„Die Gaspreise sind in den letzten Monaten deutlich gesunken und betragen „nur noch“ etwa das Doppelte des Jahres 2021.

Aber die Strompreise bleiben etwa viermal so hoch wie vor der Energiekrise Anfang 2021. Während Strom Anfang 2021 bei 4,5 €ct/kwh an der Börse gehandelt wurde, pendelt der Preis zurzeit um 15 €ct/kwh. (siehe Abbildung unten). Entspannung ist nicht in Sicht, denn am 15. April gehen drei Kernkraftwerke vom Netz und im April 2024 sollen 7000 MW Kohlekraftwerke ihren Dienst einstellen.

Es ist völlig schleierhaft, wie dieser Engpass überwunden werden kann. Von den für den 1. Februar ausgeschriebenen 3200 MW Windenergie wurden nur 1441 MW bewilligt, obwohl die Einspeisevergütung um 25 Prozent auf 7,35 €ct/kwh erhöht worden war.“

Trotz drohender Stromknappheit: Bundesregierung setzt auf mehr Stromverbrauch
Trotz hoher Strompreise fordert Wirtschaftsminister Robert Habeck den Umbau des Gas-/Ölheizungssystems auf Strom. Gleichzeitig erklärt der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, dass wegen drohender Stromknappheit die Stromanschlüsse für E-Autos und Wärmepumpen abstellbar gemacht werden sollen.

EU: Energieverbrauch soll bis 2030 um 11,7 Prozent sinken
Der EU-Energieverbrauch soll deutlich gesenkt werden. „Wer trödelt, bekommt Hausaufgaben“, so die deutsche Europaabgeordnete Jutta Paulus.

…Die EU muss bis 2030 mindestens 11,7 Prozent weniger Energie verbrauchen. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten am Freitagmorgen in Brüssel, wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte. Referenzwert ist demnach eine Vorhersage von 2020.

Den Angaben zufolge muss jedes EU-Land zu den Einsparzielen beitragen. Anhand einer bestimmten Formel sollen die nationalen Beiträge berechnet werden. Die einzelnen Länder können davon jedoch bis zu 2,5 Prozent abweichen. Sollten die nationalen Beiträge zusammengenommen nicht ausreichen, kann die EU-Kommission einzelne Länder dazu auffordern, mehr zu tun.“

https://www.berliner-zeitung.de/news/eu-energieverbrauch-soll-bis-2030-um-117-prozent-sinken-li.326149

„Wohlstand klimaneutral erneuern“: So will Habeck die Wirtschaft umkrempeln – pleiteticker.de
Das Bundeswirtschaftsministerium will die Energiebranche und große Teile der Industrie völlig umkrempeln. Während Erneuerbare Energien kräftig ausgebaut werden sollen, wird die Industrie unter der grünen Agenda leiden. „Wohlstand klimaneutral erneuern“ lautet der Titel eines Werkstattberichts des Bundeswirtschaftsministeriums. Dass sich in dem Ministerium die Grundsätze längst dras…

„„Wohlstand klimaneutral erneuern“ lautet der Titel eines Werkstattberichts des Bundeswirtschaftsministeriums. Dass sich in dem Ministerium die Grundsätze längst drastisch zugunsten einer Klimaagenda verschoben haben, ist spätestens seit dem Amtsantritt von Robert Habeck deutlich geworden.

Auf grünen Wunsch wurde aus dem BMWI (dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) das BMWK (das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Ganz im Zeichen des Klimaschutzes steht auch der Werkstattbericht, der nun von Habecks Ressort veröffentlicht wurde.“

Quelle: Eva Herman

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