Unerwartete Überraschung: Spiegel TV bittet den Anti-Spiegel um ein Interview

Dass ausgerechnet Spiegel TV sich bei mir mit einer Interviewanfrage melden würde, hätte ich nicht erwartet. Hier veröffentliche – wie üblich – die Korrespondenz.

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26. April 2022 22:59 Uhr

Stammleser des Anti-Spiegel wissen, dass ich mit Anfragen deutscher Medien transparent umgehe und immer deren Mails an mich und meine Antworten veröffentliche. Seit dem Beginn der russischen Militäroperation haben die deutschen Medien ihr Interesse an meiner Arbeit entdeckt. Im April habe ich bereits Anfragen von der ZDF-Sendung frontal (hier finden Sie die Korrespondenz) und von der ARD-Sendung Monitor (hier finden Sie die Korrespondenz) bekommen.

Ich lehne keine Interviewanfrage ab, denn ich bin bereit, mit jedem zu reden, der mich ausreden lässt. Daher schicke ich den Medien keine Absage, sondern mache meine Zusage von einer einfachen Bedingung abhängig: Ich fordere eine rechtsverbindliche Garantie, dass meine Aussagen nicht geschnitten oder gekürzt und damit verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen werden. Dazu waren weder die ARD noch das ZDF bereit, und so haben sie ihre Filme, in denen es teilweise um mich ging, eben ohne mich gemacht und mich in das gewollt schlechte Licht gestellt.

In den deutschen „Qualitätsmedien“ scheint man eine Riesenangst vor meinen Argumenten zu haben, anders kann ich mir nicht erklären, warum man mich nicht ungeschnitten zu Wort kommen lassen möchte. Wenn ich nur böse „russische Propaganda“ und Unwahrheiten verbreiten würde, wäre es doch ein Leichtes, mich zu Wort kommen zu lassen, und dann Punkt für Punkt zu widerlegen.

Das geht nicht nur mir so und es ist bekannt, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ so vorgehen. Ich habe das schon vor einiger Zeit anhand eines Beispiels aufgezeigt, bei dem die ARD-Sendung Report Mainz dieses Spiel mit Andreas Popp von der Wissensmanufaktur versucht hat, die Details dieses Lehrstücks darüber, wie die deutschen Staatsmedien (sorry, sie heißen natürlich „öffentlich-rechtliche“ Medien) arbeiten, finden Sie hier.

Nun also Spiegel TV

Ich war sehr überrascht, eine Mail ausgerechnet von Spiegel TV zu bekommen, denn das Spiegel TV den Anti-Spiegel in einer Reportage fair behandeln und neutral (oder gar positiv) über den Anti-Spiegel berichten wird, ist mehr als zweifelhaft. Aber mein Prinzip ist, dass ich das Gespräch mit niemandem ablehne, das gilt auch für meinen geliebten Spiegel und seine Ableger.

Daher veröffentliche ich hier die Mail von Spiegel TV an mich und meine Antwort darauf.

Die Mail von Spiegel TV lautete:

„Moin Herr Röper,
ich bin Thore Brüggemann, Reporter bei SPIEGEL TV und arbeite aktuell an einem Film in der ich die Gegenseite zur Russlandpolitik der Bundesregierung zu Wort kommen lassen möchte.
Dafür bitte ich Sie um ein interview oder ggf. filmische Begleitung Ihrer Arbeit.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, gerne auch telefonisch unter 01XXXXXXXXXX
Gruß
Thore Brüggemann“

Meine Antwort lautete:

„Dass sich der Spiegel mal beim Anti-Spiegel melden würde, ist eine nette Überraschung. Aber ich komme in Frieden.
Ich stehe für Interviews unter der Bedingung zur Verfügung, dass mir rechtsverbindlich (inklusive Vertragsstrafe bei Zuwiderhandlungen) garantiert wird, dass die Fragen und meine Antworten nicht geschnitten oder gekürzt werden, sondern komplett gezeigt werden. Leider gehen deutsche Medien darauf (bisher) nicht ein, ich bin gespannt, ob Sie eine Ausnahme sind.
Wenn Sie meine Arbeit filmisch begleiten wollen, lade ich Sie ein, mich im Mai in den Donbass zu begleiten und sich gemeinsam mit mir in Mariupol, Wolnawacha und anderen Städten umzuschauen. Sind Sie dazu bereit?
Liebe Grüße
Thomas Röper“

Ich weiß, dass auch andere Kollegen diese Mail im gleichen Wortlaut (inklusive des gleichen Rechtschreibfehlers) bekommen haben und bin bereit, darauf zu wetten, dass auch Spiegel TV nicht auf die Vorbedingung, mich ungeschnitten zu Wort kommen zu lassen, eingehen wird. Aber wer weiß?

Sollte das eine Fortsetzung finden, werde ich berichten.


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Quelle

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