Die Propaganda-Lügen der westlichen Medien sind in diesen Tagen an zwei Themen besonders leicht zu widerlegen. Wie lange wurde uns von den „Qualitätsmedien“ erzählt, Russland blockiere den Export von ukrainischem Weizen, der so dringend in Afrika gebraucht werde, um eine Hungerkatastrophe zu verhindern? Und wie haben die „Qualitätsmedien“ gejubelt, weil die Ukraine angeblich eine Großoffensive mit einer Million Soldaten durchführen und Cherson zurückerobern wollte? Beides war gelogen, wie ich nun belegen werde.

Die Getreide-Lüge

Dass es nie eine russische Blockade für Handelsschiffe aus ukrainischen Häfen gegeben hat, habe ich oft genug berichtet. Das Problem war, dass Kiew die Getreideexporte zurückgehalten hat, um das Getreide als Druckmittel gegen den Westen einzusetzen, um Anti-Schiffsraketen zu bekommen. Und es ging nie um Weizen für Afrika, wie wir nun sehen können. Es ging vor allem um Mais, der im Westen als Tierfutter gebraucht wird. Das ist keine russische Propaganda, das kann man auf der Homepage der UNO erfahren, die peinlich genau auflistet, welches Schiff die ukrainischen Häfen mit welcher Ladung und welchem Ziel verlassen hat. Aktuell wurden seit der Einigung über die Getreideausfuhr 438.331 Tonnen landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine abtransportiert. Der Großteil davon entfällt mit etwa 360.000 Tonnen auf Mais, der als Tierfutter nach Iran, Türkei, Südkorea, Irland und Großbritannien geht. Fast der gesamte Rest sind Sonnenblumenöl oder Sonnenblumenmehl für die Türkei, China und Italien. Keines der Schiffe ist auf dem Weg nach Afrika und das einzige Schiff, das Weizen aus der Ukraine transportiert, bringt 3.050 Tonnen Weizen in die Türkei. So viel zu der westlichen Legende, man brauche den ukrainischen Weizen, um die kommende – angeblich von Russland provozierte – Hungerkatastrophe in Afrika zu verhindern. Es ging in Wahrheit um die Wirtschaftsinteressen vor allem westlicher Firmen und nicht um Hunger in Afrika.

Die erfundene Großoffensive

Die Großoffensive mit einer Million Soldaten, die von Kiew und den westlichen „Qualitätsmedien“ für den Raum Cherson angekündigt wurde, wurde in Russland von Anfang an als reine Erfindung bezeichnet. Und das hat sich als wahr herausgestellt, denn es wurde inzwischen auch in Kiew zugegeben. Berater von Präsident Selensky haben erklärt, dass die Offensive eine Erfindung war, mit der man die Moral der russischen Armee untergraben wollte.Erreicht hat Kiew das Gegenteil, denn in der russischen Armee lacht man sich über die plumpen Lügen aus Kiew nur noch kaputt, wie ich in Donezk von allen Soldaten gehört habe, mit denen ich gesprochen habe. Dass die ukrainische Offensive eine Erfindung war, war allen klar, denn die ukrainische Armee hat – Waffenlieferungen aus dem Westen hin oder her – keine Kraft mehr für echte Gegenoffensiven.Während die deutschen „Qualitätsmedien“ ihren Lesern das alles verschämt verschweigen, berichtet das russische Fernsehen ausführlich darüber. Ich habe einen Beitrag aus dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens vom Sonntagabend übersetzt. Beginn der Übersetzung:

Selensky steht auf Surrealismus

Die Anwohner beobachten von ihren Balkonen aus, wie die Offiziere des Militärs Deserteure über den Platz jagen. Das ist in Nikolajew, wo der SBU vor einiger Zeit ein ganzes Netz zum Schmuggeln von Deserteuren über die Grenze aufgedeckt hat. Ein Geschäft, das seinen Organisatoren viel Geld einbringt. Und Selensky dankt in seinen Ansprachen an die Nation immer wieder irgendwelchen Freiwilligen, ukrainischen Soldaten, für ihre Verdienste. Im Gegenzug schicken die Soldaten ihm Videogrüße, in denen sie ihm, garniert mit wilden Verfluchungen, drohen, ihn aus seinem Palast zu holen. Es ist fast ein Dialog zwischen dem Oberbefehlshaber und seinen Soldaten.Man kann die Soldaten der ukrainischen Armee verstehen. Auf allen Fernsehgeräten und Telegram-Kanälen wird über den Beginn der Gegenoffensive auf Cherson und über deren Erfolge gesprochen, und dann stellt sich heraus – und die politischen Technologen des Präsidialamtes sagen das offen -, dass das alles nur Märchen sind, um die Gegner einzuschüchtern und die eigenen Unterstützer zu ermutigen.„War das eine psychologische Operation?“, fragt ein Journalist den Präsidentenberater Michail Podoljak.„Auf jeden Fall. Alle Erklärungen sind Teil der psychologischen Operation. Wir müssen die russische Armee demoralisieren. Wir haben einen anderen Krieg, einen kreativen Krieg, und unsere Partner sehen das“, war seine Antwort.Die Partner sehen viel mehr, als Kiew denkt. So prognostiziert ein großer Artikel in der amerikanischen konservativen Zeitschrift The National Interest, dass eine Ermüdung der Menschen von dem Thema Ukraine insgesamt und von Selensky im Besonderen noch vor dem Jahreswechsel eintreten könnte: „Selensky hat deutlich gemacht, dass die Ukraine 5 Milliarden Dollar pro Monat von ihren Partnern verlangen wird. Selensky (und mit ihm die Ukraine) könnten erleben, dass sein Heldentum in den Augen seiner Verbündeten in den kommenden Monaten, geschweige denn Jahren, an Wirkung verlieren wird. Seine Sturheit wird wahrscheinlich zunehmend selbstgerecht, fordernd, verurteilend, ja sogar unersättlich und gierig wirken. Die Ukraine ist nicht das einzige Problem der Alliierten, nicht einmal das Hauptproblem.“Als Gegenleistung für Waffen und Geld erwartet der Westen zu Recht echte Siege, aber nichts geschieht.„Wenn verschiedene Berater des Präsidialamtes uns tagelang erzählen, dass wir jetzt eine Gegenoffensive in der Region Cherson starten… Sie gehen jeden Tag hinaus und täuschen die Menschen. Sie belügen sie. Wir starten eine Gegenoffensive. In drei bis sechs Wochen werden wir Cherson befreien. Das ist eine Lüge. Den Menschen muss die Wahrheit gesagt werden“, sagt Gennady Korban, Leiter des Hauptquartiers für Territorialverteidigung in der Region Dnipropetrovsk.Die Wahrheit ist, dass Korban bereits die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen wurde. Der beliebte ukrainische Fernseh-Journalist Savik Schuster ist nach ukrainischen Medienberichten mit einem Einreiseverbot für drei Jahre belegt, angeblich aufgrund des Kriegsrechts, das dem herrschenden Regime endgültig die Hände befreit hat. In der Zwischenzeit verschwinden die von den Partnern gelieferten Waffen, natürlich nicht alle, aber ein großer Teil davon, im Schwarzen Loch der ukrainischen Korruption. Der US-Sender CBS brachte einen großen Bericht darüber. Darin hieß es: „All das Zeug geht über die Grenze und dann passiert irgendwas und nur etwa 30 Prozent erreichen ihr Ziel.“ (Anm. d. Übers.: Über die CBS-Reportage habe ich berichtet, sie wurde übrigens nur einen Tag nach ihrer Veröffentlichung wieder vom Netz genommen) Die Schläge gegen Selensky und sein mediales Image – ein müder, aber ungebrochener Held – kommen von scheinbar loyalen westlichen Strukturen. Amnesty International ist weit davon entfernt, eine Russland-freundliche Organisation zu sein. Ihr großer Bericht über die Verbrechen der ukrainischen Armee hat den ukrainischen Präsidenten sehr verärgert. Die „Welt“ hat in einem großen Artikel, der auch an den Skandalfilm „Offshore 95“ erinnerte und auf die Verwicklung Selenskys in die Geldwäsche von Kolomoisky hinwies, über die Korruption des ehemaligen Komikers berichtet.„Bereits 2019 wurde bekannt, dass Selensky Offshore-Konten in Zypern hat. Die Recherchen von Slidstvo.info ergaben, dass der Komiker zusammen mit den Schefir-Brüdern und einem weiteren Mitarbeiter von Studio Kwartal 95 auch Firmen auf den Britischen Jungferninseln und in Belize besitzt. Im Mittelpunkt dieser komplexen Unternehmensstruktur steht eine bisher unbekannte Gesellschaft, die Maltex Multicapital Corp. mit Sitz auf den Jungferninseln. Es geht eine Menge Geld. Das Unternehmen hat seit 2012 insgesamt 40 Millionen Dollar von Strukturen erhalten, die Igor Kolomoisky gehören. Das Unternehmen besitzt auch Wohnungen im Zentrum Londons im Wert von 7,5 Millionen Dollar“, schrieb die „Welt“.Angesichts der jüngsten Äußerungen des immer beliebter werdenden Arestowytsch haben viele den Eindruck, dass seine Handlanger Selenskys überdrüssig sind und dass ein Nachfolger von Selensky vorbereitet wird. In einem Interview meldete Selenskys Berater Arestowytsch selbst Ambitionen an und verkündete, als Präsidentschaftskandidat anzutreten, wenn Selensky auf eine Wiederwahl verzichtet. (Anm. d. Übers.: Dass man sich den Namen Arestowytsch merken sollte, betone ich immer wieder, hier finden Sie weitere Informationen über den wichtigen ukrainischen Strippenzieher) Auch die First Lady der Ukraine ist mit von der Partie. In letzter Zeit ist sie in der westlichen Presse häufiger zu sehen als ihr Mann. Sie traf Jill und Joe Biden, war auf dem Cover des einflussreichen „Time“ und der glamourösen „Vogue“. Diese Woche unterhielt sie sich mit Journalisten des französischen Fernsehsenders LCI. Und dieses ganze Spektakel hat bereits die ukrainische Gesellschaft und Wirtschaft erfasst. Warum nicht an der Tragödie verdienen und das Bild der Vergewaltigung der Ukraine zu einem höheren Preis verkaufen? Man kann allen Ernstes eine Besichtigung „des echten Kellers“ buchen, in dem russische Soldaten angeblich 20 Frauen auf einmal vergewaltigt haben, von denen vier schwanger waren. Dieser Unsinn wird angeboten: 50 Euro pro Person für eine Gruppenführung. Inklusive sind auch die Ruinen der zerstörten Gebäude in Nikolajew, Charkow, Butscha und Irpen.Und Selensky setzt noch einen drauf, indem er verspricht, die Krim zurückzuholen: „Russland hat unsere Halbinsel, die immer einer der besten Orte in Europa war und sein wird, in einen der gefährlichsten Orte verwandelt. Aber wir werden die ukrainische Krim zurückholen.“Die Krim ist nicht mehr als ein Mantra. So, wie kürzlich auch beim Getreide, ohne das die afrikanischen Länder angeblich hungern. Kiew, Amerika und Europa verlangten alle die Freigabe der Häfen. Und was stellt sich heraus? Kein einziges Schiff, das in See gestochen ist – es sind bereits 14 Handelsschiffe -, ist nach Afrika gefahren. Die Website der UNO zeigt alles. Großbritannien, Irland und die Türkei warten auf Mais, Italien auf eine Ladung Sonnenblumenöl und Sojabohnen, eine weitere Maislieferung ist auf dem Weg nach Südkorea. „Die Ukraine spielt auf dem Lebensmittelmarkt keine ernsthafte Rolle. Ja, sie ist ein ernstzunehmender Player auf dem Maismarkt. Aber auf den wichtigsten Weizenmärkten ist die Ukraine im Hinblick auf das Volumen der Verschiffung von Weizen in Lebensmittelqualität zu klein. Und das hat keine nennenswerten Auswirkungen auf die Weltmärkte“, sagte Arkady Slotschevsky, Präsident des russischen Getreideverbandes.Kein einziges Schiff geht in den Jemen, nach Somalia, Äthiopien oder in andere vom Hunger geplagte Länder. Sie fahren zu Käufern, es sind Handelsschiffe. Das schreibt die New York Times. Mit anderen Worten, es ging um die Geschäftsinteressen von irgendwem und darum, die Ukraine mal wieder als unschuldiges Opfer darzustellen.Ende der Übersetzung


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