Das russische Fernsehen berichtet über Details der mutmaßlichen Wahlfälschung in den USA

Beginn der Übersetzung:

In Amerika gibt es anscheinend zwei Regierungen. Joe Biden bildet die künftige Regierung, aber Trump besteht immer noch darauf, gewonnen zu haben und verkündet, dass er genügend Fakten hat, um das Ergebnis der Abstimmung in vier Bundesstaaten zu überprüfen.

Unterdessen tauchen immer neue Anzeichen für Wahlfälschung auf. So erzählte der Mafia-Chef aus Philadelphia, bekannt als Skinny Joey – sein echter Name ist Joey Merlino – offen, wie er am Rande der Metropole zwei Häuser gemietet hat, in denen seine Leute 300.000 Stimmzettel gefälscht haben, die für Biden eingeworfen wurde. Das ist nicht überraschend. Historisch gesehen waren es die Demokraten, die die amerikanische Mafia immer wieder benutzt haben, während die Republikaner sie eher bekämpft haben.

Wir haben schon darüber berichtet, wie Giuliani als Staatsanwalt von New York fünf Paten der wichtigsten Mafiafamilien ins Gefängnis gebracht hat. Auf seiner Arbeit gegen die Mafia hat er seinen Wahlkampf zum Bürgermeister von New York aufgebaut und nach seinem Wahlsieg hat er die „Säuberung“ fortgesetzt. Heute kämpft Giuliani für die Sauberkeit der US-Wahl und gegen den Biden-Clan und behauptet, dass die in Korruption verstrickt sind.

Aber die Sache läuft schlecht. Gegen Trump ist nicht nur die Mafia, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Medien, sozialen Netzwerke und die Top-5 der Big Tech: Amazon, Apple, Google, Facebook und Microsoft. Das ist ein starkes Bündnis. Und man kann sich unter diesen Umständen nur wundern, wie eng das Rennen der beiden Kandidaten trotzdem ist.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent.

Vor Ärger zu weinen und sich gegenseitig zu trösten, ist alles, was die Anhänger des Präsidenten tun können. Überzeugt von der Manipulation der Ergebnisse sind die Einwohner Georgias mit einer Forderung ins lokale Parlament und zum Gouverneur gezogen: „Wir wollen Trump.“

Trump will auch so gerne bleiben, dass er jeden Tag twittert: „Ich habe die Wahl gewonnen.“ Er macht Biden offen klar, dass der sich zu früh zum 46. Präsident der Vereinigten Staaten ausgerufen hat.

„Warum stellt Joe Biden so voreilig sein Kabinett zusammen, während meine Anwälte Hunderttausende von gefälschten Stimmen entdecken?! Das reicht, um mindestens vier Staaten „umzukrempeln“, was wiederum mehr als genug ist, um die Wahl zu gewinnen! Ich hoffe, dass die Gerichte den Mut haben werden, das zu tun, was getan werden muss, um die Sauberkeit unserer Wahlen und der Vereinigten Staaten von Amerika selbst zu bewahren. Die Welt schaut zu“, empörte sich Trump.

Die amerikanischen Medien betrachten Trump, als wäre er schon Geschichte. Die einzige Frage an seine Regierung ist: Wann gesteht der Präsident endlich seine Niederlage ein?

Die empörten Journalisten sollten sich doch eigentlich daran erinnern, wie die Ergebnisse bei Gore und Bush im Jahr 2000 über einen Monat lang überprüft wurden und wie die Presse damals viel ruhiger berichtet hat. Schließlich geht es heute nicht nur in einem Staat um Betrug, sondern in vier Staaten.

„Wir haben 234 Seiten mit Zeugenaussagen. In Pennsylvania bezeugen Menschen, sie seien zur Wahl gekommen und konnten nicht wählen, weil jemand bereits per Post in ihrem Namen abgestimmt habe. Wir werden weiterhin vor Gericht kämpfen und hoffentlich den Obersten Gerichtshof erreichen. Der Wahlbetrug ist real“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McInani.

Angesichts von Unregelmäßigkeiten in einem der Bezirke Michigans weigerten sich die Republikaner, die Ergebnisse der Abstimmung zu bestätigen. Sie wurden schon bedroht, bevor sie das Wahllokal verlassen konnten.

Trump hat seine Parteikollegen angerufen und sie beruhigt. Den Präsident selbst hat der Gouverneur beruhigt – in Michigan wird es eine Neuauszählung geben. Aber das Weiße Haus hat einen Plan B: In jedem umkämpften Staat werden die Wahlmänner durch der amtierenden Regierung loyale Leute ersetzt, damit sie im Dezember nicht formell für Biden stimmen, sondern mit ihrem Herzen für Trump.

Mit Plakaten mit der Aufschrift „Shame!“ und der Forderung, ihre Stimmen anzuerkennen, wurde der Senator von Michigan, Mike Shirkey, am Flughafen von Washington begrüßt. Er und seine Kollegen wurden von Trump ins Weiße Haus eingeladen, um über die Ernennung loyaler Wahlmänner zu diskutieren, aber anscheinend konnten sie sich nicht einigen.

„Als Führer der Legislative werden wir das Gesetz und den üblichen Prozess in Bezug auf die Wahlmänner in Michigan befolgen, wie wir es während der gesamten Wahl gesagt haben“, sagte Trump.

Er wird seine Leute nicht platzieren können. Trump versteht das und verspricht, Beweise für massenhaften Wahlbetrug in Michigan zu präsentieren. Twitter hat seinen Tweet als umstrittene Behauptung gekennzeichnet. Das soziale Netzwerk markiert sowohl Tweets des Präsidenten, als auch seiner Mitarbeiter.

Nikki Haley, die ehemalige US-Vertreterin bei den Vereinten Nationen, sagte, die Briefwahl mache den Weg frei für Verstöße: „Wenn ein iranischer Ayatollah erklärt, dass es keinen Holocaust gab, behauptet Twitter nicht, dass diese Aussage umstritten ist. Wenn ich sage, dass das Einsammeln von Stimmzetteln Wahlbetrug vereinfacht, sagt Twitter, dass das fragwürdig ist. Und warum wohl trauen die Konservativen den Tech-Giganten nicht?“

In der Nacht nach den Wahlen in Michigan und Wisconsin hat sich alles innerhalb einer Sekunde verändert, wie Trump mit Charts zeigt. In beiden Bundesstaaten sind am Morgen ca. 140.000 Stimmzettel für Biden ins System gekommen, der zu dem Zeitpunkt hinten gelegen hat, was den Kandidaten der Demokraten in Führung gebracht hat.

„Um 4.30 Uhr ist ein Lieferwagen bei dem Zentrum in Detroit vorgefahren, wo die Stimmenauszählung stattfand. Die Mitarbeiter dachten, er würde Essen bringen, aber es war kein Essen, sondern es waren Stimmzettel im Lieferwagen. Tausende und Abertausende von Stimmzetteln. Sie lagen in Mülltonnen in Pappkartons. Und sie fingen an, sie auf die Tische zu legen“, sagte Trumps Anwalt Rudolph Giuliani.

Das klingt nach einem Auszug aus einem Krimi, aber es ist eine Zeugenaussage, die Trumps Anwalt Rudolph Giuliani Reportern vorliest. Allein in Michigan wurden 220 Zeugen unter Eid vernommen. Es gibt Hinweise auf Betrug in Wisconsin, Georgia, Nevada und Arizona.

„Das ist kein einzelner Wahlbetrug in einem Staat. Dieses Muster wiederholt sich fast identisch in einer Reihe von Staaten, was bei jedem erfahrenen Staatsanwalt den Verdacht erweckt, dass da ein großer Plan hinter steckt. Ein Plan, der sich speziell auf Großstädte konzentriert hat, die von Demokraten kontrolliert werden, insbesondere auf Städte mit einer langen Geschichte der Korruption“, sagte Giuliani.

Giuliani hat Belege für die Fälschungen gezeigt, aber die Journalisten dachten nicht an Wahlbetrug. Der Anwalt hat so sehr geschwitzt, dass ihm Haarfärbemittel über das Gesicht geflossen ist. Das brachten sie in den Abendnachrichten. Für die meisten amerikanischen Medien sind die Wahlen vorbei, der Sieger steht fest.

„Wozu die Eile? Wir hatten vier Jahre lang weit hergeholte Untersuchungen über die russische Einmischung in unsere Wahl, warum also nicht vier Wochen damit verbringen, diese Wahl zu untersuchen?! Lassen Sie uns diesen Prozess in Ruhe abschließen. Aber die Mainstream-Medien, Tech-Giganten und Demokraten in Washington wollen das nicht“, sagte der republikanische Kongressabgeordnete Jim Gordan.

Bei den Wahlen 2020 hat Trumps Team selbst von ausländischer Einmischung gesprochen. Sie sagen, die hätten die Stimmen der Amerikaner im Ausland in Europa und Lateinamerika gezählt. Es geht um die Dominion-Software, die die Ergebnisse aus fast drei Dutzend Staaten verarbeitet hat.

„Wir haben es mit massivem Einfluss kommunistischen Geldes über Venezuela, Kuba und wahrscheinlich China zu tun, mit ihrer Hilfe wurde in unsere Wahlen eingegriffen. Das Programm hat eine Funktion, mit dessen Hilfe man eine beliebige Anzahl von Stimmen dem Kandidaten seiner Wahl zuschreiben oder sie einfach wegwerfen kann“, sagte Trumps Anwalt Sidney Powell.

Die Entwickler des Systems, Einwanderer aus Venezuela, verhehlen nicht, dass sie mit dem Fond der prominenten Demokraten-Familie Clinton kooperiert und Mitarbeiter aus der Chefetage der Demokratischen Partei eingestellt haben. Mitglieder der Republikanischen Partei bestehen auf einer Prüfung durch Gerichte, sind aber bereit, die Macht an die neue Biden-Administration zu übertragen.

Das formulierte Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O’Brien so: „Wir mögen politische Differenzen haben, aber wenn Biden-Harris gewinnt – und so sieht es im Moment offensichtlich aus -, werden wir eine professionelle Übergabe des Nationalen Sicherheitsrates sicher stellen.“

Das amerikanische Militär hat vor Trumps Abgang einen vollen Kalender. Heute haben sich die Vereinigten Staaten offiziell aus dem Open-Skies-Vertrag zurückgezogen. Es wird keine gemeinsamen Beobachtungsflüge mehr über Russland und den Vereinigten Staaten geben.

Flugzeuge mit Soldaten aus Afghanistan und dem Irak fliegen nach Hause. Der neu ernannte Verteidigungsminister Christopher Miller gab die Anordnung des Präsidenten bekannt.

Ein kleines Kontingent von Amerikanern bleibt nur, um amerikanische Einrichtungen zu schützen. Wenn sich Trumps Stimmung nicht vollständig verschlechtert, könnte er der friedliebendste Präsident der jüngeren US-Geschichte werden. Unter ihm hat Washington keinen Krieg begonnen.

Trump hat seinen Namen bereits in die amerikanischen Geschichte geschrieben, weil kein amtierender Präsident eine solche Unterstützung bei seiner Wiederwahl hatte. Unerreichte 73 Millionen Stimmen. Er hat die Hälfte Amerikas so sehr überzeugt, dass die Republikanische Partei von einer Ideologie des Trumpismus spricht, mit der sie bei Wahlen antreten will, nicht nur bei Präsidentschaftswahlen. Selbst wenn Trump also im Januar das Weiße Haus verlassen muss, wird der Trumpismus noch lange in den Köpfen von zig Millionen Amerikanern bleiben.

Während westliche Medien Trump bereits abgeschrieben haben und seine Vorwürfe der Wahlfälschung lächerlich machen, hat das russische Fernsehen ausführlich über die vielen Hinweise für systematische Wahlmanipulation berichtet. Da man diese Informationen in deutschen „Qualitätsmedien“ nicht bekommt, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens vom Sonntag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In Amerika gibt es anscheinend zwei Regierungen. Joe Biden bildet die künftige Regierung, aber Trump besteht immer noch darauf, gewonnen zu haben und verkündet, dass er genügend Fakten hat, um das Ergebnis der Abstimmung in vier Bundesstaaten zu überprüfen.

Unterdessen tauchen immer neue Anzeichen für Wahlfälschung auf. So erzählte der Mafia-Chef aus Philadelphia, bekannt als Skinny Joey – sein echter Name ist Joey Merlino – offen, wie er am Rande der Metropole zwei Häuser gemietet hat, in denen seine Leute 300.000 Stimmzettel gefälscht haben, die für Biden eingeworfen wurde. Das ist nicht überraschend. Historisch gesehen waren es die Demokraten, die die amerikanische Mafia immer wieder benutzt haben, während die Republikaner sie eher bekämpft haben.

Wir haben schon darüber berichtet, wie Giuliani als Staatsanwalt von New York fünf Paten der wichtigsten Mafiafamilien ins Gefängnis gebracht hat. Auf seiner Arbeit gegen die Mafia hat er seinen Wahlkampf zum Bürgermeister von New York aufgebaut und nach seinem Wahlsieg hat er die „Säuberung“ fortgesetzt. Heute kämpft Giuliani für die Sauberkeit der US-Wahl und gegen den Biden-Clan und behauptet, dass die in Korruption verstrickt sind.

Aber die Sache läuft schlecht. Gegen Trump ist nicht nur die Mafia, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Medien, sozialen Netzwerke und die Top-5 der Big Tech: Amazon, Apple, Google, Facebook und Microsoft. Das ist ein starkes Bündnis. Und man kann sich unter diesen Umständen nur wundern, wie eng das Rennen der beiden Kandidaten trotzdem ist.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent.

Vor Ärger zu weinen und sich gegenseitig zu trösten, ist alles, was die Anhänger des Präsidenten tun können. Überzeugt von der Manipulation der Ergebnisse sind die Einwohner Georgias mit einer Forderung ins lokale Parlament und zum Gouverneur gezogen: „Wir wollen Trump.“

Trump will auch so gerne bleiben, dass er jeden Tag twittert: „Ich habe die Wahl gewonnen.“ Er macht Biden offen klar, dass der sich zu früh zum 46. Präsident der Vereinigten Staaten ausgerufen hat.

„Warum stellt Joe Biden so voreilig sein Kabinett zusammen, während meine Anwälte Hunderttausende von gefälschten Stimmen entdecken?! Das reicht, um mindestens vier Staaten „umzukrempeln“, was wiederum mehr als genug ist, um die Wahl zu gewinnen! Ich hoffe, dass die Gerichte den Mut haben werden, das zu tun, was getan werden muss, um die Sauberkeit unserer Wahlen und der Vereinigten Staaten von Amerika selbst zu bewahren. Die Welt schaut zu“, empörte sich Trump.

Die amerikanischen Medien betrachten Trump, als wäre er schon Geschichte. Die einzige Frage an seine Regierung ist: Wann gesteht der Präsident endlich seine Niederlage ein?

Die empörten Journalisten sollten sich doch eigentlich daran erinnern, wie die Ergebnisse bei Gore und Bush im Jahr 2000 über einen Monat lang überprüft wurden und wie die Presse damals viel ruhiger berichtet hat. Schließlich geht es heute nicht nur in einem Staat um Betrug, sondern in vier Staaten.

„Wir haben 234 Seiten mit Zeugenaussagen. In Pennsylvania bezeugen Menschen, sie seien zur Wahl gekommen und konnten nicht wählen, weil jemand bereits per Post in ihrem Namen abgestimmt habe. Wir werden weiterhin vor Gericht kämpfen und hoffentlich den Obersten Gerichtshof erreichen. Der Wahlbetrug ist real“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McInani.

Angesichts von Unregelmäßigkeiten in einem der Bezirke Michigans weigerten sich die Republikaner, die Ergebnisse der Abstimmung zu bestätigen. Sie wurden schon bedroht, bevor sie das Wahllokal verlassen konnten.

Trump hat seine Parteikollegen angerufen und sie beruhigt. Den Präsident selbst hat der Gouverneur beruhigt – in Michigan wird es eine Neuauszählung geben. Aber das Weiße Haus hat einen Plan B: In jedem umkämpften Staat werden die Wahlmänner durch der amtierenden Regierung loyale Leute ersetzt, damit sie im Dezember nicht formell für Biden stimmen, sondern mit ihrem Herzen für Trump.

Mit Plakaten mit der Aufschrift „Shame!“ und der Forderung, ihre Stimmen anzuerkennen, wurde der Senator von Michigan, Mike Shirkey, am Flughafen von Washington begrüßt. Er und seine Kollegen wurden von Trump ins Weiße Haus eingeladen, um über die Ernennung loyaler Wahlmänner zu diskutieren, aber anscheinend konnten sie sich nicht einigen.

„Als Führer der Legislative werden wir das Gesetz und den üblichen Prozess in Bezug auf die Wahlmänner in Michigan befolgen, wie wir es während der gesamten Wahl gesagt haben“, sagte Trump.

Er wird seine Leute nicht platzieren können. Trump versteht das und verspricht, Beweise für massenhaften Wahlbetrug in Michigan zu präsentieren. Twitter hat seinen Tweet als umstrittene Behauptung gekennzeichnet. Das soziale Netzwerk markiert sowohl Tweets des Präsidenten, als auch seiner Mitarbeiter.

Nikki Haley, die ehemalige US-Vertreterin bei den Vereinten Nationen, sagte, die Briefwahl mache den Weg frei für Verstöße: „Wenn ein iranischer Ayatollah erklärt, dass es keinen Holocaust gab, behauptet Twitter nicht, dass diese Aussage umstritten ist. Wenn ich sage, dass das Einsammeln von Stimmzetteln Wahlbetrug vereinfacht, sagt Twitter, dass das fragwürdig ist. Und warum wohl trauen die Konservativen den Tech-Giganten nicht?“

In der Nacht nach den Wahlen in Michigan und Wisconsin hat sich alles innerhalb einer Sekunde verändert, wie Trump mit Charts zeigt. In beiden Bundesstaaten sind am Morgen ca. 140.000 Stimmzettel für Biden ins System gekommen, der zu dem Zeitpunkt hinten gelegen hat, was den Kandidaten der Demokraten in Führung gebracht hat.

„Um 4.30 Uhr ist ein Lieferwagen bei dem Zentrum in Detroit vorgefahren, wo die Stimmenauszählung stattfand. Die Mitarbeiter dachten, er würde Essen bringen, aber es war kein Essen, sondern es waren Stimmzettel im Lieferwagen. Tausende und Abertausende von Stimmzetteln. Sie lagen in Mülltonnen in Pappkartons. Und sie fingen an, sie auf die Tische zu legen“, sagte Trumps Anwalt Rudolph Giuliani.

Das klingt nach einem Auszug aus einem Krimi, aber es ist eine Zeugenaussage, die Trumps Anwalt Rudolph Giuliani Reportern vorliest. Allein in Michigan wurden 220 Zeugen unter Eid vernommen. Es gibt Hinweise auf Betrug in Wisconsin, Georgia, Nevada und Arizona.

„Das ist kein einzelner Wahlbetrug in einem Staat. Dieses Muster wiederholt sich fast identisch in einer Reihe von Staaten, was bei jedem erfahrenen Staatsanwalt den Verdacht erweckt, dass da ein großer Plan hinter steckt. Ein Plan, der sich speziell auf Großstädte konzentriert hat, die von Demokraten kontrolliert werden, insbesondere auf Städte mit einer langen Geschichte der Korruption“, sagte Giuliani.

Giuliani hat Belege für die Fälschungen gezeigt, aber die Journalisten dachten nicht an Wahlbetrug. Der Anwalt hat so sehr geschwitzt, dass ihm Haarfärbemittel über das Gesicht geflossen ist. Das brachten sie in den Abendnachrichten. Für die meisten amerikanischen Medien sind die Wahlen vorbei, der Sieger steht fest.

„Wozu die Eile? Wir hatten vier Jahre lang weit hergeholte Untersuchungen über die russische Einmischung in unsere Wahl, warum also nicht vier Wochen damit verbringen, diese Wahl zu untersuchen?! Lassen Sie uns diesen Prozess in Ruhe abschließen. Aber die Mainstream-Medien, Tech-Giganten und Demokraten in Washington wollen das nicht“, sagte der republikanische Kongressabgeordnete Jim Gordan.

Bei den Wahlen 2020 hat Trumps Team selbst von ausländischer Einmischung gesprochen. Sie sagen, die hätten die Stimmen der Amerikaner im Ausland in Europa und Lateinamerika gezählt. Es geht um die Dominion-Software, die die Ergebnisse aus fast drei Dutzend Staaten verarbeitet hat.

„Wir haben es mit massivem Einfluss kommunistischen Geldes über Venezuela, Kuba und wahrscheinlich China zu tun, mit ihrer Hilfe wurde in unsere Wahlen eingegriffen. Das Programm hat eine Funktion, mit dessen Hilfe man eine beliebige Anzahl von Stimmen dem Kandidaten seiner Wahl zuschreiben oder sie einfach wegwerfen kann“, sagte Trumps Anwalt Sidney Powell.

Die Entwickler des Systems, Einwanderer aus Venezuela, verhehlen nicht, dass sie mit dem Fond der prominenten Demokraten-Familie Clinton kooperiert und Mitarbeiter aus der Chefetage der Demokratischen Partei eingestellt haben. Mitglieder der Republikanischen Partei bestehen auf einer Prüfung durch Gerichte, sind aber bereit, die Macht an die neue Biden-Administration zu übertragen.

Das formulierte Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O’Brien so: „Wir mögen politische Differenzen haben, aber wenn Biden-Harris gewinnt – und so sieht es im Moment offensichtlich aus -, werden wir eine professionelle Übergabe des Nationalen Sicherheitsrates sicher stellen.“

Das amerikanische Militär hat vor Trumps Abgang einen vollen Kalender. Heute haben sich die Vereinigten Staaten offiziell aus dem Open-Skies-Vertrag zurückgezogen. Es wird keine gemeinsamen Beobachtungsflüge mehr über Russland und den Vereinigten Staaten geben.

Flugzeuge mit Soldaten aus Afghanistan und dem Irak fliegen nach Hause. Der neu ernannte Verteidigungsminister Christopher Miller gab die Anordnung des Präsidenten bekannt.

Ein kleines Kontingent von Amerikanern bleibt nur, um amerikanische Einrichtungen zu schützen. Wenn sich Trumps Stimmung nicht vollständig verschlechtert, könnte er der friedliebendste Präsident der jüngeren US-Geschichte werden. Unter ihm hat Washington keinen Krieg begonnen.

Trump hat seinen Namen bereits in die amerikanischen Geschichte geschrieben, weil kein amtierender Präsident eine solche Unterstützung bei seiner Wiederwahl hatte. Unerreichte 73 Millionen Stimmen. Er hat die Hälfte Amerikas so sehr überzeugt, dass die Republikanische Partei von einer Ideologie des Trumpismus spricht, mit der sie bei Wahlen antreten will, nicht nur bei Präsidentschaftswahlen. Selbst wenn Trump also im Januar das Weiße Haus verlassen muss, wird der Trumpismus noch lange in den Köpfen von zig Millionen Amerikanern bleiben.

Quelle

Corona-Panik, die dritte : Zentrale Gründe für die Verfassungswidrigkeit des Teil-Lockdown vom 28. Oktober 2020

Willi Brandt Zitat auf Anti-Infektionsschutzgesetz.Demo; Bild M. Limburg

Von Peter Nahamowitz
Nach dem Lockdown vom 23. März und seiner Verlängerung am 15. April handelt es sich bei dem kürzlich gefassten Beschluss um den dritten Panik-Lockdownbeschluss in diesem Jahr. Seine Verfassungswidrigkeit ist im Folgenden zu begründen.

24. November 2020 Admin Energie, Klima 0

Willi Brandt Zitat auf Anti-Infektionsschutzgesetz.Demo; Bild M. Limburg

Von Peter Nahamowitz
Nach dem Lockdown vom 23. März und seiner Verlängerung  am 15. April handelt es sich bei dem kürzlich gefassten Beschluss um den dritten Panik-Lockdownbeschluss in diesem Jahr. Seine Verfassungswidrigkeit ist im Folgenden zu begründen.

Eine verfassungsgerichliche Überprüfung durch das Oberverwaltungsgericht oder das Bundesverfassungsgericht hätte jedoch nicht den Beschluss zum Gegenstand, sondern die ihn umsetzenden Rechtsverordnungen, welche von den zuständigen Stellen der einzelnen Bundesländer erlassen werden. Die nachfolgende verfassungsrechtliche Prüfung hingegen hat nicht eine konkrete Landesverordnung zum Gegenstand, sondern den Beschluss vom 28. Oktober. Dabei unterstelle ich,  dass die Landesverordnungen sich eng an die Anordnungen und Begründungen der unten zitierten Verlautbarung der Bundesregierung zum Bund-Länder-Beschluss halten.

  1. Regelungsgegenstand

Das außerhalb des Grundgesetzes bestehende, informelle Entscheidungsgremium aus den 16 MP der Länder und dem „Coronakabinett“ der Bundesregierung hat am 28. 10. d. J: für den Monat November einen Teil-Lockdown beschlossen, der weniger strikt ist als der vom 23, März.Vor allem die Schulen und Kitas bleiben offen, ebenso der Groß-und Einzelhandel sowie die Friseure. Geschlossen werden die Restaurants, Bars, Clubs, Kneipen, Diskotheken sowie die Hotels für touristische Übernachtungen.

Geschlossen werden auch die Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Theater, Konzerthäuser, Kinos oder auch Schwimmbäder und Fitnessstudios. Der Freizeit- und Amateursportbetrieb wird eingestellt. Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden.

Private Kontakte in der Öffentlichkeit sind auf  maximal 10 Personen beschränkt und nur mit Angehörigen aus dem eigenen und einem weiteren  Hausstand möglich. In der privaten Häuslichkeit sollen Feieraktivitäten vermieden werden.

Angesichts der „inzwischen exponentiellen Infektionsdynamik und um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden“, ist es erklärtes Ziel der Maßnahmen , „das Infektionsgeschehen aufzuhalten und  die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordung  von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche zu senken “.

Der Bund gewährt Unternehmen und Einrichtungen, die von den Schließungen erfasst werden, eine außerordentliche Wirtschaftshilfe. Sie erhalten Ersatz für ihre Umsatzverluste in Höhe von 75 % des Umsatzes im November 2019. Bestehende Hilfsmaßnahmen für  die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie die Soloselbständigen werden verlängert. ( Aus der Verlautbarung der Bundesregierung vom 28. Oktober zum Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie ).

  1. Grundrechtseingriffe

Die angeordneten Kontaktbeschränkungen stellen Eingriffe in die Versammlungsfreiheit des Art. 8 Abs. 1 GG dar. Die Verbote und  Einschränkungen der beruflichen und wirtschaftlichen Aktivitäten  in den unterschiedlichen Bereichen sind Eingriffe in die Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG. Rechtlich umstritten ist es. ob letztere, und zwar unter dem Aspekt des „eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebs“. auch Eingriffe in das Eigentumsrecht des Art.14 GG darstellen. Dieses innerrechtliche Problem soll im Folgenden offen bleiben und nur Art 12 Abs. 1 GG geprüft werden.

  1. Verfassungsmäßigkeit der Eingriffe

Die Verfassungsmäßigkeit der Eingriffe in Grundrechte richtet sich, wie sich  erfreulicherweise mittlerweile herumgesprochen hat, in erster Linie nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz mit seinen drei Elementen der Geeignetheit, der Erforderlichkeit und der Zweck / Mittelproportionalität der Eingriffe. Für diese Prüfung, die hier allein auf der grundrechtlichen Ebene der Art. 8 Abs.1 und 12 Abs.1 GG erfolgt, spielt die Gewährung von Entschädigungszahlungen keine Rolle. Die Grundrechte sind grundsätzlich nicht monetarisierbar.

Während die beiden  Lockdownbeschlüsse vom März und April noch ohne explizite verfassungsrechtliche Bezugnahme auskamen, verwendete die Bundeskanzlerin nun mit demonstrativer Betonung die trinitarische Formel des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Hilfreich für diesen Lernprozess mögen die  gerichtlichen Niederlagen gewesen sein, welche zu zahlreichen Aufhebungen von Bestimmungen der  Länderverordnungen ( vor allem.bei den Beherbergungsverboten ) geführt hatten. Freilich ist die bloß demonstrative und affirmative Verwendung der Verhältnismäßigkeitsformel unzureichend , wenn sie nicht mit überzeugendem Inhalt gefüllt wird.

  1. 1. Die Geeignetheit der Eingriffe

Bei der Prüfung dieses Merkmals des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes ( wie auch bei der Prüfung der beiden anderen Merkmale ) gilt grundsätzlich das Prinzip des Gestaltungs- und Prognosespielraums der handelnden legislativen ( Gesetzgeber ) oder exekutiven ( Verordnungsgeber ) Organe. Das Bundesverfassungsgericht spricht auch von der „Einschätzungsprärogative“ dieser Organe. Je intensiver freilich in die  Grundrechte eingegriffen wird und je gewichtiger der Sachverhalt ist, desto intensiver erfolgt auch die gerichtliche Kontrolle, wie das BVerfG u.a. in seinem bahnbrechenden Mitbestimmungsurteil postuliert hat ( BVerfGE 50, 290 /  333-Mitbestimmung; näher zum Problem der unterschiedlichen verfassungsrechtlichen Kontrolldichten Schlaich / Korioth 2017, 398 ff ) . Da auch der Lockdown light in historisch einmaliger Schärfe in wesentliche Grundrechte einer ganzen Nation eingreift, ist mit der intensiven Inhaltskontrolle der strengste verfassungsgerichtliche Kontrollmaßstab anzuwenden. Er reduziert die Einschätzungsprärogative des Bundes- und Landesverordnungsgebers auf Null.

Die Beschränkung der menschlichen Kontakte in der dargestellten Weise greift in den personalen Kernbereich  der Versammlungsfreiheit des Art. Abs. 1 GG ein. Die zeitweise Schließung von Geschäften und Unternehmen greift in den personalen Kernbereich der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs.1 GG ein, es handelt sich um temporäre Berufsverbote. Die Eignung dieser Anordnungen, das Infektionsgeschehen aufzuhalten, hätte daher sorgfältig begründet werden müssen. Dies ist nicht erfolgt.

Als Ziele des Lockdown nennt der Beschluss, 1. „ das Infektionsgeschehen aufzuhalten“ und 2. die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 50 pro 100 000 Einwohner zu senken. Über die Erreichung des ersten Ziels gibt die folgende Graphik aus worldometer Auskunft:

Es zeigt sich, dass am Beginn des Lockdown am 2. 11. der „7 – day moving average“ der Fallzahlen bei rund 15 700 lag und am 23. 11. bei rund 18 450. Das Infektionsgeschehen aufzuhalten, ist bei strenger Betrachtung offensichtlich auch nach 3 Wochen nicht erreicht worden. Allerdings hat sich die Zunahme seit dem 7. 11. auf hohem  Niveau stabilisiert. Dies könnte als „Aufhalten“ gesehen werden. Entscheidend dafür ist mangels Einschätzungsprärogative aber nicht die Auffassung des Verordnungsgebers, sondern die des Gerichts. Dieses wird erstens das Eingeständnis des RKI  in Rechnung stellen, dass die Stabilisierung der Fallzahlen zumindest zum Teil auf die aktuelle Verringerung der Tests, nicht aber auf die Maßnahmen zurückzuführen ist. Das Gericht wird außerdem das 2. Ziel der 50 / 100 000 -Inzidenz hinzunehmen und dann wahrscheinlich die Zielerreichung verneinen. Denn laut täglichem Lagebericht des RKI vom 23. 11, d.h. nach immerhin  3 Wochen Laufzeit der Maßnahmen, kommen nicht 50, sondern  141 „Infizierte“ auf 100 000 Einwohner.

Die fehlende Zielerreichung des Lockdown  wiederholt die Erfahrung aus dem Frühjahr. Damals  konnte eine weitere Absenkung des R-Faktors als eines zentralen Indikators für die Infektionsdynamik, nachdem er einmal unter 1 gefallen war, auch Wochen nach der Anordnung des Lockdown nicht erreicht werden ( Nahamowitz 2020 ). In dieselbe Richtung weist die Erfahrung, dass die am 22. April  eingeführte Maskenpflicht ohne Einfluss auf das Infektionsgeschehen in Deutschland war (CIDM online, Graphik Aktuelles Corona-Monitoring 2 / 2 ).

Diese negativen Erfahrungen aus dem Frühjahr können verallgemeinert werden. In einer hochrangigen aktuellen Studie des amerikanischen National Bureau of Economic Research wird gezeigt, dass Lockdowns, Schließungen, Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen Sperrstunden und Masken keinen Einfluss auf die Übertragungsraten des Corona-Virus und die Todesfälle haben ( Atkeson, Kopecky, Zha 2020 ). Ob diese Erfahrung aus dem Frühjahr eins zu eins auf die gegenwärtige kalte und dunkle Jahreszeit übertragen werden kann, erscheint zweifelhaft. Immerhin erhält die Studie die Erinnerung wach an die inhärenten, von politischen Steuerungsmaßnahmen nicht oder kaum beeinflussbaren Tendenzen einer  Epidemie – das ist angesichts des allerorten auffindbaren politischen Aktionismus ein wertvoller Fingerzeig.

Letztlich kann freilich die Frage der Geeignetheit des Teil-Lockdown dahingestellt bleiben. Denn wie im folgenden zu zeigen sein wird, folgt seine Verfassungswidrigkeit eindeutig aus seiner mangelnden Erforderlichkeit.

  1. 2. Die Erforderlichkeit der Grundrechtseingriffe

Die Erörterung der Erforderlichkeit ist die zweite Station der Verhältnismäßigkeitsprüfung. Ein Grundrechtseingriff ist nur dann erforderlich, wenn es kein milderes Mittel zur Zielerreichung gibt. Das wäre im Fall eines Lockdown nur dann der Fall, wenn Corona ein gemeingefährliches Killervirus wäre. Hätte es hingegen nur die Gefährlichkeit eines Grippevirus, wäre überhaupt keine staatliche Zwangsmaßnahme zum Schutz des Gesundheitswesens vor Überforderung erforderlich. Nirgendwo auf der Welt, und auch nicht in Deutschland, wird gegen eine Grippeepidemie mit staatlichen Zwangsmaßnahmen vorgegangen, auch nicht beim Auftreten einer schweren Grippewelle mit vielen Tausend Toten.

3, 2. 1. Ist SARS-CoV-2 gefährlicher als das Grippevirus?

Es ist vor allem der seit seiner Heinsbergstudie prominent gewordene Bonner Virologe Hendrik Streeck, der mit großer Entschiedenheit die Auffassung vertritt, zuletzt in den Talkshows von Lanz und Maischberger , dass Corona 4 bis 5 Mal gefährlicher  als das Grippevirus sei. Der Meinung des ansonsten geschätzten Virologen ist mit derselben Entschiedenheit zu widersprechen.

Die kürzliche schwere Grippewelle von 2017 / 18 forderte in Deutschland nach Schätzung des RKI 25 000 Todesopfer. Sie ist kein Einzellfall, Ihre Vorläufer waren die Grippewellen 1995 / 96 ( mehr als 30 000 Tote ), 2002 / 2003 ( etwa 15 000 Tote ), 2004 / 2005 ( ebenfalls etwa 15 000 Tote ). Alle Todeszahlen gelten für Deutschland ( vgl. Reiss, Bhakdi 2020, 32 f ). Während in Deutschland eine gewöhnliche saisonale Grippe mit einigen Hundert Toten eine Fallsterblichkeit von 0, 1 % bis 0, 2 % hat, lag die Sterblichkeitsrate der Grippe 2017 / 18 deutlich über 1 % ( ebd. ). Ihr steht die in der Heinsbergstudie für Corona festgestellte Letalitätsrate von 0, 37 %  gegenüber, welche Streeck viele Anfeindungen eingebracht hat, liegt sie doch mehr als ein Zehntel niedriger  als die von WHO und RKI lange Zeit propagierten  Sterblichkeitsraten von 3 % -5%.

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen saisonalen Grippe liegt die Heinsbergrate von 0, 37 %etwa  2 bis 3 Mal höher,  im Vergleich zu den nicht seltenen schweren Grippewellen ist sie viel niedriger . Insgesamt geht man sicher nicht fehl, wenn man Grippevirus und Coronavirus als etwa gleich gefährlich einstuft. Diese Einschätzung hat nun eine sensationelle Bestätigung durch einen Strategieschwenk der WHO erfahren. Das Bulletin der WHO vom 14, Oktober enthält die Ergebnisse einer umfangreichen Metaanalyse des weltweit renommierten Stanford Epidemiologen John Ioannidis von über 60 vorliegenden Coronastudien, einschließlich der Heinsbergstudie ( Ioannidis 2020 ). Ioannidis sieht die Median-COVID-19-Infektionssterblichkeitsrate bei nur 0, 23 %. Sie liegt damit auf dem Niveau  eines mittelschweren Grippevirus..Diese Veröffentlichung  hat das Zeug zum game changer im weltweiten Corona-Spiel. Nirgendwo auf der Welt hat bisher  das Grippevirus,   auch nicht in seinen schweren Varianten, spezielle staatliche Schutzmaßnahmen ausgelöst, welche über die jährliche Grippeimpfung mit ihrer in Deutschland durchschnittlichen Wirksamkeit von nur 10 % hinausgehen. Offenbar gelten derartige Schutzmaßnahmen weltweit nicht als erforderlich.

Im Zusammenhang mit dem WHO-Bulletin ergibt sich zunächst die Frage, wie es zu dieser überraschenden Veröffentlichung kommen konnte, galt die WHO doch bis dahin allgemein als die globale  Speerspitze der Corona-Alarmisten. Die Vermutung ist, dass chinesischer Druck die Veröffentlichung befördert hat. Das chinesische Interesse an einer solchen Deeskalation ist ökonomischer Art. Zur Aufrechterhaltung der eigenen Exporte soll verhindert werden, dass die besinnungslose Jagd auf das Virus via staatlicher Containement-Maßnahmen zu einer erneuten drastischen Schwächung der Wirtschaft in den Industrieländern führt.

Wichtiger ist freilich die Frage, warum die WHO-Publikation nicht bremsend auf die  europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Italien, England, Griechenland u.a. gewirkt hat, die etwa 14 Tage nach Veröffentlichung der Publikation gleichsam im Gleichschritt rigide Beschränkungen  angeordnet haben. Immerhin impliziert das Ergebnis der Veröffentlichung die  Gleichsetzung der Gefährlichkeit von Corona mit einem mittelschweren Grippevirus.

Man kann von den Regierungen nicht erwarten, dass sie die Veröffentlichungen der WHO kennen. Das kann man aber von  ihren Public-Health-Instituten, in Deutschland dem RKI, erwarten. Das RKI, eine Bundesoberbehörde, hat sicherlich Kenntnis von der Publikation genommen. Die Frage ist, hat es seine Kenntnis nicht an seinen Dienstherrn weiter gegeben, oder hat sich die Regierung über sie hinweg gesetzt? Die  Beantwortung dieser spannenden Frage .muss leider offen bleiben.

Klar aber ist, dass die WHO-Botschaft potentiell eine große Explosivkraft für die Lockdown-Regierungen hat. Denn sie bedeutet, dass die Regierungen von Beginn der Corona-Krise an einer Chimäre nachgejagt  sind. Statt einen gemeingefährlichen  haben sie ein Virus gejagt, dessen  Gefährlichkeit auf dem Niveau eines mittelschweren Grippevirus liegt. Würde das der Öffentlichkeit bewusst werden, wären die negativen Konsequenzen für das politische Renommee, die Popularität und die Legitimation der verantwortlichen Regierungen gar nicht zu überschätzen.

Die  Nichtbeachtung der empirischen Evidenz, welche die Lockdown-Strategie der staatlichen Corona-Bekämpfung von Beginn an auszeichnet ( Nahamowitz 2020 ), ergibt sich  noch aus einer anderen Überlegung, in deren Mittelpunkt noch einmal die große Grippewelle 2017 / 18 steht. Diese  raffte in 3 Monaten nach der Schätzung des RKI 25 000 Menschen dahin. Die Krankheit COVIT-19 forderte in den 9 Monaten ihres Wirkens von Februar bis November 2020 knapp 11 000 Tausend Tote, wobei in dieser Zahl auch die große Anzahl bloß „mit“ Corona Verstorbener enthalten ist. Der unmittelbare Vergleich zeigt die sehr viel höhere Gefährlichkeit des Influenzavirus gegenüber SARS-CoV-2. Mir ist bei ARD und ZDF unter den unzähligen Corona- Sendungen keine einzige bekannt, in der ein solcher doch nahe liegender Vergleich angestellt worden wäre – man erkennt, die TV-Sender sind mit viel Beflissenheit im Dienst der Regierung  am Werk. Außerdem erkennt man,  dass das Evidenz-Argument  nicht immer hochwissenschaftlicher Forschungsanstrengungen im Stil eines John Ioannidis bedarf, manchmal genügt die alltägliche vergleichende Anschauung. Auch sie ergibt die fehlende Erforderlichkeit des Teil-Lockdown.

3.2.2. Das Ignorieren der Testhäufigkeit führt in die Verfassungswidrigkeit

Von KW 33 ( 10. 8. – 16. 8 ) bis KW 46 ( 9. 11.-15. 11. ) nahm die Zahl der Testungen um etwa 850 000 auf ungefähr das Doppelte zu ( vgl. die Graphik ).

Da dadurch die relativ hohe Dunkelziffer von etwa 10 : 1 ( Reiss, Bhakdi 2020, 33 ) stärker ausgeleuchtet wurde, stieg zwangsläufig auch die wöchentliche Zahl der positiv ( und falsch positiv ) Getesteten ( in KW 46  auf 131037 ). Sie ist auf der roten „Panikkurve“ abgetragen. Durch die Zunahme der Testungen hat die Politik also wesentlich selbst den Zustand geschaffen, den sie nun mittels Lockdown bekämpft.

Bezieht man hingegen zutreffend die positiv Getesteten auf 100 000 Testungen, ergibt sich statt des steilen („exponentiellen“) Anstiegs der roten Kurve ein sanfter Anstieg auf 7786 positiv Getestete in KW 46,  wie ihn die blaue „Realkurve“ zeigt. Von den im Lockdownbeschluss an die Wand gemalten Schreckensbildern einer „exponentiellen Infektionsdynamik“ und einer drohenden „Überforderung des Gesundheitswesens“ kann dann keine Rede sein. Die Realkurve entzieht dem Lockdown die epidemische Grundlage, womit seine Erforderlichkeit und damit seine verfassungsrechtliche Legitimation entfällt. In epidemiologischer Hinsicht widerlegt die Realkurve zudem die permanente öffentliche Behauptung  von der Existenz einer „zweiten Welle“.

3.2.3. Untersterblichkeit in Deutschland – Lockdown auch deswegen nicht erforderlich

Seit KW 35 ( 24. 8. – 30.8. ) besteht in Deutschland eine beträchtliche Untersterblichkeit, die sich letzthin sogar verstärkt hat. Das macht die Euromomo-Kurve anschaulich.

Grob gesprochen bedeutet Untersterblichkeit, dass die Sterbezahlen im fraglichen Zeitraum im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 5 Jahre niedriger sind. In KW 46 ( 9. 11. – 15. 11. ), der  zweiten Woche des Lockdown, betrug der Untersterblichkeitswert ( Standardabweichung ) beträchtliche  minus 1, 65. Zurückgehende Sterblichkeitszahlen entlasten das Gesundheitssystem auf allen Ebenen, vor allem die Krankenhäuser und Intensivabteilungen – das Gegenteil der im Lockdownbeschluss  heraufbeschworenen Belastung.

Die gegenwärtigen Meldungen, dass die Intensivbettenbelegung den Höchststand vom Frühjahr überschreite, haben mal wieder eine alarmistische Zielsetzung. Sie unterschlagen, dass nicht nur die Zunahme für die Herbstsaison normal ist, sondern vor allem,  dass im Frühjahr die Intensivabteilungen in Deutschland zu 50 % unterbelegt waren, so dass aus dem Ausland Patienten aufgenommen wurden und zudem Kurzarbeit für die Ärzte angemeldet werden musste,

Gegenwärtig taucht in diversen Talkshows der Hamburger Intensivmediziner Stefan Kluge  auf, der das vor allem vom RKI propagierte Narrativ, dass die deutschen Intensivstationen alsbald drohen, „an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen“, beflissen bestätigt. Der Mediziner, gleichsam das Hamburger Gegenstück zum Corona-kritischen Rechtsmediziners Prof. Püschel, sollte einmal erklären, wie es sein kann, dass in einer längeren Phase deutlicher Untersterblichkeit im Land die Intensivstationen überzulaufen drohen. Laut RKI sind gegenwärtig denn auch nur 3700 Corona-Kranke auf Intensivstation ( bei insgesamt 28 000 Intensivbetten ), wobei man sicher sein kann, dass unter ihnen ein hoher Anteil auf Corona umetikettierter Kranker sich befindet.

Das im Lockdownbeschluss formulierte Ziel, „ die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare  Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche zu senken“, spricht die gegenwärtige Überlastung der Gesundheitsämter an. Diese liegt freilich in erster Linie an  den politisch via Zunahme der Testungen gesteigerten „Infektions“-Zahlen. Würde die Politik außerdem endlich die tatsächliche nur mittlere Gefährlichkeit des Corona-Virus sich eingestehen, entfiele gänzlich der Grund, die Gesundheitsämter mit der Wahrnehmung von Tracing-Aktivitäten zu überlasten. Damit entfällt auch unter diesem Aspekt die Erforderlichkeit des Lockdown.

Die These, dass die Intensivstationen in Deutschland weit entfernt davon sind, an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen, wird bestätigt durch eine weitere Graphik der Corona Initiative Deutscher Mittelstand.

Die nahezu waagrechte braune Kurve unten  bildet die Corona-Krankheitsfälle in Behandlung ab. Sie ist gegenwärtig nicht nur flacher als im April, sondern ergibt auch zusammen mit den  stark gestiegenen  absoluten Fallzahlen das „Corona-Paradox“: Anders als im Frühjahr bilden die gegenwärtigen Krankheitszahlen nicht mehr so proportional das Steigen der Fallzahlen ab, sie haben sich relativ von diesen entkoppelt.

Angesichts der aus mehreren Gründen festgestellten fehlenden Erforderlichkeit des Teil-Lockdown erübrigt sich die Erörterung der Zweck / Mittelproportionalität als des dritten Elements des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Der Teil-Lockdown vom 28. Oktober ist im Gesamtergebnis verfassungswidrig.

Schlussbetrachtung: Die doppelte Absurdität der Corona-Politik

  1. In Deutschland sterben gegenwärtig im Jahr durchschnittlich rund 950 000 Menschen, das sind 2 600 am Tag. An und mit Corona starben im laufenden 7-Tage- Durchschnitt laut worldometer 236 Menschen, etwa 9 % der´Toten dieser Tage. Zur Erinnerung: davon sind höchstens die Hälfte „echte“, d.h. „an“ Corona Verstorbene. Von den über den Ü80-Jährigen sterben fast die Hälfte an Herz-Kreislauferkrankungen, fast ein Drittel an Krebs und nur ca` 10 % an Atemwegserkrankungen wie Influenza oder COVIT-19 ( Reiss, Bhakdi 2020, 29 ).

Auf diese 9 % „Corona-Tote“ konzentriert sich seit März in Deutschland absurderweise nicht nur die Gesundheitspolitik, sondern auch fast die gesamte übrige Politik, vor allem die Wirtschaftspolitik mit viel Energie und gewaltigen Finanzmitteln. Andere wichtige Krankheits- und Todesursachen genießen nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit.

Um die geschätzt jährlich 30 – 40 000 Tote aufgrund von Krankenhauskeimen z.B. kümmert sich die Politik nicht. Krankenhauskeime töten, weil erstens in den Krankenhäusern aufgrund von Sparmaßnahmen nicht ausreichend gereinigt wird und zweitens  die Pharmakonzerne wegen zu geringer Renditechancen nicht in die Antibiotikaforschung investieren ( näher zum Problem der Krankenhauskeime Arvay 2020, 79 ff ). Ein Bruchteil der für die Corona-Bekämpfung aufgewendeten staatlichen Finanzmittel würde in diesem Bereich wahrscheinlich signifikante Erfolge erzielen. Dass dies nicht geschieht, entlarvt das von der Politik  beim Kampf gegen Corona immer wieder betonte humanistische Engagement für die Erhaltung von Leben als verlogen und scheinheilig.

Ebenfalls nicht wichtig erscheint der Politik die konsequente Vermeidung von Zucker. Dieser, verborgen in den industriell gefertigten Nahrungsmitteln, ist eine primäre Ursache für Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und auch Krebs (Perlmutter 2014), welche wesentliche letale Vorerkrankungen bei den „Corona-Toten“ sind. Hier fehlt es an angemessenen Verboten und gezielter Aufklärung, die auch für ausreichend körperliche Bewegung werben sollte.

  1. Abschließend werfen wir noch einmal einen Blick auf die epidemiologische Gegensätzlichkeit der drei winterlichen Grippemonate 2018 einerseits und der Lockdownphase ab 2. November 2020 andererseits. Die obige Euromomo-Graphik weist die hohe Übersterblichkeit des Grippewinters 2018 mit einer Standardabweichung von in der Spitze plus 7, 82 aus, auf der anderen Seite die erste Woche ( KW 45 ) des Teil-Lockdown im November 2020 mit ihrer beträchtlichen Untersterblichkeit ( Standardabweichung minus 1,71 ). Die Absurdität besteht darin, dass die Phase hoher Übersterblichkeit mit ihren zwangsläufigen Belastungen für das Gesundheitswesen von diesem gewissermaßen lautlos verarbeitet wurde und die Politik nicht zu besonderen Schutzmaßnahmen veranlasst hat, wohl aber die gegenwärtige Phase beträchtlicher Untersterblichkeit mit ihren zwangsläufigen Entlastungen des Gesundheitswesens.
  2. Gesamtfazit: Die deutsche Corona-Politik ist durch eine von Beginn an bestehende Unverhältnismäßigkeit und das heißt auch: durch das Schießen mit Kanonen auf Spatzen, Panik, Ignoranz und Unwahrhaftigkeit gekennzeichnet. Ich habe die Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen in dieser oder jener Form für ihre unablässigen Fehlleistungen, deren schädliche Effekte in alle Poren der Gesellschaft eingedrungen sind, zur Verantwortung gezogen werden.

Quellen:

Arvay, Clemens G. 2020 : Wir können es besser,  Köln.

Atkeson, Andrew, Kopecky, Karen, Zha,Tao 2020 :  Four stylized facts about COVID-19, Working Paper 27719, National Bureau of Economic Research.

Joannidis, John P.A 2020 : Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data, Bulletin der WHO vom 14. Oktober.

Nahamowitz, Peter 2020 :Sechs kurze Begründungen für die Verfassungswidrigkeit des Shutdown in Deutschland, EIKE-Publikation vom 17. Mai.

Perlmutter, David 2014 :Dumm wie Brot, München ( 6. Aufl. ).

Reiss, Karina, Bhakdi, Sucharit 2020 : Corona Fehlalarm ?, Berlin.

Schlaich / Korioth 2017 : Das Bundesverfassungsgericht. Stellung, Verfahren, Entscheidungen, München ( 11. Aufl. ).

Zum Autor:

Peter Nahamowitz war Prof. für öffentliches Wirtschafts- und Finanzrecht sowie Politikwissenschaft am Fachbereich Rechtswissenschaften der Leibniz Universität Hannover. Er ist seit 2007 im Ruhestand.

Quelle

Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge

Impfstoffindustrie und Politik wollen uns wegen Covid-19 genetisch verändern

von Wolfgang Wodarg, 12. Juni 2020

Wer uns immer noch eine Corona-„Impfung“ andrehen will, der versteht vielleicht etwas von Molekularbiologie, oder von Geschäften, aber schaut weg, wenn es eigentlich um Gesundheit geht.

Und wer uns einreden will, man müsse unsere Freiheiten solange unterdrücken, bis es eine Impfung gibt, der ist wohl ein Spezialist für Unterdrückung, aber nicht für Prävention.

Damit sich möglichst viele wieder ohne den Panik-Druck informiert entscheiden können, soll erläutert werden, um was es bei den avisierten Maßnahmen geht, wie sie wirken und welche Risiken sie bergen. Auch politische Empfehlungen sollen angesichts der Bedeutung dieses Themas für uns und kommende Generationen nicht ausgespart werden.

Vorsorgeprinzip – da war doch mal was?

Was wurde geschimpft und protestiert, als Monsanto & Co. das Saatgut gentechnisch veränderten. Der Protest gegen gen-modifizierte Organismen, also Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen war fester Bestandteil vieler Parteiprogramme. Besonders natürlich bei den Grünen und bei grünlichen Flügeln anderer Parteien. Gegen die Freisetzung solcher GMOs gab es Riesenproteste und vom Hunger in der Welt bis zum Bienensterben wurde alles bemüht, um politischen Widerstand zu leisten. (3)

Doch was ist da passiert, wenn sogar ein Parteichef der Grünen jetzt der Bevölkerung mit zwangsweiser Genmanipulation droht, sollte diese das nicht freiwillig über sich ergehen lassen? Wie kommt es dazu, dass nur wegen einer höchst fragwürdigen medizinischen Vorsorge gegen einen jährlich wiederkehrenden Grippe-Erreger das langjährig beschworene Vorsorgeprinzip in der EU nicht nur bei den Grünen, sondern bei der Mehrheit der Verantwortlichen plötzlich aus dem Blick geraten ist?

Über Gene, Viren und Wirte

Das Erbgut oder Genom wird oft noch mit einer Doppelhelix dargestellt, durch welche bei vielen Lebewesen die artspezifischen Informationen von Generation zu Generation weitergegeben und variiert werden. So einfach ist das natürlich nicht. Ganz abstrakt zusammengefasst sind Gene Teilchen, mit deren Hilfe sich unsere zelluläre Identität in ihrer Umwelt laufend reorganisiert und anpasst.

Inzwischen wissen die meisten, dass es auch Erscheinungsformen von Leben gibt, die identifizierbar sind aber z. B. nur eine einsträngige Sequenz von Kernsäuren (RNA) enthalten -wie z.B. die Coronaviren. Diese Viren sind Zellschmarotzer, die sich in Wirtszellen einschleichen und diese dazu bringen, ihre Vermehrung zu übernehmen. Dabei übernimmt die genetische Sequenz des Virus in der befallenen Wirtszelle das Ruder und plündert zur Erzeugung von Virusduplikaten deren Inhalt so aus, dass diese abstirbt.

Andere Viren wiederum bleiben lange in Zellen versteckt, bis sie wieder ihre Kopien ausschwärmen lassen. Der Streit darüber, ob Viren eigene Lebewesen sind, ist müßig und ist eine Frage der Sichtweise, denn alle Lebewesen (sogar die Menschen) können analog zu Viren sich nicht ohne geeignete Umgebung vermehren.

Infektion – eine regulierte Abwehrreaktion zur Bildung und Erhaltung von Identität

Eigentlich ist ja auch jede Virusinfektion eine natürliche genetische Veränderung der jeweiligen Zielzellen. Der Unterschied zur geplanten Genmanipulation ist allerdings gewaltig, denn eine Infektion ist wie gesagt mit einer Virusvermehrung und mit einer mehrschichtig abgestimmten Abwehrreaktion auf lokaler, humoraler und zellulärer Ebene verbunden. Dabei werden sogar die infizierten eigenen Zellen erkannt und vom intakten Immunsystem durch sogenannte Killer-Zellen zerstört und abgeräumt.

Diese geregelten Abwehrreaktionen unseres Körpers nennen wir Entzündung. Sie spüren wir als Symptome und können deshalb sofort unseren Körper und unsere Mitmenschen durch unser Verhalten in solch einer Krise unterstützen. Es handelt sich um eine natürliche und notwendige Auseinandersetzung, ein mit komplexen Kommunikationsprozessen reguliertes Zusammenspiel.

Das Infektionsgeschehen hat sich in unseren Vorfahren Jahrtausende lang perfektioniert und ist Teil der gemeinsamen natürlichen Entwicklung von Wirt und Virus. (Zu immunologischen Details empfehle ich den gut verständlichen Artikel von Professor Dr. Beda M. Stadler  aus Bern.)

Die Mutation von Impfungen

Impfstoffentwicklung geschah anfangs in staatlicher Obhut und allein aus öffentlichen Mitteln.

So wurden z.B. die Pocken ausgerottet und so wurden Kinderlähmung, Tetanus und Diphterie weitgehend zurückgedrängt. Es kam allerdings zu einem völligen Paradigmenwechsel, als das Impfen von einer Last im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge zu einer Geschäftsidee von Wirtschaftsunternehmen der Pharmabranche dereguliert wurde. Seit etwa zwei Generationen kann der Staat nur noch aufpassen, dass die  Industrie uns nichts Schädliches mehr andreht. Aber auch das wird von einer gierigen Industrie, deren Primärinteresse eben nicht die Gesundheit, sondern der Gewinn ist, zunehmend durch korrumpierende Einflüsse auf Regulierungs- und Gesundheitsbehörden sowie immer direkter auch auf die Politik erschwert. Und seit der Erfindung der „Pandemic Preparedness“ ist Impfstoffentwicklung und Vermarktung zu einem globalen Geschäft mit der Angst vor Seuchen mutiert.

Direkt oder indirekt von der Bio-Tech-Industrie abhängige Virologen haben dabei die Rolle übernommen, in immer kürzeren Abständen die Angst vor feindliche Erregern zu erzeugen. In diesem „Kampf gegen Viren“ helfen den Unternehmen die „Kriegsberichterstatter“ bei kooperierenden Mainsteam Medien,  welche die nötige Angst und den politischen Druck schüren.  Sie erzeugen immer wieder eine öffentliche Stimmung unter deren Einfluss unsere Regierungen schon wiederholt erpresst (oder gar ermuntert?) wurden, alle kritischen Stimmen zu ignorieren und die schnell zusammengeschusterten Medikamente oder Impfstoffe der Pandemie-Profiteure in großen Mengen einzukaufen.

Geplante „Impfungen“ verändern uns genetisch

Unter den etwa 100 derzeit im Wettbewerb entwickelten „Impfstoffen gegen Covid-19“ befinden sich 12 bereits in der klinischen Prüfung. Von diesen enthalten nach Auskunft der WHO vom 9. Juni – vier Kandidaten rekombinante RNA und drei Kandidaten DNA. Nur eine Minderheit wird als herkömmlicher Impfstoff konzipiert. Sieben von diesen zwölf Kandidaten haben deshalb mit einer Impfung nichts gemein, sondern sind gentechnische Veränderungen des Menschen, die unter falscher Flagge segeln. Deshalb wird „Impfung“ bei diesen in Anführungsstriche gesetzt.

Es handelt sich um Bruchstücke unterschiedlicher genetischer Informationen, die als RNA (4) oder DNA (5) auf ebenfalls unterschiedliche Weise (6) in die menschlichen Zellen gebracht werden sollen.

Auch rekombinante RNA, die in menschliche Zellen eingebracht wird, verändert dort die genetischen Prozesse und ist sehr wohl als genetische Modifizierung der Zellen bzw. des Organismus einzuordnen, denn genetische Modifizierung beschränkt sich eben nicht auf eine direkte Veränderung der DNA. Sich vermehren, wie es die Viren tun, soll sich die eingeschleuste rekombinante RNA in den Zellen allerdings nicht. Sie ist auch nicht Teil der eingeübten zellulären Kommunikation und missbraucht bestehende Abwehrroutinen wie private Sicherheitsdienste eine Polizeiwache.

Damit sein kann was nicht sein darf

Menschen werden durch die geplanten „Impfungen“ also genetisch modifiziert, auch wenn der Gesetzgeber bei der Definition von GMOs (1) die Anwendung dieser Bezeichnung für Menschen selbst ausgenommen hat. Das ist zur Vermeidung menschenrechtlicher Widerstände geschehen, obwohl gleiche Eingriffe bei Tieren zu diesem Etikett führen würden. Auch Menschen werden ja in besonderen Fällen bereits genetisch verändert. Solche Veränderungen laufen als „Gentherapie“ (2) und sind gesetzlich mit hohen Hürden versehen (z.B. Zolgensma).

Weiterhin besteht bei künstlichen genetischen Modifizierungen immer das Risiko, dass diese auch die Keimzellen einbeziehen könnten. Eine Keimbahnveränderung, also vererbbare genetische Modifikationen sind menschenrechtlich bisher tabu. Die Teilnehmer an der klinischen Erprobung der neuen genetischen „Impfstoffe“ müssen sich auch deshalb zu strengen Maßnahmen der Schwangerschaftsverhütung verpflichten.

Bei den durch Panikmache uns aufgedrängten „Gen-Impfungen“ hat außerdem eine Lobby rechtzeitig dafür gesorgt, dass die geplanten Massenanwendungen rekombinanter Erbinformationen am Menschen schon zur Verbesserung der Akzeptanz auch nicht als „Gentherapie oder Genprophylaxe“ bezeichnet werden, obwohl sie es natürlich sind.

Unsere Zellen sollen die Bioreaktoren der Impfstoffindustrie ersetzen

Bei einigen der geplanten oder bereits laufenden klinischen Studien wird also in die genetischen Prozesse der zellinternen Kommunikation eingegriffen, damit unsere Körperzellen neue Stoffe selbst produzieren, die bisher von außen über Impfungen zugeführt wurden. Unsere Zellen sollen zu Bioreaktoren für interne Impfstoffproduktion umprogrammiert werden.

Nicht mehr auf Hühnerembryonen oder in technischen Bioreaktoren sollen Impfstoffe hergestellt werden, sondern von unseren eigenen Körperzellen.

Dazu muss man diese unsere Zellen gentechnisch verändern. Man muss genetische Programmcodes in unsere Zellen einschleusen, damit sie etwas fremdes Neues in uns erzeugen, gegen das sich unser Immunsystem dann wehren soll. Dabei soll unser Immunsystem gegen die vorher programmierten stofflichen Merkmale von möglichen Erregern trainiert und sensibilisiert werden. So die Ideologie.

Große Risiken und offene Fragen

Aber was geschieht, wenn diese veränderten Zellen von unseren Abwehrzellen wie bei einer Infektion erkannt und vernichtet werden? Was geschieht, wenn ungeplant in wichtigen Organen, zum Beispiel in der Leber Zellen verändert werden und diese dann durch eine starke zelluläre Abwehrreaktion stark geschädigt werden? Was geschieht, wenn das an vielen Stellen im Körper passiert und ein gefährlicher Zytokinsturm ausgelöst wird?

Es bleiben somit weitere wichtige Fragen (6) offen:

  1. Welche Zellen werden letztlich von den Shuttle-Viren oder Nano-Partikeln angesteuert und verändert?
  2. Wie zielgenau und gewebe- oder zellspezifisch ist der Shuttle-Prozess?
  3. Erkennt unsere zelluläre Abwehr die modifizierten Zellen als fremd und vernichtet sie, wie sie es ja auch z.B. mit den von Viren befallenen Zellen macht?
  4. Wie unterscheidet im Falle einer Infektion unser Immunsystem zwischen infizierten und modifizierten Zellen?
  5. Wird durch diesen Vorgang eine selbstbegrenzende Reaktion ausgelöst, oder kann ein Massenzelltod (Apoptose) mit Zytokinsturm und Schockreaktionen ausgelöst werden?
  6. Wie lange müssen die Wirkungen solcher Manipulation nachbeobachtet werden, um Autoimmunreaktionen oder Tumorinduktionen ausschließen zu können?
  7. Wie gründlich hat man derartige ernste Risiken durch umfangreiche Tierversuche untersucht?
  8. Weshalb besteht bei Gentherapeutika eine sehr begrenzte und strenge Indikation, während bei den zur Infektionsabwehr untersuchten genetischen Modifikationen ein „beschleunigtes Verfahren“ zugelassen wird?

Auch herkömmliche „Pandemie“-Impfstoffe bringen erhöhte Risiken

Unabhängig von den genetisch modulierenden Methoden sind auch mehrere klassische Impfstoffe in der Erprobung. Bei diesen werden unterschiedliche inaktivierte Virusbestandteile von außen zugeführt, die direkt zu einer Antikörperbildung führen sollen. Einige der Kandidaten enthalten zusätzlich Wirkverstärker oder Adjuvantien.

Auch bei diesen Impfstoffen sollen wegen des angeblichen Zeitdrucks Risiken akzeptiert werden, die z.B. von Verunreinigungen durch Proteine aus den Nährzellen von Bioreaktoren ausgehen können. Im Schatten der Angstmache wird auch hier den Firmen eine viel zu kurze Beobachtungszeit zugestanden. Proteinreste aus Bioreaktorzellen können sehr wohl als Verunreinigungen in Impfstoffchargen auftreten und zelluläre Reaktionen oder gar krebsartiges Wachstum hervorrufen. Um dieses auszuschließen bedarf es langjähriger Beobachtungszeiten.

Die Beimischung von Wirkverstärkern (Adjuvantien) soll die immunisierende Wirkung der Antigene verstärken. Sie ist aber unspezifisch und kann schwere Autoimmunerkrankungen auslösen, wie sie auch bei Schweinegrippeimpfstoffen beobachtet wurden.

Grippeimpfung – das alljährliche Geschäft mit der Hoffnung

Für alle Verfahren bleibt außerdem fraglich, ob eine induzierte Immunisierung bei den ja immer wieder neu sich rekombinierenden Coronaviren überhaupt zu einer Schutzwirkung führt. Das kann immer erst nach einer Grippesaison/Coronasaison beurteilt werden.

So bleibt die Grippeimpfung/Corona-Impfung ein alljährliches gutes Geschäft mit der Hoffnung, weil bei diesem „Geschäft“ immer wieder nur nachträglich etwas über den Nutzen ausgesagt werden kann.

Hinzu kommt, dass es inzwischen auch genügend Erfahrungen damit gibt, dass der Platz, der durch Impfungen jeweils unterdrückten Viren von anderen (gefährlicheren?) Erregern eingenommen wird. Denn auch eine Influenza-Impfung verhindert keine Atemwegserkrankungen, sie verändert nur das Erregerspektrum! Das würde bei einer Corona-Komponente oder den geplanten genetischen Manipulationen nicht anders sein.

Verantwortungslose Hazardeure bremsen und in Haftung nehmen!

Wer uns also solch eine Corona-„Impfung“ andrehen will, der versteht vielleicht etwas von Molekularbiologie, oder von Geschäften, aber schaut weg, wenn es eigentlich um Gesundheit geht.

Und wer uns einreden will, man müsse unsere Freiheiten solange unterdrücken, bis es eine Impfung gibt, der ist wohl ein Spezialist für Unterdrückung aber nicht für Prävention.

Völlig unverantwortlich ist in jedem Fall schon jetzt, die Zusage einer Haftungsfreistellung der Impfstoffindustrie durch die verantwortlichen Regierungen. Dass lädt geradezu zur Vernachlässigung des sonst so oft beschworenen Vorsorgeprinzips ein und macht die Impfstoffbranche zu einer verantwortungsfreien Zone, in der sich jetzt ja auch schon massenhaft Spekulanten und virologische Hazardeure tummeln.

Es ist grober Missbrauch anvertrauter Macht, wenn Ethikkommissionen oder die Leitungen staatlicher Kontrollbehörden alles gehorsam abnicken, während Frau Merkel oder Frau van der Leyen aus politischem Kalkül die zum Teil einschlägig vorbestraften Glücksspieler der Impfindustrie mit Milliardenunterstützung auf die Bevölkerung loslassen.

Der Fisch stinkt vom Kopfe

Im RKI, im PEI, im BfArM oder bei der EMA arbeiten hochqualifizierte Wissenschaftler, die das alles mit ansehen und schweigen müssen, weil sie sonst existenziell bedroht werden, wie man am Whistleblower aus dem Innenministerium ja gut beobachten kann.

Ja, es ist die Korruption der Wissenschaft durch Politik und Wirtschaft! Wir erleben eine Zeit der institutionellen Korruption, einer anonymisierten Korruption, die Angst macht, die gefährlicher ist als jedes Virus und die schon in den letzten Monaten vielen Menschen die Existenzgrundlage genommen und viele Menschen auch das Leben gekostet hat.

10 Forderungen in Bezug auf Maßnahmen der medikamentösen Infektionsprophylaxe:

  1. Sofortiger Stopp der klinischen Studien mit rekombinanter RNA oder DNA am Menschen
  2. Sofortiger Stopp der Lockdown-Maßnahmen unabhängig von möglichen Impfstoffen.
  3. Keine Erpressung durch Immunitätsnachweise
  4. Maximaler Patientendatenschutz auch in Bezug auf den Immunstatus
  5. Keine Abnahmegarantien oder Haftungsfreistellungen für biotechnologischen Unternehmen, Pharmaindustrie oder kooperierende Dienstleister
  6. Keine Wirkverstärker oder riskante Adjuvantien in Impfstoffen
  7. Keine Geschäftsgeheimnisse bei der Impfstoffherstellung
  8. 100%ige Transparenz aller Unterlagen und Ergebnisse im Zusammenhang mit klinischen Studien für Impfstoffe
  9. 100% Transparenz aller Unterlagen von klinischen Studien zur Prävention und Behandlung von Erkrankungen, die im IFSG geregelt sind
  10. Völlige Transparenz und Akteneinsicht in die Protokolle und Unterlagen von Ethikkommissionen bei klinischen Studien zur medikamentösen oder immunologischen Infektionsprophylaxe bzw. Impfstofferprobung

Hinweise:

(1)Gentechnikgesetz: Gentechnisch veränderter Organismus (GVO) Ein GVO ist ein Organismus, mit Ausnahme des Menschen, dessen genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie sie unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht vorkommt.

(2) EU Richtlinie 2009/120, 2.1 Gentherapeutikum: Unter einem Gentherapeutikum ist ein biologisches Arzneimittel zu verstehen, das folgende Merkmale aufweist:

a) Es enthält einen Wirkstoff, der eine rekombinante Nukleinsäure enthält oder daraus besteht, der im Menschen verwendet oder ihm verabreicht wird, um eine Nukleinsäuresequenz zu regulieren, zu reparieren, zu ersetzen, hinzuzufügen oder zu entfernen.

b) Seine therapeutische, prophylaktische oder diagnostische Wirkung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der rekombinanten Nukleinsäuresequenz, die es enthält, oder mit dem Produkt, das aus der Expression dieser Sequenz resultiert.

Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind keine Gentherapeutika.

(3) Siehe meinen Bericht zu GMOs für den Europarat

(4)  Bei der RNA fehlen noch sehr viele Daten zum Sicherheitsprofil. Neben lokalen oder systemischen Immunreaktionen , die denen von konventionellen Impfungen ähneln, sollte beobachtet werden, wie sich die exprimierten Immunogene, also die Immunantwort auslösenden Antigene, im Körper verteilen und ob sie möglicherweise persistieren. Unklar ist auch, ob toxische Effekte von den modifizierten, nicht nativen Nukleotiden ausgehen. Eine kleine Ungenauigkeit der RNA Vakzine kann dazu führen, dass die „Impfung“ zur Auslösung der Erkrankung führt oder diese stark verstärkt. Das alles ist nicht ausreichend erforscht. Zu bedenken ist zudem, dass je nach Applikationsweg  RNA in den Extrazellulär-Raum eingebracht wird. Extrazelluläre RNA ist bekannt als die Gerinnung und die Gewebsdurchlässigkeit fördernder Faktor. Das birgt die Gefahr der Ödem- und Thrombenbildung. (Quelle: Stefan Hockertz)

 (5)  Für DNA-Impfstoffe wird die DNA-Sequenz des gewünschten Antigens in ein bakterielles Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird nach Injektion des Impfstoffs in der Zielzelle aufgenommen und abgelesen; dort soll das fremde Antigen hergestellt werden. Einige DNA-Impfstoffe gelangen durch Elektroporation in die Zielzelle. Dabei sorgen kurze elektrische Impulse im Moment der intramuskulären Impfung dafür, dass die Zellmembranen für die fremde DNA durchlässig werden. DNA-Impfstoffe benötigen in der Regel starke Adjuvanzien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können. Bisher sind DNA-Impfstoffe nur in der Tiermedizin zugelassen. Als denkbare Nachteile gelten eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts: Die Integration könnte eine verstärkte Tumorbildung infolge einer Aktivierung von Onkogenen oder Deaktivierung von Tumorsuppressorgenen induzieren, oder Autoimmunkrankheiten (z. B. Lupus erythematodes) hervorrufen. (Quelle: Stefan Hockertz)

(6)  Die im Text aufgeworfenen Fragen beantwortet der Immunologe Prof. Stefan Hockertz so:

  1. Welche Zellen werden letztlich von den Shuttle-Viren oder Nano-Partikeln angesteuert und verändert? UNBEKANNT
  2. Wie zielgenau und gewebe- oder zellspezifisch ist der Shuttle-Prozess? GAR NICHT. ES WURDE JAHRZEHNTE MIT LIPOSOMEN VERSUCHT UND SCHEITERTE
  3. Erkennt unsere zelluläre Abwehr die modifizierten Zellen als fremd und vernichtet sie, wie sie es ja auch z.B. mit den von Viren befallenen Zellen macht? DIE GEFAHR IST GROSS.
  4. Wie unterscheidet im Falle einer Infektion unser Immunsystem zwischen infizierten und modifizierten Zellen? GAR NICHT, IM GEGENTEIL, DIE INFEKTION KANN VERSTÄRKT WERDEN.
  5. Wird durch diesen Vorgang eine selbstbegrenzende Reaktion ausgelöst, oder kann ein Massenzelltod (Apoptose) mit Zytokinsturm und Schockreaktionen ausgelöst werden? DAS SIND FORSCHUNGSANSÄTZE, DIE BEI WEITEM NICHT ABGESCHLOSSEN SIND.
  6. Wie lange müssen die Wirkungen solcher Manipulation nachbeobachtet werden, um Autoimmunreaktionen oder Tumorinduktionen ausschließen zu können? MINDESTENS 2 JAHRE
  7. Wie gründlich hat man derartige ernste Risiken durch umfangreiche Tierversuche untersucht? AUCH 2 JAHRE MINDESTENS, VOR ALLEM WENN ES NUTZTIERE WAREN.
  8. Weshalb besteht bei Gentherapeutika eine sehr begrenzte und strenge Indikation, während bei den zur Infektionsabwehr untersuchten genetischen Modifikationen ein „beschleunigtes Verfahren“ zugelassen wird? DAS IST REINE POLITIK UND HAT MIT REGULATORISCHEN GESICHTSPUNKTEN NICHTS ZU TUN.

Text steht unter CC-BY-NC-Lizenz

Quelle

Die Impfaktion Nutzen für wenige – Schaden für viele

von Wolfgang Wodarg

Es ist immer der gleiche Trick: Eine Krankheit wird unter der medialen Lupe vergrößert und als möglichst schreckliche Gefahr präsentiert. Das mögen Medien ja gern. Durch solches Agenda-Setting merken die meisten Menschen erstmalig, dass es die angeblich gefährliche Krankheit überhaupt gibt. Das war früher bei Seuchen anders. Den Rest erledigen korrupte Politiker und Wissenschaftler.Und wenn die Angst groß genug ist, müssen Regierungen natürlich reagieren. Bisher haben sie bei „Pandemien“ immer nur Impfstoffe finanziert, aufgekauft und für Impfungen dieWerbung übernommen. Jetzt helfen sie sogar selbst mit, die Angst vor der „Seuche“ zuorganisieren. Es gibt auch genügend Weißkittel, die sich immer wieder dafür hergeben.Schließlich locken Popularität und Forschungsgelder. Die roten Lichter bei Ärzten und Patienten müssten spätestens jetzt angehen, wo die Kanzlerin versucht, nach den nicht für Diagnosen zugelassenen und ungeeigneten PCR-Tests auch noch unausgereifte gentechnische „Massenimpfungen“ durchzusetzen. Sie plant das unter dem absurden Deckmantel einer epidemiologischen Notlage nationalen Ausmaßes, und zwarflächendeckend und an den behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorbei.
Bekannte Angstmacher als Wegbereiter des großen Geschäfts Die gemeinsame Panikmache von Drosten, Lauterbach, Söder oder Merkel entbehrt jeder medizinisch-wissenschaftlichen Grundlage. läuft jetzt zum Beispiel wieder Amok mit einer peinlich schlechten, Marke „Imperial College“. DiesePanikschmiede hat schon bei Vogel- und Schweinegrippe unter Mitwirkung des berüchtigten Neil Ferguson die unverschämtesten Angstszenarien aus ihren Rechnern gezaubert. Jetzt soll uns Covid-19 also auch noch langfristig die Verstandesleistung mindern. Ob der politische Wahnsinn damit zu tun hat?
Es gibt verlässlichere Ratgeber – auch im RKIDa halte ich mich – wie schon viele Jahre – lieber an die sauberen Epidemiologen des Robert Koch-Instituts (RKI), die uns gerade jetzt, Ende Oktober 2020, während des Test-Tsunamis und vor dem zweiten Lockdown berichten: „Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2020 in insgesamt elf (39 Prozent) der 28 eingesandten Sentinelproben ausschließlich Rhinoviren identifiziert. In keiner der untersuchten Sentinelproben wurden Influenzaviren oder SARS-CoV-2 identifiziert. Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist keine robuste Einschätzung zu den derzeit eventuell noch zirkulierenden Viren möglich.“ Da die Virus-Proben sonst in Grippewellen tausendfach bei Menschen mit Atemwegserkrankungen genommen werden, fragt man sich:Weshalb werden jetzt so wenige reguläre Proben genommen? Ist denn keiner mehr krank?
Impfung wegen falscher Diagnosen?Das Auseinanderdriften von hohen PCR-Testzahlen mit den entsprechend höheren falsch positiven Testergebnissen einerseits und von amtlichen Dokumentationen einer milde verlaufenden Herbstsaison andererseits beweist selbst für medizinische Laien, dass der PCR Test nichts über klinische Befunde, Infektionen oder Infektiosität aussagt. Er ist als Maßstab für die Entscheidungen über Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) völlig ungeeignet und fehlweisend.
„Augen zu und durch“ scheint die ParoleAber die Politik schert sich derzeit nicht um evidenzbasierte Medizin, und die Nationalen Ethikräte und Impfkommissionen fragen offenbar gar nicht mehr nach der Indikation von Maßnahmen, sondern streiten sich um Priorisierung, nach dem Motto: Wer kommt zuerst in den Genuss der neuen „Impfstoffe“ und wer muss leider warten. Die sogenannte Covid-19-Schutzimpfung kann die schädlichste dieser Maßnahmen werden. Sie ist bereits aus unseren Beiträgen und Steuern finanziert und ist in Wirklichkeit eine flächendeckende Riesenbeobachtungsstudie mit neuartigen gentechnischen Manipulationen unserer Immunsysteme.
Gentechnik unter falscher Flagge Was derzeit etwa 200 Unternehmen und Konsortien weltweit erforschen und so schnell wie möglich vermarkten wollen, das sind zu einem großen Teil neue und hochriskante gentechnische Eingriffe in komplexe biologische Kommunikationsprozesse unseres Immunsystems. Eingriffe, die an gesunden Menschen in bisher nie versuchtem Ausmaß durchgezogen werden sollen. Während der Schweinegrippe-Aufregung und mitten im anlaufenden Bundestagswahlkampf 2009 hat die Impfstofflobby mithilfe ihr geneigter VolksvertreterInnen die Anwendung rekombinanter Nukleinsäuren am Menschen als„Impfung“ im Arzneimittelgesetz verstecken lassen. Das geschah in der letzten Sitzung vor der Wahlkampf-Sommerpause ohne jede Debatte und wurde klammheimlich zu Protokoll gegeben. Die Unternehmen und ihre politische Lobby versuchen auch jetzt schönfärbend uns damit einzulullen, dass es ja eine normale Impfung sei. Nur wenn sich möglichst alle „impfen“ ließen, wäre endlich die Erlösung von der bedrohlichen Last einer tödlichen Pandemie möglich. Erst wenn eine Impfung für alle da sei, werde man die Pandemie beenden, verkündete Frau von der Leyen auf ihrer „Spendenkonferenz“ im Chor mit den Regierungschefs fast ganz Europas bereits im Frühjahr 2020.
Null Risiko und hohe GewinneAstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Sanofi/GSK, Merck/Uni Oxford, CureVac, Biologika,CEVEC, ARTES, Vibalogics/Janssen, Moderna/NIAID, Novavax und stehen inden Startlöchern und sind dabei, die geförderten „teleskopierten“ Studien möglichst ohne Skandale und ohne Aufsehen im Rahmen einer „rollenden“ Zulassung abzuschließen. Sie können das relativ entspannt rollen lassen, denn durch die versprochenen Haftungsfreistellungen, Steuerzuschüsse in Milliardenhöhe und die Abnahmegarantien für Hunderttausende von Impfdosen haben sie ihr Geschäft praktisch schon in der Tasche. Bei der Schweinegrippe war es ja so ähnlich. Selbst die über 20 Millionen mit Wirkverstärkern gepanschten Impfdosen, die uns bei der Schweinegrippe durch kritische Fach-, Haus- und Kinderärzte erspart blieben, waren ja schon bezahlt. Sie konnten ruhig entsorgt werden und brachten Glaxo und Mitbewerbern trotzdem weltweit sorgenfreie Renditen in Milliardenhöhe.
SARS-CoV-2: Wie viele neue Viren sind das?Angeblich stehen jetzt ein Vector-„Impfstoff“ von AstraZeneca und ein mRNA-„Impfstoff“ von BioNTech/Pfizer mit ihren gentechnischen Molekülen kurz davor, Millionen Menschen zu coronaresistenten gentechnisch veränderten Organismen (GMOs) zu machen. Dabei wissen wir eigentlich gar nicht so richtig, gegen welche Coronaviren es eigentlich zu kämpfen gilt, denn ähnlich, wie wir es von Influenzaviren kennen, ändern auch Coronaviren laufend viele ihrer Gen-Abschnitte. Die ursprünglichen „SARS“-Coronaviren aus Wuhan sind längst nicht mehr auffindbar. Hunderte von weiteren Wuhan-Varianten sind inzwischen verbreitet, gefunden und sequenziert worden. Und was man jetzt vor allem findet, sind nur positive PCR-Tests, die ja bekanntlich mit unterschiedlichsten Corona-Varianten reagieren.
Impfzentren sollen die Arztpraxen ersetzen Die Bundesländer wurden vom Bundesgesundheitsminister in der letzten Oktoberwoche aufgerufen, überall in Deutschland die Einrichtung von insgesamt circa 60 Impfzentren vorzubereiten und bis zum 10. November 2020 die Lieferadressen für Impfstoffe zu melden.Dabei sollen die Gesundheitsämter mitwirken. Aber auch an die Umrüstung von derzeit ja ohnehin stillgelegten Kongress- oder Konzerthallen [ist gedacht](Tagesschau vom23.10.2020). Damit wird erstmals der normale Impfbetrieb weitgehend aus den Arztpraxen in Einrichtungen verlegt, die – wie schon die PCR-Testungen – hauptsächlich in der Hand von großen privaten Laboren und Dienstleistern betrieben werden.Als Rechtfertigung für die Umgehung der zunehmend kritischen Ärzteschaft werden technische Besonderheiten einiger neuerer Verfahren vorgeschützt. Der neue mRNA -„Impfstoff“ müsse tiefgefroren bei -20 beziehungsweise bis unter -80 Grad Celsius gelagert und transportiert werden. Er dürfe dann, wenn er zur Injektion vorbereitet sei, höchstens wenige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das sei nach Auskunft aus der Industrie deshalb erforderlich, weil man in der kurzen Entwicklungszeit nicht auch noch ein Verfahren entwickeln könne, welches auch die Stabilität bei normalen Kühlschranktemperaturen garantiere.
Logistikunternehmen profitieren auch Die Großen in der Logistikbranche wie DHL, Fedex und UPS reiben sich die Hände und bereiten sich mit viel staatlicher Unterstützung offenbar bereits auf ein Riesengeschäft mit der coolen Logistik vor. [und](Deutsche Welle) berichteten, dass die Firmen mehrere große Kühlhäuser möglichst in der Nähe von Flughäfen aufbauen, in denen Hunderte von großen Tiefkühlschränken stehen sollen, welche jeweils einige zehntausend Impfdosen fassen können. Auch die Hersteller solcher Kühlschränke – das Handelsblatt nennt zum Beispiel die schwäbische Firma Binder aus Tuttlingen – gehören zu den Kriegsgewinnlern in diesem Krieg gegen Testergebnisse. Es gibt also viele, für die auch dieser Wahnsinn ein gutes Geschäft verspricht. Dabei ginge es durchaus unkomplizierter und billiger, denn alternativ wäre natürlich auch die Nutzung einer herkömmlichen aktualisierten Corona-Antigenkomponente in der jährlichen Influenza-Impfmixtur möglich. Dass damit die jährlichen Grippewellen irgendwie wesentlich entschärft würden, konnte allerdings auch noch nicht gezeigt werden. Auch ließe sich mit einer derart üblichen Impfkampagne weder ein großes Geschäft noch ein politischer „Reset“ inszenieren beziehungsweise begründen.
Impfberatung und individuelle Indikation adé Die angebliche technische Überforderung einiger sehr einflussreicher Impfstoffhersteller soll jetzt dafür herhalten, dass eine sonst immer geforderte ärztlich-individuelle nicht mehr so wichtig genommen wird. Ich halte die Begründung für ein vorgeschobenes Argument. Seit Jahrzehnten werden empfindliche Impfstoffe zentral gelagert und dezentral angewendet. Auch werden bisher schon einige Blutprodukte oder Vakzinen durch Kühlketten mit Trockeneis in die Arztpraxen geliefert und können dort fachgerecht verwendet werden. Das ist in den Praxen hauptsächlich eine Frage der Terminierung und der Praxislogistik.Gerade bei den geplanten neuartigen Eingriffen in die Abläufe des Immunsystems sindanamnestisches Wissen und eine individuelle ärztliche Impfberatung erforderlicher denn je. Denn es droht eine Unzahl individuell unterschiedlicher Komplikationen undNebenwirkungen.
Es wäre – auch wenn durch Notverordnungen rechtlich möglich gemacht– grobe Fahrlässigkeit, die Eingriffe von patientenfernen Hilfskräften in Massenaktionendurchführen zu lassen.
Rollende Zulassung und systematisches Ausblenden von Nebenwirkungen

Das bei den zugestandenen „rollenden“ Zulassungen der Impfstoffe unvermeidlich höhere Risiko für „Geimpfte“ soll angeblich dadurch ausgeglichen werden, dass die Firmen Anwendungsbeobachtungen, Beobachtungsstudien beziehungsweise Post-Marketing-Studien durchführen müssen. Es geht um die wachsame Beobachtung möglicher unerwünschter Wirkungen von Arzneimitteln, im Fachjargon: Pharmakovigilanz. Was aber von der jetzt vorgesehenen Art der Pharmakovigilanz zu halten ist, haben wir in der Arbeitsgruppe Gesundheit bei Transparency International bereits vor Jahren untersucht und angeprangert.Im Falle der jetzt geplanten gentechnischen Veränderungen bei Millionen gesunder Menschen in kürzester Zeit ist so ein Vorgehen mehr als grob fahrlässig. Wenn nur bei einem von tausend Geimpften eine ernste Nebenwirkung aufträte, dann wären das in Deutschland Zigtausende von Autoimmunerkrankungen, Lähmungen oder sogar Todesfällen. Viel mehr Schaden, als alle „Pandemien“ der letzten zwanzig Jahre haben anrichten können.
Beim Schlachtvieh gibt es keine chronischen Krankheiten Bei Massenimpfungen in Hühner- oder Schweinemastanlagen dauert die Nachbeobachtungszeit aus naheliegenden Gründen höchstens bis zum geplanten Schlachttermin. Also nur Wochen bis Monate. Den Virologen und Epidemiologen aus der Veterinärmedizin sei zugerufen: Menschen sind kein Schlachtvieh und wollen lange leben und ohne schädliche Arzneimittelnebenwirkungen gesund bleiben. Doch auch in der Humanmedizin minimiert die Pharmaindustrie aus geschäftlichen Gründen ihr Interesse an Spätwirkungen. Deshalb gibt es über derartige, später auftretende Impffolgen sehr wenig Wissen. Contergan lässt grüßen.Bei gentechnischen Veränderungen sind außerdem generationsübergreifende Wirkunge nüber die Keimbahn nicht kategorisch auszuschließen, sondern sollten Teil vonTechnologiefolgenabschätzungen und Pharmakovigilanz sein. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages habe ich mich vehement, aber vergeblich dagegen gewehrt, dass Überwachung, Erfassung und Auswertung von Arzneimittelnebenwirkungen in den Händen derselben Behörden liegen, welche die Medikamente für eine Vermarktung zulassen. Das ist leider aber immer noch der Fall. Am liebsten würde natürlich die Pharmaindustrie diese Überwachung in Eigenverantwortung erledigen, als „freiwillige Selbstkontrolle“. Wegen der Lockerungen des Datenschutzes durch den jetzigen Gesundheitsminister und wegen seiner engen Kooperation mit der Datenwirtschaft und der Pharma- und Impfstoffindustrie sind wir nicht mehr weit von einer solchen feindlichen Übernahme öffentlicher Aufgaben entfernt.
Die Angst vor einer Seuche als Erntehelfer für Big Data Die großen Datenfirmen reiben sich ohnehin die Hände, denn für sie kam die „Pandemie“ wie gerufen. Nach einigen Gefälligkeiten des Gesundheitsministers im Vorjahr – digitaler Impfausweis, elektronische Patientenakte, Implantate-Register, gematik-Übernahme et cetera – schlagen sie jetzt mit Kontakt-Apps, Registrierung von Getesteten, mit Meldungen über Kontakte, Mobilität und Hygienedisziplin so richtig zu. Sogar aufgetretene Symptome sollen in Zukunft zentral gesammelt werden. Da so etwas die staatliche Verwaltung überfordert, freuen sich die großen Datenfirmen nicht nur über staatliche Aufträge, sondern haben auch noch unsere intimsten Gesundheitsdaten in ihren Rechnern. Der Datenschutz wird natürlich zugesichert.So werden wir langsam zur gläsernen Gesellschaft. Unter dem Vorwand von medizinischerForschung oder eines Gesundheitmonitorings werden jetzt immer vollständiger unsere Gesundheitsdaten von der Wiege bis zur Bahre gesammelt. Bei Covid-19 angeblich zur seuchenprophylaktisch notwendigen Auswertung und zur Erforschung und Verbesserung neuer Impfstoffe.Aber was interessiert Google, Apple, Amazon, Microsoft, SAP, Avarto/Bertelsmann und andere schon unsere Gesundheit? Sie brauchen unsere Daten als das „Gold der Zukunft“ für ihre Geschäfte, denn primär müssen sie nicht uns versorgen, sondern ihre Aktionäre. Das sind zwar legitime Eigeninteressen, aber es ist nicht legitim, wenn ein Lobbyist im Ministeramt sein öffentliches Amt missbraucht, um die Wirtschaft durch hektische Datengesetze und Notverordnungen mit unseren Gesundheitsdaten zu füttern. Was hat er davon? Kann man das mal untersuchen? Korruption und Amtsmissbrauch waren in Deutschland bisher der Strafverfolgung zugänglich.
Keine gute Therapie ohne saubere Diagnose Ob etwas gefährlich ist, erkennt man am besten an den Schäden, die es anrichtet. Die gilt es rechtzeitig zu erkennen und genau, systematisch und prospektiv zu beobachten. Zum Beispiel durch Sentinels, wie das RKI sie betreibt oder wie ein verantwortungsbewusster Amtsarzt aus Bayern und andere es vorschlagen. Immer häufiger kommen auch Klinikärzte in mehreren Ländern aus der Deckung und fragen nach den angeblich so vielen Covid-19-Kranken. Es bezweifelt keiner, dass es Kranke mit Atemwegserkrankungen auch in diesem Jahr gibt, auch mit neuen Viren und mit schweren Verläufen. Und dass auch bei diesen der PCR-Test positiv ausfallen kann. Nur dass wir massenhaft Kranke haben, die wegen eines neuen Coronavirus die Klinikbetten überfüllen, das ist offensichtlich falsch. Auch zur Situation in den Ambulanzen der Kassenärzte habe ich gerade folgende entrüstete E-Mail bekommen:„Erst gab es keinen Cent für die Tests, und viele Kollegen – fast alle bei uns in der Region – haben so gut wie gar nicht getestet. Nun bekommen wir für einen Test – Dauer: 1 Minute – beim gesunden Menschen mehr Geld (15 Euro) als für eine komplette Abdomen-Sonographie bei akutem Abdomen (15 Minuten für 12 Euro). Deshalb wird jetzt plötzlich überall getestet.“ Man erkennt auch hier: Die Viren sind nicht das Problem.
Die wahre Seuche ist die institutionelle Korruption In meiner bisherigen Arbeit als Arzt, als Abgeordneter und als ehrenamtlicher Antikorruptionskämpfer habe ich mit den großen Playern in der Agrarindustrie, der Energiewirtschaft, der privaten Rüstungs- und „Sicherheits“-Industrie, der Medienwelt und natürlich besonders der Arzneimittel- und Impfstoffbranche genügend Beispiele für groß angelegten Wissenschaftsbetrug, fingierte Katastrophen, gekaufte Analysen und Faktenchecker, heimliche Lobbystrategien, Psyoping, Astroturfing, professionelle Störer,Provokateure oder Shitstormer sammeln können. Seit die einfache Beamtenbestechung immer mehr der privaten Übernahme ganzer Ämter und öffentlicher Institutionen gewichen ist, wird die Sache allerdings rechtlich sehr kompliziert. Sowohl für bezahltes Lobbying und Agenda-Setting als auch für Rechtsanwälte zur Verteidigung dagegen braucht man viel Geld. Einige haben davon viel, und andere können sich das nicht leisten. Was wir jetzt erleben, ist das Ergebnis dieser gesellschaftlich desolaten Schieflage. Da hilft es auch nicht, wenn ein paar Milliardäre meinen, sie könnten die Rettung der Welt (ver)kaufen. Wie immer solche Rettung in den Köpfen selbsternannter Philanthropen auch aussehen mag, sie kann nur in Gewalt und Unterdrückung münden. Wie oft haben wir schon geglaubt, diese archaischen autokratischen Muster durch Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überwunden zu haben?
Noch gibt es leider keine Impfung gegen Korruption.
(Der Aufsatz erschien auch bei Rubikon unter:   „Die wahre Seuche“ )

Quelle: W. Wodarg

Kein Wunder , dass sie ihre eigenen Aktien schnell verkaufen!

HIER ein ernüchternder wissenschaftlicher Kommentar im British Medical Journal (BMJ) zur euphorischen Ankündigung der Impfstoffhersteller, den ich in deutscher Fassung HIER gern wiedergebe.

Zur Vorbeugung von nur einem Covid-19-Fall müssen beim BioNTech/Pfizer Impfstoff 256 Personen geimpft werden.  Bei MODERNA wären es 177. Die risikoreichen gentechnischen „Impfungen“ helfen also nur bei 0,35% bzw. 0,56% der Geimpften. Das ist ein extrem schlechtes Nutzen-Risiko-Verhältnis.

Denn die anderen 255 bzw. 176 Personen haben keinen Nutzen, sind aber den unerwünschten Wirkungen der Impfstoffe ausgesetzt, wie immer diese auch sein mögen und wann immer wir von ihnen erfahren. Ein Pfizer Top Manager hat wohl geahnt, dass andere besser rechnen können als die Bundesregierung und soll noch am selben Tag seine eigenen Aktien in Millionenhöhe verkauft haben.

Für den heute von Moderna mit großer Presse vorgestellten Test gilt eine ähnlich geringe Schutzwirkung gegen Covid-19, eine Infektion, die nichts weiter ist als ein Teil der jährlichen Grippe.


 Schnelle Reaktion auf einen BMJ-Artikel über die Wirksamkeit des Pfizer/BioNTech Impfstoffes:

Impfstoffkandidat Covid-19 ist unbeeindruckend: NNTV liegt bei etwa 256

Sehr geehrter Redakteur

Der Impfstoff von Pfizer „könnte zu mehr als 90% wirksam sein“. (Mahase, BMJ 2020;371:m4347, 9. November) Spezifische Daten werden nicht angegeben, aber es ist einfach genug, die Zahlen auf der Grundlage der 94 Fälle einer Studie, an der etwa 40.000 Probanden teilgenommen haben, zu schätzen: 8 Fälle in einer Geimpften-Gruppe von 20.000 und 86 Fälle in einer Placebogruppe von 20.000 Personen. Daraus ergibt sich eine Covid-19-Angriffsrate von 0,0004 in der Geimpften-Gruppe und 0,0043 in der Placebogruppe. Relatives Risiko (RR) für die Impfung = 0,093, was einer „Impfstoffwirksamkeit“ von 90,7% [100(1-0,093)] entspricht. Das klingt beeindruckend, aber die absolute Risikoreduktion für ein Individuum beträgt nur etwa 0,4% (0,0043-0,0004=0,0039).

The Number Needed To Vaccine (NNTV) = 256 (1/0,0039), was bedeutet, dass zur Vorbeugung von nur einem Covid-19-Fall 256 Personen geimpft werden müssen; die anderen 255 Personen haben keinen Nutzen, sind aber den unerwünschten Wirkungen des Impfstoffs ausgesetzt, wie auch immer diese sein mögen und wann immer wir von ihnen erfahren…... Wir haben bereits gehört, dass eine frühe Wirkung des Impfstoffs „wie ein Kater oder eine Grippe“ ist. Werden Geimpfte, die später Coronaviren ausgesetzt sind, infolge der antikörperabhängigen Verstärkung der Infektion (ADEI), einer bekannten Gefahr von Coronavirus-Impfstoffen, eine schwerere Erkrankung haben? Enthält der Impfstoff von Pfizer Squalen? Wenn ja, werden die Geimpften Autoimmunkrank-heiten wie Golfkriegssyndrom und Narkolepsie ausgesetzt sein, die mit dem Adjuvans in Verbindung gebracht wurden?

Wir wissen bereits, dass die laufenden Versuche mit dem Covid-19-Impfstoff wahrscheinlich keinen Rückgang schwerer Erkrankungen oder Todesfälle zeigen werden. (Doshi, BMJ 2020;371:m4037, 21. Oktober) Werden sie wie Impfstoffe gegen die saisonale Grippe sein, die sich nicht als Lebensretter erwiesen haben und möglicherweise sogar die Gesamtmortalität bei älteren Menschen erhöht haben? (Anderson et al., Ann Intern Med 2020;172:445) Wir brauchen viel mehr Zeit und viel mehr Daten, vor allem angesichts der massiven Unsicherheiten bei den Definitionen und Statistiken der Covid-19-Fälle.

ALLAN S. CUNNINGHAM 13. November 2020

Konkurrierende Interessen: Keine konkurrierenden Interessen


Quelle


Bei einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil…

Bei einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil liegt laut bundesdeutscher Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege die maximal erlaubte Tragezeit bei 75 Minuten, danach muss eine 30-minütige Pause zum normalen Luftholen ermöglicht werden. Eine solche Maske sollte nicht wiederverwendet werden, außer die Not erfordert es, dann sind allerdings penible Handlungsanweisungen zu beachten. Auf keinen Fall darf eine solche FFP2-Maske am nächsten Tag wiederverwendet werden.

Merkel will jetzt an Alte und Risikopatienten verbilligte FFP2-Masken ausgeben, für jede Winterwoche eine. Das ist seltsam. Denn entweder bedeutet das, dass andere Masken unterhalb Stufe FFP2, wie die Stofflappen, genau gar nichts bringen, was aber immer als Maskenleugnung und Covidiotie niedergebrüllt wird, oder es handelt sich um eine vollkommen sinnlose Maßnahme zur Steuergeldverbrennung.

Passt irgendwie nicht zusammen.

Ach ja, und wenn diese Leute doch, wie vermutet, nur durch eine FFP2-Maske teilweise geschützt sind, dann ist es doch nett, ihnen einmal in der Woche für einen schnellen Einkauf (75 Minuten reichen, man hat ja eine ganze Woche Zeit, den Zettel genau vorzubereiten) die Möglichkeit zu geben. Noch netter ist nur, den anderen 97 Prozent der Bevölkernden per Dekret die vollkommen sinnlosen Maulkörbe aus Stoffresten oder billigster chinesischer Abfallproduktion aufzuzwingen.

Und was wird GrökaZ in Ihrer unergründlichen Weisheit nun machen?

Na – Bußgeld für „Maskenmuffel“ Ohne Maske rumlaufen ist genauso wie Mordversuch!

Ex-Pfizer-Chef: „Die Pandemie ist vorbei“

Der ehemalige Chef der Forschungsabteilung des Pharmakonzerns Pfizer, Dr. Michael Yeadon, sagte, dass die Corona-Pandemie vorbei sei. Es gebe keine „zweite Welle“, die Covid-Tests seien falsch, weil „falsch-positiv“.

Dr. Yeadon ist Experte auf dem Gebiet von Atemwegstherapien und hat 23 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie. Er wurde in Pharmakologie und Biochemie ausgebildet und promovierte an der Universität von Surrey (Großbritannien). Danach arbeitete er mit Forschungsschwerpunkt auf Atemwegserkrankungen am Wellcome Research Lab bei London.

1995 kam er zu Pfizer und war für das pharmazeutische Portfolio von Allergien- und Atemwegserkrankungen verantwortlich. Dr. Yeadon hat über 40 Forschungsartikel veröffentlicht und berät heute eine Reihe von Biotechnologieunternehmen und arbeitet mit ihnen zusammen.

Vermutlich veranlasste die „Zensurmaschinerie“ im Silicon Valley den ehemalige Chef-Forscher von Pfizer dazu, eine öffentliche Erklärung abzugeben: „Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für die Annahme einer zweiten Welle.“ Dr. Yeadon meint, dass „falsch-positive“ Ergebnisse von Covid-Tests für die künstliche Erschaffung der „zweiten Welle“ verantwortlich seien.

Yeadon warnt sogar davor, dass mindestens die Hälfte aller Covid-Test falsch positiv sei. Die vielzitierte „Herdenimmunität“ sei wahrscheinlich schon lange in den meisten Ländern erreicht. Die aktuelle Politik stütze ihre Entscheidungen und Maßnahmen, welche die Wirtschaft ruinieren und die bürgerlichen Freiheiten der Menschen beschneiden, auf die Grundlage von „völlig gefälschten Daten“ über das Coronavirus, so Yeadon. Selbst wenn die Daten richtig seien, sei die Pandemie unter Berücksichtigung der kaum ausgelasteten Krankenhäuser, leeren Intensivstationen und wenigen Todesfälle vorbei.

Wenn im Fernsehen nicht ständig irgendwelche Testzahlen präsentiert werden würden, müsse man zu dem Schluss kommen, dass die Pandemie längst vorbei sei. Natürlich gebe es Menschen, die wegen einer schweren Grippe ins Krankenhaus gehen. Das sei aber keine Erkenntnis darüber, dass eine „zweite Welle“ aufgetreten sei. Obwohl die „Fallzahlen“ hoch seien, sei die Zahl der Todesfälle seit April konstant niedrig. Die „Überlebensrate“ komme einer normalen Grippe nahe und liege bei 99,9%, so Dr. Yeadon. Trotzdem würden Medien und Regierungen die „zweite Welle“ permanent am Leben halten.

Quelle

Top-Pathologe: „Covid-19 ist der größte Schwindel“

Unbenanntes Design(86)

Der weltweit bekannte und anerkannte Spitzenpathologe Dr. Roger Hodkinson hat während einer Online-Konferenzschaltung mit Regierungsbeamten in Alberta/Kanada gesagt, dass „Covid-19 der größte Schwindel sei, der je an einer ahnungslosen Öffentlichkeit verübt worden sei“.

Hodkinson ist Vorstandsvorsitzender des Western Medical Assessments in Kanada und seit über 20 Jahren auch der Direktor des Unternehmens. Er machte an der Universität Cambridge in Großbritannien seinen Abschluss als Mediziner und wurde nach seinem Aufenthalt in Vancouver zum „Royal College Certified Pathologist“ in Kanada ernannt.

Die Aussagen traf Hodkinson während einer Online-Diskussion mit dem Ausschuss für Gemeinwesen und Öffentliche Dienste. Zwar war die Online-Konferenz nicht öffentlich, doch seine Aussage wurde anschließend auf YouTube hochgeladen. Das Video wurde inzwischen von YouTube gelöscht.

Hodkinson sagte, er sei auch Experte auf dem Gebiet der Virologie und wies darauf hin, dass seine Rolle als CEO eines Biotech-Unternehmens, das Covid-Tests herstelle, bedeute: „Ich weiß ein wenig über all dies. Es gibt eine völlig unbegründete öffentliche Hysterie, die von den Medien und Politikern getrieben wird und es ist empörend, denn es handelt sich um den größten Schwindel, der jemals an einer ahnungslosen Öffentlichkeit verübt worden ist“. Anzeige

Corona-Schachzug der Impfmafia enthüllt: IMPFZWANG 2021 >> Hier kostenlos lesen!

Man könne nichts tun, um die Ausbreitung von Viren zu stoppen, außer ältere oder krankheitsbedingt anfälligere Menschen zu schützen. Die Politiker, die aber jetzt „Mediziner spielen würden“, würden ein sehr gefährliches Spiel betreiben. Die sogenannte soziale Distanzierung sei sinnlos, weil sich Viren etwa 30 Meter weit verbreiten würden. Er forderte eine sofortige Beendigung jeglicher Lockdowns, um weitere Schäden an Menschen und Wirtschaft zu verhindern.

Auch die Verpflichtung zum Tragen von Masken sei sinnlos, so Hodkinson weiter. Es gebe keinerlei Evidenzbasis für die Wirksamkeit von Masken. Papier- und Stoffmasken seien schlicht und einfach Symbole für Gehorsam. Sie würden die meiste Zeit ohnehin nicht richtig getragen werden. Es sei vollkommen lächerlich, diese unglücklichen, ungebildeten Menschen zu sehen, die wie Lemminge herumlaufen, gehorchen und sich eine Maske aufsetzen würden, ohne jegliche Wissensbasis.

Dr. Hodkinson wies bei der Online-Konferenz auch auf die Unzuverlässigkeit von PCR-Tests hin und bemerkte, dass „positive Ergebnisse“ keine klinische Infektion nachweisen könnten. Alle Tests sollten sofort beendet werden, weil die falschen Zahlen die „öffentliche Hysterie“ antreiben würden. Das Sterberisiko in der Provinz Alberta beispielsweise sei für Menschen unter 65 Jahren eins zu dreihunderttausend. Es sei „ungeheuerlich, die Gesellschaft zu schließen, nur weil eine weitere Grippe grassiere“.

Dr. Hodkinson schloss sein Statement mit den Worten: „Ich bin absolut empört, dass dieses Niveau erreicht worden ist – all diese Maßnahmen sollten sofort beendet werden.“

Quelle

Wie Facebook und Climate Feedback den Great Reset voran treiben

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Wie Facebook und Climate Feedback den Great Reset voran treiben

24. November 2020 Chris Frey Klima 0

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Cap Allon
Um mächtige politische Entscheidungsträger und radikale Aktivisten zu besänftigen, beauftragte Facebook ein Unternehmen namens Climate Feedback mit einem „Faktencheck“ der auf seiner Plattform geteilten Inhalte. Aber dieser Schritt, der, wie ich annehme, von Anfang an geplant war, hat die wissenschaftliche Debatte zunichte gemacht und wird uns alle auf lange Sicht leiden lassen.

Während viel über die diesjährigen kalifornischen Waldbrände gesprochen wurde, wird eine Seite der Debatte routinemäßig zensiert, während alle Äußerungen der anderen Seite blind hinaus posaunt werden. Climate Feedback (CF) bezeichnen sich selbst als „unabhängige Faktenprüfer“, und Facebook hat dieser kleinen Gruppe von Aktivisten die Macht gegeben, jede Botschaft/Site/Organisation zu zensieren, die ihrer Meinung nach die von Menschen gemachte Theorie der globalen Erwärmung aus den Angeln heben könnte.

Dies ist ein gefährliches Spiel, und auch ein chaotisches. Wer sagt, dass die Wissenschaftler bei Climate Feedback ein besseres Verständnis von Wäldern und Waldbränden haben als etwa der erfahrene Waldökologe Dr. Patrick Moore, der sagt: „Die Anhäufung von Brennstoff ist viel bedeutsamer als ein paar Grad Temperaturänderung. Im Westen gab es schon immer Dürreperioden, manche seit 200 Jahren“. Bei gut recherchierten und logischen Äußerungen wie dieser läuft Dr. Moore nun Gefahr, zensiert und mundtot gemacht zu werden. Und ich will hier nicht dramatisch sein. Menschen wurden schon für viel weniger stillgelegt. Nehmen wir den amerikanischen Fernsehstar John Stossel als Beispiel.

Im September 2020 ließ Stossel ein Video von Facebook „abwürgen“, weil es lediglich die Ansichten des Aktivisten Michael Shellenberger enthielt. Stossel schrieb über die Zensur: „Sie wollen die Leute nicht hören lassen, wie der Umweltschützer @ShellenbergerMD erklärt, dass schlechte politische Maßnahmen weitaus mehr Ursache der Brände sind als der Klimawandel“.

Shellenberger war fast zwei Jahrzehnte seines Lebens ein Top-Alarmist bzgl. globaler Erwärmung. In diesem Jahr erkannte er schließlich die Fehler seines Denkens, als er in einem 1.700 Wörter umfassenden Meinungsartikel für die australische Zeitung schrieb: „Im Namen der Umweltschützer in aller Welt möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen, die wir in den letzten 30 Jahren geschaffen haben.“ (Das Op-ed erschien erstmals drei Tage zuvor in Forbes, wurde aber vom Blatt entfernt, „weil es gegen unsere redaktionellen Richtlinien zur Selbstdarstellung verstieß“).

Shellenberger schrieb, dass der Klimawandel Naturkatastrophen nicht verschlimmere, und er untermauerte dies mit Fakten: Er wies darauf hin, dass die Waldbrände seit 2003 weltweit zurückgegangen seien und dass die gefährlicheren Brände in Australien und Kalifornien nicht auf den Klimawandel zurückzuführen seien, sondern auf die Ansammlung von Totholz und verstärktem Häuserbau in Waldnähe.

Shellenbergers Haltung wiederum folgt einer Logik, die von vielen, vielen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt unterstützt wird. Doch die Mächtigen und ihre radikalen Klimaaktivisten-Erfüllungsgehilfen waren von Shellenbergers Seitenwechsel alles andere als beeindruckt, und sie bringen seine Botschaft weiterhin bei jeder Gelegenheit zum Schweigen.

Ein Taktik ist es, seine Interviews gezielt zu führen, sehr zum Leidwesen von Leuten wie Stossel: „Ein ‚Faktenprüfer‘ von Facebook brachte Facebook dazu, mein Video zu abzuwürgen“, schrieb der Journalist, der über 1+ Millionen Anhänger von FB hat: „Traurigerweise lässt Facebook von AKTIVISTEN die Debatte ersticken.“

Eine Warnung von Facebook hat Gewicht, und nach Stossels Interview mit Shellenberger werden nun ALLE seine Inhalte „von weniger Menschen gelesen, weil sie von einem unabhängigen Faktenprüfer als „falsche Inhalte‘ bewertet wurden“.

Am meisten auf Facebook umstritten war ein Video, in dem Stossel über die kalifornischen Waldbrände sprach. Climate Feedback zitiert Stossel so: „Waldbrände werden durch schlechte Waldbewirtschaftung verursacht. Nicht durch den Klimawandel“ – eine völlig vernünftige Behauptung, aber eine, die Stossel nicht einmal aufgestellt hat! Was Stossel tatsächlich sagte, war: „Der Klimawandel hat alles noch schlimmer gemacht“ – das stimmt, Stossel ist offen für die Idee der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung, er sagte sogar, er „empfinde etwas für Mark Zuckerberg“. Aber Trotzdem versuchen die Radikalen, ihn abzuschalten. Und warum? Weil Stossel, wie jeder gute Reporter, im selben Video eine Debatte eröffnet hat. Dabei berief er sich auf die Ansichten von Michael Shellenberger, der argumentierte: „Eine kleine Veränderung der Temperatur ist nicht der Unterschied zwischen Normalität und Katastrophe.“ Nun, das ist wohl kaum eine ketzerische Meinung, aber laut Stossel: „Climate Feedback will nicht, dass die Leute das hören.“

Facebook sagt, es gäbe Einsprüche, aber es stellt sich heraus, dass die Beschwerde bei genau denselben Leuten eingeht, die die Zensur überhaupt erst vorgenommen hatten. Stossel sagte, er habe versucht, den Herausgeber von Climate Feedback zu kontaktieren, aber keine Antwort erhalten. Er hatte jedoch mehr Glück mit zweien der Wissenschaftler, die sein Video angeblich als „irreführend“ bezeichneten. Ich sage „angeblich“, weil Stossel herausfand, dass diese beiden Wissenschaftler sein Video noch nicht einmal gesehen hatten. In einem Interview mit Stossel sagten die beiden, der wahrscheinliche Grund für die Kennzeichnung des Inhalts sei, dass Michael Shellenberger „auftaucht“.

Climate Feedback mag Shellenberger nicht.

Auch sein Buch, das den Klima-Alarmismus kritisiert, gefällt ihnen nicht.

Und sie lehnen seine artikulierten und logischen, von Fakten geleiteten Positionen entschieden ab.

Die beiden Climate Feedback-Wissenschaftler gingen dann sogar noch weiter und sagten, bei der Durchsicht von Stossels Video sei klar, dass die Behauptungen von CF unbegründet seien und dass tatsächlich beide Seiten der Geschichte angesprochen würden. Aber, und hier ist der Knüller, beide Wissenschaftler haben diese Aussagen inzwischen zurückgezogen und unterstützen nun die ursprüngliche Haltung von Climate Feedback voll und ganz.

Darüber hinaus wurde Stossels formelle Berufung abgelehnt, weil seine „Behauptungen die wissenschaftlichen Beweise nicht korrekt wiedergeben“. Frustrierenderweise gibt es keinen Mechanismus zur Überprüfung der Fakten, die Logik kennt kein Berufungsverfahren: „Es ist empörend, dass Facebook diesen Aktivisten die Macht gibt, eine Seite der Debatte zum Schweigen zu bringen“, beklagte Stossel, dessen Video nach wie vor zensiert wird.

Stossels „Fehler“ bestand darin, dass er es versäumt hatte, die Botschaft von Angst, Spaltung und Katastrophe, die von den Eliten entworfen und von ihren radikalen aktivistischen Handlangern umgesetzt wurde, blind zu verbreiten.

[Hervorhebung im Original]

Wir leben heute in einer Welt, in der abweichende wissenschaftliche Ansichten und Theorien leicht und sofort unterdrückt werden können. Dies ist eine deprimierende Tatsache. Am beunruhigendsten sind jedoch die Grenzen, die dieser wissenschaftsfeindliche Ansatz dem Fortschritt setzt. Unsere moderne Zivilisation wird erdrosselt, in einen sehr engen Pferch gezwängt, in dem Sprache und Ideen genau auf eine ganz bestimmte Erzählung abgestimmt werden müssen. Anstatt eine bessere Welt zu errichten, wird dies unüberwindliche Härten und Einschränkungen mit sich bringen, es wird eine solche Spaltung, einen solchen Machtkampf und einen solchen Zwist hervorrufen, dass die Massen schon bald ihre Herren um die Große Rückstellung anflehen werden.

Ich glaube, wir stecken zu tief drin, als dass wir dem Einhalt gebieten könnten.

Mein Rat lautet wie immer, sich entsprechend vorzubereiten: Man jage den Tatsachen nach und lerne sie kennen. Verlagern Sie den Standort, wenn nötig, und bauen Sie Ihren eigenen auf – völlig eigenständig zu sein ist der Schlüssel.

Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Link: https://electroverse.net/facebook-and-climate-feedback-assisting-the-great-reset/

Quelle