Claudia Roth in der Vielflieger-Lounge ertappt

Grün

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Dass die Grünen die Vielfliegerpartei Deutschlands sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wie doppelbödig die Moral der Grünen ist, zeigte ein Bericht der „Bild“, wonach die Abgeordneten der Grünen seit Beginn der Legislaturperiode so viel geflogen sind, wie sonst keine anderen Abgeordneten. Die Zahlen sind ernüchternd, die Begründung für die Vielfliegerei erschütternd. Demnach sollen die Grünen seither mindestens 1.200 Mal geflogen sein. Pro Abgeordneten sind die Grünen in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 126 Mal auf „Einzeldienstreisen“, also nicht in Delegationen, die extra anfallen, geflogen. Dies ist im Vergleich zur Union mit 330 „Einzeldienstreisen“ relativ betrachtet außergewöhnlich viel.

Während die Grüne Führungsspitze den CO2-Wahn verbreitet und innerdeutsche Flüge am liebsten verbieten will, fliegt diese selbst munter weiter Kurzstrecke. So wurden unlängst auf einem Flug von Berlin nach München Claudia Roth und Anton Hofreiter gesehen – Business Class versteht sich. Robert Habeck wurde auf einem Kurzstreckenflug von Berlin nach Stuttgart gesehen. Keine Partei jedoch hetzt so sehr gegen das Fliegen wie die Grünen. Die „grüne Elite“ fliegt aber lieber Kurzstrecke und Business Class, anstatt mit der Bahn zu fahren – denn das wäre ja zu beschwerlich.

Während am Dienstag die von Satanisten gegründete „Klimabewegung“ „Extinction Rebellion“ von der Polizei nahezu ungehindert den Straßenverkehr in der Stadt Berlin lahmlegen durfte um gegen das „tödliche“ Gas CO2 zu kämpfen, wurde Claudia Roth erneut am Berliner Flughafen gesehen – in der Vielflieger Lounge. Zur Senator Lounge erhält man jedoch nur Zutritt, wenn man mindestens 100.000 Flugmeilen pro Jahr geflogen ist. Das kostet den Steuerzahler nicht nur viel Geld, sondern verursacht auch jede Menge CO2 – gegen das die Grünen doch so vehement kämpfen.

Wieder einmal erweist sich, dass die CO2-Propaganda auf nicht mehr, als auf „warmer Luft“ basiert – im wahrsten Sinne des Wortes. Wasser predigen, Wein saufen – das ist das Motto der Grünen. Hier finden Sie weitere „Beispiele“… AnzeigeStoppt den Journalisten-Mord! Wieso die Medienlandschaft zum Mordschauplatz wird! Freier Journalismus? Fehlanzeige! Eigene Meinungen? Fehlanzeige! Die Welt wird medienfeindlicher und die Feinde schrecken selbst vor Mord nicht zurück. Nur Capitol Post wagt es, den Kampf gegen die Medien-Mörder anzunehmen … … hier geht es zum schockierenden Enthüllungsbericht! Jetzt klicken!

Original :https://www.watergate.tv/claudia-roth-in-der-vielflieger-lounge-ertappt/?source=ENL

Was lernen wir aus all diesen schrecklichen Anschlägen und Verbrechen?

Jürgen Fritz Blog

Von Jürgen Fritz, Do. 10. Okt 2019, Titelbild: RT Deutsch-Screenshot

Es ist immer das gleiche Spiel: Wenn ein Rechtsextremist ein schreckliches Verbrechen aus seiner rechtsextremistischen Weltanschauung heraus begeht, dann heißt es bei den Rechtsradikalen, das sei „ein Verrückter“ oder „eine False Flag-Operation“. Wenn ein Linksextremist aus seiner Weltanschauung heraus ein schreckliches Verbrechen begeht, dann heißt es aus dieser Ecke, das wäre gar kein Linker. Linke würden so etwas niemals tun.

Die Abspaltung des Bösen von der eigenen Weltanschauung

Wenn aus der dritten anti-liberalen, menschenrechtsfeindlichen Gruppe, deren Name in Deutschland schon gar nicht mehr offen genannt werden darf, einer ein solches Verbrechen begeht, dann heißt es, das sei ein „bedauerlicher Einzelfall“, der auf keinen Fall verallgemeinert werden dürfe!, der gar nichts mit der Weltanschauung zu tun habe, selbst dann nicht, wenn der Mörder beim Morden diese ständig schreit. Oder es heißt, das sei gar keiner aus dieser Gruppe…

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Frage an die „Schwarmintelligenz“ meiner Leser: Womit wurde bei Halle geschossen?

Frage an die „Schwarmintelligenz“ meiner Leser: Womit wurde bei Halle geschossen?

Zu den Schüssen, die heute in Halle gefallen sind, habe ich eine Frage an die Schwarmintelligenz meiner Leserschaft. Kann jemand erklären, mit was hier geschossen wurde?

Ich habe von der „Schwarmintelligenz“ meiner Leser schon viele interessante Informationen erhalten. Als ich das Video der Schießerei bei Halle gesehen habe, habe ich mich über die starke Rauchentwicklung gewundert, die bei den Schüssen zu sehen war. Ich habe in meinem Leben aus Gaspistolen, Pistolen, Gewehren und auch Schrotgewehren sowohl mit Platzpatronen, als auch mit scharfer Munition, geschossen. Dabei hat es nie so eine Rauchentwicklung gegeben, wie bei den hier gezeigten Schüssen.

Ich bin aber kein Experte, daher die Frage an meine Leser: Wer kann erklären, welche Waffe beim Abschuss eine solche Rauchentwicklung verursacht?

Sie können in die Kommentare oder eine E-Mail über das Kontaktformular schreiben. Ich versichere, dass ich die Informationen – wenn gewünscht – vertraulich behandeln und die Namen von Lesern, die mir Informationen geben, nicht weitergeben werde.

L.J. Finger – Ich meine, das deutet auf Schwarzpulver hin, unklar ist für mich auch noch die Waffe; Es macht den Eindruck, das er nach jedem Schuss nachgeladen hat.Evtl. mit selbst hergestellter Munition?

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Nawalny als „ausländischer Agent“ eingestuft: Wer hat ihm 14 Millionen Euro gespendet?

Nawalny als „ausländischer Agent“ eingestuft: Wer hat ihm 14 Millionen Euro gespendet?

Heute erfahren wir, dass die Organisation des russischen Bloggers Nawalny in Russland zu einem „ausländischen Agenten“ erklärt wurde. Was bedeutet das und was sind die Hintergründe?

Nawalny wird in den deutschen Medien immer als Oppositioneller dargestellt, der angeblich eine Gefahr für Putin darstellt. Das ist Unsinn, Nawalny ist nur ein Blogger, der angebliche Fälle von Korrpution aufdeckt. Er ist kein Politiker und ist weder Mitglied einer Partei, noch hat er eine eigene Partei gegründet.

Heute nun wurde Nawalnys Stiftung als „ausländischer Agent“ eingestuft. Im Spiegel kann man dazu lesen:

„Zum „ausländischen Agenten“ können nach russischer Gesetzgebung Nichtregierungsorganisationen (NGOs) erklärt werden, die unter anderem Geld aus dem Ausland erhalten. Ein entsprechendes Gesetz trat 2012 in Kraft, es wird von westlichen Regierungen scharf kritisiert.“

Was der Spiegel verschweigt ist, was politische NGOs eigentlich tun, Details dazu finden Sie hier. Aber vor allem verschweigt der Spiegel, dass das russische Gesetz, dass der Westen so sehr kritisiert, eine abgeschwächte Kopie des FARA-Gesetzes der USA ist, das dort schon Ende der 1930er Jahre erlassen wurde. Während in den USA Einmischungen in die inneren politischen Angelegenheiten der USA auch mit Gefängnis bestraft werden, sind NGOs in Russland, die Geld aus dem Ausland bekommen, nur dazu verpflichtet, ihre Finanzen und andere Daten offenzulegen. Ansonsten können sie weiter im Lande arbeiten, wenn sie keine verfassungswidrigen Aktionen durchführen.

Und warum Nawalnys Organisation in Russland nun als „ausländischer Agent“ eingestuft wird, kann man auch im Spiegel lesen:

„Außerdem hatte die Behörde die Konten von Nawalnys Antikorruptionsstiftung sowie von einigen seiner Unterstützerinnen und Unterstützer eingefroren. Mitarbeiter von Nawalnys Stiftung hätten „eine große Geldsumme von Dritten bekommen“, die „illegal“ beschafft worden sei, teilten die Ermittler mit. Es gehe um eine Summe in Höhe von knapp einer Milliarde Rubel (13,8 Millionen Euro).“

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So geht „Qualitätsjournalismus“: Anti-russische Propaganda vom Feinsten beim Spiegel

So geht „Qualitätsjournalismus“: Anti-russische Propaganda vom Feinsten beim Spiegel

Der Spiegel hat mal wieder einen Artikel veröffentlicht, der Russland unterstellt, in Europa alle möglichen Missetaten zu begehen. Der Artikel ist ein besonders anschauliches Beispiel für Propaganda im Spiegel, wobei er seine Leser dreist belügt und US-Quellen als russische Quellen ausgibt, wie man am Ende des Artikels sehen kann.

Der Spiegel beruft sich in seinem Artikel unter der Überschrift „Russischer Militärgeheimdienst GRU – Moskaus Schattenkrieg in Europa“ auf einen Artikel in der New York Times. Dort wird über die Vorwürfe gegen Russlands Geheimdienst GRU berichtet. Allerdings beruft sich die Zeitung mal wieder auf nicht genannte Geheimdienstquellen. Damit ist bereits klar, dass es sich dabei um Geheimdienst-Propaganda handelt.

Wenn Zeitungen Geheimdienste zitieren, dann handelt es sich um Informationen, von denen die Dienste wollen, dass sie in der Zeitung stehen. Es sind keine Ergebnisse von Recherchen der Zeitung. Wenn Sie an dieser These Zweifel haben, können Sie mal Edward Snowden oder Julian Assange fragen, was mit Geheimdienstmitarbeitern geschieht, die ohne Erlaubnis der Dienste Informationen an die Presse weitergeben.

Bei solchen Artikeln handelt es sich also um Propaganda der Geheimdienste und wir erfahren genau das, was wir auch erfahren sollen. Das hat nichts mit Journalismus zu tun.

Und so ist der Spiegel-Artikel auch aufgemacht. Er wiederholt alle Vorwürfe gegen Russland, die von Geheimdiensten in den letzten Jahren gemeldet wurden. Dabei ist der Spiegel unkritisch und zitiert sie bloß. Er hinterfragt in keinem Fall, wie hoch der Wahrheitsgehalt der Vorwürfe sein könnte. Wenn ein Geheimdienst etwas mitteilt, wird es schon stimmen. So arbeitet der Spiegel immer, wir aller erinnern uns noch gut an die Massenvernichtungswaffen, die Sadam Hussein laut der US-Geheimdienste hatte und über die Spiegel damals auch unkritisch berichtet hat.

Wenn der Spiegel also in diesem Artikel nur die Vorwürfe gegen Russland wiederholt und auflistet, ist das per Definition einer der Bestandteile von Propaganda: Wirf nur möglichst viel Dreck auf Deinen Gegner, irgendetwas bleibt schon hängen.

Los geht es in dem Artikel mit dem „Fall Skripal“. Der Spiegel beschuldigt über mehrere Absätze Russland, dabei gibt es dafür bis heute keinerlei unabhängige Belege. Das OPWC konnte nicht zuordnen, wer den Giftstoff hergestellt hat und es bekam auch erst Wochen nach dem Anschlag auf die Skripals Zugang zu den Proben. Es war also genug Zeit, daran zu manipulieren. Die Details und vor allem die offiziellen Beschuldigungen der Briten gegen Russland zum „Fall Skripal“ finden Sie hier.

Der nächste Punkt auf der Liste von New York Times und Spiegel ist die Legende von der russischen Einmischung in die US-Wahlen von 2016. Obwohl der Mueller-Bericht eindeutig gezeigt hat, dass da nichts dran war – es gab keine Verschwörung von Trump und Russland und auch sonst enthält der Bericht nichts belegbares – wiederholen westliche Medien wie der Spiegel die Geschichte trotzdem immer wieder. Wie gesagt, es geht nur um Propaganda: Es wird medial mit Dreck geschmissen und der Leser soll durch die ständigen Wiederholungen das Gefühl bekommen, da müsste doch irgendetwas dran sein, auch wenn längst offiziell festgestellt wurde, das nichts dran war.

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Gibt es auch vernünftige Tweets von Trump? Ja, aber die deutschen Medien berichten darüber nicht

Gibt es auch vernünftige Tweets von Trump? Ja, aber die deutschen Medien berichten darüber nicht

In Deutschland werden immer Trumps Tweets kritisiert. Aber wer sich seine Tweets anschaut, findet dort auch sehr vernünftige Dinge. Ein besonders interessantes Beispiel, dass Trump am Mittwoch getweetet hat, will ich Ihnen nicht vorenthalten.

Es ist kaum vorstellbar, dass eine Hillary Clinton, ein Barrack Obama oder ein Joe Biden die Kriege der USA im Nahen Osten kritisieren würden. Es ist allgemein bekannt, dass die Kriege gegen das Völkerrecht verstoßen haben, dass sie brutale Angriffskriege waren und dass sie Millionen zivile Opfer gefordert haben. Und diese US-Kriege zu kritisieren, würde keinem hochgestellten Politiker in den USA einfallen. Nur würde das kein Politiker in der USA so offen sagen.

Außer Trump.

Trump hat am Mittwoch getweetet: „Die Vereinigten Staaten haben ACHT BILLIONEN DOLLAR für Kämpfe und Polizeiarbeit im Nahen Osten ausgegeben. Tausende unserer großartigen Soldaten sind gestorben oder schwer verwundet worden. Millionen von Menschen sind auf der anderen Seite gestorben. IN DEN NAHEN OSTEN ZU GEHEN IST DIE SCHLECHTESTE ENTSCHEIDUNG, DIE JEMALS IN DER GESCHICHTE UNSERES LANDES GETROFFEN WURDE! Wir sind unter einer falschen & jetzt widerlegt Prämisse in den Krieg gezogen, MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN. Es gab KEINE! Jetzt bringen wir langsam und vorsichtig unsere großartigen Soldaten & Militärs nach Hause. Unser Fokus liegt auf dem GROßEN BILD! DIE USA SIND GROßARTIGER ALS JE ZUVOR!“

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Türkei marschiert in Syrien ein – Was bedeutet das geopolitisch? Der Versuch einer ersten Analyse


Außenpolitisch beherrscht der türkische Angriff auf die syrischen Kurden die Schlagzeilen. Was sind die Interessen der involvierten Länder?

Die zweite Sicht der Dinge!

Außenpolitisch beherrscht der türkische Angriff auf die syrischen Kurden die Schlagzeilen. Was sind die Interessen der involvierten Länder?

Der Einmarsch der Türkei ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Kein Land darf ein anderes angreifen, wenn es keine Erlaubnis des UN-Sicherheitsrates hat. Das Völkerrecht ist in dieser Frage sehr klar und ob es einem gefällt oder nicht, aber Syrien ist ein souveräner Staat und Assad ist sein rechtmäßiger Präsident.

Trotzdem ist die Türkei nun erneut in Syrien einmarschiert und die Empörung in der Welt ist groß, kein Land der Welt hat sich in dieser Frage auf die Seite der Türkei gestellt. Aber wird das Folgen haben? Wir wollen uns mal anschauen, warum die Türkei einmarschiert ist und was hinter Kritik der anderen beteiligten steckt.

Türkei

Die Türkei hat einen historischen Konflikt mit den Kurden, die historisch in Gebieten der Türkei, Syriens, des Irak und Iran siedeln. Die Kurden fordern seit über hundert Jahren einen eigenen Staat und immer wieder haben sie in Kriegen auf Seiten der Großmächte gekämpft, weil ihnen als Lohn der eigene Staat versprochen wurde. Nur gehalten wurde das Versprechen nie.

Schon nach dem Ersten Weltkrieg sollte es so sein, als das Osmanische Reich zerschlagen wurde. Aber Atatürk hat die Türkei schnell wieder auf die Füße gestellt und den kurdischen Staat auf seinem Gebiet verhindert. Seit dem brodelt der Konflikt mal sichtbar, mal unsichtbar.

Die Türkei hat hier eine Chance verschlafen. Wer eine Minderheit mit Repression und Gewalt unterdrückt, wird Terror und Krieg ernten. Das sehen wir an vielen Beispielen der Welt. Sei es seit Jahrzehnten in Israel und seit einiger Zeit in der Ukraine. Die Türkei hätte in den kurdischen Gebieten investieren und den Menschen Wohlstand geben und sie so vor der Radikalisierung bewahren können. Die Chance wurde vertan.

Als der Syrienkrieg begann, hat Erdogan recht offen den IS unterstützt. Erdogan hat darauf gehofft, dass er eine die Türkei zu einer echten Regionalmacht machen kann und dass der Westen ihn vielleicht nicht unterstützt, aber zumindest gewähren lässt. Wir erinnern uns an die offiziellen Verkündigungen aus dem Westen, die Türkei sei ein wichtiger Partner in der islamischen Welt. Nach Erodgans Logik dürfte das für ihn bedeutet haben, dass der Westen sich freut, wenn der „wichtige Partner“ noch mächtiger wird.

Erdogan hat den IS finanziell unterstützt, indem er das Öl gekauft hat, dass der IS aus eroberten Ölquellen im Irak und in Syrien gefördert hat. Die Tanklaster fuhren in langen Kolonnen über die türkische Grenze und der Westen hat die Augen verschlossen und das Öl aufgekauft. Man kann also verstehen, warum Erdogan sich sicher fühlte.

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So ging der Killer von Halle vor

Von Jürgen Fritz, Do. 10. Okt 2019, Titelbild: Screenshot aus dem Bekennervideo

Zwei Tote, mehrere Verletzte, der Terror-Anschlag von Halle gestern schockierte das ganze Land. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass es sich um einen Einzeltäter handelt, nachdem es gestern zwischenzeitlich so wirkte, als seien es mehrere Täter gewesen. Und nach Auswertung des Videofilms, den Stephan Balliet mit seiner Helmkamera selbst erstellte und live in Netz streamte, ist auch klar, wie genau er vorging.

Von Judenhass getrieben

Zwei Menschen wurden gestern durch den 27-jährigen Stephan Balliet regelrecht hingerichtet, mehrere andere verletzt. Zwei Menschen mussten mit Schussverletzungen in die Klinik eingeliefert und operiert werden. Dabei hatte Balliet wohl vor, viel mehr Menschen als nur zwei zu töten. Er versuchte, sich mit massiver Gewalt Zutritt zu verschaffen in die Synagoge in Halle, in der sich mindestens 70 bis 80 Menschen befanden. Das Datum war wahrscheinlich nicht zufällig, sondern gezielt ausgewählt.

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Einmarsch mit Bodentruppen in Syrien

Türkische Offensive
Online seit gestern, 22.43 Uhr (Update: heute, 12.04 Uhr)

Die Türkei ist am Mittwochabend mit Bodentruppen in Nordsyrien einmarschiert. Die türkische Armee habe mit Unterstützung syrischer Milizen eine Bodenoffensive gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Nordsyrien begonnen, teilte das Verteidigungsministerium in Ankara mit. Ein Sprecher einer der beteiligten syrischen Rebellengruppen sagte, der Angriff habe in der syrischen Grenzstadt Tal Abjad begonnen und wurde in der Nacht fortgesetzt.

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Michel Klonovsky

10. Oktober 2019

Der Attenttäter von Halle gehört, wie das von ihm selbst verfertigte Video zeigt, der momentan am schnellsten wachsenden Gruppe in Kein-schöner-Land an: den geistig Minderbemittelten (von denen die Allermeisten allerdings völlig friedlich sind). Ein Kurzzeit-Bandit, ein rechtsextremes Waschbretthirn, ein aggressiv narzisstischer Nachahmungstäter und Dafür-sein-restliches-Leben-Wegschmeißer, aber gottlob ein Schwachkopf; er hätte sonst unter den völlig ungeschützten Juden in der Synagoge wohl ein Blutbad angerichtet. Dass ihm, nachdem er die Synagogentür nicht aufbekam, völlig egal war, wen er während seiner fünf Minuten Ruhm stattdessen umlegt, spricht Bände. Wie man solche Amokläufe verhindern soll, steht in den Sternen. Mehr Sicherheitsleute, mehr Kameras, mehr Schleusen und Detektoren, klar, das wirkt, das macht Israel seit Jahren vor, aber hier muss ich den unfähigsten Innenminister aller deutschen Zeiten zitieren, der, nachdem er Tausende islamische „Gefährder“ unbehelligt ins Land gelassen hatte, verkündete: „Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.“ Der Sicherheitsbranche lachen jedenfalls goldene Zeiten.

                                     ***

Wenn ein Leser alles Entscheidende schreibt, bleibt mir nur, ihn zu zitieren:

„Verstörend wirken auf mich vor allem die äußerst ambitionierte Berichterstattung über die Ereignisse, ihre schnelle politische Einordnung von höchster Stelle als rechtsradikalen Terrorakt – und die empirische Erkenntnis, daß ein derartiger Anschlag auf eine Synagoge so gar nicht in das derzeitige gesellschaftliche Bild passen will, haben doch die Juden an den sich zuspitzenden gesellschaftlichen Problemen den geringsten Anteil und sind sie bislang doch selbst vom äußersten rechten Rand weitestgehend unbehelligt geblieben. Dazu kommt die nicht nachvollziehbare Abfolge der Tat selbst, nach dem Motto ‚Wenn ich in die Synagoge nicht reinkomme, schieß‘ ich halt eine Dönerbude zusammen!‘, deren Betreiber, wie auch die ermordeten Passanten, ebensowenig ’schuldig‘ sind.

Daß Nationalsozialisten antisemitisch sind und ihnen ein menschliches Leben spätestens in dem Augenblick, wo es um die eigenen politischen Ziele geht, nicht viel wert ist, was sie übrigens mit allen Sozialisten gemeinhaben, wird niemand bestreiten können. Einige von ihnen sind allerdings sogar dermaßen debil, daß sie nicht einmal bemerken würden, wenn ihre Aktionen – zum Beispiel geheimdienstlich – gelenkt würden. Man denke an das NPD-Verbotsverfahren, man denke an den NSU, man denke an den faschistischen Anschlag von Bologna, bei dem sich später ebenfalls herausgestellt hat, daß der italienische Geheimdienst kräftig mitgemischt hat. Solche Dinge sind immer dann nicht so selten, wenn sie sich politisch in besonderem Maße ‚rechnen‘. Und daß der Anschlag in Halle der politischen Elite derzeit u.a. wegen der bevorstehenden Wahlen optimal gelegen kommt, liegt auf der Hand, weshalb man eine solche theoretische Möglichkeit keinesfalls aus den Augen verlieren sollte. 

Aber lassen wir einmal außer Betracht, daß momentan der/die Täter noch nicht abschließend ermittelt sind, daß wir über mögliche Hintermänner vorläufig, vielleicht nie etwas erfahren werden; reden wir nicht darüber, wer von dieser Tat in der gegenwärtigen Situation politisch am meisten profitiert. 

So bleibt nüchtern festzustellen, daß die Ereignisse, die mit der unrühmlichen Grenzöffnung 2015 begannen, seitdem zu einer gewaltigen Radikalisierung und Spaltung der gesamten Gesellschaft, den Staat eingeschlossen, geführt haben, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Und für diese allgemeine Radikalisierung sind in erster Linie jene politischen Kräfte verantwortlich, die in einem historisch beispiellosen, radikalen und diktatorischen Akt zwei Millionen Kulturfremde (die nun auf Kosten der ‚Schon-länger-hier-lebenden‘, die man nicht gefragt hat, ob sie das so wollen, versorgt werden sollen) in ultrakurzer Zeit ins Land geschleust haben, verantwortlich. Es ist allerhöchste Zeit zur Umkehr. Denn wenn diese Regierung, die angesichts der Folgen und Opfer ihres eigenen politischen Versagens nun Betroffenheit heuchelt, anstatt die eigenen Fehler zu korrigieren, nicht in absehbarer Zeit abgelöst wird, wenn die ‚bunten Khmer‘, die Diversitätsmarxisten und Gleichheitsfaschisten die Oberhand behalten, wird ein Bürgerkrieg wie ein Feuersturm über unser Land kommen. Dieses schreckliche Szenario wird immer wahrscheinlicher, denn die Lunte ist bereits entzündet. Das lehren uns die Ereignisse von Halle.

Das alles sorgt selbstredend hinsichtlich der abscheulichen Tat dieser braunen Drecksau in keiner Weise für mildernde Umstände oder gar Schuldminderung.“

                                      ***

Einspruch gegen einen Aspekt des Vorredners meldet Leser *** an:
 „Ich halte eine Verwicklung deutscher Geheimdienste für extrem unwahrscheinlich. Aus drei Gründen. Erstens wäre der Anschlag dann anders verlaufen. Der Täter hätte mit Sicherheit eine Ausbildung gehabt, die ihn befähigt hätte, die Tür aufzuschiessen. Zweitens würden das diese Institutionen nicht wagen. Denn die wissen ganz genau, wie schlecht sie in puncto Geheimhaltung sind. Auf Dauer bleibt da wenig geheim. Denn BND und VS waren in ihrer Geschichte so durchsetzt von Maulwürfen wie nur wenige andere Geheimdienste. Wenn hier etwas derartiges auf demüblichen Weg geplant worden wäre, wäre das in Moskau, in Tel Aviv und wohl auch in Langley, Virginia, bekannt; wenn nicht jetzt, dann in absehbarer Zeit.   Ein ehemaliger KGB-Resident in Japan sagte einmal, es sei für jeden russischen Agenten ein Ärgernis, in Staaten wie Japan, Österreich oder Westdeutschland versetzt zu werden – denn dort gälte es als sehr leicht, Agenten anzuwerben, auch in den Abwehrdiensten. Wenn das einer DORT nicht schaffe, sei er unfähig und könne seine Karriere vergessen. Bei solchen Posten hatte man also wenig zu gewinnen und viel zu verlieren.  Drittens hat der BND – noch weniger der VS – eine ‚covert action‘-Tradition wie etwa KGB (und Nachfolger), MI6, Mossad, oder CIA. Die wahrscheinlich einzigen nennenswerten solchen Aktivitäten des BND liegen wohl weit zurück, in den 50iger Jahren, als man in Nordafrika Aktionen der Franzosen zu konterkarieren versuchte.  Diese Aussagen betreffen die Dienste als Ganzes. Denkbar ist es natürlich, dass einzelne, auf eigene Faust, etwas derartiges mit angeschoben haben. So war es übrigens wahrscheinlich auch bei dem Attentat von Bologna.“

                                      ***

Hochinteressant auch die folgende Zuschrift:

„Sehr verehrter Herr Klonovsky, ich schrieb Ihnen bereits vor einiger Zeit über das Erstarken einer vage rechtsradikalen, vor allem aber nihilistischen Terrorideologie innerhalb der weißen Jugend. Dass der Typ aus Halle nun glücklicherweise ein völliger Versager war, beruhigt mich dabei kaum. Die intellektuelle Herausforderung eines Massenmords ist gering genug, um auch von Typen bewältigt zu werden, die sich ihr Hirn durch jahrelanges Aufhalten in den dunkelsten Ecken des Internets kaputt gemacht haben. Wie viele Terroristen dieses Meme-Geschwür aus – ihrem eigenen Bekenntnis nach – ungevögelten, gescheiterten und der Gesellschaft entfremdeten Jugendlichen noch hervorbringen wird, wissen wir nicht, aber einige werden es schon noch seien.

Eine ähnliche Stimmung aus Ohnmacht, Nihilismus und Gewaltsehnsucht lag in der rechten Szene bereits in den Nullerjahren in der Luft. Aber es gelang einigen wenigen Persönlichkeiten wie Kubitschek und vor allem Sellner, der rechten Jugend eine ganz andere Perspektive zu bieten. Heute dagegen wird Sellner in einschlägigen Kreisen als peinliche Figur gesehen und ein Scheitern der IB und damit der Strategie gewaltfreien Widerstands wahrgenommen. In den entsprechenden unappetitlichen Foren ergeht man sich in einer gegenseitigen Radikalisierungsspirale und Gewaltphantasien, die denen der Islamisten in nichts nachstehen dürften. In den allermeisten Fällen wird es bei Gerede bleiben, aber eben nicht bei allen.

Widerliche Zeiten in denen wir leben, nichtsdestotrotz beste Grüße.“

                                      ***

„Wetten, dass er gespendet hat?“
(Leser ***)