Der deutsche Corona-Maßnahmenterror

Gastautor / 02.09.2022 / 06:00 / Foto: FORTEPAN/MHSZ/172 /

Von Andreas Zimmermann.

Jeder Abgeordnete, der am 8. September für die Verlängerung der Corona-Maßnahmen stimmt, ist persönlich verantwortlich für das menschliche Leid, das dadurch verursacht wird. Die Tatsachen dafür liegen längst auf dem Tisch.

In Frankreich hat Emmanuel Macron, gezwungen von veränderten Mehrheitsverhältnissen in der französischen Nationalversammlung, das Ende der Pandemie verkündet. In Dänemark hat die Regierung die Corona-Impfung für unter 18-Jährige weitgehend verboten. Und in England wird mittlerweile recht offen diskutiert, welch verheerende Auswirkungen die Maßnahmen hatten, einschließlich des Todes von mehr Menschen als offiziell mit positivem „Corona-Test” verstorben sind.

Auch in Deutschland gibt es immer wieder Versuche, darauf hinzuweisen, wie schädlich der staatliche Maßnahmenterror gerade für Kinder ist, eben erst wieder gezeigt in einer Studie der DAK. Und dennoch plant die Bundesregierung, ungeachtet all dieser mittlerweile überwältigen Evidenz, die nicht nur für die sofortige Beendigung aller verbleibenden „Corona-Maßnahmen” spricht, sondern, sofern es um die Gesundheit der Menschen ginge, für ein Verbot, jemals wieder irgendwelche ähnlich gelagerten „Maßnahmen“ zu verhängen, plant die Bundesregierung fest, genau solche Maßnahmen, und zwar in vieler Hinsicht in noch schärferer Form als in den letzten beiden Wintern, am 8. September durch den Bundestag abnicken zu lassen. 

Völlig unbeeindruckt von eindringlichen Warnungen von Kinder- und Jugendmedizinern, welch verheerende Folgen dies für Kinder und Jugendliche haben wird, wie auch von der Stellungnahme von Dr. Robert Seegmüller, Richter am Bundesverwaltungsgericht und Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin, dass der Gesetzentwurf „den verfassungsrechtlichen Anforderungen derzeit nicht genügt“. Doch trotz dieser Warnungen und auch wenn die Begründungen dieses Wahnsinns, in der Regel vorgetragen von Karl „Killervariante” Lauterbach, dem offiziellen Darsteller des Bundesgesundheitsministers in dieser dystopischen Tragödie, immer noch wirrer werden, spricht leider vieles dafür, dass nicht nur der Bundestag, genau wie das Bundeskabinett, einschließlich von Marco „alle Maßnahmen enden spätestens am 20. März 2022” Buschmann, diesen Wahnsinn abnicken wird, sondern auch, dass viele Deutsche dann auch im dritten „Pseudo-Pandemie”-Winter wieder brav mitspielen werden – und dabei auch noch glauben werden, dass sie „das Richtige” tun.

Beispiellose Hass- und Hetzkampagne

Vielleicht ist das auch nicht verwunderlich, wurden sie doch durch eine in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Hass- und Hetzkampagne von Medien und Politik davon überzeugt, dass Kritiker der so wirkungslosen wie schädlichen „Corona-Maßnahmen” Schwurbler, Covidioten, Leerdenker oder gleich schlichtweg Nazis seien. Wie wirksam diese Propaganda (laut Oxford Languages die „systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o.ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen”) war, kann jeder selbst sehen, indem er sich die Zeit nimmt, einmal die Kommentare zu einem Meinungsartikel in der NZZ zu lesen, in dem noch vergleichsweise zaghaft darauf hingewiesen wird, dass die von den deutschen Politikern verfolgte Strategie vielleicht nicht ganz optimal gewesen sein könnte.

Ein großer, wenn nicht der größte, Teil der Kommentatoren verleiht seiner festen Überzeugung Ausdruck, dass Lockdowns, Schulschließungen und alles Übel der letzten zweieinhalb Jahre nicht etwa von den Politikern, die diese „Maßnahmen” beschlossen haben, zu verantworten seien, sondern ausschließliche Schuld der Maßnahmenkritiker und Impfskeptiker gewesen seien, und die „Pandemie” längst vorbei wäre, hätten nur alle so solidarisch, rücksichtsvoll und wissenschaftsgeleitet mitgemacht wie sie selbst.

Wer die „Maßnahmen” dagegen infrage gestellt, hinterfragt hat, was laut RKI-Chef Wieler ja niemals hätte passieren dürfen, war dagegen egoistisch, rücksichtlos und unsolidarisch, wenn nicht gar mindestens ein Großeltern-Mörder. Doch wie so häufig in diesen seltsamen Zeiten trügt der Schein, und die zur Verfügung stehende Evidenz weist darauf hin, dass mit großer Wahrscheinlichkeit das Gegenteil des offiziellen Narrativs näher an der Wirklichkeit liegt. Nicht die Maßnahmen-Kritiker sind das, was ihnen von Politikern und Medienschaffenden unterstellt wird, es sind die Maßnahmenbefürworter, die egoistisch, unsolidarisch, wissenschaftsfern und rücksichtslos agieren und dabei Anderen massive psychische, physische und wirtschaftliche Schäden zufügen.

Wer soll wovor geschützt werden? 

Besonders deutlich wird dies in der nicht enden wollenden Diskussion über die Gesichts-Verhüllungen, euphemistisch „Masken” oder völlig falsch, denn es wird dabei nichts geschützt und ganz sicher nicht Mund und/oder Nase des Trägers, „Mund-Nasen-Schutz” genannt. Wobei auch gar nicht klar, ist, wer eigentlich dabei wovor geschützt werden soll. Laut Leif-Erik Sander von der Berliner Charité, einer die herrschenden Politiker besonders willfährig unterstützenden, medizinischen Institution, wären Masken angeblich geeignet, die Übertragungswahrscheinlichkeit für Atemwegsviren zu verringern.

Unabhängig davon, dass es für diese Behauptung keine belastbare Evidenz gibt (siehe weiter unten), stellt sich aber auch die Frage, warum das eigentlich relevant sein soll. Denn wie die Jünger des Impf- und Maskenkults nicht müde werden zu betonen, schützen die wunderbaren modRNA-Injektionen doch angeblich mit extrem hoher Wirksamkeit vor einem schweren Krankheitsverlauf. Nachdem aber sämtliche „Vulnerable” mittlerweile – freiwillig oder auch weniger freiwillig – mindestens dreimal injiziert wurden, und auch alle übrigen Bürger mehr als genug Gelegenheit zur „Vollimmunisierung” hatten, sollte es doch keinerlei Rolle mehr spielen, ob SARS-CoV-2 sich ab Herbst wieder mehr ausbreitet oder nicht.

Nun gut, wie vor Kurzem auf der Achse wunderbar dargelegt wurde, geht es aber gar nicht um Widerspruchsfreiheit, im Gegenteil, Politiker, die den Roman „1984” als Gebrauchsanleitung missverstanden haben, präsentieren ihren Zuhörern mit Vorliebe offenkundige Widersprüche, um gar nicht erst den Gedanken aufkommen zu lassen, dass politische Entscheidungen Sinn machen sollten oder auch nur könnten. Kehren wir also besser zur Frage zurück, ob das Tragen von Masken denn überhaupt irgendeinen Einfluss auf die Verbreitung von Atemwegsviren haben.

Maskenfetischisten verweisen dabei gerne auf verschiedene Studien, bei denen es sich allerdings samt und sonders wahlweise um Laborstudien handelt, bei denen Masken mit Knetmasse an Normkopfdummies fixiert wurden, oder gleich um Modellierungsstudien, die entweder rein auf Computersimulationen beruhen oder bei denen die verwendeten Daten so lange vorgefiltert und anschließend gefoltert wurden, bis sie endlich gestanden haben – wenn nicht gar die mittlerweile berühmte Goldhamsterstudie bemüht wird, in der die Hamster selbstverständlich keine Masken trugen.

Ganz anders sieht es aus, wenn man empirische – also reale – Daten betrachtet. Hier findet sich nämlich keinerlei Evidenz, dass das Tragen von Masken die Ausbreitung von Atemwegsviren in irgendeiner Weise beeinflusst. Und dabei ist es ganz egal, ob man Deutschland und die Schweiz vergleicht, Schulbezirke in den USA oder Schulklassen unterschiedlichen Alters in Spanien. Man kann einfach auch die Fallzahlen pro 1 Million Einwohner zwischen Deutschland mit seinen bösen Querdenkern und Maskenverweigerern und Südkorea mit angeblich über 97% „mask compliance“ vergleichen. Das wurde auch eifrig gemacht, so lange die „Corona-Fallzahlen“ in Südkorea niedriger lagen als in Deutschland.

„Masken” haben keinen Einfluss auf die Virenverbreitung

Falls Sie sich fragen, warum Sie schon seit einer Weile nichts mehr vom erfolgreichen Kampf Südkoreas gegen Corona dank der „Maskendisziplin“ der Südkoreaner gehört haben: Das könnte daran liegen, dass Südkorea mittlerweile mit gut 450.000 „Fällen“ pro 1 Million Einwohner vor Deutschland mit gut 380.000 liegt. Wobei man einschränkend hinzufügen muss, dass es sich dabei lediglich um die mehr als zweifelhaften PCR-positiven Fälle handelt, die für unsere krankmachenden „Gesundheitspolitiker“ aber immer noch das Maß aller Dinge darstellen, ganz egal, ob die getesteten Personen Symptome aufweisen oder nicht. Am Ende ist das Ergebnis immer das gleiche: Masken haben keinen Einfluss auf die Virenverbreitung.

Bestenfalls – oder eher schlechtestenfalls – erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit für einen tödlichen Verlauf. In anderen Worten, der Nutzen des Maskentragens ist gleich Null. Ganz anders sieht es mit dem Schaden aus, den das Maskentragen anrichtet. Und dieser beginnt bereits mit freiwilligem Maskentragen. Denn die Verhüllung eines Großteils des Gesichts verhüllt auch einen Großteil der Mimik, die einen zentralen Bestandteil der zwischenmenschlichen Kommunikation darstellt.

Nicht umsonst gibt es in unserem Kulturkreis den Ausdruck „Gesicht zeigen”. Menschen beurteilen ihr Gegenüber nämlich nicht nur nach dem, was er sagt, sondern auch nach der dabei gezeigten Mimik. Ein Maskenträger verweigert sich also einer offenen und ehrlichen Kommunikation. Besonders gerne tragen Räuber und Betrüger Masken. Aber nicht nur die non-verbale Kommunikation wird faktisch verhindert, auch die verbale Kommunikation wird stark behindert, denn die meisten Menschen sind, wenn sie Masken tragen, nur schwer zu verstehen, ein Effekt, der speziell älteren Menschen und generell Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen die Kommunikation mit Maskenträgern erheblich – und völlig unnötig – erschwert.

Noch schwerer ist es für Kinder, mit Maskenträgern umzugehen, weil sie das seltsame Erscheinungsbild ohne Mund und Nase noch nicht rationalisieren können. Dass Kinder mittlerweile menschliche Gesichter zum Teil ohne Mund und Nase zeichnen, sollte jedem, der nicht dringend psychotherapeutische Betreuung benötigt, ernsthafte Sorgen machen. Aber Maskenträger schädigen die Menschen in ihrer Umgebung nicht nur psychisch, sondern auch physisch, denn wie man schon lange weiß, wachsen auf Masken bereits nach wenigen Stunden des Tragens verschiedenste Pilze und Bakterien, darunter auch pathogene Vertreter.

Und nach dem Aussehen vieler in der Öffentlichkeit präsentierter, eigentlich zur Einmalverwendung gedachter Gesichtsverhüllungslappen werden diese zum Teil für Tage und Wochen getragen – was darauf alles wächst, möchte man sich eigentlich gar nicht ausmalen, aber leider ist es mittlerweile gut bekannt. Und dieses bunte Sammelsurium an keineswegs gesundheitsfördernden Mikroorganismen blasen Maskenträger ihren Mitmenschen nicht nur reinen Gewissens, denn sie sind ja „die Guten“, direkt ins Gesicht, nein, sie verteilen diese auch an allem, was sie anfassen, von der Türklinke des Büros bis zur Paprika im Supermarkt, die nach Inspektion wieder zurückgelegt wird.

„Gefährliche Produkte in Deutschland“

Denn natürlich handhabt niemand die „Masken“ so, wie man es bei sachgerechter Verwendung im Operationssaal machen sollte. Wie der Großmeister des Maskenkults, Karl Lauterbach, erst vor Kurzem wieder demonstriert hat, sind nicht einmal die eifrigsten Verfechter der Gesichtsverhüllung in der Lage, vielleicht auch gar nicht willens, diese korrekt zu handhaben. Trotzdem wäre es vielleicht noch tolerierbar, wenn sich das Maskentragen auf diejenigen beschränken würde, die sich wirklich freiwillig darauf einlassen, denn in diesem Fall wären die Masken ohnedies bald aus dem Alltag verschwunden.

Vollends inakzeptabel wird es aber, wenn Menschen durch Gesetze und Verordnungen unter Straf- und Bußgeldandrohung gezwungen werden, sich diese unseligen Lappen vor das Gesicht zu spannen. Denn für den Maskenträger ist die Maske noch viel gesundheitsschädlicher als für seine Umgebung. Alleine die bereits erwähnten Bakterien und Pilze, die reichlich auf den Masken wachsen und natürlich teilweise eingeatmet werden, sind das Gegenteil von gesundheitsfördernd. Dazu kommen Lösungsmittel und Fasern aus den Masken, die ebenfalls eingeatmet werden und die Lungen schädigen können. Vielleicht nicht überraschend finden sich in der Datenbank „Gefährliche Produkte in Deutschland“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sage und schreibe 256 verschiedene Produkte vom Typ FFP2-Maske, darunter auch zahlreiche sogenannte „Kindermasken“.

An dieser Stelle sei nur der Vollständigkeit halber daran erinnert, dass die Stiftung Warentest einen Test mit „Kindermasken“ Anfang des Jahres abgebrochen hatte, weil der Atemwiderstand sämtlicher getesteter Modelle viel zu hoch war. Genau deshalb führt Maskentragen gerade bei Kindern auch zu viel zu hohen Kohlendioxidkonzentrationen im Luftraum der Lunge, ein Effekt, der mittlerweile mehrfach gezeigt wurde und der erhebliche gesundheitliche Risiken birgt.

Aber auch Gesicht und Mundraum werden durch Maskentragen geschädigt, der sogenannte „Maskenmund“ zeichnet sich durch eingerissene Mundwinkel und Hautausschläge im Außenbereich sowie Karies und Parodontose im Inneren des Mundes aus. Vor allem die beiden letzten Effekte stellen erhebliche Gesundheitsschäden dar, die sogar Herzprobleme begünstigen können – da freut sich das bereits durch eine Impf-Myokarditis geschädigte Herz ganz besonders.

Ein ganzer Strauß möglicher Gesundheitsschäden

Und natürlich stellt alleine der Zwang, eine Maske zu tragen für viele Menschen eine zum Teil erhebliche, psychische Belastung dar, die psychische Erkrankungen sowohl hervorrufen als auch verstärken kann, wie bereits Mitte 2021 gewarnt wurde. Nicht umsonst wurden Masken von der amerikanischen Armee in Guantanamo als Foltermittel mit eingesetzt. Menschen, die zum Tragen von Masken gezwungen werden, erleiden also gegen ihren Willen einen ganzen Strauß möglicher Gesundheitsschäden. Und trotz all dieser Gesundheitsschäden, die durch Maskentragen verursacht werden, und deren langfristige Folgen noch gar nicht absehbar sind, soll nach dem Willen unserer Bundesregierung die gesamte Bevölkerung mindestens in Innenräumen, aber am besten auch noch an der frischen Luft, sechs Monate lang ihr Gesicht verhüllen.

Man kann sich wirklich die Frage stellen, warum unsere Politiker früher einmal – wenn ich darüber nachdenke, muss ich zugeben, ich habe zu diesem Thema tatsächlich schon länger nichts mehr gehört – den Burkazwang für Frauen durch die Taliban kritisiert haben. Immerhin denkt unsere Regierung bei der Gesichtsverhüllung an die Geschlechtergerechtigkeit – im Gegensatz zu Afghanistan müssen bei uns Männer genauso wie Frauen ihr Gesicht verhüllen. Außer natürlich, man gehört zum engeren Kreis der Regierung, dessen Angehörige, im Gegensatz zu ihren „Dienstboten“, weder im Flugzeug noch kurz danach bei der Kabinettsklausur in Meseberg ihr Gesicht verhüllen, eine rechtswidrige Herausnahme quasi-feudaler Rechte, die nicht nur auf Deutschland beschränkt ist

Und in dieser mittlerweile dritten Runde des politischen Maßnahmenterrors in Deutschland soll die Gesichtsverhüllung auch gleich mit den die Atmung besonders stark behindernden FFP2, korrekterweise FDP2-Masken genannten Staubschutzmasken erfolgen, die eigentlich maximal 75 Minuten am Stück getragen werden dürfen. Marco „alle Maßnahmen enden spätestens am 20. März 2022” Buschmann erdreistet sich dabei gar noch zu behaupten, die Maske sei „das mildeste Mittel mit großer Wirkung“, eine Aussage, die es schafft, in sechs Wörter mehr Lügen zu packen, als Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen in seine sämtlichen Geschichten vom Baron Münchhausen. 

Aber natürlich sind Maskenvorschriften und Maskenzwang nicht die einzigen „Maßnahmen“ mit katastrophalen Auswirkungen bei gleichzeitig völliger Nutzlosigkeit, wie selbst der Bericht des Sachverständigenausschusses, wenn auch verschämt und verklausuliert, zugeben musste. Ob Kontaktbeschränkungen, Schulschließungen, Testzwang, Abstandsgebote oder gleich komplette Lockdowns, all diese „Maßnahmen“ schaden den Menschen in vielerlei Hinsicht, sowohl wirtschaftlich als auch gesundheitlich. Und gerade Kinder werden durch den Maßnahmenterror überdurchschnittlich stark geschädigt.

Wie die Welt schreibt: „Studie um Studie erscheint, wonach Kinder und Jugendliche als Folge der Corona-Maßnahmen verstärkt unter psychischen Problemen leiden.“ Noch deutlicher formuliert es Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte: „Die Corona-Pandemie und ganz besonders die von der Politik verhängten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung haben Kindern in allen Altersstufen erheblichen gesundheitlichen Schaden zugefügt. Neben eher organischen Krankheiten wie Adipositas betreffen die feststellbaren Gesundheitsschäden vorwiegend den psychosozioemotionalen Bereich“.

Alten Menschen die Lebensperspektive genommen

Um das noch einmal zu betonen, es ist nicht Corona (also SARS-CoV-2), es sind die von Politikern beschlossenen Maßnahmen, die den Kindern gesundheitliche Schäden zufügen. Neben den Kindern wurden vermutlich Menschen in Pflegeheimen sowie Todkranke am Ende ihres Lebens am härtesten von diesem politischen Maßnahmenterror getroffen – also jene „Vulnerablen“, die Politiker vorgeben „schützen“ zu wollen, ohne dass die Betroffenen jemals gefragt wurden, ob sie überhaupt geschützt werden möchten.

In Pflegeheimen wurden Besuche durch Angehörige verboten und praktisch alle sozialen Angebote eingestellt, sodass laut den Worten von Manfred Stegger, des Vorsitzenden des Biva-Pflegeschutzbundes, „die Menschen die Lebensperspektive verloren haben.“ Eine Aussage, die so nicht richtig ist, denn diese Menschen haben nicht etwa die Lebensperspektive verloren, ihnen wurde ihre Lebensperspektive genommen, und zwar von so unmenschlichen wie machtbesoffenen Politikern samt deren Unterstützern.

Ähnlich unmenschlich war der staatlich verordnete Umgang mit Sterbenden, die in unbekannter Zahl gezwungen wurden, den letzten Abschnitt ihres Lebens einsam und ohne Trost zu gehen. Zurück geblieben sind dabei traumatisierte Angehörige, die sich vermutlich den Rest ihres Lebens Vorwürfe machen, dass es ihnen nicht gelungen ist, irgendwie trotz der staatlichen Terrorvorschriften zu ihren sterbenden Angehörigen zu gelangen. Zu Recht hat die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates Christiane Woopen dies eine menschliche Katastrophe genannt und ausgesprochen, wie sich so etwas für die betroffenen Menschen anfühlt: „Es ist grausam. Denn in der letzten Zeit des Lebens unbegleitet zu sein, bedeutet, unter nicht würdevollen Umständen zu sterben“. Dass die verantwortlichen Politiker damit gegen Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes verstoßen haben, sei angesichts der regelmäßigen Grundrechtsbrüche durch unsere regierenden Politiker nur noch nebenbei angemerkt.

An der Macht über die Menschen in diesem Land berauschen

An alle diese entsetzlichen Vorgänge sollte man denken, wenn wieder einmal behauptet wird, Maßnahmengegner seien unsolidarisch oder egoistisch. Denn es ist ohne Zweifel umgekehrt. Unsolidarisch, egoistisch und ja, unmenschlich in ihrer Rücksichtslosigkeit sind die Maßnahmenbefürworter, die all das beschriebene menschliche Leid nicht nur in Kauf nehmen, sondern wieder und wieder fordern oder durch ihre Beschlüsse in Bundes- oder Landesregierungen und ihr Abstimmungsverhalten in den Parlamenten direkt verursachen.

Und das nur, weil sie zu faul oder dumm sind, sich ehrlich zu informieren, weil sie, wie Wolfgang „ich drück mich dann wieder um die Abstimmung“ Kubicki, zu feige sind, die Wahrheit, obwohl sie sie kennen, auch zu verteidigen, weil sie vor allem sich selbst „geschützt“ sehen möchten, vor einem Virus, das aus epidemiologischer Sicht nie eine ernsthafte Bedrohung dargestellt hat, oder weil sie sich in all ihrer Kleingeistigkeit schlicht an der Macht über andere Menschen in diesem Land berauschen. Und an all diese entsetzlichen Vorgänge sollten vor allem die Abgeordneten des Deutschen Bundestags denken, wenn sie am 8. September 2022 darüber abstimmen, ob dieser entsetzliche und in der Geschichte der Bundesrepublik einmalige Irrweg endlich beendet oder in all seiner Unmenschlichkeit fortgesetzt wird. Denn jeder Abgeordnete, der für die Verlängerung der Maßnahmen stimmt, ist persönlich verantwortlich für das menschliche Leid, das dadurch verursacht wird. 

Foto: FORTEPAN/MHSZ CC BY-SA 3.0via Wikimedia Commons

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Leserpost

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S. Marek / 03.09.2022

Es könnte nach der Parlamentsabstimmung am 8. September zur der schlimmsten s.g. Nürnberger Kundgebung aller Zeiten kommen. Die alte Rot-Grüne Klicke hat sich das alte Sprichwort zu Herzen genommen, das Lenin, Goebbels, Saul Alinsky oder anderen Feinden der Freiheit zugeschrieben wird: “Beschuldige deinen Feind dessen, dessen du dich schuldig gemacht…

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Wolfgang Richter / 02.09.2022

@ dina weis – “Toller Text. Bitte solch eine Zusammenfassung über diesen Corona-Maßnahmen-Terror unter die Leute bringen,” Was soll das bringen, wenn die Denke des Verfassers für die unter Massenpsychose leidende Mehrheit im Lande als nicht ernst zu nehmender Schwurbler abgehakt wird. Schade um das Papier und die Druckerschwärze. Wer…

Quelle

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Ein Kommentar zu “Der deutsche Corona-Maßnahmenterror

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