Sohn türkischer Gastarbeiter ist neuer Oberbürgermeister von Hannover

Der Oberbürgermeister von London ist ein Muslim – das wirkt sich schon aus!

Die Vorschuss-Lorbeeren von Medien für Belit Onay muss er sich erst noch verdienen, indem er sich als Anwalt aller Bürger von Hannover erweist. Bislang ist er eher durch Kontakte zu muslimischen Organisationen mit sehr zweifelhaften Zielen aufgefallen. Kann er dies ablegen?

annover? Wenn einer in irgendeiner deutschen Großstadt Oberbürgermeister werden will, dann wohl am allerwenigsten in Hannover. Die niedersächsische Hauptstadt hat leider in vielerlei Hinsicht wenig zu bieten. Einige Bürger sind aber noch aus ganz anderen Gründen verstört darüber, dass in ihren Augen der falsche Mann ins Amt des Oberbürgermeisters von Hannover gewählt wurde: Die Sozialdemokraten, weil der Gewählte nach siebzig Jahren kein SPD-Parteibuch mehr in der Tasche hat, sondern ein Grüner ist. Konservative, weil Belit Onay, so heißt der neue OB von Hannover, nicht dem christlich-abendländischen Kulturkreis entstammt. Und Rechte werden sich empören, schon deshalb, weil Onay Sohn türkischer Gastarbeiter ist und also aus keiner deutschen Familie stammt.

Zweifellos ist die Wahl Onays zunächst einmal eine Erfolgsgeschichte einer gelungenen Integration, wenn es schon in der zweiten Generation gelungen ist, nicht nur in Deutschland Fuß zu fassen, sondern hier das höchste Amt einer Landeshauptstadt für sich zu erobern. Das schafft man nicht aus einer Parallelgesellschaft heraus. Der studierte Rechtswissenschaftler (Uni Hannover) Onay ist damit erster türkischstämmiger Deutscher, der Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt wird. Und er ist erst der vierte Grüne, der nach Freiburg, Darmstadt und Stuttgart in dieses hohe Amt gewählt wurde.

Eine in mehrfacher Hinsicht also bemerkenswerte Geschichte. Die allerdings nicht davon befreit, auch kritisch auf diese Wahl zu schauen, wenn beispielsweise die Welt entgegen ihrer eigentlichen journalistischen Aufgaben unkritisch und schwärmerisch auf diese Wahl schaut und Sätze schreibt wie diese: „Hoch gewachsen, schlank, ein Landtagsabgeordneter mit Bart, schon angegrautem Haar, sonorer Stimmlage. (…) Erster Eindruck dennoch: eher cool als fad. Als Kandidat fehlerfrei.“ Fehlerfrei? Also eine Jesusfigur mit muslimischen Wurzeln? Schauen wir mal.

Zunächst einmal ist Onay als Sohn von Türken der Situation im Herkunftsland seiner Eltern auf besondere Weise verbunden und äußert sich auch entsprechend, wenn er beispielsweise die politische Entwicklung in der Türkei scharf kritisiert und Deutschland auffordert, sich einzumischen: „Ein Teil der Türkei will sich wandeln, das müssen wir von Deutschland unterstützen.“ Für Hannover hieße das, so Onay weiter, die Zivilgesellschaft in der Türkei müsse weiter unterstützt werden. Ebenso möchte er als Oberbürgermeister verfolgten Kurden in Hannover eine Plattform geben. „Wir müssen Foren für Journalisten und Künstler schaffen, damit ihre Stimme nicht versandet.“

Onay definiert sich nicht in erster Linie als „türkischstämmig“ (richtig wäre „türkeistämmig, denn Kurden sind nicht als „türkischstämmig“). Mit seiner Positionierung zu Gunsten der Kurden und gegen die Türkei bezieht er Stellung und trägt dazu bei, dass der Konflikt zwischen Kurden und der Türkei in Deutschland und insbesondere Hannover zur Innenpolitik wird. 

Keine Chance für Kritiker Ditib im Kreuzfeuer der Kritik Die Interessen des neuen OB sind demnach auch im besonderen Maße von seiner Herkunft geprägt und ebenso verhält es sich mit seiner Religion. Er sei ein liberaler Muslim, heißt es, er bezeichnet sich selbst als „moderater Muslim“. Das soll beruhigen. Aber schon alleine die Tatsache mag beunruhigen, dass es in Deutschland nicht nötig oder üblich ist, beruhigend zu erwähnen, man wäre ein „liberaler Christ“, wenn man ins Oberbürgermeisteramt oder sonst wo einzieht, so wie es eigentlich auch nicht erwähnenswert ist, dass man überhaupt einer ist. Statt fortschreitender Säkularisierung erlebt Hannover also eine Rückkehr zum Glaubensbekenntnis.

Kommen wir zur politischen Biografie des Hannoveraners, für die sich die Medien bisher merkwürdigerweise kaum interessiert haben. So scheint sich niemand daran zu stören, dass Belit Onay nichts daran fand, als niedersächsischer Landtagsabgeordneter 2016 Vertreter der ATİB zu empfangen, der Avrupa Türk-İslam Birliği, einem Dachverband türkisch-islamischer Kulturvereine mit Sitz in Köln, entstanden als Abspaltung der rechtsextremen Auslandsvertretung der Grauen Wölfe. Lediglich die Linksjugend empörte sich damals, woraufhin der Grüne eine Art Rechtfertigung veröffentlichte, in der er daran erinnerte, dass diese ATİB doch sogar Ansprechpartner Niedersachsens wäre, wenn ATİB Mitglied der Schūrā sei, dem Landesverband der Muslime, der in Niedersachsen „kein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes“ wäre. Und auch das Foto des Abgeordneten und seiner Besucher, das anschließend auf der Internet-Seite von ATİB erschien, wusste Onay zu erklären: „Zum Abschied baten die Jugendlichen mich um ein Gruppenfoto. Dass dieses Foto nun auf der Seite des Bundesverbandes der ATIB veröffentlicht wird, ist mehr als irreführend.“

Was der Politiker hier vergessen machen wollte war, dass er sich zuvor schon persönlich vehement für diesen Staatsvertrag mit der Schūrā eingesetzt hatte. So betonte er bei einer Podiumsdiskussion dass sich seine Partei „für den Staatsvertrag eingesetzt hatte und bis zum Schluss auch darum gekämpft habe.“

Den Medien war dieses Treffen zwischen islamistischen Faschisten und dem türkischstämmigen Landtagsabgeordneten damals keine Meldung wert – aber auch als Onay sich um den Posten des Bürgermeisters bewarb, wurde seine politische Arbeit medial nicht beachtet. Alles wurde überlagert von der Pressevermeldung der Möglichkeit, dass hier erstmals ein Sohn türkischer Gastarbeiter das hohe Amt für sich erobern könnte. Der erste migrantische Bürgermeister Deutschlands. Das alleine macht ihn offensichtlich „fehlerfrei“ für beispielsweise die Welt. Und es soll hier auch nicht darum gehen, ein Haar in der Suppe zu finden, wenn große Teile der Perücke schon reingefallen sind. Nein, hier geht es schlicht um eine journalistische Sorgfaltspflicht, auch diesen Kandidaten entsprechend sorgfältig zu betrachten und dann zu berichten, was man herausgefunden hat.

Macht Dienstherr Seehofer das mit? CDU-Frau und DiTiB-/ATIB-Sympathisantin wird Vize der Bundeszentrale für politische Bildung Es gibt auch noch weitere Kontakte Onays zu zweifelhaften Organisationen islamreligiöser Herkunft. Das mag zunächst nicht verwundern, immerhin war der neuen Oberbürgermeister von Hannover in der Grünen-Landtagsfraktion „Sprecher für Innenpolitik, Kommunalpolitik, Migration und Flüchtlinge, Sport, Netzpolitik und Datenschutz sowie Ansprechpartner für islamische Verbände.“ Da ist ein multipler Kontakt Gebot der Stunde. Aber befreit ihn das von Kritik? Nein, es ist sogar verschärfter Anlass für eine solche, wenn Onay als engagierter Mahner gegen Islamphobie auch ein Millieu schafft, dass Kritik an islamistischen Organisationen erschwert, weil es diese Kritik unter einen Generalverdacht stellt.

So ein Bürgermeisteramt stellt besonders hohe Anforderungen, allen Bürgern einer Stadt gerecht zu werden – demnach wird Onay unter Beweis stellen müssen, dass er seine Klientelpolitik als Anwalt der Muslime entsprechend ausweitet, wenn er auch Anwalt der hier schon länger lebenden Familien sein muss. Als Oberbürgermeister ist Onay zuallererst Deutscher und dann erst Sohn türkischer Einwanderer. Es wird spannend sein zu beobachten, ob er es schafft, alte, zweifelhafte Verbindungen zu lockern oder besser zu lösen. Insbesondere da, wo der Oberbürgermeister religionspolitisch in Erscheinung tritt, gilt es also für die Medien und die Opposition, genau hinzuschauen, anstatt ihm wie die Welt pauschal ein „fehlerfrei“ zu attestieren.

Aber bis dahin gilt eben auch, dass dieses Land und seine Bürger ein bisschen stolz sein dürfen, dass die Integration so erfolgreich war, dass der Sohn fleißig arbeitender türkischer Einwanderer eine solche Karriere hingelegt hat. Und obgleich Belit Onay gleich in zweierlei Hinsicht schwer zu verdauen ist – zum einen als Grüner und zum anderen als Hannoveraner – soll ihm für seinen großen auch persönlichen Erfolg gratuliert und alles gute für die Arbeit der nächsten Jahre gewünscht werden.

Quelle

Der Dieb ruft „Haltet den Dieb“ – oder AKK ruft nach „mehr Markt am Energiemarkt

von AR Göhring
Der Dieb ruft „Haltet den Dieb“ – AKK ruft nach „mehr Markt am Energiemarkt“. Planwirtschaftliche CO2-Mengenvorgaben etwa als Markt? Planwirtschaft und nichts anderes sind CO2-Zertifikate!

In einem aktuellen Artikel „Mehr Markt am Energiemarkt“ der „Zeitschrift für das gesamte Recht der Energiewirtschaft (EnWZ)“ 10/2019, S. 337-384 verteidigt die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer den CDU-Parteibeschluß „Klimaeffizientes Deutschland – Mit Innovationen in die Zukunft“, dessen Inhalt sich teils auch im „Klimapaket“ der GroKo wiederfindet. Darin betont KrampK das marktwirtschaftliche Element der als planwirtschaftlich verrufenen Klimapolitik. Eine Mogelpackung.

Wissen Sie, was „Luftrechte“ sind? In amerikanischen Metropolen ist die Höhe von Wolkenkratzern meist begrenzt, damit zum Beispiel Manhattan sich nicht in ein Gewirr dunkler zugiger Straßenschluchten verwandelt, die nur mittags kurz von der im Zenit stehenden Sonne einmal kurz beschienen werden. Baut jemand sein Hochhaus freiwillig kleiner als die Maximalhöhe, kann er die fehlenden Meter an Nachbar-Bauherren verkaufen, da diese dann den Betrag über die erlaubte Höhe bauen dürfen. Weil das Nachbargebäude kleiner ist, gleicht es sich wieder aus. Klingt kapitalistisch, oder? Nicht wirklich – die erlaubte Bauhöhe ist ja willkürlich festgelegt. Dieses Verwaltung-Planelement der Wirtschaft stört den erfolgreichen Kapitalismus der USA aber nicht wirklich, weil es nur ein paar Quadratkilometer voller Wolkenkratzer betrifft.

Anders sieht es dagegen in Europa aus. Die Deutsche Bahn bewirbt ihre ICE-Züge bekanntlich mit dem Slogan „CO2-neutral“, obwohl der Strom zum Gutteil aus dem größten Kohlekraftwerk Europas in Mannheim kommt. Der Slogan ist juristisch trotzdem möglich, da die DB Klimazertifikate von norwegischen Wasserkraftanbietern kauft, die schon Jahrzehnte die natürliche Energiequelle des Landes nutzen, auch ganz ohne Weltuntergangstheorie. Diese Zertifikate stellen die „Luftrechte“ der Klima-Profiteure dar. Sie fungieren praktisch als Aktien, die Spekulanten wie Gretas Vater, Svante Thunberg, an eigenen Börsen handeln können. Man kauft also die Papiere und beobachtet die Marktpreise. Manche Schelme können durch gezielte PR mit kleinen behinderten Mädchen die Nachfrage sogar selbst steuern (ist das nicht Insiderhandel?).

Was sagt Annegret Kramp-Karrenbauer zum Thema? Zitat:

Im Sinne einer umfassenden Nachhaltigkeit denken wir dabei konsequenten Klimaschutz zusammen mit Sozialem und Wirtschaft. Unsere Leitlinien sind daher Innovationen und Technologieoffenheit statt Verbote und Verzicht. Wir wollen daß Deutschland beim Klimaschutz einen Innovationsturbo zündet. Für diese Ziele wollen wir mit einem Zertifikatehandel auch in den Bereichen Gebäude und Verkehr den CO2-Ausstoß marktorientiert wirksam deckeln. Damit wären weitergehende Emissionsvorgaben für diese Einzelsektoren nicht mehr erforderlich.

Aber kann die Wirtschaft selber über CO2-Mengenvorgaben entscheiden? Nein, die Mengen werden planwirtschaftlich von Behörden vorgegeben. Nichts anderes sind CO2-Zertifikate, Vorgaben. Nicht einmal den dadurch staatlich initiierten Sekundärmarkt für Zertifikatehandel lässt das Klimakabinett zu, denn es sollen Mindestpreise staatlich festgelegt werden. Apropos Mindestpreise: Wetten, dass die Zertifikate dieses Mal nicht unentgeltlich an die betroffenen Branchen ausgegeben werden, sondern zum Mindestpreis? Deshalb waren doch SPD, Schellnhuber, DIW & Co auf die Mindestpreise so scharf – eine verdeckte CO2-Steuer, ohne dass sie so heißt. Gleiches treibt der Staat mit der Versteigerung der Mobilfunklizenzen.

Neben der Mengenbegrenzung durch Zertifikate verteidigt AKK einen noch weiteren Ausbau der Technologie-Förderung, zum einem „beim Kauf eines E-Autos“ (und anderes), zum anderen durch die Beibehaltung des EEG, dem „durch die Nutzung von Ausschreibungsmodellen“ ein marktwirtschaftliches Etikett umgehängt wird. Als ob es der Staat besser wüsste als der Markt, was die effizienteste CO2-Minderungsmöglichkeit ist. Dabei sind sich alle Ökonomen einig, dass durch eine Technologieförderung die Steuerungswirkung des CO2-Zertifikatehandels konterkariert wird.

Woher wissen Kramp-Karrenbauer oder das Klimakabinett, was „im Bereich von Klima und Ressourcen“ der richtige Preis ist, der die „tatsächlichen Kosten ihrer Nutzung beziehungsweise Schädigung“ abbildet? Ein angemaßtes Wissen nach dem unguten Vorbild der vormaligen staatlichen Plankommission, die in bester Absicht z.B. den Brotpreis so niedrig festsetzte, dass es effizient war, Brot als Viehfutter einzusetzen… Das nennt die Dame dann auch noch soziale Marktwirtschaft; Ludwig Erhard dürfte sich im Grab herumdrehen ob dieses pseudomarktwirtschaftlichen Geschwurbels. AKK ist die würdige Nachfolgerin der ehemaligen Großen Vorsitzenden; zumal bezweifelt werden darf, daß Kanzlerin Merkel ihre dominante Position in der Partei verloren hat. Es gab schon einmal einen „Großen Vorsitzenden“, der Kinderhorden instrumentalisierte für seinen Großen Sprung nach vorn; er war ebenso überzeugt, das sei „ökonomisch erfolgreich“ und würde China „als Exportnation eine Reihe von vielversprechenden Geschäftsfeldern eröffnen“ – am Ende stand Massenverarmung eines ganzen Landes. Die „Marktwirtschaftler“ der Union werden das sicher auch noch schaffen.

Quelle

Während Rentner Flaschen sammeln: Merkel verspricht Indien eine Milliarde

.….Schaden von ihm wenden ….was mag damit nur gemeint sein?

Indien gehört heute zu den aufstrebendsten Wirtschaftsnationen. Das Land leistet sich Flugzeugträger und gilt als Atommacht – d. h. Indien verfügt über Kernwaffen und die dafür geeigneten Trägersysteme. Das Land ist inzwischen weit davon entfernt, ein Entwicklungsland zu sein. Indien ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht Asiens. Dennoch hat Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Indienbesuch am Wochenende dem Land zugesagt, es mit einer Milliarde Euro für „grüne Mobilität“ zu unterstützen.

„Vor dem Hintergrund einer extremen Smog-Lage in Neu-Delhi“ sagte Merkel das Geld für den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu. Das Geld solle innerhalb der nächsten fünf Jahre in grüne Mobilität in den indischen Städten fließen, sagte Merkel am Samstag. Für 200 Millionen Euro sollen zum Beispiel Diesel-Busse in Südindien durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. „Jeder, die Verschmutzung in der Hauptstadt gesehen habe, könne darin ein Argument für diesen Schritt sehen“, sagte Merkel.

Erst vor wenigen Tagen machte die Bundeskanzlerin Schlagzeilen, als sie der Wirtschaftsmacht China 710 Millionen Dollar für „Entwicklungshilfe“ zusagte. Watergate.tv berichtete. Die Meldungen stehen im krassen Widerspruch zu den Meldungen, die vergangene Woche zu uns hereinflatterten. Da war in der „FAZ“ die Rede von einem „sagenhaften Investitionsrückstau“ an überfälligen Infrastrukturmaßnahmen in einer Größenordnung von 450 Milliarden Euro. Auch die deutschen Rentner dürften sich fragen, weshalb „Spenden“ in solchen Größenordnungen an offensichtlich reiche Länder verteilt werden, während jeder Zweite nicht weiß, wie er über die Runden kommen soll, Flaschen sammeln und zur Tafel gehen muss, um nicht zu verhungern.

In Deutschland versinken Autobahnen im Verkehrschaos, Brücken sind wegen Einsturzgefahr nicht mehr befahrbar und die mangelnde Verlagerung des Güterverkehrs sind nur wenige der Probleme, unter denen man hierzulande zu leiden hat. Die Kanzlerin scheinen reale Probleme nicht zu interessieren. Stattdessen will sie noch 54 Milliarden Euro – natürlich aus Steuergeldern – für den „Klimaschutz“ investieren, während die Autoindustrie aufgrund der „Feinstaub“- und „CO2-Hysterie“ zugrunde gerichtet wird.

Die Milliarden, die Merkel im Ausland verschleudert, werden in Deutschland dringender denn je gebraucht. Doch Frau Merkel hat selbst bei der Verabschiedung von Mario Draghi dessen Geldpolitik in den höchsten Tönen gelobt. Eine Politik, die nicht die deutschen Sparer um über 350 Millionen Euro beraubt hat, sondern die zu einem gigantischen Finanz- und Eurocrash in Europa führen wird. Viel offensichtlicher kann man ein Land nicht zerstören – mit Absicht, versteht sich. Hier finden Sie weitere Beispiele. Anzeige

Enthüllt: WARUM die Elite unser Land JETZT verlässt!

Ein Geist geht durch die Schönen und Reichen Deutschlands. Sie verlassen nach und nach unseren Staat. Wissen sie etwas, was wir nicht wissen?

Sie fliehen vor einer bisher fast unbekannten Gefahr. Wir lüften den Vorhang. Wegen DIESER GEFAHR verlässt die Elite unser Land! Auch SIE müssen sich schützen!

Quelle

Bundespräsident Steinmeier mischt sich wieder parteipolitisch ein

Der Verpflichtung zur parteipolitischen Neutralität des Bundespräsidenten ist Frank-Walter Steinmeier von Anfang an nicht nachgekommen.

Die SED-PDS-DIE LINKE kann von nun an ein Zertifikat des parteiischen Bundespräsidenten Steinmeier vorweisen: demokratisch unbedenklich bis empfehlenswert.

Die FAZ kleidet das in eine Frage: „Wollte der Bundespräsident damit sagen, dass es sich bei der Thüringer Linkspartei eigentlich um eine bewahrende, also konservative“ Partei handele, sich die CDU also nicht so haben soll?“

em stimmen wir zu, nicht aber seiner Schlussfolgerung: „Die CDU wird darüber nicht erfreut sein.“ Damals wie heute leistet Steinmeier hier Auftragsarbeit für Merkel. Der Verpflichtung zur Unparteilichkeit des Bundespräsidenten ist Steinmeier von Anfang an nicht nachgekommen.

Quelle

Der Giga- und Tera-Betrug von Offshore-Windenergie

Windpark vor der Ostseeküste Dänemarks. Bild: CFACT

Paul Driessen
[Vorbemerkung: Alle Einheiten sind in europäische Maßeinheiten umgerechnet angegeben.]
Kann eine auf Klimakrisen-Alarmismus beruhende Politik gegen fossile Treibstoffe noch geisteskranker sein als dies hier?
Mit etwas, das man als Halloween-Trick von gigantischen Ausmaßen beschreiben könnte, hat die Internationale Energie-Agentur IEA jetzt hinaus posaunt, dass „erneuerbare, nachhaltige“ Energieerzeugung während der nächsten zwei Jahrzehnte „explodieren“ werde. Mit Sicherheit wird das bei Onshore-Wind und Solar so sein – noch mehr aber für Offshore-Wind. Soweit die IEA.

Offshore-Windenergie deckt derzeit gerade 0,3% der globalen Energieerzeugung“, sagte der geschäftsführende Direktor der IEA Fatih Pirol. Aber „Windfarmen“, welche sich nicht weiter von der Küste entfernt befinden als 60 km und wo das Wasser nicht tiefer als 60 m ist, könnten 36.000 Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen, wie er uns versichert. Das ist deutlich mehr als der derzeitige globale Bedarf von 23.000 Terawattstunden, heißt es seitens Birol und dem neuen IEA-Report.

Tatsächlich sei das Potential für Offshore-Windenergie den Behauptungen der IEA zufolge so groß, dass die entsprechende Industrie in 20 Jahren von heute an15 mal größer sein wird als im Jahre 2019 – und dass pro Jahr 1 Milliarde Dollar an Investitionen fließen werden (womit wohl die Brosamen der Regierung in Gestalt von Garantien und Subventionen gemeint sind). Der Boom wird sich ergeben aus niedrigeren Kosten pro Megawatt, größeren Turbinen und Technologischen Entwicklungen wie etwa schwimmende Plattformen für die Turbinen, sagt die IEA.

Wind-„Farmen“? Wie eine niedliche, rustikale Familienfarm wie Old McDonald? Will man mich veralbern? Es wären massive Offshore-Stromfabriken mit Tausenden, wenn nicht Millionen von Turbinen und Rotorblättern 150 bis 200 m über den Wellen. Nur ein einschlägig Verrückter, ein geborener Lügner, ein wahrer Gläubiger oder ein nach Kampagnen-Geld Gierender könnten sich vielleicht hinter diesen IEA-Hype stellen – oder diese Windenergie-Fabriken erneuerbar, nachhaltig oder öko-freundlich nennen.

Sie alle müssten dringend einen weiteren Eimer eiskalter Energie-Realitäten über ihren Kopf gegossen bekommen – zusätzlich zu diesen hier, hier und hier [die letzten beiden in deutscher Übersetzung jeweils hier und hier]. Falls die Welt dieses idiotische Schema abkauft, müssen wir alle in Zwangsjacken gesteckt werden.

Ich habe schon sehr oft betont, Wind und Sonnenschein mögen gratis, erneuerbar, nachhaltig und öko-freundlich sein. Aber die Turbinen, Solarpaneele, Fernleitungen, Landverbrauch, Rohmaterialien und tote Vögel sind keineswegs gratis, um diese weit verstreute, intermittente und vom Wetter abhängige Energie abzugreifen, und das ist absolut nicht vorteilhaft für die Menschheit.

Eine einzige 1,8-MW-Onshore-Windturbine erfordert über 1000 Tonnen Stahl, Kupfer, Aluminium, seltene Erden, Zink, Molybdän, auf Petroleum basierende Kunststoffe, Beton und andere Rohmaterialien. Eine 3-MW-Version erfordert sogar 1550 Tonnen dieser nicht erneuerbaren Materialien.

Mit groben Überschlags-Rechnungen (hier und hier) braucht man als Ersatz nur für die jetzigen Erzeugungsarten von Strom mittels Kohle- und Gaskraftwerken für Benzinfahrzeuge, Hochöfen usw. Folgendes: etwa 14 Millionen 1,8-MW-Onshore-Turbinen, die sich über 1,8 Milliarden Acres erstrecken, etwa 15 Milliarden Tonnen Rohmaterialien, Tausende neuer oder erweiterter Minen weltweit sowie Tausende zumeist mit fossil erzeugtem Strom betriebene Fabriken, die an 365 Tagen, 7 Tagen pro Woche und 24 Stunden pro Tag in verschiedenen auswärtigen Ländern (da wir sie in den USA nicht genehmigen würden) laufen müssen, um diese gesamte Ausrüstung herzustellen.

In jenen Übersee-Minen sind derzeit Zehntausende Väter, Mütter und Kinder „beschäftigt“ – zu Sklavenlöhnen.

Kann sich jemand vorstellen, was man braucht, um Offshore-Windturbinen mit 36 Milliarden Megawattstunden zu errichten, zu installieren und zu warten … in 6 bis 60 m tiefem Wasser … viele auf schwimmenden Plattformen und stabil genug, um monströse, 180 m hohe Turbinen tragen zu können … angesichts von Wind, Wellen, Salzgischt, Stürmen und Hurrikanen?

Die Auswirkungen auf festen Boden … und Meere … wären monumental, unerträglich – und sehr nachhaltig.

Außerdem kam eine neue Studie – erstellt durch das Unternehmen, welches mehr industrielle Offshore-Windanlagen hergestellt hat als jedes andere Unternehmen auf der Welt – zu dem Ergebnis, dass Offshore-Windturbinen in Wirklichkeit viel weniger Strom erzeugen als zuvor berechnet, erwartet oder behauptet! Ursache hierfür ist, dass jede Windturbine die Windgeschwindigkeit für jede andere Turbine verringert. Natürlich bedeutet das sogar noch mehr Turbinen, schwimmende Plattformen und Rohmaterial.

Mehr Turbinen bedeuten, dass zahllose Seevögel geschreddert werden und ungezählt und unzählbar unter den Wellen verschwinden. Der wuchernde Dschungel fester und schwimmender Turbinen wird den Schiffsverkehr massiv behindern, und der konstante Lärm durch Vibration der Türme wird das Navigationssystem von Walen und anderen Meeressäugern durcheinander bringen. Die Sicht-Beeinträchtigung wird signifikant sein. Und dann sind da auch noch die tausende Kilometer langen Unterseekabel, welche den Strom in Fernleitungen auf dem Festland einspeisen.

Karten der Gebiete mit den besten Windbedingungen in den USA zeigen, dass sich diese Gebiete konzentriert in der Mitte des Kontinents befinden – genau entlang der Flugrouten von Monarchfaltern, Gänsen, Schreikranichenn und anderen fliegenden Spezies; entlang der Küsten des Pazifiks und des Atlantiks.

Küstennahe Staaten und dort vor allem die großen Städte neigen dazu, Brutstätten der Klima-Angst und Wind/Solar-Aktivismus zu sein. Tatsächlich haben viele Green New Deal-Gouverneure der Demokraten vorgeschrieben, dass bis zum Jahre 2040 oder 2050 zu 100% „saubere, erneuerbare, nachhaltige, öko-freundliche“ Energiequellen zu nutzen seien. Kalifornien, Oregon und Washington im Westen … und Maine, New York, New Jersey, Connecticut und Virginia im Osten sind bemerkenswerte Beispiele. Die Liebesaffäre der IEA mit Offshore-Windenergie ist also sicher verständlich. Natürlich wären auch die Anrainer-Staaten der Großen Seen exzellente Kandidaten für feste und schwimmende Turbinen auf den Seen.

Wenn soweit ist, diese ambitionierten „Erneuerbare-Energie-Ziele“ zu implementieren, werden Widerstand und Verzögerungen exponentiell zunehmen. Ein Windprojekt in Massachusetts für 170 Offshore-Windturbinen sollte eigentlich im Jahre 2001 in Betrieb genommen werden. Man ist jetzt bei 130-MW-Riesenturbinen angekommen, wobei das US-Innenministerium Genehmigungen erneut verzögert und nach „weiteren Untersuchungen“ verlangt. Die Reaktion der Küstenanwohner auf die Realität Tausender Turbinen könnte sehr gut die Hinwendung zu fossilen Treibstoffen und Kernkraft für immer sein.

Der tatsächliche Strom-Ausbeute erreicht kaum einmal die Höhe der in der Werbung angegebenen Leistung. Oftmals beträgt die nur 20% oder noch weniger, abhängig von den Aufstellorten – und sie versagen vollständig an den heißesten und kältesten Tagen, wenn der Strombedarf am höchsten ist. Während der Hitzewelle des Jahres 2006 in Kalifornien beispielsweise erzeugten Turbinen lediglich 5% der Nennwert-Kapazität. In Texas liegen die Wind-Kapazitätsfaktoren allgemein bei 9% bis 12% (wenn sie nicht auf Null bis 4% während heißer Sommermonate sinken).

Die tatsächliche Leistung des Stromes von Turbinen sinkt um 16% pro Betriebs-Dekade – und offshore sieht es noch schlimmer aus wegen Stürmen und Salzgischt. Das Entfernen obsoleter Offshore-Turbinen erfordert gigantische Schwimmkräne und fast perfektes Wetter. Kosten und Schwierigkeiten multiplizieren sich mit der Größe der Turbine, mit zunehmender Distanz von der Küste und je nachdem, ob Beton-Fundamente und Stromkabel entfernt und/oder der Meeresboden in seinen ursprünglichen Zustand gebracht werden muss, wie es heute für Öl- und Gas-Operationen vor den Küsten vorgeschrieben ist.

Das Zerlegen von 90 Meter hohen Türmen (oder noch höher) und von 60 Meter langen Rotorblättern (oder noch länger) der Offshore-Turbinen sowie der Transport der Bruchstücke zu Mülldeponien und Schrottplätzen ist kein Kinderspiel. Auch das Recycling der Rotorblätter ist schwierig, weil sie aus Fiberglas, Karbon-Fasern und Ölharzen bestehen. Sie zu verbrennen setzt gefährlichen Staub und giftige Gase frei und sollte daher verboten werden.

Die Kosten für Rückbau und Entsorgung können leicht Millionen Dollar pro Offshore-Turbine erreichen, und viele Milliarden Dollar für jede Wind-„Farm“ von industrieller Größenordnung. Aber man sollte es den Windenergie-Betreibern nicht einfach gestatten, ihre Hinterlassenschaften einfach liegen zu lassen,wie sie es mit kleineren Turbinen in Hawaii und Kalifornien schon gemacht haben.

Unter dem Strich: Aus jedweder ökonomischen, umweltlichen, Rohmaterial- und Energie-Perspektive ist Offshore-Windenergie einfach unhaltbar. Es ist an der Zeit für Politiker, Umweltaktivisten und Industriebosse, Offshore-Wind nicht länger als Zaubermittel für den Ersatz fossiler Treibstoffe zu verkaufen (genauso wie Onshore-Wind und Solar).

Autor

Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death

Link: https://www.cfact.org/2019/11/04/the-giga-and-terra-scam-of-offshore-wind-energy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Quelle

Gau im Illusionsreaktor (3) – den Wahnsinn anschaulich machen

Wäre die Atmosphäre so hoch wie der Eiffelturm, läge Deutschlands CO2 Anteil bei der Dicke eines Blattes Papier.

von Manfred Haferburg
Der physikalische Unsinn der Energiewende begann schon mit den Namen „Erneuerbare Energie“. Energie kann nach den Hauptsätzen der Wärmelehre nämlich nicht erneuert werden. Und sie lässt sich auch nicht wenden.

Ich will hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, davon gibt es bereits genug. Ich will versuchen, mit einigen einfachen Vergleichen den Energiewende-Unfug auch denen verständlich zu machen, die sonst nichts mit Physik am Hut haben. Und ja, natürlich hinken meine Vergleiche. Ich werde trotzdem versuchen, mal eben kurz zu erklären, wie das Stromnetz funktioniert, was Energiedichte ist und was die deutsche CO2-Reduzierung zur Weltrettung beitragen kann – deshalb ist es ein langer Artikel geworden.

Fangen wir damit an, ob das Ziel der Deutschen Energiewende, den CO2-Ausstoss in Deutschland zur Rettung des Klimas um irgendeine Prozentzahl – seien es 60 oder gar 96 Prozent – zu senken, überhaupt Sinn macht. Kann das vergleichsweise kleine Deutschland nennenswert zur weltweiten Klimarettung beitragen?

Der Eiffelturm und ein Blatt Papier

Die Atmosphäre besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff und zu 21 Prozent aus Sauerstoff – das sind 99 Prozent. Argon, Dämpfe und Spurengase machen 0,93 Prozent aus. Jetzt sind wir sozusagen beim DDR-Wahlergebnis: 99,93 Prozent, immer noch ohne CO2.

Video von Hannes Stein zu dem Verhältnissen des Spurengases CO2 zur Masse der anderen Bestandteile der Atmosphäre. Um jedem Hinweis auf die Wirkung von Giften in geringsten Mengen vorab zu begegnen. CO2 ist chemisch fast völlig inaktiv, und physikalisch auch nur sehr selektiv (2 schmale IR Banden) wirksam. Ein möglicher Giftvergleich führt als bewusst in die Irre.

Nur 4.000 von 10 Millionen Molekülen in der Atmosphäre sind CO2, das sind 0,04 Prozent. Von den 4.000 CO2-Molekülen sind 120 menschengemacht. Von diesen 120 menschengemachten CO2-Molekülen stammen drei (3) aus Deutschland, das sind 0,00003 Prozent der Atmosphäre. Drei CO2-Gasmoleküle von 10 Millionen Gasmolekülen in der Atmosphäre sind Gasmoleküle aus Deutschland. Der deutsche Beitrag zum weltweiten CO2 ist so viel, wie ein Blatt Papier im Vergleich zum Eiffelturm.

Um sich das bildlich vorstellen zu können, machen wir mal einen Höhenvergleich daraus: Wenn die Erdatmosphäre so hoch wie der Eiffelturm (324 m) wäre, dann wäre

  • Stickstoff etwa 253 m hoch, so wie der Messeturm in Frankfurt.
  • Sauerstoff wäre 68 m hoch, so etwa wie die Thomaskirche in Leipzig.
  • Argon und die Spurengase wären 3 m hoch, wie das Goethe-/Schiller-Denkmal in Weimar.
  • CO2 wäre so hoch wie ein Kugelschreiber, etwa 13 cm.
  • Und der deutsche Anteil am CO2 wäre so hoch wie ein Blatt Papier, nämlich 0,1 mm.

(Danke an die Ersteller dieses sehenswerten Videos)

Deutschland will eine gigantische energetische Transformation einleiten, die das gesamte Leben der Gesellschaft umkrempelt und möglicherweise zur De-Industrialisieung führt: wegen 0,00003 Prozent CO2? Die Welt wird jedenfalls auch dann nicht gerettet werden, wenn Deutschland sich samt seiner Bevölkerung aus unergründlichen Gründen plötzlich in CO2-freie Luft auflösen würde.

Wie funktioniert ein Stromnetz?

Wenn Deutschland dennoch eine Dekarbonisierung der Stromerzeugung versuchen will – ist es dann technisch möglich, die Versorgungssicherheit ohne großtechnische Speicher zu gewährleisten?

Waren Sie, lieber Leser, schon einmal in einem alten Fabrikmuseum? Da gibt es eine große Welle mit vielen Riementreibrädern unter der Decke – so lang wie die ganze Werkhalle. Diese Welle dreht sich mit konstanter Drehzahl, angetrieben von einer Dampfmaschine über einen Riementrieb auf der einen Seite. Diese Welle versinnbildlicht das Stromnetz. Das Netz stellt physikalisch eine starre Welle dar, die sich mit 50 Umdrehungen pro Sekunde im ganzen Land – von München bis Hamburg – überall gleich dreht. Die Stromnetzwelle wird von tausenden „Dampfmaschinen“ – den Kraftwerken – angetrieben, und Millionen Verbraucher können, ohne zu fragen, beliebig Verbraucher zuschalten.

In unserem Museum stehen unter der Welle in Reih und Glied die Werkzeugmaschinen. Das sind die Verbraucher. Jeder Arbeiter in der Halle kann jetzt bei Bedarf den Treibriemen seiner Maschine auf die sich drehende Welle werfen (daher kommt der Ausdruck: „den Riemen auf die Orgel werfen“) und somit Last abnehmen – also in unserem Sinne Strom verbrauchen. Rein physikalisch sinkt jetzt durch die neue Belastung die Drehzahl der Welle. (Etwa wie bei einem Auto, das plötzlich den Berg hoch muss). Die Dampfmaschine „gibt etwas mehr Gas“, der Fliehkraftregler öffnet die Dampfzufuhr und hält die Drehzahl konstant.

Wenn jetzt viele Arbeiter gleichzeitig den Riemen auf die Orgel werfen, dann MUSS die Dampfmaschine stark genug sein – und zwar sekundengenau – um die Drehzahl konstant zu halten, sonst dreht sich die Welle durch die Überlast immer langsamer. (Das ist wie beim Auto: Wenn der Motor nicht genug Leistungsreserve für den Berg hat, geht die Drehzahl runter und der Motor wird eventuell „abgewürgt“).

Wie man das Netz „abwürgen“ kann und was dann passiert

Bei unserem Stromnetz darf sich die Welle aber nur minimal langsamer als 50-mal pro Sekunde drehen, schon bei unter 49 Umdrehungen pro Sekunde fallen ganze Teile des Netzes aus, bei 47,5 U/sec wird es „abgewürgt“ – die Kraftwerke fallen aus, es kommt zum Blackout.

Das System muss so ausgelegt werden, dass sich die Drehzahl unserer „Netzwelle“ weder nach oben oder nach unten ändert, sonst bricht das Netz zusammen, und es gibt einen Blackout. Beim Blackout fällt die Dampfmaschine aus, die Welle bleibt stehen und nichts geht mehr. Die Netzbetreiber können ein Lied davon singen, was bei Halbzeitpausen von populären Fußballspielen im Netz passiert, wenn Millionen von Zuschauern plötzlich in Klo oder Küche Licht anmachen und Kaffeekessel oder Bratpfanne anwerfen.

Das bisherige Stromnetz war für solche Belastungsschwankungen ausgelegt. Große Kraftwerke konnten wetterunabhängig Tag und Nacht Grundlast liefern und die Welle konstant drehen. Die Belastungsschwankungen wurden durch Mittel- und Spitzenlastkraftwerke vom Netzbetreiber sauber ausgeregelt, die Netzwelle drehte sich konstant mit 50 Umdrehungen pro Sekunde, egal was die Kunden machten.

Wenn Kunden von launischen Stromquellen abhängig werden

Deutschland hatte eine der zuverlässigsten Stromversorgungen der Welt und Stromausfälle waren unbekannt – der Strom kam in Deutschland seit mehr als 50 Jahren aus der Steckdose. Durch die Energiewende wird nun die ganze Funktionalität des Netzes umgebaut. Das Netz muss jetzt in die Lage versetzt werden, den Strom von abertausenden kleinen Stromquellen wie Windräder und Solardächern „einzusammeln“ und dann wieder an Millionen Kunden zu verteilen und dabei immer die 50 Umdrehungen pro Sekunde einzuhalten. Die „erneuerbaren“ Stromquellen sind dazu noch wetter- und tageszeitabhängig. Jetzt machen also nicht nur die Kunden im Stromnetz, was sie wollen, sondern auch noch die Stromerzeuger. Wo früher fünfmal im Jahr eingegriffen werden musste, sind es heute tausende Male.

Mit jedem Windrad, was ans Netz geht, wird dessen konstante Drehzahlregelung des Stroms schwieriger. Mit jedem Großkraftwerk, das vom Netz geht, wird die Unsicherheit der Versorgung größer. Bei Flaute oder Dunkelheit reicht die Erzeugung nicht mehr und die Drehzahl geht runter. Ohne Großkraftwerke könnten nur noch die Nachbarn, die Strom noch mit Kernkraft oder Kohle herstellen, die Versorgungslücken ausgleichen. Anders wäre es, wenn es großtechnische Stromspeicher gäbe, was mitnichten der Fall ist. Die einzige Möglichkeit: Der Strom muss für die Verbraucher rationiert werden, anders geht es nicht. Wer etwas anderes behauptet, hat in Physik nicht aufgepasst oder schwindelt.

Der gern gepflegte Mythos der Energiewende: „Irgendwo ist immer Wind“ ist ungefähr so wahr, wie der Slogan „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. Eine umfassende Auswertung der Wetterdaten über viele Jahre durch die VGB (Vereinigung der Grosskesselbetreiber) ergab, dass es durchaus und nicht selten europaweite Dunkelflauten gibt (hier und hier, beide Studien können komplett heruntergeladen werden).

Für eine der nicht seltenen zweiwöchigen Dunkelflauten würde man zur Stromversorgung Deutschlands 21 Terawattstunden Speicherkapazität benötigen. Es sind aber nur 0,04 Terawattstunden vorhanden. Das sind die 36 deutschen Pumpspeicherwerke – alle anderen Speicher tragen gar nicht messbar bei. Um also die zweiwöchige Dunkelflaute zu beherrschen, benötigt man zusätzlich 17.500 Pumpspeicherwerke der gängigen Größe, die es nicht gibt und die man auch schon auf Grund geologischer Gegebenheiten in Deutschland nicht bauen kann.

Schweinshaxe oder Gemüsebrühe – was stillt den Hunger?

Die „erneuerbaren“ Energien haben neben ihrer Unzuverlässigkeit noch ein weiters schwerwiegendes Problem. Sie haben eine niedrige „Energiedichte“. Was ist das nun wieder? Das lässt sich am besten am Vergleich mit gutem Essen festmachen.

Die mittelalterlichen Energiequellen Sonne und Wind haben eine extrem niedrige Energiedichte. Es braucht riesige Geräte oder Flächen, um damit wenig Strom erzeugen zu können. Das ist vergleichbar mit einer Gemüsebrühe ohne Gemüse – man muss die Brühe literweise löffeln und wird nicht satt. Deshalb waren die Menschen im Mittelalter im wahrsten Sinne des Wortes energiehungrig. Auch die biologischen Energieträger Holz und Energiepflanzen haben eine niedrige Energiedichte – zu vergleichen mit einer dünnen Gemüsesuppe, die nicht vorhält. Wegen der niedrigen Energiedichte braucht man für die Versorgung von Bioreaktoren so riesige Anbauflächen.

Die fossilen Energieträger Öl und Kohle, auch Erdgas unter Druck, haben eine recht gute Energiedichte, vergleichbar mit einer reichhaltigen Erbsensuppe mit Speck und Würstel. Man wird satt und es hält vor. Mit einem Tank Diesel können Autos tausend Kilometer fahren.

Die höchste bekannte Energiedichte hat die Kernenergie. Das ist wie Grillhaxe mit Buttercremetorte und Schlagobers obendrauf. Die Energiedichte von Uran ist extrem hoch. Die Spaltung von 1 kg Uran setzt ca. 24.000 Megawattstunden = 24 Millionen Kilowattstunden Wärme frei – gleich viel wie die Verbrennung von ca. 3.000 Tonnen Steinkohle.

Die Energiedichte der „Erneuerbaren“ lässt sich kaum noch verbessern, sie ist physikalisch begrenzt. Selbst in der Sahara um die Mittagszeit kommt nur eine bestimmte Menge Sonnenlicht pro Quadratmeter an. Da hilft auch der revolutionärste Kollektor nichts, mehr als ankommt, kann nicht herauskommen – sonst wäre es ein Perpetuum mobile. Im gängigen Szenario der Bundesregierung erfordert allein die in der Planung „onshore“ angesetzte Windenergie im Mittel – über Stadt und Land verteilt – alle 2.5 Kilometer im Raster ein Windrad. Für die Sonnenenergie sind zusätzlich Solarzellen mit einer Zellenfläche von mehr als tausend Quadratkilometern erforderlich. Dies, obwohl alle Vorteile der „Sektorkopplung“ (Kraft-Wärmekopplung, Wärmepumpen und Speicher usw.) in die Schönrechnung schon einbezogen sind. Wie realistisch so etwas ist, mag jeder selbst beurteilen.

Immer neue Wunderwaffen werden angekündigt

Merkel fordert nun eine „nationale Kraftanstrengung“ zur Bewältigung der „Riesenaufgabe des Kohleausstiegs“. Eifrigst strengen sich die Medien an und künden, im Wochentakt und ohne rot zu werden, von immer neuen Energiewendewunderwaffen, von der Schusterkugel bis zum Raschelkraftwerk.

Ein paar Beispiele für Hoffnungsträger der Energiewende:

Da wäre die Kernfusion. Nur, da gibt es die „Haferburgsche Fusionskonstante“. Die besagt, dass es noch genau 50 Jahre bis zur Industriereife dieser Technologie dauert – unabhängig vom Zeitpunkt der Betrachtung (Ironie aus). Und ich möchte sehen, was die Grünen dazu sagen, wenn Deutschland den Bau des ersten großen Kernfusionsreaktors bei Stuttgart plant.

Oder – es klingt wunderbar: Aus überschüssigem Windstrom Wasserstoff erzeugen, der zum Beispiel in Brennstoffzellen eingesetzt werden kann. Oder gar in einem weiteren Schritt, der Methanisierung, Gas erzeugen, das gleichzeitig einen riesigen Speicher darstellen kann, wenn wir einmal eine Dunkel-Flaute über zwei Wochen haben. Dieses Gas dann wieder zu verbrennen („Rückverstromung“) ohne erneuten CO2-Ausstoß – das sind die großen Pläne. Auch künstliche Kraftstoffe mit hoher Energiedichte letztlich aus Ökostrom herzustellen, wäre eine tolle Idee. Brecht sagt dazu:

„Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch ‚nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.“ 

Ich habe ein Problem mit Verfahren mit extrem niedrigem Wirkungsgrad, wie bei der Elektrolyse, der Methanisierung oder gar der „Rückverstromung“. Wirkungsgrade der Umwandlungsketten multiplizieren sich nun einmal und wenn am Ende 0,25 herauskommt, kann man das als Ingenieur nicht gut finden – weil es nicht bezahlbar ist. Eine Kilowattstunde kostet dann beim Kunden mehr als einen Euro statt 30 Cent. Und ich habe ein Problem damit, dass der Wasserstofftank eines Autos 300 Bar aushalten oder auf minus 250 Grad Celsius gekühlt werden muss, um auf akzeptable Reichweiten zu kommen.

Neckarsonne – der größte Mogelantrieb der Welt

Mal eine kleine Anekdote, wie Sie mit Halbwahrheiten bei der Energiewende veräppelt werden: Haben Sie schon mal von dem Projekt des „Heidelberger Solarschiffes Neckarsonne“ gehört?  Die Medien jubeln: „Der weltweit größte Solarkatamaran auf dem Neckar. Angetrieben von der Kraft der Sonne gleitet er bei 50-minütigen Rundfahrten über den Fluss. In den zwei Bistrotheken auf der „Neckarsonne“ gibt es Speisen und Getränke in reichlicher Auswahl. Das Schiff kann auch für besonderes Anlässe, wie Firmen- oder private Feiern, gemietet werden“.

Nun rechnen wir mal nach: Ein Haarfön oder ein Tauchsieder haben typisch 2.000 Watt (2 kW) Leistungsaufnahme. Das Heidelberger „Solarschiff Neckarsonne“ benötigt bei voller Fahrt 54 kW. Um die zu erzeugen, verfügt es über ca. 20 Quadratmeter Solarzellen, die mit schrägem Lichteinfall bestenfalls 1 kW beisteuern. Das reicht nicht für einen Haarfön und kaum für die Bordküche. Das Solarschiff gleitet also komplett mit Energie aus dem öffentlichen Stromnetz für die Ladung seiner Batterien über den Fluss – 50 Minuten lang. Dann muss es wieder an die Steckdose.

Zum Glück geht es dem Smart-Grid wie dem BER

Das Zauberwort der Energiewender heißt „Lastmanagement mit dem Smart-Grid“. Frei übersetzt heißt das: Strom gibt es eben nur dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Oder es gibt Strom auf Marken.

Zum Glück geht es dem Smart-Grid wie dem BER, es funktioniert nicht. Sollte es eines Tages wirklich mal funktionieren, gäbe es Stromtarife je nach Wind und Sonne. Ihr Smartmeter-Zähler zu Hause würde entscheiden, wann ihr Fernseher oder Geschirrspüler läuft oder das Elektroauto geladen wird. Ich überlasse es Ihrer Fantasie, was das für die Verbraucher bedeutet. Nur eines ist sicher – beim Lastmanagement werden Einige gleicher sein als die anderen Gleichen. Für die Industrie ist das teilweise heute schon der Fall, Großverbraucher werden bei Bedarfslücken abgeschaltet – und müssen vom Steuerzahler dafür üppig entschädigt werden. Werden künftig bei Stromabschaltungen zu Hause dann die Steuerzahler vom Steuerzahler entschädigt?

Die Deutsche Energiewende leidet unter einem nicht korrigierbaren Konstruktionsfehler: Ohne eine bezahlbare großtechnische Speichertechnologie ist die stabile Versorgung eines Industriestaates mit Elektroenergie durch Wind- und Solar nicht zu gewährleisten. Diese Speichertechnologie ist noch nicht erfunden. Ohne eine bezahlbare, zuverlässige und großindustriell nutzbare Speichertechnologie muss die Energiewende scheitern. Es sollte uns zu denken geben, dass kein einziges Land der Welt den deutschen Vorreitern folgt – so werden aus Vorreitern schnell vom Klimawahn gepackte Geisterreiter. Ein Wahn, wenn er die Masse erfasst, entfaltet womöglich größere Zerstörungskräfte als eine Atombombe.

Im nächsten Artikel befasse ich mich mit dem wirtschaftlichen Aspekt der Energiewende.

Quelle Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

image_pdf

Trockene Sommer als Weltuntergangsszenario – sind sie wirklich etwas Neues?

Von bdk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1331351

von AR Göhring

Forscher aus dem Bereich Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik der Universität Greifwald weisen nach, daß im Hochmittelalter Trockenheit in der heißen Jahreszeit etwas völlig Normales war. Man sieht: Auch wenn kaum noch ein echter Wissenschaftler ausdrücklich etwas gegen den Klimawahn zu sagen wagt, machen dennoch viele ihre Arbeit ordentlich und liefern viele kleine Mosaiksteine zur Demontage des Schwindels.

Im Frühjahr konnte man den Spitzen-Physiker Harald Lesch bei Markus Lanz im ZDF sagen hören, daß der Klimawandel im Sommer ganz schlimm zuschlagen würde – die Trockenheit des „Rekordsommers“ 2019 würde heftige Auswirkungen haben – besonders auf den Heiligen Deutschen Wald („Waldsterben, ick hör dir trapsen…“). Warum hob Klimalesch derart auf die Trockenheit und die Bäume ab? Wahrscheinlich hatte er die (echten) Prognosen zu den Temperaturen des Sommers 2019 abgefragt und ahnte schon, daß die Hitzephase dieses Jahr kurz ausfallen würde. Der Mai war kühl, und die zweite Augusthälfte ließ den Thüringer abends auch schon wieder frösteln. Da musste natürlich ein anderes Katastrophenszenario her, damit der Bürger nicht wie in den 1980ern anfängt, die Weltuntergangs-Predigten des politmedialen Komplexes mit den eigenen Sinnen zu überprüfen. Den Deutschen Wald killende Trockenheit, das zieht natürlich erst einmal. Den Grimmschen Märchenwald bei Frankfurt/M für Windräder abzuholzen, das interessiert Klimalesch & Komplex natürlich nicht.

Die verkappten Sozialisten schwingen ihre Öko-Klimakeulen mit dem üblichen Trick der hochselektiven Präsentation. Man zeigt einen Eisbären (immer denselben) über Jahre einsam auf seiner Eisscholle. Daß die Scholle fünf Meter neben dem Ufer schwimmt, zeigt der geschickt gewählte Ausschnitt nicht. Wenn einen Sommer die Arktis kräftig taut, wird das gerne gezeigt; wenn sie ein, zwei Winter darauf rekordverdächtig zufriert, wird das vertuscht.

Wie steht es mit der Trockenheit im Heiligen Deutschen Wald 2019? Ist sie echt, oder „interpretiert“? Nun, sie ist wohl echt. Aber warum auch nicht? Im Sommer ist es eben auch in der gemäßigten Klimazone Europas einmal heiß und trocken. Klimalesch & Co. zeigen dann eben mal eine Hitzespitze und behaupten, das sei jetzt der menschgemachte Klimawandel. Kommt ein Kältetal, ist das nur Wetter oder auch Beweis für den Klimawandel, die Extreme werden irgendwie mehr, Sie wissen schon. Die häufigen Normal-Wetterlagen dazwischen nimmt man nicht wahr.

Der Biologe Martin Wilmking und sein Team von der Universität Greifswald in Vorpommern weisen nun nach, daß trockene Sommer vor Tausend Jahren in Norddeutschland nicht selten waren, da wir damals, genau wie heute, ein Warmzeit-Optimum hatten. Übrigens ein deutlich wärmeres als heute, und das ganz ohne Wärmekraftmaschinen, Industrie und Kraftverkehr. Prof. Wilmking und seine Biologen haben sogenannte Proxy-Daten ausgewertet, also nachweisbare Auswirkungen des Klimas in der belebten oder unbelebten Natur. Konkret hat sich das Team Jahresringe in lebenden Buchen und Tausend Jahre alten archäologischen Bauhölzern; das lange etablierte Fachgebiet dazu heißt Dendro-Klimatologie (griech. Dendron – der Baum).

Die Autoren weisen zum wiederholten Male nach, daß in der heutigen Zeit unsere Wälder deutlich schneller wachsen als früher, da ihnen die Landwirtschaft (außerdem Verkehr & Industrie) viel fixierten Stickstoff (Ammonium-Salze) liefert. Der leicht erhöhte CO2-Gehalt der heutigen Luft ermöglicht den Bäumen zusätzlich, die Spaltöffnungen der Blätter für kürzere Zeit zu öffnen und so Wasserverluste einzudämmen. Mit anderen Worten: Unsere Industriezivilisation NÜTZT dem Wald erheblich, indem sie ihm Baustoffe und indirekt sogar Wasser liefert. Für eifrige EIKE-Leser ist das nichts Neues, da wir mehr als einmal darauf hinwiesen, daß der Planet in den letzten Jahrzehnten deutlich grüner geworden ist. Ein paar übersäuerte oder verbrannte Wälder ändern daran gar nichts.

Bezieht man das schnellere Wachstum heutiger Bäume ein, kann man im Vergleich mit den Jahresringkurven der historischen Hölzer darauf schließen, daß es im Hochmittelalter sommers häufig trocken war. Nebenbei: Auch der Rhein, der größte Strom Europas, fiel schon auf Höhe Köln damals durchaus einmal trocken. Nichts Neues unter der Sonne. Und trotzdem war das Hoch- und Spätmittelalter keine Phase des Niedergangs wie das Frühmittelalter. Im Gegenteil, in West- und Mitteleuropa blühte die höfische Ritterkultur. Es gibt in Deutschland, der Schweiz, Böhmen und Österreich mehrere Zehntausend Höhenburgen aus Stein – allein im Saaletal rund um EIKES Heimstatt Jena mehrere. Und fahren Sie einmal mit dem Schiff auf dem Rhein oder der Mosel – überall Ruinen von Steinburgen. Die stammen allesamt aus der Zeit nach 1.000 – vorher gab es fast nur Talburgen aus Holz, die längst verwest sind. Die Steinburgen sind Zeugnis einer deutlich gesteigerten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Europas, die auf das Wärme-Optimum zurückgeht. Die Blüte dauerte bis ins Spätmittelalter, als es wieder deutlich kälter wurde. Politisch korrekte Theorien gehen davon aus, daß die boomende Wirtschaft die Natur überfordert und sich somit selbst abgeschossen habe. Sicherlich nicht falsch; aber ohne die Kälte hätte sich die Natur vom Raubbau schneller erholen können.

Grabfunde, zum Beispiel aus der Nähe von Berlin, beweisen, daß Brandenburger aus der Renaissance-Zeit deutlich kränker waren als ihre Vorfahren im Hoch- und Spätmittelalter. Heißt, Michael Limburgs Bonmot stimmt: „Kalt ist schlecht, warm ist gut.“

Quelle

Wenn es Wissenschaft ist, gibt es keinen Konsens. Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft.«

von Holger Douglas
Immer schön, wenn sich Menschen einig sind. Dann schlagen sie sich wenigstens nicht die Schädel ein. Jetzt sind sich 97 Prozent aller Wissenschaftler einig, dass der Mensch das Klima zerstört habe und die Welt untergehen werde – wenn wir nicht…

Und es sollen sogar manchmal noch mehr sein, eine andere Studie bringt es gar auf eine Einigkeit von 99,96 Prozent aller Wissenschaftler. Wir müssen also auch nicht mehr drüber reden. Für Zweifler gilt: Klappe halten.

Im öffentlichen Rundfunk sollen sie eh nichts mehr sagen dürfen. Die BBC, ehemals ein für seine Seriosität gerühmter Sender, macht es vor und läßt keine »Klimaleugner« mehr ran. Honecker könnte es heute so schön haben.

Also Grund genug, die lästige Debatte zu beenden, den Klimanotstand auszurufen und Autos, Fleisch, Fliegen, Heizung zu verbieten. Für die meisten jedenfalls – eine kleine Gruppe soll dies dennoch weiter dürfen. Einige Orwellsche Schweine sind eben gleicher.

Doch vorher sollte man noch einmal daran erinnern, wie diese schräge Zahl in die Welt gesetzt wurde.

Der Kognitionspsychologe John Cook und seine Mitautoren suchten sich im März 2012 knapp 12 000 Studien aus der Flut wissenschaftlicher Studien aller Disziplinen heraus, die Tag für Tag veröffentlicht werden, in denen die Wörter »global warming« und »global climat change« vorkamen. Die Studien stammten aus den Jahren 1991 bis 2011 und mussten selbst nicht unbedingt etwas mit Klimaforschung im engeren Sinne zu tun haben.

Nun sind auch 12 000 so viele, dass kein Mensch die allein lesen kann. Cook ließ also lesen. Er beauftragte Freiwillige aus einer Art Bürgerinitiative, einem »citizien science project«, die Abstracts der Studien zu lesen und sie in ein Raster einzutragen. Vereinfacht gesagt verwarfen sie rund 66 Prozent der Arbeiten als ohne Position beziehend, rund 33 Prozent legten sie in der Rubrik »bejahend« ab und knapp ein Prozent in der Rubrik »abstreitend« ab.

Cook fand also 3896 Studien mit der Aussage, dass Menschen zur globalen Erwärmung beitragen.

In einem zweiten Durchgang bohrte er nach und befragte noch einmal Autoren, von denen wiederum 35,5 Prozent keine Aussage zur Ursache einer globalen Erwärmung machten.

Also ganz deutlich: Es handelt sich um Studien. Cook und Kollegen befragten nicht rund 12.000 Wissenschaftler, sondern untersuchten Studien. Ein Unterschied, denn in der Regel werden solche Studien immer von mehreren Autoren verfasst, häufig sogar von immer denselben. Das bedeutet: Die Anzahl der realen Autoren ist viel geringer. Cook & Co hätten mehrfache Autorennennungen rausfiltern müssen.

Das also sind jene 100 Prozent, die die Grundlage unserer »97 Prozent« bilden.

Wer große Zahlen liebt, könnte dagegen auch auf 31.487 amerikanische Wissenschaftler verweisen, die eine Petition unterzeichnet haben, in der die Vereinigten Staaten aufgefordert werden, vom Kyoto Protokoll und anderen Klimavereinbarungen zurückzutreten. Denn es gebe keinerlei Beweis für eine menschengemachte Klimaerwärmung.

http://www.petitionproject.org

Jetzt werfen wir noch einen einordnenden Blick auf die Gesamtzahl der Wissenschaftler weltweit, die sich naturgemäß nicht genau angeben läßt. Allein China entließ 2013 über sechs Millionen Hochschulabsolventen. Je nachdem, wer unter die Rubrik »Wissenschaftler« fällt und wie man die Grenze zieht, könnte man von einer Zahl um die 50 Millionen ausgehen. Vielleicht sind es auch noch mehr. Aber das spielt keine Rolle.

Irgendwie scheint da die Zahl jener Wissenschaftler zu verblassen, die von einem menschengemachten Klimawandel ausgehen. Fast hundertprozentige Übereinstimmung sieht anders aus.

Der verstorbene Wissenschaftsautor ( Jurassic Park ) Michael Crichton schrieb übrigens: »Wenn es Wissenschaft ist, gibt es keinen Konsens. Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft.«

Quelle

Statt 80 sind plötzlich 300 Millionen Küsten­bewohner vom Klima­wandel bedroht

Meeresspiegel: Steigt er oder steigt er nicht? Bild: Dietmar Meinert / pixelio.de

Helmut Kuntz
Die schlimmen Folgen des Klimawandels werden immer bedrohlicher und erhöhen sich fast schon täglich. Zumindest, wenn man der sogenannten Wissenschaft des vom Menschen-gemachten Klimas noch glauben würde. Nichts an den Küstenpegeln hat sich unnatürlich verändert, trotzdem sind plötzlich anstelle von 80 Millionen Küstenbewohnern quasi „über Nacht“ fast viermal so viele, nämlich 300 Millionen vom schlimmen Klimawandel betroffen, vielleicht könnten es bald auch eine halbe Milliarden sein.
Wie hat das sich vorwiegend natürlich wandelnde Klima diesen plötzlichen Sprung zuwege gebracht?

Das Meer ist nicht gestiegen, der Strand wurde niedriger …

steht in einer Studie. Das gibt erst einmal nicht viel Alarm her. Also berichteten entsprechende „investigative“ Medien diese Feststellung als „Land unter“, um die gewünschte Wirkung zu erzeugen:
Klimareporter (und andere) am 02. November 2019: [1] Steigender Meeresspiegel Land unter
Der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel bedroht Millionen Menschen in den Küstengebieten. Eine verbesserte Datenanalyse von Satellitenbildern zeigt nun, dass die Zahl der Betroffenen wohl dreimal so hoch ist wie bislang angenommen.
Und dann kommt es ganz schlimm: Es können sogar bald eine halbe Milliarde Betroffene werden:[1]Laut der Studie mit dem Titel „Flooded Future“ (Überflutete Zukunft), die in dieser Woche in der Zeitschrift Nature Communicationserschien, werden sehr viel mehr Menschen als bisher angenommen von regelmäßigen Überflutungen durch den Klimawandel betroffen sein.
Zu dem Ergebnis kommen die Studienautoren
Scott Kulp und Benjamin Strauss durch eine verbesserte Datenanalyse von Satellitenaufnahmen. Bisherige Modelle hatten sich nach Angaben der Forscher um mehr als vier Meter vertan, da die Satelliten Dächer und Baumkronen als Basis genommen hatten und dadurch die Küstenlinien nicht korrekt berechneten …

Niedrigerer Strand bedeutet: Würde der Meeresspiegel steigen, wären mehr davon betroffen

Den Meerespegel messen Satelliten trotz teils riesiger Wellen und bis zu 150 m tiefen „Gravitationslöchern“ (angeblich) auf Zehntel mm genau, bei Strandhöhen vertun sie sich leider um 4 m. Bisher ist das den vielen Forschern nicht aufgefallen. Aber unermüdlicher Fleiß, bekommt eben irgendwann auch seinen Preis: Forscher haben gerade noch rechtzeitig zum Klimagipfel auch diesen Fehler erkannt und korrigieren können.
Und als Folgerung kann leider nur herauskommen: Wenn der Strand im Hinterland um bis zu 4 m niedriger ist als bisher ermittelt, sind – falls der Meerespegel steil ansteigen würde -, selbstverständlich viel mehr Landflächen und damit auch Küstenbewohner betroffen. Berechnen kann man das jetzt endlich ganz genau:
[1]Mit ihrer verbesserten Analyse können Kulp und Strauss nun genauer beziffern, wie viele Menschen tatsächlich in den betroffenen Regionen leben – nämlich deutlich mehr als bislang geschätzt.
Nach der neuen Schätzung sind dreimal mehr Menschen akut gefährdet. Falls die CO
2-Emissionen nicht sinken und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2050 weiter steigt, erleben demnach 300 Millionen Menschen in Küstengebieten durchschnittlich einmal im Jahr Überflutungen. Bisherige Schätzungen lagen bei 80 Millionen.
Im Jahr 2100 wären sogar mehr als eine halbe Milliarde Menschen betroffen – entweder von permanenter Überflutung ihres Landes oder von regelmäßigen Überflutungen.

In der Studie steht auch, dass nicht der Meerespegel schlimm steigt, sondern Städte über 160 mal schneller einsinken …

Man erinnere sich an das wirkliche Problem, welches viele angeblich „Klima-Pegelwandel-“bedrohten Küsten ausweist: Das rapide Versinken in ihren sumpfigen Untergrund:
[4] EIKE 18.06.2019: Küstenstädte versinken, (auch) weil das Geld stattdessen zur CO2-Reduktion hinausgeworfen wird
[5] EIKE 31.12.2018: Verwirrter Lauterbach: Klimawandel am Vulkanausbruch schuld. Nachtrag

In der „Studie“ listen die Autoren ganz konkret genau das (was der Bundestags-Klimavulnerabilitäts-Recherchekommission bei ihren von Wissen völlig unbelasteten Besuchen vor Ort penetrant nicht auffiel [6]) und das auch mit verblüffend ehrlichen Zahlen; immerhin geben sie für Jakarta eine Sinkrate von 25 cm/pa an, wogegen der Tidenpegel nur um ca. 1,5 mm/pa steigt. Das bedeutet ein Versinken der Stadt im Küstensumpf mit einer Rate, die über 160 mal so hoch ist, wie der Meerespegel-Anstieg!

[1]Doch nicht allein das macht der indonesischen Hauptstadt zu schaffen. Wie so oft ist es auch der nicht nachhaltige Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt, der zu einer Potenzierung der Probleme führt.
Seit Langem sackt die Stadt ab, weil zu viel Grundwasser entnommen wird. Um bis zu 25 Zentimeter pro Jahr sinkt stellenweise der Boden. Bereits heute liegen 40 Prozent des Stadtgebiets unter dem Meeresspiegel. Im Jahr 2050 könnte ein Viertel der Stadt überschwemmt sein.

Trotzdem bleibt der Gegner der Klimawandel. Denn wer mit 250 mm jährlich sinkt, dem machen 1,5 mm Anstieg ja viel mehr aus …

Und so fabuliert die Klimadialektik frisch und frei, was herauskommen muss:
[1]„Küstenregionen überall auf der Welt müssen sich auf eine sehr viel schwierigere Zukunft vorbereiten“, so die Autoren. Der Meeresspiegelanstieg werde weitreichende politische Konsequenzen haben – von schrumpfenden Steuereinnahmen in den betroffenen Regionen über wachsende Migration bis zu Konflikten um Fischereirechte und andere Ressourcen.

Würde man die Treibhausgasemissionen schnell und entschlossen senken, könnten die Gefahren durch den Meeresspiegelanstieg gemildert werden
… Aber auch für europäische Länder müssen die Zahlen laut Studie nach oben korrigiert werden. Bei ungebremst ansteigenden Emissionen sind etwa in Deutschland im Jahr 2050 1,6 Millionen Menschen betroffen

Für den angenommenen Pegelanstieg finden sich in dieser Pseudostudie leider keine direkten Zahlen. Allerdings ein Hinweis, dass Szenarien nach Kopp et al. 2014 verwendet werden.

Daraus Angaben zu Pegelprojektionen:
[3]Moderate emissions cuts (RCP 4.5), Kopp et al. 2014, median climate sensitivity

Bild 1 Pegelszenarien aus Kopp et al. 2014

Allerdings auch ein Hinweis, dass Pegelwerte auf die Studie [7] referenzieren. Und in dieser ist angegeben:

Bild 2 [7] Pegelszenarien

Alleine damit lässt sich nun beliebig spielerisch-kreativ simulieren und „Gefährdete“ wie am Fließband erzeugen.
Dazu der Hinweis, dass der bisherige Tidenpegel-Anstieg linear weitergeschrieben im Jahr 2100 zu +12 cm Pegelanstieg führt.
Wenn man nun das RCP 2.6 Scenario des IPCC nach Bild 2 anzieht, ist Jakarta in nur 2 Jahren (genauer: die letzten zwei Jahre) so tief gesunken, wie der gesamte Pegelanstieg zum Jahr 2100 ausmacht.
Diese Information kann man zwar mit etwas Einsatz im und über den Artikel von „Klimareporter“ erfahren, doch vermitteln will er es sicher nicht:
Klimareporter: [1]Steigender Meeresspiegel Land unter
Der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel bedroht Millionen Menschen in den Küstengebieten …
… Wie viele Küstenstädte liegt Jakarta nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Wegen der steigenden Pegelstände durch den Klimawandel ist die Zehn-Millionen-Einwohner-Stadt in akuter Gefahr …

Wen wundert es? Die Protagonisten sind die gleichen, wie beim Vorgänger „Klimaretter“. Und auch hier sind ein Herr Grassl und Frau Prof. Claudia Kemfert als Kuratoriumsmitglieder gelistet. Und C. Kemfert ist genau die – unsere Politik beratende Professorin -, welche als hauptsächliche Reputation dafür nur die Eigenschaft hat, der Politik alles als machbar zu versprechen, was gewünscht ist.

Climate Central

Es erscheint nicht zufällig, dass diese (pseudo-)Studie von einem Herausgeber „Climate Central“ erschienen ist. Obwohl und weil dieses Institut von sich behauptet: An independent organization of leading scientists and journalists researching and reporting the facts about our changing climate and its impact on the public …
erkennt man schon daran, dass wie beim PIK weniger über Klima, sondern über Klimafolgen berichtet wird.

Ein Beispiel deckt es sofort auf. Und nicht zufällig ist die (Vorgänger-)Homepage von C. Kemfert wieder dabei:
Klimaretter, 09. November 2015:[2] Meeresspiegel bedroht Megastädte
Bis zu 800 Millionen Menschen könnten langfristig wegen Überschwemmungen ihre Heimat verlieren, wenn der Klimawandel ungebremst weitergeht. Zu dem Ergebnis kommt ein am Montag veröffentlichter Report der US-amerikanischen Wissenschaftsorganisation Climate Central. Die Autoren des Berichts, der auf ihrer in der Fachzeitschrift PNAS erschienenen Studie aufbaut, gehen von einem Meeresspiegelanstieg von bis zu elf Metern im kommenden Jahrhundert aus, sollte sich die durchschnittliche globale Temperatur um vier Grad erhöhen – als Folge ungebremster CO2-Emissionen.

Kommt einem dieser Text nicht sehr bekannt vor? Das wesentlich Andere dieses älteren Artikels ist nur, dass ein Pegel von 11 m zum kommenden Jahrhundert angegeben ist.
Und noch etwas findet sich in dieser geradezu hirnrissigen Studie [9] „Carbon choices determine US cities committed to futures below sea level, Benjamin H. Strauss, Scott Kulp, and Anders Levermann. PNAS November 3, 2015 112 (44) 13508-13513; first published October 12, 2015“,
Herr Professor A. Levermann vom PIK war daran beteiligt. Eine Person, die vor keiner Blamage zurückschreckt [8].

In dieser Studie [9] findet sich als Pegelangaben:
Analysis based on previously published relationships linking emissions to warming and warming to rise indicates that unabated carbon emissions up to the year 2100 would commit an eventual global sea-level rise of 4.3–9.9 m …

Bild 3 [9] Fig. 2. Projections of committed global SLR (Left) and municipalities where more than half the population-weighted area would be affected (Right), under different emissions scenarios and assumptions about West Antarctica. The years shown relate to emissions and associated commitments, not to the timing of ensuing SLR. The 66% CIs are shown for the baseline Antarctic case only.

Die im damaligen Artikel von Klimaretter genannten, 11 m möglicher Pegel fand der Autor in der Studie [9] nicht, er fand allerdings etwas ähnliches im darin zitierten Bericht von Climate Central [10]. Aber bei diesen Pegelangaben kommt es wirklich nicht mehr auf die letzten Meter an:

Bild 4 [10] Figure 2 illustrates the complete global distribution of long-term coastal threats from 4 °C warming and 2 °C warming, and the differences, across all nations. China has the most to lose from business as usual, with a median of 145 million citizens today on implicated land. China also has the most to gain from limiting warming to 2 °C, which would cut the total to 64 million. The six most at-risk nations, as measured by total 2010 population on threatened land (Table 2a), and 9 of the 10 most at-risk nations, as measured by percent of population in the same places (Table 2b), are in Asia. More broadly, 74% of the global population on implicated land live in Asia, a larger share compared to the 59% of global population inhabiting Asia overall.

Wie wahrscheinlich sind 11 m Pegelanstieg zum Jahr 2100?

Um diese Aussagen, unterstützt von einem leibhaftigen Professor vom PIK getätigt in einer Studie zu verdeutlichen, anbei Pegelprojektionen, mit dem Hinweis, dass um Platz zu sparen nicht die 11 m, sondern nur der niedrigere Wert aus den Bildern 3;4 mit 6,9 … 8,9 … 10,8 m eingetragen ist.

Zuerst das Bild mit Pegelprojektionen verschiedener Studien und Institute, unter anderem vom PIK (Schellnhuber und Rahmstorf):

Bild 5 Pegelprojektionen. Anm.: Schellnhuber und Rahmstorf sind vom PIK

Und nun die Pegelprojektion laut dem Artikel und der darauf basierenden Studie [10], an der Prof. Levermann vom PIK mitgearbeitet hat:

Bild 5 mit den in der Studie [10] (Bild 2) als möglich angegebenen, maximalen Meerespegeln

Mancher wird bei dieser Pegelprojektion etwas staunen. In der Statistik ist allerdings im Gegensatz zur Physik nichts unmöglich, es wird nur immer unwahrscheinlicher. Dass alle hier gelisteten „investigativen“ Seiten, Personen und der Professor vom Pik allerdings fernab jeglicher Seriosität agieren und die es ihre „Information“ lesen, hemmungs- und gnadenlos belügen mit absolut sicher nie so kommenden Pegeln in Panik treiben wollen, ist offensichtlich. Komischer Weise (oder gerade deshalb?) berät Frau Prof. Kemfert, die solche Informationspolitik mitträgt, unsere Regierung – und diese (und die Abgeordneten) duldet(n) es, unsere Medien glorifizieren sie weiterhin als sogenannte Fachperson; das ist der eigentliche Skandal.

Ausgerechnet beim Schreiben dieses Artikel meldet gerade unser Bundespräsident, Herr Steinmeier:
BR24, 08.11.2019: Fridays for Future: Steinmeier kritisiert Demokratie-Verständnis„Apokalypse lähmt“

„Wir kommen aber nicht weiter, wenn wir jede Woche apokalyptische Bedrohungen beschreiben, die kaum zu bewältigen scheinen. Denn Apokalypse lähmt.“ Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident

Er sollte einfach an den wichtigen Stellen damit beginnen …

Fällt das sonst niemandem auf?

Doch, aber nicht Klima(folgen)wissenschaftlern und Politikberater*innen, sondern ganz normalen Redakteuren die ebenfalls sich noch eigenständiges Denken und den Mut zur Recherche bewahrt haben:
Achgut 08.11.2019: Meeresspiegelanstieg: Forscher vergaßen Deiche an der NordseeküsteEine vielbeachtete Studie der renommierten Princeton University, wonach es bereits in 30 Jahren an der deutschen Nordseeküste regelmäßig zu Überschwemmungen kommen könnte, ist durch eine aktuelle Meldung aus dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) relativiert worden. Laut einem Bericht der „Nordwest Zeitung“ haben die amerikanischen Forscher offenbar schlicht und einfach die Deiche als Küstenschutzmaßnahme ignoriert.
Die auf Satellitenmessungen basierenden Forschungsergebnisse hätten zudem keinen „Erkenntnismehrwert“, so Prof. Frank Thorenz vom NLWKN. In Niedersachsen würden bereits jetzt sehr viel genauere Höhendaten verwendet, was am Beispiel der Ostfriesischen Inseln sehr deutlich werde. In der US-Studie wurden sogar Dünengebiete mit Höhen von zum Teil mehr als 20 Metern als überflutungsgefährdet dargestellt, so Thorenz.
Anm.: Auf NWT-Online lautet es: Amerikanische Forscher rechnen mit regelmäßigen Überflutungen in unserer Region bereits in 30 Jahren. Doch in Niedersachsen wird mit viel genaueren Daten gearbeitet.

Nordsee

Zur Erinnerung, was die Autoren über Deutschland als Nordseeanrainer schrieben und die „investigativen“ Medien und angeblichen Fachpersonen skrupellos weiterleiteten:
[1]„Küstenregionen überall auf der Welt müssen sich auf eine sehr viel schwierigere Zukunft vorbereiten“, so die Autoren. Der Meeresspiegelanstieg werde weitreichende politische Konsequenzen haben …
… Aber auch für europäische Länder müssen die Zahlen laut Studie nach oben korrigiert werden. Bei ungebremst ansteigenden Emissionen sind etwa in Deutschland im Jahr 2050 1,6 Millionen Menschen betroffen …

Nun der Zustand direkt vor Ort, wie ihn der niedersächsische Küstenschutz beschreibt:
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN: Küstenschutz Band 2, Mai 2010:
Zuerst ein Bild des Tidenpegelverlaufs aus dieser Publikation. Anstelle eines seit dem Beginn des besonders schlimmen Klimawandel um 1950 zunehmend steigenden Pegels zeigt es seitdem einen mit leichten Schwankungen abnehmenden:

Bild 6 Quelle: NLWKN Publikation. Schwarze Linien sind vom Autor zugefügt

Weil man schon dabei ist, noch Daten die Grafik der Sturmflutdaten aus der Publikation. Die schlimmsten Sturmfluten waren danach im Jahr 1967 und 1974. Eine stetige Zunahme ist nicht entfernt erkennbar, eher eine Abnahme.

Bild 7 Quelle: NLWKN Publikation

Dem Klimawandel konnten sich die Autoren nicht ganz „verschließen“, obwohl nach den eigenen Darstellungen nicht entfernt Anlass oder ein Beleg dazu besteht. Aber sie schreiben es in der Möglichkeitsform:
In den vergangenen 100 Jahren ist das mittlere Tidehochwasser an der niedersächsischen Küste um ca. 25 cm angestiegen …
Von zunehmender Bedeutung für den Küstenschutz auch auf den Inseln werden die Auswirkungen einer Klimaänderung in Form eines verstärkten Anstiegs des Meeresspiegels und einer Zunahme von Stürmen sein.
In Niedersachsen wird deshalb bereits heute ein Vorsorgemaß von 50 cm für die Bemessung von Küstenschutzanlagen …
Aufgrund von Studien des IPCC kann davon ausgegangen werden, dass ein verstärkter Anstieg des Meeresspiegels erfolgen wird. Deshalb werden für zukünftige Planungen und Maßnahmen des Küstenschutzes folgende Ansätze verfolgt:

  • als Vorsorgemaß für den Meeresspiegelanstieg und zukünftige Auswirkungen des Klimawandels wird bei der Ermittlung des Bemessungswasserstandes ein Wert von 50 cm in 100 Jahren berücksichtigt.

Nicht ein Sterbenswörtchen einer künftigen, schlimmen Gefahr ist im gesamten Dokument zu finden. Man geht davon aus, mit 50 cm zusätzlichem Höhenvorhalt alle Gefahren bis 2100 ausreichend gebannt zu haben.
Sind diese verantwortlichen Fachpersonen vor Ort vollkommen unwissend und bewusst fahrlässig? Mit Sicherheit nicht. Aber dann …

Fazit

Steinmeier könnte viel direkt in seinem Umfeld tun, wenn er wirklich wollte.

Quellen

[1] Klimareporter, 02. November 2019: Steigender Meeresspiegel Land unter

http://www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/20013-meeresspiegel-bedroht-megastaedte

[2]Klimaretter, 09. November 2015:Meeresspiegel bedroht Megastädte

[3]Climate Central, October 29th, 2019:Report: Flooded Future: Global vulnerability to sea level rise worse than previously understood

[4] EIKE 18.06.2019: Küstenstädte versinken, (auch) weil das Geld stattdessen zur CO2-Reduktion hinausgeworfen wird

[5] EIKE 31.12.2018: Verwirrter Lauterbach: Klimawandel am Vulkanausbruch schuld. Nachtrag

[6] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

[7] Scott A. Kulp & Benjamin H. Strauss, 29 October 2019: New elevation data triple estimates of global vulnerability to sea-level rise and coastal flooding

[8] EIKE, 12. Dezember 2018: Der Levermann Skandal im deutschen Bundestag

[9] PNAS November 3, 2015 112 (44) 13508-13513; first published October 12, 2015. Benjamin H. Strauss, Scott Kulp, and Anders Levermann: Carbon choices determine US cities committed to futures below sea level,

[10] Climate Central, November 2015: MAPPING CHOICES CARBON, CLIMATE, AND RISING SEAS OUR GLOBAL LEGACY

Quelle

Fortwährende Kleinkinder: 100 Milliarden US-Dollar an Subventionen reicht der Wind- und Solarindustrie immer noch nicht

Thomas Max Müller / pixelio.de. Hier besteht wenigstens Hoffnung, dass es bald ohne Abstützung fährt

Stopthesethings
Vor drei Jahrzehnten wurden Wind und Sonne als entwicklungsfähige „Kleinkinder“ behandelt, die Subventionen und Unterstützung verdienen, unter dem Versprechen, sie ständen in kürzester Zeit auf eigenen Beinen.

Nun, 30 Jahre später und nach vielen Gesprächen über die „Konkurrenzfähigkeit“ zu  Kohle, Gas und Atom,  werden sie immer noch wie unzähmbare Kleinkinder behandelt. Und genau wie brüllende Gören spucken sie ihre Wut schnell heraus, wenn der Gedanke, ihre Subventionen zu kürzen, ernsthaft in Erwägung gezogen wird.

Stephen Moore hat mehr als nur ein bisschen Spaß daran, die Inkonsistenz zwischen den Behauptungen der Wind- und Solarindustrie – wettbewerbsfähig gegenüber ernsthaften Energieerzeugungsquellen zu sein, und ihre gegenteiligen Bemühungen, sicherzustellen – dass die massiven Subventionen, ohne die sie nicht überleben könnten, bis zum Kommen des Königreichs andauern.

Ein Fortschreiben der Subventionen hilft der Windindustrie nicht

Stephen Moore, Washington Times

ANALYSE / MEINUNG:

Letzte Woche gab der Lobby-Arm der Windenergiebranche eine nicht überraschende, wenn auch etwas peinliche Ankündigung ab. Die Windindustrie will eine längere Dauer der Bundeszuschüsse. So viel zum Thema Wind als kostengünstiger Energieträger der Zukunft.

Vor weniger als einem Jahr hatte die American Wind Energy Association mit großer Begeisterung eine Presseerklärung veröffentlicht, die vom Medienunternehmen  Bloomberg aufgegriffen wurde: „Amerikas Windparks sind bereit, es alleine zu machen.“ Senator Chuck Grassley aus Iowa, ein Republikaner, der diese Windindustrie seit dem Beginn der Bundesförderung im Jahr 1992 nachdrücklich unterstützt, war des Lobes voll, dass die Windindustrie endlich „erwachsen“ und Windparks nun „wettbewerbsfähig“ seien.

Ist schon gut.

Der Sinneswandel von Big Wind war vorhersehbar, als dieses Werbegeschenk der Steuerzahler –  bei dem die Steuerzahler grundsätzlich 30 Prozent der Kosten für die Stromerzeugung aus Wind übernehmen müssen – zum ersten Mal in Kraft trat. Die Lobby für erneuerbare Energien hatte zugesagt, dass sie sich aus dem Bundessteuer – Rollstuhl heben und innerhalb von fünf Jahren allein selbst gehen würde. Aber wie am Schnürchen, wurden sie alle fünf Jahre wieder beim Kongress vorstellig und haben um eine Verlängerung gebeten – so wie der Oliver im Märchen mit seiner Brei-Schüssel gefragt hat: „Bitte, Sir, könnte ich noch mehr haben.“

Besonders interessant war, warum Big Wind der Meinung ist, dass es „noch mehr davon“ bekommen muss. Die Verantwortlichen der Branche erwähnten die harte Konkurrenz durch Erdgas, die nicht verschwindet. Erdgas ist heute in den meisten Märkten die mit Abstand kostengünstigste Stromerzeugungsquelle. Dank der Schiefergasrevolution sind die Erdgaspreise um rund zwei Drittel gefallen. Dies bedeutet, dass nur mit einer sehr großzügigen Unterstützung der Steuerzahler, zusätzlich zu den lokalen Mandaten, die lokale Energieversorger zum Kauf von Wind- und Solarenergie zwingen, „umwelt(un)freundliche“ und volatile Energien überhaupt angeboten werden können.

Big Wind kündigte an, sich für weitere Subventionierung einzusetzen, damit die Windenergie mit den Subventionen der Solarindustrie „gleichgestellt“ wird. Die Sonnengötter der Solarindustrie haben noch höhere Subventionen als Windproduzenten. Sie haben tatsächlich Recht. Pro Einheit Strom erhält der  Sonnenstrom das Fünffache des Windstroms. Und der Wind bekommt fünfmal mehr als Kohle und Erdgas. Jetzt geht der Subventionswettlauf also weiter.

In den letzten 30 Jahren hat die Branche für erneuerbare Energien  mehr als weit über 100 Milliarden US-Dollar von Bund, Ländern und Gemeinden erhalten. Dabei liefern sie jedoch immer noch ziemlich unbedeutende Beiträge zur Gesamtenergieerzeugung Amerikas – sie machen etwa 5 bis 10 Prozent der gesamten Energieerzeugung des Landes aus. Die vernünftige Lösung wäre natürlich, alle föderalen Energiesubventionen zu streichen und einfach gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Kohle, Atom, Erdgas, Sonne und Wind zu schaffen. Angesichts der derzeitigen Hysterie bezüglich der fossilen Brennstoffe und der Bewegung, grüne Energie um jeden Preis zu fördern, ist die Idee, einen wirtschaftlich effizienten Energiemarkt zu schaffen, jedoch fast so wahrscheinlich, wie dass die Hölle zufriert – was nicht so schnell passieren wird, wegen der propagierten globalen Erwärmung.

In Anbetracht der mächtigen Lobby der Grünen Bewegung auf dem Capitol Hill [und in allen westlichen Ländern], brauchen Sie sich nicht wundern, wenn die staatliche Hilfe weiter fließt. Aber auch hier sehen wir wieder den zentralen Widerspruch zur Modeerscheinung der Grünen Energie. Einerseits wird von der enormen Kosteneffizienz grüner Energie im 21. Jahrhundert geschwärmt. Es wird uns gesagt, dass wir in den nächsten zehn Jahren 50 Prozent, 60 Prozent und sogar 100 Prozent aus „erneuerbarer“  Energie ohne höhere Kosten für Verbraucher oder Unternehmen bekommen können.

Wenn das so stimmt, warum müssen die Subventionen dann unbegrenzt fortgesetzt werden? Wenn mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Steuergeldern keine sinnvolle Entwicklung hervorgebracht haben, wie soll es dann weitergehen?

Meine Vermutung ist, dass die Rettungsanker, die Washington der Wind- und Solarindustrie immer wieder hinwirft, mehr ein Fluch als Segen sind. Subventionen können süchtig machen wie Heroin. Ein kalter Schnitt der steuerlichen Unterstützung, würde die erneuerbare Industrie dazu zwingen, Strategien und Innovationen zu verabschieden, die sie zu lebensfähigen Wettbewerbern auf den Energiemärkten machen würden.

Notwendigkeit ist wirklich die Mutter der Erfindung.

  • Stephen Moore, ein Kolumnist der Washington Times, ist Senior Fellow der The Heritage Foundation und Mitautor von „Fueling Freedom: Exposing the Mad War on Energy“ (Regnery, 2016).

Washington Times

Übersetzt durch Andreas Demmig

Ergänzung:

[…] Laut einer Studie hat die Energiewende Deutschland bis 2015 rund 150 Milliarden Euro gekostet. Bis 2025 könnte der Betrag auf über 500 Milliarden Euro ansteigen, wenn man den nötigen Ausbau der Verteilungs- und Übertragungsnetze mit einbezieht….

https://www.dw.com/de/subventionsmaschine-energiewende/a-38939942

[…] Düsseldorf Zwei bis drei Billionen Euro soll die Energiewende bis 2050 kosten. Das meiste davon zahlt über Umlagen seit Jahren der Verbraucher.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-das-ende-der-oeko-subventionen-naht/21185894.html?ticket=ST-79043877-zuAqYBCjrAxUlbAQc9od-ap1

Quelle