Sorgt Merkel vor? Für ihre Unentbehrlichkeit?

Internationale Sicherheitszonen in Syrien?

Die europäischen Partner waren von AKKs Idee ebenso überrascht wie die regierungsinterne Opposition. Warum also wirklich?

Es schickt der Herr den Pudel aus – nach diesem Motto dürfte der Vorstoß Annegret Kramp-Karrenbauers gelaufen sein, im Norden Syriens international kontrollierte Sicherheitszonen einzurichten. Denn schnell hat Angela Merkel diesen Vorstoß begrüßt. Und somit ist klar: AKK hat nicht ohne Rückendeckung agiert – der Anstoß kam aus dem Kanzleramt.

AKK – um angesichts des Zungenbrechers bei der gängigen Abkürzung zu bleiben – sprang prompt. Ohne jedes Konzept, ohne jede Konsultation, ohne jede Abwägung blies sie heraus, was die große Merkel ihr eingeflüstert hatte. So legte sie prompt eine Bauchlandung hin – und gab vor allem sich selbst der Lächerlichkeit preis. Da half auch kein Wulf Schmiese, der im Heute-Journal unter missbilligendem Blick und Abmoderation von Claus-Almighty den verzweifelten Versuch einer Ehrenrettung unternahm. Gretl von der Saar hat ihr politisches Meisterstück vorgelegt und damit den Beweis erbracht, dass schon der Gesellenbrief ein unverdientes Geschenk gewesen war.

Nachdenken über die Nach-USA-Ära wäre legitim

Man mag ja durchaus darüber nachdenken, wie es angesichts des undurchdachten Abzugs der USA im Norden Syriens weitergehen soll. Man mag auch darüber nachdenken, ob nicht international besetzte Kontrolleinheiten den zu befürchtenden Genozid an den regionalen Kurden würden vermeiden können. Doch wenn man solches denkt – warum dachte man es nicht schon vor zwei Jahren, oder spätestens vor einem Jahr, als Donald Trump immer wieder erklärte, er werde die US-Soldaten aus den Krisenregionen im Nahen Osten abziehen?

Längst wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, um über eine Situation nachzudenken, die ohne die USA in der Region auskommt. Längst hätte eine verantwortungsvolle Bundesregierung mehr als nur einen Plan B in der Tasche haben müssen, um Wege aufzuzeigen, wie auch ohne den Verbündeten jenseits des Atlantiks mit den Spielern und Kriegstreibern zwischen Bosporus und Hindukusch umzugehen wäre. Sie hätte dieses zumindest dann haben müssen, wenn sie ein wie auch immer gelagertes Interesse an der Region gehabt hätte. Das aber hatte sie offensichtlich bislang nicht.

Appeasement ist immer falsch No Peace for Our Time – Pence, Syrien und die Türkei Weltpolitisches Engagement? Ach wo – warum denn auch? Notgedrungen ein paar Soldaten hier, ein bisschen Unterstützung dort, wenn es das Bündnis verlangt. Aber um Himmelswillen keine eigenen Initiativen, die vielleicht den konkreten, militärischen Einsatz deutscher Soldaten in noch stärkerem Umfange als ohnehin schon hätten notwendig werden lassen. Weil dieses jedoch die Maxime bundesdeutscher Außenpolitik ist, hätte es zumindest konkrete Abzugspläne geben müssen für die Soldaten, die immer noch in Afghanistan stehen. Und für jene, die in Jordanien die Awacs-Flüge gegen den IS durchführen oder im Irak die Kurden ausbilden.

Verlassen die USA die Region, dann gilt dieses auch für die NATO. Denn ohne USA machen NATO-Einsätze im Nahen Osten (und anderswo) keinerlei Sinn. Die Bundesregierung hat also wissen können – nein, sie hat wissen müssen – was auf sie zukommt. Die Frage nach dem Umgang mit den verbündeten Kurden in Nordsyrien wäre längst zu stellen und zu beantworten gewesen. Ebenso die Frage der künftigen Unterstützung der irakisch-kurdischen Peshmerga. Und die nach Sinn und Zweck deutscher Soldaten in Afghanistan. Und auch in Jordanien. Gehen die USA, stehen die Verbündeten in der Region auf verlorenem Posten. Und die USA – daran hatte Trump nie Zweifel aufkommen lassen – wollen gehen.

Damit stellt sich nicht zuletzt die Sinnfrage des Verteidigungsbündnisses. Und vielleicht war der undurchdachte Vorstoß der AKK nichts anderes als ein untauglicher Versuch, diese zu beantworten. Die Idee: Wir brauchen eine NATO ohne USA (die dann selbstverständlich anders heißen sollte) – und genau dafür könnten international geführte Schutztruppen der Einstieg sein.

Merkel-Signal oder Intrige?

Wollte Merkel einen solchen Impuls geben? Wollte sie über AKK ein Signal an Franzosen und Briten schicken, in einer neu formierten Triple-Entente geläutert und US-befreit in die Weltpolitik einzutreten? Sollte es tatsächlich das gewesen sein, so ist es trefflich misslungen. Denn dann hätte die deutsche Politik entsprechende Ziele nicht nur längst schon hinter den Kulissen vertraulich anstreben müssen – dann hätte der Ruf nach Schutzzonen auch gemeinsam erklingen müssen.

Vor den Landtagswahlen CDU und Linke in Thüringen: Das einst Undenkbare wird wahrscheinlich Das aber tat er nicht. Die europäischen Partner waren von AKKs Idee ebenso überrascht wie die regierungsinterne Opposition. Insofern ist zu konstatieren: Null Substanz – nur das, was in der Politik gemeinhin als Versuchsballon bezeichnet wird. Solche aber startet – das ist sozusagen Grundkurs Eins des angehenden Politikers – niemals eine Person in gehobener Funktion. Versuchsballone überlässt man unbedarften Anwärtern, die, fackelt sich der Ballon ab, schnell und problemlos geopfert werden können.

Damit nun sind wir bei dem eigentlichen Verursacher. Welche Motive treiben Merkel, einen solch gänzlich unausgegorenen Ballon steigen zu lassen? Was treibt Merkel, damit den Koalitionspartner vor den Kopf zu stoßen? Denn selbstverständlich war es Merkel, die den Anstoß gegeben hat. Und die damit AKK bewusst vors Loch geschoben hat. Die unbedarfte Saarländerin ist dabei nicht die erste, die von Merkel instrumentalisiert und zum Verbrennen freigegeben wurde. Und die erst viel zu spät merkte, dass sie bereits lichterloh in Flammen steht, während sie noch in Vasallentreue zur großen Chefin steht.

Merkel und AKK – ein Irrtum?

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Bei Illner: Maas & Polenz. Offenbarung in rot-schwarz

Syrien – auch mit deutschen Soldaten?Beruhigend, dass Heiko Maas, der Minister des Äußersten, die Zeit gefunden hat, sich sympathiewerbend in eine Talkshow zu setzen. So schlimm kann es um die Welt und Syrien also nicht bestellt sein. Syrien – auch mit deutschen Soldaten?

Hören wir zunächst jenen zu, die offensichtlich Ahnung von der Lage haben. „Taten statt Worte in Syrien – auch mit deutschen Soldaten?“ lautete das Thema der Sendung, weil AKK (Name bekannt) einen Vorschlag gemacht hatte, über den unsere Journos seit Tagen aufgeregt diskutieren. „Dabei ist das Ding gelaufen“, fasst der deutsch-syrische Journalist Aktham Suliman bei Illner die Lage an der türkisch-syrischen Grenze zusammen. Die Russen hätten alles richtig gemacht, mit allen Beteiligten gesprochen, so dass sie jetzt die Richter sind. Die Europäer und die Deutschen hätten aufs falsche Pferd gesetzt.

Oberstleutnant André Wüstner (Bundesvorsitzender Deutscher Bundeswehrverband), bestätigt: „Putin ist der Gewinner. Nun müssen wir den um Erlaubnis fragen“, wenn wir irgendwo eine Schutzzone errichten wollen. Putin und Erdogan hätten sich wiederholt getroffen, traute sich der Bürger in Uniform dann frech anzumerken, Maas und Merkel hätten das nicht getan.

Souad Mekhennet, Tochter türkisch-marokkanischer Eltern, aufgewachsen im Frankfurter Stadtteil Nordend, arbeitete für ARD, „Stern“ und „Zeit“, derzeit als „Sicherheitskorrespondentin“ der „Washington Post“ – und war wohl gedacht dafür, über Donald Trump vom Leder zu ziehen. Tat sie aber nicht. Man hätte wissen müssen, so die Journalistin, dass Trump Truppen abzieht. Es sei interessant, dass man hier erst jetzt darüber nachdenkt, was zu tun ist.

So geht also deutsche Politik. Jeden Konfliktherd mit Moralbotschaften bombardieren. Alles aufnehmen, was angeblich aus den Krisengebieten geflohen ist. Händeringend nach jemandem suchen, der einem sagt, was man nun zu tun hat. Seit das Verhältnis zu den USA aus eigener Dummheit gestört ist, schwankt man zwischen Erdogan und iranischen Mullahs, abgehalfterten US-Politikern und selbstfabrizierten Schnapsideen hin und her. Zuletzt einer solchen, die Annegret oder Angela ausbaldowert hat (so genau weiß die Journaille das nicht). Deutsche Truppen als Schutzmacht zwischen Syrien und der Türkei. Natürlich nicht alleine, sondern mit „unseren europäischen Partnern“ (Standardfloskel) und/oder der NATO. Die europäischen Partner husten Annegret/Angela was, und die Außenminister der NATO-Staaten ließen soeben aus Brüssel verlauten, dass sie nichts verlauten lassen.

Ruprecht Polenz, 73, durch Twitter als pöbelnder „Antifaschist“ am politischen Leben gehaltener alter Kämpfer einer moralisierenden CDU, der erste Unionist, der Facebook entdeckte, sogar reaktiviert als „offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama“ soll hier nicht unterschlagen werden.

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Vorhergesagte Katastrophen – immer wieder geht die Welt unter

Walter E. Williams, 09.10.2019
Das Competitive Enterprise Institute hat eine neue Veröffentlichung mit dem Titel „Erneut falsch: 50 Jahre gescheiterte öko-pokalyptische Vorhersagen“. Denken Sie daran, dass viele der grob falschen Vorhersagen der Umweltschützer von angesehenen Wissenschaftlern und Regierungsbeamten gemacht wurden. Meine Frage an Sie lautet: „Wenn Sie zu der damaligen Zeit einer der Politiker gewesen wären, wie viele staatliche Beschränkungen und Steuern hätten Sie veranlasst, das vorhergesagte Unglück zu vermeiden?

Wie in der New York Times (August 1969) berichtet, warnte der Biologe der Stanford University, Dr. Paul Ehrlich: „Das Problem bei fast allen Umweltproblemen ist, dass Sie tot sind, wenn wir genügend Beweise haben, um die Menschen zu überzeugen. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass – wenn wir kein großes Glück haben, jeder in 20 Jahren in einer Wolke aus blauem Dampf verschwinden wird. „

Im Jahr 2000 sagte Dr. David Viner, ein leitender Wissenschaftler der Klimaforschung an der Universität von East Anglia, voraus, „dass der Schneefall im Winter in einigen Jahren zu einem sehr seltenen und aufregenden Ereignis werden würde. Kinder werden einfach nicht wissen, was Schnee ist.“

[Diese Behauptung wurde von vielen Medien in der Welt übernommen.

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, so Der Spiegel am 01.April 2000]

Im Jahr 2004 warnte das US-Pentagon den damaligen Präsidenten George W. Bush, dass die europäischen Großstädte unter dem ansteigenden Meeresspiegel stehen würden. Großbritannien wird bis 2020 in ein sibirisches Klima eintauchen. 2008 prognostizierte Al Gore, dass die polare Eiskappe in nur 10 Jahren verschwunden sein würde. Eine Studie des US-Energieministeriums, die von der US-Marine durchgeführt wurde, sagte voraus, dass der Arktische Ozean bis 2016 eisfreie Sommer erleben würde.

Im Mai 2014 erklärte der französische Außenminister Laurent Fabius bei einem gemeinsamen Auftritt mit Außenminister John Kerry: „Wir haben 500 Tage Zeit, um das Klimachaos zu vermeiden.“

Peter Gunter, Professor an der North Texas State University, sagte in der Frühjahrsausgabe 1970 von The Living Wilderness voraus: „Demografen einigen sich fast einstimmig auf den folgenden düsteren Zeitplan: 1975 werden in Indien weit verbreitete Hungersnöte einsetzen, die sich bis 1990 auf alle ausbreiten werden Indien, Pakistan, China und der Nahe Osten, Afrika. Bis zum Jahr 2000 oder möglicherweise noch früher werden Süd- und Mittelamerika große Hungersnöte erleiden. Bis zum Jahr 2000, in dreißig Jahren, wird die ganze Welt mit der Ausnahme von Westeuropa, Nordamerika und Australien wird in der Hungersnot sein. „

Die Prognose des Ökologen Kenneth Watt aus dem Jahr 1970 lautete: „Wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, wird die Welt 1990 etwa vier Grad kälter sein als die globale Durchschnittstemperatur, aber im Jahr 2000 um elf Grad kälter. – Das ist ungefähr doppelt so viel, wie nötig wäre, um uns in eine Eiszeit zu versetzen.“

Mark J. Perry, Gelehrter am American Enterprise Institute und Professor für Wirtschaft und Finanzen am Flint-Campus der Universität von Michigan, zitiert 18 spektakulär falsche Vorhersagen, die zur Zeit des ersten Earth Day in 1970 gemacht wurden. Diesmal geht es nicht um Wetter.

Harrison Brown, Wissenschaftler an der National Academy of Sciences, veröffentlichte in Scientific American eine Tabelle, in der die Metallreserven untersucht wurden und geschätzt wurde, dass der Menschheit kurz nach 2000 das Kupfer ausgehen würde. Blei, Zink, Zinn, Gold und Silber würden bereits  vor 1990 verschwunden sein Kenneth Watt sagte: „Bis zum Jahr 2000 werden wir, wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, Rohöl mit einer solchen Geschwindigkeit verbrauchen … dass es kein Rohöl mehr geben wird.“

Es gab auch schon weit vor dem ersten Earth Day wilde Vorhersagen. 1939 prognostizierte das US-Innenministerium, dass die amerikanischen Ölvorräte nur noch 13 Jahre reichen würden. Im Jahr 1949 sagte der Innenminister, das Ende der US-Ölversorgung sei in Sicht. Die US Geological Survey hatte 1974 nichts aus ihren früheren fehlerhaften Energieansprüchen gelernt und sagte, dass die USA nur noch über eine Erdgasversorgung von 10 Jahren verfügten. Die US Energy Information Administration schätzte jedoch, dass sich zum 1. Januar 2017 in den Vereinigten Staaten etwa 2,459 Billionen Kubikfuß trockenes Erdgas fanden. Das reicht für fast ein Jahrhundert. Die USA sind [dank Fracking] der weltweit größte Erdgasproduzent.

Die heutigen wilden Vorhersagen über den Klimawandel dürften genauso wahr sein wie früher. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die heutigen Menschen viel leichtgläubiger sind und mit größerer Wahrscheinlichkeit Billionen für den Kampf gegen die globale Erwärmung ausgeben. Und das einzige Ergebnis ist, dass wir alle viel ärmer und weniger frei sein werden.

https://townhall.com/columnists/walterewilliams/2019/10/09/idiotic-environmental-predictions-n2554294

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Im Jahr 1954 wurde das Lied „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“ des Golgowski-Quartetts zu einem Nummer-1-Hit in Deutschland

.. am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang
wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß in welchem Jahr
und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier
und darauf trinken wir.

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Durch Recherche für o.g. Lied, bin ich auch auf diesen Link gekommen  – kann ich empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltuntergang

Bitte lesen Sie dort, da ich bzgl. der copyright Bestimmungen unsicher bin.

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Hier ein Fundstück der Badischen Neueste Nachrichten,

Klimaforscher Mojib Latif in Karlsruhe: „Ich bin gescheitert“

am 25.09.2019 auf dem Kongress zum Thema „Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft“ am Karlsruher KIT.

Des nachfolgenden Textabschnitts wegen, fiel mir das auf:

Zitat:

Die Menschen vom Nutzen einer Veränderung überzeugen

Ähnlich argumentiert auch Welzer. „Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass Menschen auf der Grundlage von Wissen handeln – das tun sie nicht“, sagt der Soziologe und Publizist. Die Wissenschaft sei von der „irrigen Annahme“ ausgegangen, „wenn man Wissen einhämmert, ändern die Menschen ihr Verhalten“. ….

Ersetzen Sie mal „Menschen“ durch „Alarmisten“

Quelle

Die Angst der Klimawarner vor den Klimaskeptikern: „Ich renne doch nicht ins offene Messer“. Ein Lehrstück aus Bruchsal.

Von Edvard Munch – WebMuseum at ibiblioPage: http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/munch/Image URL: http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/munch/munch.scream.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37610298

Die Klima-Apokalyptiker der Altparteien, von PIK, „Fridays for future“, „Scientists for future“, „Parents for future“ oder „Extinction Rebellion“ betonen gerne, daß „wir“ „endlich“ auf „die Wissenschaft“ hören sollten, damit Hamburg nicht in der Nordsee versinkt, respektive unter Saharadünen begraben wird.
Interessanterweise sind „die Wissenschaftler“ aber ganz unwissenschaftlich immer weniger bereit, mit ihren Kritikern aus der Gruppe der Klimaskeptiker zu diskutieren. Angst? Wovor?

Einer unserer wissenschaftlichen Sprecher, Prof. Horst-Joachim Lüdecke, wurde in seiner badisch-kurpfälzischen Heimat gebeten, im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Klimakatastrophe als Skeptiker zu diskutieren. Die Organisatorin, Frau Dela Schmidt, machte interessante Erfahrungen, als sie nach einem Teilnehmer suchte, der die grün-offizielle Position in der Debatte vertreten sollte. Hier ihr Bericht:

<<Wir, einige an politischen Fragen interessierte Bürger mit einem Sitz im Gemeinderat in Bruchsal, wollten eine öffentliche Veranstaltung zum allseits diskutierten Thema: Was ist dran am Klimawandel? Ist menschgemachtes CO2 Hauptverursacher der Erderwärmung? Organisieren; geplant war eine Pro- und Contra- Diskussion mit einem Vertreter der in allen Medien gängigen Darstellung und einem Kritiker derselben, mit der Möglichkeit für das Publikum, beiden Seiten Fragen zu stellen.

Als Vertreter der kritischen Fraktion konnten wir den Physiker Herrn Prof. Horst-Joachim Lüdecke gewinnen. Zu unserem Erstaunen fand sich jedoch kein einziger Vertreter der gängigen Darstellung bereit, auf einem öffentlichen Podium seine Meinung zu vertreten, die uns doch täglich aus allen Medien entgegenschallt!

Im Einzelnen tätigten wir folgende Anfragen.

Bei den Grünen lautete die Antwort:

„Wir gehen nicht auf Podien anderer Gruppierungen, Fraktionen oder Parteien, denn wir sehen keinen Sinn darin, bekannte grüne Positionen bei politisch anders denkenden Gruppen zu wiederholen. Wir machen auch selbst Infoveranstaltungen, laden jedoch keine anderen Parteien auf unsere Podien ein.“

Ein Armutszeugnis ohnegleichen, das wohl kaum kommentiert werden muß. Debattenkultur, Meinungsvielfalt, bei den Grünen Fehlanzeige.

Bei Dr. Janus Schipper, Meteorologe und Leiter des Süddeutschen Klimabüros am Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Zunächst sagte er, ein Podium müsse zu 96% mit Pro-Vertretern besetzt werden, da dies den Verhältnissen unter Wissenschaftlern entspreche. Ein unsinniges Argument, da wir ja keine Abstimmung, sondern eine Gegenüberstellung herstellen wollten. Als er erfuhr, daß Prof. Lüdecke für die Contra-Position zugesagt hat, entfuhren ihm am Telefon folgende Worte: „Ich renne doch nicht ins offene Messer“. Nochmals schriftlich nach dem Sinn dieser Äußerung gefragt, erhielten wir keine Antwort.

Bei Prof. Johannes Orphal, Physiker und Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Spurenstoffe und Fernerkundung am KIT. Dieser ließ zunächst über seine Mitarbeiterin anfragen, wie wir zur AfD stünden. Da wir den Zusammenhang mit dem Thema nicht erkennen konnten, ignorierten wir dies.

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Die Lösung für unser Arbeitsplatzproblem

Mittelstandsreise von Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Altmaier hält Weltraumbahnhof in Deutschland für möglich.

Der BDI schlägt einen deutschen Weltraumbahnhof vor. Wirtschaftsminister Altmaier gefällt die Idee. Aus Deutschland würden kleine Raketen mit Satelliten starten. Doch von welchem Standort?

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Forderung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zur Errichtung eines Weltraumbahnhofs in Deutschland prüfen. „Raumfahrt begeistert viele Menschen und sichert Tausende Arbeitsplätze in Deutschland“, sagte Altmaier der „Bild“-Zeitung. „In der Satellitentechnik sind wir führend. Deshalb werde ich den Vorschlag des BDI für einen Weltraumbahnhof gerne prüfen.“

Zugleich sagte Altmaier, er werde Anfang kommenden Jahres die „Eckpunkte für ein Weltraumgesetz“ vorlegen. BDI-Präsident Dieter Kempf hatte anlässlich des ersten BDI-Weltraumkongresses am Freitag die Errichtung eines Weltraumbahnhofs angeregt. Aus Deutschland sollten dann kleine Raketen, sogenannte Microlauncher, mit Satelliten starten.

Als Standorte kämen die Flughäfen Rostock-Laage in Mecklenburg-Vorpommern oder Nordholz in Niedersachsen Betracht. Ob Deutschland als Standort für einen Weltraumbahnhof infrage kommt, ist jedoch umstritten. Lesen Sie auch

Schauspieler Matt Damon im Film „Der Marsianer“ (l.) und der frühere Astronaut Ulrich Walter (r.)

Mars Mission ab 2033 „Da sollte das Sterben der Astronauten sogar live übertragen werden“

Üblicherweise werden wenig besiedelte Standorte bevorzugt, die gute Voraussetzungen für einen Start in äquatoriale oder polare Umlaufbahnen bieten. So hat Frankreich einen Weltraumbahnhof in Kourou im Übersee-Département Französisch-Guayana in Südamerika errichtet, das nahe am Äquator liegt. Ist die Region dicht besiedelt, drohen Schäden durch bei Fehlstarts herabstürzende oder planmäßig abgetrennte Teile.

Quelle

Neue Einzelfälle

Wir sind auf Seite 763

Seid euch bewußt, daß die Rettung nur von euch selbst kommen kann. Es ist sinnlos, dazusitzen und auf Hilfe von draußen zu warten. Mustafa Kemal Atatürk

24.10.19

14-jähriges Mädchen von Migranten begrapscht und geschlagen

Potsdam. Die 14-Jährige kam am Supermarkt vorbei, als sie von zwei jungen Ausländern festgehalten, begrapscht und ins Gesicht geschlagen wurde. Die Polizei sucht nach zwei „türkisch aussehenden“ dunkelhäutigen, schwarzhaarige jungen Männern, die gebrochen Deutsch sprachen. Weiterlesen auf m.maz-online.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailGenderwahnsinn, Mainstream-Propaganda, Realsatire 24.10.19

Rechter Terror – „Das Problem sind Männer“

Für die Politikwissenschaftlerin Judith Götz stehen die Terroranschläge der vergangenen Jahre im Zusammenhang mit dem männlichen Geschlecht. Dabei sei eines der Narrative, dass die Gesellschaft durch Migration bedroht sei. Ein weiteres sei, dass der Feminismus die Gesellschaft von innen bedrohe, durch den Rückgang von Geburtenraten. Weiterlesen auf deutschlandfunk.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMail

Afghane vergewaltigt 18-Jährige – Schülerin schrie vor Schmerzen

München. Es ist ein Übergriff auf eine junge Schülerin, der für Fassungslosigkeit und Wut sorgt: In der Nacht auf Sonntag ist nach einer Party im Rathaus in der Innenstadt eine 18-jährige Schülerin von einem 29-jährigen afghanischen Asylbewerber brutal geschlagen und vergewaltigt worden. Weiterlesen auf tag24.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Vergewaltigung 24.10.19

Dunkelhäutiger junger Mann begrapscht mehrere Joggerinnen

Bonn, NRW. Die Polizei Bonn sucht nach einem jungen Mann mit „dunkler Haut“, der im Meßdorfer Feld mindestens drei Joggerinnen sexuell belästigt haben soll. Zuletzt soll er am Montag einer 21-Jährigen an den Po gefasst haben und dann verschwunden sein.

Weiterlesen auf general-anzeiger-bonn.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Vergewaltigung 23.10.19

Zwei Migranten fallen über 16-jährige Schülerin her

Regen, Bayern. Eine 16-jährige Schülerin war zu Fuß in Richtung Bahnhof unterwegs. Plötzlich traf sie auf zwei schwarzhaarige, fremdsprachige Männer. Diese gingen auf sie los und packten sie an der Oberbekleidung. Sie stürzte zu Boden, woraufhin einer der Männer versuchte, der Schülerin die Hose herunterzuziehen. Weiterlesen auf pnp.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Gewalt 23.10.19

Drei Afrikaner prügeln mit Stein auf Passanten ein

Wendlingen, Baden-Württemberg. Drei afrikanische Männer haben am Montagabend am Bahnhof Wendlingen drei Personen angegriffen und unter anderem mit einem Stein auf sie eingeschlagen. Zwei der Opfer erlitten Platzwunden im Gesicht, der dritte erlitt einen Nasenbeinbruch. Weiterlesen auf metropolnews.infoFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailGewalt, Polizei, Zwischen den Zeilen 23.10.19

28-Jähriger schießt in U-Bahn und am U-Bahnhof wild um sich

Berlin. Ein 28-jähriger „Mann“ schießt wild an einem Berliner U-Bahnhof und in einem Waggon der U7 um sich. Als die alarmierten Beamten eintreffen, greift er auch diese an. Nur eines verhindert, dass die Polizisten nicht auch auf ihn schießen.Weiterlesen auf welt.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Polizei, Realsatire 23.10.19

Syrer krabbelt Regenrinne hoch

Düsseldorf. Mehrere Polizisten umstellten Sonntagabend ein Mehrfamilienhaus in Düsseldorf-Vennhausen, wollten darin einen 26-jährigen Syrer festnehmen, der mit fünf Haftbefehlen gesucht wurde (u.a. Raub, Diebstahl, Körperverletzung). Aber der machte den Spider-Man. Weiterlesen auf m.bild.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailMainstream-Propaganda, Meinungsfreiheit, Zensur 23.10.19

Jugendlicher überfällt brutal Autofahrerin und bleibt auf freiem Fuß

Frankfurt. Eine 53-Jährige stieg in der Tiefgarage in ihr Auto ein. Ein 14-Jähriger öffnete die Beifahrertür und stieg ein. Die Frau ergriff die Flucht. Er ergriff die Frau und riss sie zu Boden und schlug mehrfach auf die Frau ein, die nun laut um Hilfe rief. Nach der Festnahme wurde der Täter seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Weiterlesen auf frankfurt-live.comFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Gewalt, Polizei 23.10.19

Flüchtling schlägt, tritt und bespuckt wiederholt Polizisten

Dortmund, NRW. Ein 38-jähriger Algerier hat in Dortmund mehrfach Bundespolizisten angegriffen, beschimpft, geschlagen, getreten und bespuckt. Der Mann war zuvor bei einem Ladendiebstahl aufgefallen. Schließlich flog auf, dass er sich mit zwei Identitäten in Deutschland aufhält. 23.10.19

Martyrium in Leipzig! Gang raubt 14-Jährigen aus und lässt nicht von ihm ab

Leipzig, Sachsen. Was für ein Martyrium für den Minderjährigen! Ein 14-jähriger Junge ist am Sonntagabend von einer „Gruppe Teenagern“ gestoppt, verprügelt und ausgeraubt worden. Als Zeugen zu Hilfe kamen, ließ die Gang zwar erst von ihm ab, ging dann aber wieder auf ihn los. Weiterlesen auf tag24.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Justiz, Vergewaltigung 23.10.19

Afrikanischer Taxifahrer greift Kundin an die Brust

Hamburg. Da nimmt eine Frau nachts extra ein Taxi, um sicher nach Hause zu kommen – und dann so was: ein 43-jähriger ghanaischer Busengrapscher am Steuer! „Er sagte: ‚Sie riechen gut‘, fragte, ob ich Familie habe.“ Dann erklärte er, der Bauch einer Frau sei nicht zum Essen da, sondern um Kinder zu gebären – und grapschte der 29-Jährigen an die Brust. Weiterlesen auf m.bild.de

Herne, NRW. Bis zu 60 Türken und Kurden sind in Herne mit Knüppeln und Latten aufeinander losgegangen. Ein Großeinsatz der Polizei mit Pfefferspray war nötig, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Schon in der vergangenen Woche gab es dort Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden. Weiterlesen auf welt.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Gewalt, Gutmenschentum 23.10.19

Theater zeigt Stück über ermordete Tramperin Sophia L.

Bamberg, Bayern. Der Mordfall Sophia Lösche, der über Monate hinweg für Schlagzeilen sorgte, kommt auf die Bühne. „Müssen Frauen geschützt werden vor männlichen Migranten oder müssen Migranten geschützt werden vor der Instrumentalisierung solcher Straftaten durch die Rechten?“, heißt es in der Ankündigung des Theaters. Weiterlesen auf amp.infranken.deFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Mainstream-Kritik, Zensur 22.10.19

Täterherkunft wird immer kreativer verschleiert

Es muss die Frage gestattet sein, ob Medien, welche die Herkunft von Tätern verschweigen, verschleiern oder umdeuten nicht Beitragstäter zu Gewalt, Vergewaltigung und Mord sind. Denn man führt die Öffentlichkeit bewusst in die Irre, indem man Personengruppen, welche statistisch eine große Affinität zum Verbrechen haben, als harmlos darstellt. Von Willi Huber. Weiterlesen auf wochenblick.atFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAusländerkriminalität, Gewalt 22.10.19

Aggressiver Migrant spuckt 74-jähriger Seniorin ins Gesicht

Langenfeld, NRW. Der bärtige Mann mit „südosteuropäischem Erscheinungsbild“ stoppte seinen Wagen, stieg mitten auf dem Kreisverkehr aus und ging auf den Ford der 74-Jährigen zu. Dann riss er ihre Fahrertür auf, schrie die Seniorin an, beleidigte und bedrohte sie und spuckte ihr dann auch noch ins Gesicht. Weiterlesen auf wize.lifeFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMailAsyl, Ausländerkriminalität, Meinungsfreiheit, Zensur 22.10.19

Jetzt droht Martin Sellner Klage wegen Vorverurteilung

Österreich. „Der Täter Jamal A. verklagt mich, weil ich seiner Opfer gedenke.“ Tatsächlich könnte Martin Sellner bald ein Anwaltsschreiben ins Haus flattern, weil er den mutmaßlichen Täter in einer Rede als „Mörder“ bezeichnete. Dies bestätigte die Top-Anwältin des Afghanen. Weiterlesen auf krone.atFacebookTwitterVKTelegramWhatsAppMail

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Tumulte vor Hörsaal – Vorlesung von Bernd Lucke erneut abgebrochen

Auch die zweite Vorlesung von AfD-Mitbegründer und Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke an der Universität Hamburg ist gestört worden. Etwa 10 bis 15 linke Demonstranten drangen in den Saal ein.

Bei der ersten Vorlesung von AfD-Mitbegründer Bernd Lucke an der Universität Hamburg kam es zu Tumulten. Die Veranstaltung musste abgebrochen werden. Nun fand sie unter Sicherheitsvorkehrungen statt – für 40 Minuten. 573 Werbung ausblenden Anzeige

In der vergangenen Woche wurde der AfD-Mitbegründer bei dem Versuch, seine Vorlesung an der Universität Hamburg zu halten, niedergebrüllt. Am Mittwoch sollte die Vorlesung nun unter Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Allerdings musste sie nach rund 40 Minuten erneut abgebrochen werden, nach dem Demonstranten in den Saal eingedrungen waren.

Kurz vor Vorlesungsbeginn hatten sich auf dem Unigelände rund 30 Menschen versammelt, die ruhig gegen die Rückkehr Bernd Luckes an die Universität protestierten.

Rund 30 Menschen protestierten auf dem Gelände der Universität Hamburg

Rund 30 Menschen protestierten auf dem Gelände der Universität Hamburg Quelle: Sandra Will

Später bildete sich vor dem Gebäude, in dem sich der Hörsaal der Vorlesung befindet, eine lange Menschenschlange bestehend aus Studierenden und Schaulustigen.

Vor dem Hörsaal kontrollierte dann ein offenbar privater Sicherheitsdienst die in den Raum strebenden Menschen. Polizei war keine vor Ort. Gegen 12.30 Uhr – also mit einer Verspätung von 15 Minuten – schlossen sich dann die Türen des Hörsaals und die Vorlesung begann.

Studierende werden am Eingang des Hörsaals kontrolliert

Studierende werden am Eingang des Hörsaals kontrolliert

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Mit einem Glas Sekt in der Hand schied sie aus dem Leben

Menschen in Situationen, welche sich ein nicht leidender kaum vorstellen kann. RiP Marieke (L.J. Finger 241019)

Als der Tod kam, hatte Marieke Vervoort ein Glas Sekt in der Hand. Alles war arrangiert. Sie wollte, dass nach ihrem letzten Atemzug weiße Schmetterlinge aus einer roten Schachtel befreit werden und in die Lüfte flattern können. Die letzten Briefe an ihre Lieben waren da schon geschrieben, Labrador Zenn wachte an ihrem Bett. Am Dienstag schied die 40 Jahre alte Belgierin freiwillig aus dem Leben.

Marieke Vervoort war eine überaus erfolgreiche Sportlerin. Bei den Paralympics in London 2012 gewann sie als Handbikerin Gold über 100 Meter und Bronze über 200 Meter. 2016 in Rio de Janeiro holte sie Silber über 400 Meter und Bronze über 100 Meter. 2006 und 2007 wurde sie Weltmeisterin im Paratriathlon und gewann auch den Ironman auf Hawaii.

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Mit Verfassungsfeinden Brücken bauen

Die „Lippische Landeszeitung“ berichtete am 22. Oktober über das Projekt „Islam-Buddys“, das vom Kreissportbund gemeinsam mit dem Kreis Lippe organisiert und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bezuschusst wird.

Mitglieder von lippischen Sportvereinen im Alter von 15 bis 60 Jahren erhalten im Rahmen der Fortbildung einen Überblick über die Grundlagen des Islams, werden von Experten über traditionelle, religiöse und islamistische Strömungen aufgeklärt, und besuchen eine Moschee. Ziel sei es, Radikalisierungsvorgänge frühzeitig zu erkennen und das Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft zu stärken. „Die Islam-Buddys sollen Brückenbauer sein.“

Nach Angaben der „Lippischen Landeszeitung“ findet die Schulungsreihe in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Pikant für ein angebliches Deradikalisierungsprogramm: Der vorgesehene Moscheebesuch soll in einem Gotteshaus stattfinden, das zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) gehört. Diese Organisation wird in Nordrhein-Westfalen wegen ihrer religiös-fundamentalistischen und antisemitischen Ausrichtung vom Verfassungsschutz beobachtet.

Das stört die Organisatoren von „Islam-Buddys“ offenbar nicht. In der Gegend gebe es nur eine weitere Moschee, die zur ebenfalls umstrittenen Organisation Ditib gehöre, zitiert die „Lippische Landeszeitung“ Christoph Tegethoff vom Kreissportbund. „Zu IGMG gibt es seit Jahren Kontakt. Der Vereinsvorsitzende ist in Fragen der Integration Ansprechpartner für Presse, Politik und Gesellschaft. Die Diskussion rund um IGMG ist bedacht und nach einhergehender Recherche kommt die Moschee als Kooperationspartner in Betracht.“ Foto: Esteban MaldonadoFlickrCC BY-SA 2.0via Wikimedia Commons

Quelle

Wir Stichwortgeber

Henryk M. Broder / 24.10.2019 / 06:15 / Foto: Harald Bischoff / 94 /

Von Zeit zu Zeit lädt die grüne Bundestagsageordnete und Vizepräsidentin des Bundestages, Claudia Roth, Journalisten in ihr Abgeordnetenbüro ein, um ihnen aus den Hassmails vorzulesen, die sie täglich bekommt. Sie geht, soweit möglich, auch juristisch gegen die Absender vor. Wenn sie Erfolg hat, „kostet der Aufruf, mich aufzuhängen, gern auch mal 4800 Euro“, sagte sie in einem Interview, das sie zusammen mit ihrer Kollegin Renate Künast der „Augsburger Allgemeinen“ Anfang dieser Woche gab.

Beide, so konnte man es im Vorspann zu dem Interview lesen, „dürften zu den meistgehassten Politikerinnen in Deutschland“ gehören. „Was macht so etwas mit einem?“, wollte die Interviewerin wissen. Worauf Claudia Roth antwortete, man müsse „dagegenhalten, laut und deutlich“ und „das Thema in die breite Öffentlichkeit“ tragen.

Konkret: „Wir müssen die Stichwortgeber benennen, alle diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht – von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs.“

Es würde den Rahmen dieser Kolumne sprengen, wollte ich erklären, worin das „Geschäftsmodell“ von Claudia Roth besteht. Unter anderem darin, auf Kosten des Steuerzahlers Inselstaaten in der Südsee zu besuchen, um sich ein Bild von den Folgen des Klimawandels zu machen.

Außerhalb ihres eigenen Biotops ist die grüne Spitzenfrau in der Tat wenig beliebt. Das hat etwas mit ihrer Selbstgerechtigkeit, Selbstverliebtheit und Humorlosigkeit zu tun. Sie schafft es sogar, bei einer Autonomen-Demo mitzulaufen, ohne mitzubekommen, dass hinter ihr „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ gerufen wird. So kann frau auch Karriere machen.

Und jetzt macht Claudia Roth ein Fass gegen „Stichwortgeber“ auf, deren „Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen“ beruht. Das ist etwa so lustig, als würde eine Puffmutter jungen Mädchen, die Hotpants und Tanktops tragen, unsittliches Verhalten vorwerfen. 

Frau Roths eigenes Verhalten changiert zwischen autoritär und totalitär. Was würde sie gegen Roland Tichy und mich unternehmen, wenn sie dazu in der Lage wäre? Uns in die Südsee schicken? Oder gar mitkommen, um das Reha-Programm zu überwachen? Das wäre grausam und unverhältnismäßig.

Dieser Beitrag erscheint zeitgleich in der Zürcher Weltwoche

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