Was über die Kämpfe an der tadschikisch-kirgisischen Grenze bekannt ist

Derzeit flammen in vielen Gebieten der ehemaligen Sowjetunion Kämpfe auf. Seit einigen Tagen wird auch an der tadschikisch-kirgisischen Grenze geschossen. von 16. September 2022 18:24 Uhr Auch wenn die wenigsten Menschen in Europa kaum wissen, wo Tadschikistan und Kirgisistan genau liegen, hat auch der dortige Konflikt das Potenzial, eine ganze Region zu destabilisieren, wenn er außer Kontrolle gerät. Nachdem Aserbaidschan vor einigen Tagen Armenien angegriffen hat, woran wohl kein Zweifel mehr besteht, ist es auch an der tadschikisch-kirgisischen Grenze zu Gefechten gekommen. Das Problem ist, dass die Grenze der beiden Staaten in recht unzugänglichen Gebieten nie klar festgelegt wurde. Von den etwa 980 Kilometern, die im Abgrenzungs- und Demarkationsprozess beschrieben wurden, sind etwa 580 Kilometer umstritten, weshalb es immer wieder zu Zusammenstößen kommt. Das letzte Mal ist das vor etwa einem Jahr passiert. Dennoch kann man die Länder nicht als verfeindet bezeichnen, denn die Regierungen reden miteinander und beenden die Gefechte, die oft von Menschen in der Region ausgehen, meist sehr schnell. Nun ist es zu neuen Gefechten gekommen und die russische Nachrichtenagentur TASS hat die aktuellen Entwicklungen zusammengestellt. Ich habe den Artikel der TASS übersetzt. Beginn der Übersetzung:Das Wichtigste über die Eskalation des Konflikts an der kirgisisch-tadschikischen GrenzeDie Länder einigen sich erneut auf eine Beendigung der Zusammenstöße an der GrenzeTadschikistan und Kirgisistan haben sich auf einen Waffenstillstand an der Grenze zwischen den beiden Ländern geeinigt. Der Waffenstillstand trat am Freitag um 13:00 Uhr Moskauer Zeit in Kraft.Die Zusammenstöße dauern bereits seit mehreren Tagen an. Allein in den letzten 24 Stunden wurden mehrere Menschen, darunter auch Zivilisten, getötet oder verwundet. Es wurde mehrmals versucht, das Feuer einzustellen, aber beide Seiten behaupteten, der Gegner habe einseitig gegen die Regeln verstoßen.Bischkek und Duschanbe haben, auch durch internationale Vermittlung, versucht, die Eskalation einzudämmen. Die Verhandlungen finden auf der Ebene des Grenzschutzes, der Geheimdienste, der Sicherheitsräte und der Außenministerien der beiden Republiken statt.Die TASS hat wichtigsten Informationen über die Eskalation in Zentralasien zusammengestellt.Womit alles begannAm Morgen des 14. September meldete Tadschikistan, dass kirgisische Grenzsoldaten das Feuer auf den Grenzposten Kekh im Nordwesten der Republik eröffnet hätten. Nach Verhandlungen stabilisierte sich die Lage, lokale Medien berichteten über zwei Tote und mehrere Verletzte, darunter auch Zivilisten.Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan nicht klar abgegrenzt und es gibt zahlreiche Enklaven auf beiden Seiten. In einigen Abschnitten, insbesondere in der Nähe der Stadt Batken, kam es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Anwohnern der Grenzgebiete.Wie sich die Ereignisse entwickelnIn der Nacht zum 16. September meldeten Duschanbe und Bischkek, dass ihre Grenzposten von der anderen Seite beschossen wurden. Kirgisistan erklärt außerdem, in den Bezirken Leilek und Batken in der Region Batken mit der tadschikischen Seite zu kämpfen.Nach Angaben Kirgisistans wurden allein am Freitag 42 Menschen verletzt; Tadschikistan berichtet von einem getöteten Grenzsoldaten und mehreren Verletzten, darunter auch Zivilisten.Darüber hinaus wurden nach Angaben von Duschanbe fast 10 Siedlungen beschossen. Kirgisistan meldet den Beschuss seiner Grenzschutztruppen in den Gebieten Eki-Tasch, Chyr-Dobo, Kum-Mazar, Kulundu, Maksat, Jany-Jer und Orto-Boz sowie des Außenpostens Samarkandek.Auf kirgisischer Seite ist ein Teil der Straßen im Konfliktgebiet blockiert. Tadschikistan hat alle seine Strafverfolgungs- und Sicherheitskräfte kaserniert.Kirgisistan behauptet außerdem, dass Tadschikistan weiterhin militärische Ausrüstung, Mehrfachraketenwerfer und Flugzeuge in das Konfliktgebiet verlegt. Tadschikistan behauptet, die kirgisische Seite habe einseitig das Feuer eröffnet und dass Bischkek über das Internet Provokationen verübe.Welche Anstrengungen unternommen werdenUm ca. 04:30 Uhr Moskauer Zeit trafen sich die Leiter der Grenzdienste beider Länder an der Grenze und vereinbarten eine Waffenruhe ab 07:00 Uhr Moskauer Zeit. Eine Stunde später meldeten jedoch sowohl Duschanbe als auch Bischkek, dass die Zusammenstöße entlang des gesamten Grenzverlaufs andauerten.Die Außenminister Kirgisistans und Tadschikistans, Jeenbek Kulubayev und Sirodzhiddin Mukhriddin, vereinbarten in Samarkand, die Situation auf politischem und diplomatischem Wege zu lösen.An der Regelung arbeiten die Staatlichen Nationalen Sicherheitskomitees der Republiken.Der Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) (zu der beide Republiken gehören), Stanislav Zas, und die Sekretäre der Räte Kirgisistans und Tadschikistans, Marat Imankulov und Nasrullo Mahmudzoda, betonten in Telefongesprächen die Notwendigkeit eines Waffenstillstands.Das kirgisische Parlament wird am Freitag im Zusammenhang mit dem Grenzkonflikt eine Dringlichkeitssitzung abhalten. Es ist noch nicht bekannt, ob die Sitzung öffentlich oder hinter verschlossenen Türen stattfinden wird.Wie Russland reagiert hatRussland hat beide Länder aufgefordert, dringend Maßnahmen zur Normalisierung der Lage zu ergreifen, und hat seine Bereitschaft zur Hilfe bekundet.Moskau hat die Möglichkeit, bei der Abgrenzung und Demarkierung der tadschikisch-kirgisischen Grenze zu helfen.Russland begrüßte die Vermittlung der OVKS bei der Beilegung des Konflikts.Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden bei den Zusammenstößen keine russischen Staatsbürger verletzt.Ende der Übersetzung


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