Im Donbass sind bereits vier britische Staatsbürger, die auf Seiten der Ukraine gekämpft haben, in Kriegsgefangenschaft geraten. Die ersten beiden, Sean Pinner und Aiden Aslin, wurden in Donezk bereits zum Tode verurteilt. Aslin kämpft gegen die Todesstrafe und hat einem mir bekannten amerikanischen Journalisten gerade erst ein Interview gegeben, das Sie hier finden können. Während Aslin und Pinner sich darauf berufen, keine Söldner, sondern ukrainische Staatsbürger und offizielle Soldaten der ukrainischen Armee gewesen zu sein, können Andrew Hill und Dylan Healy, die erst nach dem Beginn der russischen Militäroperation in die Ukraine gekommen sind, um dort zu kämpfen, sich darauf nicht berufen. Dieser Unterschied ist aber wichtig, denn Söldner stehen nicht unter dem Schutz der Haager Landkriegsordnung und werden wie normale Mörder behandelt.Die britische Zeitung Express meldet nun, dass Vertreter des britischen Geheimdienstes MI6 in Weißrussland mit „einer dritten Partei“ über die Freilassung der Briten verhandeln. Die Verhandlungen sind schwierig, weil Großbritannien Gespräche mit den von London nicht anerkannten Donbass-Republiken ablehnt. Offiziell soll Kiew daher die Verhandlungen führen. Die Zeitung vermutet, dass Kiew im Austausch gegen die Briten anbieten könnte, den ukrainischen Oppositionsführer Viktor Medwedtschuk auszutauschen. Medwedtschuk gilt in der Ukraine als pro-russisch, wurde vom ukrainischen Geheimdienst entführt und höchstwahrscheinlich gefoltert. Russland hat jedoch schon früher Angebote, Medwedtschuk auszutauschen, abgelehnt, weil Medwedtschuk kein russischer Staatsbürger ist und Russland daher keinen Grund habe, ihn gegen irgendwen auszutauschen. Ob Russland sich nun aus humanitären Gründen auf so einen Austausch gegen die Brieten einlassen könnte, ist fraglich aber nicht ausgeschlossen.Ich hätte allerdings eine bessere Idee. Man könnte bei dieser Gelegenheit testen, was für die britische Regierung wichtiger ist: Das Leben von vier britischen Staatsbürgern oder die Gehorsamkeit gegenüber den USA. Russland könnte den Briten einen großzügigen Austausch anbieten und im Gegenzug für die vier Briten die Freilassung nicht nur von Medwedtschuk, sondern vor allem die Freilassung von Julian Assange und dessen Überstellung nach Russland fordern.Das wäre mit einem Austausch von zwei gegen vier zwar kein „gutes Geschäft“, aber sollten die Briten das verweigern, müsste die britische Regierung zu Hause erklären, warum ihnen der Kadavergehorsam gegenüber Washington wichtiger ist, als das Leben von vier eigenen Staatsbürgern.


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