Die Balkanroute war nie dicht: Wieder Tausende auf dem Weg nach Deutschland

Auf dem Balkan kündigt sich eine Lage wie im Herbst 2015 an. Die Grenzen sind löchrig und die dortigen Staaten wissen allzu gut, dass sie für die Migranten nur Durchgangsstationen nach Deutschland sind.

Verstörende Bilder in den sozialen Medien: Privataufnahmen zeigen endlos lange Schlangen von jungen männlichen Migranten, die durchs Land ziehen, begleitet von ein paar wenigen Polizisten mit langen Schlagstöcken – laut O-Ton aktuelle Aufnahmen aus Bosnien. Die Bilder erinnern an die Lage während der Massenzuwanderung von 2015. Zustände, die sich, wie die Bundeskanzlerin oft versprach, nicht wiederholen sollten.

Auch der Spiegel hatte schon vor zwei Wochen kein Blatt mehr vor den Mund genommen und unter der Überschrift „…dann eben wieder die Balkanroute“ erschreckende Zahlen und Fakten recherchiert und veröffentlicht, die belegen, dass die Balkanroute keineswegs, wie im Stern fast zeitgleich behauptet, „dicht“ ist.

Demnach halten Frontex-Mitarbeiter und griechische Polizisten alleine an der Grenze zu Nord-Mazedonien rund tausend Migranten pro Monat auf. Für die Behörden sei das nur die Spitze des Eisberges: „Die Behörden vermuten, dass noch viel mehr sich erfolgreich den Weg Richtung Norden bahnen.“ Der Anstieg hätte im Frühjahr begonnen und halte noch an.

An der deutschen Grenze sieht es nicht anders aus. Alleine in den ersten acht Monaten des Jahres wurden schon 6700 illegale Grenzübertritte an der deutsch-österreichischen Grenze registriert. Und das sind nur die wenigen, die tatsächlich erwischt wurden.

Noch vor wenigen Wochen hieß es, am türkisch-griechischen Grenzfluss Evros würden täglich fünfhundert Migranten versuchen, illegal in die EU zu gelangen – das wären dann alleine an diesem einen neuralgischen Punkt knapp 200.000 Menschen im Jahr, die ganz überwiegend nach Deutschland kommen wollen.

Wackelkurs Mitsotakis positioniert sich in der Migrationsfrage: Rechts blinken, mittig einbiegen Auch die griechischen Inseln waren bisher keineswegs Endstation für Zuwanderer. Griechenland hat kontinuierlich tausende Illegale aufs griechische Festland gebracht um neue Kapazitäten für Nachrücker zu schaffen, anstatt die Menschen in die Türkei zurückzuschicken. Griechenland plant dafür, die Türkei als sicheres Herkunftsland einzustufen, während Erdogan gerade alles dafür tut, diese Sicherheit vakant zu stellen, da die Türkei jetzt aktiv und offiziell in den Syrienkrieg eingestiegen ist. Und Griechenland weiß: Die Migranten auf dem Festland wollen nicht bleiben. Schnell ist man sie los Richtung Norden.

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Londoner Pendlern reicht’s: Prügel für Klima-Aktivisten

Londoner, die wie jeden Wochentag zu ihrer Arbeit wollten, bewarfen, wie LBC berichtete, die Blockierer zuerst mit Sandwichs, dann zogen sie die Aktivisten vom Wagendach des Zuges und verabreichten ihnen Schläge.

Eingebettetes Video

„Keep Calm And Carry On“ – jedenfalls der erste Teil der in Großbritannien beliebten Devise galt am Donnerstagmorgen in der Londoner U-Bahn nicht mehr. Als Extinction-Rebellion-Aktivisten versuchten, einen Zug der Jubilee Line lahmzulegen, warteten genervte Pendler nicht erst auf die Polizei. Für zwei Blockierer endete der Klimaprotest mit einer Tracht Prügel.

Wie LBC Radio und Sky News berichteten, kletterten zwei Extinction Rebellion-Vertreter in der Station Canning Town mit Hilfe einer Leiter auf das Dach eines Zugs der Jubilee Line, und entrollten dort ein Banner mit der Aufschrift „Business as usual = death“.

Londoner, die wie jeden Wochentag zu ihrer Arbeit wollten, bewarfen, wie LBC berichtete, die Blockierer zuerst mit Sandwichs, dann zogen sie die Aktivisten vom Wagendach und verabreichten ihnen Schläge. Einem dritten Aktivisten, der die Blockade-Szene live ins Netz streamen wollte, ging es nicht besser.

Insgesamt nahm die Polizei vier Extinction-Rebellion-Mitglieder fest, drei in Canning Town und einen in Stratford Station. Später verhafteten die Beamten noch vier weitere, die versucht hatten, sich in Shadwell Station an die Scheiben eines Zugs zu kleben.

Auf die Blockierer wartet nun ein Verfahren wegen Eingriffs in den Verkehr. Die Londoner Polizei hatte ein Verbot von Blockaden auf dem Stadtgebiet erlassen. Oberbürgermeister Sadiq Khan verurteilte die Klima-Blockaden: „Diese illegale Aktion ist extrem gefährlich, kontraproduktiv, und sie verursacht unakzeptable Verkehrsunterbrechungen für Londoner, die den öffentlichen Nahverkehr benutzen, um zur Arbeit zu kommen.“

Der Chef der Transportpolizei Sean O’Callaghan sagte: „Die U-Bahn und die Bahn gehören zu den grünsten Transportmethoden in London“. Zugblockaden würden nur Schwierigkeiten für die Londoner Pendler bedeuten.

Extinction Rebellion kündigte trotzdem weitere Versuche an, den Nahverkehr in der britischen Hauptstadt lahmzulegen.

Quelle

Neue Einzelfälle Seite 759

17.10.19

Senat zahlt für leere Heimplätze, wenn Flüchtlinge im Urlaub sind

Berlin. Asylbewerber in Berlin können bis zu 20 Tage im Jahr ihrem Wohnheim fernbleiben, ohne dass ihr Heimplatz verlorengeht. Der Steuerzahler übernimmt, wie auch sonst, in diesem Zeitraum die vollen Kosten. Diese Regelung soll Flüchtlingen ermöglichen, „ihre Verwandten zu besuchen“. Von Gunnar Schupelius. Weiterlesen auf bz-berlin.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Gewalt, Mainstream-Propaganda, Realsatire 17.10.19

Aggressiver Flüchtling soll therapeutische Hilfe bekommen

Krefeld, NRW. Die Stadt hat für den aggressiven Flüchtling vom Heim am Wehrhahnweg Kontakt zu einem muttersprachlichen Psychlogen vermittelt. Zu dem 42.000 Euro monatlich kostenden Sicherheitsdienst, zum Schutz vor dem Flüchtling, gibt es rechtlich keine Alternative. Weiterlesen auf docdro.idFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAfD, Linksextremismus, Meinungsfreiheit 17.10.19

Bernd Lucke musste Uni-Gelände unter Polizeischutz verlassen

Hamburg. Im Vorlesungssaal skandierten die Störer „Nazischweine raus aus der Uni“ und forderten Lucke auf, den Saal zu verlassen. Teilnehmer des Protests hielten Flaggen der Antifa hoch. Lucke konnte seine Vorlesung nicht halten und musste die Uni unter Polizeischutz wieder verlassen.

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Afghane bekam nicht, was er wollte – und stach zu

Wullowitz, Österreich. Neue Details zum Motiv: Er hat nicht bekommen, was er wollte, seine speziellen Wünsche wurden nicht akzeptiert – da sah der Afghane rot. Er zog ein mitgebrachtes Messer, wollte seinem Asylbetreuer die Kehle durchschneiden, stach ihm in die Brust und tötete auf der Flucht einen 63-jährigen Landwirt.

Weiterlesen auf krone.atFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Gewalt, Islamisierung 17.10.19

Mann bei Kurden-Demo niedergestochen, neun Verletzte

NRW. In vielen Städten demonstrieren in diesen Tagen Tausende Kurden gegen den Einmarsch der Türkei in Syrien. Im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid wurde ein 50-Jähriger dabei mit einem Messerstich in den Rücken schwer verletzt, in Bottrop gab es weitere acht Verletzte.

Weiterlesen auf welt.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Gewalt, Polizei 17.10.19

Afrikaner verletzt fünf Polizisten – Gaffer werfen Flaschen

Berlin-Kreuzberg. Bei einem Einsatz am Kottbusser Tor hat ein randalierender afrikanischer Drogendealer fünf Polizisten verletzt. Zudem versuchte er, einem Polizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Dutzende Gaffer störten den Einsatz und bewarfen die Beamten mit Flaschen-, Obst- und Dosen.

Weiterlesen auf morgenpost.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailGewalt, Zwischen den Zeilen 16.10.19

12-Jähriger überfällt 6-jähriges Mädchen mit Messer

Dortmund, NRW. Ein polizeibekannter 12 Jahre alter „Junge“ hat am Sonntagnachmittag spielende Kinder überfallen. Er bedrohte ein 6-jähriges Mädchen mit einem Messer und forderte sie auf, ihr Mobiltelefon herauszugeben. Zudem richtete er das Messer in einer Stechbewegung gegen einen 9-jährigen Jungen.

Weiterlesen auf t-online.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Gewalt, Islamisierung, Zensur 16.10.19

Frankfurter „Ehrenmord“ – Der Schwede soll ein Türke sein

Frankfurt. Mit dutzenden Messerstichen wurde letzte Woche eine 24-Jährige auf der Straße regelrecht hingerichtet. Der mutmaßliche Täter: ihr Ex-Freund Sam M. (43). Die Mainstream-Presse berichtete, der Täter sei ein „Schwede“. Doch laut Bekannten des Opfers soll er ein Türke sein.

Weiterlesen auf journalistenwatch.comFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailLinksextremismus 16.10.19

Polizeischutz für alle Leipziger Baustellen?

Leipzig, Sachsen. Nach dem Terroranschlag auf drei Baukräne an der Prager Straße hat in der Nacht zu Montag schon wieder ein Bagger gebrannt. Es war der inzwischen 7. massive Anschlag auf Baustellenfahrzeuge allein in diesem Jahr. Der Gesamtschaden liegt bei weit über 20 Mio. Euro! Und immer wieder bekennen sich Linksextreme zu den Attacken.

Weiterlesen auf m.bild.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Vergewaltigung 16.10.19

Dunkelhäutiger Mann wollte Frau ins Gebüsch ziehen

Zwickau, Sachsen. Zeugen haben beobachtet, wie ein dunkelhäutiger Mann, vermutlich afrikanischer Herkunft, Freitagnacht versucht hat, an der August-Bebel-Straße eine Frau ins Gebüsch zu ziehen. Einer der Zeugen ging dazwischen, sodass der Dunkelhäutige von der Frau abließ.

Weiterlesen auf freiepresse.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Gewalt 16.10.19

Iraker sticht 18-Jährigen am Bahnhof nieder – Lebensgefahr

Esslingen, Baden-Württemberg. Nach einem Streit in der S-Bahn ist ein 18-Jähriger am Esslinger Bahnhof von einem 26-jährigen Iraker mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Tötung.

Weiterlesen auf esslinger-zeitung.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAfD, GEZ, Grüne, Mainstream-Propaganda 16.10.19

Fast alle Gruppenvergewaltiger zuvor in Straftaten verwickelt

Freiburg, Baden-Württemberg. Die meisten der elf wegen Gruppenvergewaltigung angeklagten Flüchtlinge sind schon wegen früherer Verbrechen mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Es gebe umfangreiche Vorstrafen wegen Diebstählen, Sachbeschädigungen, gefährliche Körperverletzungen, Nötigungen und Beleidigungen.

Weiterlesen auf stuttgarter-nachrichten.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailGewalt, Zwischen den Zeilen 16.10.19

Studentin gefesselt und geknebelt in Straßengraben gefunden

Lübeck, Schleswig-Holstein. Eine 20-jährige Studentin war am Samstagmorgen nach einem Discobesuch an Händen und Füßen gefesselt und mit einem Knebel im Mund zufällig von einem Angler aufgefunden worden, der sich im Gebüsch hatte erleichtern wollen. Nur wenig später wäre sie wohl erfroren. Weiterlesen auf rtl.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Justiz 16.10.19

Afrikanischer Kinderfänger wollte an Schule arbeiten

Velbert, NRW. Wollte er ein Kind entführen, missbrauchen, womöglich sogar ermorden? Mit dem Tretroller ist der Junge (10) auf dem Weg zur Schule, als ihn der Mann mit afrikanischen Wurzeln aus dem Auto heraus anspricht. Er forderte den Jungen auf, ins Auto zu steigen und ihm den Weg zur Schule zu zeigen. Zuerst weigert sich der Junge, dann steigt er ein.

Weiterlesen auf m.bild.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Mainstream-Propaganda, Realsatire, Terror 16.10.19

Polizeipräsident: Lastwagen-Vorfall war kein Terroranschlag

Limburg, Hessen. Der Vorfall mit einem gekaperten Lastwagen und mehreren Verletzten in Limburg soll kein Terrorakt eines Syrers sein. Diese Einschätzung äußerte der zuständige Polizeipräsident. Es handele es sich um die Tat eines Einzelnen. Sie habe „persönliche Hintergründe“.

Weiterlesen auf m.faz.netFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Gewalt 16.10.19

31-Jähriger bei Afghanen-Messerstecherei getötet

Karlsbad, Baden-Württemberg. Zwei Dreiergruppen von Afghanen sind am Montagabend aufeinander getroffen. Ein 31-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung mit einem Messer so schwer am Hals verletzt, dass er trotz Einsatz des Rettungsdienstes noch am Tatort starb.

Weiterlesen auf bnn.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailIslamisierung, Kirche 16.10.19

Deutscher durfte nicht in Essener Disco, weil er ein Kreuz trug

Essen, NRW. Mit drei Freunden wollte ein 30-jähriger Deutscher in einer Essener Disco ausgelassen feiern. Doch ein Türsteher ließ ihn nicht rein. Grund: Der junge Mann ist Christ, trug ein Kreuz um den Hals. Er musste das Kreuz schließlich unter seinem T-Shirt verstecken.

Weiterlesen auf wochenblick.atFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Mainstream-Kritik, Terror 15.10.19

Chronologie der Bigotterie

die Süddeutsche schreibt, daß Ermittler im Fall von Limburg davon ausgehen, daß es sich um die „Aktion eines gestörten oder gescheiterten Menschen“ handelt, wieso trifft diese Bezeichnung dann nicht auch auf einen Mann zu, der sich dabei streamt, wie er im Kampfanzug Bomben an einer Synagoge plaziert.

Von Anabel Schunke.

Weiterlesen auf jungefreiheit.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Gewalt 15.10.19

83-jährige Frau von Südländern mit Elektroschocker angegriffen

Lichtenau, Hessen. Ein „südländisch“ aussehendes Pärchen klingelte bei einer 83-Jährigen und gab vor, wegen einer Panne telefonieren zu wollen. Die ältere Dame bat das Pärchen daraufhin ins Haus. Dies entpuppte sich als schwerer Fehler. Kaum waren sie im Haus, griffen sie die Seniorin mit einem Elektroschocker an. Weiterlesen auf tag24.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMail

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Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen. Georg Christoph Lichtenberg

UNO schlägt Alarm: Foltervorwürfe gegen Assange werden nicht untersucht

Der für Folter zuständige Vertreter der UNO hat schwere Vorwürfe gegen Großbritannien, die USA und Schweden erhoben. Er wirft diesen Ländern Verstöße gegen ihrer Verpflichtungen aus der UN-Konvention gegen Folter vor.

Ich war einigermaßen überrascht, dass das Thema in den deutschen Mainstream-Medien anscheinend komplett verheimlicht wird. Schon am frühen Morgen des 16. Oktober haben das russische Fernsehen und auch andere russische Medien darüber berichtet, dass der zuständige Vertreter der UNO Großbritannien, den USA und Schweden – alles Mitglieder der „westlichen Wertegemeinschaft“ – Verstöße gegen die UN-Konvention gegen Folter vorwirft.

Ich wollte die Meldung mit den Berichten der deutschen Medien zu dem Thema vergleichen, aber leider musste ich feststellen, dass eine Google-Suche 30 Stunden nach dem Erscheinen der Meldungen in den russischen Medien immer noch keinerlei Berichte in deutschen Medien gefunden hat.

Die Vorwürfe wegen Folter sind nicht neu, diese Vorwürfe hat die UNO auch schon früher erhoben. Neu ist aber, dass der UN-Vertreter sich nun beschwert hat, dass die in den Fall involvierten Staaten keinerlei Schritte unternommen haben, die Foltervorwürfe zu untersuchen, obwohl sie gemäß der UN-Konvention gegen Folter solche Vorwürfe untersuchen müssten. Der Fall Assange zeigt, wie in der „westlichen Wertegemeinschaft“ mit Dissidenten umgegangen wird und wie die „Qualitätsmedien“ Journalisten-Kollegen alleine lassen, die kritischen Journalismus betrieben haben und dafür sogar gefoltert werden.

Und zwar nicht in Kenia, sondern in London!

Da es in Deutschland keine Meldungen darüber gibt, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, wird in einem britischen Gefängnis systematisch psychologisch gefoltert. Das teilte der UN-Sonderberichterstatter Nils Meltzer mit. Er betonte, dass keines der an dem Fall Assange beteiligten Länder – Großbritannien, die USA, Schweden und Ecuador – vor hat, die vorliegenden Fakten zu untersuchen.

„Ich habe ihn zwei medizinischen Experten gezeigt und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass er lange Zeit psychologischer Folter ausgesetzt war. Das ist eine medizinische Bewertung. Wir haben alle betroffenen Staaten aufgefordert, diesen Fall zu untersuchen, den Druck auf ihn einzustellen und alles zu tun, um sicherzustellen, dass seine Rechte, die meiner Meinung nach systematisch verletzt wurden, respektiert werden. Aber entgegen meinen Erwartungen hat keines der an dem Fall beteiligten Länder eine Untersuchung eingeleitet, entgegen der Verpflichtungen gemäß der UN-Konvention gegen Folter“, sagte Nils Meltzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter.

Julian Assange lebte etwa sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London, bis die Regierung des lateinamerikanischen Landes der britischen Polizei im April dieses Jahres erlaubten, den WikiLeaks-Gründer festzunehmen. Einen Monat später schickte ein britisches Gericht Assange für 50 Wochen wegen eines Verstoßes gegen die Kautionsbedingungen ins Gefängnis. Im Februar nächsten Jahres werden Anhörungen über Assanges Auslieferung an die Vereinigten Staaten beginnen.

Ende der Übersetzung

Erinnern Sie sich noch an den Aufschrei in den westlichen Medien, als im Sommer der Journalist Golunov in Moskau einige Tage zu Unrecht im Gefängnis saß? Er hatte wegen Korruption ermittelt und die betroffenen Beamten wollten ihn kalt stellen und haben ihm Drogen unterschieben lassen. Golunov ist nach drei Tagen frei gekommen und es sind danach Köpfe deswegen gerollt.

Und im Fall Assange? Auch hier wird ein Journalist wegen seiner journalistischen Arbeit zu Unrecht eingesperrt. Und er wird gefoltert. Aber es rollen keine Köpfe, alle tun so, als wäre nichts los.

Auch die „Qualitätsmedien“ haben nichts zu beklagen, obwohl Assange wegen eine Bagatelle in einem Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt wurde und die UNO den britischen Behörden seit Monaten Folter vorwirft.

Man stelle sich einmal vor, das wäre in Russland oder China passiert…


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. Putin hat sich auch einige Male zu den Fällen von Assange und Edward Snowden geäußert und einige Zitate dazu sind auch in dem Buch zu finden.

Quelle

Amsterdam unter Schock: Schon wieder Erschießungen auf offener Straße

Ursache und Wirkung nicht verwechseln

Police officers control the access near the site of a shooting on September 18, 2019 in the Amsterdam district of Buitenveldert, where Dutch lawyer Derk Wiersum was shot dead. – Wiersum assisted crown witness Nabil B. in the liquidation process Marengo around the criminal leader Ridouan Taghi. The shooter fled on foot.

Ein moderner Gassenhauer beginnt so: „Komm wir fahren nach Amsterdam. Ich weiß, dass uns nichts passieren kann.“ Nun ist ein Lied nur ein Lied und die Realität etwas ganz anderes, wenn innerhalb von 24 Stunden in der Hauptstadt der Niederlande zwei Menschen erschossen wurden. Der eine ein Anwalt gegen das organisierte Verbrechen, der andere ein Ex-Fußballprofi. Beide wurden offensichtlich professionell hingerichtet, die Polizei betont, sie sehe keinen Zusammenhang zwischen den Morden. Eine Beruhigung kann das für die Bevölkerung allerdings kaum sein.

Und es ist auch niemand abgestumpft in Amsterdam, wenn solche Morde auf offener Straße dort nicht zum ersten Mal passiert sind. Beispielsweise 2015 berichtete der Stern von einer Mordserie in der Stadt: „In Amsterdams Unterwelt herrscht Krieg. Es sind Morde wie im Gangsterfilm: Ein wilder Kugelhagel, das Opfer bricht zusammen, die Täter rasen im Auto davon. Eine Mordserie hält Amsterdam in Atem. Drogenbanden rechnen ab.“

Was die Beschaffung angeht, ist es heute so, wie es schon vor 40 Jahren war, wer in Deutschland harte Drogen sucht, wer damit sogar Handel betreiben will, der fährt nach Amsterdam und deckt sich dort ein. Der Drogentourismus ist ein Geschäft über Generationen. Und es sind nicht nur die so genannten Coffee-Shops, wo sich aufgeregte Neuerwachsene mit etwas Haschisch eindecken. Amsterdam ist auch eine Hauptstadt der harten Drogen, der Dealer, der Schwerkriminalität. Und was die Coffee-Shops angeht: Zeitweilig war der Besitz von Cannabis bis zu dreißig Gramm erlaubt und das ab 16 Jahren, heute sind es offiziell fünf Gramm ab 18 Jahren. Aber welche Nutzer schert das wirklich, wenn auch fast jede illegale Droge in fast jeder Menge zu bekommen ist?

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„Ich verliere nicht, du verlierst“

„Dilettant“: Erdogan verspottet Heiko Maas in Syrienfrage

An Maas gerichtet sagte Erdogan bei einem Gespräch mit lokalen Medien: „Ich verliere nicht, du verlierst“ (…) „Du kennst dich auch nicht mit Politik aus. Du würdest nicht so reden, wenn du etwas von Politik verstündest.“

Während sich die Presse seit heute morgen eingeschossen hat auf einen – nennen wir es mal in Gangsterslang: Beef zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem deutschen Außenminister, ist der fleißige Twitterer Heiko Maas in den sozialen Netzwerken (Stand 11:52 Uhr) noch ganz beseelt von einer „#unteilbar-Demo“, die laut Außenminister einmal mehr ein Zeichen gesetzt hätte gegen „Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit“ .

Des weiteren findet sich dort zuletzt ein Glückwunsch an den Friedensnobelpreisträger – wagt sich Maas aus politischen Gründen nicht an den Literaturnobelpreisträger Peter Handke?– und noch ein weiterer Tweet zu einem Auftritt von Maas höchstselbst zur Eröffnung der Buchmesse in Frankfurt, wo er sagte – und twitterte:

„Es wird Zeit, die Komfortzone, die Blasen zu verlassen. Die Buchmesse ist der richtige Ort dafür.“

Der erste Kommentar unter diesem Eintrag lautet: „Bei soviel Heuchelei kann einem fast schlecht werden. Komfortzonen und Meinungen außerhalb der Blase, die aber lieber in Sackgassen abgesperrt werden – merkt ihr selber, oder?!“

Heiko Maas erkennt hier zumindest vor immerhin fast 350.000 Followern auf Twitter an, dass seinesgleichen in Blasen lebt, ein Vorwurf, den sonst immer nur der politische Gegner um die Ohren bekommt, wenn wieder ein Shitstorm über den Außenminister losbricht.

Nun allerdings ist Erdogan über Maas gekommen. Und da weiß man plötzlich kaum mehr, wie mit dieser blöden Konfrontationssituation umgehen. Soll man nun plötzlich Heiko Maas verteidigen, weil er immerhin eines der höchsten Ämter des Landes bekleidet, dessen Staatsbürger man ist? Eine unangenehme Situation, noch mehr, wenn so über das hohe Amt eine Solidarität mit dem Sozialdemokraten Maas erzwungen werden könnte.

Was hat Erdogan also warum zu Maas gesagt, das uns zu einer Solidarität zum Außenminister zwingen könnte, weil falsch ist, was Erdogan gesagt hat? Oder ist automatisch alles falsch, was der Türke über den Deutschen äußert, weil der Türke in der Türkei so etwas wie ein Unrechtsregime installiert hat?

Erdogan nennt Maas einen Dilettanten. So falsch? Erdogan sagt, Maas kenne seine Grenzen nicht. Auch falsch? Maas ist arrogant, sagt der Türke. Falsch? Maas habe keine Ahnung von Politik? Ebenfalls falsch? Nein, natürlich hat Erdogan in allem Recht, was er hier über Heiko Maas sagt – dann, wenn es grundsätzliche Feststellungen wären, müsste man dem Despoten vom Bosporus sogar applaudieren. Aber dieser staatsmännische Beef ist um ein vielfaches komplizierter und alles andere als ein Hahnenkampf. Man kann von Heiko Maas halten, was man will, man muss ihm sogar unterstellen, dass sein demokratisches Grundverständnis arg gelitten hat, aber man muss vor allem eines: Selbst Maas noch gegen Erdogan verteidigen. Selbstverständlich.

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Wie Correctiv und Facebook gemeinsam Fake-News produzieren

Darf über einen Brief von mittlerweile 500 Wissenschaftlern und Experten noch berichtet werden, wenn sie den Verlauf des Klimawandels wenig dramatisch sehen? Nicht, wenn es nach Facebook und seinen vermeintlichen Faktencheckern geht. Wahr ist nur, was „amtlich“ ist.

TE hat über einen Offenen Brief von 500 Wissenschaftlern an den UNO-Generalsekretär António Manuel de Oliveira Guterres und an die Leiterin des UN-Klimasekretariats in Bonn, Patricia Espinosa Cantellano berichtet: In dieser „European Climate Declaration“ schreiben die „Scientists and Researchers“, die „Klimamodelle“, auf denen die internationalen Politikziele derzeit basieren, seien „ungeeignet“. Die jetzige Klimapolitik höhle das wirtschaftliche System aus und gefährde Menschenleben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarer elektrischer Energie verweigert werde. Der Klimawandel habe mehrere Ursachen, laufe langsamer ab als von vielen Panikmachern dargestellt und erfordere differenzierte Maßnahmen; nicht nur eine Reduktion von CO2, denn dieses verteufelte Klimagas sei kein Schadstoff, sondern für das Pflanzenwachstum unabdingbar. Es ist eigentlich eine journalistische Selbstverständlichkeit, über eine solche Debatte zu berichten. Der Überbringer der Nachricht machte sich bisher nicht gemein mit dem Inhalt der Nachricht. Nicht so in Deutschland. Hier arbeitet Facebook mit „Faktencheckern“ wie Correctiv zusammen. Deren Bewertung hat es in sich: „Teilweise falsch“, heißt es über die Nachricht von TE. „Es handelt sich nicht um 500 Wissenschaftler. Zudem lassen die Aussagen im Brief teils Kontext zu bisheriger Forschung oder der Einschätzung offizieller Stellen aus und sind deshalb irreführend.“ (Quelle)

Diese Bewertung hat Gewicht: Facebook unterbindet in diesen Fällen die Weiterverbreitung von Hinweisen auf diese Story und „informiert“ seine Nutzer über die angebliche Unseriosität des jeweiligen Mediums. Es wird also im Facebook-Netzwerk zensiert, obwohl die Weitergabe für digitale Medien entscheidend ist, diskreditiert und auch finanziell durch Reichweitenreduzierung „bestraft“. Facebook, marktbeherrschend, schwingt sich also dazu auf, Artikel 5 des Grundgesetzes auszuhebeln – durch Nicht-Verbreitung, Verleumdung und wirtschaftlichen Schaden.

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Die Arbeit tun die anderen

Wahlen sind aristokratisch“: Die grauenhaften Allmachtphantasien von „Extinction Rebellion“

von AR Göhring

Der geneigte EIKE-Leser weiß längst, daß die Rettung von Klima, Natur, Umwelt und weiß Gott was für die allermeisten Aktivisten nur ein Hebel zur Erlangung von Ressourcen wie Macht und Geld ist. Da tut es nicht Wunder, wenn „Klimaschützer“ die Aushebelung demokratischer Prinzipien fordern, weil die bewährte westliche Staatsform nicht geeignet sei, genügend schnell Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die neue Zürcher Zeitung NZZ, das neue „Westfernsehen, das auch die andere Hälfte der Wahrheit bringt“ (Zitat nach HG Maaßen), interviewte eine Sprecherin der extremen Klimaretter-Vereinigung Extinction Rebellion XR am Potsdamer Platz in Berlin. Annemarie Botzki, mit 32 Jahren fast genauso alt wie Carola Rackete, meint, daß sie mit rund 5.000 Mitstreitern aus ganz Westeuropa den Potsdamer Platz und den Großen Stern blockiert habe, „ziviler Ungehorsam“, wie sie betont. Die innere Entscheidungsfindung der Gruppe finde nach dem „deliberativen“ Prinzip statt; also jede Gruppe, die zum Beispiel eine Blockade macht, entscheide selber, wie es weitergehe; es komme kein Kommando von außen.

Gespräche mit Parteien wie den Grünen und Linken fänden zwar statt; Ziel von XR sei aber einzig der Ausruf des Klimanotstandes, wie in einigen Städten, zum Beispiel Jena, bereits geschehen. Die britische Regierung hatte sich diesbezüglich bereits nach einer Woche gebeugt.

Auf den Einwand des NZZ-Redakteurs, daß die Temperaturprognosen der Klimaforscher nur auf irgendwelchen Szenarien basierten, meint Botzki, daß man das Überleben der Menschheit nicht aufs Spiel setzen dürfe, das Risiko sei zu groß. 4°C Erderwärmung würden in Europa Wüste bedeuten. Daher werde die XR-Bewegung für die Ausrufung des Notstandes weiter kämpfen und blockieren. Und weiter:

„Wer nicht glaubt, daß wir Berlin lahmlegen können, muß sich nur anschauen, wie schnell wir wachsen. Als wir letztmals im April hier waren, waren wir 250, 300 Leute. Jetzt sind wir schon 5.000.“

Glaubhaft ist das schon. Infrastrukturterroristen, egal welcher Herkunft, hatten zum Beispiel 2011 durch das Anzünden von Starkstromleitungen der Deutschen Bahn den Schienenverkehr am Berliner Hauptbahnhof lahmgelegt. Die arbeitende Bevölkerung, die teils stundenlang in stehenden Zügen ausharren mußte, war nicht begeistert. Wer sagt, daß im Angesicht des „Weltuntergangs“ nicht jemand auf die Idee kommt, genau so etwas zu tun? Menschenblockaden werden von der Polizei aus rein politischen Gründen toleriert; teure Sachschäden wohl kaum.

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Warum ich noch nicht aufgegeben habe

Wenn ich auf meine Kultur bestehe und nicht vom Muhezin morgens zu Gebet gebeten werden möchte heißt das nicht, das ich wertvoller bin als andere, sondern anders.

Wenn Leute das anders haben wollen, sollen sie das dort tun wo sie leben!

Und Koopertation ist bei der Aufgabe der eigenen Identität schon gefragt, sonst gibt es sofort Konflikt (Haben wir schon!)

Ist Kooperation eigentlich auch von denen gefordert, welche hier ihre Kultur einführen wollen.?

Gilt das eigentlich nur für Deutschland? Oder gilt diese Zukunftsplanung auch für andere Länder?

Auch das verpulvern der Mittel aus unseren Sozialversicherungen für alle Empfangsbereiten dieser Erde geht dann wohl in so Ordnung?

Weil es ohnehin nicht aufzuhalten ist?

Ich habe gestern etwas über eine Rentnerin gepostet, welche einen angebotenen Salat zurück gab, weil sie kein Öl hat und kein Geld sich welches zu kaufen!

Ist das nicht lustig?

Sie sollte ihren Pass wegwerfen und an der Grenze Asyl rufen, dann wäre ihre Altersvorsorge gesichert!

(Über 8500,–€ pro Monat für einen unbegleiteten Jugendlichen werden in Hessen ausgegeben (habe ich gepostet – interessiert hier aber kaum jemand.)

Jetzt kommt das schreckliche:

Ich ertappe mich beim betrachten des kommenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs

(Der gehört ja mit zum Plan)

Nur, wenn das Geld aller anderen verteilt ist, werden die schwarzotgrünen aufhören die erarbeiteten Mittel der Menschen an andere zu verschenken.

(Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht Kalkutta, sondern schafft hier ein neues Kalkutta!

Du kennst sicher das Zitat.

Warst du schon mal in Marxloh? (Lass es – zu gefährlich!) Du kennst dich ja auch besser am Prenzlauer Berg aus! Görlitzer Park? Ist nicht unbekannt- oder ?

Glücklich ist wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist! Wir leben in einer Operette!

Nur die auf der Bühne leben im Reichtum, die Zuschauer müssen das alles bezahlen.

Die PKS hast du noch immer nicht gelesen? Lass es- es ist einfach zu frustrierend – oder auch nicht wie man es nimmt!

Für viele ist es besser- sie wissen gar nicht was hier so abgeht.

„was lässt dich glauben, dass du wertvoller seiest as jemand anderes?“

Das ist schon harter Toback Jo, hätte ich von dir jetzt nicht so erwartet!

Aber es gibt schon einen Unterschied: Ich habe mein Leben lang hart gearbeitet für mich für meine Familie und für Menschen, die das selbst nicht können. (Mache ich heute noch!)

Das unterscheidet mich (und ganz viele andere ) von denen, welche das Geld jetzt bekommen!

(Eine Billion € soziale Transferleistungen im letzten Jahr in D)

Und wenn ich mal fliehen muss, dann gehe ich nicht davon aus, das das Land in welchem ich Asyl finde für mich eine Rundumversorgung bereit hält.

Das gibt es nur in Deutschland- solange es noch Geld hat!

Du erinnerst evtl. meinen Leitsatz – Ohne Arbeit – kein Brot!

Übrigens – wenn wir die Wirtschaft dann nun endlich am Boden haben, ist es mit den Sozialtransfer’s ganz vorbei .

Siehe DDR – da waren (fast) alle gleich arm!

Eine schöne Woche

Gruß

Lothar

Zum Stand von Toleranz und Wissenschaftsfreiheit

Eingebettetes Video
„Nazi-Schweine“ raus aus der Uni skandieren Störer zum Start der Vorlesung von Bernd Lucke @welt #lucke #hamburg

Ich hatte es schon mehrfach erzählt, aber weil’s so schön ist:

Der Nationalsozialismus im Dritten Reichen und die Judenhatz wurden damals auf dieselbe Weise in die Universitäten gedrückt, nämlich durch Studentenorganisationen. Die haben in dieser Weise erst gefordert, Juden rauszuwerfen, und dann auch „deutsche/arische” Wissenschaftler, wenn die nicht konform gingen, oder sich etwa zu oft im Ausland aufhielten.

Daraus entstand übrigens das Gesetz, das (wenn ich mich jetzt ad hoc richtig erinnere) bis vor kurzem sogar noch in Kraft war, aber keine Bedeutung mehr hatte, weil es ein Bundesgesetz war und Universitäten seit der Gründung der Bundesrepublik Landessache sind, dass Leuten der Doktorgrad wegen „Unwürdigkeit” entzogen werden kann. Da stand noch Reichsminister und sowas drin.

Entgegen anderslautender Literatur bezog sich dieser Entzug wegen Unwürdigkeit aber nicht auf Juden, denn da fragte man erst gar nicht mehr nach Rechtsgrundlagen. Als das Gesetz erlassen wurde, waren die längst raus. Er bezog sich auf die Wissenschaftler, die nicht meinungskonform waren oder sich ins Ausland abgesetzt hatten, auf diese Art schoss man sie aus den Professuren – auf Druck der Studentenschaften. Entzug oder Verweigerung der Promotion ist immer noch ein gern genommenes Mittel um Leute aus den Professuren heraus zu halten.

Erfunden hat man es zwar schon früher, der Entzug der Promotion wegen Unwürdigkeit stammt (spätestens) aus der Weimarer Republik, bezog sich dort aber nur auf Ärzte, die Abtreibungen vorgenommen hatten. Die Ausweitung auf andere Bereiche und der Einsatz zur Säuberung der Universitäten geht auf Druck der Studentenschaften zurück. Man kann sich das so vorstellen wie in diesem Video. Das Menschenmaterial und die Geisteshaltung, die man da hört, ist exakt dieselbe, auf der der Nationalsozialismus beruhte. So haben die damals auch Juden raus gebrüllt und gegen Nonkonformisten skandiert. Gleiche Suppe.

Oder anders gesagt: Faschismus und Antifa sind verhaltensidentisch, unterscheiden sich nur im Logo. Die einen haben damals Hakenkreuzflaggen hochgehalten, die anderen halten die Antifa-Flagge hoch. Sogar die gleichen Farben.

Übrigens ist bekannt, dass die Professoren sich damals deutlich anders verhielten, da mehr Zusammenhalt hatten. Auch unter den Professoren gab es glühende Nazis, Nazi-Kritiker und sogar immer noch einige heimliche Juden. Nur: Die haben sich in der Regel trotz aller unterschiedlicher Auffassung aus Gründen der Wissenschaft und des Zusammenhalts nicht ans Messer geliefert, sondern gedeckt. Was zu dem seltsamen Effekt führte, das bis zum Kriegsende selbst viele Nazi-Professoren jüdische Professoren gedeckt haben, und dafür in Revanche nach dem Krieg von diesen gedeckt wurden. Was mit dazu führte, dass die Entnazifizierung da auch nur sehr dünn stattfand. Man half sich in beiden Richtungen.

Das Dritte Reich fand an den Universitäten hauptsächlich durch ideologisierte Studentengruppen von exakt dieser Sorte, wie man sie da sieht und hört, statt.

Update: SPIEGEL schreibt, er sei nicht nur (leicht) angegriffen worden, sondern die ganze Veranstaltung sei dadurch verhindert worden und er habe mit Polizeischutz rausgeführt werden müssen.

Da frage ich mich: Warum werden diese Leute nicht sofort rausgeworfen, Hausverbot, Exmatrikulation?

Auf welcher Grundlage bestimmt ein kleiner Mob, was an Universitäten noch gesagt werden darf und durch wen?

Was hat das mit Demokratie zu tun, derer sie sich so rühmen?

Und warum bezeichnet man sowas überhaupt noch als Universität?

Man sollte Vorlesungen nur noch per Video halten.

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