Desinformation pur im Spiegel über das FBI, Biden und Trump

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1. September 2022 06:00 Uhr

Der Spiegel hat am 31. August einen Artikel mit der Überschrift „Biden kritisiert Republikaner für FBI-Schelte – »Wo zum Teufel sind wir denn?«“ veröffentlicht, dessen O-Ton es war, dass die bösen US-Republikaner und Trump-Anhänger das FBI kritisieren, das doch eine so respektable und objektive US-Behörde ist. Die Einleitung des Spiegel-Artikels lautete:

„Seit der Razzia bei Donald Trump verunglimpft dessen Partei immer wieder die Arbeit des FBI. Nun hat sich Präsident Joe Biden energisch zu Wort gemeldet – und einen Republikaner besonders zurechtgewiesen.“

Worum es geht

Ich habe bereits einen Bericht des russischen Fernsehens vom 30. August über die Nachricht übersetzt. Wir werden uns nun noch einmal anschauen, was das russische Fernsehen berichtet hat, dann werden wir uns ansehen, was Spiegel-Leser alles (nicht) erfahren, und zum Schluss werden wir uns die Originalquelle anschauen, um zu sehen, ob das russische Fernsehen auch wahrheitsgemäß berichtet hat.

Es ging bei der Aussage des republikanischen Senators Lindsey Graham darum, dass das FBI den Email-Skandal von Hillary Clinton nicht untersucht hat, bei dem sie als US-Außenministerin unbestritten etwa 30.000 dienstliche Mails von ihrem privaten Server aus verschickt oder empfangen hat. Das ist in den USA strafbar, weil Staatsgeheimnisse so ungeschützt waren. Es hatte aber keine Konsequenzen, das FBI hat es nicht für nötig gehalten, in der Sache aktiv zu werden, obwohl Clinton die Mails sogar zum großen Teil gelöscht hat, sodass niemand weiß, was sie da an wen verschickt hat. Für das FBI war das kein Problem.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie das FBI Verbrechen der US-Demokraten folgenlos lässt, ist der Sohn von US-Präsident Biden. Hunter Biden hat im Drogenrauch ein Laptop zur Reparatur gegeben, dort vergessen, und der Inhalt von dessen Festplatte ist heute öffentlich. Das kam im Oktober 2020, in der Endphase des US-Wahlkampfes Biden gegen Trump heraus. Auf der Festplatte findet man Chatverläufe, über 100.000 Emails und sehr pikante Fotos von Hunter Biden beim Sex und beim Drogenkonsum. Die Daten beweisen, dass Hunter Biden illegalen Sex mit einer 14-jährigen hatte, dass der Biden-Clan hochkorrupt ist. Auch das hat keine FBI-Ermittlungen hervorgerufen, stattdessen hat das FBI, dem der Inhalt der Festplatte bekannt war, die US-Internetkonzerne unmittelbar vor der Wahl aufgefordert, Nachrichten über diese Skandale und den Laptop zu zensieren.

Damit hat sich das FBI offen in die US-Wahl eingemischt und dem amtierenden Präsidenten geschadet, denn wären diese Dinge bekannt geworden, hätte Joe Biden die Wahl sicher verloren.

Zu allem Überfluss ist das FBI nun gegen Trump aktiv geworden, indem es sein Anwesen in Florida durchsucht hat, weil der angeblich geheime Dokumente im Keller hatte. Und das, obwohl das FBI sich vorher mit ihm in Verbindung gesetzt hat und er alle Dokumente, die beanstandet worden sind, freiwillig und kooperativ übergeben hat. Man hätte also eigentlich, wenn noch ein weiterer Verdacht besteht, wieder hinfahren und weitere Dokumente von Trump fordern können. Stattdessen hat das FBI medienwirksam Trumps Anwesen durchsucht und ein Verfahren eingeleitet.

Man kann also ganz objektiv festhalten, dass das FBI politisch motiviert handelt, wenn es gegen US-Demokraten wie Clinton und Biden nicht ermittelt, gegen Trump aber schon.

Was in Russland berichtet wurde

Ich habe den Beitrag des russischen Fernsehens, in dem über all diese Dinge berichtet wurde, sie sind unbestritten, übersetzt. Die Aussage von Lindsey Graham über dieses Verhalten des FBI wurde in Russland wie folgt gezeigt:

„Es ist Doppelmoral, wenn es um Trump und Hunter Biden geht. Das FBI hat sich in die Laptop-Geschichte eingemischt, um zu verhindern, dass sie im Vorfeld der Wahlen 2020 auffliegt. Die Agenten wurden angewiesen, langsamer zu machen und Hunter in Ruhe zu lassen. Und ich sage Ihnen, wenn die jetzt gegen Trump vorgehen, weil er geheime Informationen falsch gehandhabt hat, wird es Aufruhr auf den Straßen geben“

Was Spiegel-Leser (nicht) erfahren

In dem Spiegel-Artikel darüber wird Hunter Biden nicht einmal erwähnt, der Spiegel lässt die ganze Vorgeschichte weg, über den Laptop von Hunter Biden und den Informationen auf der Festplatte, deren Echtheit unbestritten ist, hat der Spiegel nie berichtet. Stattdessen ergeht sich der Spiegel darüber, wie empört Joe Biden ist, dass jemand die Frechheit besitzt, das FBI zu kritisieren. Die Aussage von Lindsey Graham zitiert der Spiegel wie folgt:

„Biden nahm auch den einflussreichen Republikaner Lindsey Graham ins Visier. Dieser hatte am Sonntagabend gesagt: »Wenn es einen Prozess gegen Donald Trump geben sollte wegen falsch gehandhabter Geheiminformationen… nach dem Debakel um Hillary Clinton… dann haben wir Straßenschlachten.« Nicht wenige interpretierten dies als kaum verschleierten Aufruf zur Gewalt.“

Der Spiegel hat die Aussage von Graham stark verkürzt und das sogar selbst mit Punkten kenntlich gemacht. Dabei hat der Spiegel alles weggelassen, was nicht ins Bild passt, wie das vollständige Zitat aus dem russischen Fernsehen zeigt. Außerdem hat der Spiegel das durch die Kürzungen sinnentstellte Zitat auch noch so eingeordnet, dass es nicht um den FBI-Skandal geht, sondern darum, dass Graham angeblich zu Gewalt aufgerufen habe. Das ist, wie gesehen, nicht wahr, Graham hat vielmehr davor gewarnt, dass das eindeutig politisch motivierte Verhalten des FBI zu Aufruhr führen kann.

Dass Biden sich über Grahams Aussage nicht freuen kann, ist klar. Es geht bei der Kritik von Graham schließlich um das öffentlich gewordene, aber von FBI ignorierte, kriminelle Verhalten von Bidens Sohn. Und darum, dass Joe Biden in all das nicht nur eingeweiht war, sondern auch immer einen Anteil gefordert hat, wie aus den Chatverläufen auf den Laptop eindeutig hervorgeht.

Aber das sollen Spiegel-Leser nicht erfahren.

Wer sagt die Wahrheit?

Jetzt kann man einwenden, dass das russische Fernsehen ja ohnehin nur Propaganda betreibt und man ihm kein Wort glauben darf. Jedoch lässt sich das in diesem Fall sehr leicht überprüfen, denn die Aussage von Graham war öffentlich. Wir können also nachprüfen, was Graham in welchem Zusammenhang gesagt hat und wer hier vollständig und wahrheitsgemäß berichtet hat. In diesem Video ist das Interview mit Graham zu sehen, die erste Minute dient als Einführung, dann wird Graham eine Frage dazu gestellt und ab Minute 1.00 beginnt seine Antwort.

How is Facebook involved in the FBI’s Hunter Biden probe?

Damit ist nicht zu bestreiten, dass der Spiegel seine Leser vorsätzlich desinformiert, indem er wichtige Details weglässt. Der Spiegel sieht es nicht als seine Aufgabe an, seine Leser wahrheitsgemäß, kritisch, objektiv und vollständig zu informieren, der Spiegel sieht es stattdessen als seine Aufgabe an, die hochkorrupte Biden-Sippe zu beschützen.

Es verwundert mich immer wieder, dass es noch Menschen gibt, die den Spiegel kaufen oder abonnieren und damit dafür bezahlen, sich offen ins Gesicht lügen zu lassen. Und es bestätigt noch etwas:

Spiegel-Leser wissen weniger!


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Quelle

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