Rose der Demokratie: Nancys schöne Plastikblumen

Von

Max Erdinger

– 7. August 2022

Kennt angeblich „Demokratiefeinde“: SPD-„Bundes:innenminister:in” Nancy Faeser (Foto:Imago)

Es ist ein Jammer. In einer Welt voller Bösewichter gibt es dieses vergleichweise kleine, aber sehr menschliche Land im Herzen Europas, in welchem die ganze Tugend wohnt, die dem Rest der Welt fehlt. Deutschland heißt es. Als das Land der Dichter und Denker wird es international geachtet und um seine führenden Köpfe beneidet. Dennoch heißt das deutsche Innenministerium noch immer nicht „Nancys Geblümel-Shop“ und als „Bundes:innenminister:in” wird bezeichnet, wer schon längst den Titel „Rose der Demokratie“ verdient hätte: Die besonders menschliche Genossin Faeser.

Demokratiefeinde warten nur darauf, Krisen zu missbrauchen, um Untergangsfantasien, Angst und Verunsicherung zu verbreiten“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) in der „Welt am Sonntag“. Krisenmißbrauch ist in der Tat einer der schändlichsten Mißbräuche überhaupt. Als ob es die arme Krise nicht auch ohne Mißbrauch schon schwer genug hätte. Mißbrauchte Krisen werden leicht zu traumatisierten Krisen, die dann aufwendig therapiert werden müssen, damit sie wieder ganz normale Krisen werden. Die Krise braucht unseren Schutz vor dem Mißbrauch. Seien wir solidarisch. Und zwar gemeinsam. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Bordkapelle der Titanic. Mitten in der Untergangskrise verbreitete sie melodischen Wohlklang anstatt Angst und Verunsicherung. Diese vorbildliche Bordkapelle hat nicht darauf gewartet, die Untergangskrise zu mißbrauchen. Einfach untergegangen ist sie eben. Das war sehr pflichtbewußt von den Musikern.

Anstatt nun Angst und Verunsicherung zu verbreiten, sollten sich die Demokratiefeinde lieber jene bewährten Vokabeln anlegen wie eine Schwimmweste, die den demokratischen Blumenladen seit jeher vor dem Absaufen bewahrt haben. Nachhaltigkeit, Vielfalt, Buntheit, Toleranz, Energiewende, Teilhabe, Zusammenhalt, Gemeinsamkeit, Solidarität und Menschlichkeit geben der Schwimmweste gegen den Untergang in der Krise den rettenden Auftrieb. Aufgeblasen wird sie durch das Ventil mit der Aufschrift „Demokratie“.

Spaß beiseite

Ganz Deutschland ist zu einem einzigen Illusionstheater verkommen. Es gibt keine Demokratie in Deutschland – und ausgerechnet diejenigen, die hysterisch von „Demokratiefeinden“ reden, sind die größten Antidemokraten. Demokratisch wäre der gleichberechtigte Streit der „Demokratieteilnehmer“ über die verschiedenen Wege zu einem gemeinsamen Ziel. In Deutschland mangelt es schon am gemeinsamen Ziel. Aber nicht nur. Es mangelt auch an der Bereitschaft, den Segensreichtum der Gleichberechtigung in Frage zu stellen – und damit meine ich nicht nur die Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern auch den zwischen den hellen Köpfen und den Unterbelichteten. In Deutschland verliert man seinen Führerschein schneller als das Wahlrecht. Das ist für sich genommen schon bezeichnend. „Demokratie“ wird in Deutschland ganz automatisch als „Medien- & Massendemokratie“ verstanden, ganz so, als ob andere Formen von Demokratie völlig undenkbar seien. Wer behauptet, es gebe demokratische Degenerationserscheinungen, derentwegen aus einer Demokratie eine Kakistokratie oder eine Ochlokratie werden könne, gilt bereits als „Demokratiefeind”. Die deutsche „Demokratie” als Ineptokratie zu bezeichnen, träfe den Nagel hingegen auf den Kopf: Die Herrschaft der Unfähigen.

Gedacht ist die Demokratie folgendermaßen: Das Volk ist der Souverän. Als solcher wählt es seine Volksvertreter. Die wiederum vertreten dann die Interessen des Souveräns, weil sie sich gern aufopferungsvoll in den „Dienst an der Gemeinschaft“ stellen und weil sie von den Zehennägeln bis in die Haarspitzen angefüllt sind mit Patriotismus. Zwar ist dieser Abschnitt mit „Spaß beiseite“ überschrieben, aber die Realisten halten sich dennoch die Bäuche vor Lachen, sowie sie in diesem Zusammenhang an die Bundesrepublik Deutschland und ihre freiheitlich-demokratische Grundordnung denken.

Kampfverband gegen „Demokratiefeinde“

Deutschland ist ein weltanschaulicher Meinungsknast mit einer unfähigen Regierung, welche ihre Unfähigkeit hinter der Behauptung verstecken muß, sie sei ein Kampfverband gegen „Demokratiefeinde“ und überhaupt der Lordsiegelbewahrer sämtlicher „westlichen Werte“. Dabei wissen sie genau, daß jeder, der sie eine Ansammlung von rückgratlosen Opportunisten und notorischen Lügnern nennen würde, sehr ausführlich belegen könnte, weshalb er mit seiner wenig schmeichelhaften Titulierung die Wahrheit gesagt hätte. Es hat schon einen Grund, weshalb in der ach-so-demokratischen und freiheitlichen Bundesrepublik das Soziologen-Dogma von der Realität, die sich jeder selber konstruiert, als 1. Axiom der Sozialpsychologie etabliert wurde. Ein Axiom ist eine, ohne jede Begründung als wahr unterstellte Behauptung, auf der dann alles weitere aufbaut. Auf diese Weise läßt sich die Wahrheit zur Meinung umdefinieren, die Lüge ebenso – und davon profitieren diejenigen, die sich als allerletzte leisten könnten, an den Kriterien von Wahrheit und Lüge gemessen zu werden.

Inzwischen sind wir in Deutschland sogar schon so „weit“ (vorne, fortschrittlich, der Zukunft zugewandt), daß noch nicht einmal die Meinung des Einzelnen als je eigenkonstruierte Realität bedingungslos zugelassen werden kann, weil auch die Profiteure des Dogmas von der je eigenkonstruierten Realität gemerkt haben, daß es immer noch Bürger gibt, die durchaus in der Lage sind, nach den Kriterien von Lüge und Wahrheit zu urteilen, wobei es ihnen naturgemäß häufiger gelingt, die jeweilige Lüge zu identifizieren, als zu sagen, was stattdessen wahr sei. Die Lüge ist ziemlich leicht zu identifizieren. Die Lüge zutreffend als Lüge identifiziert zu haben, ist allerdings schon die Wahrheit über das jeweils Gelogene.

Die Rose der Demokratie

Wenn die Rose der Demokratie im „Bundes:innenministerium” von „Demokratiefeinden“ redet, dann meint sie nicht wirklich „Feinde der Demokratie“, sondern sie meint solche Zeitgenossen, die gar nicht erst glauben, daß wir eine hätten. Ich wäre also so ein „Demokratiefeind“, obwohl ich die Idee der Demokratie – wenn es nicht gerade eine Medien- & Massendemokratie wäre – ausgesprochen gut fände. Meinereiner fände es gut, wenn sich das demokratische Wahlrecht auf materielle und geistige Leistungsträger beschränken würde, oder – und obwohl ich kein Freund des Angelscheins und der Schankerlaubnis bin – am Erwerb eines „Wählerscheines“ hinge, für den eine Prüfung abzulegen wäre. Ein „Wählerschein“ scheint mir wesentlich wichtiger zu sein, als ein Angelschein oder eine Schankerlaubnis. Weil in einem Gemeinwesen, das demokratisch sein soll, niemand aufgrund seiner eigenen Unterbelichtung Unfähige in die höchsten Staatsämter wählen können sollte – und weil dadurch schon der ausgesprochene Schwachsinn auf Wahlplakaten keine Chance hätte, zum Wahlerfolg der Unfähigen zu führen. Das heißt, daß mich die Rose der Demokratie im „Bundes:innenministerium” verleumdet. Ich bin kein Feind der Demokratie, sondern lediglich kein Traumtänzer.

Ein Demokratiefeind hingegen ist logischerweise jemand, der die Verwirklichung einer Demokratie bereits dadurch hintertreibt, daß er behauptet, wir hätten bereits eine. Die „Rose der Demokratie“ im „Bundes:innenministerium” wäre also selbst so eine Demokratiefeind:in. Das ist meine „eigenkonstruierte Realität“ – mithin also meine Meinung dazu, – und jede Wette, daß die „Rose der Demokratie“ namens Nancy Faeser genau diese Meinung, resp. die Äußerung dieser Meinung am liebsten verbieten würde. Wegen der Meinungsfreiheit, den westlichen Werten, ihres eigenen Rosenduftes wegen – oder was-weiß-ich weswegen. Vielleicht ist es ja auch so, daß die Hauptdarsteller auf der Bühne des deutschen Illusionstheater es einfach nicht leiden können, wenn aus dem Publikum Buhrufe ertönen. Sie hätten wahrscheinlich gern die Macht über das Publikum. Und zwar ungeachtet ihrer fehlenden Qualitäten als Hauptdarsteller.

Das einfache Leben

Tatsächlich dürfte es sich bei den Leuten, welche die rote Rose der Demokratie im „Bundes:innenministerium” als „Demokratiefeinde“ zu diffamieren beliebt, um solche Deutschen handeln, die sich davor fürchten, ihr Leben in der Rote-Rosen-Demokratie nicht mehr finanzieren zu können. Das sind Erwachende, wie sie die Meinungsbildenden unter den Illusionsemokratierenden nennen würden. Diesen Leuten schwant allmählich, daß sie es womöglich nicht mit gewählten Volksvertretern zu tun haben könnten, sondern mit von außen installierten Volksauspressern, die einer Vorauswahl entsprungen sind, welche die Erwachenden selbst nicht vorgenommen haben. Da scheint gerade eine liebgewonnene Illusion zu kollabieren. Jeder wahrhafte Philanthrop kann da nur jubeln und die Erwachenden in der Realität willkommen heißen. So ist es nämlich. Die Unfähigen regieren nicht, obwohl sie unfähig sind, sondern weil sie unfähig sind. Deshalb wurden sie überhaupt zu Kandidaten. Die wahre Macht im Hintergrund kann keine Fähigen als Erfüllungsgehilfen brauchen. Clevere Leute wie Klaus Schwab, George Soros oder Bill Gates brauchen keine fähigen Leute als Mittler zwischen sich und den „die Menschen”, sondern unfähige, die wegen ihrer eigenen Unfähigkeit zum Gehorsam jener wahren Macht gegenüber gezwungen sind, unter deren Fittichen sie geschützt bleiben, solange sie tun, was die Macht ihnen anschafft.

Das Drama, das sich im Augenblick entfaltet, ist dem Umstand geschuldet, daß die Cleveren nicht gar so clever sind, wie sie selbst gedacht hatten. Es läuft unrund. In der Ukraine läuft’s ausgesprochen miserabel, in Taiwan inzwischen ebenfalls, der größere Teil der Welt hat beschlossen, ihre Macht und ihren Einfluß zu brechen. In der Folge stehen die unfähigen Illusionsdemokratierenden mitsamt ihrer billigen Moralisiererei und ihrer wohlfeilen Zeichensetzerei da wie der Kaiser in seinen neuen Kleidern. Sie sind nackt. Jeder kann sehen, daß sie nicht nur unfähig sind, die Interessen des deutschen Souveräns zu vertreten, sondern auch, daß sie schon von vornherein nicht einmal Willens gewesen sind, es wenigstens zu versuchen. Die „Demokratiefeinde“ der roten Rose der Demokratie im „Bundes:innenministerium” erkennen allmählich die Ineptokratie, welche ihre vermeintliche „Demokratie“ in Wahrheit ist. Die vermeintlichen „Demokratiefeinde“ sind in Wahrheit „Ineptokratiefeinde”. Und ob das wahr ist oder nicht, hängt nicht davon ab, ob es die rote Rose der Demokratie im Bundes:innenministerium wahrhaben will oder nicht.

Pflichtvergessen und abgehoben

Ganz klar: Weder Inflation noch Nahrungsmittelknappheit, exorbitante Energiepreise oder Kriegsgefahr sind Resultat von „demokratischer Volksvertretung“ laut Amtseid, sondern das Ergebnis von Pflichtvergessenheit und Abgehobenheit. Während sich die rote Rose der Demokratie im „Bundes:innenministerium” wegen „Demokratiefeinden” sorgt, kichert ihre Kollegin aus dem Rosenstrauß der Demokratie, das Außenministerium als Blumenvase mißbrauchend, beim Wort „Volksaufstände”. Mit solchen könne sie womöglich „beschäftigt“ sein, meinte sie, während sie doch eigentlich „der Ukraine helfen“ müsste. Wie hätte man sich diese Hilfe als Demokrat so vorzustellen?

Die Berliner Bürgermeisternde Nicht-Doktor Giffey, eine weitere Rose im demokratischen Blumenstrauß, weiß es: Die Bezirke sollen Straßen nach ukrainischen Ortsnamen umbenennen. So geht demokratische Volksvertretung in der Ineptokratie eines „reichen Landes”. Derartig inept geht es zu, daß sich schon niemand mehr über „reiches Land“ aufregt, ganz so, als ob es reiche Länder tatsächlich gäbe, obwohl es doch allenfalls reiche Einwohner eines Landes geben könnte. Die Deutschen wären das mit Sicherheit nicht (mehr). Die Unfähigen verpulvern die Kohle, als gäbe es kein Morgen.

Inzwischen wären die Ausgepressten froh, wenn sie wüssten, daß sie eine zuverlässige Gasversorgung haben. So weit haben sie sich bereits „herunterhandeln“ lassen. Tatsächlich könnten sie von ihren „Vertretern“ fordern, gefälligst möglichst billiges Gas in Hülle und Fülle zu haben – und daß Nord Stream 2 gefälligst in Betrieb zu nehmen sei, ganz egal, was die ach-so-demokratischen Obermoralisten – für sich selbst kostenlos – als moralisch geboten für die Untertanen in ihrer Ineptokratie betrachten bei aller Schnitzellosigkeit für das Klima und dem ganzen „Frieren für die Freiheit„, die übrigens neben der „Demokratie“ die nächste teutonische Großillusion ist.

Die parlamentarische Demokratie

Die parlamentarische Demokratie entpuppt sich ebenfalls als Rohrkrepierer. Und das ist wahrlich nicht die Schuld derjenigen, die der demokratischen Idee – sofern es nicht gerade um die evident zum Scheitern verurteilte Massen- & Mediendemokratie ginge – durchaus wohlgesonnen gegenüberstünden. Was also dann? Auf die Straße gehen? Tatsächlich „Volksaufstände”?

Es ist doch so: Die sogenannten Volksvertreter müssen gewählt werden, damit die wahre Macht sich hinter der Demokratiefassade verstecken kann, um zu behaupten, die Marodiererei ihrer Büttel sei schließlich dem Volkswillen geschuldet, weil das Volk sie gewählt habe. Die wahre Macht liegt also bei den Ungewählten – und ungewählt sind auch die Meinungsbildner in den Medien. Daß die längst keine „vierte Gewalt“ mehr darstellen, kann nur jemand bestreiten, der sich unbedingt als Realitätsverweigerer outen will. ARD & ZDF sind ein einziger Verstoß gegen ihren grundgesetzlichen Auftrag. Und nicht zufällig blasen genau die Medien ins selbe Horn wie die inepten Volksvertretungs-Simulanten, die finanziell von derselben Macht gesponsert werden, an deren Wohlwollen auch das Volksvertretungs-Simulantentum hängt. Folglich müssen die Simulanten tun, was ihnen aller Voraussicht nach die meisten Wählerstimmen bringen wird. Was das ist, bestimmen im Grunde die Ungewählten in den Medien.

Anstatt nun „auf die Straße“ zu gehen, könnte sich das Volk konsequent weigern, überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen, was Medien und Simulantentum in ihrer destruktiven Kooperation den lieben langen Tag hinausposaunen. Evident ist das Volk derartig angelogen worden, daß es ihm niemand verübeln könnte, wenn es sich entschließt, die Lügner künftig zu ignorieren – und ihnen einfach das Geld zu entziehen, von dem sie ineptokratisch schmarotzen. Was wäre denn, wenn sich der Handel geschlossen dazu entschließen würde, keine Steuern mehr für die Ineptokraten einzuheben? Was wäre denn, wenn alle Arbeitgeber die vormaligen Bruttolöhne als Nettolöhne ausbezahlen würden? Was wäre denn, wenn sich das Volk, anstatt auf die Straße zu gehen, um sich dort von der Staatsmacht verprügeln zu lassen, dazu entschließt, den Ineptokratensumpf einfach finanziell trockenzulegen? Würden die Ineptokraten es wagen, jede Tankstelle, jeden Supermarkt und jede Fabrik zu schließen, weil keine Steuern mehr kommen von dort? Was, wenn sich die Deutschen kollektiv dazu entschließen würden, jedes behördliche Anschreiben einfach ungeöffnet in den Papierkorb zu werfen? Was, wenn sich das Volk kollektiv weigern würde, sich die GEZ-Gebüren für seine eigene Verarschung abpressen zu lassen? Was, wenn es sich entschließen würde, den Zensoren in den sozialen Netzwerken dadurch zu entgehen, daß es einfach die Vielfalt seiner Dialekte nutzt, anstatt sich auf hochdeutsch den Zensoren samt deren Badwordlisten und Algorithmen auszuliefern?

Die Reetablierung der Demokratie

Kein Zweifel: Die Illusion von der deutschen Demokratie implodiert gerade. Wer eine wirklich funktionierende Demokratie will – und meinereiner will das – der muß auf eine verfassungsgebende Versammlung hinarbeiten, welche die Bundesrepublik praktisch neugründet. Die alte Bundesrepublik ist demokratisch tot. Und die Verfassung dieser neuzugründenden Bundesrepublik darf durchaus die Erfahrungen aus der alten Bundesrepublik berücksichtigen, um die alten Fehler nicht zu wiederholen. Die Gewaltenteilung muß wiederhergestellt werden und so vieles mehr. Dazu muß das alte Establishment unbedingt entmachtet werden, und zwar nicht nur in den Parlamenten, sondern auch in den „staatstragenden“ Medien.

Ginge es auch anders? Wir sind nicht allein auf der Welt, sondern Deutschland ist ein US-Vasallenstaat. Was hierzulande passiert, hängt in großem Umfang davon ab, was die jeweilige US-Regierung will.

Bei den Vorwahlen in den USA, also bei der Nominierung der Kandidaten, sind diese Woche für die Republikaner in mehreren Staaten ausnahmslos die Kandidaten nominiert worden, welche die Unterstützung von Donald Trump hatten. Im November sind die Midterms, also die Zwischenwahlen, die über die Zusammensetzung des US-Kongresses entscheiden und die gegenwärtige US-Administration so gut wie handlungsunfähig machen werden, weil die Demokraten („liberals”) historisch beispiel- und gnadenlos abgestraft werden dürften.

…die USA vielleicht?

Damit ändert sich dann auch in Deutschland vieles, weil viele transatlantische „Befehlsketten“ einfach abreißen. Ob das, was sich dann in Deutschland ändern wird, ausreicht, um hierzulande eine Demokratie zu reetablieren, läßt sich schwer voraussagen.

Meinereiner plädiert deshalb dafür, es endlich mit dem eigenen Volk zu versuchen und sich selbst eine Verfassung zu geben, die sicherstellt, daß es nicht erneut zu solchen Degenerationserscheinungen kommt wie in der alten Bundesrepublik. Das heißt, es müsste eine Verfassung sein, auf welche die USA (oder die Siegermächte WW II) – egal, wer dort gerade regiert – keinen Einfluß mehr nehmen.

Die machtgeile und stocktotalitäre Ineptokratie, für welche sinnbildlich die „rote Rose der Demokratie“ im „Bundes:innenministerium” steht, muß egal wie überwunden werden. Wenn nicht, haben wir hier bald ein Gemeinwesen, das eher an China als an die freie Welt erinnert. Es hat sich gefälligst ausgefaesert, ausgeschwabt, ausgesorost, ausgegatest und ausgegrünt zu haben in Deutschland. Das deutsche Volk hat heute bereits einen immer noch gültigen, grundgesetzlichen Anspruch darauf, von solchen inepten Despoten verschont zu bleiben. Machen wir ihn geltend! Und wenn es dazu krachen muß – was niemand will – dann muß es eben krachen. So geht’s nicht weiter. Auf einen heißen Herbst!

Quelle

https://goldgruengemuese.greenyplus.shop/de

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