Sachsen zahlt an Geschädigte von Corona-Impfung

Stephan Kloss

Erneut wirft eine Anfrage im Sächsischen Landtag, ein Schlaglicht auf das Thema Impfnebenwirkungen. Interessant ist insbesondere die Auflistung wegen welcher Gesundheitsstörungen bereits Anträge auf Entschädigung bewilligt werden mussten.

In der Anlage eines Antwortschreibens von Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) wird akribisch aufgelistet, wie viele Anträge auf Entschädigungen wegen Gesundheitsstörungen aufgrund von Coronaschutz-Impfungen in Sachsen bereits gestellt wurden: 176 (Stand 25. April 2022).

Anfrage und Antwort sind oben rechts auf der genannten Seite einsehbar.

Der Freistaat Sachsen zahlt zunächst an neun Personen Entschädigungen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung. Hier die Auflistung der anerkannten Gesundheitsstörungen:

•  überschießende Lokalreaktion im Bereich der linken Schulter (Seite 1) 

•  armbetonte Hemiparese, kognitive Defizite, aphasische Störung, homonymer Gesichtsfeldausfall rechts oben, Knochen- und Kopfhautnarbe nach Hemikraniektomie links (Seite 1)

•  Hemianopsie nach links, Hirnorganisches Psychosyndrom mit kognitiven Defiziten, Anpassungsstörungen, Hemiparese links, reizlose Narbe parietal rechts (Seite 2)

•  Akute Herzmuskelentzündung (Seite 5)

•  Milde Herzmuskelentzündung nach Impfung (Seite 6)

•  Bestattungsgeld (Seite 6)

•  Entschädigung Hinterbliebene – Witwe (Seite 6)

•  Entschädigung Hinterbliebene – Halbwaise (Seite 6)

41 Anträge wurden bisher abgelehnt. Das erscheint auf den ersten Blick merkwürdig, da sich zahlreiche Krankheitsbilder gleichen. Aber ohne Details lässt sich hierzu keine genauere Einschätzung treffen. Es erscheint jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Betroffenen in Widerspruch gehen. 124 Anträge sind noch nicht entschieden. Dafür zuständig ist der Kommunale Sozialverband Sachsen.

Spitze des Eisbergs?

So viele Anträge auf Entschädigungen aufgrund von Gesundheitsstörungen nach einer Impfung hat es in Sachsen mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht gegeben. Es ist sehr gut möglich, dass wir hier erst die Spitze des Eisbergs sehen. Seitdem das Thema Nebenwirkungen und Impfschäden aus der gesellschaftlichen Tabuzone herausdrängt, melden sich immer mehr Betroffene. Mehrere Ärzte berichteten mir, dass in ihren Sprechstunden Patienten auftauchen, die insbesondere nach der Booster-Impfung über diverse Schmerzen klagen. Immer wieder wird von Ärzte-Funktionären berichtet, dass alle Nebenwirkungen ordnungsgemäß an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet würden. Doch wie glaubhaft sind solche Aussagen? Während meiner Recherchen habe ich immer wieder Impfgeschädigte getroffen, die davon berichteten, dass sich Ärzte geweigert hätten, Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen an das PEI zu melden. Wohlgemerkt: Dazu sind Ärzte eigentlich verpflichtet!

Sehr wahrscheinlich über 28.000 Fälle von Impfnebenwirkungen in Sachsen

Nach aktuellem Stand sind in Sachsen über 700 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen bekannt. Knapp 40 Prozent (289) werden als schwerwiegend eingestuft. Doch sind diese Zahlen realistisch? Sehr wahrscheinlich nicht. Schauen wir dazu auf eine Beobachtungsstudie von Prof. Harald Mattes von der Charité Berlin, über die Dr. Gunter Frank hier auf achgut.com berichtet hat. Die Studie offenbarte, dass die Nebenwirkungs-Quote nicht, wie vom PEI postuliert, bei 0,02 liegt, sondern bei 0,8. Nachzusehen hier in der MDR -Sendung „Umschau“ ab Minute 5:54 min.

Die Erkenntnisse der Studie sind gravierend. Sie bedeuten: Nebenwirkungen, bezogen auf die Corona-Impfung, sind mit dem Faktor 40 untererfasst! Bezogen auf Sachsen hieße das: Bei 700 Verdachtsfällen und einem Unterfassungsfaktor von 40 sind 28.000 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen statistisch erwartbar. Die Diskrepanz 700 versus 28.000 ist alarmierend. Sie könnte darauf hindeuten, dass Ärzte tatsächlich in Größenordnungen Verdachtsfälle nicht an das PEI gemeldet haben. Ein schwerer Schlag auf das so wichtige Arzt-Patienten-Vertrauensverhältnis.

Foto: Pixabay

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2 Kommentare zu „Sachsen zahlt an Geschädigte von Corona-Impfung

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