Stromversorgung: Der Herbst und der „sichere“ Strom. Walle walle manche Strecke…..

Flaute vor Windrädern, Nebel über Solarzellen

Jetzt fehlt nur noch, das wieder einige anfangen von P2GAS zu faseln! Es wird bitter! L.J.Finger291019

Alle Räder stehen still – zumindest die Wind brauchen. Wenn nicht Kohle und Kernkraft Strom lieferten, sähe es derzeit ganz schlecht aus für die Versorgung in Deutschland. Doch die sollen ja bald wegfallen. Also französischer Atomstrom?

Sehen wir uns wieder einmal an, was jene 30 000 Windräder derzeit tun: nichts. Sie verschandeln die Landschaft, kosten ein Heidengeld und tun – nichts. Sie sollen eigentlich Deutschland mit vermeintlich umweltfreundlichem Strom versorgen. Ausschließlich Windkraft und Photovoltaik. Das ist die Idee.

Ein Blick in den Himmel zeigt: Flaute. Schon tagelang. Eine typische Wettersituation in Herbst und Winter. Hochdrucklage, kaum Luftdruckgegensätze, kaum Wind, Folge: kein Strom von Windrädern. Auch wenn es 60 000 sind. Dagegen viel Nebel, der auch die Solarzellen kaum Strom erzeugen läßt. Lediglich um die Mittagszeit liefern sie Strom, wenn der Hochnebel weg ist. Nachts liefern sie sowie nichts.

LESERAKTION „WINDKRAFTWÜSTE DEUTSCHLAND“ Windindustrie: Die Zerstörung der Heimat – der Odenwald Ein Blick auf den Verlauf von Stromerzeugung und Verbrauch zeigt: Ohne Kohle und Kernkraft ginge nichts. Die Wasserkraft spielt mit etwa vier Prozent Anteil kaum eine Rolle. Die unter horrenden Kosten in Nord- und Ostsee eingepflanzten Windkraftparks lieferten fast keinen Strom. Kunststück, auch dort weht kaum Wind. Die in gelb hervorgehobenen Solaranlagen produzieren um die mittags- und Nachmittagszeit ein wenig Strom. Den Löwenanteil pumpen die konventionellen Kraftwerke in die Netze.

Das Bild belegt eindringlich: Ohne Kohle- und Kernkraftwerke sähe es bereits jetzt dunkel aus in Deutschland. Kernkraftwerke laufen derzeit rund um die Uhr. Doch im Industrieland Baden-Württemberg wird der letzte Block des Kernkraftwerkes Philippsburg am Ende des Jahres abgeschaltet. Das lieferte im ersten Halbjahr gemeinsam mit dem zweiten verbliebenen KKW Neckarwestheim noch die Hälfte des Stromes für Baden-Württemberg, wird aber bereits langsam heruntergefahren. Auf dem Gelände des Kraftwerkes ist bereits eine Baustelle entstanden mit Hallen und Maschinen, die für den Abbau der Blöcke gebraucht werden.

Abrißbagger führen aus, was die Politik will: Die Axt an das Industrieland Baden-Württemberg legen. Wenn die in Philippsburg fertig sind, können sie möglicherweise gleich nach Sindelfingen und Stuttgart rollen. Dort könnten dann die Daimler-Werke reif für die Abrißbirne sein.

LESERAKTION „WINDKRAFTWÜSTE DEUTSCHLAND“ Windindustrie: Die Zerstörung der Heimat – der Odenwald Das letzte KKW in Deutschland soll in drei Jahren abgeschaltet werden und keinen Strom mehr liefern. Woher der dann kommt, weiss niemand. Auch noch so viele Windräder und Photovoltaikanlagen können prinzipiell keine permanente und sichere Stromversorgung aufrechterhalten. Wenn wie auf der Karte zu sehen ist, weitgehend Flaute herrscht und Wolken den Himmel bedecken, gibt es eben auch keinen Strom. Speicher in den benötigen Mengen gibt es ebenfalls nicht.

Stromimporte aus dem Ausland werden einen Teil des Defizits decken. Doch die sind teuer und zeitlich begrenzt, denn das Ausland ist nicht in der Lage, eine Grundversorgung für Deutschland mit zu übernehmen. Anzeige

Frankreich hat wohl mit Blick auf deutschen Irrsinn den Bau von fünf oder sechs neuen Kernkraftwerken angekündigt. Doch das ist erst eine Ankündigung, bis die Strom liefern könnten, gehen viele Jahre ins Land.

Da passt die Entscheidung aus Berlin gut, das Klimagesetzpaket zu verabschieden, eine CO2-Steuer zu erheben, die Kohlekraftwerke abzuschalten und private Ölheizungen abzuschaffen. Damit wird übrigens auch großenteils die Fernwärmeversorgung gekappt. Frieren für die Klimawende.

Das Gute an der Flaute: Der Rotmilan kann sich derzeit freuen. Er wird eher nicht von Windradflügeln erschlagen.

Quelle

Goldverbot – mögliche Argumentation des Staates alarmiert

Liebe Leser,

das Goldverbot rückt näher, meinen einige Beobachter, nachdem die Zentralbanken jetzt wieder verstärkt Gold kaufen. Nur sei dies in Deutschland nicht möglich, betonen einige Kritiker dieser Theorie. Der Staat weiß, dass die Widerstände bei uns zu groß wären. Wirklich? Es gibt einige Wege, auch bei uns Gold in die Hände des Staates zu bringen…

Wie der Gold-Worst-Case aussehen kann

Der Worst-Case kann kommen. So wäre es denkbar, dass der Staat bei uns einfach Notstandsgesetze erlässt. Dies wäre nicht die erste Maßnahme dieser Art bei uns. Dabei kann sich der Staat oder die Regierung auf das Grundgesetz berufen – und die Sozialbindung des Eigentums, die es bei uns gibt. So sähe der Plan wahrscheinlich aus:

  • Im ersten Schritte könnte die Regierung verlangen, Haushalte müssten die je eigenen Goldbestände abgeben – etwa bei den Landeszentralbanken, die es in den großen Städten der Bundesländer gibt.
  • Dafür würde der Staat mit hoher Sicherheit Geld zahlen – das Grundgesetz schreibt dies jedenfalls vor. Nur muss der Staat kein Bargeld in die Hand nehmen, sondern kann sich beispielsweise auf Anleihen berufen. Die Anleihen kann er quasi selbst nach eigener Wahl herausgeben.
  • Banken und Händler würden dazu verpflichtet, Informationen über frühere Goldkäufe herauszugeben. Damit dies künftig noch mehr Goldkäufe betrifft, wird die Obergrenze für anonyme Goldkäufe sich auf 2.000 Euro reduzieren – ab Januar.
  • Die Bankschließfächer in Deutschland können geschlossen und versiegelt werden. Wie dies funktioniert und dass Staaten dies machen können, zeigt sich an einem vergleichbaren Fall in England (vor etlichen Jahren).
  • Strafandrohungen gegen Nicht-Mitwirkende bereiten wiederum Hausdurchsuchungen und Befragungen vor.
  • Bei Strafandrohung wird das Geld, so weit Nicht-Mitwirkende ertappt werden, eingezogen – entschädigungslos.

Schätzungen gehen davon aus, dass diese Maßnahmen vergleichsweise erfolgreich sein werden. Diese Einschätzung kann ich aktuell nicht teilen. Wahrscheinlich werden relevante Bestände an Gold noch in privaten Tresoren lagern, die nicht unmittelbar zu identifizieren sind. Zudem dürften zahlreiche Goldbestände bereits im Ausland und hier in der Schweiz verschwunden sein.

Dennoch zeigen die Möglichkeiten der Zentralbanken, dass es schnell gehen kann – das Goldverbot als notwendiger Vorgriff einer anstehenden Währungsreform rückt näher. Nichtsdestotrotz bleibt Gold wichtig – weil Sie es jederzeit an anderen Stellen vor allem im Ausland nutzen könnten.

Dafür sollten Sie das Gold nach und nach über die Grenze in die Schweiz und dort in Zollfreilager verbringen. Gold, das Sie in Deutschland lagern, dürfte künftig kaum noch auf einfachem Wege über die Grenze transportiert werden können. Schon heute dürften die Scanner an den Flughäfen fast durchgehend Gold erkennen können. Die „grünen Grenzen“ würden dann überwacht.

Wer sein Gold zu Hause aufbewahren möchte, sollte es an unauffälligen einfachen Orten verstecken – etwa im Garten. Wer dies macht, muss das Metall lediglich vor Metalldetektoren schützen.

Mit besten Grüßen 

Ihr 

Christian Waffenschmidt
Experte für Wirtschaftspolitik bei Finanztrends.info

 

Geschrei um und Instrumen­talisierung von Busch­bränden erreicht ungeahnte Höhen

Joe Bastardi
Am 22.Oktober, also vor dem Verfassen des folgenden Beitrags, twitterte ich diese Botschaft: Buschbrände bedrohen Kalifornien an diesem Wochenende bis Anfang der kommenden Woche, bringt doch ein kräftiger, sich nach Süden ausbreitender Trog starke Winde. Original:


Es gibt eine Myriade von Gründen, warum einige Feuer-Saisons schlimmer sind als andere. Während der letzten 3 Frühjahre prognostizierte ich jeweils starke Feuer-Saisons, und zwar auf der Grundlage von zwei wichtigen Faktoren, nämlich Regenmenge im Winter und/oder Frühjahr.
Das Ironische dabei: Falls die Leute, die alles und jedes instrumentalisieren, recht hätten und die Perma-Dürre, die sie empfinden, sich fortsetzen würde, gäbe es viel weniger Regen. Aber es ist so: Je mehr es im Winter und Frühjahr regnet, umso mehr Blattwerk bildet sich im Frühjahr. Nun ist es aber eine Tatsache, dass es im Sommer in Kalifornien IMMER trocken ist! Dann trocknet das zusätzliche Blattwerk aus und liefert einigen zusätzlichen Brennstoff. Das ist keineswegs der einzige Grund, wohl aber ein wesentlicher Faktor. Es ist also keine Überraschung – und gleicht der Aussage, dass es während der Hurrikan-Saison zu Hurrikanen kommt. Während der meisten Jahre wird irgendjemand getroffen, und Jahre, in denen niemand zu Schaden kommt und Buschfeuer weniger Schaden anrichten, sind die Ausnahme – auch weil immer mehr Menschen in den anfälligen Gebieten leben.
Zweitens: ich habe dieses Strömungsmuster schon öfter gesehen: Ein Monster-Hochdruckkeil über Alaska und ein korrespondierender starker Höhentrog über der Westküste [der USA]. Das ist extrem, aber keineswegs einmalig. Es führt zu extremer Kälte in den USA. Diese sucht gerade die Großen Ebenen heim – ungeachtet der Klimamodelle, die vor einem Monat diese Kälte nicht einmal ansatzweise gezeigt hatten.
Es fällt mir extrem schwer, dies zu schreiben, weil mein Mitgefühl all jenen gilt, die von diesen Ereignissen schwer getroffen werden. Sie werden zu Schachfiguren in dem Spiel, das hier gespielt wird, wobei jedes Wetterereignis instrumentalisiert und das Elend der Menschen hervorgehoben wird. Das ganz natürlich empfundene Mitleid geht tief zu Herzen. Es sorgt dafür, dass jeder, der mit Fakten aufwartet, als herzlos und grausam apostrophiert wird. Aber dennoch müssen wir uns der Realität stellen. Heute leben in Kalifornien viel, viel mehr Menschen als in den 1950er Jahren (etwa 3 mal so viele). Das bedeutet, dass mehr Menschen von Schäden betroffen sind, aber es bedeutet auch, dass diese Probleme bei größerer Bevölkerung inhärent sind. Mehr Menschen verursachen fahrlässig mehr Brände. Oder Probleme mit Stromleitungen kommen zum Tragen. Alles wird verstärkt dadurch, dass Totholz nicht mehr aus den Wäldern entfernt werden darf. Es gibt so viele Gründe, aber was wird von den Medien als Beispiel auf den Schild gehoben, das zum willkommenen Komplizen bei dem Bemühen wird, alles einseitig darzustellen? KLIMAWANDEL! Und das wird von den entsprechenden Verantwortlichen mit aller Kraft vorangetrieben, a) um die Realitäten zu verschleiern, die ich gleich in zwei Graphiken zeigen werde, und b) um ihre Agenda voranzutreiben.
Haben wir es hier also mit dem „neuen Normal“ zu tun? Falls wir das seit 1980 betrachten, hat die verbrannte Fläche zugenommen:

Aber das neue Normal? Gott sei Dank entspricht es nicht dem ,alten Normal‘. Man betrachte das GESAMTBILD! Die Klima-Chaoten vergleichen die heutigen Temperaturen mit denjenigen vor 100 Jahren. Warum schauen sie nicht auch einmal bzgl. des Themas Buschbrände 100 Jahre zurück? Vielleicht wollen sie nicht, dass die Menschen das ganze, wahre Bild sehen:

Jeder geistig gesunde Mensch, der diese Graphik betrachtet, würde sofort erkennen, dass es früher viel schlimmer war – trotz der Zunahme der Bevölkerung und unnatürlicher Ursachen für Buschbrände. Aber wenn man das Gesamtbild nicht kennt, würde man nie sehen, wie schlimm es früher war.
Es sieht ganz danach aus, als handelt es sich hier um einen weiteren Fall der Instrumentalisierung von Wetterereignissen ohne die andere Seite des Streits zu zeigen. So sieht es inzwischen überall aus. Es gibt Gründe, Fragen zu stellen, sogar mehr denn je – aber man muss schauen und nicht einfach alles glauben, was einem gesagt wird.
Man behalte im Kopf, was man hier sieht. Die beiden Graphiken beweisen, dass wenn es um verheerende Ereignisse wie Buschbrände geht, wir heute viel besser dran sind als vor einhundert Jahren. Und fossile Treibstoffe haben bei Fortschritten für die Menschheit eine tragende Rolle gespielt. DIE NATUR GEHÖRT UNS NICHT! Wir kommen hier in manchen Fällen voran, trotz der Natur. Der Gedanke, dass die Menschheit einen utopischen Garten Eden selbst erschaffen kann, ist ignorant gegenüber dem, was die Natur vollbringt. Hiermit soll Fortschritt nicht in Abrede gestellt, sondern im Gegenteil befürwortet werden. Es geht darum zu zeigen, dass wir vorankommen, aber das geht nicht, wenn man den Menschen die Fakten vorenthält, die in den obigen beiden Graphiken belegt werden.
Ist die verbrannte Fläche heute größer als im Jahre 1980? Ja! Aber das hat viele Gründe, die nichts mit Klimawandel zu tun haben, und es ist nicht annähernd so schlecht wie vor 100 Jahren. Wie bei so vielen Themen gibt es auch hier zwei Seiten. Aber vor dem Hintergrund der meteorologischen Medien-Verrücktheit würde man das niemals wissen.
Autor: Joe Bastardi is a pioneer in extreme weather and long-range forecasting. He is the author of “The Climate Chronicles: Inconvenient Revelations You Won’t Hear From Al Gore — and Others” which you can purchase at the CFACT bookstore
Link: https://www.cfact.org/2019/10/29/weaponization-of-wildfires-reaches-fever-pitch/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
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Energiewende: Gau im Illusions-Reaktor

Endziel Klimarettung! Alltag in Deutschland

Selten hat ein Kommentar so radikal diesen hanebüchenen Unfug diese Landes aufgedeckt!

Man sollte sich diese Abrechnung antun! L.J. Finger 291019

Vorbemerkung der Redaktion
Thüringen hat gewählt. „Klimaschutz kam auf dem Land nicht an“ resümierte enttäuscht die oberste Grüne im Bundestag Katrin Göhring Eckard. Man kann diese Aussage getrost erweitern: „Klimaschützende“ Parteien wurden fast allesamt in Thüringen abgestraft. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was kommt erst auf die Parteien zu, wenn das vorsätzlich herbeigeführte Energiewendedesaster noch stärker auf die Wähler durchschlägt? Manfred Haferburg hat schon mal zusammen getragen was heute schon die Folgen dieser bewussten, aber typischen sozialistischen Mangelerzeugung und Planwirtschaft im Energiebereich für jeden bedeutet.
Von Manfred Haferburg

Die Energiewende ist ein politischer GAU, der Größte Anzunehmende Unsinn der Nachkriegsgeschichte. Und jetzt gießt die deutsche Regierung diesen GAU in Gesetzesform, genannt „Klimapaket“. Der Verstoß gegen die Gesetze der Physik und Ökonomie wird in Deutschland Gesetz.

Liebe Politiker, Ihr habt die Energiewende vergurkt. Ihr meint, in einem Anfall von Größenwahn und Inkompetenz gegen die Gesetze der Physik und der Ökonomie verstoßen zu können, ohne dabei erwischt zu werden. Ihr meint, dass man den Wählern nur genug Angst vor einem nahen Weltuntergang eintrommeln muss, dann zahlt der kleine Mann willig seine mühsam verdienten Kröten auf die Konten der Umwelt-Investitionsmillionäre ein, und ein guter Teil des grünen Ablasshandels bleibt beim Finanzminister hängen. Daher rührt ein Teil Eurer Begeisterung für den Klimaschutz. Der andere Teil ist die Abwesenheit des Verstehens energetischer Zusammenhänge.

Am Anfang sah es auch so aus, als würde es klappen. Die Begeisterung der Medien war groß, die Öffentlichkeit glaubte, es ginge um die Weltrettung durch Deutschland. Doch erst mal musste eine „Anschubfinanzierung“ für die Weltrettung her. Die EEG-Umlage – EEG-Steuer wolltet Ihr es aus Rücksichtnahme auf die Wähler nicht nennen – betrug im Jahr 2000 0,16 Cent. Im Jahr 2018 betrug sie 6,88 Cent. Das ist eine Steigerung von 3.600 Prozent. Zwischen 2000 und 2019 bezahlten Stromkunden und Steuerzahler 300 Milliarden Euro EEG-Kosten als Anschubfinanzierung. Nun ja, das Geld war ja nicht weg. Es floss im Wesentlichen an die Investoren von Windkraft- und Solaranlagen sowie deren Geschäftspartner. So wurden aus Journalisten, Wissenschaftlern, ja sogar Bauern und ganzen Gemeinden „Geschäftspartner“ eines aufstrebenden Umwelt-Industriellen-Komplexes.

Da kann ein Bauer das Bauern aufgeben

Wo in Deutschland erwirtschaften Grundbesitzer das meiste Geld pro Quadratmeter? In den Toplagen der großen Städte? Nein, in der norddeutschen Tiefebene. Dort, wo der Wind kräftig und häufig weht, lassen sich Spitzenpachten für Windkraftanlagen erzielen: bis zu 100.000 Euro pro Windrad und Jahr. In schlechten Lagen sind es „nur“ 25.000 Euro pro Jahr und Windrad. Da kann ein Bauer schon mal getrost das Bauern aufgeben und sein Land lieber an Windmüller vermieten. So gehen geschätzte 1,5 Milliarden Euro pro Jahr allein an Pacht für Windanlagenstandorte über den Tisch. Bezahlt von den Steuerzahlern und Stromkunden.

Doch halt, die EEG-Umlage macht ja „nur“ 23 Prozent des Strompreises aus. Der setzt sich darüber hinaus zusammen aus: 24 Prozent Netzentgelte, 6 Prozent Konzessionsabgabe, 3 Prozent Offshore, Abla KWK, §19 NEV, 7 Prozent Stromsteuer, 16 Prozent Umsatzsteuer… „Halt, da sieht ja keiner mehr durch“ rufen Sie, lieber Leser?  Genau, das ist ja der Sinn der Übung. Nur so viel sei noch erwähnt: Die verachteten gierigen Stromerzeuger bekommen für Stromerzeugung und Vertrieb ganze 21 Prozent des Strompreises – 6 Cent von den 30 Cent, die der Verbraucher bezahlen muss.

Inzwischen sind 54 Prozent des Strompreises Steuern und Abgaben. Der größte Gewinner der Energiewende ist der Bundesfinanzminister. Während der Stromverbrauch zwischen 2000 und 2018 nur um fünf Prozent gestiegen ist, haben sich in derselben Zeit die Einnahmen des Staates aus der Strom- und Umsatzsteuer mehr als verdoppelt, auf inzwischen über 13,5 Milliarden Euro pro Jahr. Dann verstehen Sie jetzt auch, lieber Leser, warum die Politiker so parteiübergreifend die Kids von „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ bewundern.

Was hat der Energiewende-GAU denn nun wen gekostet? Schwer zu sagen. Rechnet man die gesamten der „Klimarettung“ bekannten Positionen mit Umlagen, Abgaben und Steuern sowie die Kosten des jetzt beschlossenen Ausstiegs von etwa 40 bis 60 Milliarden zusammen, so ergibt sich eine Zahl, die selbst schlimmste Befürchtungen mehr als deutlich übertrifft: Zwanzig Jahre EEG werden bis 2020 rund eine halbe Billion Euro (500.000.000.000 Euro) gekostet haben (das ist eine 5 mit 11 Nullen). Das sind mehr als 6.000 Euro für jeden Bundesbürger, vom Baby bis zum Greis.

Liebe Politiker, Ihr habt es vergurkt und vergeigt

6.000 Euro auch von denen, die mit Zweit- und Drittjobs ihre Familie gerade so über Wasser halten und denen eine Stromabschaltung droht, weil sie die hohen Strompreise nicht mehr bezahlen können. Dafür konnte sich der Solarworld-Chef zusätzlich zu seinem Schlösschen Calmuth noch das Schloss Marienfels bei Remagen des Entertainers Thomas Gottschalk leisten. 2018 ging die von den Medien vielgepriesene Solarworld trotz vieler, vieler Subventionsmillionen pleite, und die 3.000 Mitarbeiter saßen auf der Straße. Nicht so der Solarworld-Chef Frank Asbeck, einst Mitbegründer der Grünen. Der sitzt auf seinen Schlössern inmitten seiner selbstgeschossenen Jagdtrophäen, die er in seinen 10 Hektar Wald am Rheinufer erjagt. Oder er fährt mit seinem illustren Sportwagenfuhrpark umher.

Und was hat es gebracht, das viele ausgegebene Geld? Liebe Politiker, Ihr habt es vergurkt und vergeigt. Es gibt, entgegen Eurer Beschlüsse, keine Million Elektroautos. Und wehe, es gäbe sie – Ihr könntet den Strom zum Laden nicht bereitstellen. Noch an keinem einzigen ganzen Tag haben Eure Windmühlen und Solarpaneele zur normalen Stromversorgung Deutschlands gereicht. Der CO2-Spurengas-Ausstoß ist nicht, wie geplant, gesunken. Wind und Sonne haben zwar keine Rechnung geschickt, aber Ihr, die Windmillionäre und Sonnenbarone sehr wohl. Und ihr stellt gerade verblüfft fest, dass es nicht ohne weiteres funktioniert, aus den beiden wichtigsten Grundlastquellen Kernenergie und fossile Brennstoffe gleichzeitig auszusteigen.

Was hättet Ihr, liebe Politiker, mit den vergeudeten 500 Milliarden Euro nicht alles machen können. Die Brücken instandzuhalten, zum Beispiel. Und die Schulen renovieren und mehr Polizei einstellen, um die arbeitenden Steuerzahler besser vor nichtarbeitenden Bösewichten zu schützen. Auch die Pflegekräfte hätten anständig bezahlt werden können und die Bundesbahn hätte auf Vordermann gebracht werden können… Die Wunschliste Eurer Wähler ist genau so lang wie deren Geduld mit Euch.

Ihr habt aus den ambitionierten deutschen Vorreitern verpeilte Geisterreiter gemacht, die auf Eurem toten Pferd im Welt-Klima-Ranking hinter Malaysia und Uruguay her humpeln. Ihr habt aus begeisterungsfähigen Jugendlichen hysterische Irrgeleitete gemacht, die einem wirren Okkultismus hinterherlaufen, dessen Heilige ein autistischer Teenager ist. Schon in wenigen Jahren werden dieselben Freitagshüpfer gegen Euch demonstrieren und fragen, wo denn ihre Arbeitsplätze und der Wohlstand geblieben sind.

Ihr spuckt gegen einen Orkan

Noch halten Euch die meisten Eurer Tastaturbücklinge und Bildschirmschranzen die Stange und versuchen herbeizuschreiben und herbeizureden, dass durch ein „mehr vom Selben“, (was schon bisher nicht funktionierte), ganz bald der große Durchbruch kommen wird. Aber jeder weiß es, der in der Physikstunde nicht geschlafen hat. Und Ihr wisst es auch, Ihr flüstert es Euch ja hinter vorgehaltener Hand auf den Fluren des Bundestages zu. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, auch vom Dach des Bundestages: Ohne eine bezahlbare, großtechnisch nutzbare Speichertechnologie ist die Energiewende verloren. Und diese Speichertechnologie ist noch nicht erfunden. Um eine zweiwöchige Dunkelflaute zu überstehen, müssten 17.500 Pumpspeicherwerke der gängigen Größe gebaut werden – es gibt gerade mal 36.

Wer gegen den Wind spuckt, bekommt die Spucke ins Gesicht. Ihr spuckt gegen einen Orkan. Wenn Deutschland nicht vorher einen katastrophalen Blackout hinlegt, werdet Ihr bis 2030 eine ganze Billion Euro für die Energiewende ausgegeben haben, falls es den Euro dann noch gibt. Für diese Summe werdet Ihr einen Energiesozialismus aufgebaut haben, in dem Stromzuteilungen für die Industrie und Bürger an der Tagesordnung sind. Die Deutschen sind mit der Energiewende ins Land der Träume einmarschiert. Das Erwachen wird ein Albtraum sein, für die Politik und die irregeleiteten Deutschen. Deutschland macht sich gerade auf den Weg: vom Land der Träume durchs Tal der Deindustrialisierung, auf in die dritte Welt.

Für die Achse-Leser, die eine seriöse Bilanz der „Erfolge“ der deutschen Energiewende bis 2020 kennenlernen möchten, werden in den nächsten Wochen weitere Beiträge folgen, die ins Detail gehen: 1. Der politische Aspekt der Energiewende. 2. Der technisch-physikalische Aspekt der Energiewende. 3. Der wirtschaftliche Aspekt der Energiewende 4. Der Umweltaspekt der Energiewende. „Stay tuned“, „bleiben sie dran“, sagen die Engländer.

Manfred Haferburg ist der Autor des autobiografischen Romans „Wohn-Haft“. Als Schichtleiter im Kernkraftwerk kämpft er um Sicherheit gegen die Macht der Bonzen. Das macht ihn verdächtig, weil er sich auch der Einheitsbreipartei verweigert. Die Hexenprobe der Stasi ist die erfolglose Anwerbung als Spitzel. Bald steht er auf allen schwarzen Listen seines Heimatlandes. Eine Flucht misslingt und eine Odyssee durch die Gefängnisse des „sozialistischen Lagers“ beginnt. Der Mauerfall rettet ihm das Leben und ein neues Leben in Paris wird aufgebaut, während sich in Deutschland die Spitzel im Bundestag breitmachen und die ehemaligen Genossen sich gegenseitig ums SED-Erbe den Schädel einschlagen. Ein Buch, dass den Leser schier atemlos umblättern lässt. (52 Amazon-Kundenbewertungen: 4,7 von 5 Sternen)

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Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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Messen mit zweierlei Maß: Wie der Spiegel seine Leser über „russische Agenten“ in die Irre führt

Messen mit zweierlei Maß: Wie der Spiegel seine Leser über „russische Agenten“ in die Irre führt

Der Spiegel berichtete am Freitag, in den USA sei eine „russische Agentin“ aus der Haft entlassen worden. Worum geht es dabei und warum ist die Geschichte vollkommen anders, als sie der Spiegel darstellt?

Das FARA-Gesetz (Foreign Agents Registration Act) gibt es in den USA bereits seit 1938. Es soll ausländische Einmischungen in die Politik der USA verhindern. Nach dem Gesetz drohen jedem, der in den USA als Ausländer politisch tätig wird, Geld und/oder Gefängnisstrafen. Und es wird sehr restriktiv angewendet. Die russische Studentin Maria Butina wurde in den USA aufgrund dieses Gesetze zu 18 Monaten Haft verurteilt. Ihr Verbrechen war es, als Waffennärrin Kontakte zur US-Waffenlobby zu knüpfen. Alleine dass sie mit einigen der Waffenlobbyisten gesprochen hat, reichte aus, um zu über einem Jahr Gefängnis verurteilt zu werden.

An diesem US-Gesetz haben die deutschen Medien nichts zu kritisieren. Als Russland aber 2012 ein ähnliches, aber weniger strenges Gesetz eingeführt hat, war der Aufschrei im Westen groß. Angeblich wollte Russland damit die Zivilgesellschaft einschränken. In Wirklichkeit verpflichtet das Gesetz nur jede Organisation, in der Regel sind das NGOs, die in Russland einer politischen Tätigkeit nachgeht und aus dem Ausland finanziert wird, ihre Finanzen offen zulegen. Außerdem müssen Veröffentlichungen solcher Organisationen als Publikationen von „ausländischen Agenten“ gekennzeichnet sein. Das sind die gleichen Regelungen, die auch in den USA gelten.

Der Spiegel findet das US-Gesetz völlig in Ordnung und berichtet darüber praktisch nicht. Wenn man im Spiegel-Archiv nach „Foreign Agents Registration Act“ sucht, findet man weniger als zehn Artikel auf Deutsch (einige sind auf Englisch) und der älteste ist von 1983. Und die meisten dieser Artikel beschäftigen sich nicht etwa mit dem US-Gesetz, sondern mit seiner russischen Kopie, die demnach ganz schrecklich ist. Als das russische Gesetz 2012 eingeführt wurde, schrieb der Spiegel:

„Der Kreml rechtfertigt sich mit einem Verweis auf „ähnliche Gesetze in den USA“. Tatsächlich wurde dort 1938 der Foreign Agents Registration Act (Fara) verabschiedet – eine Regelung, die sich vor allem gegen Propagandisten des Hitler-Regimes richtete. Das Gesetz ist noch heute in Kraft, zielt aber nicht auf vom Ausland unterstützte Umweltschützer und Bürgerrechtler, sondern auf die Umtriebe fremder Geheimdienste.“

Das ist natürlich Unsinn, das US-Gesetz zielt auf jede ausländische oder vom Ausland finanzierte Organisation oder Privatperson, die in den USA politisch tätig ist, schließlich unterstellen nicht einmal die USA, dass Butina mit dem Geheimdienst in Verbindung stand. Und im Spiegel konnte man damals auch lesen:

„Zuwiderhandlungen sollen mit Geldstrafen von bis zu einer Million Rubel (Anm.: ca. 14.000 Euro) oder gar Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren geahndet werden.“

Auch das ist ähnlich, wie in den USA. Dort drohen bis zu 10.000 Dollar Strafe und/oder bis zu fünf Jahre Haft.

Nach diesem US-Gesetz wurde also Maria Butina in den USA verurteilt. Am Freitag wurde sie aus der Haft entlassen und nach Russland abgeschoben. Der Spiegel titelt dazu „Maria Butina – Verurteilte russische Agentin in den USA aus Gefängnis entlassen“ und schreibt in der Einleitung:

„Eineinhalb Jahre saß Maria Butina in den USA wegen Spionage in Haft. Nun soll die Russin in ihre Heimat abgeschoben werden.“

Schon gelogen, sie wurde nicht wegen Spionage verurteilt, sondern wegen angeblicher versuchter politischer Einflussnahme. Das gibt der Spiegel später im Artikel auch selbst noch zu, wie wir gleich sehen werden. Aber dem Spiegel geht es ja nicht darum, seine Leser wahrheitsgemäß zu informieren, sondern um Stimmungsmache gegen Russland. Da passen Formulierungen wie „verurteilte russische Agentin“ und Haft „wegen Spionage“ viel besser ins Bild. Auch wenn es gelogen ist.

Der Spiegel stellt es konsequent – schon in der Überschrift – so dar, als handele es sich bei Butina um eine russische Spionin, was beim Leser negative Assoziationen wecken soll. Danach steht im Spiegel:

„Die in den USA wegen illegaler Agententätigkeit verurteilte Russin Maria Butina ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Im April dieses Jahres war sie zu einer 18-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Sie hatte den Versuch gestanden, konservative Lobbygruppen in den USA wie die National Rifle Association (NRA) zu infiltrieren“

Dass es sich bei dieser „Agententätigkeit“ um nichts anderes, als angebliche politische Einflussnahme gehandelt hat, erfährt der Leser hier nicht. Und dass sie nur deshalb gestanden hat, weil sie vorher über drei Monate in strenger Isolationshaft gesessen hatte und man ihr mitgeteilt hat, dass sie für viele Jahre im Gefängnis bleiben würde, wenn sie nicht „kooperiert“, verschweigt der Spiegel auch. Sie hat damals einfach alle Vorwürfe gestanden, um mit „nur“ 18 Monaten Haft davon zu kommen, das war der Deal. Sie hatte keine Wahl.

Man stelle sich einmal vor, eine amerikanische Studentin würde in Russland wegen versuchter politischer Einflussnahme 18 Monate ins Gefängnis kommen. Wie würde wohl der Spiegel berichten? Wir würden die gesamten 18 Monate daran erinnert werden, dass man in Russland als Ausländer schon ins Gefängnis kommt, wenn man nur seine politischen Ansichten öffentlich verkündet. Es wäre ein gefundenes Fressen für die Medien in Deutschland.

Problem dabei: Es ist eben nicht in Russland, sondern in den USA geschehen und da muss der Spiegel es dann anders herum darstellen. Nun ist die Studentin eben eine „russische Agentin“. Alles klar?

Im Spiegel kann man diese Dinge nur zwischen Zeilen lesen. Dass Butina alles gestanden hätte, nur damit die Isolationshaft aufhört und die Gefängnisstrafe möglichst kurz ausfällt, wird im Spiegel so umschrieben:

„Butina hatte gestanden, unter Anleitung eines Moskauer Regierungsvertreters in den USA operiert zu haben. Das umfasst auch die Zeit des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016. Sie hatte mit den amerikanischen Behörden kooperiert und dadurch eine Reduzierung ihrer potenziellen Freiheitsstrafe erreicht“

Was man auch nur zwischen den Zeilen lesen kann ist, dass sie einfach Pech gehabt hat. 2016 im US-Wahlkampf begann die anti-russische Hysterie von Clinton und man brauchte alles an Munition, um Russland schlecht zu machen. Das Mädchen war wohl einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Und nachdem der Leser des Spiegel-Artikels schon voll und ganz auf die „Spionin“ eingeschworen ist, kommt fast am Ende des Artikels doch noch ein bisschen Wahrheit:

„Amerikanische Staatsanwälte sagten, sie sei keiner „traditionellen“ Agententätigkeit nachgegangen, sondern habe hinter den Kulissen agiert, um in konservative Kreise vorzudringen und die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu verbessern. Sie hatte Abendessen in Washington und New York organisiert und hatte an Veranstaltungen teilgenommen, um prominente Politiker zu treffen. Unter anderem ist sie US-Präsident Donald Trump begegnet.“

Ihr Vergehen war es, dass sie an besseren russisch-amerikanischen Beziehungen interessiert war, dafür wird man in den USA 18 Monate eingesperrt. Und dass sie „US-Präsident Donald Trump begegnet“ sei, klingt spektakulärer, als es ist. Im russischen Fernsehen wurde diese „Begegnung“ gezeigt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung durften aus dem Publikum Fragen gestellt werden und sie hat Trump nach seiner Einschätzung der Beziehungen zu Russland gefragt. Das war die „Begegnung“ und übrigens war Trump zu dem Zeitpunkt noch gar nicht US-Präsident. Aber nach Spiegel-Logik ist Russland böse und Trump ist böse, da freut es den Spiegel-Redakteur, wenn er beide gemeinsam in einem Artikel erwähnen kann. Erst recht, wenn man schreiben kann, dass Trump einer „russischen Spionin“ begegnet ist.

Am Ende zitiert der Spiegel noch Präsident Putin, zur Abwechslung mal korrekt:

„Es sei nicht klar, welches Verbrechen sie begangen habe, sagte Putin. „Ich denke, es ist ein exzellentes Beispiel von ‚Gesicht wahren’“, sagte der russische Präsident. „Sie haben das Mädchen verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Aber es gab nichts – um nicht blöd auszusehen, haben sie sie zu 18 Monaten Haft verurteilt, um zu zeigen, dass sie irgendwie schuldig war.““

Für den Spiegel-Leser soll eine solche Aussage Putins wohl nach Rechtfertigung klingen. In meinen Augen hat Putin aber den Nagel auf den Kopf getroffen.

Quelle

Wie man Leser in die Irre führt: Moskau-Korrespondenten des Spiegel „erklären“ die russische Politik

Wie man Leser in die Irre führt: Moskau-Korrespondenten des Spiegel „erklären“ die russische Politik

Die Hysterie in der westlichen Medien zu den aktuellen Entwicklungen in Syrien kennt keine Grenzen mehr. Am Sonntag durfte auch die Spiegel-Korrespondentin in Moskau mal wieder etwas schreiben und wie immer, wenn sie etwas veröffentlicht, strotzt es vor Lügen und Halbwahrheiten über Russland.

Christina Hebel vom Moskauer Spiegel-Büro ist für ihre Desinformation über Russland bekannt. Sogar offen und dreist gelogen hat sie dabei schon. So dreist, dass der Spiegel einen ihrer Artikel hinterher heimlich verändern musste, weil die Lüge schlicht zu dummdreist war. Während der Spiegel normalerweise darauf hinweist, wenn er im Nachhinein etwas an einem Artikel verändert, blieb dieser Hinweis in diesem Fall natürlich aus.

Nun also durfte Frau Hebel über die russische Politik in Syrien schreiben und das Ergebnis war vorhersehbar. Trotzdem ist es lehrreich, sich das genauer anzuschauen. Frau Hebel titelte „Syrien, Afrika, Innenpolitik – Wie Putin seine Grenzen ausweitet“ und dann begann der Artikel so:

„Während er beim Afrikagipfel in Sotschi noch den zahlreich angereisten Regierungs- und Staatschefs die Hände schüttelte, gingen Bilder der russischen Militärpolizei um die Welt, die in der nordsyrischen Grenzregion mit ihren gepanzerten Fahrzeugen Stellung bezog. Eine internationale Syrien-Schutztruppe, wie von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vorgeschlagen? Die brauche man nicht, erklärte das russische Außenministerium. Man kümmere sich schon selbst.“

Der Vorschlag von AKK wird nicht einmal von den eigenen Bündnispartnern der Nato ernst genommen. Und auch in Russland wurde die Idee nicht ernst genommen. Solche Dinge hätten Nato oder besser UNO vor Jahren vorschlagen müssen, aber es ging der Nato ja nie um Frieden in Syrien, sondern um den Sturz Assads. Alles, was die Lage in Syrien beruhigt und stabilisiert, wurde von der Nato abgelehnt, weil das Assad in die Hände spielen würde. In Syrien, das muss man klar sagen, nimmt niemand die Europäer politisch noch ernst.

Dass es den Propagandisten der Nato, zu denen Frau Hebel gehört, nicht um Frieden in Syrien geht, sondern um den Sturz Assads, kann man dann auch recht deutlich in ihrem Artikel lesen:

„Putin hat Nordsyrien zwischen sich und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgeteilt und damit die Nato vor vollendete Tatsachen gestellt. Verlierer dieser bilateralen Vereinbarung sind die Kurden, die sich aus der Region nun zurückziehen müssen. Die einmarschierten Truppen der Türkei dürfen hingegen erst einmal bleiben, auch weil Erdogan durch seinen Deal mit Putin den syrischen Machthaber Baschar al-Assad faktisch anerkannt hat. Das bringt Stabilität in die Region, aber Putin will, dass Ankara und Damaskus, bisher verfeindet, dauerhaft miteinander kooperieren. Bis das erreicht ist, dürfte der selbsternannte Friedensstifter Putin aber noch einen weiten Weg zurücklegen müssen. Allerdings hat er erste vehemente Schritte gemacht.“

Alles in diesem Absatz soll die Friedensbemühungen Russlands in ein schlechtes Licht stellen. Nordsyrien sei zwischen Putin und Erdogan „aufgeteilt“ worden, schreibt sie. Das ist objektiv unwahr. Als die USA die Türken zu einer Feuerpause von 120 Stunden überredet haben, wurde das in Deutschland von Medien und Politik begrüßt, weil Erdogan nicht weiter nach Syrien einrückte. Nun hat Putin mit Erdogan das totale Ende des türkischen Vormarsches besiegelt und das soll nun plötzlich schlecht sein? Die Logik erschließt sich nicht.

Und Putin hat im Gegenteil gar keine Gebiete in Syrien übernommen, er gibt stattdessen der legitimen syrischen Regierung die Kontrolle über ihr Land zurück. Die syrische Regierung gefällt dem Westen nicht, aber sie ist nun einmal die legitime Regierung.

Und ja, die Kurden sind die Verlierer, wenn man so will. Aber sie hatten nie etwas zu gewinnen. Niemand in der Region oder im Westen ist an einem Kurdenstaat interessiert, es hätte ihn nie gegeben, auch wenn die USA den Kurden darauf Hoffnung gemacht haben. So unfair es sein mag, aber die Kurden werden in absehbarer Zeit keinen eigenen Staat bekommen. Die Autonomie unter Assad ist das Maximum, was für sie erreichbar ist. Und dieses Maximum bekommen sie bekommen.

Und dass der Deal, der tatsächlich auch darauf hinausläuft, dass sich Erdogan mit Assad abfinden muss, der Region Stabilität bringt, ist auch korrekt. Was aber soll daran schlecht sein? Frau Hebel gibt selbst zu, dass Putin in der Region für Frieden und Stabilität sorgt, nur formuliert sie es so, als sei das etwas Schlechtes, wenn sie zum Beispiel vom „selbsternannten Friedensstifter Putin“ redet.

Man fragt sich wirklich, warum westliche Propagandisten wie Frau Hebel, jeden Schritt in Richtung Frieden in Syrien in ein schlechtes Licht stellen wollen. Hat nicht auch Europa schon genug unter dem Krieg und seinen Folgen (siehe Flüchtlingskrise) gelitten? Soll das ihrer Meinung nach ewig so weiter gehen und aus Syrien ein zweites Libyen oder Afghanistan werden? Wer kann das wollen?

Kaum ein Artikel von Frau Hebel kommt ohne die üblichen, aber unwahren Standard-Vorwürfe aus:

„Vor fünf Jahren, nach der Krimannexion, dem Beginn des Donbass-Kriegs und dem Abschuss von Flug MH 17 durch eine russische Buk-Rakete, stand Moskau international weitgehend isoliert da. Nun geht ohne Russland nichts mehr in Syrien.“

Über die Krim finden Sie hier alle Details der damaligen Entwicklungen und auch eine völkerrechtliche Einschätzung, von Annexion kann jedenfalls keine Rede sein. Und der Krieg im Donass begann, als Kiew nach dem Maidan-Putsch Truppen anstatt Unterhändler geschickt in den Osten des Landes hat. Wie das damals abgelaufen ist, habe ich im Detail in meinem Buch über die Ukraine-Krise mit allen Quellen dargelegt. Zu MH-17 habe ich schon viel geschrieben, die Formulierung mit der „russischen Buk-Rakete“ ist sachlich unwahr. Wer die Rakete abgeschossen hat, ist bis heute unbekannt und die Rakete war nicht einmal aus russischer Produktion, sondern aus sowjetischer. Nachdem sie im Dezember 1986 produziert worden ist, ging sie in die Ukraine, wo sie nach dem Zerfall der Sowjetunion in die Bestände der neuen ukrainischen Streitkräfte übergegangen ist. Das ergab die Seriennummer der Rakete, die die Ermittler in Holland präsentiert haben.

Aber Frau Hebel befolgt die goldene Regel der Propaganda: Schmeiße möglichst viel Dreck auf Deinen Gegner, irgendwas bleibt schon in hängen.

Danach schreibt Frau Hebel:

„All das ist nicht das Ergebnis langfristiger Planung, Putin war nie ein großer Stratege. Er reagiert. Der kremlnahe und einflussreiche Außenpolitikexperte Fjodor Lukjanow beschreibt dies als die Fähigkeit Moskaus, „blitzschnell auf Veränderungen zu reagieren und ein Gefühl für Chancen“ zu haben. „Dazu gehört auch die Fähigkeit, die Fehler anderer zu sehen und zu nutzen.“ Der Abzug der USA aus Syrien war so ein Fehler.“

Wenn Frau Hebel Links in ihre Texte einbaut, ist immer Vorsicht geboten. So auch hier. Der Link verweist zu einem Artikel von Lukjanow, aber irgendwie steht da etwas anderes, als Frau Hebel hier berichtet. Sie reißt Dinge so aus dem Zusammenhang, dass sich der Sinn verändert. So schreibt Lukjanow:

„Russland hat profitiert. Warum? Weil Moskau im Falle Syriens von Anfang an – schon 2011 und 2012 – eine konsequente und verständliche, wenn auch bisweilen äußerst unpopuläre Linie verfolgt hat. Sie trug Früchte. Aber andere Akteure mit großen Ansprüchen haben für allgemeine Verwirrung gesorgt, auch bei sich selbst, wenn es um die Frage ging, was sie eigentlich erreichen wollen. Selbst wenn wir festhalten, dass das Ziel ein Regimewechsel in Damaskus war, waren die gewählten Mittel ungeeignet.“

Frau Hebel hat die Aufgabe schlecht über Putin und seine Politik zu schreiben und dabei nimmt sie es bekanntermaßen mit der Wahrheit nicht so genau. Putin ist ihrer Meinung nach kein Stratege und um das zu belegen, verlinkt sie einen Artikel auf Russisch, den der deutsche Leser nicht versteht und nicht überprüfen kann, ob sie den Inhalt korrekt wiedergibt. Vielleicht habe ich ja irgendetwas falsch verstanden, aber in meinen Augen ist Putin ein Stratege, denn in Syrier verfolgt er tatsächlich seit acht Jahren ein und dieselbe Strategie: Er will den syrischen Staat erhalten und die Ausbreitung des islamistischen Terrors verhindern. Und genau das ist ihm auch gelungen.

In seinem Artikel erklärt Lukjanow dann die Mittel, mit denen Russland seine Ziele in Syrien erreicht hat. Und da schreibt er tatsächlich, dass Russland seine strategischen Ziele durch schnelle Reaktionen und nicht langfristige Planungen erreicht hat. Allerdings erklärt er in seinem Artikel ausführlich, dass man in einer so instabilen Region keine langfristen Pläne machen kann, sondern sein strategisches Ziel vor Augen haben und geduldig auf sich ergebende Möglichkeiten warten muss, die es dann schnell zu ergreifen gilt.

Über den Artikel von Lukjanow schreibt Frau Hebel weiter:

„Für den Kreml gibt es keine Ideologie, sagt Lukjanow, keine Aufteilung in Gut und Böse wie in westlichen Ländern. Es gebe keine festen Allianzen, sondern allein kurzfristige Bündnisse, die Moskau je nach Interesse schließt. Das schaffe größtmögliche Flexibilität.“

Klingt böse oder? Und ist wieder so nicht wahr. Ja, Russland ist heute ein Staat ohne Ideologie und macht eine pragmatische Politik. Russland steht dafür, dass jedes Land nach seiner Fasson glücklich werden soll und Russland akzeptiert die Länder, wie sie sind. Im Gegensatz zum Westen, der allen seinen Way of Life aufzwingen will, will Russland das nicht. Und diese Politik ohne den arrogant erhobenen Zeigefinger kommt gut an in der Welt.

Und was Lukjanow über die kurzfristigen Bündnisse Russlands schreibt, gibt Frau Hebel so verkürzt wieder, dass es so klingt, als wechsle Russland die Partner ständig und sei kein zuverlässiger Partner. Das Gegenteil ist der Fall: Im Gegensatz zu den USA hat Russland gegenüber allen Beteiligten sein Wort gehalten, hat seine Position schon 2011 formuliert und ist diesen Zielen konsequent gefolgt. Es war eine zuverlässige und transparente Politik, die Russland im Nahen Osten heute zu einem allgemein geschätzten Partner gemacht hat, dem es vielleicht sogar gelingt, den Iran mit den verfeindeten Saudis an einen einen Tisch zu bringen. Russland braucht keine „festen Büdnisse„, wie die Nato, Russland arbeitet mit anderen Mitteln: Es teilt seine Ziele offen mit und hält seine gegebenen Versprechen. Da weiß jeder Gesprächspartner genau, was er erwarten kann. Das nennt man „Verlässlichkeit“.

Für Lukjanow ist das einer der Bausteine von Russlands diplomatischen Erfolgen und es klingt bei ihm so:

„Fehlende Ideologie als integraler Bestandteil der Außenpolitik. Diplomatische Flexibilität, Verzicht auf Bündnisse zugunsten von situativen Verbindungen. Situativ bedeutet nicht unbedingt kurzfristig und wechselhaft. In der russischen Außenpolitik gab es eine immer offensichtlichere Abkehr von jeder ideologischen Haltung hin zu einem rein pragmatischen Ansatz. In diesem Sinne unterscheidet sich das postsowjetische Russland qualitativ von den Vereinigten Staaten oder der Europäischen Union nach dem Kalten Krieg, die eine von Ideologie und Werten geleitete Politik verfolgten. Werte sind in dem Sinne zu verstehen, dass sie durch Ideale, Dogmen und Instrumente verbunden sind. Die Folge einer Ideologie-freien Politik hat zu einer sehr flexiblen Haltung gegenüber Partnerschaften und in steigendem Maße zu Interessenvereinigungen bei bestimmten Aufgaben geführt. Das syrische Szenario (und die damit verbundenen Probleme des Nahen Ostens) zeigten, wie Flexibilität und weitgehende Handlungsfreiheit bei der Wahl der Gesprächspartner eine hohe Wirksamkeit der Politik gewährleisten können.“

Das ist das Problem des Westens, der zum Beispiel den Syrien-Konflikt nicht einmal dann lösen könnte, wenn er es den ernsthaft wollte. Der Westen lehnt Gespräche auf Augenhöhe mit dem Iran ab, der aber in dem Konflikt eine Rolle spielt. Putin hat es geschafft, im Astana-Format die Türkei und den Iran, die auch verfeindet waren, an einen Tisch zu holen. Und danach ging es mit der Lösung des Konfliktes Schritt für Schritt voran.

Nun kann jeder für sich entscheiden, ob Frau Hebel hier korrekt berichtet hat oder ob ich recht habe mit meinem Vorwurf, dass sie Dinge so aus dem Zusammenhang reißt, dass sich der Sinn verändert und der Leser desinformiert wird.

Danach kommt Frau Hebel in ihrem Artikel auf den großen Afrika-Gipfel, der letzte Woche in Sotschi stattgefunden hat:

„Vor dem Afrikagipfel hat Putin seine Politik für den Kontinent so beschrieben: Wer Deals will, bekommt sie mit ihm ohne „politische oder andere Bedingungen“. Anders als einige westliche Länder, die „Druck, Einschüchterung und Erpressungen gegen souveräne afrikanische Regierungen“ nutzten, wie er sagte. Mit seiner zweitägigen Gipfel-Show in Sotschi meldete Putin den deutlichen Anspruch an, künftig weitaus mehr in Afrika mitzumischen, wirtschaftlich wie politisch.“

Das hat sie korrekt wiedergeben und Putin hat absolut recht mit dem, was er gesagt hat. Mehr noch: In der großen öffentlichen Diskussion haben sich afrikanische Staatschefs über die PSA-Abkommen beklagt, mit deren Hilfe westliche Konzerne ihre Länder ausbeuten, sodass die Gewinne für afrikanische Bodenschätze bei westlichen Konzernen landen, anstatt in den Ländern, denen sie gehören. Putin hat darauf geantwortet, dass das in Russland früher auch so war und dass Russland sich von diesen Verträgen befreit hat. Wie das geht, könne er jedem Interessierten gerne erklären.

Und damit hat Putin ebenfalls Recht. In den 1990er Jahren haben westliche Konzerne sich ebenfalls mit PSA-Abkommen die russischen Bodenschätze gesichert. Erst als Putin diese Praxis beendet hat, begann in Russland der wirtschaftliche Aufschwung, den jeder an Stränden und anderen internationalen Urlaubsgebieten beobachten kann: Die Russen verdienen heute gutes Geld und können sich Urlaub leisten. Das war in 1990er Jahren, als die Gehälter bei 100 Dollar gelegen haben, undenkbar.

Was Frau Hebel ihren Lesern verschweigt ist, dass Russland den afrikanischen Ländern bei dem Gipfel Schulden in Höhe von 20 Milliarden Dollar erlassen hat.

Danach kommt Frau Hebel noch auf die russische Innenpolitik und auf die Proteste vom Sommer:

„Bei den Protesten im Juli waren zunächst 19 Männer wegen angeblicher Massenunruhen verhaftet wurden. Es gab Solidarisierungsaktionen und weitere Proteste, dennoch wurden gegen einige der Angeklagten hohe Haftstrafen verhängt, wie im Fall von Konstantin Kotow. Der 34-Jährige hatte mehrfach an Protesten teilgenommen. Dafür soll er nun vier Jahre in Lagerhaft – ein Urteil, das andere von der Teilnahme an weiteren Kundgebungen abschrecken soll. Bei weiteren Beschuldigten wurden wiederum Strafen überraschend abgemildert oder aufgehoben.“

Frau Hebel setzt offenbar darauf, dass ihre Leser unter Vergesslichkeit leiden. Als die Proteste liefen, hat sie von Tausenden Verhafteten berichtet, jetzt sind es nur noch 19. Das müsste einem mitdenkenden Leser eigentlich auffallen.

Ich habe immer darauf hingewiesen, dass es sich nicht um Verhaftungen gehandelt hat. Die Leute mussten zur Feststellung der Personalien auf die Wache und sind danach mit einem Bußgeldbescheid wieder nach Hause gegangen. Nun bestätigt Frau Hebel das, was ich immer geschrieben habe und auch, dass es weniger als 20 Leute sind, die tatsächlich Haftstrafen bekommen haben. Ich habe darüber ausführlich berichtet, auch über die einzelnen Vorwürfe gegen die Angeklagten. Sie finden den Artikel hier.

Und dass in Russland das Rechtssystem funktioniert, kommt Frau Hebel nicht über die Lippen, dabei bestätigt sie es selbst. Einige sind gegen ihre Strafen in Berufung gegangen und in der Tat hat das dazu geführt, dass einige Urteile abgeändert wurden. Ganz wie in Deutschland auch, kommt eine höhere Instanz manchmal zu anderen Urteilen, als die erste gerichtliche Instanz.

Und natürlich darf in einem Hebel-Artikel Navalny nicht fehlen:

„Zugleich verfolgen sie den Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und seine Anhänger mit großangelegten Durchsuchungsaktionen. Nawalnys Antikorruptionsstiftung ist inzwischen zum „ausländischen Agenten“ erklärt worden. Auch ausländische Medien, wie die Deutsche Welle, die auf Russisch berichten, werden inzwischen ins Visier genommen.“

Was sie verschweigt ist, dass Navalny Millionen Dollar bekommen hat und nicht nachweisen kann, wo das Geld herkommt. Nun muss er als „ausländischer Agent“ seine Finanzen gesondert offen legen, mehr bedeutet diese Einstufung nicht. Und der kurze Satz über die Deutsche Welle wird der Sache ebenfalls nicht gerecht, denn die Deutsche Welle hatte offen zu Protesten aufgerufen. Was wäre wohl in Deutschland los, wenn zum Beispiel RT-Deutsch offen zu Protesten in Berlin aufrufen würde?

Fazit: Frau Hebel bleibt sich treu. Wie alle anderen Artikel von ihr ist auch dieser völlig unbrauchbar und reine Propaganda, die den Leser in die Irre führen, aber nicht objektiv informieren soll.

Quelle

Windkraftanlagen sind reine Geldverschwendung – für die Bürger, nicht für die Profiteure

Luise_pixelio.de / „Seitdem Deutschland ein Agrarland ist und keine Autos mehr fahren, können die Windräder aus China direkt auf die Straßen gebaut werden“

von AR Göhring

Ob man an die Geschichten vom „Giftgas“ Kohlendioxid glaubt oder nicht – durch die flächendeckenden Windrad-Wälder wurden die deutschen CO2-Emissionen nicht verringert. Neben den katastrophalen Folgen für die deutsche Flugfauna kommen nun noch Meldungen über „Geisterstrom“ hinzu – Hunderte Millionen Euro für Strom, der von den Windkraftbetreibern NICHT geliefert wurde.

Diese Zahl muß man sich auf der Zunge zergehen lassen – 364 Millionen Euro, mehr als eine Drittelmilliarde! Das ist der Betrag, den die Bundesnetzagentur den Windrad-Anbietern 2019 ohne Leistung überwies – für das erste Quartal! Macht schlappe 121 Millionen pro Monat. Das ist nicht der Preis für in unsere Häuser geströmte Elektronen, nein, das allein ist der Betrag für nicht gelieferten Strom in der Größe von 3,23 tWh, der wegen Netzüberlastung nicht mehr in die Leitung paßte. Es war alles von Anfang an bekannt: Der Zappelstrom der Windräder (und Solarpaneele) ist für das landesweite Netz einer Industrienation unbrauchbar – mal kommt viel zu viel an, mal viel zu wenig. Wird zu viel geliefert, muß nach EEG trotzdem gezahlt werden. Daß die Nord-Süd-Leitungen Deutschlands nicht ausreichen, um den Strom von den windreichen Küsten zu den Großverbrauchern der schwäbisch-bayerischen Industrie zu leiten, war ebenfalls von Anfang an bekannt. Kein Wunder: In einem modernen Industrieland mit grundlastfähigen Fossil- oder Kern-Kraftwerken sind Riesenleitungen für gewaltige Überproduktion nicht nötig. Früher mußte man nur ein paar zentrale Großmeiler anschließen, heute ein Riesenheer von 30.000 Windrädern, eine Million (!) Sonnenkraftanlagen und viele, viele Biogasanlagen. Ein Kollege aus Indien erzählte mir, in seinem vernünftigen Land gebe es auch Windräder, aber nur für lokale Energieversorgung in der Landwirtschaft oder für abgelegene Dörfer. Ins nationale Netz würde von denen nichts eingespeist.

2019 war „außergewöhnlich windschwach“, wie Wolfram Axthelm vom Lobbyverein Bundesverband WindEnergie (BWE) meint. Zum Unglück der Verbraucher, denn im ersten Vorjahresquartal mußten wir Stromkunden „nur“ 228 Millionen Euro für Ausfälle berappen. Eigentlich ist es Zeit für einen Verbraucher-Aufstand in Deutschland. Wir haben in Europa mit die höchsten Strompreise. Seit 2.000 ist der Betrag um 118% von 13,94 auf 30,43 Cent pro kWh gestiegen. Den höchsten Anteil dabei haben dabei Steuern und Umlagen – satte 57 Prozent. Man sieht: Ohne das rotgrüne und Merkels Erneuerbare Energien-Gesetz und die plötzliche völlig ungeplante „Energiewende“ hätten wir einen sozial ohne weiteres verträglichen Strompreis – der geneigte Leser sei an die vielen Stromsperrungen im Lande erinnert. Stromsperrungen, weil arme Bürger die Abgaben für die Milliardäre und Millionäre nicht mehr zahlen können – dafür wünschte man sich ein „Fridays for…“!

Ein paar offizielle Zahlen:

Quelle: Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Gelieferte Energie Windkraft, Januar bis Juni 2019: rund 67 tWh

Gelieferte Energie Braunkohle, Januar bis Juni 2019: rund 53 tWh

Gelieferte Energie Steinkohle, Januar bis Juni 2019: rund 26,4 tWh

Gelieferte Energie Kernkraft, Januar bis Juni 2019: rund 34,7 tWh.

Angeblich machen die „Erneuerbaren“ (Wind, Sonne, Biomasse, Wasser) einen Nettostromanteil von 47% aus, wobei Fachleute eher von etwa 15% ausgehen, da die Regierung und die Profiteure stets von der Nennleistung der Windräder und Solarpaneele ausgehen, die die maximal mögliche, also rein theoretische Leistung, beziffern.

Die konkreten Zahlen, offiziell, lauten: 125 tWh kämen von „Erneuerbaren“, das Gesamtvolumen betrage 245 tWh. Wenn beim Ökostrom-Anteil gepfuscht wird, ist das Gesamtvolumen dann falsch angegeben, oder nur der Anteil der herkömmlich erzeugten Leistung? Man kommt sich vor wie ein DDR-Bürger anno `86 beim Schauen der Aktuellen Kamera……

Quelle

Auf der Erde war es hunderte Millionen Jahre lang wärmer als heute

Mittlere globale Temperatur – Graphik: Perot Museum of Nature and Science

Robert W. Felix
Vor ein paar Wochen besuchte ich das Perot Museum of Nature and Science in Dallas und postete auf meinem Blog die Graphik oben. Sie zeigt, dass die mittlere globale Temperatur über Jahrmillionen – nein, hunderte Millionen Jahre lang – weit höher lagen als heute. Viele Gläubige haben ob dieser Graphik lautes Geschrei erhoben. Daher dachte ich, die stützende Erklärung dazu vom Konstrukteur der Graphik Gregory Fegel bekannt zu machen.

Wie man klar erkennt, liegt die mittlere globale Temperatur derzeit niedriger – NIEDRIGER – als während der meisten Zeit der letzten 630 Millionen Jahre. [Die jüngste aktuelle geringe Erwärmung ist gerade noch am rechten Rand der Graphik auszumachen. Anm. d. Übers.] Wenn also jemand auf Sie zukommt und schreit, dass die Menschen einen Klima-Notstand verursachen, dann legen Sie sofort Ihre Hand auf Ihre Brieftasche.

Erst sprach ich davon, dass es ein Schwindel sei, aber jetzt denke ich, dass es etwas viel Gefährlicheres ist. Soweit ich es beurteilen kann, üben die Globale-Erwärmung-Zeloten einen absoluten Betrug aus.

Gregory Fegels Kommentar lautet folgendermaßen:

Die den Artikel begleitende Graphik zeigt die globale mittlere Temperatur der Erde in Grad Fahrenheit, und zwar von vor 625 Millionen Jahren bis heute.

[Die folgenden Temperaturangaben sind der Einfachheit halber hier gleich in Grad Celsius umgerechnet. Anm. d. Übers.]

Die globale mittlere Temperatur (GMT) beträgt gegenwärtig etwa 14,4°C. Die Periode der natürlichen Erwärmung mit der Bezeichnung Eocene Optimum erreichte vor etwa 49 Millionen Jahren ihren Höhepunkt. Die NOAA schreibt, dass die GMT zu Beginn des Eozäns um etwa 9°C bis 14°C höher lag als heute, also etwa zwischen 23,3°C und 28,3°C.

Während dieser Zeit gab es kaum oder auch überhaupt kein Eis auf der Erde. Wälder überzogen die größten Landgebiete der Erde, einschließlich Palmen in Alaska. Die hohen Temperaturen förderten interkontinentale Wanderungen von Tieren.

Das Eozän war eine Blütezeit für Pflanzen und Tiere, und es wäre auch für die Menschen eine Blütezeit gewesen, wenn es sie denn damals schon gegeben hätte. Und doch posaunen die Alarmisten hinaus, dass ein Anstieg der GMT um 2°C bis 3°C auf der Erde ein katastrophales Massen-Aussterben auf der Erde mit sich bringen würde.

Vielen Dank, Gregory Fegel!

Link: https://www.iceagenow.info/earth-has-been-warmer-than-today-for-hundreds-of-millions-of-years/#more-29767

Quelle

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Windindustrie auf dem absteigenden Ast

Vom Sturm gebeutelte Windturbine in den Niederlanden. Bild: Heartland Institute

Kenneth Artz
[Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag aus den USA zeigt, dass Windenergie nicht nur bei uns, sondern in der gesamten (westlichen) Welt am Ende ist. In den USA kommt diesem Beitrag zufolge aber noch ein anderer Punkt hinzu. – Chris Frey]
Einem neuen Report zufolge könnten bevorstehende Entscheidungen der Regierung schon bald zu einem scharfen Einbruch des weiteren Ausbaus von Windenergie führen.
Diese Nachricht kommt zu einer Zeit mit Erwartungen der Industrie, in den Jahren 2019 und 2020 ein Rekord-Wachstum hinzulegen und ihre Wind-Kapazität in naher Zukunft zu verdoppeln.

Zölle könnten Windenergie blockieren

Ein Report der Energie-Beraterfirma Wood Mackenzie prophezeit, dass die Windenergie-Kapazität in den USA während der Jahre 2019 und 2020 ihr stärkstes Wachstum denn je hinlegen. Die installierte Kapazität soll von 97 GW auf 121 GW anwachsen.

Trotz derartiger, bereits geplanter Zunahmen sind die längerfristigen Wachstums-Aussichten der Industrie düster, wie aus dem Mackenzie-Report hervorgeht.

Hersteller von Windturbinen in den USA haben eine Klage bei der International Trade Commission (ITC) der USA eingereicht des Inhalts, dass viele Länder Turbinen zu Dumping-Preisen an den US-Markt bringen, was die heimischen Hersteller schwer schädigt. Im Gegenzug überlegt man bei der ITC, Zölle auf importierte Windturbinen und Ersatzteile einzuführen, die aus Kanada, Indonesien, Korea und Vietnam stammen. Dort werden 84% der Teile hergestellt, welche bei in den USA errichteten Windturbinen eingebaut werden. Diese Zölle würden bestehenden Zöllen auf Masten und andere Ausrüstung bzgl. Windenergie aus China hinzugefügt und Windkraft-Projekte teurer machen.

Außerdem plant die [US-]Bundesregierung, Steuervorteile [Production Tax Credit PTC] für Wind Ende 2019 auslaufen zu lassen, was eine Reduktion der Subventionen für diese Industrie bedeutet.

Falls die Zölle eingeführt und die PTC nicht erneuert werden, dürften die Preise substantiell steigen und die Vollendung von Wind-Projekten sich dramatisch verlangsamen, sagt Wood Mackenzie.

Vetternwirtschaft zwischen Regierung und Unternehmen

Die Windindustrie ist entscheidend abhängig vom Wohlwollen der Regierung, sagt Rob Bradley Jr., Direktor des Institute for Energy Research. Und weiter:

„Kumpane leben und sterben durch das Schwert der Regierung. Alle Windprojekte sowie jedes einzelne derselben ist abhängig von umfangreichen Steuer-Subventionen ebenso wie von diese bevorzugenden Vorschriften. Es ist eine Ironie – und kommt selten vor – dass sich die Windindustrie auf der Verlierer-Seite der Regierungspolitik wiederfindet, aber Zölle auf importierte Teile bedeuten genau das. Was wäre, wenn man alle Subventionen zusammen mit den Zöllen eliminieren würde und man den Markt entscheiden lassen würde, welche Stromerzeugung die Beste ist?“ Soweit Bradley.

Windenergie ist derzeit nicht in der Lage, ganz oben zu stehen, sagt Jay Lehr, Ph.D., ein leitender politischer Analyst bei der International Climate Science Coalition und ein vieljähriger Kritiker von Energie-Subventionen.

Lehr weiter: „Was könnte besser sein als Zölle auf importierte Windturbinen, um eine Industrie abzuwürgen, welche nur auf dem Rücken des amerikanischen Steuerzahlers existiert und dessen Subventionen bis zu 50% ihrer Kosten betragen? Windturbinen am freien Markt können niemals in bedeutendem Umfang Energie liefern oder im Wettbewerb mit billiger Energie aus fossilen Treibstoffen mithalten. Keines dieser Kraftwerke kann durch Windenergie ersetzt werden, weil sie alle immer funktionieren müssen, auch wenn der Wind nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit oder überhaupt nicht weht“.

Erzwungene Windenergie

Die meiste Unterstützung der Industrie kommt durch staatliche Programme zustande, sagt John Droz, Gründer der Alliance for Wise Energy Decisions.

Er sagt: „In etwa 30 [US-]Staaten gibt es eine ganze Palette von Anreizen pro Windenergie. Am problematischsten dabei sind Vorschriften, die verlangen, dass seitens der Versorger eine bestimmte Menge Strom durch Windenergie erzeugt werden muss. Welchen Sinn würde es für einen Versorger jemals machen, vorgeschrieben zu bekommen, zunehmend irgendein bestimmtes Produkt herzustellen?

Das steht jedwedem Gedanken eines freien Marktes diametral entgegen, und doch haben diese Leute diesen gesamten Geschäftszweig aufgetakelt. Jeder einzelne Bereich davon ist korrupt“.

Netzkosten sind nicht abgedeckt

Ein weiterer Mangel der Windindustrie besteht darin, dass sie nicht den vollen Anteil der Kosten für den Erhalt der Netzstabilität trägt, sagt Droz. Und weiter:

„Jeder muss verstehen, dass es im Netz Windenergie aus sich selbst heraus nicht gibt. 100 Prozent der Windenergie muss zusammengeführt werden mit einer anderen Quelle der Stromerzeugung, zumeist Erdgas, und das die ganze Zeit.

Wenn die Windgeschwindigkeit auf Null im Energienetz geht, was häufig der Fall ist, erbringt Gas 100 Prozent des Stromes, und wenn Wind auf 100 Prozent geht, trägt Gas nichts bei – muss aber weiter bereit gehalten werden, um in der Lage zu sein, die Lücke zu füllen, wenn der Wind plötzlich abflaut. Folge: Ein Teil der Kosten für Windenergie wird nicht berücksichtigt, nämlich die Kosten, die anfallen, wenn Erdgas nur bereitstehen muss, um Flauten auszugleichen oder um die im Netz fließende Energie zu regeln, wenn das erforderlich ist“.

Zuverlässigkeit kommt ins Spiel*

[*Original: Reliability ‚Reckoning‘ Coming]

Windenergie frisst einen Teil des Sicherheits-Vorrates, der erforderlich ist, um auch in Zeiten extrem hoher Nachfrage zuverlässig Energie liefern zu können, sagt Droz. Weiter:

„Windenergie stiehlt einen Teil des Sicherheits-Vorrates, der von den Netzbetreibern bereit gehalten wird, um Brownouts und Blackouts zu verhindern bei seltenen Ausfällen der Quellen und unerwarteten Spitzen der Nachfrage. Die meisten Netze haben eine Sicherheit von 15% Kapazität über der erwarteten Grundlast-Nachfrage. Das bedeutet, dass die Windkraft-Betreiber bestraft werden sollten, wenn sie für eine Unterminierung des Sicherheits-Vorrates verantwortlich sind. Es gab nämlich schon einige Stromausfälle, wenn der Wind nichts erzeugte und kein ausreichender Backup zur Verfügung stand.

„Stromsysteme sind in der Lage, mit der Intermittenz von Windenergie fertig zu werden, wenn diese nur einen geringen Prozentsatz Energie in das System bringt. Aber wenn größere Anteile ins Spiel kommen wie etwa 20% oder mehr, wird der Sicherheits-Vorrat gefährlich verringert. Das bedeutet, wenn mehr Wind erzwungenermaßen in das Netz gespeist wird, dann muss man erwarten, dass die Anzahl von Stromausfällen steigt. Es läuft alles auf Berechnungen hinaus“.

Kenneth Artz writes from Dallas, Texas.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/wind-industry-poised-for-decline-report-states

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EIKE Newsletter

Sehr geehrter Herr Finger,
auch wenn an diesem Morgen eine deutsche Landtagswahl im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dürfte, anbei unser Newsletter. 
Viele Spaß bei der Lektüre!

Auf der Erde war es hunderte Millionen Jahre lang wärmer als heute
Robert W. Felix
Vor ein paar Wochen besuchte ich das Perot Museum of Nature and Science in Dallas und postete auf meinem Blog die Graphik oben. Sie zeigt, dass die mittlere globale Temperatur über Jahrmillionen – nein, hunderte Millionen Jahre lang – weit höher…
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/26/auf-der-erde-war-es-hunderte-millionen-jahre-lang-waermer-als-heute/Neuer Report: Windindustrie auf dem absteigenden Ast
Kenneth Artz
[Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag aus den USA zeigt, dass Windenergie nicht nur bei uns, sondern in der gesamten (westlichen) Welt am Ende ist. In den USA kommt diesem Beitrag zufolge aber noch ein anderer Punkt hinzu. – Chris Frey] Einem neuen Report…
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/26/neuer-report-windindustrie-auf-dem-absteigenden-ast/Schadet uns Kohlenstoffdioxid?
Walter Hopferwieser 100.000 € Belohnung
Der oder dem Ersten, der mir einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt, verleihe ich einen Preis in der Höhe von 100.000 €. Dieser Beweis hat von schlüssigen und widerspruchslosen Hypothesen auszugehen, die den geforderten Zusammenhang lückenlos erklären. Sie müssen gut begründet und dürfen bis heute nicht falsifiziert worden sein. Jede einzelne dieser Hypothesen muss ebenso wie die gesamte Beweiskette durch empirisch überprüfbare und wiederholbare Experimente bewiesen sein. Einsendungen an Walter Hopferwieser, Santnergasse 61, 5020 Salzburg, Österreich.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/schadet-uns-kohlenstoffdioxid/Die Angst der Klimawarner vor den Klimaskeptikern: „Ich renne doch nicht ins offene Messer“. Ein Lehrstück aus Bruchsal.
Die Klima-Apokalyptiker der Altparteien, von PIK, „Fridays for future“, „Scientists for future“, „Parents for future“ oder „Extinction Rebellion“ betonen gerne, daß „wir“ „endlich“ auf „die Wissenschaft“ hören sollten, damit Hamburg nicht in der Nordsee versinkt, respektive unter Saharadünen begraben wird. Interessanterweise sind „die Wissenschaftler“ aber ganz unwissenschaftlich immer weniger bereit, mit ihren Kritikern aus der Gruppe der Klimaskeptiker zu diskutieren. Angst? Wovor?
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„Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann; den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen“. Dieses Gebet um Gelassenheit kam mir beim Verfassen dieses Beitrags in den Sinn, weil es ziemlich gut auf die heutigen Weltbürger übertragen werden kann, welche versuchen, die Führung in der Umweltbewegung zu übernehmen, bevor sie verstehen, wie komplex der Bereich Energie ist. Beschrieben wird das in dem Buch Energy Made Easy, worin auch beschrieben ist, welche Fortschritte Energie als Ganzes der Menschheit verschafft hat während der letzten Jahrhunderte. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/25/mobilmachung-kann-diese-welt-ohne-fossile-treibstoffe-ueberleben/Warum die Kritik von Roy Spencer unzu­treffend ist
Pat Frank
Vor über einem Monat habe ich bei WUWT hier einen Beitrag gepostet, nämlich die Abschätzung der Zuverlässigkeit von GCM-Projektionen der Lufttemperatur im Zusammenhang mit Fehlerfortpflanzung und Unsicherheits-Analysen. Dieser Beitrag ist hier frei verfügbar. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/22/warum-die-kritik-von-roy-spencer-unzutreffend-ist/Trauerfeier für durch die globale Erwärmung verlorenen Gletscher
Mehrere Autoren
Trauerfeier, Begräbnisse für schmelzende Gletscher sind scheinbar auch ein Trend, der bei den Klima-Besorgten gerade in ist. Unterstützt durch Wissenschaftler, die sich nicht scheuen zu behaupten: „Diese Katastrophe ist in einem schlimmeren Ausmaß als der Zweite Weltkrieg, da sie das menschliche Leben auf dem Planeten, wie wir es kennen, zu verkrüppeln oder sogar auszulöschen droht.“ (CNN) – Wegen copyright nur wenige freie Bilder verwendet – der Übersetzer.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/25/trauerfeier-fuer-durch-die-globale-erwaermung-verlorenen-gletscher/Klima-Sozialismus: „Autofahren muß das neue Rauchen sein“
AR Göhring
Ein dänischer Architekt und Stadtplaner erfindet die „Autoscham“, weil er denkt, daß die Verkehrsplanung in Städten der „Schlüssel“ zum erfolgreichen Klimaschützen sei. In der Tat lebt mittlerweile rund die Hälfte der acht Milliarden Köpfe zählenden Menschheit in Städten. Hat der Mann recht? 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/27/klima-sozialismus-autofahren-muss-das-neue-rauchen-sein/Vorhergesagte Katastrophen – immer wieder geht die Welt unter
Walter E. Williams
Das Competitive Enterprise Institute hat eine neue Veröffentlichung mit dem Titel „Erneut falsch: 50 Jahre gescheiterte öko-pokalyptische Vorhersagen“. Denken Sie daran, dass viele der grob falschen Vorhersagen der Umweltschützer von angesehenen Wissenschaftlern und Regierungsbeamten gemacht wurden. Meine Frage an Sie lautet: „Wenn Sie zu der damaligen Zeit einer der Politiker gewesen wären, wie viele staatliche Beschränkungen und Steuern hätten Sie veranlasst, das vorhergesagte Unglück zu vermeiden?
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/24/vorhergesagte-katastrophen-immer-wieder-geht-die-welt-unter/Gesetzes­reform könnte Kernkraft wieder­beleben
Duggan Flanakin
Die Wissenschaft ist settled. Die Kernkraft-Technologie bietet die sauberste, zuverlässigste und potentiell am wenigsten teure Energieform für den Planeten – weitaus sauberer als Wind und Solar. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/26/gesetzesreform-koennte-kernkraft-wiederbeleben/Grüne: Kann die Partei der Weltbürger eine Volkspartei werden?
AR Göhring
Die Grünen sind längst nicht mehr die Partei der fast-immer bankrotten Tageszeitung taz, sondern mittlerweile die Partei von „Spiegel“, „Zeit“, „Süddeutscher“, „Frankfurter Rundschau“ und gefühlt der gesamten Lokalpresse. Und – Asche auf ihr Haupt – die neue Lieblingspartei von „Frankfurter Allgemeiner“ und vielleicht auch der „Welt“. Dennoch gibt es kritische Töne: In einem „Spiegel“- Essay von Valerie Höhne wird ihr eine Vision der Zukunft abgesprochen.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/25/gruene-kann-die-partei-der-weltbuerger-eine-volkspartei-werden/Gretas heldenhafter Kampf gegen die Thomas Cook-Pleite
Von einem holländischen EIKE-Leser Wussten Sie schon, dass sich Greta nicht nur des Weltuntergangs, sondern sogar der Probleme gestrandeter Thomas-Cook-Fluggäste temperamentvoll annahm? 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/25/gretas-heldenhafter-kampf-gegen-die-thomas-cook-pleite/Klimapaket: Grüne verlangen noch zerstörerische Maßnahmen
AR Göhring
Es war zu erwarten, daß das „Klimapaket“ der Großen Koalition niemanden freuen würde. Mit Rücksicht auf die zu erwartende Wählerwanderung Richtung AfD fiel es vergleichsweise moderat aus, was natürlich den XR- und FFF-Demonstranten nicht gefallen konnte, wobei diese Klientel eigentlich immer noch mehr fordern würde. Dasselbe gilt für die Grünen, die diverse Nachbesserungen fordern: höhere Kohlendioxidbepreisung, „Energiegeld“ für Bürger und natürlich das Verbot des Verbrennungsmotors.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/24/klimapaket-gruene-verlangen-noch-zerstoererische-massnahmen/Klimahysterie im USA Wahlkampf: Die Abgeordnete AOC der Demokraten wurde auf ihre Aussage: Wir haben nur noch 12 Jahre Zeit – mit dem Vorschlag konfrontiert: Esst Babys
Scott Morefield, Daily Caller 
Nach den Berichten über die Klimahysterie in den USA mit Ächtung von Frauen die Kinder bekommen wollen, über Geburtenkontrolle bis hin zur Abtreibung bis zur Geburt, hier nun die nächste schreckliche Stufe – einer unserer Kommentatoren hatte es bereits erwähnt. Ich habe gezögert, Ihnen das zu übersetzen, denn „verrückt“ reicht nicht zur Beschreibung. Andererseits gibt es inzwischen einen Hinweis, dass das Ganze ein „politischer Stunt“ war, um die Aussagen von Frau Alexandria Ocasio-Cortez zum bevorstehenden Ende der Welt auf die Spitze zu treiben. – der Übersetzer
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/23/klimahysterie-im-usa-wahlkampf-die-abgeordnete-aoc-der-demokraten-wurde-auf-ihre-aussage-wir-haben-nur-noch-12-jahre-zeit-mit-dem-vorschlag-konfrontiert-esst-babys/Siliziumkarbid: die Rettung der „verbrannten“ Lithium-Technologie?
AR Göhring
Selbst die Propheten des menschgemachten Klimawandels lehnen Elektroautos mit Lithium-Batterien wegen der unsozialen Abbaubedingungen und der technischen Probleme als Ersatz für fossile Brennstoffe ab. Nun melden verschiedene Medien, daß Siliziumkarbid für die Steuer-Elektronik die Lösung sein könnte. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/22/siliziumkarbid-die-rettung-der-verbrannten-lithium-technologie/Die schmutzigen Tricks der Windindustrie
EIKE-Redaktion 
Obwohl es inzwischen jedem und nicht nur dem berühmten Indianer, klar ist, dass man tote Pferde, wie zum Beispiel die Energiewende, nicht mehr reiten kann, macht die GroKo unverdrossen weiter mit Belebungsversuchen am Kadaver. Und die Windindustrie, inzwischen aus dem letzten Loch pfeifend, bedient sich schmutziger Tricks.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/22/die-schmutzigen-tricks-der-windindustrie/Mit Klimaschutz zum Sozialismus, und dann wird die Natur geschrottet
Johann Braun
Der gegenwärtige Klimahype ist die aktuelle Version eines offenbar ständig wiederkehrenden Szenarios. In nahezu jeder Generation wird irgendwann der Untergang der Welt beschworen. Dann müssen alle Kräfte mobilisiert werden, um das Inferno vielleicht doch noch abwenden zu können. Nur die Gründe sind jedes Mal andere, denn sie verlieren an Überzeugungskraft, wenn sich der Untergang dann doch nicht einstellt. Wer das nicht beachtet, erntet Hohn und Spott. Das zeigt das Beispiel gewisser Sekten, die immer das gleiche Ende der Welt vorhersagen und lediglich den Zeitpunkt immer aufs Neue hinausschieben: Kein Mensch hört ihnen mehr zu. Aber gestern neue Eiszeit, heute Klimaerwärmung: Das geht offenbar. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/22/mit-klimaschutz-zum-sozialismus-und-dann-wird-die-natur-geschrottet/Klima-Aktivisten hinterlassen Müll
Norman Hanert (Red. PAZ)
Radikale »Klimaschützer« bringen mit Blockade-Aktionen Berliner Bürger gegen sich auf. Die radikale Bewegung „Extinction Rebellion“ hat in einer Aktionswoche in zahlreichen Großstädten der Welt massive Störaktionen durchgeführt, um auf einen vermeintlichen „Klima­notstand“ aufmerksam zu machen. In Berlin haben sich die Aktivisten mit ihren Straßenblockaden jedoch einen Bärendienst erwiesen.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/klima-aktivisten-hinterlassen-muell/Energie aus Plastik ist ein Win-Win
Peter Murphy
Hinsichtlich Plastik zeichnen sich derzeit zwei vielversprechende Entwicklungen ab. Da sind zunächst die immer besseren Bemühungen zur Entfernung von Plastikmüll aus den Ozeanen. Aber es gibt auch zunehmend die vielversprechende technologische Fähigkeit, Plastikabfälle in Energie zu konvertieren. Sind diese Verfahren erfolgreich, bedeutet das, dass der Planet sauberer wird und einen effizienteren Energieverbrauch in unserem täglichen Leben.
www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/energie-aus-plastik-ist-ein-win-win/
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Michael Limburg, Vizepräsident EIKE 
Tel: +49-(0)33201-31132

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