„Wie könnt ihr es wagen!“

Erinnert mich fatal an den Auftritt der Tochter des Kuwaitischen Botschafters vor der UN, als Animation den ersten IRAK Krieg einzuleiten!

Von Jürgen Fritz, Mo. 23. Sep 2019, Titelbild: Global News-Screenshot

Ganz großes Kino beim Klima-Gipfel in New York. Um 16 Uhr wurde heute das kleine Gipfeltreffen durch UN-Generalsekretär António Guterres eröffnet. Anschließend folgte eine Podiumsdiskussion, bei der vor allem wieder einmal die 16-jährige Klimakampf-Ikone Greta Thunberg im Mittelpunkt stand, die eine Rede hielt, wie sie selbst für ihre Verhältnisse schon – wie soll man politisch korrekt sagen? – außergewöhnlich, ja geradezu theatralisch war.

Wir werden euch nie vergeben!

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Thema Klima für Politiker immer unwichtiger, trotz des Hypes

Graham Lloyd, The Australian
Trotz eines globalen Schubs für noch stärkere Maßnahmen bzgl. des Klimawandels ist die Dynamik dahinter verschwunden.
In diesem Monat sollte eigentlich der globale Schub hinter stärkeren Ambitionen bzgl. Klimawandel Fahrt aufnehmen. Kinder-Prophetin Greta Thunberg ist auf einer Luxusyacht nach New York geschippert, um Treibstoff zu sparen. Weltweit wurde der Klimanotstand ausgerufen, und Arbeitern wurde gestattet, an Studentenprotesten bzgl. Klima teilzunehmen.
Und trotzdem – der Schub hinter realen Maßnahmen seitens der Regierungen ist stetig immer geringer geworden.

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Blackbox KW 38 – Teufels Werk und Merkels Beitrag

Stephan Paetow’s Wochenrückblick der hat’s in sich!

♦ Jungjournalisten von der Fruchtsaft-Generation fragten besorgt im „Focus“, ob es „sinnvoll sei, derartig wichtige Entscheidungen nachts zu treffen“? Nur weil Merkel das Klimapaket quasi zwischen Absacker und Frühstücks-Prosecco geschnürt hat. Was lernt man denn heute auf der Journalistenschule? Ohne Kiste Bier keine „Rettung“ des Baukonzerns Holzmann.

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„Loverboys“: verharmlosende Beschreibung für zugewanderte Zuhälter minderjähriger Mädchen

Allmählich sind die Folgen der neuen Gesellschaft nicht mehr zu verdrängen: Zunehmend machen sogenannte „Loverboys“ Mädchen in sich verliebt, treiben diese anschließend in die Zwangsprostitution; nun befasst sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen mit dem Thema sexueller Ausbeutung.
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Robert Habeck und die Pendlerpauschale: Erhabene Ahnungslosigkeit

Screenprint: ARD/Bericht aus Berlin

Es klingt zunächst wie eines dieser lieben Interviews beim Bericht aus Berlin der ARD, wie wir es so schätzen und gerne mit der Demokratie-Abgabe finanzieren: Fragen nach dem weltbewegenden, innerparteilichen Konflikt bei den Grünen: Cem Özdemir tritt gegen Anton Hofreiter bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden an. Nun ja, und dann die eigentliche Frage nach dem Klima-Paket: Das geht dem grünen Parteichef Robert Habeck nicht weit genug. Als Beispiel erwähnt er doch glatt die Pendlerpauschale, die ab dem 20. gefahrenen Kilometer um 5 Cent erhöht werden soll: Für den Parteichef der „Anreiz, möglichst weit zu fahren“. Aha.

Der Reporter stellt sofort die richtige Frage: Wegen ein paar Cent Pendlerpauschale ziehe doch niemand weiter weg? Naheliegend; die Jobs sind nicht so dicht gesät und hohe Mieten in den Ballungszentren und in der Nähe der Jobs treiben die Beschäftigten aus dem Land; dafür verpulvern sie Lebenszeit und Fahrtkosten. Aber da kennt Habeck weder die Diskussion um steigende Mieten noch die Lebenswelt:

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Die Sorgen schon für uns!

Erst große Klimaziele, dann binnen vier Tagen mit vier Fliegern und vier Kabinettsmitgliedern in die USA. Kollateralschaden: zusätzlich 1,5 Millionen Euro und 1,5 Millionen Tonnen CO2.

Am Freitag, 20. September, hatten Merkel, Kramp-Karrenbauer und Co. mehr oder weniger große Bühne in Sachen „Klimaschutz“. Mit 70 Einzelprojekten und einem Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro will die Bundesregierung die „Klimaziele 2030“ einhalten. So zumindest die Darstellung auf einer Pressekonferenz. Zum Beispiel soll Fliegen teurer werden.

Letzteres realisiert sich aktuell umgehend – auf Kosten der Steuerzahler! Denn – binnen Stunden auf dem Absatz kehrtmachend – traten Merkel, Kramp-Karrenbauer und Maas den Beweis an.

  • Am Nachmittag des 22. September startete Merkel (begleitet von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, auf dem Rückflug zudem begleitet von Gesundheitsminister Jens Spahn, zuvor in Mexiko unterwegs) um 15.30 Uhr mit einer A340 nach New York zum UN-Klimagipfel.
  • 30 Minuten später hob Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit einem A310-Truppentransporter nach Washington ab, um sich mit ihrem US-Amtskollegen Mark Esper zu unterreden.
  • Da es mittlerweile aufgrund schlechter Erfahrungen wegen der unzuverlässigen technischen Sicherheit der Flieger üblich geworden ist, einen Ersatzflieger (leer) hinterherzuschicken, sind es also schon drei große Maschinen, die über den Atlantik starteten.
  • Dazu kommt eine vierte Maschine, die Außenminister Maas nimmt, um am Dienstag, 24. September, ebenfalls nach New York zu düsen.

Das Verteidigungsministerium hatte anders geplant, zum Beispiel dass Merkel und AKK zusammen fliegen. Das Kanzleramt wollte es anderes. Eine Begründung gibt es nicht. Nun flogen bzw. fliegen die Flieger eben ziemlich leer. Das Verteidigungsministerium, das am wenigsten für dieses Planungsdesaster kann, verwies pflichtschuldigst darauf, dass die Bundesregierung seit 2014 zur Kompensation Zertifikate erwerbe, durch die wiederum umweltverträgliche Projekte finanziert werden. Aha!

Vier Flieger, je zweimal über den Atlantik, das macht „pi mal Daumen“ rund 70 Flugstunden aus. Wiederum „pi mal Daumen“ gerechnet, kostet jede einzelne Flugstunde eines Regierungsfliegers zwischen 24.000 und 35.000 Euro. Mit den vier Fliegern (statt mit nur einem und damit allen Kabinettsmitgliedern auf einmal) kommen damit inkl. Verschleiß und Wartungskosten rund 1,5 Mio. Euro an zusätzlichen Kosten zustande. Außerdem werden mit diesen 3mal2 = 6 zusätzlichen Atlantikflügen rund 15 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre gepustet. Siehe hier und hier.

Wäre das zu vermeiden gewesen? Gewiss doch! Aber wenn sich jedes Kabinettsmitglied als Solist so unglaublich wichtig nimmt, wenn ein 1. Klasse-Lufthansa-Linien-Ticket als unzumutbar erscheint oder wenn es kein Kabinettsmitglied 8 bzw. 2 mal 8 Stunden auf engerem Raum mit einem anderen Kabinettsmitglied aushält, dann fallen diese Kollateralkosten eben an. Das Greta-Segelboot wäre da (leider!) keine Alternative gewesen. Denn es ist unterwegs zurück nach Europa.

Ich habe da mal ein paar Fragen!

von Karsten Leibner

Ich stehe auf einem Felsen und schaue in ein Tal hinunter, welches von 1400 – 1600m hohen Bergen eingerahmt wird und fast jeden Höhenmeter von ihnen sehe ich. Ein Wasserfall fällt mehrere hundert Meter herab. Ihre Gipfel tragen weiß-blaue Vergletscherungen. Hinter mir quillt Eis über eine Bergkuppe und verharrt auf der halben Höhe der Wand. Noch vor zwölf Jahren konnten wir hinlaufen und das Eis berühren.

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Der Wahnsinns-Freitag: Klimakabinett und weltweiter Klimastreik

Es gibt nichts, was dieses Land aufhält!

(Auf dem Weg in den Untergang)

von AR Göhring

Hunderttausend Klimakinder demonstrieren allein Berlin, Merkels Klima-Kriegskabinett beschließt milliardenschwere Steuerverschwendungsmaßnahmen, der Bamberger Bischof läßt die Glocken für FFF läuten, Carola Rackete sieht das Ende der Zivilisation nahen (wir auch), Luisa Neubauer lobt zivilen Ungehorsam, in Frankfurt wird eine SUV-Fahrer Opfer der chinesischen Kulturrevolution, und das Sturmgeschütz der Postdemokratie bewertet Merkels Klimapaket als „Politikversagen“ (wir auch).
Ein Wahnsinns-Freitag.

Den Text sollte man sich gönnen!