Tausend Gesichter für Freie Impfentscheidung – das achte Video

Im Rahmen der Aktion: TAUSEND GESICHTER FÜR EINE FREIE IMPFENTSCHEIDUNG ist nun das achte Video mit weiteren 11 Menschen erschienen, die sich eindeutig gegen jeden Impfzwang aussprechen. Fortsetzung folgt.

Mach mit!!!…

Herzlichen Dank an die mutigen 11 Menschen, die hier öffentlich mit ihrem Gesicht für die Freie Impfentscheidung und damit für ihre Grundrechte einstehen.

Bitte teilt das Video hemmungslos in den sozialen Medien!

Das Ziel sind wenigstens Tausend Gesichter von ebenso mutigen Menschen, die wie eine Welle der Vernunft und der Freiheit durch das Internet fegen. So zumindest die Idee dahinter.

Das nächste Video ist bereits in Vorbereitung! Mach doch mit! Und sende Dein Video an einervontausend@impfkritik.de.

Es reichen drei Sätze, bzw. eine Aufnahme von maximal 30 Sekunden, in denen Ihr direkt in die Kamera sprecht.

Danke auch für Euren Mut!

Euer Hans U. P. Tolzin

Playliste mit allen Tausend Gesichtern

Quelle

Ich bin satt, also hat niemand Hunger

Ich bin satt, also hat niemand Hunger
von Dushan Wegner, Lesezeit 9 Minuten, Bild von Peter Thomas

Wenn einige Würste schlecht sind, warnt man vor diesen, nicht vor ALLEN, wenn aber einige MEINUNGEN strafbar sind, wird Gefühl geschürt, ALLE negativen Gefühle (»Hass«) seien verboten. Ach, wäre die Freiheit den Deutschen nur halb so wichtig wie die Wurst!

Von Zeit zu Zeit warnen die Behörden davor, diese oder jene Produkte zu kaufen. Letzten Monat etwa wurde davor gewarnt, eine ganz bestimmte im Hamburger Raum vertriebene Wurstmarke zu verzehren (siehe etwa ndr.de, 4.10.2019). Die Behörden tun es, um die Bevölkerung zu schützen? Wovor schützen? Bürger, die eine Wurst essen und dann tot umfallen, zahlen anschließend weniger Steuern, also ist es besser, wenn sie diese Wurst nicht essen, aber ich bin sicher, dass sich eine moralischere Begründung findet.

Stellen wir uns nun vor, die Regierung würde nicht vor einer Marke warnen, sondern vor aller in Deutschland hergestellten Wurst. Oder sie würde vor allen im Hamburger Raum hergestellten Nahrungsmitteln warnen. Stellen wir uns vor, der Staatsfunk mit seinem Milliardenbudget und Ministerien mit weiteren hunderten Millionen dazu würden versuchen, die Bürger davon zu überzeugen, keine Nahrung aus Deutschland mehr zu kaufen. Es wäre, vorsichtig gesagt, problematisch.

Wenn Sie einen Ausländer sehen…

Wenn Ihnen der Gedanke an Propaganda gegen Wurstwaren nicht wirklich in die Seele kneift, dann setzen Sie doch einen anderen Gegenstand ein, und mit »Gegenstand« sei hier ein Mensch gemeint. Ich wurde in der damaligen ČSSR geboren, also bin ich Ausländer – einige Ausländer sind gewalttätig. Stellen wir uns nun eine Propaganda-Kampagne der Behörden, des Staatsfunks und einer Reihe von Ministerien finanzierter Propaganda-Vereine vor, die vor allen Ausländern warnt.

»Wenn Sie einen Ausländer sehen«, so würde jene Propaganda insinuieren, »dann melden Sie diesen!«

Auf Nachfrage würden die Behörden und PR-Facharbeiter dann stets betonen, dass sie nicht alle Ausländer meinen, sondern nur die gewalttätigen und straffälligen, doch die Häufung der Nachfragen würde sie nicht zum Überdenken ihrer Kampagne bewegen, im Gegenteil. Man würde »Ausländer-Meldestellen« einrichten, »Aktionstag gegen Ausländer« und Kampagnen wie »no foreigners« betreiben, doch auf Nachfrage würde man immer versichern, dass man natürlich nicht alle Ausländer meine, sondern nur die kriminellen. Unvorstellbar? Nun, lassen wir das mal so stehen.

Kommen wir von Hamburger Wurstwaren und uns Ausländern, die wir eben nicht alle kriminell oder auch nur verdächtig sind, zu den aktuellen Nachrichten.

Auf zwei Arten lesen

Einmal im Jahr – doch gefühlt irgendwie jeden Tag – erklären deutsche  Behörden einen »Aktionstag gegen Hasspostings«. 

Die aktuelle Pressemeldung des Bundeskriminalamts zu diesem merkwürdigen Ereignis beginnt so:

Mit dem 5. Aktionstag gegen Hasspostings geht die deutsche Polizei einmal mehr gegen strafbare Posts im Internet vor.
(bka.de, 6.11.2019)

Egal was insinuiert wird, stark negative Gefühle zu äußern ist per se nicht strafbar. Ich hasse den Totalitarismus. Ich hasse Mord und Lüge. Ich hasse Broccoli. Letzteres ist unwahr, aber noch keine Straftat – hoffentlich.

Man beachte nun, dass dieser einleitende Satz der Meldung auf zwei Arten lesbar ist. – Analysieren wir dafür die Struktur:

Mit dem Aktionstag gegen X geht die deutsche Polizei einmal mehr gegen Y vor.

Ich sehe zwei mögliche Deutungen:

  1. X und Y sind im Prinzip dasselbe.
  2. Y ist eine Untermenge von X.

Wenn man nachfragt (und inzwischen in anderer Kommunikation), werden Behörden argumentieren, dass selbstverständlich nicht alle »Hasspostings« (was auch immer das nun genau ist) illegal seien, aber die illegalen unter den Postings oft im »Hass« ansetzen.

(Eine zusätzliche Deutungs-Dimension wäre, dass nur an diesen Tagen gegen jene »Hasspostings« vorgegangen wird – ob den Textern klar wird, dass sie dadurch das Gefühl geben, dass man an sonstigen Tagen freier ist? Wenn es ein so wichtiges Anliegen ist, gewisse Meinungen besonders zu bestrafen, warum tut man es nicht jeden Tag? Es gibt ja auch keine »Aktionstage gegen Bankräuber«.)

Der Aktionstag wurde begleitet von Social-Media-Posts, in denen aufgefordert wurde, Hasspostings zu »melden«, und zwar ausgerechnet via Web-Formular einer Stiftung (siehe etwa @LKA_Bayern, 6.11.2019), begleitet von Memes der stramm linken Aktion »no-hate-speech.de«. Warum das bayerische Landeskriminalamt dazu auffordert, mögliche Straftaten (es verschwimmt ja, fast als wäre es Absicht, was verboten ist und was nicht) bei einer in Baden Württemberg angesiedelten Stiftung (demokratiezentrum-bw.de), die über ihren Namen einzelne Bürger eventuell zum Irrtum verführen könnte, zu glauben, es handele sich um eine polizeiähnliche Behörde – all das erschließt sich mir nicht unmittelbar. Was ist das Ziel? Sollte die Polizei nicht neutral sein?

Es ist der fünfte Aktionstag dieser Art. Seit Regierung, Behörden, Journalisten und diverse dubiose Vereine unisono gegen angeblichen »Hass« Stimmung machen, weisen Juristen, freie Publizisten und verbliebene Bürgerrechtler darauf hin, dass der sogenannte »Hass«, also die Äußerung eines stark negativen Gefühls, keinesfalls eine Straftat darstellt – man ist »da oben« unbeirrt. Nimmt man die Kritik nicht wahr, oder nimmt man in Kauf, den Bürger derart einzuschüchtern, dass er seine Grundrechte gar nicht erst wahrnimmt?

… also hat niemand Hunger

Die Mehrheit der deutschen Bürger traut sich nicht mehr, ihre Meinung frei zu sagen (siehe etwa welt.de, 22.5.2019). In Umfragen wird inzwischen bestätigt, was doch eigentlich seit langem offensichtlich ist (siehe etwa »Meinung, Freiheit und ›Konsequenzen‹«): Nur und wer in Kauf nimmt, dass es für ihn keinen »Weg zurück« gibt (siehe Fälle wie Prof. Dr. Lucke) oder wer sehr naiv ist, der wird sich noch trauen, seine Meinung einigermaßen frei zu äußern. Wenn die Meinung zu sagen bedeutet, alles verlieren zu können, werden nur noch die frei sprechen, die wenig zu verlieren haben – oder sehr getrieben sind von ihrer Liebe zur Wahrheit.

Diese Umfragen stören jene, welche das Overton-Window zuziehen wollen, machen sie doch den Bürgern überhaupt bewusst, dass sie nicht allein sind mit dem Gefühl, dass sich die Grenzen des erlaubten Denkens immer weiter schließen. In der medienlinken Filterblase, also unter jenen, die alles sagen dürfen, indem und weil sie die richtige »Haltung« vertreten, wurde darüber geklagt, dass entsprechende Meldungen und Umfragen doch nur »das rechte Narrativ« bedienen (siehe etwa Thread zu @niggi, 2.11.2019). Das Motto von Linken, die keine Erosion der Meinungsfreiheit sehen: »Ich bin satt, also hat niemand Hunger.«

Wenn eine Mehrheit der Bürger fühlt, dass ihre Meinungsfreiheit nicht mehr gegeben ist, dass also das Grundgesetz nicht mehr in vollem Umfang gilt, wie sollten Regierung und Behörden reagieren? Diese Behörden und diese Regierung reagieren – oder reagieren nicht – indem sie in Kauf nehmen, dass in den Bürgern die Furcht wächst, für die Äußerung von Kritik und negativen Gefühlen ins Gefängnis geworfen zu werden.

Ich hasse Lügen

»Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black«, sagte einst Henry Ford; auf Deutsch etwa: »Jeder Kunde kann das Auto in jeder Farbe lackieren lassen, so lange es die Farbe Schwarz ist.«

Heute fühlt mancher: Jeder Deutsche kann jede Meinung äußern, solange sie linksgrün, antideutsch und für unkontrollierte Einwanderung ist – oder er bereit ist, seine Existenz zu verlieren, von den Behörden verfolgt zu werden oder von Antifa-Schlägern ins Krankenhaus geprügelt zu werden. Nicht alles davon ist wahr, aber durch geschickte PR-Maßnahmen wird suggeriert, dass das Äußern negativer Gefühle per se strafbar sein kann. Drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR lernen wir: Du musst die Menschen nicht hinter einer Mauer aus Steinen und Stacheldraht einsperren, wenn du eine Mauer aus Angst in ihren Köpfen baust, mit der drohenden Vernichtung ihrer Existenz und der sozialen Ächtung als moderner Form der Selbstschussanlage (siehe auch »Deutschlands Einheit und die neue Mauer«).

Es wäre höchst problematisch, wenn die Regierung vor dem Verzehr aller deutschen Lebensmittel warnte und sogar existentielle Angst schürte, weil es in einer Fabrik mutmaßlich zu Problemen kam. Es würde kaum akzeptiert werden, wenn die Behörden dazu auffordern würden, uns Ausländer alle zu melden. Die allermeisten Äußerungen negativer Gefühle und Kritik an der Regierung, im neudeutschen Propaganda-Sprech »Hass«, sind legal. (Ich hasse Lügen. Ich hasse Kriminalität. Ich hasse – und wie ich sie hasse – die Dummheit!) Wir würden nicht akzeptieren, dass die Regierung gegen alle deutsche Nahrungsmittel agitiert oder gegen alle Ausländer hetzt, wir sollten also zumindest aufhorchen, wenn Behörden durch geschickte (und manchmal plumpe oder schlicht irreführende) Sprache das Gefühl wecken, dass das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung nicht mehr gilt und alle Äußerungen negativer Gefühle einen ins Gefängnis bringen können.

Was ist das denn für ein »Hass«, den man melden soll? Wenn etwa ein linker Prominente auf Twitter fragt, ob man »diese rechten Arschlöcher nicht mal ausbürgern, für ein Jahr nach Mali schicken, zurückholen, in ein Asylheim stecken und anzünden?« (@pertsch, 16.6.2015, archiviert), oder wenn man seine Mitmenschen ganz selbstverständlich als »Idiot« bezeichnet (Screenshot 7.11.2019)? Nein, wir ahnen, was das für ein »Hass« ist. Nein, der »gute« Hass scheint gesellschaftlich akzeptiert zu sein, und wird sogar explizit gefordert, solange er sich nur gegen Andersdenkende richtet. (Während Deutschland sich damit beschäftigt hält, bekommt es vieles eigentlich wichtige nicht mit, etwa dass zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise seine Exporte sinken werden, siehe reuters.com, 30.10.2019. Wäre ich als Politiker für das alles verantwortlich und dazu weitgehend gewissenlos, dann würde ich wollen, dass sich die Bürger noch mehr und noch lebhafter über für ihre Zukunft irrelevanten Unsinn zerfleischen.)

Im Text »System Error und der Clan-Chef« erwähnte ich den neuen Aufruf der Verfassungsschutzes und deren »Hinweistelefon« zur Meldung von Rechtsextremismus. Der Präsident des Verfassungsschutzes sagt: »Es geht nicht um Denunziantentum, sondern wir wollen jede Möglichkeit nutzen, an Informationen zu gelangen«, und es heißt: »Bitte missbrauchen Sie es nicht zur Denunzierung von Bürgerinnen und Bürgern.« – Ich wage eine spontane These: Wenn du in deinen Maßnahmen wiederholt darauf hinweisen musst, dass deine Maßnahmen nicht X sind, solltest du überprüfen, ob du nicht bereits gefährlich nah an X bist. – Man könnte ja auch Süßigkeiten vor einer Schule verteilen, und die Kinder darum bitten, sie nicht zum Naschen zu verwenden.

Es wäre zu wünschen

Wer sich nicht bewegt, so lautet eine alte Sponti-Weisheit, spürt auch seine Fesseln nicht. Der Satz wird fälschlicherweise oft Rosa Luxemburg zugeschrieben, was ihn noch längst nicht falsch macht, ein anderer Satz ist aber tatsächlich von ihr, nämlich: »Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.«

Wer immer nur das meint, was Linksgrün meint, der könnte tatsächlich meinen, die Meinung in Deutschland sei frei. Der Vogel, der davon überzeugt wurde, außerhalb des Käfigs zu fliegen sei moralisch verderblich, sei gar kein richtiges Fliegen, der könnte tatsächlich bestreiten, dass der Käfig seine Freiheit einschränke – oder die irgendeines anderen Vogels.

Meine Familie erinnert sich an die Fälle in der ČSSR, die so lange selbst zu den 150-Prozentigen gehörten, und die laut erklärten, wie angenehm es sich doch im Sozialismus lebe, wie moralisch überlegen das System doch sei, bis sich eben dieses System plötzlich gegen sie wandte, und dann versuchten sie so panisch wie buchstäblich enttäuscht, samt ihrer Kinder aus dem Sozialismus zu fliehen.

Die linken Schläger, die Andersdenkende bedrohen und an Universitäten aufmarschieren, um abweichende Meinung zu verhindern, sie nehmen nicht nur anderen Menschen die äußere Freiheit, sie sind auch innerlich unfrei. Wie labil, zerbrechlich und innerlich unfrei musst du in deiner Meinung sein, wenn du anderen Argumenten nur mit verhindernder Gewalt zu begegnen weißt? (Es sei hier notitiert, dass es Polizei-Beamte sind, die etwa Professor Dr. Lucke ermöglichen, seine Vorlesung zu halten, trotz linker Verhinderungsversuche.)

Es gab in der Geschichte wieder und wieder Phasen der äußeren Einschränkung von Freiheit, und es fühlt sich an, als hätte in Deutschland wieder eine solche begonnen. Es wäre zu wünschen, dass die Freiheit der Meinung in Deutschland ein so wichtiges Anliegen wäre wie die Qualität der Wurst. Die Unfreiheit der Menschen beginnt immer mit der Unfreiheit der Meinung. Was mir aber noch mehr Sorgen bereitet als die Einschränkung der äußeren Freiheit ist das Schwinden der inneren Freiheit.

Was bedeutet es, in Zeiten äußerer Unfreiheit selbst innerlich frei zu sein? Was soll man noch sagen, wenn seine Meinung frei zu äußern und sich gegen die linksgrüne Einheitslinie zu stellen einen die Existenz kosten kann? Wenn man Familie hat und Verantwortung trägt, wird man es sich heute doppelt überlegen – nicht dass es noch als »Hass« gilt.

Was ist die innere Freiheit wert, wenn vom Horizont her die äußere Unfreiheit dräut? Ich sage: Die innere Freiheit ist alles wert. Die innere Freiheit ist der aufrechte Gang der Seele. Geh aufrecht und denke selbst – und sei es nur, für eine Zeit, geschützt in deinem Innenhof, innen in dir, in deiner Seele.

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Klima-Gaga: Neues Molekül für die Klimakühlung entdeckt?

von AR Göhring

Von NASA Earth Observatory – http://eol.jsc.nasa.gov/scripts/sseop/photo.pl?mission=ISS013&roll=E&frame=54329, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1722627

Aus der Reihe pointierter Darstellung offensichtlichen Unfugs: In der „Welt“, die vor zehn Jahren noch über den Eiszeitschwindel der 1970er berichtete, wird ein Wundermolekül vorgestellt, das die Wolkenbildung fördert und somit die bald wegen CO2 kochende Erde vielleicht kühlen könnte.

Das Wundermolekül heißt Pyridin-Ion (oder auch Pyridinium) und ist dem Biowissenschaftler in ähnlicher Form als Bestandteil des Erbgutmaterials, DNS, bekannt. Bei der Verbrennung organischen Materials wird es in die Luft abgegeben und wirkt mit seiner positiven Ladung als Kondensationskeim für Wassertröpfchen und somit als Starter für Wolkenbildung. Die Ionen können wahrscheinlich den gebildeten Tropfen verlassen und einen neuen kondensieren, wie ein Katalysator, der in einer Reaktion selbst nicht verbraucht oder verändert wird. Wissenschaftlich ist das durchaus interessant, auch technologisch, weil man damit zum Beispiel in trockenen Gegenden Luftfeuchtigkeit „einfangen“ könnte. Aber in Zeiten des Klimawahns verkaufen die Wissenschaftler ihr Ergebnis natürlich als Mittel gegen die „Selbstverbrennung“; schon, um besser an Folgeförderung heranzukommen.

Wem die Strategie bekannt vorkommt: Richtig, der Doktor Strangelove (Dr. Seltsam) von der Harvard-Universität verfolgt das Ziel, die verbrennende Erde mit Schwefelverbindungen zu kühlen. Die Pointe: In den 70ern wurde gerade wegen anthropogener Moleküle wie SO2 die Eiszeitkatastrophe vorhergesagt. Weiß jemand, ob ein Dr. Seltsam in den 70ern mal die Idee publizierte, die nahende Eiszeit mit CO2 abzuwenden? Bei dem Unfug, den man sich als Klimajournalist so durchlesen muß, würde mich das auch nicht mehr überraschen.

Wenn unsere tapferen Pyridin-Forscher es schaffen sollten, ihr Produkt an den Mann zu bringen, stellte sich die Frage, wer die Megatonnen (?) Material in die Atmosphäre bringt. Und wer sie produziert. Nun gut, das Ion befindet sich durch Verkehr und Industrie sowieso in der Luft und bremst laut „Klimaforschung“ mit anderen Stoffen wie SO2 via Wolkenbildung die tödliche Aufheizung der Erde. Interessanter Aspekt, nebenbei bemerkt: Die heutigen Klimaschwindler beziehen die Spinnereien ihrer Kollegen aus den 70ern mit ein. Doppeldenk nannte das George Orwell, und erklärt, daß eine Interessengruppe damit nach Belieben alles mögliche und gleichzeitig dessen Gegenteil behaupten kann; wie es gerade passt. Mit diesem Trick wäre es denkbar, daß Schellnhubers Selbstverbrennung bald langsam ausgeschlichen, und dann die olle Kamelle Eiszeit wieder eingeschlichen wird.

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„High Latitude Blocking“ – was ist das

Musterbeispiel einer Blockierung: Wetterlage am 24. Dezember 1962. links: 500 hPa, rechts: Boden. Bild: Archiv des Autors

Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach dem Charakter der jeweils bevorstehenden Jahreszeit, jetzt also nach dem des kommenden Winters. Und daher gleich vorweg: In diesem Beitrag geht es NICHT um die Witterung des kommenden Winters! Diesbezüglich wird auf die Arbeiten von Stefan KÄMPFE verwiesen, dessen Einschätzungen auf einer fundierten Zusammenstellung aller relevanten Statistiken beruhen und die während der vergangenen Jahre erstaunlich zutreffend waren.

In diesem Beitrag geht es um winterliche Witterung allgemein. Die Frage lautet: Wie kann es in Mitteleuropa zu kalter oder sogar extrem kalter Witterung kommen?

Es wird vielfach auf die zugefrorenen Grachten in den Niederlanden und auf Jahrmärkte auf der fest zugefrorenen Themse in London während der „Kleinen Eiszeit“ hingewiesen. Aber das werden wohl nur die extremsten Auswüchse kalter Witterung gewesen sein. Man kann wohl getrost davon ausgehen, dass es nicht in jedem Winter und wohl auch nicht in der Mehrzahl der Winter damals dazu gekommen war. Vermutlich hatte es auch um den Höhepunkt der Kleinen Eiszeit auch immer wieder mal sehr milde Winter gegeben.

Klar ist von vornherein, dass die normale Westwinddrift in Mitteleuropa unterbrochen gewesen sein muss. Auch zu kältesten Eiszeit-Zeiten war der Nordatlantik vor Mitteleuropa garantiert nicht mit Eis bedeckt. Die Kälte kann also nur von Osten gekommen sein. Und in den o. g. Wintern der Kleinen Eiszeit muss die entsprechende großräumige Strömung im Bereich Nordatlantik-Europa sehr stabil gewesen sein, viel stabiler und länger dauernd als in unserer Zeit.

Wie aber könnte eine solche Strömungsverteilung aussehen? Bei welcher Wetterlage stellt sich stabil und wiederholt kaltes Ostwindwetter in Mitteleuropa ein?

Die Antwort ist einfach: Es muss ein High Latitude Blocking vorhanden sein – also ein umfangreiches und kräftiges Hochdruckgebiet über Nordeuropa und dem Nordmeer bis hinüber nach Island. Ein solches Hochdruckgebiet blockiert die im statistischen Mittel vorherrschende Westströmung in Mitteleuropa. Ein Zweig derselben geht über das Mittelmeer hinweg, der andere über Nordeuropa. Der Begriff bedeutet also eine „Blockierung in hohen Breiten“. Nur eine solche Blockierung kann für die extreme Kälte der „Kleinen Eiszeit“ bis nach Westeuropa verantwortlich sein!

Das lässt sich auch umgekehrt sagen: Wer einen strengen Winter prophezeit, prognostiziert implizit die Bildung und lange Dauer kräftiger Hochdruckgebiete über Nordeuropa.

Und wenn ein Herr Latif im Jahre 2000 behauptet hatte, dass es „hier keine Winter mehr geben werde“, dann hat er implizit ausgeschlossen, dass sich jemals wieder eine Ostlage in Mitteleuropa einstellt. Wenn ein „Wissenschaftler“ so etwas sagt, dann schämt sich der Autor als Wissenschaftler.

Aber wir wollen nicht abschweifen. Es muss also während der Kleinen Eiszeit viel öfter zu solchen Blockierungen gekommen sein. Nun gibt es im Internet aber vielfach Studien, die eine enge statistische Korrelation zwischen derartigen Blockierungen und geringer Sonnenaktivität nachweisen. Je geringer die Anzahl der Sonnenflecken, umso größer die statistische* Wahrscheinlichkeit der Bildung einer solchen Blockierung.

(*Das Adjektiv „statistisch“ gilt für sämtliche Ausführungen in diesem Beitrag. Es wird aber der Übersichtlichkeit halber nicht immer hinzugefügt).

Nun haben wir aber seit einigen Jahren wieder den Umstand einer sehr geringen Anzahl von Sonnenflecken bzw. dem vollständigen Fehlen derselben. Und man weiß, dass es auch während der Kleinen Eiszeit (Maunder-, Dalton-Minimum) nur sehr wenige oder gar keine Sonnenflecken gegeben hat.

Fazit: Kalte Winter in Mitteleuropa sind von Nord- oder Ostwindwetterlagen bzw. hohem Luftdruck über Nordeuropa geprägt. Diese treten offenbar häufig in Zeiten geringer Sonnenfleckenzahlen auf, wie ein Blick auf die Klima-Vergangenheit zeigt – und wie es jetzt wieder der Fall ist.

Ob man aber jetzt einfach 1 plus 1 zusammenzählen kann, darüber soll hier nicht spekuliert

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Die verquere Weltsicht des Heiko Maas

Der deutsche Außenminister glaubt allen Ernstes, dass es singende Revolutionäre und Mädchen mit Kerzen in der Hand waren, die Mauer und Stacheldraht hinwegfegten. Außerdem sieht der arme Tropf die deutsche Einheit als ein Geschenk Europas an, und nicht als Resultat einer Einigung der UdSSR und der USA.

Wir müssen uns mal wieder mit Heiko Maas beschäftigen. Mit diesem im Saarland dreimal als SPD-Ministerpräsidenten-Kandidat gescheiterten Genossen, den uns Sigmar Gabriel dann als Bundes-Minister für Zensur und Spaltung – offizieller Titel Justizminister – vor die Nase setzte. Nachdem der dann mit Gesinnungsgenossinnen in Ministerämtern 100 Millionen Euro an Spitzel und Denunzianten, die noch keine SPD-Festanstellung hatten, verteilte, wurde Maas sogar zum Außenminister befördert.

Seine Befähigung als solcher fasst nun die FAZ so zusammen: „Zwar reist er fleißig rund um die Welt, eilt von Termin zu Termin, großen Eindruck aber hinterlässt er dabei selten.“ Was geschmeichelt ist. Richtiger wäre „nie“ statt „selten“. Dann behauptet die FAZ in dem Stück „Minister Schmal“, Maas sei „in außenpolitischen Themen mittlerweile durchaus bewandert“. Mittlerweile durchaus bewandert? Das ist nun wenigstens ein vergiftetes Lob.

Maas, so scheint es, wenn man ihm auf Twitter folgt, lebt in seiner ganz eigenen Welt, umringt von vernagelten Mitarbeitern, Jusos und älteren verstrahlten Genossen, in der es sich meistens um Verfolgung von Nazis – lange verstorbenen wie imaginären – dreht. In diesem Dunstkreis jungsozialistischer Weltanschauung muss auch sein neuestes Werk entstanden sein, mit dem der im Außenamte dilettierende Mann einen Pflichttermin abhaken und dabei die gesamte Ware seiner Gewäschfabrikation ausstellen wollte: Ein Aufsatz mit dem Titel „Wo waren Sie, als die Mauer fiel?“

Enthüllt: Steigende ZEIT-Auflage Der Wahnwitz überholt die Wirklichkeit der Zeit: Eine Woche Deutschland In 26 EU-Staaten veröffentlichte Maas einen Gastbeitrag, in dem er Verbündeten und Nachbarländern für ihren Beitrag zu Mauerfall und Wiedervereinigung dankt. Und da hat er alle aufgezählt, die ihm so einfielen:
„Wir Deutsche wissen, wem wir dieses Glück verdanken: Den hunderttausenden Ostdeutschen, die für die Freiheit auf die Straße gegangen sind. Aber auch den Danziger Werftarbeitern, den singenden Revolutionären in den baltischen Ländern, den Ungarn, die als erste den Eisernen Vorhang durchtrennten, den Vordenkern der Charta 77 in Prag, den Kerzendemonstranten in Bratislava, den Aufständischen von Timișoara – all den Frauen und Männern, deren Freiheitswille Mauern und Stacheldraht hinwegfegte. Und wir verdanken es unseren Freunden und Bündnispartnern im Westen, aber auch Gorbatschows Politik von Glasnost und Perestroika, die den Weg ebneten zur Wiedervereinigung.“

Das ist das Schlimme an der Sache: Genauso sieht Heiko die Welt. Singende Revolutionäre, Mädchen mit Kerzen in der Hand fegten Mauer und Stacheldraht hinweg. So wie Klimakinder das Klima ändern.

Die Ex-US-Präsidenten Ronald Reagan („Tear down this wall!”), George Bush („Gott schütze das Volk der Deutschen“) – ohne die weltpolitisch gar nichts lief – hatten nach Heikos Dafürhalten mit dem Mauerfall nichts zu tun. Nein, „die deutsche Einheit, sie war auch ein Geschenk Europas an Deutschland“, dilettiert der deutsche Außenminister. Danke François Mitterand, danke Margaret Thatcher (die beide immer gegen die deutsche Einheit waren) – das hat noch gefehlt in Heikos Schüleraufsatz.

Außerdem war die deutsche Einheit mitnichten ein Geschenk! Sie kostet zunächst mal die stabilste Währung der Welt („D-Mark“) als Gegengeschenk. Aber was weiß der Heiko schon, noch ist er wenigstens nicht Finanzminister.
Selbst im Bundestag war Heikos Geschwätz zu viel, aber stoisch beharrte Maas auf seiner Unfehlbarkeit. Er habe in dem Artikel doch „von den Freunden und Bündnispartnern im Westen“ gesprochen.

Im Parlament wurde Maas außerdem noch einmal abgewatscht, weil er die Verteidigungsministerin ausgerechnet bei den türkischen Machos als dumme Liese hingestellt hatte mit ihrem Plan eines Schutzkorridors in Syrien unter deutscher Leitung. Er habe doch eigentlich gar nichts gesagt in der Türkei, schon „weil uns die Zeit gefehlt hat, weil den Menschen in Syrien die Zeit für theoretische Debatten fehlt.“ Hätte ein Minister bei seinen Staatsfreunden im Iran, der Türkei oder Saudi Arabien im Ausland die eigenen Leute lächerlich gemacht, könnte der froh sein, nur in der Versenkung zu verschwinden. Aber in der Regierung Merkel IV heißt es längst Anything Goes.

Wie kommt es, dass ein Minister so wenig von Etikette und historischen Fakten weiß? Vielleicht erklärt sich manches, wenn wir für Heiko seine Frage „Wo waren Sie, als die Mauer fiel“ beantworten. 1989 war Heiko als Produktionshelfer bei den Ford Werken in Saarlouis, (für 1 Jahr) bevor er sein Jurastudium begann. Und er trat im selben Jahr („wegen Ausschwitz“) der SPD bei.

Bei den Jusos lernte er dann Geschichte und hat seitdem nichts mehr dazu gelernt. Was nicht weiter tragisch wäre, wäre er nicht Außenminister geworden. Und so schwadroniert er Seit an Seit mit den Genossen von Malu bis Manu, von Thorsten bis Ralf in seinem Aufsatz von „Einigung Europas vollenden“, ein „Europa bauen, das den Werten und Träumen derer gerecht wird, die 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gingen“. Von „gemeinsam müssen wir eine europäische Politik gegenüber Ländern wie Russland und China formulieren und umsetzen“, bis „gemeinsam müssen wir eine Führungsrolle beim Schutz des Klimas übernehmen“ und „gemeinsam müssen wir die europäische Wirtschaft stärken“.

Als Minister ist Mass, rein hippologisch betrachtet, längst vom Pferd gefallen. Den kann man nun wirklich nirgendwo mehr ohne Aufsicht hinschicken. Aber würde es ohne ihn wirklich besser? Oder gilt bei uns nicht längst in Abwandlung der amerikanischen Weisheit „If you pay peanuts you get monkeys“ die deutsche Regel
„Wenn du mit der SPD koalierst, kriegst du halt Heikos“?

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Klimawandel: Tierfilm-Legende Attenborough gibt implizit Täuschung zu

Der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough ist für seine lautstarken Mahnungen vor dem Klimawandel bekannt. Auch in seiner Serie „Our Planet“ (Netflix, April 2019) geht es um dieses Thema. In einer Szene sehen wir, wie sich hunderte Walrosse von einer Klippe in Sibirien in den Tod stürzen. „Sie sind erschöpft, weil sie hundert Meilen schwimmen müssen, um Nahrung zu finden, und dann hierher zurückkehren, weil es der einzige Ort ist, an dem sie schlafen können“, erklärt ein sichtlich verstörter männlicher Interviewpartner. „Früher schliefen sie auf dem Eis, tauchten, fraßen.“ „Das ist die traurige Realität des Klimawandels“, erklärt eine weinende junge Frau.

Nun hat Attenborough offenbar Filmmaterial von derselben Situation in der Doku-Serie „Seven Worlds, One Planet“ (BBC, Oktober 2019) verwendet, jedoch ohne auf den Klimawandel als Ursache zu verweisen. Stattdessen werden nach Angaben der britischen Denkfabrik „Global Warming Policy Foundation“ (GWPF) Eisbären für das ungewöhnliche Verhalten der Walrosse verantwortlich gemacht.

Der Filmemacher geht damit implizit auf die Kritik an „Our Planet“ ein, etwa von der Zoologin Susan J. Crockford. Die Eisbär-Expertin und Bloggerin hatte bereits kurz nach dem Erscheinen der Doku Attenboroughs Klimawandel-Erzählung als „Unsinn“ bezeichnet und auf die Verbindung mit Eisbären hingewiesen. Auch der britische Buchautor und Blogger Andrew Montford hatte die Doku kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Präsenz eines Kamerateams am Strand und von Drohnen in der Luft möglicherweise zur Verunsicherung der Walrosse beigetragen hat. Montfort wies zudem darauf hin, dass in einem „Hinter-den-Kulissen“-Video von den Dreharbeiten zu „Our Planet“ Eisbären in der Nähe der Filmcrew zu sehen sind. Diese Eisbären werden in der Doku allerdings nicht erwähnt.

Andere Autoren wie der Biologe Jim Steele und der Blogger Paul Homewood hatten darauf hingewiesen, dass sogenannte „Haul-Outs“ (also kollektive Landgänge) vollkommen normales Verhalten bei Walrossen sind und nichts mit dem Klimawandel zu tun haben, und dass die Wahlrossbestände in der Arktis florieren. Pikant: Die Produzenten von „Our Planet“ hatten zunächst jegliche Kritik an der Walross-Szene empört zurückgewiesen.

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