Deutschland zahlt täglich 116 Millionen Euro an Russland – mehr als vor dem Krieg

Stand: 05.05.2022| Lesedauer: 3 Minuten

Die Einfuhren aus Russland sind im Jahresvergleich um 44 Prozent gestiegen
Die Einfuhren aus Russland sind im Jahresvergleich um 44 Prozent gestiegen
Quelle: pa/dpa/TASS/Kirill Kukhmar

Von Olaf Gersemann

Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien

Krieg und Sanktionen lassen zwar die deutschen Exporte nach Russland einbrechen. Doch die Einfuhren erreichen das höchste März-Niveau seit 2013. Es gibt dafür zwar einen plausiblen Grund. Doch klar ist: Deutschland verfehlt eines der Hauptziele seiner Handelspolitik.

Raus aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland – schon um dem Präsidenten Wladimir Putin die Möglichkeit zu nehmen, aus Erlösen im internationalen Handel Krieg und Terror zu finanzieren: Dieses Ziel europäischer Politik ist weithin unbestritten.

Von dieser Überlegung hin zu Sanktionen ist es nicht weit. Von dieser Überlegung hin dazu, dass der russischen Wirtschaft und dem Putin-Regime tatsächlich der Zugang zu Erlösen in ausländischer Hartwährung erheblich eingeschränkt wird, kann der Weg demgegenüber ein langer sein.

Ein Schlaglicht darauf wirft die neue deutsche Außenhandelsstatistik, die das Statistische Bundesamt jetzt veröffentlicht hat.

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