Willkomen im Land der Stromsperren! oder Lockdown der Physik.

Spitzenglättung wie bei Struwelpeter, Bild Strom R. Schuster, Schermann: Struwelpeter

von Manfred Haferburg
Das Bundeswirtschaftsministerium hatte einen Gesetzentwurf   eingebracht, der  Stromanbietern durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes die Möglichkeit der „Spitzenglättung“ einräumt, nämlich größere Privatverbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen zeitweise ferngesteuert vom Netz zu nehmen.

Nicht nur E-Fahrzeugen und Wärmepumpen, auch Nachtspeicherheizungen sollte ferngesteuert der Saft abgedreht werden. „Spitzenglättung“ hieß die Zwangspause in Paragraph 14a des geänderten Energiewirtschaftsgesetzes. Die Welt am Sonntag veröffentlichte am 17. Januar einen Artikel, und innerhalb weniger Stunden erhob sich ein Shitstorm mit mehr als 1.000 wütenden Zuschriften. Und das, obwohl die Welt nur noch Abonnenten kommentieren lässt.

Das Ganze sieht aus wie ein Versuchsballon. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Das sagte niemand geringerer als der ehemalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.

Um 9.55 Uhr am Sonntag bemerkte der Wirtschaftsminister Peter Altmaier sein Eigentor und ruderte zurück. „Es handelt sich um einen Entwurf der Arbeitsebene, der nicht die Billigung des Ministers gefunden hat“, teilte seine Sprecherin über einen Gesetzentwurf mit, der schon auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht und den Lobbyverbänden zur Kenntnis gegeben worden war. Übersetzt: Der Peter ist nicht schuld, sein Name ist Hase. Der Entwurf verschwand sang- und klanglos von der Webseite des Ministeriums.

Wer geglaubt hat, dass eine Regierung absurde Politik nur bis zu einer gewissen Grenze betreiben kann, der sieht sich getäuscht. Dümmer geht immer. Vor 11 Jahren gab es die Abwrackprämie. Da sollten die Bürger mit Steuer-Milliarden zum Kauf von Neuwagen gepuscht werden – bevorzugt Diesel, wegen der Umwelt. Seit zwei Jahren dürfen die Leichtgläubigen, die damals der Politik glaubten, mit ihren unverkäuflichen Diesel nicht mehr in viele Städte einfahren.

Derzeit fördert der Staat mit Fantastilliarden den Kauf von Elektrofahrzeugen, pro Wagen bis zu 11.000 Euro – wegen der Umwelt. Das staatliche Ziel waren eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020, es wurde leise weinend beerdigt. So dumm sind die Bürger nun doch nicht.

Lockdown der Physik

Auch die Umrüstung von Heizungen auf Wärmepumpen wird mit viel Steuergeld massiv gefördert, mit bis zu 45 Prozent der immensen Kosten, natürlich für die Umwelt.

Gleichzeitig legt dieselbe Regierung zwangsweise alle Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022 still und beschließt, auch alle Kohlekraftwerke stillzulegen. Auch dazu werden weitere Fantastilliarden Steuergeld bereitgestellt. Hochmoderne funkelnagelneue Kraftwerke werden reihenweise verschrottet.

Wer vor einem Erzeugungsengpass gewarnt hat, war Klimaleugner oder Atomfuzzi – ein neurechter Nazi eben. Schließlich ist das alles hoheitlich ausgerechnet, der Flatter-Strom kann im Netz gespeichert werden – nach einem Lockdown der Physik.

An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren.“

Das sagt eine Frau, die sich allen Ernstes und mit einer gewissen Berechtigung Chancen ausrechnet, einmal Bundeskanzlerin zu werden. Ich will hier aus Höflichkeit lieber nicht den Satz des berühmten Philosophen Dieter Bohlen einfügen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier bringt die Energiewende voran und erklärt das auch den unkundigen Bürgern auf seine angemessene Weise: „Wir haben mit der Energiewende gute Erfahrungen gemacht…“ Stimmt, hat er. Fließt doch die gute Hälfte des exorbitanten Strompreises in seine Staatskasse.

Beamte, die noch Grundrechenarten beherrschen

Offenbar sitzen aber im Wirtschaftsministerium immer noch ein paar Beamte, die wenigstens die Grundrechenarten und das Lesen von Texten in einfacher Sprache beherrschen. Es müssen welche von denen die launigen Blackout-Kochanleitungen ihrer Kollegen vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gelesen und sogar verstanden haben. Die Ministeriumskantine ohne Strom? Das geht gar nicht. Da muss sofort gehandelt werden.

Kannibalisiert die Energiewende die Verkehrswende? Irgendwer in der Regierung hat erkannt, dass es bei den Stromleitungen genauso ist wie bei den Wasserleitungen: hinten kann nicht mehr rauskommen, als vorne reingepumpt wird. Mich beeindruckt diese Erkenntnistiefe. Da will das Wirtschaftsministerium also jetzt ausgerechnet den Unbedarften den Stromhahn zudrehen, die den Ankündigungen der Politik Glauben geschenkt haben und sich einen Elektroauto oder eine Wärmepumpe als Beitrag zur Rettung der Welt gekauft haben.

Das kommt davon, wenn die Politik vom Ende her, aber nicht zu Ende denkt. Deutschland steht vor einem energiepolitischen Scherbenhaufen. Jeder Fünftklässler, der freitags noch in die Schule geht, hätte sich das ausrechnen können. Wer jetzt aber meint, dass es das war mit den energiepolitischen Pleiten, Pech und Pannen, der irrt. Der Energie- und Verkehrswende-Unfug geht munter weiter. Elektromobilität und Wärmepumpen werden staatlich weiter massiv gefördert, es sind sogar Verbote von Verbrennern und anderen Heizungen im Gespräch. Liebe Politik-Genies, wie wollt ihr die Millionen neuen Verbraucher powern, wenn es nicht mal für die schon Existierenden reicht, weil ihr die Kraftwerke verschrottet?

Wer den Medien oder der Politik abnimmt, dass die geplante Zwangsabschaltung von Auto-Ladestationen und Wärmepumpen eine nur in Extremfällen vorkommende Notmaßnahme wäre, der weiß nichts davon, dass schon heute industrielle Großverbraucher wie Aluhütten und Walzwerke ziemlich regelmäßig bei Flaute und Dunkelheit abgeschaltet werden müssen – natürlich vergütet mit Steuermitteln.

Es wird nicht bei Ladesäulen und Wärmepumpen bleiben

Außerdem wird es beim großen Abschalten nicht bei Ladesäulen und Wärmepumpen bleiben. Liebe Bürger, nur die Masse macht’s. Wenn der Damm erst mal gebrochen ist, dann kommt die Zwangsabschaltung der Waschmaschinen, Elektroherde, Wasserboiler, Geschirrspüler und Internet so sicher wie das Amen in der Kirche. Schließlich hat das große Abschalten der Kohlekraftwerke ja noch gar nicht richtig begonnen, und es laufen noch ein paar Kernkraftwerke. Das soll alles weg.

Vor dem Gesetz und bei der Stromsperre sind alle gleich? Na ja, eher nicht. Allerdings müssen die Ministerien nur noch die Prioritätenlisten für die Durchführungsbestimmungen des neuen Spitzenglättungsgesetzes erstellen. Dort muss festgelegt werden, wessen Stromverbraucher „systemrelevant“ sind, damit nicht etwa versehentlich den Verursachern der Misere der Saft abgedreht wird.

Was wird, wenn nach Corona der Verbrauch wieder ansteigt? Die Spitzenglättung muss im Gesetz bleiben, weil es ohne sie irgendwann Blackouts gäbe. Es werden jetzt also andere Verbraucher sein müssen, die bei Flaute und Dunkelheit abgeschaltet werden. Die Auswahl ist gering, man darf gespannt sein. Mein Tipp: es werden Flächen-Netze sein, die für einige Zeit abgeschaltet werden müssen. Dann sind lokal auch Wärmepumpen und Ladestationen schwarz, man muss es ja nicht gleich ins Gesetz schreiben. Die gute alte Zeit der lokalen Stromabschaltungen kommt wieder, die Pläne dazu gibt es schon länger

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Quelle

Kohlendioxid hält in Bayern einen Dauerschlaf

Für das Pflanzenwachstum äußerst vorteilhaft: CO2. Foto: J. Kowatsch

Erwärmung durch einen Temperatursprung erst ab 1988 – CO2 macht die Erde grüner.
Josef Kowatsch

Bayern ist ein Bundesland, welches besonders von der Wende profitiert hat. Seit 30 Jahren nehmen die Einwohnerzahlen allerorten zu, es wird in die einst freien Flächen gebaut, Gewerbe- und Industriegebiete angelegt. Neue Straßen zerschneiden das Landschaftsbild. Das muss Auswirkungen aufs Klima haben. Natürlich steigt auch überall die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre.

Wir fragen uns: Wie verhalten sich die Temperaturen?

Schauen wir uns zunächst die Temperaturentwicklung des größten Bundeslandes seit über 100 Jahren an:

Abb.1: Seit 1898 wurde es wärmer in Bayern. Gleichzeitig stieg auch der CO<sub>2</sub>-Gehalt der Atmosphäre von damals geschätzten 290 ppm auf heute 417 ppm.

Doch betrachten wir die Temperaturkurve näher, dann sehen wir erst im letzten Viertel der Grafik einen Anstieg, während die CO2-Kurve gleichmäßig gestiegen ist, zu Beginn leicht nach dem Kriege jedoch immer deutlicher.

Deshalb unterteilen wird den Temperaturverlauf Bayerns in 2 Abschnitte:

a) 1898 bis 1987 und vergleichen mit der CO2-Anstiegskurve im selben Zeitraum

b) Seit 1988 bis heute

Abb. 2: Die Jahrestemperaturen Bayern blieben von 1898 bis 1987, also 90 Jahre lang ziemlich gleich, die Trendlinie ist eben. Im gleichen Zeitraum sind die CO<sub>2</sub>-Konzentrationen der Luft von knapp unter 290 ppm auf 350 ppm gestiegen.

Ergebnis: Trotz des Anstiegs der CO2-Konzentrationen sind die Jahrestemperaturen in den 90 Jahren des Betrachtungszeitraumes nicht gestiegen. Demnach hat CO2 keinen oder kaum einen Einfluss auf die Jahrestemperaturen in Bayern.

B) Der Zeitraum von 1988 bis heute in Bayern.

Abb.3: Seit 1988 bis 2020 sind die Jahrestemperaturen in Bayern plötzlich stark gestiegen. Ein Temperatursprung verbunden mit einer allgemeinen Klimaerwärmung setzte ein.

Die Frage ist: Was sind die Gründe dieser plötzlichen Erwärmung?

Der kleine Temperatursprung von etwa einem halben Grad im Jahre 1988 hat natürliche Ursachen, denn Kohlendioxid sorgt für keine Temperatursprünge. Das wird auch von niemandem behauptet. Jedoch: Die Weitererwärmung Bayerns seit 1988 korreliert durchaus mit der zunehmenden globalen CO2-Kurve. Doch handelt es sich hierbei um einen Zufallskorrelation, die Begründung des Zufalls ist wissenschaftlich einfach zu führen: Da die kontinuierliche CO2-Zunahme von 1898 bis 1987 zu keiner erkennbaren Erwärmung führte, scheidet Kohlendioxid auch als hauptsächlicher Erwärmungsgrund für die letzten 33 Jahre aus. Wir müssen nach anderen Erwärmungsgründen suchen. Die Erklärung gestaltet sich somit wesentlich schwieriger als angenommen.

Auf der Suche nach Lösungen unterteilen wir die Jahrestemperaturen in die Jahreszeiten. Vor allem die drei Sommermonate im Vergleich zu den 3 Wintermonaten liefern erste Lösungsansätze.

Abb. 4a/b: Vor allem die drei Sommermonate sind in Bayern seit 1988 wärmer geworden, während sich die drei Wintermonate im Schnitt aller DWD-Wetterstationen weniger erwärmt haben. Insgesamt erhöht sich damit der Jahresschnitt.

Versuch einer Erklärung der Sommer- Winterunterschiede:

Global wirkende Klimagründe kann man wohl weitgehend ausschalten, denn eine eventuell stärker wirkende Sonne oder eine Vermehrung an kosmischen Teilchen kann nicht jahreszeitenbedingt und auch nicht nur in Bayern wirken. Auch eine allgemeine Verschiebung von Klimazonen nach Norden müsste sich ebenso im Winterhalbjahr bemerkbar machen. Lediglich von den zunehmenden Wärmeinseleffekten bei den Wetterstationen wissen wir, dass sie im Sommer stärker wirken.

Wärmeinseleffekte sind vom Menschen erzeugt. Streng genommen handelt es sich um eine Naturzerstörung. Die ständige Bebauung und Trockenlegung um die Stationen herum wirkt sich im Sommer viel stärker aus als im Winter. Eine Asphaltstraße ist nur in den Sommermonaten ein heißes Wärmeband in der Landschaft. Im Winter sind auch trockengelegte Flächen nass, so dass im Winter kaum Temperaturunterschiede zwischen einer Straße und der Wiese daneben auftreten. Lediglich die Heizwärme der Gebäude erzeugt auch in den Wintermonaten in der Siedlung leicht höhere Temperaturen. Und wie hier vermutet, verhalten sich auch die Temperaturreihen der beiden Jahreszeiten

Zunächst eine WI-arme Wetterstation: Die Wetterstation Memmingen lag bis vor kurzem im Stadtpark beim Friedhof, sie ist nun ganz außerhalb des Ortes.

Abb. 5: Bei einer WI-armen Station wurden die Sommermonate leicht wärmer, die Wintermonate blieben gleich seit 1988

Krasse Gegensätze bilden die meisten anderen bayrischen Wetterstationen mit ihren zunehmenden WI-effekten wie Hof (Land). Die Station wächst in ein Gewerbegebiet ein. Die meisten bayrischen Wetterstationen sind Wärmeinsel-Wetterstationen.

Abb. 6: WI-starke Wetterstationen zeigen eine kräftige Sommererwärmung seit 1988, in den Wintermonaten wirkt der WI-effekt nicht so stark, deshalb ist die Erwärmung vorhanden, jedoch deutlich schwächer als in den Sommermonaten.

Damit erhalten wir ein vorläufiges Ergebnis: anthropogen und natürlich.

An der Erwärmung Bayerns seit 1988 ist der Mensch sehr stark beteiligt. Die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Messstationen, die zunehmende Bebauung der einst freien Landschaft und die damit verbundenen Landschaftstrockenlegungen tragen erheblich zur Sommererwärmung bei den DWD-Messstationen bei, was sich letztlich auf die Jahresstatistik auswirkt.

Natürliche Gründe der Erwärmung: Sie sorgten für den Temperatursprung von 1987 auf 1988, der bei allen Wetterstationen im Sommer wie im Winter auftritt. Zu nennen wäre eine Änderung der Großwetterlagen. Allgemein ist das Klima in diesem Zeitraum in Süddeutschland mediterraner geworden. Die Südwestlagen haben im Sommer zugenommen, genauso wie die Anzahl der Sonnenstunden. Mehr Sonne wirkt in den Sommermonaten erwärmend, in den Wintermonaten bisweilen sogar abkühlend, wenn lange Winternächte wolkenlos bleiben sollten.

Konsequenzen für die Politik: Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt der Politik und des menschlichen Handelns gestellt wird. Sauberes Wasser in genügender Menge ist ein Grundbedürfnis des Menschen, genauso wie saubere Luft. Die großzügige Bebauung der Freiflächen muss reduziert werden, das Regenwasser sollte vor Ort aufgefangen und verbraucht oder auf Freiflächen versickert werden. Ein Weiter so führt zur weiteren Sommererwärmung in den Wärmeinseln samt trockengelegter Umlandflächen, die inzwischen mehr als 20% der Landesflächen ausmachen. Ein weiter sinkender Grundwasserspiegel verbunden mit zunehmender Wasserknappheit auch in Bayern würde auf Dauer die Folge sein.

Flächenverbrauchszähler für Deutschland: Derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche versiegelt. Jede Sekunde wird in der Bundesrepublik Deutschland 5,22 m2 Boden neu als Siedlungs- und Verkehrsfläche beansprucht!

Quelle.

Härtere Maßnahmen – und Streeck kritisiert – Experte räumt mit Falschmessungen auf

Die Zahlen in Deutschland im Zuge der Pandemie sind eindeutig gesunken. Am Dienstag wurden gut 11.000 neu positiv Getestete gemeldet. Das RKI allerdings ist in diesem Punkt ungenau. Denn hier fließen Nachmeldungen aus dem Wochenende ein, die gestern nicht erfasst worden waren. Tatsächlich meldet die Johns-Hopkins-Universität nur noch etwa 9.000 positiv Getestete. In 14 Tagen wird auch die Zahl derjenigen sinken, die am oder mit dem Virus verstorben sind. Die Kanzlerin hat in ihrer vertrauten Runde dennoch die Maßnahmen verschärft. Die Kitas und die Schulen etwa bleiben länger geschlossen als gedacht.

Vorher wehrte sich jedoch ein prominenter Experte, der nicht zum Expertenkreis zählte: Hendrik Streeck. Der wiederum ist Professor sowie Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Bonn. Das reicht wohl nicht, da er nicht als Scharfmacher gilt.

Seiner Meinung nach, so zitierte in die Fuldaer Zeitung, sei der Inzidenzwert (hier von 50, die gewünscht werden) das geeignete Kriterium, noch die tägliche Zahl derjenigen, die positiv getestet wurden. Wir hätten „weiterhin keine Richtschnur, keinen Kompass definiert“. Damit hangelte sich das Land von einem Lockdown zum nächsten. Im Vergleich zum Sommer sei die Dunkelziffer durch starkes Testen viel besser ausgeleuchtet worden als aktuell.

Nur noch symptomatische Tests

Das Land habe die Teststrategie geändert und teste nur noch Menschen mit symptomatischem Bild (jedenfalls überwiegend bis auf Plfichttests). Das wiederum führe dazu, dass der Inzidenzwert ein völlig falsches Bild liefere. Die Zahl der Neuinfektionen sei nicht mehr ausschlaggebend. Hintergrund der Argumentation dürfte sein, dass auf diese Weise die Testquoten nach oben gehen und damit in einer Hochrechnung der Inzidenzwert kalkulatorisch verschoben wird. Er sei dafür, dass die Auslastung der Intensivstationen ein zentraler Punkt sei. Verantwortlich für die Probleme sei der Mangel an Fachpersonal. Verantwortlich hier: sicher Herr Spahn.

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Klimawarner Eckart v. Hirschhausen: Mehr Hitzetote als Corona-Opfer

Eckart von Hirschhausen mit Maja Göpel, Detlev Ganten und Volker Quaschning. Von Autor unbekannt – Downloads on scientists4future.org, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=91159051

von AR Göhring

In den zahlreichen Talkshows von ARD und ZDF wird das Thema Corona herauf- und herunterdiskutiert – in der Regel einseitig im Sinne der Katastrophenerzählung von Lauterbach und Merkel. Der Arzt Eckart von Hirschhausen, der schon bei Scientis4future mitmachte, ergänzte das Weltuntergangs-Framing um die Klimakollaps-Theorie.

Medien-affine Wissenschaftler und Ärzte, denen ihr Job im Krankenhaus oder Labor nicht glamourös genug ist, betätigen sich heuer gern als Weltuntergangswarner, die nach der üblichen Medienlogik damit fast todsicher zu Nachrichten-Prominenten werden. Da die Corona-Sars2-Infektion in den Medien die Klima-Erzählung fast völlig verdrängt hat, fühlen sich deren Profiteure mißachtet und versuchen, „ihr“ Thema irgendwie in die Corona-Hysterie hineinzuquetschen. So saß kürzlich Eckart von Hirschhausen, der ARD/ZDF-Wissenschaftserklärer bei Maybrit Illner neben Spahn, Kretschmer und Lauterbach.

Die Kollegen von der Achse haben die Aussagen des Dr. Hirschhausen notiert:

„Könnte man sich vorstellen, dass die Großeltern dann im Gegenzug, wenn wir durch diese Pandemie durch sind, auch etwas Solidarisches tun? Zum Beispiel nicht Kreuzfahrten machen, nicht sozusagen aufholenden Konsum machen, sondern die viel größere Krise ernst nehmen, nämlich die Klimakrise.“

„Die Pandemie ist für mich ein Zeit- und Energiefresser, die wir – wir bräuchten diese Ressourcen, um die größte Gesundheitsgefahr, nämlich die Klimakatastrophe anzugehen. Und ich habe große Sorge, dass das dann im Nachhinein heißt, ja, jetzt haben wir keine Ressourcen mehr dafür, jetzt müssen wir erst mal alles wieder normal machen. Die Welt vorher war nicht normal, wir schliddern in diesem Jahrzehnt auf die entscheidende Phase zu, in der sich entscheidet, ob Menschen überhaupt auf dieser Erde bleiben können.“

Die berühmten „zehn Jahre“, nach deren Ablauf alles verloren sei – erstaunlich, daß das immer noch funktioniert.

„Wir haben 20.000 Hitzetote im letzten Jahr gehabt! Das waren sehr viel mehr sozusagen Übersterblichkeit im Sommer als an Covid. Hat keiner drüber geredet. Wir sind das Land mit den dritthäufigsten Hitzetoten nach China und Indien. Warum kommt das in den Medien nicht vor?“

„Hat keiner drüber geredet“ – obwohl das Thema „Erderwärmung“ rauf- und runterberichtet wird? Unglaubwürdig – die „20.000“ waren wohl eher Senioren, die, für Europa heute üblich, an Herz-Kreislauf-Versagen starben. „An oder bei Hitze“ , wie man in Anlehung an „an oder mit Corona“ sagen könnte. Nichts Genaues weiß man nicht – behaupten kann man aber immer.

Wie der Achse-Autor Robert von Loewenstern einwirft, haben südeuropäische Länder, die mit oder ohne Klimakrise wärmer sind als Deutschland, weniger Hitzetote. Wie geht das? Erinnert an die Warnung des Urologen, der meinte, daß wegen der Erderwärmung deutsche Männer unfruchtbar werden könnten; Äquatorial-Afrika explodiert aber durch erheblichen Nachwuchs.

Lustiger Moment in der Suada Hirschhausens, der sich darüber aufregte,

„daß wir natürlich auch mediales Verzerren haben, wenn wir jedem, der die extreme Meinung hat, immer ein Mikrofon vor die Nase halten“.

Er ist damit natürlich nicht gemeint; er hat ja auch keine extreme Meinung…..

Gemeint waren wohl eher Attila Hildmann oder einer von uns bei EIKE; aber mir ist nicht bekannt, daß man uns laufend ein Mikro für die Nase hält.

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Widerstand: Italienische Restaurants machen auf

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Von: Watergate Redaktion 19. Januar 2021

Es ist der nackte Überlebenskampf, der viele Restaurantsbesitzer in Italien zu diesem verzweifelten Schritt veranlasst hat: Obwohl auch in Italien der Lockdown von der inzwischen geplatzten Regierung verlängert worden ist, haben viele Restaurantsbesitzer ab dem 15. Januar ihre Lokale trotz Verbot geöffnet. Sie standen vor der Entscheidung, entweder ihre Existenzgrundlage zu verlieren oder einer Ordnungsstrafe entgegenzusehen. Viele Italiener entschieden sich für das Risiko, möglicherweise eine Strafe auferlegt zu bekommen, als zu verhungern oder das Obdach zu verlieren.

Die Aktion „Wir machen auf“ wurde in gewaltiger Dimension in Italien umgesetzt. Etwa 50.000 Lokalbetreiber haben trotz Verbot am 15. Januar geöffnet. Die Italiener haben genug vom Wahnsinn der Corona-Politik. Die Lokalbesitzer erfahren tatkräftige Unterstützung von ihren Gästen, welche in Scharen die geöffneten Lokale besucht haben. Natürlich ist überall die Polizei ausgerückt, um den Zwangslockdown durchzusetzen. Doch die Polizei stieß auf heftigen Widerstand – nicht nur von den Lokalbesitzern, sondern vor allem von den Gästen. In einem Video, welches in den sozialen Medien kursiert, schmeißen die Gäste die Polizei mit lauten „Polizei raus“-Rufen wieder aus dem Lokal.

Nicht nur in Italien öffneten Restaurants. Auch in Polen und Österreich haben sich viele Gastronomen der Aktion „Wir machen auf“ angeschlossen und trotz drohender Strafen geöffnet. Denn es geht um das nackte Überleben und vom Existenzkampf dürften inzwischen auch hunderttausende Gastronomen hierzulande betroffen sein. Seit November fließen kaum noch Hilfszahlungen, die wenigen Abschlagszahlungen reichen kaum aus, um die laufenden Mietkosten zu bezahlen. Anzeige

Corona-Schachzug der Impfmafia enthüllt: IMPFZWANG 2021 >> Hier kostenlos lesen!

Wenn die Aktion „Wir machen auf“ europaweit zu einem Flächenbrand des zivilen Widerstands führen und auch die deutschen Gastronomen mitmachen würden, hätte das System schnell keine Handhabe mehr. Anstatt bis zum Sankt Nimmerleinstag darauf zu warten, dass die Merkel-Regierung, die für die Zerstörung der Wirtschaft und der Existenzgrundlagen verantwortlich ist, mit Corona-Zahlungen hilft, sollten sich nicht nur Gastronomen, sondern alle Geschäfte ein Beispiel an der italienischen und polnischen Mentalität nehmen und durch Ladenöffnungen Zivilcourage zeigen und so den Widerstand ausdrücken. Diese desaströse, mutwillige Zerstörungspolitik kann nur beendet werden, wenn alle mitmachen. Video-Playernschauen

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Oscar Lafontaine nennt die Corona-Verordnungen einen „Schildbürgerstreich“

Oskar Lafontaine wettert gegen die Corona-Verordnung im Saarland. Der Linken-Politiker nennt diese einen „Schildbürgerstreich der Landesregierung“. Zudem regt sich Lafontaine über das „Corona-Zahlen-Chaos“ im Land auf.

Linken-Politiker Oskar Lafontaine übt harsche Kritik an der Corona-Verordnung im Saarland. Diese sei laut Lafontaine ein „Schildbürgerstreich der Landesregierung“ und müsse unverzüglich geändert werden. Auch das „Corona-Zahlen-Chaos“ müsse angegangen werden, so der Fraktionsvorsitzende „der Linken“ im Saarland.

Im Hinblick auf die drohende „15-Kilometer-Regelung“ im Landkreis Saarlouis sowie im Regionalverband Saarbrücken hat der Fraktionsvorsitzende der Linken im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, heftige Kritik an der saarländischen Landesregierung geübt.

Oskar Lafontaine wettert gegen die Corona-Verordnung im Saarland. Der Linken-Politiker nennt diese einen „Schildbürgerstreich der Landesregierung“. Zudem regt sich Lafontaine über das „Corona-Zahlen-Chaos“ im Land auf.

Linken-Politiker Oskar Lafontaine übt harsche Kritik an der Corona-Verordnung im Saarland. Diese sei laut Lafontaine ein „Schildbürgerstreich der Landesregierung“ und müsse unverzüglich geändert werden. Auch das „Corona-Zahlen-Chaos“ müsse angegangen werden, so der Fraktionsvorsitzende „der Linken“ im Saarland.

Im Hinblick auf die drohende „15-Kilometer-Regelung“ im Landkreis Saarlouis sowie im Regionalverband Saarbrücken hat der Fraktionsvorsitzende der Linken im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, heftige Kritik an der saarländischen Landesregierung geübt. https://compass.pressekompass.net/compasses/focus/ist-markus-sder-ein-guter-krisenmanager_-I3ztwS?amp=false&amsVersion=&autlabel=Politik%2FCorona%2FS%C3%B6der&autsp=false&curl=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fregional%2Fsaarland%2Funverzueglich-aendern-oscar-lafontaine-verhoehnt-die-neuen-verordnungen-als-schildbuergerstreich_id_12852690.html&distributionCampaign=&embed=auto&experimentMetadata=eyJleHBlcmltZW50cyI6bnVsbCwibWV0YWRhdGEiOnsiYW1zRW5nYWdlbWVudE1vZGVsIjp7ImdhdGV3YXlWZXJzaW9uIjoiOWQ2ODNjNTktZXItdGZ4LW1pZ3JhdGUiLCJtb2RlbFZlcnNpb24iOiIifSwiZnJvbnRlbmRFeHBlcmltZW50Ijp7ImV4cGVyaW1lbnRJZCI6ImRlZmF1bHQiLCJ1cmwiOiJodHRwczovL2NvbXBhc3MucHJlc3Nla29tcGFzcy5uZXQiLCJ2YXJpYW50SWQiOiJ2YW5pbGxhLTIifX19&paywall=anonymous&pub=focus

Lafontaine hält Datengrundlage für nicht gegeben

Laut Lafontaine setze eine 15-Kilometer-Beschränkung ab einem Inzidenzwert von über 200 eine solide Datengrundlage voraus, da es sich bei den Einschränkungen der Bewegungsfreiheit um massive Grundrechtseingriffe handele.

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Mediziner über FFP2-Maskenpflicht: „Das ist Populismus und Blödsinn“

(Nach Söder-Vorstoß)

„Was hat Söder geritten?“ Mediziner nennt FFP2-Pflicht „Populismus und Blödsinn“
Dieser Beitrag erschien durch Kooperation mit Nach Söder-Vorstoß Mediziner über FFP2-Maskenpflicht: „Das ist Populismus und Blödsinn“
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Ab der kommenden Woche Pflicht in der U-Bahn: Eine FFP2-Maske. Freitag, 15.01.2021, 12:00 In Bayern gilt ab Montag eine FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Diesen Schritt sehen viele kritisch und sprechen von Aktionismus und Chaos. Er wisse nicht, was Markus Söder da geritten habe, sagt ein Medizin-Professor dazu der Münchner Abendzeitung.

Aktionismus, Chaos, schlechte Umsetzung: Die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), ab Montag FFP2-Masken im ÖPNV und beim Einkaufen zur Pflicht zu machen, hat ihm viel Kritik eingebracht.

Nun fordert die Opposition im Landtag, die verschärfte Maskenpflicht grundsätzlich neu zu justieren – und Mediziner zweifeln am Nutzen der FFP2-Masken für Privatpersonen.

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