Erdingers Absacker: Heute in leichter Sprache

Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Meines Wissens haben es die Grünen vorgemacht und Nachahmer gefunden: „Leichte Sprache“. – „Leichte Sprache ist eine speziell geregelte einfache Sprache. Die sprachliche Ausdrucksweise des Deutschen zielt dabei auf die besonders leichte Verständlichkeit. Das Regelwerk wird von dem seit 2006 bestehenden deutschen Verein Netzwerk Leichte Sprache herausgegeben„, heißt es bei Wikipedia. „Leichte Sprache“ ist vor allem für „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ gedacht, die früher als geistig Behinderte bezeichnet worden wären. Böse Zungen behaupten, die Begeisterung der Grünen für „leichte Sprache“ hänge damit zusammen, daß sich das Gründenken verlustfrei in leichte Sprache übertragen lasse, was jenen geistig Behinderten sehr entgegenkomme, die Grüne wählen. Die Texte auf der Internetseite der Bundesaußenministrierenden Baerbock gebe es extra deswegen auch in „spreichter Lache“. Das alles ist nicht wirklich eine Neuigkeit. Neu ist, daß die geistig Behinderten gern wandern gehen, wie eine Broschüre des Tourismusverbandes Deister nahelegt. Der Deister ist ein Höhenzug im Calenberger Bergland bei Hannover. Ein inexistenter Experte für Ausbau & Fähigkeit meinte, da nun ein Anfang bereits gemacht worden sei, solle man ruhig einmal über einen leichten Führerschein für solche geistig Behinderten nachdenken, die nicht gern über den Deister hatschen wollen. Außerdem sei es den geistig Behinderten gegenüber ungerecht, daß es die Bibel bislang – außer in der Normalsprache – nur in „gerechter Sprache“ gebe. Es sei an der Zeit, die Bibel endlich in eine „gerechte & leichte Sprache“ zu übersetzen und dabei das Gendern nicht zu vergessen. Transjesus, Marius & Josefa. Pontia Pilata, auch. +++

Leicht sprechen beim Wandern am Deister – Screenshot Facebook

+++  Leichte Sprache: Das große Barrieren-Riff ist schön. Es liegt bei Australien im Meer-Wasser. Das ist ganz-ganz weit weg. Greta Thunberg ist ein Mädchen aus Schweden. Greta ist nicht so weit weg. Greta weint um das große Barrieren-Riff. Weil das große Barrieren-Riff stirbt. Das ist ganz-ganz traurig. Aber das große Barrieren-Riff stirbt gar nicht. Forschende sagen das. Sie arbeiten bei dem australischen Institut für Meeres-Wissenschaften. Das liebe Riff bei Australien wächst so schnell wie noch nie. Sagen die Forschenden. Jetzt weint die Greta aus Schweden erst richtig. Greta sagt, das große Barrieren-Riff im Meer ist ein Verräter-Riff. Weil es nicht stirbt. Das ist schlecht für die Greta aus Schweden. Alle Menschen wissen jetzt: Die Greta aus nicht-so-weit-weg-Schweden lügt. +++

Titelseite „Junge Freiheit“ – Screenshot „Junge Freiheit“

+++ Leichte Sprache: Kluge Leute können die grünen Menschen nicht aushalten im Kopf. Weil sie klug sind. Die grünen Menschen wollen aber immer etwas sagen. Weil sie Plapper-Mäuler haben. Menschen mit Plapper-Mäulern müssen sich aber auch Essen kaufen. Damit sie hernach kräftig plappern können. Hungrige grüne Menschen werden Politiker. Weil sie als Politiker-Menschen nichts lernen müssen vorher. Dann müssen ihnen die klugen Menschen trotzdem Geld für die Grünmenschen-Nahrung geben. Manchmal wollen grüne Menschen gefragt werden. Erst dann plappern sie. So etwas heißt Inter-Wiu. Kluge Menschen wollen die grünen Menschen nichts fragen. Nur dumme Menschen wollen die grünen Menschen etwas fragen. Weil dumme Menschen die Antworten der grünen Menschen im Kopf aushalten können. Dumme Menschen haben unempfindliche Köpfe. Eine Nachrichtenseite für dumme Menschen heißt Tee-Onlein. Es ist die größte Nachrichtenseite im deutschen Internet. Weil es in Deutschland viele dumme Menschen mit unempfindlichen Köpfen gibt. Ein Mensch mit einem unempfindlichen Kopf heißt Miriam Hollstein. Bei Tee-Onlein hat Miriam Hollstein den grünen Menschen Katrin Göring-Eckardt gefragt. Auch die klugen Menschen in Deutschland müssen sich auf eine „neue Definition von Wohlstand“ einstellen. Sagt der grüne Mensch Katrin. Ein kluger Mensch sagt: Dem grünen Katrin-Menschen ist das Wort „Armut“ nicht eingefallen. Das ist schlecht. Weil die geistig behinderten Menschen keine Definition kennen. Bei „Armut“ hätten sie den grünen Politiker-Menschen gewählt.  +++

Der grüne Politiker-Mensch Katrin Göring-Eckardt – Bild: shutterstock.com/photocosmos1

+++ Leichte Sprache: Der Johannes Kahrs ist ebenfalls ein Politiker-Mensch. Er ist Mitglied in der menschlichen SPD. Menschen ohne Glied mag der Johannes Kahrs-Mensch nicht so gern. Polizisten-Menschen haben jetzt viel Geld gefunden. In einem Schließfach von Johannes Kahrs. Es sind über Zwei-Hundert-Tausend Euro. Die Polizisten-Menschen glauben, daß es Schmiergeld ist. Die Polizisten-Menschen glauben auch, daß der bundeskanzelnde Mensch etwas damit zu tun hat. Liebe Menschen sagen aber, daß es kein Schmiergeld ist. Es ist Verteilgeld. Wegen der SPD. Die SPD verteilt das Geld immer unter den Armen. Nur die Union verteilt das Geld unter der Hand. Die meisten Menschen verschmieren Wasser und Seife unter den Armen. Bald werden es kaltes Wasser und Kernseife sein. Weil die meisten Schmiermenschen nicht so viel Verteilgeld haben wie der Johannes Kahrs-Mensch. Wegen der „neuen Definition von Wohlstand“. Die heißt „Armut“. +++

Der Johannes Kahrs-Mensch von der SPD – Foto:Imago/Heinrich

+++ Leichte Sprache: Die Frau Sabrina Fritz ist ein kommentierender Mensch bei der „Tagesschau“. Die „Tagesschau“ ist eine lustige Sendung im Fernsehen. Früher war die „Tagesschau“ eine Nachrichtensendung. Frau Sabrina Fritz sagt: „Der Staat kann nicht immer nur geben, sondern er muß auch einmal nehmen.“ Das ist traurig. Weil viele kluge Leute in irres Gelächter ausgebrochen sind. Danach sind sie aus dem Fenster im siebten Stock gesprungen. Das ist ein schwerer Verlust. Weil es nicht mehr so viele kluge Menschen gibt. Wegen der „Tagesschau“ und Tee-Onlein.  Die Frau Sabrina Fritz darf jetzt nichts mehr sagen im Fernsehen. Weil sonst niemand mehr etwas versteht in Deutschland. Außer in leichter Sprache. Dann sind alle deutschen Menschen geistig behindert. Das Volk der undichten Abdanker. Und alle geistig behinderten Volks-Menschen müssen auf dem Deister bei Hannover spazieren gehen. +++

Der Sabrina Fritz-Mensch in der „Tagesschau“ – Screenshot Facebook

4.9

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Andere Nachrichten

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Im Namen des Volkes, der Partei
und des gesunden Menschenverstandes

Sparfuchs Johannes Kahrs • Berliner Clan-Klamotte • 88, 55, 42 • Gerd und Karl

8. August 2022

Bevor wir uns der Juxtiz und dem verrückten Karl zuwenden, müssen wir kurz die feministische Weltpolitik beleuchten. Bekanntlich hatte Nancy Pelosi in Taiwan die Weltgerechtigkeit ein Stück vorangebracht, und unsere Annalena spendete am Wegesrand fleißig Beifall, nun hat China (Männer! Tsss.) zurückgeschlagen…

… und die „Zusammenarbeit beim Klima“ auf Eis gelegt (verzeihen Sie das unangebrachte Wortspiel angesichts der Hitzewellen). Nicht, dass China das Klimageklingel von Paris bis Washington bisher allzu ernst genommen hätte, aber mit der Abkehr von der gemeinsamen Temperaturregulierung wäre Xi Jinpings Drohung „Wer mit dem Feuer spielt, wird darin umkommen“ Genüge getan, denn mit Chinas Klimarückzug geht die Welt (von Nancy und Annalena) nun in acht Jahren unter.

Jetzt aber zur Juxtiz.

Gerhard Schröder darf in SPD bleiben

Die Kommission sieht keine Grundlage für eine Rüge oder gar einen Parteiausschluss des Genossen Schröder, so das Urteil im Schiedsgerichtsverfahren „17 SPD-Gliederungen“ gegen den Altkanzler. Mit wem ein Genosse befreundet sei, gehöre „zum höchstpersönlichen Bereich der Lebensgestaltung“ (außer der Kumpel ist bei der AfD).

Klingbeil – Turnschuh-Lars ist dort tatsächlich Parteichef! – mault zwar noch nach („Für uns steht fest: Politisch ist Gerhard Schröder mit seinen Positionen in der SPD isoliert“), wird aber wohl kaum in Berufung gehen. Nun rätseln an der SPD interessierte Kreise, warum Sebastian Edathy und Schröder bleiben dürfen, Sarrazin aber nicht.

Der Wiederaufbau von Wandlitz

Auch ohne uns die Mühe zu machen, in alten ARD-Brennpunkten oder Panorama-Sendungen zu kramen, dürfen wir davon ausgehen, dass Patricia Schlesinger eine dieser zahlreichen Blüten aus dem ganz tiefen, roten Sumpf ist. Ihre Heimat ist der NDR, richtig abkassiert wurde dann bei RBB und ARD.

Getreu dem Motto von Erich Ernst Paul Honecker: „Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen“, melkte sie den Staatsfunk so gekonnt wie ein Bauer seine Kuh. Kleiner Auszug. Gehaltserhöhung von 16% (Gehalt 300.000 Euro), Jahresbonus 20.000 Euro, Dienstwagen im Wert von etwa 150.000 Euro, zuzüglich zwei Privatchauffeure. Umbaukosten ihres Büros (13. Stock im Westberliner RBB) auf etwa 600.000 Euro veranschlagt. Auch der Gatte (Ex-Spiegel-Redakteur) ließ es ordentlich krachen.

Letztes Rätsel: Warum ist Schlesinger nun vom ARD- und RBB-Job zurückgetreten? Entsprechend großzügige Frühverrentung vereinbart? Das wäre ein schöner ARDBrennpunkt, aber leider, leider, die Journos da beschmutzen ja nicht das eigene Nest.

Jetzt ermittelt die rote Berliner Staatsanwaltschaft, was uns einerseits erheitert, aber ebenso zu den dort ansässigen Clans führt, die in Berlin nicht mehr so genannt werden sollen…

55 – 88 – 42

Michael Schindler, beruflich als „Rapper Shindy“ unterwegs, ist kein dummer Mensch. In einem der groteskesten Prozesse der letzten zehn Jahre, in dem ein Clanbruder den anderen verklagt, und die Berliner Justiz ein Theaterstück dazu aufführt, antwortete Schindler auf die Fragen „woher er Anis Ferchichi („Bushido“) und Arafat Abou-Chaker (Bandenboss) kennt“, „ob er Gewalt zwischen beiden mitbekommen habe“ oder „schon einmal in den Geschäftsräumen der beiden in der Treptower Puderstraße war, nur mit „55“.

Was keine eingetragene Verschwörungsziffer wie die „88“ darstellt, oder wie die „42“, die „Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (Douglas Adams; Per Anhalter durch die Galaxis) gibt, sondern schlicht der Hinweis auf Paragraf 55 StPO  (Auskunftsverweigerungsrecht). Hat was.

Ja warum soll der Johannes Kahrs, SPD (was sonst?), nicht 200.000 Euro Cash in einem Schließfach bei der Stadtsparkasse liegen haben? Wo denn sonst? Unterm Kopfkissen vielleicht? Die Summe kommt uns eh recht klein vor, der Mann war schließlich ewig lange Berufspolitiker, musste für keine Familie sorgen, da kann man einiges zurücklegen. Was uns wundert: Dass die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen möglicher Cum-Ex-Gaunereien im Umfeld der Hamburger Warburg Bank und der Hamburger SPD. Hatte die Hamburger Staatsanwaltschaft keine Zeit?

Im Herbst kommt bekanntlich die „Killer-Variante“, aber gemach, unser Karl erwartet für den Frühherbst vier neue Impfstoffe. So weit, so unspektakulär. Nur seine Aussage, dass die bisherigen Vakzine „mehr oder weniger wertlos“ seien, sobald die neuen Impfstoffe auf dem Markt sind, verwundert uns angesichts der großen Zahl befallener Vielfachgeimpfter keine Sekunde, beunruhigt uns aber als Steuerzahler. Wusste Karl nicht, dass neue Pampe kommt? Warum hat er trotzdem mehr Dosen gekauft, als Europa Einwohner hat? Schließfach bei der Stadtsparkasse?

Quelle

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Uncut-News

Wer profitiert am meisten vom Russland-Ukraine-Krieg? Wer profitiert am meisten vom Russland-Ukraine-Krieg? uncut-news.ch 08/08/2022

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Turbo-Krebs: Wir haben ein riesiges Problem

USA: Eltern wollen KEINE COVID-19-Impfstoffe für ihre Kinder.

Zwei neue Umfragen bestätigen, dass die Zahl der Impftoten in US-Haushalten höher ist als die der Covid-Toten

Aus der Verschwörungstheorie wird eine Verschwörungspraxis. Biometrische Gesundheitskarte für alle Franzosen!

Aus der Verschwörungstheorie wird eine Verschwörungspraxis. Biometrische Gesundheitskarte für alle Franzosen!

uncut-news.ch 08/08/2022

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Babys als Ersatzteile“: Wissenschaftler schaffen weltweit ersten im Labor gezüchteten „synthetischen Embryo

Um die Klimaziele zu erreichen, schließt die Niederlanden 11200 landwirtschaftliche Betriebe

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uncut-news.ch 07/08/2022

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Dringlichkeitserklärug der Russischen Föderation-Provokationen des kriminellen Kiewer Regimes gegen die ukrainischen Kernenergieanlagen, die deren Sicherheit bedrohen, sind bereits zum System geworden.

Dringlichkeitserklärug der Russischen Föderation-Provokationen des kriminellen Kiewer Regimes gegen die ukrainischen Kernenergieanlagen, die deren Sicherheit bedrohen, sind bereits zum System geworden.

uncut-news.ch 07/08/2022

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Das Covid-Hütchenspiel

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Warum soll jetzt bei Corona helfen, was bisher nicht half?

Keine Umkehr in der Sackgasse in Sicht

Von Fritz Goergen Mo, 8. August 2022

Wenn die Maßgeblichen bereits aus ihrer Sackgasse einer Corona-Politik des immer noch mehr vom Wirkungslosen mit teils nicht zu unterschätzenden Neben- und Folgewirkungen nicht herausfinden, besteht auf allen anderen Problem-Schauplätzen noch weniger Hoffnung, als es ohnehin schon gibt.

IMAGO / Steinach

Die aktuellen Pläne der Ampelregierung, dargestellt von Max Roland auf TE in „Wer sollte diese Partei noch wählen? Und warum?“ kommentierte ein Leser mit diesen Worten:»Drei Monate seien ein Zeitfenster, in dem man ‚wahrscheinlich gut geschützt‘ sei, so der Gesundheitsminister. Alle drei Monate eine nur bedingt zugelassene Spritze mit inzwischen bekannten Nebenwirkungen für einen „wahrscheinlich“ guten „Schutz“ gegen was überhaupt? Nicht gegen Infektion, nicht gegen Weitergabe der Infektion, nicht gegen Erkrankung, nicht einmal gegen Tod „an oder mit Corona“. Gegen was also bei einer Krankheit, die nur für 0,2 % Infizierte – bei Vorerkrankung und hohem Alter – tödlich verläuft? Warum sollte sich ein junger Mensch den Nebenwirkungen aussetzen? Man kann das nur noch als völlig verrückt bezeichnen. Und die FDP macht diese Posse mit.«Wenn ein Leser so selbsterklärend argumentiert, ist es notwendig, ihn nicht zu kommentieren, sondern ihm schlicht zuzustimmen.

Stephan Paetow fasst seine aktuelle Blackbox-Anmerkung über Karl Lauterbachs aktuelle Corona-Infektion nach vier mRNA-Injektionen in diese Worte:»Ein vernunftbegabter Mensch würde nun an Lauterbachs Stelle das Impfgeklingel noch einmal überdenken, oder wenigstens die Preise mit Biontech nachverhandeln.«(Dass auch Annalena Baerbock und Joe Biden nach vier Dosen an Corona erkrankten, merkte Paetow an.)Nach allen Erfahrungen muss ich davon ausgehen, dass selbst das persönliche Erlebnis der Unwirksamkeit von vier mRNA-Injektionen zu keinem Überdenken führen wird, sondern der glossierende Kommentar eines anderen Lesers die Richtung der kommenden Corona-Politiken weist:»Die Forschung zeigt, dass die dritte Dosis die Immunität erhöht, so dass wir nach der vierten Dosis geschützt sind. Sobald 90 % der Bevölkerung die fünfte Dosis erhalten haben, können die Beschränkungen gelockert werden, da sich die Seuche dank der sechsten Dosis nicht mehr ausbreitet. Ich bin ruhig und glaube, dass die siebte Dosis unsere Probleme lösen wird und es keinen Grund gibt, sich vor einer achten Dosis zu fürchten. Die klinische Phase II der neunten Dosis bestätigt, dass die Antikörperspiegel nach der zehnten Dosis stabil sind, und in allen Bundesländern, in denen die elfte Dosis verabreicht wurde, hat sich das Virus nicht ausgebreitet, so dass es keinen Grund gibt, die Idee einer zwölften Dosis zu kritisieren! ….«    Ein dritter Leser schrieb im selben Zusammenhang:»Ich schätze mal – das sollte einmal objektiv ermittelt werden –, dass sich 60 bis 80 % der Geimpften nicht aus medizinischen Gründen, sondern rein aus sozialen Gründen haben impfen lassen. D.h. um der staatlich verordneten Corona-Repression und der asozialen Ächtung nicht zum Opfer zu fallen. Das ist ein himmelschreiender Skandal.«Harald Martensteins Anmerkungen zu den neuen Corona-Politik-Plänen auf welt.de klingen ähnlich sarkastisch:»Um am sozialen Leben in Deutschland wie einst im Mai teilzunehmen, sollte man sich alle drei Monate impfen lassen, darauf läuft es letztlich hinaus. Oder man lässt sich einen Zugang legen, eine Kanüle mit einem Schlauch, aus dem ununterbrochen Impfstoff in den Körper fließt.«Anderswo geht’s so, wie es immer schon gegangen wäre, gäbe es keine Einmischung der Politik in die Späre der Medizin, worauf Klaus Stöhr aufmerksam macht: Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.Noch ist nicht bekannt, was die Ampelregierung in Herbst und Winter an Corona-Politik tatsächlich tun wird. Solange sie aber an Karl Lauterbach als Gesundheitsminister festhält, dürfen die einschlägigen Firmen der Pharmabranche weiter mit satten Gewinnen rechnen.Das führt dazu, dass ich meine frühere Einstufung der EU-Kommission als Agentur der globalen Konzerne korrigieren muss in: Agentur bestimmter globaler Konzerne.Corona, Energie, Infrastruktur insgesamt, Sozial- und Gesundheitssystem, Bundeswehr, Schulen und Hochschulen – bitte setzen Sie die Liste fort: Von der Bundesrepublik, in die ich 1966 kam und die nicht vollkommen war, aber recht lebenswert, ist nichts mehr übrig. Schade.Wenn die Maßgeblichen bereits aus ihrer Sackgasse einer Corona-Politik des immer noch mehr vom Wirkungslosen mit gefährlichen Neben- und Folgewirkungen nicht herausfinden, besteht auf allen anderen Problem-Schauplätzen noch weniger Hoffnung, als es ohnehin schon gibt. Schade.Aber der alte Spruch muss sich wohl erst erfüllen: Die natürliche Entwicklung eines baufälligen Gebäudes ist sein Einsturz.

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Merz als Cancel-Kandidat

Von Peter Hahne

Bekanntlich sind es nicht die großen weltpolitischen Analysen oder spektakulären Parteiprogramme, die jemand in die Seele blicken lassen. Wer Augen und Ohren und ein bisschen politische Lebenserfahrung besitzt, weiß aus kleinen Gesten Größeres zu lesen. Und so wundert sich über Merz nur, wer bisher geschlafen hat.

IMAGO / Christian Spicker

Warum wundert es mich nicht, dass der angebliche Gegner von Cancel Culture, Friedrich Merz, sich jetzt selber gecancelt hat? Warum sind eigentlich die meisten politischen Kommentatoren oder Internet-Foristen erstaunt und sprechen von einer „überraschenden Kehrtwende“ des CDU-Vorsitzenden? Worin liegt denn da die Überraschung?

Der Umfaller

Friedrich Merz versagt als konservativer Ritter Klar, er hatte noch vorletzte Woche gewettert: „Cancel Culture ist die größte Bedrohung der Meinungsfreiheit.“ Allenthalben Jubel auf den Rängen der Konservativen. Doch zu früh gefreut – und Kundige überrascht das nicht. Letzte Woche hat der „wackere“ Sauerländer dann nämlich genau nach diesem Muster gehandelt und eine längst zugesagte Veranstaltung gecancelt, weil ihm die Meinung, ja die Personen der anderen Redner plötzlich nicht mehr gefielen. Und ihm das Aufheulen der Linken wohl gerade zupasskam, sich dieser Gesellschaft zu entledigen.

Seit heute ist klar, um wen es da vorrangig ging. Das, was andere Blätter (wie BILD, WELT etc.) in ihren scharfen Anti-Merz-Philippikas nur andeuteten, schreibt ausgerechnet die FAS in einem Merz verteidigenden Kommentar überdeutlich. Das ist dann also wohl die zutreffende Version.

Erst spät sei bekannt geworden, heißt es in der FAS, wen man da in der grün-schwarzen Landesvertretung Baden-Württembergs noch für das Podium eingeladen hatte: „Den Publizisten Henryk M. Broder zum Beispiel. Der wählte zwar die Tierschutzpartei, ist aber auch bei der AfD sehr beliebt. Einmal lud ihn die Fraktion zum Vortrag. Broder kam, leugnete den Klimawandel und wurde von der Vorsitzenden Alice Weidel umarmt.“

So ging es bei der Merz-Absage also keinesfalls „nur“ um den bekannten Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel. Nein, Grund war der profilierteste und populärste jüdische Publizist unseres Landes. Jetzt ist es also dank FAS raus. Und das geschah exakt zu einer Zeit, in der das hoch sensible Thema „Umgang mit Juden in Deutschland“ im Fokus der Öffentlichkeit stand: der furchtbare Antisemitismus auf der „Documenta“ und der platte Israel-Hass eines bekannten Moderators des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, in dessen Aufsichtsgremium die Union maßgeblich sitzt. Ist das die neue CDU? Hätte nicht Merz auf diesem Hintergrund sagen müssen: jetzt erst recht ein Streitgespräch? Das ist doch die Frage, sonst nichts.

Vom Beckenrand

Friedrich Merz, der So-tun-als-ob- und Möchtegern-Kanzler Höchstens noch: Warum wundert es Kenner nicht, dass Merz (plötzlich?) so handelte, also vom Anti-Cancel-Kämpfer zum einknickenden Cancel-Kandidaten wandelte? Vielleicht ja, weil das Konservative schon lange nur noch Staffage ist? Weil es ein Vehikel war, um an die Macht zu kommen?

Es sind bekanntlich nicht die großen weltpolitischen Analysen oder spektakulären Parteiprogramme, die jemand in die Seele blicken lassen. Bei Merkel reichte die verächtlich weggeworfene Deutschlandfahne, ihrem Generalsekretär am Wahlabend geringschätzend und missgestimmt abgenommen, um glasklar zu dokumentieren, was diese Frau über Deutschland denkt. Bei Söder war es die Begegnung mit dem (teils offen antisemitischen) FFF-Kindergarten auf der Zugspitze: „Ich bin der Markus … Und was ihr macht, finde ich gut.“ Oder bei Kramp-Karrenbauer der Kniefall vor dem queeren CDU-Establishment nach einem harmlosen Witz beim Stockacher Narrengericht. Wer Augen und Ohren und ein bisschen politische Lebenserfahrung besitzt, weiß aus solchen kleinen Gesten Größeres zu lesen.

Und so wundert sich über Merz nur, wer bisher geschlafen hat. Bereits im Sommer 2018 versuchte er, Roland Tichy zu canceln, dessen Kommentare und Analysen zum Beispiel in der „Wirtschaftswoche“ zuvor doch alles andere als im Gegensatz zur Merzschen Finanz- und Wirtschaftspolitik standen. Nein, das passte wohl plötzlich nicht mehr in die Karriereplanung.

Großer Junge auf dem Turm

Friedrich Merz: Der Junge, der nicht ins Wasser springt Ein klassischer Fall von Kontaktschuld, bekannt damals nur aus dem linken Milieu, erfasste die CDU: Einen Preis der vom renommierten Tichy geleiteten renommierten Ludwig-Erhard-Stiftung lehne Merz doch tatsächlich ab, weil er meine, mit Tichy nicht auf einer Bühne stehen, geschweige denn auf einem gemeinsamen Foto erscheinen zu wollen. So ließ er sich das Ganze zumindest verbreiten. Denn sich persönlich dazu äußern, weder bestätigen noch dementieren, wollte er diese transportierte Aussage nie.

Spätestens da musste jedem klar sein, wohin die Reise geht. Jahre später äußerte er sich dann doch: „Das war aber nicht gegen Tichy persönlich gerichtet.“ Bitte, was?!

Oder, für mich noch erhellender und symptomatischer der Bundesparteitag in Hamburg im Dezember 2018. Dort lieferte, wie so oft, der baden-württembergische Delegierte Eugen Abler einen kurzen Redebeitrag zu seinen beiden Kernthemen, die doch auch die Merzschen einmal waren: Lebensschutz (kontra Abtreibung) und die Bedeutung des C im Parteinamen.

Ich habe das live miterlebt und war zutiefst erschüttert: im Saal eine Lautstärke wie auf einem sauerländischen Schützenfest, keine Glocke mahnte zur Ruhe. Die Noch-Vorsitzende Merkel dokumentierte ihre Abscheu durch ihr übliches Handy-Gespiele. Und Merz? Er ging während dieser wichtigen Rede zu Kernthemen der CDU schwatzend, scherzend und Schulter klopfend durch die Reihen, um Sympathiepunkte für die anschließende Vorsitzendenwahl zu sammeln.

Strategische Hilflosigkeit

Konservative in der CDU suchen ihre Aufstellung nach einem halben Jahr Merz Er verlor dann auch gegen AKK, und Merkel strahlte doppelt: Sie hatte Merz nochmal triumphierend besiegt und die CDU einen entscheidenden Schritt weiter an den Abgrund gebracht. Dass es mit Laschet noch schlimmer kommen sollte, konnte damals noch niemand ahnen.

Der CDU-Austrittsbrief Ablers, bei TE veröffentlicht, war schließlich der meistgelesene deutschsprachige Online-Auftritt des Tages, sein Buch „Der Verrat am C“ wurde zum Bestseller.

Zwei Episoden also, die jedem Kundigen klar machten, wohin die Reise geht. Erinnerungen, die nochmals aufgefrischt wurden, als sich ausgerechnet das Unions-Spitzen-Duo Söder/Merz letzte Woche vor einem bayerischen Atomkraftwerk postierte und lauthals gegen das Kernkraft-Nein der Ampelregierung protestierte. Ja, wer hat denn die Meiler buchstäblich über Nacht abgestellt und die (heute lebensrettende) Atomkraft in Deutschland beendet? Die Grünen etwa? Wem konnte es nicht schnell genug gehen?

Und wer hat denn auf Merkels Abschiedsparteitag 16 (sechzehn!) Minuten stehend applaudiert zur Hymne über die großen Verdienste der großen Vorsitzenden?

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Der Fall Kahrs oder das ist keine Korruption

Von Roland Tichy

Mit gängigen Begriffen und Sichtweisen kann man deutsche Politik nicht mehr verstehen. Greift man auf surrealistische Maler zurück, wird das Bild klarer. Korruption ist dann keine Korruption mehr und Finsternis wird zu Licht, ganz ohne Strom. Der Fall Johannes Kahrs, Patricia Schlesinger und andere Täuschungen.

IMAGO/Norbert Schmidt

IMAGO/Norbert Schmidt

„Ceci n’est pas une pipe.“ – „Dies ist keine Pfeife“ ist das berühmteste Bild des surrealistischen belgischen Malers René Magritte. Er wollte die Dinge verfremden, um zum Nachdenken anzuregen, zu provozieren. Kann man diese Pfeife stopfen? Soll er gefragt haben. Kann man nicht, also ist sie keine Pfeife. Der Anschein trügt.

Johannes Kahrs ist keine Pfeife

Nehmen wir das Beispiel Johannes Kahrs. Einer der mächtigsten SPD-Politiker – der Bundestagsabgeordnete und haushaltspoltische Sprecher seiner Fraktion Johannes Kahrs, der auch Mitglied im Verteidigungsausschuss gewesen ist – „verlässt mit sofortiger Wirkung den Bundestag“, meldete die FAZ am 5. Mai 2020. Er begründe, schreibt die Zeitung weiter, „seinen Schritt damit, dass er bei der Nominierung des Wehrbeauftragten nicht berücksichtigt wurde“. Weiteres wird nicht wirklich bekannt, aber Fragen war damals noch erlaubt.  

Kahrs stand im Zentrum der Hamburger SPD und dem damaligen Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz sehr nahe. Es kam zu Untersuchungen hinsichtlich von Cum-Ex-Geschäften des Hamburger Bankhauses Warburg. 47 Millionen Euro fällige Steuern wurden 2016 auf dem raffinierten Weg einer Verjährung nicht bezahlt, nachdem der Bankchef sich mit Scholz traf, und der Steuerfall dann zum damaligen Finanzsenator und heutigen Bürgermeister Peter Tschentscher wanderte. Der von Kahrs geführte SPD-Kreisverband Hamburg-Mitte erhielt 2017 Wahlspenden von Warburg, berichtet damals das „Hamburger Abendblatt“. Insgesamt 45.500 Euro ließ die Bank direkt oder über Tochtergesellschaften der Partei zukommen, allein 38.000 Euro an den Kreisverband Hamburg-Mitte.

Nun will die „Bild“-Zeitung erfahren haben, dass bei einer Razzia im vergangenen Herbst in einem Bankschließfach von Kahrs 200.000 Euro in bar entdeckt worden seien. Der ungewöhnliche Fund ist laut dem Blatt für die Kölner Staatsanwaltschaft ein Indiz dafür, dass Kahrs das Geld möglicherweise als Gegenleistung erhalten habe – etwa als Dank dafür, dass Kahrs dabei half, die Warburg-Bank vor Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe zu schützen? Ermittelt wird wegen des Anfangsverdachts der Begünstigung zur Steuerhinterziehung. Bekannt ist aber, dass Kahrs wegen der Bank etwa bei der BaFin vorstellig war. 

Und nun kommt René Magritte ins Spiel. Selbstverständlich gilt auch für Johannes Kahrs die Unschuldsvermutung. Es kann auch andere Gründe geben, solche Summen bar im Schließfach zu verwahren. Was wir sehen – ist nicht wahr, oder: „Ceci n’est pas une pipe.“

Johannes Kahrs ist nicht alleine

Auch die ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger ist keine Pfeife. Nach vielen seltsamen Vorgängen, die sie in den Verdacht der Korruption gerückt haben, trat sie vom Job der ARD-Vorsitzenden zurück. Ihren 300.000-Euro-Job aus dem Topf der Gebührenzahler beim RBB behält sie, nebst Dienstwagen und Fahrer und Beratungsverträgen für ihren Ehemann. Die ARD predigt uns weiterhin Wasser, und ihre Top-Funktionäre trinken Wein, hätte einst Heinrich Heine gespottet. Er lebte lange vor Magritte.

„Es ist gar keine Pfeife“ – solche nur so scheinenden Dinge gibt es viele im surrealen Deutschland. Wir haben keinen Strom, aber legen Kernkraftwerke still. Wenn Sie darin einen Widerspruch erkennen, sollten Sie bedenken: Ein Kernkraftwerk ist keine Pfeife und auch keine Stromerzeugungsmaschine, auch wenn es so aussieht. Denn kann man an diesem Kraftwerk ihren Kühlschrank anschließen? Sehen Sie. Eine Täuschung. Kein Kraftwerk.

Und wenn Ihr Geld weg ist?

In der ARD erklärt uns eine Kommentatorin der Tagesschau am Samstagabend: „Der Staat kann nicht immer nur geben. Er muss auch einmal nehmen“. Wenn Sie ihre Steuererklärung anschauen und feststellen, dass der Staat schon vor Mehrwertsteuer die Hälfte ihres Verdiensts wegfrisst: Bitte keine schlechte Laune, das ist kein „wegnehmen“. Ihre Pfeife ist nur Einbildung. Wenn Ihr Geld weg ist, ist es weder weggenommen noch eine Pfeife. Und so geht es weiter.

Als kalte Progression bezeichnet man eine Art schleichende Steuererhöhung, wenn eine Gehaltserhöhung durch die Inflation aufgefressen wird, aber dennoch zu einer höheren Besteuerung führt. Trotzdem darf der Staat diese steigende Besteuerung nicht einfach abbauen, sagt beispielsweise Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Das würde ärmeren Familien nicht helfen und deshalb sollen die mittleren Familien weiter bluten, bis sie auch arm sind. Vielleicht ist Frau Paus doch eine Pfeife?

Übrigens hat die Lufthansa nach kurzem Streik einem Tarifvertrag zugestimmt mit 19 Prozent Lohnsteigerung. Phantastisch, aber auch nur eine kleine Pfeife. Nach Abzug der Inflation sind es nur etwa 10 Prozent und nach Berücksichtigung der Inflation ist das viele Mehr kaum mehr in der Tasche. „Dies ist keine Pfeife“ gilt also auch beim Einkommen, und die Inflation, so erklären es uns EZB, Zeitungen und einige Wirtschaftswissenschaftler pausenlos und übereinstimmend, ist auch keine Pfeife.

So lebt eben Deutschland in der besten aller Welten. Das Land hat Strom, aber kein Licht, weil dieses ausgeschaltet werden muss, leider. Magritte hat auch das gemalt: eine nächtliche Stadt mit hellem Firmament. Oder war es umgekehrt? Auch das wäre in Deutschland möglich. Sollten Sie sich auf der Straße begegnen und Antworten auf die Frage einfordern: „Ceci n’est pas une pipe?“, empfiehlt sich Vorsicht. Auf die Straße gehen nur Querdenker und „Delegitimierer“. Gegen solche Elemente geht die Staatsgewalt mit Schlagstöcken vor. 

Die sind garantiert keine Pfeife.

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Eine Selbstbedienung zu viel

Ehemalige ARD-Chefin Schlesinger tritt auch als RBB-Intendantin zurück

Von Mario Thurne

Der RBB hat mitgeteilt, dass Intendantin Patricia Schlesinger mit sofortiger Wirkung vom Amt zurücktritt. Seit Wochen schwelt eine Affäre um Vorteilnahme, seit Tagen kommen neue Details dazu. Zuvor war Schlesinger als ARD-Vorsitzende zurückgetreten.

IMAGO / epd

Zuerst hat Patricia Schlesinger die Giffey-Lösung versucht: im Bund nicht mehr tragbar, aber gut genug für Berlin. Aber wenige Tage nachdem sie als Vorsitzende der ARD zurücktrat, musste sie jetzt auch als Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) kapitulieren. Vorwürfe kursierten schon länger, Schlesinger habe eine fette Gehaltserhöhung und private Aufträge für ihren Mann bekommen, auf der anderen Seite habe der Chef des Verwaltungsrats, Wolf-Dieter Wolf, von Aufträgen des RBB profitiert.

Nun kamen neue Details dazu, die Medien des Springer-Verlags herausfanden. Dazu gehörten Bonuszahlungen für Schlesinger, die über dem Jahresgehalt eines Chemikers liegen, sowie eine Ausstattung der Chefetage, die das Bistum Limburg neidisch gemacht hätte.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

— Kayhan Özgenc (@ZgencKayhan) August 7, 2022 Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Am Ende war es für die ARD-Anstalt, die den Gebührenzahlern so gerne Verzicht predigt, eine Peinlichkeit zu viel: „Patricia Schlesinger legt ihr Amt als Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) mit sofortiger Wirkung nieder und tritt als Chefin des Senders zurück“, heißt es in einer Mitteilung, die der Sender am späten Sonntagabend herausgab. Es sei ihre „Verantwortung“ gegenüber den Mitarbeitern, die Schlesinger zu dem Schritt gebracht hätten.

Die journalistische und publizistische Leistung des Senders habe nicht mehr im Vordergrund gestanden, argumentierte Schlesinger weiter. Doch das stimmt nicht ganz: Dass der RBB die schlechteste Quote aller Dritten Programme hat, war Teil der Kritik. Auch dass er seine regionalen Schienen nicht voll ausnutzt, sondern stattdessen Konserven der ARD sendet. Oder sein Programm mit miesen, uralten Lümmel-Filmen füllt. Die gegen sie erhobenen Vorwürfe bezeichnet Schlesinger als „persönliche Anwürfe und Diffamierungen“. Sie selbst ließ aber einige Gelegenheiten verstreichen, diese Vorwürfe geradezurücken – etwa auf Einladung des Brandenburgischen Landtages.

Wie hoch die Abfindung für Schlesinger ist, ist unbekannt. An diesem Montag tagt eine Sondersitzung des Rundfunkrates. Die hatte dieser bereits vor dem Rücktritt einberufen. Es gilt wahrscheinlich, dass Schlesinger einem Rauswurf nur zuvorgekommen ist.

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Karl Lauterbach schwer auf Achse

Gastautor / 08.08.2022 / 10:00 / Foto: Imago/27 /

Von Andreas Zimmermann.

Karl Lauterbach sagt, sobald die neuen Impfstoffe auf dem Markt seien, würden die bisherigen Vakzine „mehr oder weniger wertlos“. Jetzt muss er nur noch den Zusatz „mehr oder weniger“ weglassen und die Beurteilung auf sämtliche „Corona-Impfstoffe“ ausweiten. Wie lange dauerts noch?

Laut „Welt online“ hat sich Karl Lauterbach zu den für den Herbst erwarteten, angepassten „Corona-Impfstoffen“ geäußert. „Welt online“ zitiert ihn dazu unter anderem folgendermaßen: Sobald die neuen Impfstoffe auf dem Markt seien, würden die bisherigen Vakzine „mehr oder weniger wertlos“. 

Warum Lauterbach nach wie vor empfiehlt, dass Menschen sich bis dahin trotzdem „mehr oder weniger wertlose” „Impfstoffe“ injizieren lassen sollen oder auch warum die „Impfstoffe“ in dem Moment „mehr oder weniger wertlos“ werden, in dem ein neuer, vermutlich teurerer „Impfstoff“ auf den Markt kommt, bleibt vermutlich für immer Karl Lauterbachs Geheimnis.

Trotzdem finde ich es ermutigend, dass er sich langsam der Realität zu den modRNA-Injektionen annähert. Jetzt muss er nur noch den Zusatz „mehr oder weniger“ weglassen und die Beurteilung auf sämtliche „Corona-Impfstoffe“ ausweiten, dann ist er da angekommen, was die Achse und andere kritische Medien schon vor ungefähr zwei Jahren wussten – nämlich dass die ganzen „Corona-Impfstoffe“ nutzlos sind.

Leider sind sie dazu auch noch extrem gesundheitsschädlich. Was im Übrigen auch auf sämtliche „Corona-Maßnahmen“ zutrifft. Bis Karl der vierfach Gespritzte und trotzdem Infizierte allerdings auch diese Erkenntnis akzeptiert, kann es vermutlich noch einige Jahre dauern. 2023, 2024, 2025?

Foto: Imago

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