Gefahr Gefahr! Wir sterben alle an Corona!

Unten die RKI-Zahlen für die einzelnen Bundesländer; Mecklenburg-Vorpommern 0,002 Prozent. Das heißt, dass von Hunderttausend Menschen nur 2 (in Worten „zwei“) einen Schnupfen haben. Aber alle müssen Maske tragen und Abstand einhalten. Das ist ja völliger IRRSINN! Von den wirtschaftlichen Folgen oder den gesundheitlichen Schäden, welche durch das Tragen von Mundschutz entstehen, ganz zu schweigen.

Wie verblödet muss ein Volk sein, um sich dermaßen hinter das Licht führen zu lassen?

Correctiv: Wenn Faktencheck zur Propaganda wird

Von Roland Tichy

TE und die undurchsichtige Organisation Correctiv streiten vor Gericht über Wahrheit. TE verliert vorerst das Verfahren, Correctiv seinen Ruf. In einem weiteren Verfahren steht Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth vor dem Richter.

Wer darf sich Wissenschaftler nennen? Diese Frage wurde gerichtsnotorisch, seit TE eine nüchterne Nachricht vermittelte. 500 Wissenschaftler wandten sich brieflich an UN-Generalsekretär Guterres mit der Bitte, sich kritisch mit der Klimapolitik auseinanderzusetzen. Eigentlich keine große Sensation – alltägliches Nachrichtengewerbe. Zum Fall wurde die Nachricht, weil eine Organisation namens „Correctiv“, die mit Facebook zusammenarbeitet, den Beitrag mit dem Stempel „teilweise falsch“ versehen hat.

Es seien nicht alle 500 Wissenschaftler; einige seien von ihren Lehrstühlen emeritiert, andere in Unternehmen und nicht an Universitäten beschäftigt. Wir wundern uns: Ist etwa der norwegisches Physiker Ivar Giaever, der 1973 den Nobelpreis für seine Forschung erhielt, kein „Wissenschaftler“, weil er im hohen Alter des typischen Nobelpreisträgers nicht mehr im Hörsaal steht? Sind die exzellenten Wissenschaftler in den Laboren von Industrie, Frauenhofer-Gesellschaften und anderen halbstaatlichen Forschungseinrichtungen keine „Wissenschaftler“? 

„Faktencheck“ auf Facebook: einige sind gleicher So sieht es Correctiv. Sollen sie. Uns ist diese verengte Weltsicht fremd, aber was soll’s? Unter dem Himmel gibt es eben unterschiedlichste Sichtweisen. Was uns daran aber stört, ist, dass unsere Reichweite von Facebook dadurch massiv eingeschränkt und unsere Vermarktung behindert wird. Wir halten es für völlig ok, wenn Correctiv anderer Meinung ist – wir halten es für unfairen Wettbewerb, wenn deshalb Leser behindert werden und sich das von der Öffentlichkeit sonst wenig beachtete Correctiv an die sehr viel größere Reichweite und Leserschaft von TE buchstäblich anhängt – und sie zu verkleinern versucht. So spricht Correctiv-Geschäftsführer Schraven davon, dass er in der Lage sei, die Reichweite zusammen mit Facebook um mehr als 80 Prozent zu reduzieren. Und das, weil wir einen älteren Nobelpreisträger Wissenschaftler nennen und nicht Pensionär?

Meinung gegen Meinung, aber nur eine zählt?

Das Landgericht Mannheim ist in dem von uns angestrengten Prozess, bei dem es um Wettbewerb und nicht um Presserecht geht, unserer Argumentation in vielen wesentlichen Punkten gefolgt. Und ist sogar weiter gegangen. Es hat geurteilt, dass TE einen Meinungsbeitrag veröffentlicht habe – und Correctiv eben eine konträre Meinung dazu.

So stellte das Landgericht Mannheim fest, der „Faktencheck“ durch Correctiv sei überwiegend „als Stellungnahme des Dafürhaltens und Meinens als wertend und daher als Meinungsäußerung anzusehen“. Correctiv selber räumte im Prozess ein, dass es sich um eine reine Wertung handele, die auch durch die Formulierung „Faktencheck“ nicht zur Tatsachenbehauptung werde. Correctiv checkte also zumindest in dem konkreten Streitfall gar keine Fakten, sondern verbreitet, privilegiert durch Facebook, seine Meinung. Von der Faktencheckerei bleibt damit nicht mehr viel übrig.

In eigener Sache Die Faktendreher von „Correctiv“ Es handelt sich bei Correctiv also nicht um „Faktenchecker“, sondern um Meinungsmacher. Meinung kann, siehe oben, so sein oder auch anders. Wie eine schillernde Seifenblase ist damit der Anspruch von Correctiv zerplatzt, sie würden „Fakten“ bewerten und nichts als Fakten. Nein, es ist Meinung, vorgetragen allerdings mit dem Anspruch der Allgemeingültigkeit. Aber, so das Gericht: Man kann es so sehen oder eben auch anders.

So weit, so gut, doch hat das Gericht dann einen bemerkenswerten Zug gemacht: Die Meinung von Correctiv sei der von TE vorzuziehen. Die Begründung des sonst klar formulierenden Gerichts ist an dieser Stelle ziemlich schwurbelig; man spürt, dass die Richter geradezu hoffen, dass man sie aus der schwierigen Urteilsfindung entlassen solle, indem man den Prozess auf die nächst höhere Instanz verlegt – sollen die besser bezahlten Kollegen am Oberlandesgericht Karlsruhe sich darüber die Köpfe zerbrechen und sich der Kritik aussetzen. (Das Urteil ist hier einsehbar)

Denn wenn ein Gericht eine Meinung höher stellt als die andere, dann bleibt von der Meinungsfreiheit nicht mehr viel übrig. Dann gibt es eine Hierarchie von Meinungen. Wer legt die fest? Ist FOCUS bedeutsamer als DER SPIEGEL und darf also zukünftig die Redaktion von FOCUS die Artikel des Konkurrenten in dessen Seiten als „teilweise falsch“ bewerten? Ist die Meinung der Süddeutschen Zeitung gewichtiger als die der WELT oder gar BILD der Maßstab aller Dinge – oder genau umgekehrt? Die FAZ hat das erkannt: „Im Raum stehen nun gewichtige verfassungsrechtliche Fragen: Darf Facebook überhaupt auf Grundlage privater Klauseln mit einem Redaktionshelfer wie Correctiv andere Beiträge als falsch markieren?“ Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Die Wiedergeburt des Zensors

Um es härter zu formulieren: Gibt es wieder einen öffentlichen Zensor, der von seiner Meinung abweichende Meinungen abwerten und verdrängen darf, indem er sie wirtschaftlich benachteiligt? Die Frage ist so bedeutend, weil Facebook mit seiner Reichweite eindeutig marktbeherrschend und gleichzeitig Correctiv eine höchst fragwürdige Organisation ist. Correctiv wurde 2014 gegründet und mit einer Anschubfinanzierung von drei Millionen Euro ausgestattet, unter anderem von der Brost-Stiftung – geführt von dem ehemaligen SPD-Politiker und Ex-Kanzleramtschef Bodo Hombach. Außerdem erhält sie Fördergelder von der Rudolf-Augstein-Stiftung, der Open Society Foundation des Milliardärs George Soros und der Bundeszentrale für Politische Bildung. Als Medium arbeitet Correctiv bei bestimmten Recherchen auch mit dem ZDF zusammen. 

Correctiv ist nicht geeignet, über „wahr“ und „falsch“ zu entscheiden. Das zeigt sich auch in anderen Fällen, etwa als im November „11.000 Forscher“ vor den Folgen der Klimaerwärmung warnten und sofortige Maßnahmen einforderten – alle Leitmedien bis hin zur Tagesschau berichteten darüber:

In der Auseinandersetzung pro und contra Klimawandel zählt wohl die größte Zahl.

Doch die 11.000 sind überaus fragwürdig, wie Axel Bojanowski feststellt, Wissenschaftsjournalist, neun Jahre beim SPIEGEL und nun Chefredakteur bei „bild der wissenschaft und natur“:

„Es ist ein Tiefschlag für die Glaubwürdigkeit der Forschung (und der Medien), nicht nur weil die Unterzeichnerliste offenbar ungeprüft veröffentlicht wurde – auch „Mickey Mouse“ hat unterschrieben. Dass zahlreiche Vertreter von Umweltverbänden unter den Unterzeichnern sind und viele andere ohne Berufsnennung, lässt an ihrer Wissenschaftlichkeit zweifeln. Aber auch viele Forscher, deren angegebene Fachrichtung eine Mitarbeit am Klimathema anzeigen, dürften mit der Arbeit ihre Kompetenz überschritten haben: Sie bearbeiten Detailfragen, die eine kompetente Beurteilung aller Aussagen des Aufsatzes nicht unbedingt nahelegen.“ Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

So zerlegte Axel Bojanowski den Mickey-Mouse-Ansatz. Da hätten TE und Correctiv nun ausnahmsweise einer Meinung sein können, dass die Maus aus der Feder von Walt Disney nicht unter die Berufsbezeichnung „Wissenschaftler“ fällt – aber diese Chance ließ sich Correctiv entgehen und betätigte sich diesmal nicht als Faktenchecker (laut eigener Aussage, Zitat: „Dass wir einfach Freunde von Fakten sind – weder rechts noch links – versteht der Lagerdenker nicht“) Wie passt das zusammen? Es war eben eine Meldung, deren Tendenz in die Meinung von Correctiv passt, da lassen die Faktenchecker lieber das Faktenchecken sein, wenn es dazu führen könnte, dass von ARD über ZDF und WDR bis hin zur SZ entsprechende Facebook-Postings mit einem „teilweise falsch“ Stempel versehen werden könnten. Nachfragen dazu werden bislang nicht beantwortet.

Wenn Faktenchecker über Fakten stolpern

Von News zu Fake-News Die falschen Vorwürfe von Correctiv gegen Tichys Einblick An dem Beispiel wird deutlich: Es geht nicht um das Überprüfen von Fakten, wozu sich TE immer und wieder bekannt hat. Es geht darum, mit Hilfe fragwürdiger Organisationen kritische Medien und ihre Berichterstattung zum Verstummen zu bringen. Kein Wunder, dass Correctiv praktisch in keiner Veröffentlichung versäumt, TE als „Rechtes Blog“ zu bezeichnen oder mich als „ehemaligen Journalisten“; denn wer Journalist ist, darüber will wiederum Correctiv in seiner angemaßten Allmacht entscheiden. Andere Meinung soll politisch diskreditiert werden. Vor Gericht formulierte Correctiv, dass man sich auf einem „anderen Planeten“ befinde – ein Planet, auf dem das Grundgesetz wohl nicht gilt. Jüngst behauptete der Gründer von Correctiv sogar, ich hätte mich selbst als „rechts“ eingestuft – eine faktenwidrige Behauptung der sogenannten Faktenchecker, eine reine Erfindung. TE wird daher mit Unterstützung des Fonds „Meinungsfreiheit im Netz“ die nächste Instanz anrufen, denn für uns alleine sind die Summen zu gewaltig.

Das geschieht nicht aus Rechthaberei, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen. Denn die im Artikel 5 Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit ist längst gefährdet, weil seltsame Bündnisse wie Correctiv sich als halbstaatliche Zensoren gerieren und mit Facebook über einen Partner verfügen, der eine Markt und Meinung beherrschende Stellung besitzt, wie beispielsweise das Bundeskartellamt feststellt:

Die Behörde geht nach dem jetzigen Stand der Dinge davon aus, dass Facebook auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke marktbeherrschend ist.

Dagegen müssen Medien aus der Mitte der Gesellschaft sich wehren. Sie müssen sich gegen einen neuen, halbstaatlichen, halbkapitalistischen Zensor wehren. Sie müssen sich wehren, nicht verleumdet zu werden, um sie so zum verschwinden zu bringen. So soll die Dominanz der rot-grünen Meinung in den Medien gesichert werden.

Erscheinen von Claudia Roth angeordnet

Deshalb hat TE auch ein weiteres Verfahren angestrengt: Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin, hat TE und das politisch ähnlich in der Mitte verankerte Portal „Achse des Guten“ als „neurechte Plattformen“ bezeichnet, „deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“. Wieder werden rot-grüne Verschwörungstheorien und falsche Behauptungen vermengt, um Kritiker zu diskreditieren.

Es ist ein sensationeller Fall: Als eine der ranghöchsten Repräsentantinnen der Politik verleumdet Claudia Roth zwei Journalisten. Die Staatsmacht gegen zwei Journalisten – woran erinnert das? Auch dagegen setzen wir uns gerichtlich zur Wehr. Das Landgericht Stuttgart hat das persönliche Erscheinen von Claudia Roth und mir angeordnet. Die Verhandlung findet am 23. Januar um 10.00 Uhr im Gerichtsgebäude statt; Henryk M. Broder und ich sowie Anwalt Steinhöfel werden anwesend sein.

Längst haben die Angriffe auf die Meinungs- und Pressefreiheit ein Maß angenommen, dass der alte Sponti-Spruch gilt: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt“. Die Bürgergesellschaft beginnt sich dagegen zur Wehr zu setzen, dass ihre Grundwerte stückweise zerstört werden. Das ist die positive Nachricht in der Auseinandersetzung mit linken Kräften, die dieses schöne Land unter ihre Fuchtel bringen wollen.


Der Fonds Meinungsfreiheit im Netz trägt für dieses aufwändige Verfahren über alle Instanzen die Prozesskosten. Spenden dafür helfen, auch andere Angriffe auf die Meinungsfreiheit prozessual zu bekämpfen. Informationen und Spendenmöglichkeiten dazu finden Sie hier
Bei der großen Zahl unserer Unterstützer bedanken wir uns. Folgen Sie uns bitte nicht nur über Facebook, sondern direkt auf der Homepage www.TichysEinblick.de

Quelle

Neues Antidiskriminierungsgesetz: Polizei der Länder will nicht mehr in Berlin aushelfen

Es ist schon eigenartig – Wenn die Mutter eines führenden Arabclan – Mitgliedes beerdigt wird- dann sieht die Berliner Polizei das mit den Mindestabständen aber so etwas von locker- wie kommt das? Stinknormale Bürger werden zielgerecht aus der Menge „gegriffen („Die hol ich mir“ ), mit fünf oder 6 Einsatzkräften zu Boden gerungen , mit dem Knie in die Nieren getreten, mit Kabelbindern gefesselt – und dann mit fünf oder 6 Leuten drauf gesetzt – bis der Delinquent aus Luftnot um Hilfe ruft – wie man halt so mit Mafiosi umgeht! (Wer sollte ihm wohl helfen?)
Sind das die Selben, welche bei einem Notruf in Marxlohe gar nicht mehr rausfahren?
Ich stehe hinter jedem Polizisten, welcher für uns seinen Dienst tut und uns vor Kriminellen und oder Terroristen beschützt!
Aber nicht hinter diesen bewaffneten gewalttätigen Kräften, welche friedlich demonstrierende Bürger verprügelt, verhaften und mit Bußgeldverfahren überziehen!.
Jetzt werden sogar Platzverweise gebührenpflichtig – andere Anordnungen auch)
Und wenn einer mit der Visage im Dreck liegt, und den Polizeiknüppel im Nacken spürt, der soll dann bestätigen, das man ihm seine „Rechte“ nahegebracht hat!
(Wobei ihm seine Situation zeigt, das er zur Zeit keine hat!)
Kommt allerdings der Maltretierte auf die Idee, er hätte irgendwelche Rechte wird er feststellen das man in der Regel einen „einen Widerstand draus gemacht“ hat.
(Das scheint so üblich zu sein)
Und was meinen Sie, wie viel Zeugen der anzeigende Polizist für seinen Vorwurf hat?
Na – mindestens sechs – alle die auf dem >Verbrecher< gesessen haben.
Und? Bei wie viel Anzeigen von geprügelten Bürgern kommt es überhaupt zu einem Verfahren? Ca. 2%!
Ob jemals ein Bürger Recht bekommen hat weiß ich nicht- es könnte aber sein.

Nur mehr als 2 -3 Fälle dürften es nicht sein!

Also – wer braucht Schutz vor wem?

Manchmal eigenartig – wie man das Rechtsempfinden drehen kann!
Die alles entscheidende Frage:
Ist man ein Feind der Polizei, wenn man deren gewalttätige, nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel nach abgewogene Einsätze ablehnt?
Nein – ist man nicht!

Originalbeitrag

Der Dicke Hund: Gebührenerhöhung in der Krise?

Einst hieß sie GEZ-Gebühr, heute Rundfunkbeitrag. Jeder Haushalt – ob Nutzer des Rundfunks oder nicht – muss für die Öffentlich-Rechtlichen monatlich 17,50 Euro zahlen. Doch die Bezeichnung „Zwangsgebühr“ mögen diejenigen, die von ihr gut leben können, gar nicht.

Die gebotene Neutralität des auf diese Weise alimentierten Rundfunks und Fernsehens und ihrer Medienleute ist ohnehin für viele, die gezwungen sind, dieses System zu finanzieren, längst nicht mehr evident. Da wirkte es für manchen Beobachter wie ein perfider Handstreich, dass ausgerechnet Mitte März die Ministerpräsidentenkonferenz für den 1. Januar 2021 eine Erhöhung des Beitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro beschlossen hat.

„Die gebotene Neutralität
des alimentierten Rundfunks und Fernsehens
und ihrer Medienleute ist ohnehin für viele
längst nicht mehr evident.“

Die Corona-Pandemie mit ihren erkennbaren Einbußen für die Bürger rollte da schon an. Kurz zuvor war gar zu lesen, wie sehr etwa Intendanten keine Skrupel haben, bei den ihnen durch Gebührenpflicht zugespielten Geldern unbedenklich zuzugreifen. Und das, obwohl die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (Kef) seit Jahren tiefgreifende Reformen des Systems fordert – was aber geflissentlich überhört zu werden scheint.

Indentanten erhalten doppelt soviel Geld wie der Bundespräsident

Wenn einerseits gefragt wird, warum zum Beispiel ein Intendant doppelt soviel Gehalt bekommt wie das Staatsoberhaupt, andererseits mal eben rasch eine Zwangserhöhung für ein offenbar reformresistentes staatsnahes Mediengebäude auf Kosten von jedermann durchgewunken werden soll, dann kann Glaubwürdigkeit nicht wachsen. Scham? Beim Nutznießer der Gebührenmilliarden eher nicht. Da gibt es reformfreie Zonen, ebenso schamlose.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Aber es gibt dann doch Hoffnungsschimmer. Zumindest in der Politik, bei einigen CDU-Landesregierungen. Ebenso bei der Linken wie bei der AfD. Und da eine Erhöhung nur wirksam werden kann, wenn alle Länder zustimmen, ist es schon bemerkenswert, wenn sich in Sachsen-Anhalt und Sachsen Widerstand gegen diese Geldaus-der-Tasche-ziehen-Rücksichtslosigkeit meldet.

Der Skandal um die „Umwelt-Sau“ zeitigt Wirkung

Dazu mag auch in den vergangenen Monaten manche „Bericht“-Erstattung beigetragen haben, die eher etwas Pamphletiges und Verunglimpfendes hatte, denn Niveauvolles. Man denke nur an den WDR-Kinderchor und die Bezeichnung von Omas als Umwelt- und „Nazi-Sau“. Nicht nur in diesem Falle: Sogenannter Qualitätsjournalismus ohne jede Qualität!

Auch eine Gruppe von Unionsabgeordneten im Deutschen Bundestag ahnt Schräges, wenn sie in einem Schreiben an die Rundfunkkommission der Länder den klugen Rat gibt, angesichts der Corona-Krise und ihrer Folgen eine solche Erhöhung der Gebühr zu verschieben: „Während in Betrieben und Privathaushalten durch die Corona-Pandemie gespart werden muss, darf der Rundfunkbeitrag nicht
erhöht werden“.

Immer wieder Aussetzer wider Freiheit und Objektivität

Die gut dotierten Intendanten in der ARD, des ZDF und des Deutschlandfunks werden das wohl eher anders sehen – ganz„objektiv“, versteht sich. Irgendwann wird man aber an der grundsätzlichen Frage nicht mehr vorbeikommen, warum es überhaupt in dieser nur durch Freiheit und Verantwortung glaubwürdigen Medienwelt einen durch viel „Zwangsgebühr“ machtvollen Medienapparat braucht, wenn es dort immer wieder eklatante Aussetzer im Blick auf Freiheit, Objektivität, Ausgewogenheit und möglichst umfassender und objektiver Informationsvermittlung gibt.

Sicher ist aber jetzt schon: Während und auch nach der jetzigen Krise ausgerechnet eine Gebührenerhöhung für ein durchaus umstrittenes Medienreich durchpeitschen zu wollen, wäre ein Dicker Hund.


Dieser Beitrag erschien zuerst in Die Tagespost. Katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur, der wir für die freundliche Genehmigung zur Übernahme danken.

Quelle

30.5.2020 In Berlin und Online: Ein spannender Event!

Meine Bitte: Verteilt diese Informationen – auch auf anderen Plattformen – heute und bis Samstag so oft wie möglich – ohne dass es zu Spam wird.

Wir haben SEHR viel Herzblut in diese Veranstaltung gesteckt. Die Berliner Versammlungsbehörde schaltet weiterhin auf stur. Daher wollen wir halt ganz viele Leute online erreichen. Denn das Programm lohnt sich wirklich.

Hier die Liste der Mit-Machenden in der geplanten Reihenfolge ihres Auftritts.

Tino Eisbrenner, Unabhängig – Sabiene Jahn, Koblenz: Im Dialog –
Norbert Voss, Unabhängig – Andreas Petrick, Unabhängig – Ullrich Mies,
Unabhängig – Mathias Tretschog, Stop the War in Yemen – Julia Szarvasy,
Nuoviso TV – Rüdiger Wilke, Unabhängig – Angela Mahr, Neues Miteinander
TV – Dirk Pohlmann, Free21 – Wilhelm Dohmke-Schulz, Aufstehen Leipzig –
Norbert Fleischer, Nuoviso TV – Guy Dawson, Unabhängig – Ralph T.
Niemeyer, Unabhängig – Hermann Ploppa, Unabhängig – Florian Pfaff,
Darmstädter Signal – Owe Schattauer, Unabhängig – Alexander Reinhardt,
Unabhängig – Jochen Mitschka, Unabhängig – Marco Henrichs, Unabhängig –
Helene+Dr.Ansgar Klein, Unabhängig – Bernd Kalweit, Unabhängig – Gert
Ewen-Ungar, Unabhängig – Christiane Borowy, Borowita – Paula P`Cay,
Unabhängig – Andreas Neumann, NATO raus – raus aus der NATO – Olav
Müller, Unabhängig – Rico Albrecht, Wissensmanufaktur – Liane Kilinc,
Friedensbrücke Kriegsopferhilfe e.V. – Klaus Linder, Freidenker-Verband
– Andrea Drescher, Unabhängig – Wojna – Die Bandbreite.

Ach ja: DANKE im voraus 🙂 die immer optimistische Andrea

Das Programm im Details

Bestechung zum Ausbau der Windenergie

Ist Schmiergeld geflossen? Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

von Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
Für die Genehmigung weiterer Windkraftanlagen sollen die Gemeinden in Zukunft 20.000 Euro im Jahr pro Windrad erhalten. Die Anlieger sollen weniger für ihren Strom bezahlen. So will die Regierung den Widerstand gegen den Ausbau der Windkraft brechen. Letztlich sind es weitere Kosten, die den Strompreis in die Höhe treiben.

Kosten der Stromerzeugung

Wir müssen in Deutschland zwei Gruppen von Stromerzeugern unterscheiden.1. Stromerzeuger, die regelbar sind und jederzeit planbar die verlangte Leistung produzieren können. Das sind die Kern-, Kohle- und Gaskraftwerke mit 3 bis 7 Cent je Kilowattstunde (Ct/kWh) Erzeugungskosten, die Wasserkraftwerke mit 3 bis 10 und die sogenannten Biogasanlagen mit 10 bis 17 Cent. Wasserkraftwerke und Biogasanlagen können ihre Strommenge kaum noch erhöhen, weil es dafür an Flächen fehlt. Das Rückgrat der Stromerzeugung sind die Dampf- und Gaskraftwerke, denn sie liefern mit ihren großen rotierenden Massen auch die Momentanreserve, die für die Netzstabilität notwendig ist. Aber Steinkohle und Gas müssen importiert werden. Braunkohle dagegen ist der einzige nennenswerte heimische Energieträger. Mit dem Verzicht auf die Braunkohleverstromung ist Deutschland voll vom Ausland abhängig und damit beliebig erpressbar.2. Stromerzeuger, deren Leistung vom Wetter bestimmt wird. Das sind die Windgeneratoren und Solaranlagen. Deren Leistung an Land schwankt zwischen 0  Prozent bei nächtlicher Windstille und 60  Prozent bei Starkwind und Sonnenschein, bezogen auf die installierte Leistung. Im Jahresmittel leisten die Windgeneratoren nur 20  und die Solaranlagen nur 10  Prozent. Auf See werden gelegentliche Spitzenleistungen von mehr als 80  Prozent erreicht, aber im Jahresdurchschnitt weniger als 40  Prozent.  Die Erzeugungskosten von Windstrom an Land liegen bei 8 Ct/kWh, auf See bei 15 und von Solarstrom  bei 13 Cent. Der Wert dieses Stromes liegt jedoch deutlich unter diesen Erzeugungskosten, weil er meist nicht verfügbar ist, wenn man ihn braucht. Daher müssen Regelkraftwerke künstlich gedrosselt („unter Teillast“) mitlaufen. Wird mehr Strom gebraucht, werden sie hochgefahren, wenn das Stromangebot aus Wind und Sonnenschein steigt, werden sie gedrosselt. Wind- und Solarstrom können also immer nur einen Teil des Kraftwerkstromes ersetzen.

Was ist Fakepower?

Und sie sind teuer. Trotzdem plant die Bundesregierung mit diesem Strom die Vollversorgung Deutschlands. Das ist wirtschaftlicher und das ist technischer Unsinn. Um ihn gleichwohl durchzusetzen, werden den Bürgern zu den Kosten und sonstigen Auswirkungen einseitige und auch falsche Angaben aufgetischt. Daher nennt  der Stromverbraucherschutz NAEB diesen Strom „Fakepower“ (Fake = Fälschung, Täuschung). Die Angaben über die Produktionskosten von Fakepower unterscheiden sich erheblich – je nachdem, ob sie von Befürwortern oder Kritikern der Energiewende kommen. Vergütet jedenfalls wird die Fakepower den Erzeugern mit durchschnittlich 14 Ct/kWh. Diese Zahl stammt von den  Übertragungsnetzbetreibern, die für die Auszahlung der Vergütungen nach dem EEG zuständig sind. Der Börsenpreis von Fakepower schwankt zwischen 3 bis 0 Cent. Bei Starkwind und Sonnenschein und gleichzeitig geringer Stromnachfrage geht der Börsenpreis sogar ins Minus. Damit der  Überschussstrom entsorgt wird, erhalten die Abnehmer ihn nicht nur gratis, sondern sogar noch Geld dazu. Allein im letzten Monat (April 2020) war das siebenmal der Fall. Im laufenden Jahr  2020 gab es bereits fast 200 Stunden mit solchen negativen Strompreisen.

Fakepower als Preistreiber

Deutschland kann preiswert und sicher mit Kraftwerksstrom versorgt werden. Es sind auch keine neuen Stromtrassen erforderlich. Fakepower verteuert den Strom nicht nur durch die EEG-Umlage (das ist die Differenz zwischen Vergütung und Börsenpreis), sondern weiterhin durch steigenden Regelaufwand, durch Ersatzkraftwerke, durch neue Trassen von Nord nach Süd und Verstärkung der Verteilernetze und durch höhere Stromverluste wegen längerer Leitungen. Hinzu kommen noch die Ausgleichkosten für das Abschalten von Industrieanlagen, wenn die Fakepowererzeugung  durch Wolken oder nachlassenden Wind plötzlich abfällt. Jede neue Fakepower-Anlage erhöht zwangsläufig die Stromkosten weiter. Nur mit Fakepower allein kann kein sicheres Stromnetz aufgebaut bzw. erhalten werden. Das zeigen unter anderem die Inseln El Hierro (Kanaren) und Graciosa (Azoren), die komplett auf Solar- und Windstrom umsteigen wollten. Der Strompreis stieg auf über 100 Ct/kWh. Trotzdem war eine sichere Versorgung nur mit Dieselgeneratoren möglich, die immer wieder einspringen mussten. Die Inseln werden inzwischen wieder weitgehend mit Dieselgeneratoren versorgt  – mit sinkenden Strompreisen.Die deutsche Regierung nimmt diese negativen Erfahrungen nicht zur Kenntnis. Sie will die Stromerzeugung aus Wind und Sonne immer noch weiter ausbauen, obwohl bei Starkwind und Sonnenschein schon heute Fakepower im Überschuss erzeugt wird, die kostenpflichtig entsorgt werden muss. Sie will die Leistung der Windgeneratoren und Solaranlagen verdreifachen: von heute über 100.000 MW auf 300.000 MW. Rein rechnerisch könnte man damit etwa 80 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Praktisch und technisch ist das nicht möglich. Der Überschussstrom muss entsorgt werden und geht verloren. Ihn zur Erzeugung von Wasserstoff zu verwenden, ist unwirtschaftlich. Für ein stabiles Netz brauchen wir mindestens 45 Prozent Leistung aus den Kraftwerken, die mit ihren großen rotierenden Generatoren die Frequenz stabilisieren und den Takt für das Einspeisen von Fakepower vorgeben. Wie die wachsenden Mengen von Überschussstrom zeigen, haben wir bereits jetzt die Grenze für das Einspeisen von Fakepower erreicht. Doch die mächtige Lobby der Energiewendeprofiteure im Verein mit Klimaschutzideologen hat den Bau von weiteren Fakepower-Anlagen durchgesetzt.

Widerstand gegen Fakepower wächst

Gegen den Bau von Windkraftanlagen wenden sich inzwischen rund eintausend Bürgerinitiativen, die in dem Verband „Vernunftkraft“ zusammengeschlossen sind. Die Akzeptanz für Windkraftanlagen nimmt stark ab. Wahre Umweltschützer wollen keine Anlagen, die Vögel, Fledermäuse und Insekten töten. Naturfreunde lehnen sich gegen den Bau von Windrädern in Wäldern und an oder sogar in Naturschutzgebieten auf. Anlieger beklagen die Entwertung ihrer Immobilien und Gesundheitsschäden durch Schattenschlag und Infraschall. Eine wachsende Zahl der Gegner hat inzwischen auch erkannt, dass Windenergie den Strom zugunsten der Profiteure verteuert, ohne den immer ins Feld geführten Klimazielen näher zu kommen. Wie bereits beschrieben, ist dies technisch und wirtschaftlich nicht möglich.

Bestechung

Die Bundesregierung im Verein mit den Profiteuren will nun den Widerstand brechen. Sie will die Anlieger und die für die Baugenehmigung zuständigen Gemeinden mit Geld ködern. Die Gemeinden sollen pro Anlage im Jahr 20.000 Euro erhalten und die betroffenen Anlieger verbilligten Strom beziehen können. So will die Regierung sie an der „Wertschöpfung“ beteiligen. Das ist Bestechung pur. Doch diese Bestechung ist gesetzlich gewollt und damit nicht strafbar. Hier wird das gleiche System angewendet wie bei den Dumping-Verkäufen von Fakepower. Die Vergütung von Fakepower liegt weit über den Börsenpreisen. Der ständige Verkauf unter den Gestehungskosten ist Dumping. Mit Dumpingkosten von mehr als 25 Milliarden Euro im Jahr dürfte dies die größte Dumpingaktion der Welt sein. Sie wird aber nicht geahndet, weil sie vom EEG geschützt wird.Fakepower ist teurer und unwirtschaftlicher Strom. Ohne Subventionierung rechnet sich keine Anlage. Ohne EEG würde sich kein Windrad drehen und der Strompreis auf die Hälfte sinken. Mit dem EEG steigt der Strompreis mit jeder neuen Anlage weiter. Die „Bestechungskosten“ werden die Betreiber über einen Vergütungszuschlag einfordern. Mit steigenden Strompreisen bezahlen damit die geköderten Gemeinden und Anlieger die Vergünstigungen selbst.Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz

Quelle

Bekommen wir alle Rechte wieder zurück? Wer kann uns die eigentlich wegnehmen?

Die zweite Frage ist etwas rhetorisch: Das ist mir schon klar!

Bewaffnete Kräfte prügeln alles nieder was auch nur ein wenig nach Widerstand aussieht. (Es gibt genug Details – ich erspare uns die hier)

Bernd Zeller schrieb:

Eigentlich mysteriös, warum die tolle demokratische Exekutive jetzt
nicht das Zeichen setzt, rein symbolisch den Bürgern die Verantwortung
für ihre Coronisierung zurückzugeben, davon wäre die ganze Despotie
unberührt. Man könnte weiter Klima und Migrationspakt und
Fondsrettungseuro machen, die Leute wären erst einmal mit Arbeit und
Freizeit beschäftigt, wie man das ja haben will. Niemand hätte gesagt:
so und nun wollen wir noch mehr Freiheiten zurück.
Man muss schon schlussfolgern, dass die Regierung nicht nur nicht gut
darin ist, Restriktionen zu lockern, sondern Freiheiten grundsätzlich
ablehnt. Die Option, dass sich der Staat aus was wieder zurückzieht,
besteht schlichtweg nicht. Ohne die Einrichtung einer zentralen
Lockerungsbehörde wird wohl nichts gehen.

Lothar Finger schreibt:

Ist den Bürgern eigentlich bewusst, was für ein schmutziges Geschäft die Machthaber hier mit uns treiben?

Ob man sich die Nase putzt und wie man das macht und ob man noch Rechte aus dem Grundgesetz hat – oder nicht – das wird einem schnell klar gemacht, wenn man mal so richtig durchgeprügelt wird!

Was fordern die Machthaber? Z. B. Atemschutzmasken; sind überall da zu tragen, wo sie es wollen.

Nun ist es in der Zwischenzeit vollkommen klar, das der medizinische Effekt dieser Maßnahme gleich Null ist – wie andere Verordnungen oder – man gestatte mir den vereinfachenden Ausdruck – einfache oder auch komplizierte Schikanen auch – sonst ist das nichts!

Aber Deutsche nehmen alles hin: denen kann man erzählen, das man ein Eis erst 50 m weit entfernt vom Eiswagen geniessen darf – und wenn nicht – hunderte € Bußgeld!

Die Friseurin sagt: Ich darf ihnen nur die Haare schneiden – den Bart nicht, erklärt sie mir unter ihrem Astronautenkopfschild. Und – (sie beugt sich ein wenig vertraulich zu mir herunter) Das Ordnungsamt kommt heraus und kontrolliert, ob sie Bärte schneidet! Wirklich? ja – die waren schon hier!

Ihr wisst alle was für einen hanebüchenen Unsinn sich unsere Verwalter sich ausgedacht haben!

Jetzt mal hypothetisch : GröKaZ oder der Erfinder der „Spahnschen Grippe“ würden morgen (Wieder mit Prügelkräften durchgesetzt) eine Verordnung erlassen, nach welcher jeder Bundesbürger ein Apportierstöckchen im Mund zu tragen hat. (Wegen der Coronaverbreitung)

Der medizinische Effekt ist der selbe wie bei den Schutzmasken : null!

Wer würde denn wagen ohne Stöckchen in den Supermarkt zu gehen?

Wie viel geschäftige Mitarbeiter des Ordnungsamtes kommen denn dann „raus“ kontrollieren und kassieren?

Wie viel Polizisten werden die Widersacher ohne Stöckchen in den Dreck der Straße drücken sich zu sechst auf selbige setzen (zwischendurch immer durch ein paar ermunternde Stöße mit dem Knie in die Nierengegend – die machen sich da sehr gut – sind richtig motivierend!

Ist das zu hypothetisch? Gibt es nicht genügend vollkommenen Blödsinn, welchen unsere Machthaber uns aufzwingen?

Kleider hat von denen schon lange keiner mehr an!

Aber alle laufen mit!? Wie kommt das?

Welchen Wahnwitz sind wir noch bereit mit zu machen?

Der Grundrechte entledigt, die Wirtschaft komplett an die Wand gefahren, die Bildung genau so.

Was ist der Sinn hinter all dem Wahnsinn?

Es wird einen geben – vielleicht bekommen wir das ja noch mitgeteilt – am besten mit der Visage im Dreck und dem Polizeiknüppel im Nacken!

Es kann sein, das es bitter wird – wenn sich die Sache einmal dreht. Es könnte sein, das einige dann etwas aufzurechnen haben – deswegen sind die (oft verhinderten Videoaufnahmen so wichtig)

Ob sich noch etwas ändert?

Streit mit Facebooks Meinungspolizei – OLG entscheidet über „Faktenchecks“

Von Joachim Steinhöfel

Morgen findet die Berufungsverhandlung im Rechtsstreit zwischen Tichys Einblick und „Correctiv“ über deren „Faktenchecks“ statt. TE wird von Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel vertreten. Bewertungen renommierter Rechtswissenschaftler sprechen gegen „Correctiv“.

„Nicht zuletzt steht die fundamentale Frage im Raum, wer in einer offenen Gesellschaft legitimerweise über wahre/richtige und falsche Meldungen entscheiden soll,“ Prof. Dr. Peukert, Goethe-Universität, Frankfurt.

Ende November wurde ein vielbeachtetes Urteil des LG Mannheim verkündet, mit dem der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung der Tichys Einblick GmbH gegen die Correctiv – Recherchen für die Gesellschaft gGmbH zurückgewiesen wurde („satt verloren“, so der Geschäftsführer von Correctiv auf Twitter). Am Mittwoch, 27.05.2020, 10:30 Uhr, Sitzungssaal II, findet vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe die Berufungsverhandlung über diese Entscheidung statt. Die Verhandlung ist öffentlich. Die Antragstellerin wird dabei durch den von Spenden aus der Zivilgesellschaft finanzierten Fonds „Meinungsfreiheit im Netz“ unterstützt, der gegründet wurde, als Facebook eine auf der Website des Bundestages veröffentlichte Petition als „Hassrede“ löschte.

„Die 45 Seiten starke Begründung gibt einen Ausblick auf die neue, in soziale Netzwerke eingekapselte Medienwelt und zeigt, was passiert, wenn man dort aus Furcht vor Fake News und Filterblasen einen Wahrheitsrichter installiert,“ schrieb die FAZ.

Gegenstand des Rechtsstreits ist die Verknüpfung des Faktenchecks mit einem redaktionellen Beitrag auf Facebook. Ein solcher Facebook-Faktencheck entfaltet andere Wirkungen als eine kritische Stellungnahme eines Medienunternehmens über ein anderes. Die Präsenz und Reichweite auf Facebook indes ist nach Auffassung des LG Mannheim durch einen negativen Faktencheck „nicht unerheblich“ betroffen. In der Tat haben empirische Untersuchungen bestätigt, dass Faktenchecks die Glaubwürdigkeit des kritisierten Inhalts und mittelbar auch des verantwortlichen Anbieters reduzieren. In Kombination mit von Facebook veranlassten automatischen Maßnahmen führt dies zu geringerer Reichweite und letztlich zu niedrigeren Umsätzen

Meinungsfreiheit vor Gericht Correctiv: Wenn Faktencheck zur Propaganda wird Im vorliegenden Rechtstreit geht es noch dazu unstreitig um eine Meinungsäußerung. Prof. Dr.  Peukert von der Goethe-Universität in Frankfurt schreibt in einer ausführlichen wissenschaftlichen Abhandlung über das Urteil: „Zugespitzt formuliert könnte man von einer als Faktencheck getarnten Meinung sprechen.“ Derartiges ist aber schlechthin mit der Meinungsfreiheit nicht in Einklang zu bringen.

Während Correcitiv-Chef Schraven sich nach dem landgerichtlichen Urteil noch Triumphgeheul auf Twitter nicht verkneifen konnte („Wir veröffentlichen das Urteil des Landgerichts Mannheim über den rechten Blogger ‚Tichys Einblick‘. Fazit: Tichy und Steinhövel (sic!) haben satt verloren – unsere Faktencheks wurden gestärkt. Wir treiben nun das Geld für die Prozesskosten bei Tichy ein. Ende“), wurde die Entscheidung von renommierten Rechtwissenschaftlern durchweg als rechtsirrig bewertet. Sich in eigener Sache Recht zu geben, ist das Prärogativ der „Faktenchecker“. Wir zitieren daher die Bewertungen renommierter Rechtswissenschaftler und eines in Rechtswissenschaften promovierten Journalisten zu dem Urteil, das nun zur Überprüfung ansteht:

„Die Entscheidung vermag jedoch weder in der Begründung noch im Ergebnis zu überzeugen.“ Prof. Dr. Peukert

„Der Einsatz des ‚Faktenchecks‘ in der von Facebook hier ermöglichten Form ist unter dem Gesichtspunkt der Meinungs- und Pressefreiheit im Netz als unzulässig anzusehen und dementsprechend im Wettbewerbsrecht als ‚unlauter‘ einzuordnen.“ Prof. Dr. Dr. Ladeur

„Den Richtern scheint ihr Schluss selbst ein bißchen kurios vorzukommen“ Wieduwilt, FAZ, 10.01.2020 („Streiten mit den Wahrheitsfindern“).

„Damit installiert das Landgericht kurzerhand eine Pluralismuspflicht ohne Gesetz…Im Raum stehen nun gewichtige verfassungsrechtliche Fragen…“, ebenda.

Wenn der betreffende Inhalt  – wie hier zweifelsfrei – mit den allgemeinen Gesetzen und den vertraglichen Bedingungen des Netzwerkbetreibers in Einklang steht, so ist das, was Facebook hier mit Correctiv tut, nichts anderes als die Regulierung einer Meinung. Hoheitsträgern (und Facebook ist mittelbar an die Grundrechte gebunden) ist eine solche Maßnahme prinzipiell verboten. Dieser Kernbestand einer freiheitlichen Kommunikationsordnung strahlt auf die sozialen Medien und die in ihrem Lager stehenden Faktenchecker aus. Verstößt eine Meinung weder gegen allgemeine Gesetze noch gegen Rechte Dritter noch gegen wirksame Nutzungsbedingungen, darf sie nicht als solche – aufgrund ihres Inhalts – herauf- oder herabgestuft werden. Geschieht dies doch, liegt medienrechtlich eine unzulässige Diskriminierung, lauterkeitsrechtlich eine Verfälschung des intramedialen Medienwettbewerbs in Gestalt einer unlauteren Herabsetzung und gezielten Behinderung vor (vergl. Peukert, Faktenchecks auf Facebook aus lauterkeitsrechtlicher Sicht, WRP 2020, 391).

Dass die Qualifikation von “Correctiv” auch grundsätzlich durchaus fragwürdig sein könnte, zeigt die Bewertung eines ihrer Leistungsergebnisse durch die “FAZ”: “Nichts als Denunziation“.


Dieses Verfahren, das durchaus bis vor das Bundesverfassungsgericht führen könnte, betrifft also fundamentale Fragen der freien Kommunikation in einer freien Gesellschaft. Der durch die Zivilgesellschaft finanzierte Fonds “Meinungsfreiheit im Netz”, der die Prozeßrisiken trägt, dankt für Ihre Unterstützung.

Quelle

Arzt spricht Klartext zu Corona-Propaganda: „Ich habe noch nie eine zweite Welle erlebt“

Arzt spricht Klartext zu Corona-Propaganda: „Ich habe noch nie eine zweite Welle erlebt“

Ein erfahrener Landarzt spricht Klartext zu den staatlichen Verlautbarungen einer angeblich kommenden zweiten Corona-Welle. Er hat nach eigener Aussage so etwas in seiner langjährigen Praxis noch nie erlebt und entlarvt damit die Prognosen als lupenreine Propaganda.

von Dr. med. Thomas Fein

Die sogenannte „zweite Welle“ – Betrachtungen eines Landarztes

Zur Zeit wird im Rahmen der Corona-Problematik von Politikern und „Experten“ auf die Wahrscheinlichkeit und Gefährlichkeit einer „zweiten Welle“ hingewiesen. Ich möchte diese Fragestellung mal aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive betrachten, nämlich der Perspektive eines Landarztes.

Ich bin seit 1986 approbierter Arzt und seit 1991 in einer relativ großen Landarztpraxis in Ostfriesland tätig. Der Weg zu den meisten Fachärzten ist weit, so dass praktisch alle Patienten speziell mit Infekten der oberen Atemwege primär die Hausarztpraxis aufsuchen und nicht HNO-Ärzte und/oder Lungenfachärzte konsultieren.

Dies ermöglicht mir eine sehr genaue Beobachtung der Abläufe von Infektionskrankheiten.
Ich habe mir im Laufe meiner Praxistätigkeit angewöhnt, genau zu beobachten. Ich beobachte, wie Patienten auf mich wirken, wie sich sich bewegen, die Mimik et cetera. Ich höre zu, wenn Patienten von ihren Beschwerden erzählen.

Als Homöopath hört man da ja auch noch mal anders zu als in vielen Bereichen der konventionellen Medizin. Und ich habe gelernt, Krankheitsverläufe zu beobachten, auch den Verlauf von Infektionskrankheiten.

Vorab möchte ich kurz eingehen auf den Unterschied zwischen Virologen (z.B. Herrn Drosten, Herrn Streek) und mir. Herr Drosten ist ein Virologe, der sich mit dem Virus beschäftigt (und davon sicher sehr viel versteht), der an seinem Computer Modelle der Virusverbreitung erarbeitet, die nach seinen eigenen Aussagen auf „Annahmen“, „Vermutungen“ basieren, bei denen es „Stellschrauben“ gibt, die hochempfindlich sind.
Herr Streek erforscht nach eigenen Angaben, was das Virus mit dem Menschen macht.
Von all diesen Dingen verstehe ich nichts. Sie haben aber auch für mich als Arzt in der Primärversorgung keine Bedeutung.

Jedes Jahr eine Grippewelle, auch ohne Corona

Seit 29 Jahren meiner Praxistätigkeit beobachte in in jedem Jahr eine Häufung von Infekten der oberen Atemwege, im allgemeinen als „Grippewelle“ bezeichnet. Diese Welle beginnt regelhaft im November/Dezember, hat ihren Höhepunkt Ende Januar bis in den Februar, ebbt im Laufe des März langsam ab und ist Ende April vorbei. Immer, jedes Jahr. Experten erklären mir, dass daran verschiedene Viren beteiligt sind, unter anderem Influenza-, Adeno-, Rhino- und Corona-Viren. Auch das hat für mich keine Bedeutung, da Virusinfekte rein symptomatisch behandelt werden.

Hohes Fieber wird ggf. gesenkt, Kopf- und Gliederschmerzen analgetisch behandelt und die Patienten bekommen die Anweisung, sich zu schonen und zu Hause zu bleiben, auch um andere nicht zu infizieren. Dazu gehört auch ggf. die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Für mich ist es nur wichtig, zwischen viralen und bakteriellen Infekten zu unterscheiden, um ggf. die Notwendigkeit einer Antibiotikatherapie bei schweren bakteriellen Infekten abzuwägen.

An der Grenze der Leistungsfähigkeit: Grippeepidemie 2017/2018

Im Wesentlichen verlaufen diese „Grippewellen“ immer gleich mit einer Ausnahme: Im Winter 2017/2018 kamen wir in der Praxis an die Grenze unserer Leistungsfähigkeit. Diese Welle war die schwerste, die ich im Rahmen meiner kassenärztlichen Tätigkeit je erlebt habe. Es gab viele Komplikationen, vor allem kardialer Art. Ein Patient war morgens mit Erkältungssymptomen in der Praxis, wurde von mir symptomatisch versorgt und erlag am Nachmittag einem Herzinfarkt, obwohl das EKG am Morgen unauffällig war. Ein weiterer Patient hatte mehr Glück und überlebte seinen Infarkt. Ein dritter Patient hatte einen Herzstillstand, konnte aber erfolgreich reanimiert werden. In der Fachpresse fanden sich viele Berichte von Herzinfarkten bei Männern im Rahmen der „Grippe“.

Es gab Lungenkomplikationen, etliche Patienten mussten stationär versorgt werden. Aber auch diese Welle war im April vorbei.

In diesem Jahr ist in meiner Praxis eigentlich alles wie immer. Im Januar und Februar waren einige Patienten zum Teil über 3-4- Wochen krank, teilweise mit hohem Fieber, darunter auch etliche Kinder aller Altersgruppen. Bei einigen dieser Patienten habe ich Wochen nach der Erkrankung eine Corona-Antikörperbestimmung machen lassen. Alle Tests waren negativ. Das heisst, dass sie höchstwahrscheinlich eine Influenza hatten. Ich warte hier immer noch auf die erste Corona-Welle.

Noch nie eine zweite Welle erlebt

Ich habe in den 29 Jahren meiner kassenärztlichen Tätigkeit noch nie eine zweite Welle erlebt. Manchmal gibt es so etwas wie eine Sommergrippe im Juni/Juli mit sehr mildem Verlauf. Eine zweite (und dritte) Welle wurde meines Wissens bislang nur im Rahmen der „Spanischen Grippe“ 1918 bis 1920 beschrieben. Da zu diesem Zeitpunkt Viren noch nicht bekannt waren, ist naturgemäß auch nicht bekannt, ob es sich dabei tatsächlich um eine „Influenza“ gehandelt hat. Auch der Grund für die zweite und dritte Welle ist meines Wissens nicht bekannt.

Was aber sehr gut belegt ist, ist die gesellschaftliche und hygienische Situation in der damaligen Zeit (siehe Humphries/Bystrianyk: „Die Impf-Illusion“).
Dort werden katastrophale hygienische Zustände zu dieser Zeit beschrieben: Fäkalienentsorgung in den Hinterhöfen und auf den Strassen, Kinderarbeit, Mangel an Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser et cetera.

Das Alles mag zu dem damaligen Verlauf der spanischen Grippe beigetragen haben. Diese Zeit ist mit der heutigen in keiner Weise vergleichbar. Heute haben wir geregelte Arbeitszeiten, sauberes Trinkwasser, hygienische Abwasserentsorgung, genug zu essen und haben die Freiheit durch gesunde Ernährung und körperliche Betätigung/Bewegung unser Immunsystem fit zu halten.

Der von mir sehr geschätzte Kollege Sucharit Bhakdi wies in einem Interview mit servus-TV darauf hin, dass es eine zweite Welle noch nie gegeben habe. Bisher hat kein Politiker oder „Experte“ erklärt, warum sie ausgerechnet diesmal kommen solle.

Lob von diesen Politikern verbeten

Ich bin Landarzt. Ich bin einer von denen, die von Angela Merkel und Jens Spahn gelobt wurden, da sie „an der vordersten Front kämpfen“, die das „Bollwerk gegen Covid-19“ sind.

Ich will von diesen Politikern nicht gelobt werden.
Ich verbiete diesen Politikern, mich zu loben.
Sie haben meine Patienten in Angst/Panik versetzt.

Derzeit besteht ein großer Teil der Zeit, die ich mit meinen Patienten verbringe, nicht in der Behandlung von Corona-Patienten (ich habe keine). Ich verbringe die Zeit in der Praxis damit, meinen Patienten die Angst zu nehmen und sie zu beruhigen. Und ich erkläre ihnen, dass die „zweite Welle“ nicht kommen wird.

Aus Angst vor dem Virus die Pulsadern aufgeschnitten

Ich habe in meiner Praxis auch eine Corona-Tote: Eine 77-jährige Frau, die sich aus Angst vor dem Virus die Pulsadern aufgeschnitten hat. Ihr konnte ich die Angst wohl nicht nehmen.

Ich habe eine Bitte an die Kollegen:

Die nächste „Grippewelle“ wird kommen. Dieses Jahr. Wie jedes Jahr. Wenn Ihr merkt, dass es los geht, behandelt diese Patienten wie immer: symptomatisch, phytothera-
peutisch, homöopathisch. Vielleicht behandelt Ihr sie dann auch mit Heparin zur Vermeidung von Thrombosen, wenn dies bis dahin „state of the art“ ist.

Aber bitte, bitte, bitte: Fangt nicht an zu testen!

Tut Euch und dem Rest der Welt diesen Gefallen.

Dr. med. Thomas Fein
Facharzt für Allgemeinmedizin – Homöopathie

Quelle