Warum die Schlangeninsel so wichtig ist

Vor einer Woche hat ein ukrainischer Versuch, die Schlangeninsel im Schwarzen Meer zurückzuerobern, Schlagzeilen gemacht. Das russische Fernsehen hat erklärt, warum die Insel so wichtig ist.

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16. Mai 2022 02:28 Uhr

Der gescheiterte Versuch der ukrainischen Armee, die Schlangeninsel einzunehmen, war das, was man im Westen Russland vorwirft: Es war der Versuch, am 9. Mai, den für Russen so wichtigen Tag des Sieges über Nazi-Deutschland, einen Propaganda-Sieg zu verkünden. Während westliche Medien sich vor dem 9. Mai mit Spekulationen darüber, was Russland am 9. Mai alles veranstalten oder ankündigen könnte, überschlagen haben, hat Russland nichts dergleichen getan. Dafür hat die Ukraine es mit der Eroberung der Schlangeninsel versucht, was aber gescheitert ist.

Warum die Schlangeninsel so wichtig ist und noch einiges mehr, hat das russische Fernsehen am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick erklärt und ich habe den russischen Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Ein russisches Kampfflugzeug eskortiert eine IL-22M11. Dieses Flugzeug ist ein Gefechtsstand, in dem Luft-, Weltraum- und Bodenverbände in Echtzeit kontrolliert werden. So können sie Daten darüber erhalten, wie zum Beispiel motorisierte Infanterieeinheiten in der Nähe des Flusses Sewerskij Donez schießen und wie dieses Feuer von einer Drohne korrigiert wird. Sie entdeckte einen Pontonübergang und eine Ansammlung von gepanzerten ukrainischen Armeefahrzeugen, die den Übergang benutzen sollten. Daraufhin wurde die Pontonbrücke durch Artilleriebeschuss zerstört und sank, während die Ausrüstung, die es geschafft hatte, den Fluss zu überqueren, teilweise zerstört und teilweise erbeutet wurde.

„Die operative und taktische Luftfahrt und die Heeresfliegerei haben 32 Gebiete angegriffen, in denen sich Personal und militärische Ausrüstung der ukrainischen Armee befanden. Zwei S-300 Boden-Luft-Raketenwerfer und eine Radarstation in der Nähe von Schpilevka in der Region Sumy wurden zerstört“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.

Und die Luftabwehr schoss an dem Tag 15 ukrainische Drohnen ab, darunter eine über der Schlangeninsel. Und das zeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte die Hoffnung auf eine Revanche noch nicht aufgegeben haben. In dieser Woche unternahmen sie eine Reihe von Versuchen, mit Hubschraubern und Booten Truppen auf der Insel zu landen, was sie vorher aktiv mit Artillerie vorbereitet haben. Das Ergebnis der Militäreinsätze wurde vom russischen Verteidigungsministerium als Katastrophe bezeichnet. Und dieses Filmmaterial ist der Beweis dafür. Dutzende von unnötigen Opfern für eine billige Propaganda-Show, die mit dem 9. Mai zusammenfallen sollte. Für Russland ist das ein heiliger Tag, für die ukrainische Elite ist es ein leeres Datum.

„Die sinnlose PR-Kampagne des Kiewer Regimes zur Einnahme der Schlangeninsel am Vorabend des Tages des Sieges führte zum sinnlosen Tod von mehr als 50 ukrainischen Kämpfern und Mitgliedern von Eliteeinheiten der ukrainischen Armee sowie zum Verlust von vier Flugzeugen, zehn Hubschraubern, drei Booten und dreißig unbemannten Luftfahrzeugen“, so Konaschenkow.

So sieht die vollständige Liste der Verluste der ukrainischen Armee innerhalb weniger Tage in der Zusammenfassung des Verteidigungsministeriums aus. Vier Flugzeuge, drei SU-24-Bomber und ein SU-27-Jagdflugzeug. Zehn Hubschrauber der Typen Mi-8 und Mi-24. Drei gepanzerte ukrainische Centaur-Angriffsboote mit Marinesoldaten an Bord.

Der Angriff wurde am 7. Mai gestartet. Dabei wurde die Operation zur Eroberung der Schlangeninsel von den britischen und amerikanischen Geheimdiensten geplant. Formell hat Oberbefehlshaber Selensky natürlich den Befehl erteilt.

Die Schlangeninsel ist eine winzige Insel im Schwarzen Meer mit felsigen Ufern, die an ihrer höchsten Stelle 40 Meter erreicht. Ihre Fläche beträgt nur 20 Hektar, auf denen sich das Dorf Beloe befindet – mit einer Bank, einem Postamt, einem Leuchtturm und einem Archäologiemuseum. Aber aus militärischer Sicht ist die Schlangeninsel ein strategischer Punkt auf der Karte. Interessant sind die vorbeiführenden Schifffahrtswege, die sowohl von militärischen als auch zivilen Schiffen genutzt werden. Ein weiterer Aspekt ist die Kontrolle des Luftraums. Zu Sowjetzeiten wurden hier die Aktivitäten der NATO überwacht, und dann begann die NATO mit Hilfe des ukrainischen Militärs und ihrer eigenen Ausrüstung, die russischen Aktivitäten von hier aus zu überwachen.

Berichten zufolge gibt es auf der Insel Systeme zur Korrektur von US-Tomahawk-Marschflugkörpern. Einem der wenigen ukrainischen Journalisten, der hierher gekommen ist, zeigte man damals die zivile Infrastruktur und den Leuchtturm.

In den ersten Tagen der Militäroperation haben die russischen Streitkräfte die Schlangeninsel unter Kontrolle gebracht. Für Kiew ist die Insel auch der Schlüssel für die Versorgung mit westlichen Waffen. Die kommen jetzt aus Polen, wo die Grenze mehr als 500 Kilometer lang ist, aus der Slowakei durch die Karpaten und über Straße und Schiene aus Rumänien. Durch die Angriffe der russischen Luftwaffe auf die Eisenbahnknotenpunkte ist diese Strecke problematisch. Ein Transport auf dem Seeweg war möglich, aber die russischen Streitkräfte haben diese Möglichkeit durch den Angriff auf die Schlangeninsel, die fast an der rumänischen Grenze liegt, abgeschnitten.

Und diese Karte wurde in einem der Stützpunkte der Nationalisten in Mariupol gefunden. Es handelt sich um einen Plan zur Einnahme der Stadt Novoasovsk mit anschließendem Zugang zur russischen Grenze. Der Start war für den 8. März geplant. Die Standorte des Asow-Bataillions in und um Mariupol sind rot eingekreist. Die Pfeile zeigen den Vormarsch der Einheiten auf Novoasovsk und die Einschließung der Stadt. Auf dem Weg dorthin sollte Asow schnell alle dazwischen liegenden Siedlungen einnehmen. (Anm. d. Übers.: Weitere Informationen über den für den 8. März geplanten Angriff finden Sie hier)

Ganze Einheiten ukrainischer Soldaten – dies sind zum Beispiel Angehörige der 115. Brigade – wenden sich an ihre Kommandeure. Sie beklagen sich, dass sie nicht mehr die Kraft haben, die Befehle auszuführen: „Wir werden nicht mehr lange durchhalten – unsere Flugzeuge und unsere Artillerie funktionieren nicht, die Führung hat uns im Stich gelassen.“

Das russische Verteidigungsministerium hat diese Woche neue Beweise für militärisch-biologische Aktivitäten nicht nur Washingtons, sondern auch anderer NATO-Länder in der Ukraine vorgelegt. In den gefundenen Dokumente über Blutproben ukrainischer Bürger und die Ausfuhr verschiedener gefährlicher Virenstämme spielen polnische und deutsche Strukturen eine Rolle, die der Bundeswehr oder dem Pentagon nahe stehen. Die größten Pharmakonzerne, Schlüsselfiguren der Demokratischen Partei der USA und Stiftungen der einflussreichsten und reichsten Amerikaner – Gates, die Clintons, Soros und Hunter Biden – waren an dem Plan der beteiligt. Sie haben die Arbeit derer bezahlt, die das in der Ukraine umgesetzt haben. (Anm. d. Übers.: Die veröffentlichten Unterlagen finden Sie hier)

Es gibt auch Berichte über den Einsatz von Virenstämmen bei Experimenten mit psychiatrischen Patienten, wie hier in der Region Charkiw, und über die absichtliche Infektion von Bewohnern des Bezirks Slawjanoserbskij im Donbass im Jahr 2020 mit einer gefährlichen Krankheit.

„Mit dem Tuberkuloseerreger infizierte gefälschten Banknoten wurden in der Siedlung Stepovoye an Minderjährige verteilt. Die Organisatoren dieses Verbrechens berücksichtigten das Verhalten von Kindern, die die Angewohnheit haben, „alles in den Mund zu stecken“ und Lebensmittel mit ungewaschenen Händen zu sich zu nehmen“, sagte Igor Kirillow, Leiter der ABC-Schutztruppen der russischen Streitkräfte. Im Januar wurden alle ausländischen Teilnehmer der biologischen Programme aus dem Land evakuiert und gefährliche Stämme wurden entfernt oder vernichtet.

Eine Kinderbibliothek im Dorf Pisky-Radkiwskyj, Region Charkiw, wurde nach dem Rückzug der ukrainischen Streitkräfte vermint. Einheimische berichteten über diese letzte Aktivität der ukrainischen Kämpfer vor der Aufgabe der Siedlung. Und hier wurde in ukrainischen Geschichtsbüchern für Schulkinder, dessen Titel „Ukraine-Rus“ sofort ins Auge sticht, ein Sprengsatz gefunden. Die Bombe wurde in sicherer Entfernung auf einem Feld gesprengt.

Das gesamte Bildungssystem in der Ukraine wurde in den letzten Jahren, insbesondere nach 2014, zu einer Zeitbombe. Hier ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen russischen Soldaten und Kindern im befreiten Cherson.

„Wer ist Stepan Bandera für Euch?“

„Unser Papa!“

„Wusstet Ihr, dass dieser „Papa“ Khatyn verbrannt hat?“

„Wen?!“

„Khatyn. Ein Dorf in Weißrussland. Er hat Kinder bei lebendigem Leib verbrannt. Wusstet Ihr davon?“

Die Kinder wussten nichts davon, aber jetzt werden sie es wissen. In den befreiten Gebieten wird nach russischem Lehrplan unterrichtet.

Ende der Übersetzung


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Quelle

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