Tsche­chien: Staats­fern­sehen verkauft Bilder von Tornado­verwüstung als russi­sche Angriffe in der Ukraine

Auch in Tschechien setzen die Staatsmedien alles daran, die Bevölkerung mit falschen Tatsachen (und bewegten Bildern) über die Realitäten im Ukrainekrieg zu täuschen und auf Kriegshetze zu trimmen. So zeigte man im öffentlich-rechtlichen Programm Bilder und Videos einer Tornadoverwüstung, die vor einigen Monaten in Tschechien stattfand, und verkaufte diese als Kriegsaufnahmen aus der Ukraine.
 

Bilder von Tornadoverwüstung sollen aus Ukraine sein

Für Empörung und Spott sorgte der angebliche Fehler in einer Nachrichtensendung des tschechischen Fernsehens, der dazu führte, dass die Moderatorin bei ihren Ausführungen über die Evakuierung der Zivilbevölkerung und die Lage in der Ukraine im Hintergrund das von einem Tornado zerstörte Mikulčice zeigte und nicht die Bilder aus der Ukraine. „Ich war verärgert“, sagt ein Einwohner von Mikulčice.

„Die Evakuierung von Zivilisten aus dem Kampfgebiet in der Ukraine wird eines der Themen des Treffens von UN-Generalsekretär Guterres mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenski in Kiew sein. Etwa fünf Millionen Menschen sind bereits vor dem Krieg geflohen, zwei Drittel von ihnen nach Polen, während sich die Zahl in der Tschechischen Republik bei etwa dreihunderttausend stabilisiert hat“, sagte die Moderatorin, während hinter ihr ein Foto mit den Ruinen projiziert wurde.

Obwohl es auf den ersten Blick wie ein Foto der verwüsteten Ukraine aussieht, handelt es sich in Wirklichkeit um einen Ausschnitt aus Mikulčice, das durch den Tornado im letzten Jahr beschädigt wurde.

Wie Glaubwürdig sind Mainstream-Medien?

Vielen Zuschauern fiel kurz nach der Ausstrahlung der Nachrichten auf, dass die Aufnahmen nicht aus der Ukraine, sondern aus Mähren stammten. Einer der Twitter-Nutzer teilte ein ungeschnittenes Foto, das vom tschechischen Fernsehen verwendet wurde – neben den zerstörten Häusern und einem Autowrack ist jedoch auch das Haus einer Weinkellerei mit dem Schild „Dvořáček“ zu erkennen.

Neben den Zuschauern bemerkte auch der Medienexperte und erste stellvertretende Vorsitzende der Trikolora Petr Štěpánek den Fehler des tschechischen Fernsehens. „Kein Wunder, dass Sie die Frage im Kopf haben: Wie glaubwürdig sind die anderen Informationen, die uns das tschechische Fernsehen präsentiert?“


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