Gerüchte um Gefan­gen­nahme des Mariu­poler Asow-Komman­danten verdichten sich

Berichten aus Mariupol zu Folge, soll der Stadtkommandant des rechtsradikalen Asow-Battalions bereits in russischer Gefangenschaft sein.

Dies alles werden wir wohl über den westlichen Mainstream kaum erfahren. Es versetzt ja bereits in Staunen, dass sogar die Bild in einem ihrer jüngsten Artikel die vorsichtige Vermutung äußert, die Ukraine könnte an gefangengenommenen russischen Soldaten Kriegsverbrechen begehen. Wir berichteten zu den Verbrechen. Alles durch Video-Material belegt, da bleibt dann wohl selbst für den „interpretationsgeübten“ Mainstream nicht mehr viel Spielraum.

Einige Verluste des Asow bereits bestätigt

Der Mainstream titelt „ganz auf Linie“, „Maksym Kagal, als Sportler kämpfte er im Ring, als Soldat starb er bei der Verteidigung seiner Heimat. Sein Trainer gibt den Tod des ehemaligen Kickboxweltmeisters letzten Freitag bekannt und kündigt Rache an.

„Am 25. März ist Maksym Kagal (30) bei der Verteidigung der Stadt Mariupol gefallen“, wurde auch auf Facebook gepostet, dort fügte man ebenfalls hinzu, „wir werden dich rächen.“

Der Gefallene wird in weiterer Folge als „ehrliche und anständige Person“ tituliert, die offenbar aufgrund dieser Attribute in der „Azov Battalion Special Forces Unit” gekämpft hatte. Eben genau diese Einheit, die für neonazistische Umtriebe und jahrelange und aktuelle Kriegsverbrechen im Donbass bekannt geworden war.

Bei Bild und auch der Welt hingegen berichtet man vom Battalion, das sich den russischen Angriffen in der Hafenstadt Mariupol erwehrt. Für den Mainstream ohne Zweifel ein gefallener Held.

Tatsächlicher „Stellungskrieg“ in Mariupol

Die Darstellungen der Kampfhandlungen, die unsere Redaktion erreichen, zeichnen ein ganz anderes Bild, als das vom Mainstream mittlerweile mühsamst aufrechterhaltene „böse Russen-Szenario“.

Es wird berichtet, dass es deshalb so „lange“ dauern würde, bis die Russen die Stadt zur Gänze erobert hätten, weil man sich von Seiten des Asow quasi in der Stadt (ähnlich des 1.WK) eingegraben hätte. Den Schilderungen zu Folge kann man es sich in etwa wie einen Guerilla–Krieg ohne direkte Ortung des Feindes von Seiten der Russen vorstellen.

Dabei würden sich die Asow in Wohngebäuden, Schulen, Krankenhäusern und mit ihren Panzerfahrzeugen auch zwischen den Wohngebäuden verschanzen.

Die Darstellung des Asow wird hierbei vom Mainstream offenbar noch ein wenig heroisch herausgeputzt, um dann dem Leser als „faktengecheckte“ Wahrheit präsentiert zu werden.

Das klingt dann eben so, „wir halten die Verteidigung, schwere Kämpfe finden statt. Russische Angreifer versuchen, die Verteidigung zu durchbrechen und in die Stadt einzudringen, sie wollen einen Landkorridor von Russland zur Krim“. Diese Darstellung wurde etwa von der Bild eins zu eins, also offenbar „faktengecheckt“ der Aussage des Asow Kommandanten Kalin, übernommen.

Hinzugefügt wurde dann selbstredend, „es ist wichtig, dass jeder versteht, sowohl in der Ukraine als auch in der ganzen Welt – Mariupol darf nicht verloren werden! Dies ist die letzte Hochburg der Asowschen Region“,  zitierte die Bild, den Asow Kommandanten.

Hochrangiger Asow-Kommandant geriet in russische Gefangenschaft

Da man von Seiten des Asow vorsichtig geworden ist, sind Bilder der im Gefecht befindlichen Kommandeure „unter Verschluss“.

Einer glaubwürdigen Quelle zu Folge soll es sich, wie das beigefügte Video zeigt, bei der Gefangennahme um den Asow-Kommandanten Kalin handeln. Diese Nachricht wird es wohl hier zu Lande nicht in die „offizielle Berichterstattung“ schaffen, wie leider befürchtet werden muss.


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Quelle

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