform berichtete von starken Kämpfen in der Region. Und auch das britische Verteidigungsministerium veröffentlichte (per 20. April) eine aktuelle Karte zum Zustand des Frontverlaufs. Der tschetschenische Führer Kadyrov vermeldete bereits am Mittwoch: Russische Streitkräfte hätten die Kontrolle über Rubizshne übernommen; außerdem die militärische Eroberung von Kamyana und Stara Kasyanka.

Schwere miiltärische Verluste der Ukrainer

Ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konashenkov, veröffentlichte (am Mittwochabend) einen Militärbericht: Die russische Luftwaffe hätte 73 ukrainische Militäreinrichtungen im Donbass angegriffen. Außerdem hätten Hochpräzisions-Raketen 12 ukrainische Militäreinrichtungen, einschließlich zweier wichtiger Kontrollpunkte, zerstört sowie mehr als 150 „Nationalisten“ getötet.

Insgesamt meldete er die Zerstörung folgender ukrainischer militärischer Einrichtungen:

  • 140 Flugzeuge, 106 Hubschrauber, 498 Drohnen, 254 Flugabwehr-Raketensysteme
  • 397 Panzer oder gepanzerte Fahrzeuge
  • 261 Raketenwerfer, 1.038 Artilleriegeschütze
  • 244 Spezialfahrzeuge gingen verloren.

Außerdem behauptete Dmitri Petrow (stellvertretender Leiter der „Generaldirektion des russischen Innenministeriums gegen extremistische Organisationen“):  Unter den zivilen Flüchtlingen versuchten auch Soldaten nach Russland einzureisen, die an den Kämpfen in der Ukraine beteiligt waren. (MTI, karpathir)

Quelle

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