Wie in Russland über die Kapitulation von Asow berichtet wird

In Mariupol ist endlich Frieden eingekehrt, nachdem die letzten Asow-Kämpfer kapituliert haben. Wie wird in Russland darüber berichtet?

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22. Mai 2022 01:34 Uhr Die westlichen Medien haben um die Neonazis des Asow-Bataillons wochenlang eine Propaganda-Show veranstaltet, die am Ende nicht verhindern konnte, dass alles genauso abgelaufen ist, wie die russische Armee es vor etwa vier Wochen angekündigt hat. Damals wurde beschlossen, das Werk zu blockieren und einfach abzuwarten, bis sich die Asow-Kämpfer ergeben. Jeder der in den letzten vier Wochen in Mariupol gefallene Soldat könnte noch leben, wenn Kiew nicht – ganz in Hitlers Tradition – den unbedingten Durchhaltewillen beschworen und jede Kapitulation verboten hätte.Die westlichen Medien tun sich damit schwer und sprechen teilweise sogar von einer „Evakuierung“ des Werkes, um ihre Leser davon abzulenken, dass es sich dabei um eine vollständige Niederlage der ukrainischen Streitkräfte gehandelt hat. Um aufzuzeigen, wie in Russland darüber berichtet wird, habe ich einen Beitrag aus den Abendnachrichten des russischen Fernsehens vom 21. Mai übersetzt. Beginn der Übersetzung:

Die Kapitulation von Asow:

Einzelheiten der einzigartigen OperationDie Befreiung Mariupols von ukrainischen Neonazis ist abgeschlossen. Alle Kämpfer, die auf dem Gelände des Asowstal-Werks blockiert waren, haben sich ergeben. Das hat Verteidigungsminister Sergej Schoigu Wladimir Putin gemeldet. Heute wurden den ganzen Tag über Einzelheiten über diese beispiellose Operation bekannt gegeben.Das Verteidigungsministerium hat neue Aufnahmen der Asow-Männer, die ihre Waffen niedergelegt haben, veröffentlicht. Bei ihrer Überprüfung zeigt sich, dass die Körper vieler von ihnen mit zahlreichen Tätowierungen mit eindeutig nationalsozialistischen und radikalen Symbolen bedeckt sind: Hakenkreuze, Porträts und Zitate von Hitler und Bandera. Einige tragen Bilder Satans und anderer okkulter Themen.Im Werk selbst hat man nach dem Ende der Blockade bereits damit begonnen, den Schutt wegzuräumen. Die Hauptrolle übernehmen nun die technischen Einheiten. Die Ingenieure untersuchen das Gebiet, in dem die Kämpfer eine Reihe von Fallen und Stolperdrähten hinterlassen haben, sorgfältig Meter für Meter.Ein Bericht unseres Korrespondenten aus Mariupol.Das Asowstal-Werk in Mariupol wurde vollständig von allen Kämpfern der nationalistischen Einheiten des Kiewer Regimes befreit. Für sie ist das das Ende. Die vollständige und bedingungslose Kapitulation und Gefangenschaft sind die logische Konsequenz, der sie sich nicht entziehen konnten, so sehr sie das auch glauben wollten.Asow, die kampfstärkste Neonazi-Einheit der Ukraine, hat aufgehört zu existieren. Auch die 36. Brigade der ukrainischen Marineinfanterie existiert nicht mehr. Diejenigen, die bei den Kämpfen nicht eliminiert wurden, sind nun Kriegsgefangene. Das gilt für jeden Einzelnen von ihnen, vom einfachen Kämpfer bis zu ihren Kommandeuren.Der Name dieses Mannes ist Sergej Volynsky, Kampfname Volyna, derselbe, der so gerne Videos aus den Katakomben von Asowstal veröffentlicht hat, in denen er über die Blockade gesprochen und zuerst eine „Absprache“ und dann die Evakuierung versprochen hat. Wie andere Anführer von Asow hat er sich ergeben, was er selbst vor der Kamera bestätigt: „Im Verlauf der Kampfhandlungen haben wir uns auf dem Gelände des Asowstal-Werks wiedergefunden, von wo aus wir uns in Kriegsgefangenschaft ergeben haben.“„Gab es dort Ausländer?“, wird er gefragt.„Ja.“„Hochrangige?“„Darüber weiß ich nichts.“Diese in der modernen Geschichte beispiellose Operation, bei der Hunderte von Kämpfern, die sich in den stark befestigten unterirdischen Strukturen des Hüttenwerks Asowstal versteckt hielten, zur Kapitulation gezwungen wurden, ist ein unbestreitbarer Erfolg unseres Militärs und unserer Geheimdienste. Die Koalitionstruppen Russlands und der DNR, die das Werk zuverlässig blockiert haben, mussten nur darauf warten, dass die Kämpfer des Kiewer Regimes endlich erkannten, dass sie verloren hatten. Und zwar schon lange. Und dass die Gefangenschaft die einzige Möglichkeit für sie ist, am Leben zu bleiben.Von Anfang an hat die russische Seite allen, die ihre Waffen niederlegen würden, das Leben und eine würdige Behandlung gemäß den Anforderungen der Genfer Konvention und den Grundsätzen der Humanität versprochen.Einer nach dem anderen kommen die Krankenwagen hier beim zentralen Bezirkskrankenhaus in Novoazovsk an. Die verwundeten ukrainischen Soldaten, die aus dem Asowtal-Werk gekommen sind, werden hierher gebracht.Diejenigen, die keine medizinische Hilfe benötigten, kamen in Strafanstalten der DNR, in das Gefangenenlager Nr. 120 in Jelenevka bei Donezk. Hier wurde Vertretern der ukrainischen Seite in Begleitung von Mitarbeitern des Roten Kreuzes sogar gestattet, die Gefangenen zu besuchen. Sie hatten die Möglichkeit, mit ihnen zu sprechen und sie nach den Haftbedingungen zu fragen.„Werdet Ihr verpflegt?“„Ja“, sagten die Kriegsgefangenen.„Gibt es irgendwelche Aggressionen gegen Euch?“„Nein.“„Gibt es irgendwelche Beschwerden über Eure Haftbedingungen?“„Nein. Die Behandlung ist in Ordnung.“Es dauerte fünf Tage, bis alle Kriegsgefangenen Asowstal verlassen konnten. Am Freitag verließen die letzten von ihnen das Werk.„Insgesamt 2.439 Asow-Nazis und ukrainische Soldaten, die in der Anlage blockiert waren, haben während der Operation ihre Waffen niedergelegt und sich ergeben. Am 20. Mai kapitulierte die letzte Gruppe von 531 Kämpfern. Der so genannte Kommandant der Asow-Nazis wurde wegen des Hasses der Einwohner von Mariupol und ihrem Wunsch, ihn zu bestrafen, in einem gepanzerten Spezialfahrzeug von dem Werksgelände gebracht. Der russische Verteidigungsminister hat dem russischen Präsidenten über den Abschluss der Operation und die vollständige Befreiung des Kombinats und der Stadt Mariupol von ukrainischen Kämpfern Bericht erstattet“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.Die letzte Hochburg der ukrainischen Nationalisten in Mariupol ist gefallen. Sowohl die Stadt als auch das Asowstal-Werk wurden vollständig entnazifiziert und demilitarisiert. Die Militäroperation in Mariupol ist beendet. Sie wird an anderen Orten fortgesetzt.Ende der Übersetzung

Die Lage in Mariupol

Da ich selbst erst vor wenigen Tagen in Mariupol war, will ich noch eigene Eindrücke hinzufügen. Im Gegensatz zu meinem ersten Besuch in der Stadt einen Monat zuvor, war es dieses Mal ruhig in Mariupol. Wir haben dort den ganzen Tag lang keine Explosion gehört, offenbar waren die Kämpfe um Asowstal schon Tage zuvor vorbei und es wurde nur noch über die Kapitulation verhandelt. Auch der Bürgermeister der Stadt hat das bestätigt und mitgeteilt, dass es schon seit mindestens einer Woche „keine Einschläge“ mehr in zivilen Einrichtungen gegeben habe, die zuvor noch sporadisch von Asow beschossen wurden. Zur Frage der Ausländer in dem Stahlwerk hat sich Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik, wie folgt geäußert: „Vorläufigen Informationen zufolge gab es sie, und es gibt sie. Aber um leere Worte zu vermeiden, werden Informationen dazu nach der Arbeit der Spezialisten veröffentlicht.“


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Quelle

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