Erdingers Absacker: We are the Champignons

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Eine der besten Betrachtungen zum Lieblingsthema „Vielfalt“ der deutschen „Wir“-Sager, die mit „Wir“ immer „die Menschen“ meinen, stammt von Andreas Alkis Fischer bei Facebook. Zitate: „Bekanntlich ist linksgrünes Denken nicht der Logik oder einer nachvollziehbaren Struktur verpflichtet, sondern besteht in einem chaotischen Nebeneinander von sich widersprechenden Gesinnungsversatzstücken, ohne dass eins und eins je zusammengezählt wird.“ Danach hagelt es Beispiele. „Unterschiede sind der Teufel, aber wehe, jemand macht sich der kulturellen Aneignung schuldig und ‚respektiert‘ nicht eine fremde Kultur„. Oder das hier: „Frauen und Männer sind gleich, niemand soll einen Unterschied erkennen, aber Frauen müssen stets eigens genannt werden„. Und hier: „Deutschland soll verrecken, aber gleichzeitig braucht man es als den großen Weltretter, der mit seinem Geld alle Opfer dieser Welt aus der Scheiße holen soll„. Fischer: „Es ist völlige Zeitverschwendung, mit solchen Leuten diskutieren zu wollen, denn die Verpflichtung auf logische Kohärenz der Aussagen, Standpunkte und Argumente, wie sie konstitutiv ist für rationale Argumentation, ist immer noch stets eine freiwillige. Wer dies ablehnt aus Unvermögen oder in voller Absicht, der ist disqualifiziert für den rationalen demokratischen Prozess und auf der politischen Bühne nur noch als Gegner zu betrachten„. Er kommt dann zu den Lieblingswörtern der Verpeilten, „Buntheit“ und „Vielfalt“: „Diese Phantasien werden seit vielen Jahren ausgerufen in der Weise einer gespielt naiv-fröhlichen Mentalität, die von einer herrlichen Zukunft deliriert, in welcher jeder überall glücklich sein kann. Die Typographie auf den Plakaten, auf denen diese Botschaft transportiert werden soll, ist angelehnt an die Ästhetik der Bemalung von Fensterscheiben im Kindergarten, das spricht eine deutliche Sprache. Das Stichwort dazu lautet: infantil.“ Ein inexistenter Experte für Fliegenklatschen & Fleischklopfer erklärte, daß die Bekloppten einen an der Klatsche hätten, sei für sich genommen schon tragisch. Desaströs werde es aber, wenn sie den trüben Schein ihrer zerebralen Talgfunzeln für das Flutlicht der Welt halten und darauf bestehen, sie seien die absoluten Durchblicker, denen sich jeder mit einer nüchternen Weltsicht unterzuordnen habe, wenn er nicht aus der „Gemeinschaft der Anständigen“ ausgestoßen werden wolle. Es sei an der Zeit für die Realisten, das Flackern der trüben Talgfunzeln zu beenden und endlich das Licht einzuschalten, damit es jedem wie Schuppen von den Augen falle, welchen minderbegabten Stimmen er seit Jahrzehnten im Zwielicht der dunkeldeutschen Wirklichkeit lauschte. +++

Noch ganz zurechnungsfähig? – Screenshot Facebook

+++ Die Bundesinnenministrierende, Frau Nancy Faeser, erntete kürzlich einen enormen Shitstorm für einen Tweet, in welchem sie behauptet hatte, der Begriff „Heimat“ müsse „positiv umgedeutet“ und „neu definiert“ werden. Weil das den „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ stärke. Sie meinte wahrscheinlich den „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ von Leuten, deren Kulturen inkompatibel sind. Ein inexistenter Experte für Logik & Verstand erklärte, es könne keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt geben in einem Land, in dem die autochthone Mehrheit ständig dazu aufgefordert wird, auf die eigenen Traditionen, Sitten und Gebräuche zu spucken, während kulturfremde Eingewanderte ständig ermutigt werden, sich in eine Gesellschaft zu integrieren, bei der ein Blinder mit dem Krückstock erkennen könne, daß die autochthone Mehrheit sich in ihrem Selbsthass auf dem absteigenden Ast befindet und schon demografisch auf ihr eigenes Aussterben zusteuert. Die Bundesinnenministrierende solle erst einmal begreifen, was der Begriff „Heimat“ bedeutet, bevor sie daran denke, ihn „positiv umzudeuten“ und „neu zu definieren“ – und nur, damit er dann zu ihrem eigenen, völlig realitätsfremden Utopia passe. +++

Bundesinnenministerin Nancy Faeser – Foto: Imago

+++ Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Im Verlauf der Erdgeschichte gab es gewaltige Klimaänderungen, lange bevor es den ersten Menschen gegeben hat. Der Einfachheit beim Rechnen halber unterstelle ich, daß es den ersten Menschen vor einer halben Million Jahre gegeben hat, daß es ihn also erst im bislang letzten 9.000stel der Erdgeschichte gibt. Das stimmt zwar nicht ganz genau, aber für meine Zwecke hier reicht das. Die Saurier existierten ungefähr 400 mal länger, als es den Menschen bislang gibt, ehe sie vor etwa 65 Millionen Jahren zum Ende der Kreidezeit ausgestorben sind. Luisa Neubauer von FFF gibt es erst seit 25 Jahren, also im bislang letzten 180 Millionstel der Erdgeschichte – und sie ist die klügste Frau, die jemals zur Welt gekommen ist. Jedenfalls glaubt sie das wahrscheinlich. Vermutlich hat ihr jemand die entsprechenden Flausen in den Kopf gesetzt. Wenn die junge Luisa das Wort „Weltklima“ hört, das es seit 4.500 Millionen Jahren gibt, dann wird sie redselig und versprüht ihre Weisheit, daß es eine Art hat. Ob sie wohl jemals wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen sein wird? Einen Versuch ist es wert, zumal sie ja als „Langstreckenluisa“ bekannt ist, die gern mit dem Strahlenflugzeug unterwegs ist. Deswegen versuche ich es einmal mit Strecke statt mit Jahren. Wenn man jedes Jahr der Erdgeschichte durch einen Zentimeter ersetzt und auf einem fiktiven Gürtel um den ganzen Äquator im Abstand von je einem Zentimeter ein Strichlein macht, dann hätte man die gesamte Dauer der Erdgeschichte in einen Strichleinsgürtel verwandelt, der um die komplette Erde herumreicht – und hätte dann noch 5.000 Kilometer in Zentimetermarkierungen übrig, um sie beispielsweise durch eine riesige Gürtelschnalle zu schieben. Wenn man von diesen 500 Millionen Zentimetern, die der Zentimetergürtel um die Erde zu lang ist, 300 Zentimeter abschneidet, drei Meter also, so daß der Gürtel nur noch 499.999.700 Zentimeter oder 4.999,997 Kilometer zu lang ist, hätte man die gesamte Industrialisierung abgeschnitten, die heute angeblich das Weltklima so verpestet, daß der ganze Planet unbewohnbar zu werden droht. Wenn man die ganze Menschheitsgeschichte abschneidet, wäre der Gürtel noch immer 499.500.000 Zentimeter zu lang. Für wie wahrscheinlich darf es Luisa also halten, daß der Weltklimaschnack stimmen könnte? – Ihr reichen bekanntlich die Wetterdaten der vergangenen hundert Jahre, um ganz genau zu wissen, was los ist, also 100 Strichlein von 4.500.000.000. Wahnsinn. +++

Luisa Neubauer im Panikrausch (Foto:Imago/Scheffen)

+++ Superselenskyi scheint „Putins Angriffskrieg“ zu verlieren. Das ist sehr verwunderlich, da der russischen Armee bereits seit dem 15. März „in drei Tagen der Sprit ausgehen wird“ und der Nachschub kollabiert. Anfang dieser Woche hat Superselenskyi der russischen Armee sogar „das Rückgrat gebrochen“, wie es in der durchgeronzheimerten „BILD“ hieß. Und die Asow-Verbrecher in Mariupol waren dem westlichen Mediensprech nach aus dem Stahlwerk „evakuiert“ worden, weil sie ihren Kampfauftrag erfüllt hatten. Seltsam, daß sie samt und sonders in die von den Russen eroberten Gebiete im Donbass evakuiert worden sind, einige sogar nach Rostow am Don. Und das liegt eindeutig in Russland. In der nichtwestlichen Presse, der man natürlich kein Wort glauben darf, hieß es, die Asow-Verbrecher seien gar nicht aus dem Stahlwerk evakuiert worden, sondern sie hätten sich den Russen ergeben, um das unschöne Wort von der „Kapitulation“ zu vermeiden. Der deutschen Außenministrierenden, Frau Annalena Baerbock, scheint jedoch so eine Art grüner Armee Wenck durch die Hirnwindungen zu geistern. Auf der Ostseekonferenz in Kristiansand warnte sie die westlichen NATO-Staaten vor „Kriegsmüdigkeit“.  Ein inexistenter Experte für Schmieröle & Fette kommentierte das mit der Bemerkung, wenn die russische Invasion der Ukraine irgendetwas Positives gebracht habe, dann wenigstens die Erkenntnis, welche globalen Kreise sich in Deutschland eine grüne Hobbypartei für unverschämten Wählerbetrug halten – und daß es daher kein Wunder sei, daß eine ausgewiesene Plagiatorin und Aufschneiderin zur Außenministrierenden in Deutschland werden konnte. Er frage sich schon länger, was Baerbock für Geld alles tun würde. +++

Annalena Baerbock schwört ihre Partei auf die Zwänge des Regierens ein; Bild: Collage
„Im Handumdrehen von der Pazifistin zur Bellizistin“ – Screenshot Facebook

+++ Zum Schluß noch einmal Andreas Alkis Fischer: „Die Widersprüchlichkeit aller ideologischen Initiativen, die aus dem linksgrünen, woken Lager kommen, belegt deutlich, dass es ihnen nicht um das Wohl der vermeintlichen Opfergruppen geht, noch um die Verbesserung unserer Gesellschaft insgesamt. Nur ein Ziel hält alles zusammen: Die Zersetzung und Zerstörung der westlichen Gesellschaften insgesamt.“ Ein inexistenter Experte für Prognosen & Diagnosen: Das stimmt. +++

Quelle

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