Straßenverkehr der Zukunft

Ein Feature von Lo aus 2005; Erschreckend – wie schnell so etwas Realtät wird. (Nächster Beitrag >

Brüssel startet totale Kontrolle: Ab 6. Juli wird Geschwindigkeits-Überwachung in Autos Pflicht

Öffentlicher Straßenverkehr in der „schönen neuen Welt“ (In ca 10-20 Jahren)

Wie wird das aussehen?

Die folgenden Betrachtungen sind keineswegs utopisch oder am Limit; der technische Fortschritt wird mit der Zeit noch viele Dinge erweitern oder verbessern.

Die Hoheit über alles was im Straßenverkehr zu regeln und zu überwachen ist wird in naher Zukunft von einer neuen und so noch nicht existierenden zentralen Verkehrsbehörde wahrgenommen.

Die Bezeichnung dieser staatlichen Einrichtung wird noch durch Brainstorming definiert werden, ich denke mal :

„Service on the road“ (SotR) könnte sich gut machen.

Erinnert so ein wenig an Wortschöpfungen wie „Entsorgungspark“. Das ist ja auch wichtig für die Akzeptanz!

„Toll Collect“ macht ja heute den „Service on the road“ für uns, wird aber, wie wir sehen werden bald ganz und gar überflüssig sein.

Alle Behörden welche irgendwie mit Verkehr zu tun haben werden organisatorisch unter dieser neuen Behörde (Straßenverkehrssicherheitshauptamt) zusammengefasst.

Jede Zulassung, jede Verkehrsüberwachung und Speicherung aller Daten wird hier zentral zusammengefasst.

Das bedeutet, das jede Überwachung im Verkehr zentral von einer Stelle aus koordiniert und verwaltet wird.
Alle anfallenden Daten werden zentral gesammelt und wenn nötig an die entsprechenden Vollzugsbehörden weitergeleitet.

Wie kann das funktionieren ?

Im wesentlichen wird jeder Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr über eine kleine elektronische Einheit erfasst und „begleitet“.
Fußgänger sind verpflichtet ein mobiles Gerät mit sich zu führen, ähnlich der heute üblichen smart phones, evtl. auch kombiniert damit.

Alle Fahrzeuge welche am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, werden mit einem ähnlichen Gerät ausgestattet.

Auf diese Art und Weise weiß SotR immer wer wann wo und wie jemand mit welchem Fahrzeug unterwegs ist..

Sie setzen sich in ein Fahrzeug, die Innenkamera macht einen Scan Ihrer Iris, der Fingersensor scannt Ihren Fingerabdruck und macht einen schnellen Drogentest, der Atemluftsensor prüft auf Alkohol.
Sekundenschnell wird Ihre Anfrage nach Fahrerlaubnis zusammen mit den Daten des Fahrzeugs übermittelt und geprüft.

Dabei werden alle interessanten Daten kurz abgecheckt und die Erlaubnis zum Starten des Motors gegeben

  • oder auch nicht!

Haben Sie die richtige Fahrerlaubnis für dieses Fahrzeug? Sind noch Steuern für diese Fahrzeug zu entrichten? Ist evtl. ein Hänger angebaut? Ist die TÜV Zulassung noch aktuell? Ist die Beleuchtungsanlage in Ordnung? Sind Innenraum- Front – und Heckkameras einwandfrei in Betrieb?
Wann und wie lange saßen Sie in der Vergangenheit am Steuer eines Fahrzeugs? Gibt es evtl. Bedenken der Sicherheitsorgane dagegen das Sie ein Fahrzeug führen?

Die SotR-Software checkt kurz alles ab, und im Zweifel kann es sofort losgehen!

Dann kommen die für die Einnahmeverbesserungen zuständigen Staatsorgane zu ihrem Part am Ganzen!

Jede Lichtzeichenanlage ist eingebunden und kann je nach Verkehrsaufkommen beeinflusst werden.
Natürlich weiß man auch sofort definitiv welches Fahrzeug mit welchem Fahrer bei welchem Zustand noch vorbei gefahren ist.

Der Deutsche Verkehrssicherheits- Haupt- rat gibt vor was man darf und was nicht. (Und was Fehlverhalten kostet)

Stellen Sie sich einmal vor: Keine Mautbrücke mehr – nirgendwo! Keine Blitze, keine mobilen Überwachungsfallen mehr! Was man da an Personal und Geräten einspart!

Gegen eine Gebühr können Sie bei SotR eine Funktion mieten, welche online mitteilt, das Sie einem anderen Fahrzeug zu nahe kommen, gegebenenfalls wird sogar ein Bremsvorgang ausgelöst, lange bevor sie das andere Fahrzeug sehen und sie brauchen dafür auch keinen Sensor am Fahrzeug!

Geschwindigkeitsbegrenzungen sind variabel, können je nach Situation für jeden Straßenkilometer angepasst und natürlich überwacht werden.
Jedes Fahrzeug , das in ein solche Zone hinein fährt bekommt dafür ein Signal auf eine zentrale Anzeige für die zulässige Maximalgeschwindigkeit zugesendet.

Das Ganze funktioniert bei jedem Wetter!

Eine weitere Gebühr informiert sie darüber, das Unfälle und Staus gerade vor ihnen passiert sind, auch wenn sie gerade kein Radio hören.
Vor Einrichtung der Geschwindigkeitsüberwachungsanlage am äusserst gefährlichen Bielefelder Berg sind dort wahrscheinlich pro Jahr tausende von Verkehrsteilnehmern dadurch ums Leben gekommen, das sie mit ihrem Fahrzeug dort mit 120 oder gar 130 km/h bergab gerast sind! ( Mit max. 100 km/h ist dort alles gefahrlos zu befahren)

Diese Anlage spielt laut Presse so um die 15 Millionen € im Jahr ein!
Dazu müssen aber die Geräte noch finanziert, und die Anlage gewartet und in Betrieb gehalten werden.
Zusätzlich musste man noch 15 neue Mitarbeiter einstellen, um die ganzen Bußgelder verwalten zu können!

Das kostet!

Und das alles kann komplett wegfallen! Es bleiben nur die Einnahmen übrig!

Natürlich könnte man ein Fahrzeug an dieser Stelle auch automatisch langsamer fahren lassen, aber wir wollen ja die Verkehrsteilnehmer nicht übermäßig bevormunden. Das würde doch ein wenig zu weit gehen.

Für den Erfinder des Blitzmarathons namens Jäger (Nomen est Omen) können alle Träume wahr werden :

Blitzmarathon immer und überall!

Selbst kurzfristig angelegte Beschränkungen zum überholen oder zur Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit werden lückenlos erfasst und ausgewertet.

Und – die entsprechenden Gebühren können unmittelbar vom Konto des jeweiligen Verkehrsteilnehmer eingezogen werden.
Wie bislang üblich wird zusätzlich zu dem Verwarn- oder Bußgeld auch eine Bearbeitungs- und eine Verwaltungsgebühr berechnet.
Das ist auch nicht mehr als gerecht. Die Verwaltung kann schließlich nicht umsonst arbeiten.

Fehler durch falsch aufgestellte Geräte gibt es nicht mehr!

Deswegen kann auf die Möglichkeit zur Rechtsmitteleinlage unter einer Bagatellgröße sagen wir mal von 1500,—€ verzichtet werden!

So könnte unsere überlastete Verwaltung endlich von all diesen lähmenden Aufgaben freigestellt werden – und es gibt keine Verzögerungen mehr beim Eintreiben der Einnahmen.

Wessen Konto nicht genügend Deckung verspricht, dem wird einfach keine Fahrerlaubnis erteilt!

Eine Maut kann unkompliziert für jeden gefahren Kilometer – natürlich in sozial gerecht angepasster Höhe – für jeden immer und auf jeder Straße erhoben werden!

Geräte im Fahrzeug sind überflüssig!

Macht ein Verkehrsteilnehmer einen Fehler, z.B. überfährt er das Rotsignal an einer Lichtzeichenanlage, kann er sofort bei der nächsten Haltemöglichkeit aufgefordert werden das Fahrzeug abzustellen und der Endzug der Fahrerlaubnis kann sofort und minutengenau verhängt werden.

Kameras, Blitzgeräte und das ganze Gedöns können abgebaut und der Wiederverwertung zugeführt werden.

Wenn jemand zu lange hinter dem Steuer sitzt, sein Gesicht zu lange von der Fahrbahn nimmt, oder wenn er telefoniert, oder müde wird und nicht sofort anhält- alles wird präzise erfasst.

Unsere Polizisten (Respektive CONSTELLIS) müssen nicht mehr mühselig mit getarnten Personen (Söldnern), welche dafür u.U. stundenlang in der Kälte stehen, das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern erfassen und beweisen.

Auf Dienstreise gewesen und auf dem Rückweg nicht die kürzeste Strecke ins Büro genommen?

Ein kurzer Abgleich mit dem Finanzamt legt klar wie viel Kilometer Sie dienstlich und wie viel privat gefahren sind!

Auch welche Fahrzeuge wann, wo und von wem abgestellt wird, wird sicher und eindeutig von SotR erfasst und abgerechnet.

Stichwort : Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs!

Der Gedanke ist ohnehin schon latent vorhanden:

Egal wo ein Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug abstellt – steht es auf öffentlichem Grund, so hat die Verwaltung einen Anspruch auf eine finanzielle Abgeltung für die Nutzung einer von ihr zur Verfügung gestellte Fläche!

Und wenn es privater Grund ist – eben der Besitzer dieser Fläche. (In diesem Fall würde noch die MwSt. hinzu kommen)

Und sollte ein Verkehrsteilnehmer sein Fahrzeug zu lange stehen lassen, dann kann automatisch der Abschleppdienst gerufen und die entsprechende gebührenpflichtige Verwarnung für die Ordnungswidrigkeit abgerechnet werden.

Alle Schilder und Münzgeräte fallen weg!
Stellt sich jemand auf einen Halteverbotsplatz bekommt er sofort mitgeteilt das man dort nicht halten darf bzw. für welche Gebühr man kurzfristig doch darf. Berechnung? – Kein Problem!
Generell fällt für 30 Min.1€ an , weitere 30 Min kosten 3€ – überall!
Danach wird abgeschleppt.

So einfach kann das sein!

Ausnahmen kann man Softwaremäßig anpassen und dem Fahrzeugführer über Funk mitteilen.

Erlaubte Zuladung überschritten? Zu viel Personen im Fahrzeug? Nicht angeschnallt? Was immer sie sich ausdenken mögen – alles kann zeitnah überwacht und abgerechnet werden.

Ob Fahrräder ohne Hilfsmotor oder Fußgänger ausgenommen werden muss man daran messen wie viel Einnahmeverbesserungen dadurch verloren gehen – mal sehen.

Auch bei Unfällen ist eindeutig und neutral sofort und klar zu sagen wer wann zu spät oder falsch reagiert hat, und ob er mit einer dem entsprechenden Verwarnung/Bußgeld oder mehr zu rechnen hat.

Der Datenaustausch für eine viel gerechtere Versicherungsprämie welche je nach Fahrstil festgesetzt wird ist eine Frage der Zeit.
(Wird ja heute schon durch einige Versicherungen ohne SotR praktiziert).

Auf jeden Fall sind die Aufzeichnungen der Fahrzeugkameras sowie der Fahrdaten aus den letzten Minuten vor einem Unfall immer verfügbar und lassen Verkehrsraudis keine Chance mehr!

Eine Win-win Situation von ungeahntem Ausmaß: Personal eingespart – und (zusätzlich) viele Einnahmeverbesserungen geschaffen.

Das stellt alle und jeden zufrieden!

Endlich Sicherheit im Verkehr – gepaart mit reizvollen zusätzlichen finanziellen Verbesserungen für die maroden Finanzen unseres Gemeinwesens.

Genauso wurde ja durch die überbordende Besteuerung von Kraftstoffen (70% Abgaben im Preis für Kraftstoff) nach der „Energiewende“ unsere Rentenversicherung absolut sicher und zukunftsfähig gemacht. (Das weiß auch jeder!)

Auch ist der Tag dann nahe an welchem kein Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr mehr einen Fehler macht!
Die Zahl der Verkehrstoten beschränkt sich in Zukunft auf die der Suizidfälle!

Kritik am Fortschritt wird es immer geben – auch hier!

Nur wenn wir endlich mehr Geld für die wichtigen Aufgaben unseres Staates bekommen können, wird so etwas nicht lange Bestand haben.

Überzogene Vorstellungen? Wirklich?

Denken Sie nur an 1984. Für die Allermeisten ist das einfach eine Jahreszahl aus dem letzten Jahrhundert.

Was dort beschrieben wurde wurde von der Wirklichkeit lange überholt.

„Schöne neue Welt“ – trifft besser zu.

Die Menschen geben alles freiwillig her und fühlen sich wohl dabei, weil es praktisch sicher und schön ist.

Es soll heute schon Dienste geben, die so ziemlich jeden Bürger in ihren Speichern haben, notfalls muss man eben einen kleinen Anreiz bieten damit alle freiwillig mitmachen – und der kleine Rest ist halt charakterlich nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr geeignet – sie verstehen-.

Auch um Rasern endlich und endgültig das Handwerk legen zu können, muss man einfach bereit sein sich auf ein paar Kompromisse einzulassen.

Das wird schon.

Quelle: Lo

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Ein Kommentar zu “Straßenverkehr der Zukunft

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