Was nicht ins Bild passt, wird gelöscht: Soziale Medien zensieren Informationen über Butscha

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29. April 2022 00:51 Uhr

Seit amerikanische soziale Medien wie Facebook und Twitter massiv anti-russische Propaganda betreiben und daher in Russland gesperrt wurden, veröffentliche ich meine Artikel dort nicht mehr. Nicht, weil ich es nicht könnte oder dürfte, über VPN könnte ich es weiterhin tun und weder die Nutzung von VPN noch der Besuch dieser Seiten sind in Russland verboten, sondern aus Prinzip, nachdem die Internetkonzerne Gewaltaufrufe gegen Russen explizit erlaubt haben. Ohnehin haben die sozialen Medien kaum zum Traffic des Anti-Spiegel beigetragen, daher kann ich den Verlust problemlos verschmerzen. Die Leserzahlen des Anti-Spiegel sind in den letzten Monaten auch so explodiert.

Ein Leser hat mir geschrieben, dass er von Twitter gezwungen wurde, einen Post zu löschen in dem er meinen Artikel mit der Überschrift „Kriegspropaganda – Die Lüge von Butscha fällt zusammen, aber die Medien spielen das Spiel weiter“ gepostet hat. Außerdem wurde er von Twitter für 12 Stunden blockiert. Als Bestätigung hat er mir diesen Tweet mit der Nachricht von Twitter geschickt.

Eine Nachricht von @NerdyGerdyMan:

Offensichtlich sind wir in DE tatsächlich schon mitten im Krieg.

Ich wurde von der #Twitter-Militärpolizei gezwungen, diesen Tweet zu löschen und bekam als Strafe eine 12-Stunden-Sperre.

Wegen diesem Tweet: cc @SpiegelAnti

In dem Artikel habe ich im Detail auf all die Ungereimtheiten und leicht nachweisbaren Lügen der westlichen Butscha-Legende hingewiesen und sie aufgezeigt. Wenn Leute wie ich solche Spinner wären, die nur Blödsinn schreiben, dann wäre es doch ein Leichtes, uns zu widerlegen und zu erklären, warum wir falsch liegen. Aber das geschieht nicht, denn Medien und Politik im Westen gehen auf diese Argumente gar nicht ein. Stattdessen löschen die Internetkonzerne alles, was auf diese Lügen hinweist.

Dass der Leser kein Einzelfall ist, zeigt ein Post von Maria Sacharova, der Sprecherin des russischen Außenministerium auf Telegram. Ich habe den Post übersetzt, wobei ich ihre gesetzten Links übernommen habe, und werde danach noch ein paar Worte dazu sagen.

Beginn der Übersetzung:

Washington verschärft die Zensur immer weiter. Vor nicht allzu langer Zeit begann ein Interview des ehemaligen US-Waffeninspektors und Pentagon-Beamten Scott Ritter mit der Journalistin Rachel Blevins in amerikanischen Chatrooms und Kanälen zu kursieren. Ihm zufolge hatte Joe Biden zu dem Zeitpunkt, als er sagte, dass die US-Regierung die Schuld für Butscha dem russischen Militär zuschiebt, keine einzige Bestätigung für diese These. Er hatte nicht einmal Bilder der unglücklichen Enten, die für die Skripals gelitten haben, die die stellvertretende CIA-Direktorin Gina Haspel dem US-Präsidenten Trump als Beweis vorgelegt hat.

Dem amerikanischen Experten zufolge enthalten die Berichte des US-Verteidigungsministeriums an seinen Präsidenten Informationen darüber, dass es unmöglich ist, Beweise für eine russische Beteiligung zu finden.

Joe Biden hingegen ignorierte all dies, er wiederholte einfach, was er auf CNN gehört hatte.

„Als Joe Biden über die Tragödie in Butscha sprach, sagte er, es sei für ihn offensichtlich, dass Russland dieses Verbrechen begangen habe und dass Wladimir Putin in Den Haag vor Gericht gestellt werden sollte. Jedes Mal, wenn der Präsident spricht, muss ich davon ausgehen, dass ihm jemand von der CIA oder dem US-Geheimdienst Informationen gegeben hat, die er hat und die ich vielleicht nicht habe. Selbst im Zweifelsfall muss ich davon ausgehen, dass er besser informiert ist als ich. Wenn der Präsident das sagt, dann muss es auch so sein. Das wäre in Ordnung, aber unmittelbar nach der Rede von Joe Biden kommt das Pentagon heraus und sagt: „Wir haben keine einzige Bestätigung für die ukrainischen Vorwürfe gegen das russische Militär in Butscha.“ Nicht einen einzigen! Aber wenn das Pentagon nichts hat, bedeutet das, dass der Präsident auch nichts hat. Der US-Präsident macht also Aussagen, die nur auf ukrainischen Informationen beruhen. Und ich habe begonnen, mich mit diesem Thema eingehend zu befassen.“

Scott Ritter kam zu dem Schluss, dass sich unter den Opfern auch Vertreter der pro-russischen Kräfte in der Stadt befanden und dass sie erst vor kurzem getötet wurden, als ukrainische Truppen in die Stadt zurückkehrten. Außerdem entdeckte Ritter Beweise dafür, dass die ukrainische Nationalgarde die Stadt von Sympathisanten der Russen gesäubert hat.

Unmittelbar nachdem Scott Ritter sich öffentlich zu diesem Thema geäußert hatte, wurden seine Accounts in den sozialen Medien gesperrt. Und das geschah absichtlich und unglaublich schnell. Jetzt sind die Interviews von Ritter bei Blevins nur noch auf einigen Nicht-Mainstream-Ressourcen und im Darknet zu finden.

Ende der Übersetzung

Was Frau Sacharova über die Säuberung Butschas durch die ukrainische Nationalgarde schreibt, ist wahr. Und es ist keine russische Propaganda, sondern das haben ukrainische Medien gemeldet. Am 30. März sind die russischen Truppen aus Butscha abgezogen, am 2. April hat die ukrainische Nationalgarde die „Säuberungsaktion“ gegen „Russlands Komplizen“ in Butscha verkündet, und am 3. April lagen plötzlich Leichen in den Straßen von Butscha, von denen auch noch viele ein weißes Armband getragen haben, das das Zeichen der russischen Soldaten in der Ukraine ist. Die ukrainischen Soldaten tragen als Erkennungszeichen ein blaues Armband, Leichen mit blauen Armbändern habe ich jedoch nicht auf den Fotos gesehen.

Und dass das Pentagon tatsächlich erklärt hat, keine eigenen Hinweise auf ein russisches Massaker in Butscha zu haben, wurde im Westen auch nicht gemeldet, stattdessen wurden Satellitenbilder einer privaten Firma gezeigt, deren Echtheit mehr als zweifelhaft ist. Details dazu finden Sie hier.

Aber auch darüber darf man in den amerikanischen sozialen Netzwerken kein Wort mehr schreiben, wenn man nicht gesperrt werden möchte.


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Quelle

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