„Ukraine-Skandal“: Das russische Fernsehen über die Geschäfte von Joe Bidens Sohn in der Ukraine

Die zweite Sicht der Dinge!

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat das russische Fernsehen über die Geschäfte und Verstrickungen der Familie Biden in der Ukraine und die damit verbundenen Korruptionsskandale berichtet. Ein solcher Bericht wäre im deutschen Fernsehen undenkbar.

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Horst Seehofer: Eine Selbstdemontage zum Merkelgetreuen

Beschwichtigung statt Glaubwürdigkeit

Es ist kaum noch zu glauben, dass Horst Seehofer einmal als politisches Schwergewicht aus Bayern und Angela Merkels gefährlichster Widersacher galt. Der Bundesinnenminister opfert jetzt den letzten Rest von Glaubwürdigkeit, indem er reflexartig dem Prinzip Seehofer folgend ein beschwichtigendes Gegengewicht setzen will zur eigenen Wendehalsigkeit, indem er die Medien mit der Information füttert, ausgerechnet er würde sich jetzt um eine Verstärkung der Grenzkontrollen bemühen. Ausgerechnet er, der gerade eine 180-Grad-Wende in der Frage der Zusammenarbeit privater Nichtregierungsorganisationen mit libyschen Schlepperbanden vollzogen und ihr seinen offiziellen Segen gegeben hat.

Eine gnadenlose Abrechnung!

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Kurz: „Österreichs Wählern verpflichtet, nicht dem Ausland und irgendwelchen Medienvertretern“

(Kleber will Kurz schulmeistern)

Der Moderator des ZDF-heute journals gibt dem österreichischen Wahlsieger Ratschläge aus dem Kanzleramt. Sebastian Kurz kontert mit größter Souveränität. Ein denkwürdiges Gespräch.

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Die Baerbocks Annalena und ihre „sozial gerechteren“ Verbote

Annalena Baerbock, Deutschland, Berlin, Vorstellung des Antrages des Bundesvorstandes zum Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Europawahl mit Annalena Baerbock und Robert Habeck, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN , 31.08.2018 *** Annalena Baerbock Germany Berlin Presentation of the Federal Councils application for the election program of Alliance 90 The Greens for the European elections with Annalena Baerbock and Robert Habeck Federal President of Alliance 90 Die Grünen 31 08 2018

Grüne Verbotspartei: Die Baerbocks Annalena und ihre „sozial gerechteren“ Verbote

von Max Erdinger

Nach Ansicht der Chefin aller grünen Kobolde, Frau Annalena Baerbock, schreitet die Errichtung des internationalsozialistischen Weltreichs nicht schnell genug voran. Verbote seien unerläßlich im Dienste der grünen Welt- und Menschheitsrettung. So hat sie das freilich nicht gesagt im Deutschlandfunk, weil „Internationalsozialismus“ ein Pfui-Wort ist, für dessen Verwendung sie Abzüge bei den Wählerstimmen hinnehmen müsste. Und das wäre das letzte, was man bei der Partei der Verpeilten für die Verpeilten riskieren würde. Deswegen also „Klimapolitik“. In der Klimapolitik braucht es mehr Verbote,  so die grüne Koboldschefin, weil Verbote „sozial gerechter“ seien. Selten hat jemand seine geistige Totalumnachtung besser ausgestellt.

Es ging um den „CO2-Einstiegspreis“, eine Begriffsschöpfung, für die man vor dreißig Jahren noch in der Klapse gelandet wäre. Aber gut, „CO2-Einstiegspreis“ also. Der dürfe nach Ansicht der Grünen-Chefin nicht unter 40 Euro pro Tonne CO2-Ausstoß liegen. Würde das Realität werden, dann würden wir viel Geld dafür bezahlen, daß wir der Erde das geben, was ihre Pflanzenkinder zum Aufwachsen so dringend brauchen. „Das Kohlendioxid anzugreifen, ist Haßsprache gegen Mutter Natur„, schrieb bereits im Jahr 2013 der Autor Mike Adams in den „naturalnews“, und machte seine Leser mit der erstaunlichen Tatsache bekannt, daß in Gewächshäusern Maschinen zum Einsatz kommen, die CO2 produzieren, um das Pflanzenwachstum zu verbessern.

Wer bei Google als Suchbegriff „CO2-Generatoren Bilder“ eingibt, bekommt eine Fülle von Bildern geliefert, die verschiedenste CO2-Generatoren zeigen, die allesamt Geld kosten. Wer also einen der völlig unverbotenen CO2-Generatoren kauft, der bezahlt zunächst Geld dafür, daß er überhaupt CO2 produzieren kann, und als nächstes zahlt er, wenn es nach der grünen Chefin der Kolbolde geht,  einen „CO2-Einstiegspreis“ dafür, daß er es produziert hat. Wenn der grünen Annalena jemand steckt, daß bei der Produktion der CO2-Generatoren ebenfalls CO2-Ausstoß angefallen ist, dann wird´s erst richtig teuer. Oder es werden eben CO2-Generatoren verboten, weil das „sozial gerechter“ ist, „irgendwie, sage ich mal so“.

Man muß selbst weder Klimaforscher, noch Biologe oder Physiker sein, um festzustellen, daß der CO2-Hype auf sehr wackligen Füßen steht. Ein gesunder Menschenverstand reicht völlig aus, um zu der Einsicht zu gelangen, daß etwas, das auf so wackligen Füßen steht, niemals Grundlage von Realpolitik sein darf. Naomi Seibt, die Ehrenretterin aller jungen Leute, hat ein sehr informatives Video dazu veröffentlicht, auch, wenn man als Laie nicht verifizieren kann, was an den dort genannten Fakten stimmt. Was man auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen muß, das ist, daß es die vielzitierte Einigkeit der Wissenschaftler in CO2- & Klimafragen realiter nicht gibt, und daß es stattdessen junge Leute wie Naomi Seibt sind, die einem unwiderlegbar wenigstens aufzeigen, wie heftig dem CO2-Dogma der Klimareligiösen in Wissenschaftlerkreisen tatsächlich widersprochen wird.

Das alles ficht die grüne Koboldschefin natürlich nicht an. Und den Deutschlandfunk ficht das auch nicht an, weil er sich sonst wohl kaum als Propagandabühne für Baerbocks Annalena zur Verfügung stellen würde. Schließlich hängt beider eigenes Wohl und Frommen untrennbar an der Voraussetzung, daß die grünen Märchen geglaubt werden, und daß möglichst niemand dahinterkommt, welchen Absichten der künstlich installierte Klimahype wirklich dient: Der Errichtung eines internationalsozialistischen Weltreichs eben.

Nebenbei, aber „voll konkret krass, Alder, ey“ – : „Unter falscher Flagge segeln“ steht den meisten Deutschen als gebräuchliche Redewendung insofern nicht mehr zur Verfügung, als daß es sich dabei um ein Fragment aus der alten Sprache handelt, und daß die Hirne jüngerer Deutscher nicht mehr denselben, selbstverständlichen Zugriff auf das alte Deutsch haben, wie noch ihre Großelterngeneration. Das hat äußerst schädliche Auswirkungen auf das Denken. Die deutsche Sprache ist in den vergangenen Jahrzehnten ziemlich ausgedünnt worden, was ihre Verwendung im Alltag angeht. „Den Bock zum Gärtner machen“ oder „den Krug so lange zum Brunnen gehen lassen, bis er bricht“, sind keine gebräuchlichen Sprachbilder mehr, weshalb sie im Denken so sehr fehlen, wie eben auch das „unter falscher Flagge segeln“. Obwohl: Als „false flag“-Aktion könnte man den Klimahype wohl noch bezeichnen, um verstanden zu werden.

„Sozial gerechtere Verbote“

Die grüne Annalena also beim Deutschlandfunk: „ Die Grünen-Vorsitzende Baerbock hält in der Klimapolitik Verbote für unausweichlich. Andernfalls könnten sich Menschen, die viel Geld hätten, immer herauskaufen, sagte sie im Interview der Woche des Dlf. Zugleich sprach sich Baerbock für einen höheren CO2-Preis aus – mit sozialem Ausgleich. Für sie sei das Ordnungsrecht das zentrale Element: „Man kann es auch Verbot nennen“, betonte Baebock im Deutschlandfunk. Dinge zu verbieten sei sozial gerechter als sie immer teurer zu machen. Wenn man alles über hohe Preise regeln wolle, treffe das die Reichen nicht, sei es beim Autofahren oder beim Fleischkonsum. Auch früher habe man schädliche Stoffe wie Asbest in Baustoffen oder FCKW verboten, erinnerte die Grünen-Politikerin. „Da ist man auch nicht auf die Idee gekommen und hat gesagt, dass müssen wir jetzt einmal ein bisschen teurer machen.

Ein erschütterndes Dokument totaler Hirnerweichung? – Wahrscheinlich schon, vielleicht aber auch nicht. Es könnte sich auch um ein Dokument handeln, das eindrucksvoll belegt, wie zutreffend des Lesers völlige Ahnungslosigkeit eingeschätzt wird, und was man sich deshalb grünzynisch alles erlauben kann, ohne daß es größer auffällt.Das ganze Ausmaß der Baerbockschen Zerebralverwüstung ist konzentriert in diesem einen Satz versammelt: „Dinge zu verbieten sei sozial gerechter als sie immer teurer zu machen.“

  1. Es gibt keine „soziale Gerechtigkeit“, sondern es gibt nur Gerechtigkeit oder keine. „Soziale Gerechtigkeit“ ist ein Euphemismus für „Sozialismus“.
  2. Unterstellt, es gäbe eine „soziale Gerechtigkeit“, dann hätte Baerbock gesagt, es sei „sozial gerecht“, Dinge „teurer zu machen“. Das ist für sich genommen schon das Eingeständnis, Kommunist zu sein, weil in einer freien Gesellschaft der Markt regeln würde, wie teuer etwas ist, und nicht das Politbüro.
  3. Unterstellt, bei Annalena Baerbock handle es sich nicht um eine Kommunistin, es gebe die „soziale Gerechtigkeit“, und „sozial gerecht“ sei es tatsächlich, Dinge „teurer zu machen“: Die Aussage, es gäbe „sozial gerechter“ als Steigerung von „sozial gerecht“ beweist endgültig, daß die grüne Koboldschefin nicht die hellste Kerze auf der grünen Torte ist. „Gerecht, gerechter, am gerechtesten“? – Wenn es eine „gerechteste Gerechtigkeit“ gibt, dann heißt das einfache „gerecht“ nichts anderes als „ungerecht“.

Schlußfolgerung

Frau Annalena Baerbock ist außerstande, überhaupt zu denken, und brächte damit die idealen Voraussetzungen mit, ihren Lebensunterhalt weisungsgebunden mit irgendwelchen Anlerntätigkeiten zu verdienen. Als Chefin einer politischen Partei, die sich anschickt, Volkspartei zu werden, ist sie ungefähr so nützlich wie der Warzenstift zur Korrektur von Claudia Roths Schneidezahnlücke. Warum wäre sie also Grünen-Chefin? – Weil sie eine Frau ist, die deswegen als „geschlechterdemokratisches Gegengewicht“ im Führungsduo der Partei vertreten ist, weil Frau Habeck mit Vornamen unglücklicherweise Robert heißt und sich von ihrem eigenen Vornamen noch nicht glaubwürdig genug distanziert hat. Was noch? – Ach ja, der Hirntod ist grün. Immerhin ein Fortschritt. Vor einem halben Jahrhundert wußte man nämlich noch nicht, welche Farbe der Hirntod hat. Wenigstens in der Hinsicht herrscht heutzutage Klarheit.

Patrick Moore über Greenpeace heute: Ein Parasit auf dem Rücken der Gesellschaft

Patrick Moore und Michael Mross beim Gespräch am 25.9.l19 in Berlin Mitte

Greenpeace Mitgründer Dr. Patrick Moore im Gespräch mit Michael Mross von MMNews. Greenpeace arbeitet heute wie ein Gang, so Moore. Sie versetzen die Menschen um jeden Preis in Angst und scheuen dabei auch vor platten Lügen nicht zurück.

Michael Mross von MMNews im Gespräch mit Patrick Moore, Gründungsmitglied von Greenpeace und Ex-Direktor: Mit Desinformation, Angst und Schuldgefühlen treibt der 0,5 Billionen Dollar Konzern das Geld der Menschen ein und verfolgt dabei eine linke politische Agenda.

Wissenschaft spielt keine Rolle. „Greenpeace lost the peace and kept the green.“ The 0,5 Billion Dollar Company left science behind many years ago and is ruled by the political left. Greenpeace today operates with disinformation, fear and guilty

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Das Klima -unsere Zukunft

Mit dem Klimakampf werfen wir unser Geld wenigstens selbst zum Fenster hinaus, bei Klimafrieden macht es mit unserem Geld die EU

30. September 2019

Helmut Kuntz
Das ist die verquere Logik, in die sich unsere Politik inzwischen selbst manövriert hat: Wir müssen unser Geld vorsorglich in Deutschland „hinauswerfen“, denn wenn wir es nicht selbst machen, holt es sich die EU und wir haben gar nichts davon.
Warum das so ist? Weil wir die Gesetze so gemacht haben. Und Deutschland ändert Gesetze (die das Geld der Bürger und nicht das der Politiker kosten) niemals, sondern hält sie strikt ein.mehr

Maschinen­sturm, FDJ, rote Garden, FFF – Jugend­missbrauch bedroht unsere Zukunft

30. September 2019

Fred F. Mueller
Wenn man sich im Fernsehen angesehen hat, wie Greta Thunberg mit verzerrtem Gesicht die Mächtigen dieser Welt dafür geißelte, dass man ihr „die Jugend gestohlen“ habe, um dann vom Großen Vorsitzenden Gutierrez und unserer Bundeskanzlerin hofiert zu werden…dann beschleicht den Autor ein beklemmendes Gefühl. Hmmm…solche Bilder…
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Currywurst-Zertifikate

29. September 2019

von Thilo Schneider

In Frankfurt tritt die „Fridays for Future“-Klasse von 2019, deren Lehrer mit einem hübschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde, eine Klassenfahrt an. Mit einem Kreuzfahrtschiff, weil man sich ja sonst nichts gönnt und bevor es verboten wird. Um den Rest sollen sich „die Profis“ kümmern. Ich will an dieser…
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Klimaalarmisten, das IPCC, die UN denken nachweislich, die Erde sei eine Scheibe [keine Satire]

29. September 2019

von Michael Klein
Für die Wikipedia ist die Sache klar:

“Modern flat Earth societies are organizations that promote the belief that the Earth is flat rather than a globe. Such groups date from the middle of the 20th century; some adherents are serious and some are not. Those who are…
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Die jüngste internationale Petition von Klimaexperten gegen „Klimanotstand“

29. September 2019

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Auch wenn immer wieder versucht wird, dem ahnungslosen Zeitungs- und ARD/ZDF-Konsumenten einen angeblichen 97% Konsens aller Klimawissenschaftler zu verkaufen, wird diese platte Lüge nicht wahrer.
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Die große Klima-Show: Spaltung, Masseninszenierungen und Wirtschaftskrach

29. September 2019 Axel Robert Göhring

von MMnewsTV

Die Frage, ob CO2 verantwortlich für den Klimawandel ist, spaltet die Gesellschaft. Kritiker werden dämonisiert. Unterdessen geht es mit den Wirtschaftsstandort Deutschland bergab. Michael Mross im Gespräch mit Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie.mehr

Liebe Union, danke für euer Pillepalle-Klimapaket!

29. September 2019 Axel Robert Göhring

von Achse-Autor Robert von Loewenstern

Liebe Union, was geht? Läuft bei euch? Schönen Urlaub gehabt? Alles fit im Schritt? Jetzt wieder schwer am Regieren und so? Und wer hat sich eigentlich euer tolles Klimapaket ausgedacht?mehr

Es gibt keine Klima-Krise!

28. September 2019 Chris Frey

Pierre Gosselin
Ein offener Brief an den UN-Generalsekretär

Über 500 prominente Wissenschaftler aus der ganzen Welt, darunter der hervorragende Klimawissenschaftler am MIT Prof. Richard Lindzen, drängen den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu einer weiteren, entpolitisierten Diskussion zum Thema Klima, in welcher auch alternativen wissenschaftlichen Standpunkten eine Stimme gegeben werden soll.mehr

Die Manipu­lation von Temperatur­daten ist der größte Wissen­schafts-Skandal jemals

Das Herumfummeln bei den Temperaturdaten ist der größte Wissenschaftsskandal jemals

Christopher Booker
[Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag stammt zwar schon aus dem Jahr 2015, ist aber vor dem Hintergrund des derzeitige Hypes um St. Greta aktueller denn je.]
Neue Daten zeigen, dass das „Verschwinden“ von Polareis nicht die Folge einer Runaway-globalen Erwärmung ist.
Wenn zukünftige Generationen auf die Globale-Erwärmung-Angstmache der letzten 30 Jahre zurückblicken, wird sie nichts stärker schockieren als das Ausmaß, bis zu welchem offizielle Temperatur-Aufzeichnungen – auf denen die gesamte Panik letztendlich basiert – systematisch „adjustiert“ worden waren dahingehend, dass sie zeigen sollen, dass die Erde sich viel stärker erwärmt hat als die Originaldaten hergeben. Weiterlesen:

Du schöne Schweiz – bist auch verrückt geworden?

Silvio Borner, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel hat am 25. Sept. 2019 einen Gastkommentar zur versuchten Schweizer „Energiewende“ in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) veröffentlicht. Silvio hat ihn mir geschickt und meiner Bitte um Wiedergabe gerne entsprochen. Sein Artikel hier in voller Länge im Originaltext:

Die schweizerische Energie- und Klimapolitik wetteifert um die Verleugnung etablierter Naturgesetze. Über Geothermie hören wir seit längerem nichts mehr, und Bioenergie ist (abgesehen von Abfallverwertung) als ökologisches und ökonomisches Desaster entlarvt worden. Bei den Bränden im Amazonasgebiet werden nur die Fleischesser zu Sündern gestempelt, aber nicht die zerstörerischen Monokulturen für «klimarettende» Biotreibstoffe. Neuerdings anerkennen selbst offizielle Stellen in der Schweiz die praktische Ausschöpfung der Wasserkraft. Atomstrom ist juristisch und politisch tot. Den Windrädern weht ein kritischer Wind entgegen. Es bleibt somit nur noch die Hoffnung auf die Sonne. Aber in unseren Breitengraden kann Solarstrom nie die Grundversorgung sichern. Die physikalischen und ökonomischen Schranken für Solarzellen, Windstromanlagen und Batterien, sind weitgehend ausgereizt.

Die neue Energiereligion glaubt daran, dass der technische Fortschritt in der Energieumwandlung bei Sonne, Wind und Batterien analog zur IT immer rasanter wird und schliesslich zu Grenzkosten von null führen wird, so dass Energie gratis würde. Das ist Unsinn. Grenzkosten sind nur kurzfristig relevant bei gegebenen Kapazitäten und keinem Investitionsbedarf. Aber für Sonne, Wind und Batterien steigen die Investitionskosten für die Systemstabilität permanent, weil im Gegensatz zur Produktion von Information die Umwandlung von Energie in immer mehr Schritten immer mehr Ressourcen verschlingt, während der Börsenwert des Flatterstroms immer öfter negativ wird.

Nicolas Léonard Sadi Carnot hat im vorletzten Jahrhundert bewiesen, dass Dampfmaschinen und Verbrennungsmotoren beim Wirkungsgrad eine obere Grenze haben (Vorläufer des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik). Genauso ist es bei Photovoltaik. Die maximale Umwandlung von Licht in elektrische Energie mit der SI Technologie beträgt 34 Prozent, und davon sind bereits 26 erreicht. Bei Wind erzielt die maximale Umwandlung von kinetischer Energie in Strom immerhin 60 Prozent, gut 40 sind schon realisiert. Die Energiedichten von Sonne und Winden sind naturgegeben begrenzt. Batterien sind extrem ressourcenintensiv. Für jedes Kilo Batterie müssen 50- bis 100-mal mehr Rohstoffe verarbeitet werden – ein potenzielles ökologisches Desaster.

Dies eben in krassem Gegensatz zur IT, wo ein Handy einen Fünfzigstel bis einen Hundertstel an Maschinen, Apparaten und Festnetzen erfordert. Die Jahresproduktion des grössten Batterieproduzenten Tesla vermöchte gerade einmal drei Minuten des amerikanischen Stromverbrauchs zu speichern.

Ein Digitale-Intelligenz-Netz kann wohl die Nutzung etwas glätten, aber die physikalischen Grenzen der Energiedichte sowie der Umwandlungsverluste um keinen Millimeter verschieben. Es wird noch Fortschritte geben, aber immer kleinere. Echte technologische Revolutionen sind marktfähige Neuanfänge auf der Basis von Grundlagenforschung und eben nicht Weiterentwicklungen bereits überalterter Technologien mit politischer Förderung. Auch Windräder und Sonnenkollektoren benötigen enorme Ressourcen für Landverbrauch, Bau, Unterhalt und Entsorgung.

Je mehr wir via Solar und Wind Energie umwandeln und diese via Batterien speichern, desto höher werden nicht nur die Kosten, sondern auch die gesamte Umweltbelastung. Ein 100-prozentiges Solar- und Windstromnetz muss nicht nur den Spitzenbedarf jederzeit garantieren, sondern auch die temporäre Spitzenproduktion bei geringem Verbrauch direkt in Batterien oder indirekt mit Wasserpumpen oder chemischer Umwandlung puffern können. Das ist für die saisonale Speicherung enorm ressourcenintensiv. Für jede Kilowattstunde eliminierten Atomstroms müssen wir deshalb in der Schweiz mindestens 4 bis 5 Kilowattstunden in Sonne und Wind installieren, um den Jahresverbrauch zu sichern.

Aber weil Sonne und Wind in Dunkelflauten bis gegen null sinken, reicht auch das nicht. Netzparität von Sonne und Wind ist daher im Lichte sowohl der Physik wie der Ökonomie ein Schwindel. Die nackten und sinkenden Produktionskosten an der Quelle für Flatterstrom sind irreführend, weil mit steigendem Anteil die Speicher-, Reserve und Stabilisierungskosten überproportional ansteigen, so dass die volkswirtschaftlich relevanten Systemkosten immer grösser werden. Fossile und nukleare Energieträger haben nicht nur extrem hohe Energiedichten und Lastfaktoren, sondern auch viel tiefere Lagerkosten und globale Transportkapazitäten.

Deutschland hat mittlerweile dreimal höhere Stromkosten als die USA, messbar an den Subventionen minus Markterlösen und Verbraucherpreisen – ohne Klimanutzen, aber mit steigenden ökonomischen und ökologischen Schäden. Der politische Schaden der Naturgesetzleugnung kommt leider erst ganz am Schluss, wenn die Krise voll zugeschlagen hat.

Ergänzende Anmerkungen von Horst-Joachim Lüdecke

Über das Thema der Schweizer Energiewende, die als Kopie der deutschen Energiewende gelten darf, ist bereits schon einmal eine EIKE-News erschienen (hier). Anlass war eine Einladung von Silvio an mich, an der Uni Basel anlässlich einer Tagung des Carnot-Cournot-Netzwerks ( 2019_01_15_Flyer_SBorner ) einen Fachvortrag zur Energiewende zu halten. Die Auswirkungen der Tagung dürfen als Irritationen – an der Universität Basel, aber auch in den Schweizer Medien – bezeichnet werden. Der ideologisch-religiöse Widerstand gegen Fakten ist in der Alpen-Nation manchmal ebenso heftig wie hierzulande. Aber lesen Sie einfach selber (hier).

Ich wünsche an dieser Stelle dem Carnot-Cournot-Netzwerk und insbesondere Silvio weiterhin allen Erfolg bei seiner in der Schweiz ebenso dornigen Aufklärungsarbeit wie sie für EIKE hierzulande ist.

Neues Klimapaket dürfte Deutschlands führende Unternehmen Milliarden von Euro kosten

Reuters
Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen erneut zwei Meldungen aus einem Rundbrief der GWPF, die einen Blick von außen auf die Wirtschaft unseres Landes werfen. Nichts davon steht hierzulande in der Zeitung, daher folgt hier die Übersetzung. – Chris Frey, Übersetzer.
Frankfurt (Reuters) – Die führenden Unternehmen in Deutschland könnten vor Ausgaben in Höhe von Milliarden Euro stehen, um Kohlestoff-Emissionen zu reduzieren, wie es aus einem Klimaschutz-Plan der Regierung hervorgeht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Union Investment.

Unseren Forschungen zufolge steht praktisch jedes der (30) DAX-Unternehmen vor großen Herausforderungen, selbst bei niedrigen CO2-Preis-Szenarien“, sagte Henrik Potzen von Union Investment.

Deutschland, das gerade mal zu etwas über 2% zu den Treibhausgas-Emissionen der Welt beiträgt, will seine Kohlenstoff-Emissionen hauptsächlich im Bau- und Transportwesen reduzieren. Im Versorgungssektor ist es bereits zu substantiellen Reduktionen gekommen, erzwungen durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Kohlenstoff-Handel (EU-ETS) in Europa, welcher Anreize zur Kohlenstoff-Effizienz bietet.

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Hat Seenotretterin Rackete womöglich Folterer nach Europa gebracht?

Mit Flipflops auf der Mauer, mit Unbekannten auf dem Meer

Wer die Leute sind

In der Einleitung zum Text »Seenotrettung und die seltsamen Rituale der Völker« schrieb ich im Juni: »Promis, die es wenig betrifft (und erschreckend viele Gehirngewaschene), machen sich für illegale Immigration stark (sie nennen es ›Seenotrettung‹)«. – Im Juni dieses Jahres war eine Frau Rackete in den Schlagzeilen, als Kapitänin eines Seenotrettungs-Schiffes; sie ist eine der vielen »wie aus dem Nichts« auftauchenden jungen Damen, die tun und sagen, was NGOs wollen, dass man tun und sagt. Zugegebenermaßen ist sie nicht ganz so blond wie die Damen üblicherweise sind, und anders als bei jenen weiß man etwas über die Familie (wenn auch nicht ganz offenherzig herausgegeben, siehe sogar das nach meiner Einschätzung stramm links zu verortende correctiv.org, 7.3.2019).

Weiterlesenhttps://dushanwegner.com/mit-flipflops-auf-der-mauer-mit-unbekannten-auf-dem-meer/?mc_cid=c7daf5d26a&mc_eid=2a56155c54