Bundestagskandidatur: Kevin Kühnert ante portas?

METZGERS ORDNUNGSRUF 30-2020

Als Rebell ist Kevin Kühnert bei den Jusos gestartet. Er hat ein linkes SPD-Vorstandsduo zu inthronisieren geholfen. Doch nun wird er plötzlich zahmer. Schließlich drängt es ihn in den Bundestag. Was soll er auch sonst tun?

Nur wer die Mechanismen des Politikbetriebs nicht kennt, mag sich wundern, dass Politiker vom Schlage des noch amtierenden Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert erst außerhalb und dann auch innerhalb ihrer Partei als „Hoffnungsträger“ aufgebaut werden. Als der junge Mann 2017 mit seinen Jusos den Wiedereinstieg der SPD in die Große Koalition – allerdings vergeblich – bekämpfte und dann im innerparteilichen Wahlkampf um die Neubesetzung der SPD-Vorstandsspitze im Herbst 2019 das – inzwischen ehemalige – #NoGroKo-Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mit seinen gut organisierten 80.000 Juso-Mitgliedern erfolgreich durchsetzte, war er medial dauerpräsent, weil radikal und rebellisch. Das mögen TV-Talk- wie Print-Redaktionen!

Seine einfachen Botschaften von der Enteignung von BMW oder von Wohnungsbesitzern, die mehr als 20 Wohnungen ihr eigen nennen, erfreuten das Herz vieler links tickenden Zeitgenossen. Endlich sprach wieder einmal einer aus der SPD aus, was in der sozialistischen Steinzeit zum programmatischen Grundkanon zählte. Der Mann setzt Themen und treibt das eigene Partei-Establishment vor sich her, tönte es auf allen Kanälen. Das „Hoffnungsträger“-Schild hängten Kühnert damals vor allem Journalisten um.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Doch Kühnert, ein machtpolitisch versierter Mann, dem aber der intellektuelle Tiefgang abgeht und der bisher vorwiegend durch altlinke Phraseologie auffällt, weiß auf der Klaviatur der innerparteilichen wie der medialen Usancen zu spielen. Geschickt nutzte er seine Rebellen-Performance, verhielt sich nach der Niederlage um die Neuauflage der GroKo und erst recht nach seinem Erfolg mit dem neuen SPD-Vorsitzenden-Duo opportunistisch und eroberte beim Parteitag am 6. Dezember 2019 mühelos das Amt eines stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Investoren und Vermieter aufgepasst: Seit Februar dieses Jahres ist er im Parteivorstand der SPD übrigens für den Bereich Immobilien, Bauen und Wohnen verantwortlich. Nicht erst seit seiner Wahl in den Parteivorstand verhält sich der junge Mann, der um Thomas Schmid aus der Welt zu zitieren, „sein gesamtes – man möchte sagen: fast – erwachsenes Leben ausschließlich in der Sphäre der Politik verbracht“ hat, „erstaunlich still, zahm und biegsam“. Schließlich will der Mann, der außerhalb der Politik kaum berufliche Erfahrungen gesammelt hat, endlich nicht nur für die Politik, sondern auch von der Politik leben. Deshalb gibt er den ehrenamtlichen Juso-Bundesvorsitz ab und drängt in den Bundestag, wo ein auskömmliches Einkommen lockt – übrigens ausgerechnet in dem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg, den sich der noch regierende SPD-Bürgermeister Michael Müller für sein Bundestags-Altenteil ausgesucht hatte. Doch für den findet sich im Zweifel auch ein anderer Berliner Wahlkreis.

„Politik und ihre Persönlichkeiten“ ist immer ein heißes Thema. Ohne einen starken Hang zur narzisstischen Selbstverliebtheit und eine gewaltige Profilneurose kommt ein Mensch in diesem Beruf selten ganz nach oben. Hinderlich für eine politische Karriere ist außerdem so gut wie immer der berufliche Erfolg in der Privatwirtschaft. Denn wer es im Beruf außerhalb bestimmter Berufsfelder des öffentlichen Dienstes zu etwas bringen will, hat nicht die Zeit, endlose Abende in „Gremien und Hinterzimmern, auf Kundgebungen, mit Strippenziehereien“ (Thomas Schmid) zu verbringen. Kühnert passt genau in dieses Schema. Seine Schlagwort-Rebellion wirkt hohl. „Das Neue an ihm besteht darin, dass er zur ganz alten SPD zurückkehren will. Und dass er sich ungerührt traut, sogar besonders abgestandene Phrasen mit dem Elan des jugendlichen Reformators vorzutragen“ (Schmid).

Der nächste Wohnungsbauminister? Kühnert im SPD-Vorstand für Immobilien zuständig Ich weiß, wie leicht man stigmatisiert wird, wenn man Berufsausbildungen nicht abschließt oder sein Studium abbricht, aber dann in der Politik reüssiert. Ich selbst habe mein Jura-Studium auch nicht beendet und bin doch mit knapp 40 Jahren – nach rund zwölfjähriger beruflicher Tätigkeit – als Abgeordneter im Bonner Bundestag gelandet. Es gibt genügend Beispiele von Politikern, die das geschafft haben. Doch jenseits dieser Einschränkung gilt: Man sollte sich diese Persönlichkeiten immer genau anschauen. Stehen sie mit beiden Beinen im wirklichen Leben? Haben sie inhaltliche und persönliche Substanz? Sind sie Gesinnungs- oder Verantwortungsethiker, um Max Weber wieder einmal zu bemühen?

Misst man Kevin Kühnert, der gewiss nicht nur einfacher Abgeordneter werden will, an diesen Maßstäben, dann trifft Thomas Schmid mit seiner Wertung auf meine volle Zustimmung: „Er wird einer der nicht wenigen SPD-Politiker werden, die als Radikale begannen und irgendwo in der Ministerialbürokratie oder auf einem Vorstandsposten endeten.“   

Quelle

EIKE Newsletter

Sehr geehrter Herr Finger,
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Viel Spaß bei der Lektüre
Lügen-Medien machen Klima-Alarmismus erst möglich 
Peter Murphy
Ich bin seit der Highschool ein Nachrichten-Junkie. Die Voreingenommenheit der Medien, die eine linksgerichtete öffentliche Politik und Politiker bevorzugen, ist nichts Neues, aber diese über 40-jährige Realität wird nie langweilig. Die Schamlosigkeit einer verzerrten Berichterstattung in den Nachrichten, die eine politische Agenda bevorzugt und eine andere ablehnt, ist schlimmer denn je und überrascht immer noch.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/09/luegen-medien-machen-klima-alarmismus-erst-moeglich/

Die Julierwärmung der letzten 100 Jahre – hat das was mit der CO2-Zunahme zu tun?
Josef Kowatsch
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seinen etwa 1900 Wetterstationen über Deutschland verteilt, ermittelte für den Juli 2020 einen Monatsschnitt von 17,7 C, die Presseveröffentlichung trug die Überschrift: „Ein warmer, erheblich zu trockener und sonnenscheinreicher Juli“. Für die letzten 100 Jahre ergibt sich folgende Temperaturgrafik:
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/09/die-julierwaermung-der-letzten-100-jahre-hat-das-was-mit-der-co2-zunahme-zu-tun/

Diese Einhörner jener „grünen Energie“…
Michael Walsh, The Pipeline
Glaubt etwa jemand, jene Baby-Einhörner wachsen auf Bäumen? Lieber noch einmal nachdenken!
„Grüne“ Energie kommt nämlich mit einem sehr hohen Preisschild daher, wie dieser Bericht vom Manhattan Institute klarstellt:
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/09/diese-einhoerner-jener-gruenen-energie/

Kalifornien: Verlust von tausenden Arbeits­plätzen und notwen­digen Treib­stoffen mit der Stilllegung der Raffinerie Marathon Martinez
Ronald Stein
[Was hier nur für Kalifornien beschrieben wird, dürfte sich ohne Weiteres auch auf andere {westliche} Länder übertragen lassen, auch auf Deutschland. – Der Übersetzer]
Kalifornien musste soeben katastrophale wirtschaftliche Verluste hinnehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie, da verkündete eine der größten Raffinerien des US-Staates, nämlich Marathon Martinez auf… 
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/08/kalifornien-verlust-von-tausenden-arbeitsplaetzen-und-notwendigen-treibstoffen-mit-der-stilllegung-der-raffinerie-marathon-martinez/Woher kommt der Strom? Exportpreis im Keller
Rüdiger Stobbe
Die 30. Woche bringt etwas mehr Windstrom als die vergangene Woche. Das Niveau bleibt allerdings niedrig. Zumindest bis einschließlich Donnerstag. Freitag zieht die Windstromerzeugung an. 
Obwohl am Samstag wieder weniger Windstrom erzeugt wird als am Freitag, rauscht der Exportpreis in den Keller. Grund: Der Bedarf ist zum…  
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/08/woher-kommt-der-strom-exportpreis-im-keller/

Die „Zweite Welle“: Kompetenzfrei und rein alarmistisch
Autor Gunter Frank stellt die bewusst falsch „Infizierte“ genannten Corona-Test-Postiven den absoluten Testzahlen gegenüber. Das Ergebnis ist erschreckend, es wird bewusst per Desinformation Panik erzeugt.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/08/die-zweite-welle-kompetenzfrei-und-rein-alarmistisch/

Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Eine Rezension des Buchs „Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check“ von Dipl.-Ing. Klaus Maier
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/08/die-abrechnung-mit-der-energiewende-der-energiewende-check/

Cancel Culture will Schlüssel zum Abbrechen von Diskussion und zum Löschen der Historie
Larry Bell
Endlich gibt es ein paar neue Hinweise darauf, dass einige linkslastige Medien und das akademische Establishment „wach“ werden hinsichtlich zunehmender Gefahren und Abstrafung wegen ideologischer Blasphemie.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/07/cancel-culture-will-schluessel-zum-abbrechen-von-diskussion-und-zum-loeschen-der-historie/

Offshore-Windenergie: Definitiv teuer!
Andrew Montford, GWPF
„Billige Offshore-Windenergie ist eine Illusion!“
Im Jahre 2017 begeisterten sich Umwelt-Aktivisten und die Medien über die Maßen ob der Nachricht, dass zwei Offshore-Windparks bemerkenswert niedrige Preise bei der Auktion „Contracts for Difference“ (CfD) der Regierung geboten hatten und in Aussicht stellten, Strom für etwa die Hälfte des Preises, der bei früheren Auktionen erzielt wurde, ins Netz zu liefern zu können.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/07/offshore-windenergie-definitiv-teuer/

„Umweltsäue?“ Die Zahl der Dienstreisen per Flugzeug ist 2019 wieder deutlich gestiegen
Charles Krüger analysiert die zahlreichen Flugreisen von deutschen und EU-Beamten, die wochends ganz gern nach Hause fliegen und Montag früh zurück. Sagen die uns nicht laufend, wir sollen mehr Zug fahren und das „Klima schützen“?
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/07/umweltsaeue-die-zahl-der-dienstreisen-per-flugzeug-ist-2019-wieder-deutlich-gestiegen/

Letalitätsrate und Mortalität in Deutschland und ausgewählten europäischen Ländern
Peter Nahamowitz
VorbemerkungenWährend des Monats Juni bis weit in den Juli hinein konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die Coronalage in Deutschland mit durchschnittlich etwa 500 täglich neu positiv Getesteten beruhigt hat.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/06/letalitaetsrate-und-mortalitaet-in-deutschland-und-ausgewaehlten-europaeischen-laendern/

Das schmutzige Geheimnis „sauberer“ Elektro­fahrzeuge 
Tilak DoshiEtwas nicht zu wissen vorzugeben oder wegschauen, wenn die Fakten unseren Überzeugungen zuwider laufen, ist eine anhaltende Schwäche der menschlichen Natur. Die Neigung zum Gruppendenken und zur Bestätigungsverzerrung (hier)sowie der Wille, den „wissenschaftlichen Konsens“ zu bestätigen und Skeptiker an den Rand zu drängen, sind in den Überlegungen der sogenannten Experten, die sich für ihre bevorzugte Sache einsetzen, weit verbreitet. Im Falle der Elektrofahrzeuge sollten die schmutzigen Wahrheiten der „sauberen Energie“ für alle offensichtlich sein, aber leider gibt es niemanden, der so blind ist wie diejenigen, die nicht sehen wollen.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/06/das-schmutzige-geheimnis-sauberer-elektrofahrzeuge/

Herzlos: Befürworter erneuerbarer Energien lieben die Reichen und halten die Armen arm
stopthesethings
Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde bezahlbare Energie als Geburtsrecht angesehen: Von „Erneuerbaren“ besessene „Rettet die Erde“ Tugend-Heuchler haben diese Vorstellung zerstört.
So wie in Südaustralien, Ontario, Dänemark und Deutschland läuft es auch in Kalifornien.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/06/herzlos-befuerworter-erneuerbarer-energien-lieben-die-reichen-und-halten-die-armen-arm/

Der VAE-Reaktor – ein Schlüsselprojekt
Klaus-Dieter Humpich
Mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Barakah sind die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) als 33. Nation in den weltweiten Kreis der Nationen mit friedlicher Nutzung der Kernenergie aufgestiegen. Ein unter verschiedenen Gesichtspunkten erwähnenswerter Schritt.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/05/der-vae-reaktor-ein-schluesselprojekt/

Grüner „Schmutz“?
Mark Hendrickson[Titel im Original: Green „porn?“ = grüne „Pornographie?“ So weit wollte der Übersetzer nicht gehen. Der Terminus „porn“ taucht immer wieder auf, wird aber immer wieder mit „Schmutz“ übersetzt. – Aber unter dem Strich redet hier einer wirklich Klartext!]
Allzu oft dient die Berichterstattung über den Zustand der Umwelt eher der Ängstigung als der Aufklärung. Unsere grünen Freunde wollen Ihren Intellekt nicht ansprechen, der bei ihnen selbst nie funktioniert. Stattdessen versuchen sie, einen zu reizen, zu erregen, zu verunsichern, zu stören und süchtig zu machen, damit man wiederkommt, um mehr zu erfahren. Sie pflanzen reißerische Bilder in ihre Gedanken ein, fördern Ängste und implantieren ungesunde Obsessionen.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/05/gruener-schmutz/

Europas Wasserstoff-Strategie ins Nichts
Samuel Furfari, European Scientist
Was die EU in diesem Feld verspricht, ist nichts weiter als eine Verschwendung von Steuergeldern für eine Lösung, die niemand sonst in der Welt übernehmen wird.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/05/eurropas-wasserstoff-strategie-ins-nichts/

Norwegens Rentierfarmer verklagen schwedisch-deutsches Windkraft-Unternehmen, um ihre Herde zu retten
stopthesethings
Ländliche Gemeinden haben es satt, von der Windindustrie überfahren zu werden. Dazu gehören auch die nomadischen Sami – die Rentiere züchten und hüten, in Nordeuropas gefrorener Tundra im Norden Norwegens, Schwedens, Finnlands und der Kola-Halbinsel [in Russland].
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/05/norwegens-rentierfarmer-verklagen-schwedisch-deutsches-windkraft-unternehmen-um-ihre-herde-zu-retten/

Zwei sehr verschiedene Sommertage im Vergleich – was lehrt uns das?
Stefan Kämpfe
Der Sommer 2020 zeichnete sich bislang durch einen Mix aus warmen und kühlen Tagen aus. Weder Hitzeliebhaber und Sonnenanbeter noch Landwirte und Gärtner werden mit diesem Durchschnitts-Sommer so recht zufrieden sein. Ersteren war er zu kühl; Letzteren fehlte ausreichender Regen. Doch dieser Sommer bot auch die Chance, einmal kritisch über die angeblich durch immer mehr CO2 verursachte Klimaerwärmung nachzudenken. Um Zweifel zu wecken, benötigt man nicht einmal fundierte Fachkenntnisse in Strahlungsphysik – ein Blick auf die Witterungsabläufe zweier sehr unterschiedlicher Juli-Tage und die deutschlandweite Temperaturverteilung im Juli reicht schon aus. 
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/04/zwei-sehr-verschiedene-sommertage-im-vergleich-was-lehrt-uns-das/

Das Ende der Modelle – das Ende der Hiobsbotschaften
Hans Hofmann-Reinecke
Es gibt angeblich dramatische Neuigkeiten zum Thema Klima: Man hat seine „Sensitivität“ noch genauer berechnet. Man hat herausgefunden, wie sehr die Temperaturen auf der Erdoberfläche ansteigen würden, falls das CO2 sich verdoppelte. Die Ergebnisse, wenig überraschend, sind Anlass für neue Hiobsbotschaften.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/04/das-ende-der-modelle-das-ende-der-hiobsbotschaften/

Der Schrecken der absoluten Zahlen angeblicher Coronaopfer
Rüdiger Stobbe
Die Pandemie „Corona“ wurde/wird auf perfide Art und Weise in die Köpfe der Menschen gepflanzt. Die  fast ausschließliche Nennung von absoluten – hohen – Zahlen überfordert die allermeisten Menschen erheblich. Das nutzen die, die sich einen ´Vorteil`  von der Pandemie versprechen.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/04/der-schrecken-der-absoluten-zahlen-angeblicher-coronaopfer/

Klimahysterie kostet Menschenleben – aber Aktivisten wollen die Panik am Leben halten
Michael Shellenberger, New York Post
[Vorbemerkung des Übersetzers: nachdem das EIKE schon über die Kehrtwende von Michael Shellenberger berichtet hatte {u. a. hier} kommt er hier selbst zu Wort.]
Klima-Alarmismus ist machtvoll, weil er zu einer Ersatzreligion für vermeintlich säkulare Menschen geworden ist, de viele der gleichen psychologischen Vorteile vermittelt wie der traditionelle Glaube.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/03/klimahysterie-kostet-menschenleben-aber-aktivisten-wollen-die-panik-am-leben-halten/

Gretas und Luisas offener Brief an die Führer der Welt – sie wollen den „Systemwechsel“
AR Göhring
Greta Thunberg und Luisa Neubauer haben mit zwei Kolleginnen aus Belgien einen offenen Brief an die Führer der Welt geschrieben, in dem es irgendwie um alle „En vogue“-Themen geht, die die akademische Elite des Westens gerade so umtreibt – Klima-Weltuntergang, Rassismus, Genderismus, Corona-Virus – tatsächlich geht es ihnen um den „Systemwechsel“. Und ganz wichtig: Strafverfolgung für den „Ökozid“ – drohen EIKE und seinen Lesern Haftstrafen für Unterstützung von Straftaten?
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/03/gretas-und-luisa-offener-brief-an-die-fuehrer-der-welt-sie-wollen-den-systemwechsel/

ALARM: Eric Holthaus gibt es zu: „Beim ‚Klima-Notstand‘ geht es nicht um Wissenschaft, sondern um Gerechtigkeit“
Marc Morano – Climate Depot
Holthaus ist auf den Zug anderer prominenter Klima-Campaigner gesprungen mit seinem Eingeständnis, dass es beim Klimawandel-Aktivismus nicht um Klimawissenschaft geht.
Damit ist der Klima-Aktivist und Meteorologe Eric Holthaus jetzt auf einer langen Liste von Klima-Akteuren zu finden, die einräumen, dass es bei der Klima-„Krise“ oder dem -„Notstand“ überhaupt nicht um Wissenschaft geht, sondern nur um Gerechtigkeit. Das schrieb Holthaus am 28. Juli 2020.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/03/alarm-eric-holthaus-gibt-es-zu-beim-klima-notstand-geht-es-nicht-um-wissenschaft-sondern-um-gerechtigkeit/

Greta-Kritiker Dieter Nuhr als DFG-Kommentator nach massiver Beschimpfung gelöscht: „Mir gruselt es.“
AR Göhring
Dieter Nuhr, der mutigste Kabarettist Deutschlands, der vor zehn Jahren sogar ein Islam-Programm machte, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gebeten, etwas zur Wissenschaft in der heutigen Zeit zu sagen. Allein, daß ein „Kloakenclown“ wie Nuhr bei der DFG schreiben durfte, rief Haßredner aus der Wissenschaft (?), grünen NGOs und so weiter auf den Plan. Ergebnis: Die DFG zog den Schwanz ein und löschte Nuhr.
www.eike-klima-energie.eu/2020/08/03/greta-kritiker-dieter-nuhr-als-dfg-kommentator-nach-massiver-beschimpfung-geloescht-mir-gruselt-es/ 
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Michael Limburg, Vizepräsident EIKE 
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Wiesenstr. 110
07743 Jena
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Lügen-Medien machen Klima-Alarmismus erst möglich

Peter Murphy
Ich bin seit der Highschool ein Nachrichten-Junkie. Die Voreingenommenheit der Medien, die eine linksgerichtete öffentliche Politik und Politiker bevorzugen, ist nichts Neues, aber diese über 40-jährige Realität wird nie langweilig. Die Schamlosigkeit einer verzerrten Berichterstattung in den Nachrichten, die eine politische Agenda bevorzugt und eine andere ablehnt, ist schlimmer denn je und überrascht immer noch.

Es mangelt nicht an Beispielen für die Neigung und Verlogenheit der Medien, darunter die Berichterstattung über das Coronavirus, die Verharmlosung der Unruhen in amerikanischen Städten und die Verharmlosung der geheimen Absprachen mit Russland. Die Frage des Klimawandels ist ein weiteres eklatantes Beispiel, das über bloße Voreingenommenheit hinausgeht. In den meisten Medienberichten wird das Thema als eine singuläre Wahrheit dargestellt, d.h. das Ausatmen des Menschen und die Industrie führen dazu, dass sich der Planet zu einem bevorstehenden Weltuntergang erwärmt. Normalerweise werden keine anderen Beweise oder Standpunkte anerkannt, geschweige denn glaubwürdig gemacht.

Die vorherrschende mediale Behandlung des Klimawandels und anderer Themen in den Medien weist eine Kombination aus Kurzsichtigkeit, Faulheit, Unehrlichkeit und Zensur auf, die von CFACT selbst aufgegriffen wurde.  Es ist so schlimm geworden, dass zwei große Medien kürzlich durch sehr öffentliche Demissionen entlarvt wurden und mehrere Nachrichtenredaktionen infantile Wachsamkeit an den Tag legten.

Führend hinsichtlich dieses journalistischen Fehlverhaltens gehört vor allem Chuck Todd von NBC, ein willfähriger Hampelmann für Klimagläubigkeit und ehemaliger Kongressberater. Todd kündigte an, er werde den Skeptikern des vorherrschenden Mantra der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung keine Sendezeit geben. Kein gegensätzlicher Standpunkt darf in der „Mainstream“-Klimaberichterstattung Raum finden.

Das Time Magazine, ein weiteres bedeutendes Medienportal, ist seit langem von der „gefährdeten Erde“ besessen, schon seit Ende der 1980er Jahre. Damals hatte die globale Erwärmung das Mantra des kommenden Eiszeitalters aus den 1970er Jahren ersetzt. Die jährliche „Person des Jahres“ von Time wurde 1988 durch den „Planeten des Jahres“ ersetzt. Time hat in den mehr als 30 Jahren seitdem immer wieder in die gleiche Kerbe geschlagen, selbst als sich die Umwelt auf der Erde verbesserte, die globale Armut abnahm und die Kohlenstoffemissionen der USA in jüngster Zeit zurückgingen. Wie dem auch sei, ihre „Person des Jahres“ 2019 war die unermüdliche und missbrauchte Greta Thunberg.

Die Kurzsichtigkeit der Medien gegenüber Fragen des Klimawandels ist so weit verbreitet, dass einige jüngere Reporter selbst vielleicht nicht erkennen, dass sie in der „Captain Planet“-Generation aufgewachsen sind, als Ted Turners Karikatur den Gehirnwäscheprozess einleitete.

Journalisten haben lange als Stenographen für Prominente und Politiker agiert, die absurde katastrophale Klimabehauptungen aufstellen. Reporter wissen sicherlich, wie allgegenwärtig die Politik ist, doch so viele akzeptieren Klimaklischees ohne Überprüfung.  Hat irgendein Reporter jemals die vielen absurden Behauptungen von Senator Bernie Sanders oder der Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez hinterfragt?  Wurde jemals gefragt, wie eine Abkühlung des Planeten um ein Grad in 30 Jahren das Abschmelzen von Eisbergen im Sommer stoppen würde, oder wie Wind und Sonne fossile Brennstoffe „ersetzen“ können, wenn sie in so großem Umfang auf sie angewiesen sind? Die Liste geht weiter und weiter.

Ab und zu gibt es bescheidene Ausnahmen, wie zum Beispiel als Foxnews-Moderator Chris Wallace 2017 Al Gore interviewte und einige zurückwies. Doch selbst in diesem Fall ließ Wallace mehrere lächerliche Behauptungen von Gore durchgehen, darunter den vermeintlichen Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der globalen Erwärmung, der angeblich auf den Straßen Miamis den Fischfang möglich machen soll.

Ein Teil des Problems besteht darin, dass – während die Ideologie des Klimawandels unter den demokratischen Politikern inzwischen ein unangefochtenes Dogma ist – nur wenige Republikaner bereit sind, sich mit Reportern in Verbindung zu setzen, um ihnen entgegenzuwirken, abgesehen davon, dass sie sich über das mehrere Billionen Dollar teure Preisschild des Green New Deal beschweren. Für solche Republikaner besteht das Kalkül darin, Kontroversen zu vermeiden, anstatt die zugrunde liegenden Annahmen der Klimaagenda zu widerlegen.

Alltäglich in der Klimaberichterstattung ist es, dass jede neue, hinsichtlich der globalen Erwärmung veröffentlichte „Studie“ mit hanebüchenen Vorhersagen für 12 bis 80 Jahre, von den Reportern für bare Münze genommen wird. Unabhängig von politischen Neigungen oder persönlichen Präferenzen sollte jeder Journalist ein Skeptiker sein und über beide Seiten berichten, da es auf beiden Seiten der Klimawandel-Diskussion zahlreiche Wissenschaftler gibt.

So veröffentlichte beispielsweise die Zeitschrift Nature Climate Change im vergangenen Frühjahr eine skurrile Studie, der zufolge bis zum Jahr 2100 werde die Hälfte der Strände der Welt aufgrund des Klimawandels verschwinden. Alle Medien, die über die Studie berichteten, haben diese „Ergebnisse“ nachgeplappert, ohne dass auch nur eine einzige oberflächliche Kritik laut geworden ist.

Noch folgenschwerer war die Nachlässigkeit der Medien bei der Berichterstattung über die Ergebnisse des IPCC. Michael Shellenberger dokumentiert in seinem neuen BuchApocalypse Never“, wie sehr diese sensationslüsterne Berichterstattung regelmäßig im Widerspruch zur aktuellen IPCC-Forschung steht.

Der kumulative Effekt jahrelanger Berichterstattung von Robotern über die vom Menschen verursachte globale Erwärmung hat zum Wachstum und zur politischen Macht der Klimawandelindustrie beigetragen. Wenn ihr nicht entgegengewirkt wird, wird sie weiter zu einer falsch informierten Öffentlichkeit und leichtgläubigen Politikern führen, die der Bevölkerung in Amerika und weltweit eine immer destruktivere und verschwenderischere Klimapolitik aufzwingen.

Autor: Peter Murphy, a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy, both in the non-profit sector and in government in the administration of former New York Gov. George Pataki. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the NY Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post, Washington Times and the Wall Street Journal.

Link: https://www.cfact.org/2020/08/07/mainstream-media-enables-climate-alarmism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Cancel Culture will Schlüssel zum Abbrechen von Diskussion und zum Löschen der Historie

Gibt es endlich einen Lichtstrahl in der von der Klimaille verbreiteten Finsternis? Bild: Sibylle Hardt / pixelio.de

Larry Bell
Endlich gibt es ein paar neue Hinweise darauf, dass einige linkslastige Medien und das akademische Establishment „wach“ werden hinsichtlich zunehmender Gefahren und Abstrafung wegen ideologischer Blasphemie.

Am vergangenen Donnerstag veröffentlichten sogar die gemäßigten Redakteure des Wall Street Journal „A Note to Readers“, dass „diese Seiten unter dem Druck der Cancel-Culture nicht zerfallen werden“. Die Notiz wurde als Antwort auf einen durchgesickerten Brief herausgegeben, der von 280 ihrer „Kollegen“ unterzeichnet worden war, die die Zulassung konservativer Standpunkte in ihrem Meinungsteil kritisierten.

Anfang dieses Monats trat Bari Weiss, eine prominente Reporterin der New York Times, zurück, und zwar mit einem vernichtenden offenen Brief, in dem sie schwerwiegende Vorwürfe erhob: Sie sei „Gegenstand ständiger Schikanen von Kollegen gewesen, die mit meinen Ansichten nicht einverstanden waren“, und von diesen Kollegen als „Nazi und Rassistin“ bezeichnet worden zu sein.

Weiss behauptete auch, dass die Herausgeber des Blattes mehr daran interessiert seien, mächtigen linken und sozialen Medieneinflüssen zu genüen, als objektive Beurteilungen von Nachrichten vorzunehmen. Sie schrieb: „Twitter steht zwar nicht auf dem Impressum der New York Times, aber Twitter ist deren ultimativer Herausgeber geworden“. Darüber hinaus verwies Weiss darauf, dass sich die Zeitung zunehmend zu einer „Art Plattform“ entwickelt habe, in dem Inhalte so ausgewählt und präsentiert werden, „dass sie eine kleine Gruppe des Publikums zufrieden stellen, anstatt einem größeren neugierigen Publikum zu erlauben, über die Welt zu lesen und dann seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen“.

Ebenfalls im April trauten sich schließlich rund 150 Schriftsteller, von denen die meisten eindeutig linke Überzeugungen vertraten, in der Zeitschrift HarpersA Letter on Justice and Open Debate“ zu veröffentlichen, in dem dazu aufgerufen wird, sich mit dem zunehmend erstickenden Klima der Unfreiheit auseinanderzusetzen, das sich hinsichtlich aller Aspekte des Themas eingestellt hat.

Die Unterzeichner des Briefes warnen davor, dass „[angemessen gerechte] mächtige Proteste für Rassengerechtigkeit und Forderungen nach einer Polizeireform zusammen mit größerer Gleichheit und Inklusivität“ auch zu einer „verstärkten neuen Reihe von moralischen Einstellungen und politischen Verpflichtungen geführt haben, die dazu neigen, unsere Normen der offenen Debatte und der Duldung von Differenzen zugunsten ideologischer Konformität zu schwächen“.

Der Harpers-Brief stellt fest, dass der freie Austausch von Informationen und Gedanken, die das Lebenselixier einer liberalen Gesellschaft ausmachen, von Tag zu Tag immer mehr eingeschränkt wird. Die Zensur breitet sich aus, ebenso wie die Intoleranz gegenüber gegensätzlichen Ansichten, eine Tendenz zu öffentlicher Beschämung und Ächtung sowie die Tendenz, komplexe politische Fragen in einer blind machenden moralischen Gewissheit aufzulösen.

Sie schreiben: „Wir halten den Wert einer robusten und sogar bissigen Gegenrede von allen Seiten hoch. Aber es ist heute allzu häufig zu hören, dass als Reaktion auf vermeintliche Übertretungen von Reden und Gedanken schnelle und schwere Vergeltungsmaßnahmen gefordert werden“.

Zum Beispiel: „Redakteure werden gefeuert, weil sie umstrittene Werke veröffentlicht haben; Bücher werden wegen angeblicher Unwahrheit zurückgezogen; Journalisten dürfen nicht über bestimmte Themen schreiben; gegen Professoren wird ermittelt, weil sie im Unterricht literarische Werke zitiert haben; ein Forscher wird gefeuert, weil er eine von Fachkollegen begutachtete akademische Studie in Umlauf gebracht hat; und die Leiter von Organisationen werden wegen manchmal nur ungeschickter Fehler entlassen“.

Da die Grenzen dessen, was ohne die Androhung von Repressalien gesagt werden kann und was nicht, immer enger werden, befürchten Schriftsteller, Journalisten und Künstler den Verlust ihrer Lebensgrundlage, wenn sie es wagen, vom Konsens abzuweichen, oder wenn man ihnen sogar mangelnden Einigungswillen vorwirft.

Der theoretische Physiker Lawrence Krauss erörtert in The Wall Street Journal, wie die ideologische Aggression der Cancel-Kultur die wissenschaftliche Forschung unterdrückt und korrumpiert.

Krauss stellt fest, dass „führende Vertreter der akademischen Wissenschaft die Sprache der Dominanz und Unterdrückung, die zuvor auf ‚kulturwissenschaftliche‘ Zeitschriften beschränkt war, im Großen und Ganzen übernommen haben, um ihre Disziplinen dazu anzuleiten, abweichende Ansichten zu zensieren und um Lehrkräfte aus Führungspositionen zu entfernen, wenn ihre Forschung von Gegnern zur Unterstützung systemischer Unterdrückung beansprucht wird“.

Eine Gruppe von Demonstranten nutzte einen Streik an der Michigan State University, um den Rücktritt ihres Vizepräsidenten für Forschung, Stephen Hsu, zu erzwingen, weil er untersucht hatte, wie die Humangenetik die kognitiven Fähigkeiten beeinflussen könnte – etwas, das sie mit einem Beigeschmack von Eugenik belegten. Hsu wurde auch der Sünde beschuldigt, die psychologische Forschung an der MSU über Statistiken zu Polizeischießereien unterstützt zu haben, die die Behauptungen einer rassistischen Voreingenommenheit nicht eindeutig untermauerten.

Eine Gruppe von Sprachstudenten initiierte eine öffentliche Petition, in der gefordert wurde, dem Psychologen Steven Pinker seine Position als Mitglied der Linguistics Society of America wegen solcher Vergehen wie dem Twittern eines Artikels der New York Times, den sie missbilligten, zu entziehen.

Ein angesehener Chemiker in Kanada wurde von seinem Vorgesetzten zensiert, weil er für eine auf Verdiensten basierende Wissenschaft und gegen Einstellungspraktiken argumentierte, die auf gleiche Ergebnisse abzielen, wenn sie „zur Diskriminierung der verdienstvollsten Kandidaten“ führen.

Dr. Krauss glaubt, dass viele Wissenschaftler sich zurückhalten, wenn es darum geht, die harten Wissenschaften gegen solche korrumpierenden Eingriffen zu verteidigen, indem sie miterleben, was mit denen geschieht, die es tun. Krauss schreibt: „Sie sehen, wie Forscher Gelder verlieren, wenn sie nicht darlegen können, wie ihre Forschungsprogramme explizit behaupteten systemischen Rassismus oder Sexismus bekämpfen werden“.

Auch Gerard Baker schreibt im Wall Street Journal: „In Klassenzimmern, Nachrichtenredaktionen und Sitzungssälen im ganzen Land kann man das Schweigen fast hören, wenn die Leute intern überprüfen, was sie sagen, in dem Wissen, dass sie, wenn sie die Grenze überschreiten, öffentlich angeprangert und sehr wahrscheinlich entlassen werden“.

Baker beklagt, dass diese Finsternis in der Tat die Demokratie vereinnahmt hat, und fragt dann: „Wird die Demokratie, die wirkliche Demokratie, in der die Menschen noch einen Ort finden können, an dem sie ihren Dissens zum Ausdruck bringen können, die Finsternis überleben, die über sie hereinbrechen wird?“

Wir könnten uns alle fragen und vielleicht Licht im Mut finden, die Tyrannei zu entlarven.

Autor: Larry Bell heads the graduate program in space architecture at the University of Houston. He founded and directs the Sasakawa International Center for Space Architecture. He is also the author of „Climate of Corruption: Politics and Power Behind the Global Warming Hoax.“

Link: https://www.cfact.org/2020/08/03/cancel-culture-wants-delete-key-for-discourse-history/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Quelle

Doppel-Corona-Erkrankung: Herdenimmunität wird es nicht geben…

Ein früherer Mediziner der Harvard-Universität gab nun zum Besten, er habe vor drei Monaten einen Patienten gehabt, der sich mit Sars-CoV-2 infiziert habe. Dieser Patient nun sei erneut vorstellig geworden. Das würde der Herdenimmunität zumindest in Teilen deutlich widersprechen. Das würde möglicherweise auch die Hoffnung auf einen schnell wirksamen Impfstoff nach den Gates-Vorstellungen zerstören. Die Pharmaindustrie dürfte solche Berichte ungerne lesen.

Immunität in Frage gestellt

Bis dato geht die überwiegende Mehrheit der Medizin und der Experten davon aus, dass eine einmalige Erkrankung zumindest für einen längeren Zeitraum schützen sollte. Die Anti-Körper-Produktion des Körpers sorgt prinzipiell bei vielen Infektionserkrankungen dafür, dass eine weitere Ansteckung nicht möglich scheint. Hier scheint es anders zu sein.

Der US-Mediziner Clay Ackerly hat auf US-Vox beschrieben, dass sich sein Patient zweimal mit dem Sars-CoV-2 infiziert haben würde. Der Patient wäre 50 Jahre alt. Zwar könne der Erkrankte auch eine einzige Infektion haben, die sich über drei Monate gerettet habe. Der Mediziner meint zu dieser Erklärung jedoch, er hielte sie für „höchst unwahrscheinlich“.

Wer eine Dauer-Infektion aufweise, würde auch Dauer-Symptome hervorbringen. Dies wäre hier nicht der Fall. Nach zwei negativen PCR-Tests war der Patient im Anschluss an die erste Infektion vollkommen gesund. Die Symptomatik bei der zweiten Infektion hingegen wäre „deutlich schwerer“ gewesen. Kurzatmigkeit und hohes Fieber hätten am Ende mehrere Krankenhausaufenthalte zur Folge gehabt.

Damit könnte es Patienten geben, die keine Antikörper entwickeln. Allerdings muss dies nicht damit einhergehen, dass die Patienten nicht immun wären, meint etwa Friedemann Weber (Uni Gießen). Die Gedächtniszellen (T-Zellen) seien vielmehr bedeutend. Die wiederum haben mit den Impfstoffen wenig zu tun – ein Ärger für die Industrie… hier lesen Sie mehr dazu.

Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Eine Rezension des Buchs „Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check“ von Dipl.-Ing. Klaus Maier

Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check

8. August 2020 H.j. Lüdecke Energie 2

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Eine Rezension des Buchs „Die Abrechnung … mit der Energiewende – der Energiewende-Check“ von Dipl.-Ing. Klaus Maier

Das Buch wurde im Juli 2020 veröffentlicht. Klaus Maier, ein erfahrener Elektroingenieur im Ruhestand, hat sich mit der Energiewende viele Jahre intensiv beschäftigt. Schon das Geleitwort von Dr.-Ing. Detlef Ahlborn zeigt, worauf das Buch abzielt: Den gut klingenden Beschreibungen und Behauptungen der Energiewende-Ideologen und -Profiteure müssen endlich belastbare, zahlengestützte Fakten entgegengehalten werden. Das ist vermutlich auch der Grund, warum der Autor „Die Abrechnung“ als Titel gewählt hat.

Das fast schon erdrückende, aber sehr gut strukturierte Zahlenmaterial liefert viele Einsichten. Durch diese quantitative Sicht auf das Thema hebt sich dieses Buch von vielen anderen vergleichbaren Büchern ab. So werden insbesondere die immensen Kosten der Energiewende mit den daraus resultierenden Risiken für den Industriestandort Deutschland auch quantitativ und damit nachvollziehbar deutlich.

Die drei Teile des Buchs behandeln das Thema in unterschiedlicher Tiefe, so dass der einfach Interessierte, wie auch der wissenschaftlich Orientierte die für ihn notwendigen Informationen, Begründungen und Analysen findet. Angefangen von der Frage, was Energie ist und welche Bedeutung sie hat, bis zur Berechnung eines konkreten Zukunftsszenarios eines Strom- und Energieversorgungssystems mit Sektorkopplung zieht sich der Spannungsbogen. Die Berechnung dieses Szenarios über 50 Seiten verlangt einige Mitarbeit des Lesers, die erhaltene  Informationen rechtfertigt diesen Aufwand aber.

Praktisch alle Aspekte und Fassetten der Energiewende werden behandelt. Letztlich geht es um die Frage: Ist die Energiewende überhaupt technisch, ökonomisch und gesellschaftlich umsetzbar? Der Autor kommt zu dem zahlenmäßig unwiderlegbaren Schluss, dass die Energiewende, so wie sie begründet und geplant ist, weder nötig ist, noch jemals erfolgreich werden kann.

Im Buch gibt es neben den technischen Passagen auch locker Formuliertes, wobei den politischen, psychologischen und menschlichen Fragen nachgegangen wird, um auf diese Weise den vielfältigen und unterschiedlichen aspekten des Großprojekts Energiewende Rechnung zu tragen. Als stellvertretendes Beispiel sei der allgemeine Umgang mit Risiken erwähnt. Wer weiß schon, welche Rolle die sicher unzutreffende LNT-Hypothese bei der Beurteilung radioaktiver Strahlung spielt?

Das Buch ist in 41 Kapiteln gegliedert. Querverweise zwischen den Kapiteln erlauben das systematische Erarbeiten von detaillierteren Fragen zur Energiewende. Über 500 Quellenangaben und Erläuterungen, ein Glossar und ein ausführliches Stichwortverzeichnis runden das Werk ab.

Das Buch hat das Ziel, dem Wust der vielfältigen Meinungen und Interessen ein faktenbasiertes Kompendium zur Versachlichung entgegenzuhalten. Die Daten des Buchs:

524 Seiten, 74 Tabellen, 169 Abbildungen (48 in Farbe);

Paperback, 978-3-347-06789-9:  24,95 EUR, Bestellung hier

als Hardcover 978-3-347-06790-5:  32,95 EUR. Bestellung hier:

Die „Zweite Welle“: Kompetenzfrei und rein alarmistisch

Tägliche Sterbefälle in Deutschland, Grafik Matthias Seifert

8. August 2020 Admin Energie, Klima 0

Autor Gunter Frank stellt die bewusst falsch „Infizierte“ genannten Corona-Test-Postiven den absoluten Testzahlen gegenüber. Das Ergebnis ist erschreckend, es wird bewusst per Desinformation Panik erzeugt.

Bei inzwischen fast 600.000 Test wöchentlich stieg der prozentuale Anteil der positiv Getesteten von 0,6 auf 1 Prozent an (Epidemiologisches Bulletin Seite 31). Daraus wird die „zweite Welle“ konstruiert, während es gute Argumente dafür gibt, dies als normale Schwankungsbreite vor allem falsch positiver Ergebnisse eines immer noch nicht ordnungsgemäß überprüften Tests anzusehen (Stichwort niedrige Prävalenz). Nach wie vor wird irreführend dabei von Infizierten gesprochen.

Alle Voraussagen zu einer echten Welle aufgrund der Massendemonstrationen sind nicht eingetroffen. Wäre das Virus tatsächlich so infektiös und die Bevölkerung ohne Immunschutz, müssten ganz andere Zahlen auffallen. Die wirklich relevante Information ist jedoch, wer krank wird. Zumindest gibt es die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-Patienten.

Eine fachkundiger Leser gab mir den Hinweis, dass diese deutschlandweit kontinuierlich von 3.000 im April auf derzeit 229 abgesunkenist (Stand 07.08.2020). Leider werden das Durchschnittsalter und die Grunderkrankungen nicht mittgeteilt. Wer hier von gesellschaftlicher Bedrohung spricht, tut dies kompetenzfrei und rein alarmistisch.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Mehr Informationen zum Thema hier

daraus:

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Virologin und Immunologin:

PCR-Test ist wie»Kaffeesatzlesen«

Quelle

Die Mitteltemperatur

Sehr geehrter Herr Finger,
Die globale Mitteltemperatur der satellitengestützten Messungen blieb im Juli im Vergleich zum  Juni nahezu unverändert. Die Abweichung vom 30-jährigen Mittel (1981 bis 2010) betrug 0,44 Grad Celsius.
Die Temperaturmessungen an Land und im Meer gehen allerdings seit Mai zurück, wie in dem folgendem Bild sehr anschaulich zu sehen ist. Zu Beginn des Jahres sieht man noch die Auswirkungen des letzten El Ninos aber seit Mai einen stetigen Abschwung, der sich in den letzten Juli-Tagen in der Südhemisphäre sogar in negativen Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel niederschlägt (blaue Kurve). Aber auch die Temperaturen der Nordhemisphäre (rote Kurve) sinken.
Abweichungen der globalen Mitteltemperaturen (schwarze Linie) vom WMO-Klimamittel 1981-2010(Quelle: Karsten Haustein). Die Temperaturen der Nordhemisphäre und der Südhemisphäre sinken seit Mai 2020.

Die GFS-Daten des amerikanichen NCEP ( National Centre of environmental prediction) sind nicht unmittelbar mit den Satellitendaten vergleichbar. Die Satellitendaten zeigen die Temperaturentwicklung um etwa 2-3 Monate zeitversetzt. Daher wird sich der Temperaturrückgang seit Mai in den Satellitendaten erst in den nächsten Monaten auswirken.
Den globalen Temperaturrückgang, der sich seit 2016 nun wieder fortsetzt, sollten wir in Erinnerung behalten, wenn in den nächsten Tagen manche Presseorgane wieder mit Schlagzeilen wie Hitzesommer oder Temperaturrekorden den Menschen in Deutschland Angst einjagen. Es ist ein schöner Sommer in Deutschland mit einem eher zu kühlen Juni und Juli – und trotzdem sinken die Temperaturen global.

Rückblicke ins Temperaturarchiv

Für den UN-Weltklimarat IPCC ist die Sache klar: der Mensch und die  von ihm ausgestossenen Klimagase bewirken 100 % der Erwärmung der letzten 150 Jahre. (IPCC, 1,5 Grad Bericht, 2018). Natürliche Schwankungen des Klimas haben keinen Platz mehr in der Ursachenforschung.
Immer wieder zeigen aber Untersuchungen eine fast periodische Abwechslung von Warm -und Kaltzeiten im  Abstand von etwa 500  Jahren So folgte auf die römische Wärmeperiode ( 250v.Chr.-400 n.Chr.) die Völkerwanderungszeit (400-800 n.Chr.), die Mittelalterliche Wärmeperiode bis 1300, die Kleine Eiszeit bis 1850.
Erst jetzt sind wir aufmerksam geworden auf eine umfassende Temperaturanalyse eines Eisbohrkerns mitten in Europa, vom Colle Gnifetti an der schweiz-italienischen Grenze. Pascal Bohleber von der österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck und der Universität Heidelberg hat es mit seinen Mitstreitern aus den USA, Österreich und der Schweiz geschafft,  die Daten des Eisbohrkerns bis auf ein Jahr genau aufzulösen. An der blauen Kurve in der Abbildung (die roten und schwarzen Kurven sind Vergleichskurven) sieht man das vergleichbar hohe Temperaturniveau der Mittelalterlichen Warmzeit und die darauffolgende Abkühlung der Kleinen Eiszeit. Interessant sind aber die außergewöhnlich schnellen Erwärmungen und Abkühlungen. So zeigt die Erwärmung zwischen 850 und 900 einen Anstieg um mehr als 1,5 Grad Celsius, ebenso wie die Abkühlung  um das Jahr 1200 die Temperaturen in wenigen Jahzehnten um etwa 1,5 Grad abstürzen lässt. Der Anstieg der Temperaturen von 1850 bis heute ist nichts Aussergewöhnliches – es gibt stärkere Anstiege im Verlauf der letzten tausend Jahre. Und diese Temperaturanstiege und Abkühlungen hatten allein natürliche Ursachen.
Warum sollten die natürlichen Klimaantriebe ab 1850 für immer und ewig ihre Wirkungen eingestellt haben ?
 
Die Temperaturanaomalien im Vergleich zum Durchschnitt von 1860 -2006 in blau. Die direkten Temperaturmessungen seit 1850 sind schwarz. Eine  Temperaturrekonstruktion von Jürg Luterbacher zum Vergleich ist in rot unterlegt. Entnommen aus P.Bohleber et.al., Climate of the Past

Klimamodellierer, die Aussagen über die Temperaturentwicklung der nächsten hundert Jahre machen, sollten Politik und Medien darauf aufmerksam machen, dass sie immer noch nicht in der Lage sind, die Ursachen für die natürlichen Schwankungen der letzten 1000 Jahre zu benennen. Sämtliche Modelle scheitern daher , wenn sie den Versuch machen, die Vergangenheit abzubilden. Wer die Vergangenheit des Klimas mit seinen großen Schwankungen nicht versteht, sollte vorsichtig sein mit zukunftsgerichteten Aussagen, die als Grundlage von weitreichenden politischen Entscheidungen herangezogen werden. Die Antwort auf die Frage, wie groß ist der Anteil des Menschen und wie groß ist der nicht beeinflussbare natürliche Anteil, ist nicht geklärt. Der Eisbohrkern vom Colle Gnifetti zeigt das in aller Deutlichkeit.

Herzlichst
Ihr
Fritz Vahrenholt
 

Quelle

Woher kommt der Strom? Exportpreis im Keller

Ein Hamster-Kraftwerk. Deutschlands Zukunft? Th. Reinhardt / pixelio.de, Hamster im Rad, verändert

von Rüdiger Stobbe

Die 30. Woche bringt etwas mehr Windstrom als die vergangene Woche. Das Niveau bleibt allerdings niedrig. Zumindest bis einschließlich Donnerstag. Freitag zieht die Windstromerzeugung an. 
Obwohl am Samstag wieder weniger Windstrom erzeugt wird als am Freitag, rauscht der Exportpreis in den Keller. Grund: Der Bedarf ist zum Einstieg in das Wochenende geringer. Insgesamt liegt die Stromerzeugung mit 47,2 Prozent unter dem Mittelwert des Jahres von 54,7 Prozent.

Die 30. Woche : Abbildung, bitte unbedingt anklicken.

Exportpreis im Keller (Abbildung 1) (Abbildung 2).

Dementsprechend stellen die konventionellen Stromerzeuger den Strom her (Abbildung 3), der fehlt. Komplett? Nein, nur in der Mittagsspitze reicht der Strom, der in Deutschland erzeugt wird. Ansonsten wird Strom importiert. Aus dem benachbarten Ausland, das sich diesen Strom verhältnismäßig teuer bezahlen lässt. Der regelmäßige Leser dieser Kolumne weiß, was das bedeutet. Exportiert Deutschland Strom, fallen die Preise, importiert Deutschland Strom, steigt der Preis. Abbildung 4 belegt dieses Muster eindrucksvoll. Lediglich in den frühen Morgenstunden kann Deutschland zu geringen Preisen den Strom einführen, den es zur Deckung des Bedarfs benötigt.

In dieser Woche waren die Niederlande und Dänemark die Länder, welche Deutschland in erster Linie mit Strom belieferten (Abbildung 5). Über das Jahr gesehen, bleibt Frankreich Hauptstromlieferant Deutschlands (Abbildung 6). Ansonsten als Ergänzung wie immer die Werte der Energie-Charts in der Tabelle und dem daraus generierten Chart (Abbildung 7).

Vor gut einem Monat wurde das Kohleausstiegsgesetz beschlossen. Um den schwächelnden Windkraftausbau wenigstens auf See weiter voranzutreiben, wurden von der Bundesregierung die Ausbaupläne erweitert. Zu den bereits vorhandenen 7,5 GW (1.500 Windkraftanlagen) installierte Leistung Windkraft Offshore sollen bis 2030 12,5 GW hinzugebaut werden. Das wären 1.667 Anlagen à 7,5 MW. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass diese Windkraftanlagen (dann 3.167 Stück) auf See insgesamt etwa 10 TWh weniger erzeugen werden als die konventionellen Anlagen (Braunkohle & Kernenergie gesamt 11 GW), die bis 2022 abgeschaltet werden, wenn man die realen Strom-Erzeugungszahlen der Energie-Charts 2019 zugrunde legt. Was nicht weiter verwundert, wenn man sich die installierte Leistung der einzelnen Energieträger und deren faktische Stromerzeugung anschaut (Abbildung 8).

Die Tagesanalysen

Sonntag, 19.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,71 Prozent, davon Windstrom 6,67 Prozent, Sonnenstrom 23.81 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,24 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Sonntag war sehr windarm. Die Sonnenstromerzeugung war befriedigend. So war der Preis, welchen Deutschland beim Export über Tag erzielte, recht gering. Im Gegensatz zu dem Preis, den es gegen Abend bezahlen musste. Österreich machte feine Preisdifferenzgeschäfte.

Montag, 20.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,08 Prozent, davon Windstrom 12,30 Prozent, Sonnenstrom 19,67 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,11 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Montag, Werktag, höherer Strombedarf. Die Windstromerzeugung steigt an. Die konventionelle Stromerzeugung ebenfalls. Man will wohl nicht in eine Importhochpreisfalle hineinschlittern. Ganz lässt es ich nicht vermeiden. Am Abend, zur Nacht werden über 40 €/MWh aufgerufen. Viel Geld, wenn man es in Relation zum Exportpreis über Tag setzt. Neben Österreich spekuliert die Schweiz heute erfolgreich beim „Spiel“: Strom günstig einkaufen, Strom teuer verkaufen.

Dienstag, 21.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,09 Prozentdavon Windstrom 12,50 Prozent, Sonnenstrom 21,09 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,50 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Dienstag: Ein ähnliches Bild wie gestern. Über Tag reicht der in Deutschland produzierte Strom so gerade aus, um den Bedarf zu decken. Morgens und abends fehlt Strom und muss importiert werden. Von wem? Hier klicken.

Mittwoch, 22.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 41,27 Prozent, davon Windstrom 7,14 Prozent, Sonnenstrom 21,43 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,70 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Das stabile Wetter führt auch am Mittwoch zu dem fast gleichen Bild wie Montag und Dienstag. Hohe Importpreise – außer am frühen Morgen –, tiefe Exportpreise. Vielleicht ist Ihnen bereits aufgefallen, dass die Niederlande bereits die ganze Woche praktisch den ganzen Tag über Strom nach Deutschland exportieren. Da liegt wahrscheinlich eine vertragliche Regelung vor. Ob da tatsächlich die jeweiligen Börsenpreise bezahlt werden, wage ich zu bezweifeln. Mit Dänemark könnte es ähnlich aussehen.

Donnerstag, 23.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 41,27 Prozent, davon Windstrom 7,14 Prozent, Sonnenstrom 21,43 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,7 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Donnerstag ist von den Werten (Energy-Charts) her, aber auch als Bild ein Abbild des Mittwoch. So wird der Tages– und Wochenverlauf „verfestigt“. Die Im-, und Exportzahlen pro Land: Hier klicken.

Freitag, 24.7.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 48,06 Prozent, davon Windstrom 19,38 Prozent, Sonnenstrom 16,28 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,40 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Windstromerzeugung legt stark zu. „Zum Glück“ lässt die Sonnenstromerzeugung nach, so dass der Exportstrompreis mit 24 €/MWh noch im positiven Bereich liegt. Die Im- und Exportzahlen pro Land: Hier klicken

Samstag, 25.7.2020: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 48,15 Prozent, davon Windstrom 13,89 Prozent, Sonnenstrom 19,44 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,81 Prozent. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Einstieg in das Wochenende. Weniger Bedarf. Über Tag ist zu viel Strom im Markt. Die Preise fallen unter 20 €/MWh. Sie bleiben aber positiv. Da hat es schon schlimmere Tage gegeben.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

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Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Zuerst erschienen bei der Achse des Guten; mit freundlicher Genehmigung.

Rüdiger Stobbe betreibt seit vier Jahren den Politikblog www.mediagnose.de

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