Die Parolen von der „Verteidigung der freien Welt“ verfangen in den USA, wo der Wohlstand seit Corona massiv schrumpft, anscheinend immer weniger. Darüber hat der russische USA-Korrespondent im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens berichtet und ich habe den Beitrag mal wieder übersetzt, weil er vollkommen anders klingt, als das, was deutsche Medien aus den USA berichten. Beginn der Übersetzung:

Amerika ist bereit für Rezession und Hungersnot, Hauptsache Russland gewinnt nicht

Eine unerwartete Meldung. Das University of Chicago Institute of Politics hat eine Umfrage veröffentlicht, in der fast ein Drittel der US-Bevölkerung (28 %) angab, dass sie möglicherweise sehr bald zu den Waffen gegen die Regierung greifen müssten. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Amerikaner mehr als 400 Millionen Waffen besitzen. Aber das ist nur eine Randbemerkung. Aus den USA berichtet unser Korrespondent.Die Amerikaner sind auf Reisen. Mit dem Flugzeug, mit dem Auto, über das Wochenende zu ihren Familien, um den 4. Juli, den Unabhängigkeitstag, zu feiern. Für Familien wird es der teuerste Urlaub in der Geschichte. Von progressiven Ökonomen gibt es einige ungesunde Ratschläge zum Sparen. Bloomberg schlägt vor, Haustiere nicht zu behandeln, sondern sie sterben zu lassen, um die zusätzlichen Kosten loszuwerden.„Bidenflation“ ist ein Begriff, der in Amerika im Mainstream angekommen ist. Die Inflation unter dem ältesten Präsidenten der Geschichte beträgt 8,6 Prozent. Die Benzinpreise, die Lebensmittelpreise, alles geht in die Höhe. Die Märkte brechen vor unseren Augen zusammen. Der Nasdaq ist zum ersten Mal in der Geschichte innerhalb von sechs Monaten um 30 Prozent eingebrochen, der SP 500 ist um 20 Prozent gefallen, was es seit 1970 nicht mehr gegeben hat. Die Analysten von JP Morgan sind der Ansicht, dass die US-Wirtschaft gefährlich nahe an einer Rezession ist.„Die Amerikaner spüren die Rezession schon. Sie glauben, dass sie bereits begonnen hat. Die Lebensmittelpreise steigen stetig. Die Daten der US-Notenbank von Atlanta bestätigen, dass die Rezession nicht bevorsteht, sondern dass wir uns bereits in ihr befinden, egal was das Weiße Haus sagt“, sagte der Geschäftsmann Andrew Puzder.Das Weiße Haus macht sich nicht die Mühe, sich zu erklären. Alle Misserfolge in der Wirtschaft werden nicht den Fehlkalkulationen der Regierung Biden angelastet, sondern den Intrigen Russlands.„Die Kraftstoffpreise steigen wegen Russland. Der Grund für unsere Nahrungsmittelkrise ist Russland. Russland verhindert die Ausfuhr von ukrainischem Getreide. Ich verstehe, dass die Amerikaner wegen der Inflation verärgert sind, aber die Inflation ist in fast allen Ländern hoch. Die Preise an den Tankstellen sind in fast allen Ländern hoch. Aber wir sind in einer viel besseren Position als andere“, versichert Biden.Die USA haben die schlechteste Inflationsrate unter den G7-Ländern. Auch die Anschuldigungen gegen Russland sind nicht überzeugend. Nur einer von zehn Amerikanern glaubt an die Mythen, dass der Kreml die Preise an den Tankstellen in den USA in die Höhe treibt. Die Benzinpreise sind nicht erst seit dem 24. Februar gestiegen, sondern bereits seit den ersten Tagen von Bidens Präsidentschaft. Unter ihm sind die Kraftstoffpreise um 125 Prozent gestiegen.„Wie lange werden amerikanische Autofahrer und Autofahrer auf der ganzen Welt diesen Preis für den Krieg in der Ukraine zahlen?“, fragte ein Journalist.„Solange der Krieg andauert. Russland darf die Ukraine nicht besiegen und über die Ukraine hinausgehen. Dies ist eine kritische Situation für die ganze Welt“, so Biden.Diese Frage wurde auf der Pressekonferenz nicht spontan gestellt. Biden erteilte das Wort nach einer zuvor erstellten Liste. So wollten seine Berater die Amerikaner offenbar einmal mehr an die These des Präsidenten erinnern: Freiheit hat ihren Preis. Damit rechtfertigte Biden die Kosten der anti-russischen Sanktionen auf dem globalen und nationalen Markt. Sein wirtschaftlicher Kurs hat die Ölpreise von 70 auf 120 Dollar pro Barrel steigen lassen und sie könnten sogar noch weiter steigen, bis in den Weltraum.Wie CNN berichtet, arbeitet die Regierung an Szenarien für den Umgang mit einem Ölpreis von 200 Dollar pro Barrel. Bereits im Herbst könnte er sich dieser Marke nähern.„Was sagen Sie den Familien, die sagen: Wir können nicht monatelang oder sogar jahrelang 4,5 Dollar pro Gallone zahlen?“„Der Präsident hat deutlich gemacht, was auf dem Spiel steht. Es geht um die Zukunft der freien Welt. Wir müssen standhaft bleiben“, sagt Brian Dees, leitender Wirtschaftsberater der US-Präsidialverwaltung.Der Führer der freien Welt, wie Biden im Weißen Haus unbescheiden genannt wird, hat sein eigenes Bild von der Welt. Er hat Saudi-Arabien als Schurkenstaat bezeichnet und ist nun – als sei nichts gewesen – auf dem Weg zum Kronprinzen, um mit ihm über die Erhöhung der Ölförderung zu sprechen. Die Ukraine galt in Washington noch vor kurzem als eines der korruptesten Länder; jetzt wird sie mit Geld und Waffen überschwemmt. Es gibt ein weiteres Waffenpaket im Wert von 820 Millionen Dollar. In diesen wenigen Monaten hat Washington allein rund 50 Milliarden Dollar für die Ukraine ausgezahlt. Auch die Verbündeten tragen ihren Teil bei.„Alles, was man in Kiew von Ihnen will, ist Unterstützung in Form von Geld und Waffen. Allerdings sollten Sie verstehen, dass der Nachschub an letzterem, wie wir Sie von Anfang an gewarnt haben, ebenso wie die Söldner aus Ihren Staaten legitime Ziele für uns waren und sind. Und Einrichtungen, in denen diese Waffen und Söldner stationiert sind oder gelagert werden, werden ebenfalls zu legitimen militärischen Zielen. Sie werden in Städten und Wohngebieten gelagert und bringen diese damit in Gefahr. Sie missbrauchen Zivilisten als menschliche Schutzschilde und Sie verraten mit Ihrer Unterstützung genau die Werte, die Sie angeblich fördern“, sagte der stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanski.Das war bei der regulären Sitzung des Sicherheitsrates, bei der Präsident Selensky entgegen der Tradition erneut die Möglichkeit hatte, über eine Videoverbindung zu sprechen. Er trug ein khakifarbenes T-Shirt und verlangte viel. Russland aus der UNO ausschließen, mehr Waffen an die Ukraine liefern. Heute kann jeder vom Durchschnittsamerikaner so viel verlangen, wie er will.Das ist eine Fernsehsendung zur Unterstützung der Ukraine zur besten Sendezeit. Selensky darf live reden, Stars singen und es wird Geld gesammelt. Wofür die von den Zuschauern gesammelten Gelder verwendet werden, wird nicht mitgeteilt. Das Pentagon schlägt vor, die staatlichen Gelder, die in die Ukraine fließen, zu kontrollieren. Es hat wiederholt erklärt, dass die Lieferungen an Kiew in einem schwarzen Loch verschwinden. Amerikanische Waffen könnten in die falschen Hände geraten.„Wenn westliche Waffen die Lage auf dem Schlachtfeld nicht verändern, steht in diesem Konflikt so viel auf dem Spiel, dass US-Beamte sogar die Aussicht auf eine weltweite Rezession und Hungersnot akzeptieren. Hauptsache, Russland gewinnt nicht. Wenn die ukrainische Armee in den Kesseln des Donbass besiegt wird, wäre das nach der Demütigung in Afghanistan die zweite Niederlage einer riesigen, von den USA finanzierten und ausgebildeten Armee innerhalb von zwei Jahren“, schreibt National Review.Bidens Name ist für immer mit der beschämenden Flucht der Amerikaner aus Afghanistan verbunden, wo sie 20 Jahre lang nichts erreichen konnten.Sein Name ist heute ein Synonym für Inflation und himmelhohe Preise. Seine Landsleute haben den Hausherrn des Weißen Hauses an dem wichtigen Feiertag enttäuscht. Mehr als 70 Prozent der Wähler wollen Biden nicht für eine zweite Amtszeit. Vor dem Unabhängigkeitstag führten die Meinungsforschungsinstitute eine traditionelle Umfrage durch. Einwohner der Vereinigten Staaten wurden gefragt, wie es für sie ist, Amerikaner zu sein. Die Umfrage ist fast ein Vierteljahrhundert alt, und wenn zu Beginn des Jahrtausends 70 Prozent unglaublich stolz darauf waren, Amerikaner zu sein, so quellen jetzt nur noch 38 Prozent der Inhaber amerikanischer Pässe vor Stolz über.Ende der Übersetzung


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