Annalenas Sichtachse ins Unendliche

Roger Letsch / 22.04.2021 / 14:00 / Foto: Imago / 98

Mit den überschwänglichen Facebook-Glückwunschkacheln deutscher Medien zur Kür von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen konnte man schon nach wenigen Stunden ein Bad neu fliesen! Es wurde nicht mit Adjektiven gespart, und es waren nicht die schlechtesten. Auch war viel von Zukunft, Erneuerung und Wandel die Rede, und es darf angesichts der erwiesenen Grünlastigkeit der Medien als sicher gelten, dass man die Schreiber nicht zum Jagen tragen musste. Die Parteipräferenz unter Journalisten ist grün und sollte stets gewichtend in Betrachtungen einbezogen werden. Auch was die Solidität von Umfrageergebnissen angeht, welche die Grünen nach der anschließenden Entscheidung der Union für Laschet nun sogar deutlich anführen. Die ZEIT titelte unmissverständlich, wohin die argumentative Reise nun gehen wird: „Sie macht es. Weil sie stark ist – und weil sie eine Frau ist“ und „Weil nichts gegen sie spricht“. Ich habe schon Blattgold gesehen, das mehr Substanz hatte als solche allgegenwärtigen Lobhudeleien.

ich halte die Grünen für eine ernste Bedrohung des Industrie- und Wissenschaftsstandortes Deutschland und der Freiheit. Doch ich muss deren Kandidatenkür unter Marketingaspekten zugestehen: Verdammt nochmal, sind die gut! Oberflächlich, berechenbar auch und sicher schlecht fürs Land, aber gut. Innerparteiliche Flügelkämpfe: abgestellt. Die Programmatik inhaltlich eine Folterkammer für die Freiheit, aber niemanden kümmert es. Alle Grausamkeiten stehen im Programmentwurf versammelt, aber niemand scheint den beabsichtigten Kahlschlag der wirtschaftlichen Grundlagen und der Demokratie wirklich ernst zu nehmen.

Die Kandidatenkür war nach meiner Meinung zwar ein abgekartetes Spiel, aber zumindest die gelungene Simulation einer sachlichen Entscheidung. Da kam am 19. April der „unterlegene“ Habeck auf die Bühne und kündigte die zukünftige Kanzlerin selbst an. Vergleichen Sie das mal mit der Duellsituation zwischen Söder und Laschet. Letztere mag am Ende der kompetitivere Weg gewesen sein, aber wen interessiert in diesem Land schon Wettbewerb abseits des Fußballs. Schon das „gute Gefühl“ und die simulierte Harmonie des grünen Spitzenduos können wahlentscheidend sein. Ob Söder und Laschet dieses wohlige Gefühl auch vermitteln können, wage ich zu bezweifeln. https://8197ffdf3b9af85373a9fa1ed84d559b.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Wendy-Charme-Offensive und infantile Bilder

Vor zwei Jahren hätte ich noch gewettet, die Grünen würden Habeck ins Rennen schicken, weshalb ich ihn in einer kleinen dystopischen Geschichte schon mal zum Kanzler in einer öko-maoistischen Diktatur gemacht habe. Doch Habeck hat als Landesminister schon Regierungstinte am Füller und ist deshalb kein „weißes Blatt“ wie Baerbock, welches man nach Belieben beschreiben kann. Nachdem es bei ihm zudem ein Leak persönlicher Daten gegeben und er sich in einem Videoclip einen „Versprecher“ zur Thüringenwahl geleistet hatte, war er angeschlagen.

Einen Bundestagswahlkampf ohne Twitter zu führen (Habeck löschte seinen Account nach Datenleck und Shitstorm), scheint angesichts der wichtigsten Influencer-Gruppe der Grünen (Journalisten) ohnehin schwierig zu sein. Dem Versuch im Jahr 2020, Habecks Image wieder wahltauglich zu kämmen, war auch kein großer Erfolg beschieden. Die gefühligen Bilder von Robert beim Rasieren, Robert beim Liegen auf Wiesen oder Robert im vertraulichen Umgang mit Pferden hatten zwar Wendy-und-BRAVO-Starschnittqualität, verfingen aber beim Wähler nur wenig und lockten vor allem Spott hervor. Die Grünen wollten es noch etwas infantiler.

Und dafür hatten sie ja noch ihre Seifenblasenprinzessin Annalena! Auch sie hatte ihre Aussetzer, sogar in jüngster Zeit, wie am politischen Aschermittwoch im Februar 2021. Aber „Das Netz ist der Speicher“ (ich habe noch immer keine befriedigende Antwort auf meine Nachfrage) und Kobold-Gate im Sommerinterview sind aus dem Gedächtnis der Wähler längst verschwunden und wo man noch darauf herumreitet, kommt dies nach mehreren Jahren wie nachtragende Missgunst rüber. Wer sich daran noch erinnern will, wählt die Grünen ohnehin nicht. Die Reste kritischer Betrachtung der Eignung Baerbocks wird die Presse schon noch zu beseitigen wissen. Sie ist eine Frau, das soll wohl angeblich schon Qualifikation genug sein, weil Frauen ja ohnehin alles besser können. Bin ich eigentlich der einzige, der diese identitätsbezogene Inszenierung für ziemlich sexistisch hält?

Annalena Baerbock „als Frau“

Schon im ersten, offiziellen Meme der frischgebackenen Kandidatin zeigte sich große mediale Professionalität. Nahaufnahme von links unten zur Mitte oben, Schulter eingedreht, der Blick verlängert die Sichtachse ins Unendliche. Die Richtung stimmt also. Nahe, aber entrückt. Entschlossen, aber nicht bedrohlich. Textsicher, aber mit gut dosierter proletarischer Färbung (was Neues, was zutrauen). Politikerin, aber nicht zu peinlich. Perfekte Beleuchtung, dezentes Make-up, minimaler Schmuck. Nicht protzen, nicht zu eitel, aber auch nicht nachlässig wirken. Das ist der Stoff, aus dem Ikonen gemacht werden. Perfekte Riefenstahl-Optik, aber als „Triumph des Wohlwollens“. Und mit jedem medialen „weil“ wird schon die Begründung des Sieges mitgeliefert – das erspart Nachfragen: Weil sie stark ist, weil sie eine Frau ist, weil sie jetzt schon mit Obama verglichen wird, weil der Presse spätestens im Mai die Superlative ausgehen werden.

Das schmeckt vor und soll gegen Kritik immunisieren. Da man „Frau“ so weit nach vorne stellt, prallt auch jede Kritik sofort an diesem Attribut ab, kann mühelos als ad hominem disqualifiziert werden und lässt jeden Kritiker sofort als misogynes Arschloch dastehen. Und wer sollte denn sonst zweite Kanzlerin nach Merkel werden, wenn nicht eine Frau? Wink, wink, nudge, nudge. https://8197ffdf3b9af85373a9fa1ed84d559b.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Moral und Zumutung

Wie gut die Taktik moralischer Unangreifbarkeit seit einiger Zeit in der deutschen Politik funktioniert, erleben wir dank Corona täglich, wir haben uns daran gewöhnt. Mit dem Argument, Leben zu verlängern, selbst wenn es nur eines wäre, lassen sich heute mühelos Millionen Leben in Ketten und wirtschaftliche Existenzen in Trümmer legen. Und täuschen Sie sich nicht, liebe Leser, die Grünen enthielten sich nur deshalb bei der Abstimmung zum neuen Infektionsschutzgesetz, weil es ihnen nicht hart genug ist.

Am 18. April wurde mit dem eigenartigen neuen Volksvertreter-trauern-für-das-Volk-Tag nach der Verantwortung für das eigene Leben nun auch die individuelle Trauer verstaatlicht und jede Kritik an Politikern, die mit Leichenbittermiene vor TV-Kameras eine Kerze anzündeten, konnte mit dem moralischen Zeigefinger zum Verstummen gebracht werden. Störe meine Kreise nicht, ich trauere auch um deine Opfer, Bürger. Ganz gleich ob sie an, mit oder wegen Corona oder den Coronamaßnahmen oder einfach nur mit positivem Test starben. Die institutionalisierte und medienwirksam zelebrierte Trauer legt sich als Schutzschicht über eine Politik, die vorgibt, Leben zu retten und zu diesem Zweck vor keiner Grausamkeit zurückschrecken dürfe. Der Zweck heiligt die Mittel. Sieh her, Bürger, wir beschimpfen dich, wir gängeln dich, wir nehmen dir die Freiheit – aber wir trauern auch mit jenen, die unsere Politik zu erdulden haben. Wir sind menschlich! Kritiker, sieh dich vor, wer Trauernde angreift, ist unmenschlich! Oder, um es mit einer Liedzeile aus einer alten musikalischen Verherrlichung der SED zu sagen: „Wer da kämpft für das Recht, der hat immer recht“.

Annalena Baerbock hat „als Frau“ und politisches Leichtgewicht eine vergleichbare moralische Schutzschicht und Robert Habeck nicht. Indem das, was am allerwenigsten zu den Fähigkeiten zählt, die man für das Kanzleramt haben sollte, nach außen gekehrt wird („sie als Frau“), bewegen Kritiker sich auf vermintem Gelände. Wer Baerbock und die Grünen aufgrund inhaltlichen Irreseins ablehnt, täte also gut daran, an der Spitzenkandidatin und ihren Medienpossen vorbei direkt ins etatistisch-sozialistische Zentrum des Wahlprogramms der Grünen zu zielen und sich nicht mit der Person der Spitzenkandidatin aufzuhalten.

GEZ-Gebühren als Parteispende für die Grünen

Denn Baerbock wird von den Medien beschützt werden, ähnlich wie wir das im US-Wahlkampf bei Joe Biden erlebt haben. Wie Biden kann Baerbock es auch dann nach oben schaffen, wenn sie nicht selbst redet, sondern lediglich wohlwollend über sie geredet wird. Und was täten etwa ARD, ZDF und DLF lieber, als unsere 17,50 Euro als monatliche Parteispende für die Grünen zu betrachten? Es muss ja nicht gleich in so offensichtlich begeisterten Applaus münden wie im Interview auf ProSieben. Die inhaltliche Arbeit „am Wähler“ können die Grünen getrost den Medien überlassen, wo sicher bald eine neue, postmerkelsche Form der Alternativlosigkeit Einzug halten wird.

Die imaginierte Harmlosigkeit Baerbocks ist jedoch nichts anderes als ein perfekt inszenierter Enkeltrick, die jüngeren Wähler haben die Grünen ja ohnehin in der Tasche. Doch auch ein Lächeln und ein „ich werde Mutter bleiben“ (ja, was denn sonst!) mit Ahww-Faktor können nicht verbergen, dass die Grünen gerade dabei sind, von Mekka (Religionsstifter in Opposition) nach Medina (zur Machtergreifung) zu ziehen. Niemand sollte sich wundern, wenn sich ihre Reden in Tonfall und Verbindlichkeit stark ändern, sobald sie erst fest im Kanzleramt sitzen. Die Unduldsamkeiten, Dogmen und Grausamkeiten stehen jedoch schon heute im Programmentwurf und jeder, der die Grünen wählt, weiß, dass ab Oktober 2021 die ideologischen Messer gezückt werden. Gleichzeitig irrt jeder, der glaubt, die Schnitte würden ausgerechnet ihn selbst nicht betreffen. https://8197ffdf3b9af85373a9fa1ed84d559b.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Merkels Resterampe

Nach 16 lähmenden Merkeljahren und der inhaltlichen Umarmung von SPD und Grünen ist der Union ihr konservativer Markenkern entglitten. Die Werteunion, wo er bis zuletzt noch gepflegt wurde, ist politisch kaltgestellt. Die Hoffnung konservativer Unionswähler richtete sich zuletzt auf die CSU, doch bei genauem Hinsehen war dort lediglich eine Neigung zum Autoritären, verbunden mit beachtlichem kommunikativen Talent, zu finden.

Am Ende konnten weder der glück- und rückgratlose Merz noch Söder, der begnadete Verkäufer seiner selbst, Kandidat der Union werden, was die Wählerbasis mit Entsetzen zur Kenntnis nahm und die Union in Umfragen zunächst mal auf Talfahrt schickte. Zu Laschet, der sich letztlich mithilfe der Parteinomenklatura durchsetzt, fällt mir auf Anhieb immer nur Banales, Episodisches ein, das ihn eher zum Karnevalsprinzen denn als Kanzler zu befähigen scheint. Laschet in Karnevalsuniform neben der Kölner Oberbürgermeisterin deplatziert am Ort eines Verbrechens trauernd, Laschet als selbsternannter Nachfahre Karls des Großen, Laschet in jederzeit abrufbarer Karnevalsstimmung. In seiner Rede nach der Kür zum Kandidaten der Union gab es aber auch nicht einen einzigen Satz, der es wert wäre, sich an ihn zu erinnern.

Betrachtet man jedoch jene Zahlen, die im aktuellen Corona-Panik-Orchester bekanntlich die einzig betrachteten sind, so schneidet Laschets NRW überraschend besser ab als das Bayern des Märchenkönigs Söder. Laschet regiert seinen Laden weitgehend unauffällig und geräuschlos. Doch genau diese Geräuschlosigkeit könnte ihm im Wahlkampf gegen die lauten Grünen zum Verhängnis werden und am 27. September zum bösen Erwachen als Juniorpartner wie im Ländle oder gar in der Opposition führen. Der deutsche Wähler scheint in seiner schweigenden Mehrheit trotz der bleiernen Merkeljahre Geschmack an autoritärer Politik gefunden zu haben und hätte Markus Söder deshalb Armin Laschet vorgezogen. Letzterer taugt weder zum despotischen Alleinherrscher von eigenen Gnaden noch zum Anführer einer ideologischen Revolution. Baerbock hingegen sehr wohl – und zwar mit einem Lächeln. Es könnte sich als das gefährlichste der Republik erweisen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt

Quelle

Unsere Verfassungsbeschwerde gegen das Infektionsschutzgesetz

Carlos A. Gebauer, Gastautor / 23.04.2021 / 06:00 / Foto: achgut.com / 49 /

Gemeinsam mit Florian Post (MdB SPD) und drei weiteren Beschwerdeführern habe ich gestern gegen das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite Verfassungsbeschwerde bei dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingelegt. Prof. Dr. Dietrich Murswiek, der ohne Zweifel einer der renommiertesten deutschen Staatsrechtler ist, vertritt uns.

Die juristische Architektur des Gesetzes mit einem starren legislativen Automatismus zwischen der behördlichen Feststellung einer „Inzidenz“ und der exzessiven (strafrechtsbewehrten) Verkürzung von Grundrechten setzt eine Vielzahl bislang sicher geglaubter, rechtsstaatlicher und verfassungsrechtlicher Standards außer Kraft. Die Legislative verdrängt die Exekutive und die Judikative damit faktisch fast vollständig aus dem gesamten Regelungskontext. Verletzt wird zudem das – historisch aus guten Gründen festgeschriebene – föderale Prinzip der Republik. Eine einzelne Behörde, das Robert-Koch-Institut, wird somit zu einer das Leben weithin monistisch steuernden, quasi-gesetzgebenden Institution, deren Handeln keiner fachrichterlichen Kontrolle unterliegt. https://20ef8ebd7597d1f446b21c77ab443366.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Ungeachtet der in tatsächlicher Hinsicht offenbar insgesamt fragwürdigen Inzidenzwertmethodik und unbeschadet der Frage, welcher Umfang von abstraktem Risiko und konkreten Gefahren überhaupt (noch) akut zur Diskussion steht, ist zu konstatieren: Dem Gesetzgeber des Grundgesetzes steht nicht die Kompetenz zu, menschliches Leben über modellberechnete Algorithmen zu steuern. Der Anspruch der Legislative, die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens schützen zu wollen, lässt sich deutlich effektiver auch mit milderen Mitteln erreichen.

Neben der Verfassungsbeschwerde ist folgerichtig ein Antrag auf eiligen Rechtsschutz gestellt. Dietrich Murswiek hat die rechtliche Lage in herausragender Weise erläutert und die gebotenen Konsequenzen beschrieben. Ich lege allen die Lektüre seiner angefügten Beschwerdeschrift sehr ans Herz. Es wäre schön, wenn die Nachricht möglichst viele Menschen erreicht.

Und hier finden Sie die die 51-seitige Verfassungsbeschwerde im Wortlaut. Foto: Achgut.co,

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung

Trotz zweiter Impfung: 150 Berliner positiv auf Corona getestet

Trotz zweiter Impfung: 150 Berliner positiv auf Corona getestet

Trotz zweifacher Impfung sind 150 Berliner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies sei nicht ungewöhnlich, so das Robert Koch-Institut. Gleichzeitig berichtet der „rbb“ von weiteren Fällen in einem Heim in Brandenburg, bei dem die Relation dennoch beunruhigend wirken muss.

In Berlin sind 150 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, obwohl sie bereits zweimal dagegen geimpft worden sind. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) unter Berufung auf Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Das Amt hat die Zahlen aus Berichten der Gesundheitsämter der Bezirke.

Weiterlesen

Quelle

Julian Assange: Die Leiche im Keller des Westens

Julian Assange: Die Leiche im Keller des Westens

wei Jahre dauert bereits die menschenrechtswidrige Inhaftierung des WikiLeaks-Gründer an. Ein Resümee

Als am 4. Januar ein britisches Gericht den Antrag der USA auf Auslieferung des Australiers Julian Assange zurückgewiesen hatte, trat natürlich zuerst einmal eine große Erleichterung auf der Seite seiner Verteidiger ein. Außerdem äußerten manche, die eher der anderen Seite zuzurechnen waren, hämische Bemerken über diejenigen, die das britische Verfahren angeprangert hatten. Schien es doch nun so, als ob sie vollkommen im Unrecht gewesen wären und an der Unabhängigkeit der Richterin und an der Rechtmäßigkeit der Abläufe keine Zweifel mehr angebracht wären.

Das Gerichtsurteil vom 4. Januar hätte demnach alle Kritik am Vorgehen gegen Assange obsolet gemacht, die britische Justiz wäre nun doch in Ordnung, und wir könnten wieder beruhigt sein? Die Dinge stehen leider völlig anders.

Der verewigte Skandal

Wenn man es darauf abgesehen hätte, eine Verschwörungstheorie zu basteln, so könnte man re

Weiterlesen

Quelle

‚Impfpässe‘: Ein Update

Aus strategischer Sicht sind Impfpässe der wichtigste Aspekt der gesamten Covid-Pandemie. Strategisch gesehen sind sie sogar noch wichtiger als die Pandemie selbst. Dies liegt daran, dass Impfpässe als Plattform für eine globale biometrische ID verwendet werden können, wie Befürworter wie das von Bill Gates und der Rockefeller Foundation gegründete ID2020-Konsortium offen erklärt haben.

Die Forderung nach „Impfpässen“ geht weiter, obwohl es sich bei Covid-Impfstoffen um experimentelle Impfstoffe handelt, die noch nirgendwo zugelassen wurden . In der Tat haben mehrere Länder bereits die Verwendung einiger Impfstoffe eingestellt: Das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit hat beispielsweise die Verwendung von AstraZeneca eingestellt und erklärt, dass „ das Risiko, nach der Impfung mit dem Impfstoff A straZeneca zu sterben , höher wäre als das Risiko, an der Krankheit zu sterben, insbesondere für jüngere Menschen. “

Einige jüngste Entwicklungen im Bereich der Impfstoffpässe

  • Im Juni werden die Schweizer über das von ihrer Regierung unter „Notfallbedingungen“ erlassene „Covid-Gesetz“ abstimmen , das die Rechtsgrundlage sowohl für die „Rückverfolgung von Kontakten“ als auch für „Impfpässe“ bilden soll. Gegner nennen es „das gefährlichste Gesetz, das die Schweiz je gesehen hat“, während die Regierung versucht, die Bevölkerung dazu zu verleiten, es zu akzeptieren, indem sie Zahlungen an Unternehmen in dasselbe Gesetz einbezieht.
  • In den USA haben mehrere Staaten

Weiterlesen

Quelle

Kriminelle Verschwörer wollen die von Menschen verursachten Co2-Emissionen auf null senken

Kriminelle Verschwörer wollen die von Menschen verursachten Co2-Emissionen auf null senken

Von F. William Engdahl

Das Weltwirtschaftsforum in Davos, das erst die Globalisierung propagiert hat, ver-folgt jetzt das Ziel, die (von Menschen verursachten) CO2-Emissionen bis 2050 welt-weit auf Null zu reduzieren. Das klingt für die meisten nach „ferner Zukunft“ undwird deshalb weitgehend ignoriert. Mit der CO2-Reduzierung, die in Deutschland, inden USA und in vielen anderen Staaten bereits begonnen hat, sollen die Vorausset-zungen für den seit den 1970er Jahren angestrebten Übergang zu einer Neuen Welt-wirtschaftsordnung geschaffen werden. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aberum die Errichtung einer von wenigen Milliardären ausgeübten totalitären und tech-nokratischen Weltherrschaft, die eine schreckliche Arbeitslosigkeit, eine weitgehen-de Deindustrialisierung und eine wirtschaftliche Depression unvorstellbaren Aus-maßes zur Folge hätte. Es folgen einige Hintergrundinformationen zu dieser These.

Das von Klaus Schwab gegründete Weltwirtschaftsforum (WEF) wirbt derzeit für SchwabsLieblingsthema, den Great Reset der Weltwirtschaft. Den wollen die Globalisierer vor al-lem mit der Reduzierung der CO2-Emissionen auf Null bis zum Jahr 2050 durchsetzen.

Die EU führt das Rennen mit dem ehrgeizigen Plan an, bis 2030 diese Emissionenum mindestens 55 Prozent abzusenken und bis 2050 der erste „klimaneutrale“ Kon-tinent der Welt zu werden.

Der selbsternannte global agierende Impfstoffexperte Bill Gates hat im August 2020in seinem Blog über die bevorstehende Klimakrise geschrieben: Weiterlesen

Quelle

Australischer Arzt „schockiert“ über die unerwünschten Wirkungen der zweiten Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff

Australischer Arzt „schockiert“ über die unerwünschten Wirkungen der zweiten Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff

Ein erfahrener Arzt der Notaufnahme in Australien sagte, er sei schockiert über die unerwünschten Wirkungen einer zweiten Impfung mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) von Pfizer.

Dr. David Caldicott ist Notarzt am Calvary Hospital in der australischen Hauptstadt Canberra. Als Australien mit der Einführung des Coronavirus-Impfstoffs begann, gehörte Caldicott zu den ersten Menschen im Land, die die Impfung erhielten.

Caldicott behauptet, er habe mehr Impfungen erhalten als die meisten Menschen in Australien. Neben seinen Kindern erhält er jedes Jahr die Grippeimpfung. Darüber hinaus erhält Caldicott verschiedene Impfungen, wenn er als Mitglied eines Katastrophenschutzteams im Ausland eingesetzt wird.

Trotz seiner umfangreichen Erfahrung mit Impfstoffen sagte Caldicott, dass keine von denen ihn so lahm gelegt hat wie die zweite Dosis des von Pfizer und BioNTech entwickelten Impfstoffs gegen das Coronavirus.

„Das ist die unterhaltsamste Erfahrung, die ich bisher nach einer Impfung gemacht habe … das war heftig“, sagte Caldicott, der seine erste Dosis im Februar erhielt. Er beschrieb seine Erfahrung mit der ersten Impfung als ziemlich normal, ohne jegliche Nebenwirkungen. Dann wurden die Dinge interessant.

Caldicott und viele seiner Kollegen erlebten schwere Nebenwirkungen des Pfizer-Impfstoffs

Am 19. März erhielt Caldicott seine zweite Dosis des Pfizer-Impfstoffs, genau 21 Tage nach seiner ersten Impfung. Einige Tage später sagte Caldicott, dass sich sein Arm wund anfühlte, aber er dachte sich nichts dabei, da dies als normal für jede Art von Impfung angesehen wird.

Caldicott schaffte es, den ganzen Tag im Krankenhaus zu arbeiten, ohne große Probleme. Aber als es Abend wurde, begann Caldicott die Nebenwirkungen des Impfstoffs zu spüren. Er erinnerte sich, dass er sich „ein bisschen unangenehm“ fühlte und sich generell unwohl fühlte. Am nächsten Morgen fühlte er sich extrem erschöpft.

„Der Samstag war ein Tag unter der Decke und Netflix“, sagte er. „Ich hatte Pläne für das Wochenende, aber ich hatte keine Lust, sie auszuführen, also blieb ich zu Hause.“

Caldicott sagte, dass er kein Fieber hatte, wie andere Menschen, die den gleichen Impfstoff erhalten hatten, aber er fühlte sich unglaublich durstig, müde und „ein wenig übel.“ Der erfahrene Notarzt sagte, er sei sehr überrascht von der „starken Reaktion“ des Pfizer-Impfstoffs, weil er sich normalerweise nach einer Impfung nicht außergewöhnlich unangenehm fühle.

Laut Caldicott war er nicht der Einzige, der unerwünschte Wirkungen erlebte. „Als Notarzt will man nicht schwach aussehen“, sagte er humorvoll. „Ich war sehr erleichtert, als ich herausfand, dass es vielen meiner Kollegen genauso ging … Ich hatte Kollegen von mir, die sich eine Auszeit von der Arbeit nehmen mussten.“

Laut der Therapeutic Goods Administration, der wichtigsten Aufsichtsbehörde für Medikamente und medizinische Geräte in Australien, sind einige der häufigsten Nebenwirkungen des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Gelenkschmerzen.

Caldicott empfiehlt den Menschen, sich einen Tag frei zu nehmen, nachdem sie die zweite Dosis des Pfizer-Coronavirus-Impfstoffs erhalten haben, nur für den Fall, dass sie Zeit brauchen, um mit den Nebenwirkungen fertig zu werden.

„Es klingt wie ein bisschen übertrieben“, sagte Caldicott. „Denken Sie darüber nach, Ihre Schicht oder Ihre Impfung zu verschieben, geben Sie sich vielleicht einen Tag Zeit, um sich zu erholen.“

Quelle: Australian ER doctor describes the ’shocking‘ adverse impacts of the second Pfizer coronavirus jab that floored him for days as an expert admits there have been ‚very high numbers of severe reactions‘

Übersetzung: Australian doctor “shocked” by adverse effects of Pfizer coronavirus vaccine’s second jab

Quelle

Studie: RNA-Impfstoffe können langfristig neurodegenerative Erkrankungen verursachen und „weit mehr Schaden als Nutzen“ anrichten

In einer in der Fachzeitschrift Microbiology & Infectious Diseases veröffentlichten Studie warnt der Immunologe J. Bart Classen, dass die mRNA-Technologie, die in den COVID-Impfstoffen von Pfizer und Moderna verwendet wird, „potenzielle neue Mechanismen“ für unerwünschte Ereignisse schaffen könnte, die erst nach Jahren ans Tageslicht kommen könnten.

Im Jahr 1999 erklärte Dr. Peter Patriarca, ein führender Beamter der U.S. Food and Drug Administration (FDA), dass die Fortschritte in der mRNA-Technologie, die in den Impfstoffen von Pfizer und Moderna COVID verwendet werden, „potenzielle neue Mechanismen“ für unerwünschte Ereignisse schaffen könnten, die erst nach Jahren ans Licht kommen könnten. (FDA), stellte fest, dass die modernen Fortschritte in der Impfstofftechnologie „die Fähigkeit der Forscher, potenzielle impfstoffbedingte unerwünschte Ereignisse vorherzusagen, schnell übertreffen“. Patriarca reflektierte, dass dies zu „einer Situation mit unvorhersehbaren und unvorhersehbaren Impfstoffergebnissen“ führen könnte.

In einem neuen Forschungsartikel, der in der Fachzeitschrift Microbiology & Infectious Diseases veröffentlicht wurde, äußert der erfahrene Immunologe J. Bart Classen ähnliche Bedenken und schreibt, dass RNA-basierte COVID-Impfstoffe das Potenzial haben, mehr Krankheiten zu verursachen als die COVID-19-Epidemie.

„Die aktuellen RNA-basierten SARSCoV-2-Impfstoffe wurden in den USA per Notverordnung ohne umfangreiche Langzeitsicherheitstests zugelassen“, heißt es in dem Bericht. „In dieser Arbeit wurde der Impfstoff COVID-19 von Pfizer auf das Potenzial hin untersucht, prionenbedingte Krankheiten bei Impflingen auszulösen.“

Prionen-basierte Krankheiten sind laut CDC eine Form von neurodegenerativen Erkrankungen, was bedeutet, dass der Impfstoff von Pfizer wahrscheinlich langfristige Schäden und negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Gehirns verursachen wird.

Dies ist besonders besorgniserregend, da der Impfstoff von Pfizer ein mRNA-„Impfstoff“ ist, eine völlig experimentelle, ungetestete Injektion, die neue Proteine erzeugt und in das menschliche Genom integriert werden kann. Mit anderen Worten, degenerative Gehirnzustände können zu jedem Zeitpunkt Ihres Lebens nach der Impfung auftreten.

„Die RNA-Sequenz des Impfstoffs sowie die Spike-Protein-Interaktion wurden auf das Potenzial untersucht, das intrazelluläre RNA-bindende Protein, das TAR-DNA-bindende Protein (TDP-43) und das fusionierte Sarkom (FUS) in ihre pathologischen Prionenkonformationen zu überführen“, heißt es in dem Bericht. TDP-43 ist ein Protein, von dem laut Alzpedia bekannt ist, dass es Demenz, ALS und sogar Alzheimer verursacht. In ähnlicher Weise ist das FUS-Protein laut der Human Genome Database als Ursache für ALS und vererbten essentiellen Tremor bekannt.

Das für den Bericht durchgeführte Experiment sollte herausfinden, ob sich diese beiden schädlichen Proteine in unsere DNA einbetten, wie es bei einem mRNA-Impfstoff zu erwarten ist. Der Bericht stellte fest, dass „die Impfstoff-RNA spezifische Sequenzen hat, die TDP-43 und FUS dazu veranlassen können, sich in ihre pathologischen Prion-Bestätigungen zu falten“, was bedeutet, dass beide Proteine das Potenzial haben, sich in unsere DNA zu integrieren und schädliche neurologische Krankheiten zu verursachen.

Die Zusammenfassung des Berichts kommt zu folgendem Schluss: „Der beigefügte Befund sowie die zusätzlichen potenziellen Risiken veranlassen den Autor zu der Überzeugung, dass die behördliche Zulassung von RNA-basierten Impfstoffen für SARS-CoV-2 verfrüht war und dass der Impfstoff möglicherweise weit mehr Schaden als Nutzen anrichtet.“ Der Bericht selbst endet mit dieser Warnung: „Der Impfstoff könnte eine biologische Waffe sein und sogar noch gefährlicher als die ursprüngliche Infektion.

Wie National File berichtet, fragte es die CDC, warum der Pfizer-Impfstoff trotz dieser Vorwürfe immer noch verteilt wird, hat aber bisher keine Antwort erhalten.

Die Sicherstellung, dass Patienten die Risiken klar verstehen, einschließlich bekannter Risiken und potenzieller unbekannter Risiken, ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses der informierten Zustimmung. Dies ist umso wichtiger, wenn die Intervention experimentell ist und langfristige Sicherheitsdaten fehlen. Die FDA hat die beiden Impfstoffe auf der Grundlage von nur zweimonatigen klinischen Studiendaten für den breiten Einsatz im Notfall freigegeben.

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass die Kommunikation von Risiken durch Forscher oberflächlich ist. Im Oktober berichteten Forscher der New York University und der Tulane University, dass die Informationen, die den Teilnehmern an klinischen Studien mit Coronavirus-Impfstoffen über ein beunruhigendes Problem, das als Pathogen Priming bekannt ist, mitgeteilt wurden, „ausreichend versteckt“ waren, um ein „angemessenes Verständnis der Patienten“ über die wahren Risiken, denen sie ausgesetzt sind, „unwahrscheinlich“ zu machen.

Quelle: COVID-19 RNA Based Vaccines and the Risk of Prion Disease

Übersetzung: Estudio ignorado: Las vacunas de ARN pueden causar enfermedades neurodegenerativas a largo plazo y hacer «mucho más daño que beneficio»

Quelle

USA: Weitere Fälle in der vollständig geimpfte positiv auf Corona getestet worden sind

picture alliance.Hollandse Hoogte

Pflegeheime in Chicago und Kentucky melden COVID-19-Infektionen bei vollständig Geimpften

Der Boston Globe berichtete:

Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens in Chicago und Kentucky haben nach Angaben der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten Dutzende von Bewohnern und Mitarbeitern qualifizierter Pflegeeinrichtungen identifiziert, die mehr als zwei Wochen nach der vollständigen Impfung gegen das Virus positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Diese Information wurde in zwei CDC Morbidity and Mortality Weekly Reports am Mittwoch veröffentlicht.

Einem Bericht zufolge identifizierte das Chicago Department of Public Health bei einer Routineuntersuchung im Februar einen Bewohner einer Pflegeeinrichtung, der sich mehr als 14 Tage nach Erhalt der zweiten Dosis infizierte.

Später kamen dann weitere Fälle ans Licht.

Quelle: Nursing homes in Chicago, Kentucky report COVID-19 infections among those vaccinated