Hilfe bei der Tötung russischer Generäle: Die USA führen in der Ukraine Krieg gegen Russland

Die New York Times meldet, dass die USA Aufklärungsdaten in Echtzeit an die Ukraine weitergeben und bei der Tötung russischer Generäle helfen. Damit führen die USA gemäß Völkerrecht Krieg gegen Russland.

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5. Mai 2022 22:54 Uhr

Ich habe gerade erst über das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages berichtet. In dem Gutachten hat der Wissenschaftliche Dienst auf 12 Seiten beschrieben, welche Unterstützungsmaßnahmen anderer Staaten für die Ukraine aus Sicht des Völkerrechts eine Kriegsbeteiligung darstellen. Über die Weitergabe von Aufklärungsdaten kann man in dem Gutachten erfahren:

„Hier sind die genauen Umstände entscheidend: Je substanzieller die Unterstützung wird und je abhängiger die unterstützte Partei, also die Ukraine in unserem Fall, davon ist, desto näher kommt man der roten Linie. Strategisch relevante Geheimdienstinformationen fallen dabei natürlich ins Gewicht. Ihrer Natur gemäß sind sie aber natürlich geheim und für die gegnerische Seite nicht oder nur schwer nachzuweisen“

Die USA helfen bei der Tötung russischer Generäle

Die New York Times hat heute in einem ausführlichen Artikel beschrieben, dass die USA der Ukraine Aufklärungsdaten über russische Truppen und sogar die Aufenthaltsorte russischer Generäle in Echtzeit weitergeben. Die New York Times macht schon in der Überschrift keine Geheimnis daraus, worum es dabei geht: „US-Geheimdienst unterstützt Ukraine bei der Tötung russischer Generäle, sagen Offizielle

Der Ukraine soll es aufgrund dieser US-Hilfe unter anderem gelungen sein, schon 12 russische Generäle zu töten. Aber auch in anderen Fällen soll die US-Hilfe zu ukrainischen Erfolgen beigetragen haben. Die USA geben also Daten weiter, die das Kampfgeschehen maßgeblich beeinflussen. Kann die Unterstützung der USA für die Ukraine auf dem Gebiet der Aufklärung noch „substanzieller“ sein, wie es das Gutachtend des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages formuliert?

Demnach sind die USA bereits eine Kriegspartei, sie sind aus Sicht des Völkerrechts an einem Krieg gegen Russland beteiligt, was Russland das Recht geben würde, amerikanische militärische Ziele anzugreifen. Das tun die Russen natürlich nicht, weil sie einen großen Krieg mit den USA verhindern wollen. Aber die USA lassen offensichtlich nichts unversucht, die Lage weiter zu eskalieren und die Russen zu einem solchen Schritt zu provozieren.

Bestätigung alter Meldungen aus Donezk

Am 6. März hat Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik, der Presse ein Notebook präsentiert, das seine Truppen in einem eroberten Kommandoposten des Asow-Bataillons sichergestellt hatten. Die Daten auf dem Notebook hätten demnach gezeigt, dass die Ukraine für den 8. März einen Angriff auf den Donbass und die Krim geplant habe und vor allem hätten sie gezeigt, dass die NATO der ukrainischen Armee, und auch dem Asow-Bataillon, Aufklärungsdaten in Echtzeit weitergibt.

Das war damals, Anfang März, noch ausgesprochen brisant, weil NATO-Generalsekretär Stoltenberg zuvor immer wieder versichert hatte, dass die NATO-Staaten so etwas nicht tun würden. Damals hieß es noch, es sei russische Propaganda, dass die NATO und Kiew eine gegen Russland gerichtete Zusammenarbeit betrieben hätten.

Dass Stoltenberg oft und so dreist lügt, ist bekannt. Auch damals wurde er schnell der Lüge überführt, denn während Stoltenberg noch bestritt, dass es eine derartige Zusammenarbeit gebe, hat der US-Verteidigungsminister vor dem Senat schon ausgesagt:

„Wir haben mit den Ukrainern aktiv Geheimdienstinformationen ausgetauscht und tun das auch weiterhin. Als ich im Januar in Kiew war, habe ich Präsident Selensky einige Details zu den russischen Plänen betreffend Kiew vorgelegt, die wir damals hatten. Wir haben das seitdem täglich getan.“

Trotzdem hat der Bericht über das sichergestellte Notebook – und auch das präsentierte Notebook selbst – heftige Diskussionen in den Kommentaren meiner Artikel ausgelöst. Das Notebook war offensichtlich ein sehr altes Modell, was viele Kommentatoren vermuten ließ, die NATO würde doch so alte Technik nicht dafür nutzen.

Offenbar doch, denn was die New York Times nun – übrigens unwidersprochen – berichtet hat, ist exakt das, was Puschilin schon damals gemeldet hat: Die Weitergabe exakter Aufklärungsdaten an die Ukraine. In meiner Zusammenfassung der Erklärung von Puschilin habe ich damals geschrieben:

„Darauf seien Daten, die US-Spionagedrohnen, die ständig an der Grenze des Donbass patrouilliert sind, wie man sogar auf Flightradar verfolgen konnte, gesammelt haben. Die nationalistischen Kräfte der ukrainischen Nazi-Bataillone hatten damit direkten Zugriff auf NATO-Aufklärungsdaten über militärische Objekte im Donbass und auch auf der Krim.“

Das ist exakt das, was die New York Times nun meldet und worüber der Spiegel am gleichen Tag zwei begeisterte Artikel veröffentlicht hat.

So schnell ändern sich die Zeiten

Anfang März waren USA und NATO noch darum bemüht, ihre offen gegen Russland gerichtete Zusammenarbeit mit Kiew zu bestreiten, denn damals lief die russische Operation in der Ukraine erst wenige Tage. Hätten die „Qualitätsmedien“ damals schon das berichtet, was der Anti-Spiegel berichtet hat, nämlich alle bekannten Details der Zusammenarbeit der NATO und der USA mit Kiew, dann hätte die Öffentlichkeit im Westen Verständnis für Russlands Reaktion darauf entwickeln können. Damals war es den USA und der NATO noch wichtig, jede gegen Russland gerichtete Zusammenarbeit mit Kiew zu bestreiten.

Inzwischen sind etwas über zwei Monate vergangen und die Dauerbeschallung der westlichen Öffentlichkeit mit anti-russischer Propaganda und unbelegten, aber dafür ungezählten, Meldungen über angebliche russische Gräueltaten haben ihre Aufgabe erfüllt. Heute ist die westliche Öffentlichkeit so derart in den Kriegsmodus gebracht worden, dass eine Zusammenarbeit von NATO und USA mit Kiew gegen Russland keine Kritik mehr hervorruft, sondern sogar als gewollt gilt.

So wirksam ist Propaganda: Was vor zwei Monaten noch um jeden Preis verheimlicht wurde, weil es zu Empörung hätte führen können, wird von der Öffentlichkeit heute bereits hingenommen oder sogar begrüßt.

Leider bestätigt sich damit auch, dass Russland mit einem weiteren Vorwurf recht hatte, den es dem Westen nicht erst seit Beginn seiner Operation in der Ukraine: Mit der gegen Russland gerichteten, seit vielen Jahren andauernden, Zusammenarbeit von NATO und USA gegen Russland. Diese Zusammenarbeit hat Russlands Sicherheitsinteressen derart bedroht, dass es schließlich keine andere Wahl mehr gesehen hat, als militärisch zu reagieren.

Die Macht der westlichen Kriegspropaganda ist erschütternd, denn man muss derzeit – wenn der Westen etwas bestreitet – nur ein paar Wochen warten, und schon bestreitet der Westen es nicht mehr, sondern meldet es selbst voller Stolz. Und niemand protestiert…


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Quelle

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