Beuteland bei hart aber fair: Geredet wird nur über etablierte kriminelle Clans

Nostalgischer Talk über alte Clanfamilien, während die neu zugewanderten schon mit den Hufen scharren und ein nachdenklicher Rechtsextremismusexperte, der schon länger zum Clan-Experten mutiert ist und dabei streckenweise klingt, wie aus einem Tweet von Beatrix von Storch. Aber wer hat da von wem gelernt?

Was für ein saftiger Titel bei hart aber fair! Ach nein, es war der Titel einer Dokumentation zuvor, den das Presseportal der ARD anbietet: „Beuteland – Die Millionengeschäfte krimineller Clans“. Bei Plasberg geht es gedämpfter zu, wenn es da heißt: „Clans im Visier des Staates – was bringt die harte Tour?“

Jetzt ist die Beschäftigung der Medien mit den kriminellen Clans in Deutschland schon etliche Monate inflationär. Oder liegt es tatsächlich an einer spürbaren Zunahme von kriminellen Aktivitäten und einer deutschen Justiz, die hier schon quantitativ hoffnungslos überfordert ist? Erschwerend kommt für so eine Sendung hinzu: Täglich gibt es neue Lagebilder, zuletzt warnte die Polizei vor sich zuspitzenden Verteilungskämpfen zwischen alteingesessenen Clans und neu zugewanderten Migranten (Polizei nennt hier explizit Syrer), die ebenfalls ein Stück vom deutschen Kuchen für sich beanspruchen, wenn das Landeskriminalamt NRW gegenüber Focus erklärt, die Gefahr, dass sich die Rivalitäten ausweiteten und in Gewalttaten mündeten, sei groß: „Wir haben es mit einer sehr brisanten Gemengelage zu tun.“

Clan-Paradies Deutschland NRW will mit etablierten Clans aufräumen: Steht schon die nächste Welle Krimineller bereit? Die Gästeliste bei hart aber fair liest sich erstmal, als hätte Plasberg aus den letzten Jahren nichts gelernt, wenn wieder einmal der Innenminister von Nordrhein-Westfalen eingeladen ist, ebenso wie Olaf Sundermeyer, der mal nicht als Rechtsextremismus-Experte auftritt, sondern als Co-Autor der Doku „Beuteland“, die Kriminologie-Professorin Dorothee Dienstbühl, der Wirtschafts- und Islamwissenschaftler Ahmad A. Omeirate und der Strafverteidiger Laszlo Anisic, den die Bild schon mal „Clan-Anwalt“ nennt.

Der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel ist nicht anwesend bei hart aber fair, der hier sicher schmerzhaft den Finger hätte in die Wunde legen können und der als Vorsitzender einer Vereinigung der Oberstaatsanwälte auch kein Blatt vor den Mund nimmt bzw. nehmen muss. Nein, Knispel ist nicht eingeladen. Man weiß wohl schon zu genau, was von ihm zu erwarten gewesen wäre. Weil nicht erwünscht?

Plasberg moderiert an, der Staat würde nicht mehr wegschauen, wenn es um Clankriminalität geht. Klar, hätte er Ausländerkriminalität gesagt, wäre die Sache schon kniffliger gewesen, wer erinnert sich nicht dran, wie verzweifelt die Regierung Merkel samt Mediengefolge viel zu lange versucht hat, die überdurchschnittliche Kriminalitätsrate von Zuwanderern in bestimmten Gewaltdelikten zu vertuschen, um dann Monat für Monat bröckchenweise einzugestehen, was tatsächlich die Stunde geschlagen hat. Bröckchenweise deshalb, weil man es dann besser unter den Teppich kehren kann. Nun also bei Plasberg ein spezieller Ausschnitt der multiplen kriminellen Aktivitäten von vielfach staatlich allimentierten Ausländern in Deutschland. Mehr nicht.

Noch aggressiver und kompromissloser Durch Massenzuwanderung: Neue Kriminelle versus etablierte Clans Nun gut, man muss Olaf Sundermeyer gegenüber jenen Respekt zeigen, den sein Mut verdient hat, so nah heran zu gehen – viele Journalisten schrecken hier vorsichtshalber zurück, drücken sich um solche nicht ganz ungefährliche Jobs. Sundermeyer spricht von einem anfälligen demokratischen Wertesystem, demgegenüber sich bestimmte Ausländer nicht verpflichtet fühlen würden und sich über alles hinwegsetzen. Schon 14-Jährige Ausländer hätten sich auf dem Schulweg darauf spezialisiert, von deutschen Kindern Schutzgeld zu erpressen, die Kinder von Migranten wären davon ausgenommen, die würden sich wehren.

Der Deutsche also in dieser Alterskohorte in bestimmten Problemvierteln deutscher Städte in der Opferrolle des missliebigen Außenseiters, wehrlos und schon in der Minderheit. Leben in „Beuteland“ halt.

„Auch bei den Schmidt- und Meier-Clans gibt es Kriminelle“, befindet Frank Plasberg. Und selbst, wenn er hier absichtlich zuspitzen wollte, wer solche Sätze formuliert, der ist selbst schon auf eine Weise von der Heimat seiner Eltern entfremdet, die kaum noch reparabel erscheint.

Die Kriminologieprofessorin Dienstbühl definiert Clankriminalität als familiengebunden und auf einer eigenen Kultur basierend. Der knarzige Innenminister von NRW erklärt dran zu bleiben, die Kontrollen der Clans wären keine PR-Aktion, sondern Nadelstiche mit Wirkung. Ach, sind das die selben Nadelstiche, die Herbert Reul schon anwenden will, wenn es um die Grenzsicherung des Landes geht? Nadelstiche, über die die Betroffenen nur müde lachen können?

Ideologische Blindheit Arabische Clans und Staatsversagen Nein, wenn einer wie Reul es wirklich Ernst meint, dann kann er nicht mehr in der Merkel-Laschet-CDU sein, wenn er wirklich so etwas, wie eine Liebe zur Heimat verspürt, die er ja als Innenminister zu schützen hat, dann ist das alles schon seit Jahren auch von Reul einfach zu wenig. Wenn er hier behauptet, mehr ginge zunächst nicht, dann stimmt das einfach nicht. Mehr geht immer, aber dafür muss man dann schon mal den Wohlfühlkorridor des Berufspolitikers verlassen bzw. riskieren, dass ehemalige Freunde einen später davon abhalten, diesen Korridor wieder zu betreten.

„Clan-Anwalt“ Laszlo Anisic hat sich seine Sicht der Dinge ganz schön zusammengebastelt, er bringt die Erfahrung mit, wie man deutsche Befindlichkeiten, deutsche Vergangenheit und deutschen Selbsthass schön zusammenbringt, wenn es darum geht, Zweifel zu säen an der Kritik an diesen Familienclans, die mitunter offiziell auf Stütze leben, aber dicke Autos fahren und ein Luxusleben führen, als wären sie allesamt im Vorstand eines DAX-Unternehmens.

„Da wird eine Gleichmacherei betrieben“, kritisiert Anisic, wenn bestimmte Familiennamen im besonderen Fokus stehen. Reuls Polizei würde in Shisha-Bars einfallen wie Heuschrecken nur wegen eines Familiennamens. Ein Grinsen kann man sich übrigens kaum verkneifen angesichts des Gangsterrapper-Goldes an den Fingern und ums Handgelenk des Anwalts, als lebten wir in den 1980er Jahren irgendwo in der Provinz, wo es mal ein paar Jahre hoch herging und dann wieder Windstille einkehrte – aber gut, so was ist wohl Geschmacksache.

„Kriminelle Clans außer Kontrolle?“ Bei Illner: Anwalt László, Retter der Banden und Clans Im Bereich organisierte Kriminalität in Nordrhein-Westfalen wären aktuell fünfzehn Verfahren am laufen, die mit Clans zu tun haben, erzählt der Innenminister eines Landes, dessen Ministerpräsident so beharrlich erklärt, unter ihm blieben die Grenzen offen, der also demnächst erklären muss, warum über diese offenen Grenzen immer mehr Kriminelle einreisen, die sich jetzt schon gierig und mit noch größerer Brutalität als ihre Vorbilder Verteilungskämpfe liefern mit den Familienclans, die schon länger hier leben, ganz so, als wäre das neue Leben in Deutschland nur eine ungezeigte weitere Episode aus dem US-amerikanischen Gangsterepos „Scarface“.

1.100 Shisha-Bars wurden in NRW kontrolliert, erzählt ein Einspieler. Gibt es dort so viele? Oder sind hier doppelte Kontrollen mitgezählt? Festgestelltes Hauptdelikt übrigens unversteuerter Tabak. Sundermeyer macht es konkret und nennt zahlreiche dieser Bars als vermutete Orte für Geldwäsche der Clans. Sundermeyer ist bei Reul, wartet aber – ebenso, wie die Bevölkerung – darauf, wann denn endlich die zweite Stufe der Bekämpfung nach diesen Razzien gezündet wird.

Anwalt Anisic spricht von einem „demonstrativen Übermachtverhalten“, meint aber das Auftreten der Polizei und nicht etwa das von aggressiven Clan-Mitgliedern in bestimmten Vierteln. Er möchte lieber über das Rotlichtmillieu sprechen, nicht nur über Clans. Es gäbe doch auch Rocker und Albaner. Das wesentliche Kriterium dürfe doch nicht die Blutsverwandtschaft sein. Da mag er sogar juristisch Recht haben. Aber schauen wir doch mal, was die Kriminellen unter den Zuwanderern eint, die den alteingesessenen Clans gerade das süße Leben in Deutschland so schwer machen: Sie sind jung, sie sind männlich, sie sind Moslems. So einfach ist der ganze Wahnsinn nämlich auch ohne den Vorwurf des Rassismus (Verfolgung von Blutsverwandten) erzählt. Aber auf die Idee kommt der Moderator leider nicht und auch keiner der Gäste am Tisch.

Staatsverwahrlosung Arabische Clans: Berliner Oberstaatsanwalt fordert gesellschaftliche Ächtung Dafür möchte Plasberg an einer Stelle etwas verschämt wissen, wie viele Generation lang eigentlich verfehlte Integration noch als Entschuldigung gelten darf. Hier besteht der Moderator leider ausnahmsweise mal nicht drauf, eine Antwort zu bekommen. Eine weitere Frage könnte auch sein, ob es wirklich Sinn macht, im Zusammenhang mit Clan-Kriminalität auf die doch viel umfangreichere Steuerhinterziehung im Lande zu verweisen. Die einen hinterziehen im Anschluss an legale Tätigkeiten Steuern, die anderen werden ertappt bei illegalen und kriminellen Tätigkeiten. Den Unterschied verstehen die meisten Bürger ziemlich genau.

Der Landesinnenminister sieht dankenswerterweise in einem Moment die Notwendigkeit und sagt es ganz basisch: „Es gibt ein paar davon, die sind in Ordnung.“ Und er meint die Mitglieder der Clanfamilien. Plasberg möchte weiter wissen, ob der ganze Aufwand gegen die Clans nicht auch eine Maßnahme gegen die AfD sei, Sundermeyer gibt ihm Recht, Anisic kommt das Recht. Kriminologie-Professorin Dorothee Dienstbühl ist eigentlich diejenige am Tresen bei hart aber fair, die mit den wirklich fundierten Informationen aufwarten kann, aber leider geht sie ein bisschen unter zwischen den Herren, deren Rollenzuweisungen viel prägnanter erscheinen und es wohl auch sind. Schade.

Apropos Rollenzuweisung, wir wollen nicht vergessen, dass sich TE vor fast auf den Tag genau einem Jahr mit Sundermeyer und diesem Thema befasst hat, damals leiteten wir so ein:

„Da spürte der ehemalige Rechtsextremismusexperte Sundermeyer mal am eigenen Leibe, wie sich so ein Vorwurf wie Rassismus anfühlt, wenn man ihn partout nicht teilen mag, wenn man nicht einmal versteht, wie er einen treffen kann.“

Auch der Innenminister von NRW saß damals schon mit am Tresen bei Plasbergs hart aber fair.

Polizeischüler aus arabischen Großfamilien Rivalisierende Clans in der Berliner Polizei? Der Wirtschafts- und Islamwissenschaftler Ahmad A. Omeirate klärt abschließend dankenswerterweise noch auf, dass die Clanfamilien selbst Wert darauf legen, noch den letzten Nachnamensvetter für sich zu vereinnahmen, um gewichtiger zu wirken, auch wenn dieser sich keineswegs mit der Familie solidarisiert, sondern nur eines teilt: eben den Nachnamen, so wie Omeirat(e) selbst ja auch. Der Sinn dahinter wäre es, den Namen künstlich aufzuladen, sodass der alleine schon einschüchternd wirkt.

Hier wäre einmal interessant zu wissen, in wie weit sich der deutsche Staat eigentlich bereits via Bundsamt für Migration und Flüchtlinge darüber schlau macht, wer seit 2015 zu uns gekommen ist, wie es hier um Nachnamen bestellt ist und welche der großteils illegal Eingereisten sich in einer überschaubaren Zukunft und auf ganz natürliche Weise zu neuen kriminellen Clans zusammenfinden. Und das wäre dann auch der wichtigste Fragenkomplex gewesen, der hier zu beantworten wäre, wenn beispielsweise ein deutsches Landeskriminalamt schon ausdrücklich davor warnt, dass bestimmte Zuwanderer ab 2015 bereits in Konkurrenz zu den etablierten Clanfamilien treten.

Der zumindest in der Sache konvertierte Olaf Sundermeyer nennt die Behauptung von der Chancenlosigkeit der Clanmitglieder in der Gesellschaft als Entschuldigung für deren  kriminelles Tun übrigens eine „Legitimationslegende“. Wirklich erstaunlich, wie das echte Leben – Sundermeyer ist viel rumgereist für seine Dokumentation – auch einmal auf den Gauland-Biografen eingewirkt hat.

Shisha-Flashmob Linkspartei stellt sich gegen Clan-Bekämpfung in Berlin Aber wie er Plasberg da im Finish der Sendung noch einen Zahn zieht, als der Moderator versöhnlich mit einem witzig gemeinten Edeka-Spot enden will, das hat schon was, wenn Sundermeyer die Runde erst einmal aufklärt, dass es hier nicht um Spaßiges rund um Kartoffeln an der Edeka-Frischetheke Clanfamilien geht, sondern um einen Schauspieler im Edeka-Spot, der in arabischen Kreisen gerade für eine Serienrolle als Clanchef „abgefeiert wird“, der selbst aus einer teilkriminellen Familie stammt und der bei jungen Arabern als großes Vorbild gelte, also alles andere, als ein über einen Lebensmittelspot lächelnd anzupreisender harmloser Witz mit Altherrenmafiabauch unter der Trainingsjacke sein kann.

Ach so, Holger Münch vom Bundeskriminalamt erinnert quasi in der letzten Sekunde in einem Einspieler noch daran, dass ungefähr ein Drittel der Verdächtigen rund um Clankriminalität heute schon aus dem Kreise der nach 2015 Zugewanderten käme. Das Entscheidende also zum Schluss, was wirkt, wie ein irgendwie peinlicher Abspann eines misslungenen B-Movies in einer öffentlich-rechtlichen Montagabend-Talkshow. Die Zukunft Deutschlands als kleingedruckter Beipackzettel gewissermaßen.

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Klimaschwindel – Die Beweislage ist erdrückend

Seit Mitte 2019 ist es viel einfacher geworden, den Klimaschwindel zu beweisen. Hier möchte hier die 4 Säulen, anhand derer man die offizielle Darstellung zu Fall bringen kann, einmal im Gesamtblick kurz anreißen.

1) Die Rohdaten: 2/3 der historischen Meßwerte der Wetterstationen wurden geändert, zum Teil um bis zu 2 °C

Seit dem neunzehnten Jahrhundert werden Wetterdaten überall auf der Welt gemessen und aufgezeichnet. Diese Daten bilden den Kern der Aussage, dass die Erdmitteltemperatur sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht hat. Das Goddard Institute der NASA sammelt diese Daten und bereitet sie für die Klimamodelle auf.

Ab dem Jahr 2000 sind Vermutungen aufgekommen, dass diese Rohdaten von der NASA manipuliert worden seien. So haben Forscher z.B. Datensätze des Jahres 2010 der NASA abgespeichert und mit den Datensätzen von 2012 verglichen. All diese ganzen früheren Arbeiten von Forschern haben jedoch ein Problem: Um sie nachvollziehen zu können, muss man diesen „Kritikern“ oder „Leugner“ wiederum vertrauen, denn wer weiß schon, ob sie vielleicht selbst den alten Datensatz nur manipuliert haben.

Seit Juni 2019 ist die Situation komplett verändert: Die NASA stellt in der neusten Version GISTEMP V4 für jede einzelne Wetterstation auf der Welt nicht nur die Daten, so wie sie in die Klimamodelle einfließen zur Verfügung, sondern auch die Rohdaten, so wie sie ursprünglich von der Wetterstation gemessen wurden.

Auswertungen zeigen, dass ca. 2/3 der historischen Meßdaten angepasst wurden und bei vielen Meßstationen aus einem flachen Temperaturverlauf durch selektives Anpassen und Weglassen von Daten ein stark ansteigender Temperaturverlauf konstruiert wurde. All dies kann der interessierte Beobachter selbst auf den offiziellen Seiten der NASA nachvollziehen. Ich hatte dazu in einem früheren Post eine eigene Ausarbeitung mit allen relevanten Links gezeigt:

https://human-connection.social/post/6e340ed2-f491-47a4-b8c2-ec253f72bf94/nasa-legt-adjustierung-der-klimadaten-offen

2) Die Motivation der Foscher: Die Temperaturen stiegen einfach nicht so an, wie es die Modelle vorhersagten

Wikileaks veröffentlichte 2009 interne Emails führender Klimaforscher, aus denen die Motivation zur Manipulation der Daten hervorgeht und in denen sich die Forscher zur Manipulation der Rohdaten austauschten.

Dies erklärt die Motivation der unter Punkt 1) getätigten und auch heute noch stattfindenden „Anpassungen“ der Rohdaten.

Auszüge aus Emails:

„The fact is that we can’t account for the lack of warming at the moment and it is a travesty that we can’t.”

(„Fakt ist, dass wir derzeit den Mangel an Erwärmung nicht erklären können – und es ist eine Farce dass wir es nicht können.“)

“I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (i.e. from 1981 onwards) and from 1961 for Keith’s to hide the decline.”

(„Ich habe gerade Mikes Nature-Trick genutzt, indem ich die tatsächlichen Temperaturen bei jeder Serie der letzten 20 Jahre (also ab 1981) und bei den Daten von Keith ab 1961 mit berücksichtigt habe, um den Rückgang zu verbergen.“)

https://wikileaks.org/

https://de.wikipedia.org/wiki/Hackerzwischenfall_am_Klimaforschungszentrum_der_University_of_East_Anglia

3) Die Erdmitteltemperatur wurde für den Zeitraum 1960-1980 von 14° C auf 15 °C angehoben

Die Manipulation der Rohdaten wurde mit dem Ziel gemacht, einen deutlicheren Anstieg der Erdmitteltemperatur von 1960 bis heute zu konstruieren, als die Original-Daten selbst hergegeben hätten. Daher muss sich die Manipulation auch an den offiziell publizierten Daten zur Erdmitteltemperatur nachvollziehen lassen.

Wie sich anhand von Publikationen in Fachzeitschriften und in Zeitungsartikeln zeigen lässt, wurde die durchschnittliche Erdmitteltemperatur für den Referenzzeitraum 1960-1980 mit 15 °C ausgewiesen. Die Erdmitteltemperatur für 1988 wurde mit 15,4 °C angegeben.

Hier z.B. ein Printartikel des Spiegels aus dem Jahr 1989, in dem die NASA-Daten als Grafik gezeigt wurden (Seite 114):

https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13494673

Heute, Stand 2019, wird die Erdmitteltemperatur für 2016 als 14,8 °C aufgeführt, die Erdmitteltemperatur für 1988 als 14,4 °C (also um 1 °C nach unten korrigiert) und die Durchschnittstemperatur 1960-1980 als Referenzwert mit 14 °C statt 15 °C angegeben.

Diese Anpassungen der historischen Temperaturen um 1 °C nach unten fanden nach 1995 statt. Und derzeit gibt es erste Publikationen in Fachzeitschriften, in denen die historischen Temperaturen noch weiter nach unten angepasst werden und die Durchschnittstemperatur mit 13,8 °C statt wie derzeit mit 14,0 ° C (bzw. mit 15,0 °C in den Publikationen vor 1995) angegeben wird. Die „Anpassungen“ der historischen Daten könnten in den kommenden Jahren also noch weitergehen.

Eine akribische Ausarbeitung zur Historie der Daten:

4) Die Presse trägt zur Panikmache bei

In der Regionalpresse werden seit ca. 20 Jahren Ängste in der lokalen Bevölkerung geschürt. Die Botschaften sind immer identisch und lauten sinngemäß: „Der Temperaturanstieg auf der Erde ist dramatisch. Aber wir sind davon besonders betroffen. Wie neuste wissenschaftliche Analysen zeigen, wird sich die Temperatur in unserer Region doppelt so schnell erhöhen wie im Rest der Welt.“

Für Deutschland und Europa:

https://www.wetter.de/cms/klimawandel-deutschland-erwaermt-sich-schneller-als-der-rest-der-welt-2771920.html

https://www.theguardian.com/environment/2013/oct/02/ipcc-europe-warming-faster-global-average

Das Problem ist, dass im Internetzeitalter User herausgefunden haben, dass diese Botschaft für jede einzelne Region der Welt auf jedem Kontinent und einschließlich der Arktis, der Antarktis und der Weltmeere verbreitet wurde. Nun kann es aber nicht sein dass sich „jede Region der Welt doppelt so schnell erwärmt als alle anderen Regionen der Welt“.

Eine anschauliche Grafik wurde hier auf HC bereits gezeigt:

https://human-connection.social/post/14d0192d-e0e7-4445-b096-e8286527cc3c/die-welt-erwarmt-sich-doppel-so-schnell-wie-die-welt

Eine ausführliche Zusammenstellung von Presseartikeln ist auch hier zu finden:

Diese Zusammenstellung zum Klimaschwindel soll nicht die ernsthaften Bemühungen zum Umweltschutz und zu einer sinnvollen und nachhaltigen Ressourcennutzung in Frage stellen. Sie soll dazu vielmehr dazu beitragen, dass die ernsthaften Bemühungen von vielen Menschen weltweit nicht durch Politik und Medien in eine Richtung kanalisiert werden, die am Ende gar nicht dem Umweltschutz und der Verbesserung der Lebensbedingungen von Pflanzen, Tieren und Menschen zu Gute kommen.

#Klimawandel #Climategate #Klimaschwindel #Erderwärmung #IPCC #Weltklimarat

Foto: Glaciar de Grey (Chile) (c) Roland Spiegler

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Warum gibt es keine echte Klima-Debatte?

November 23, 2019 Martin BartonitzHinterlasse einen KommentarGo to comments

Ich bekam heute eine Mail mit einer Stellungnahme zu bestimmten Artikel des Online-Magazins free21 ging. Der Autor wundert sich, dass auch so genannte alternative Journalisten keine Kritik an den Thesen des menschengemachten Klimawandels geübt wird. Und weil ich auch schon einige Male gestutzt habe, dass doch anscheinend sonst stark unsere Gesellschafts-Matrix hinterfragende Köpfe gerade im Fall der Klimahysterie in das gleich Horn blasen, möchte ich auch diese Stellungnahme gerne hier ins Regal stellen:

Ich beziehe mich im Folgenden auf die Beiträge zur „Klima-Debatte“, weil nicht nur in diesen Beiträgen, so interessant und wichtig sie sind, die wissenschaftliche Wertung der von den Befürwortern eines menschengemachten Klimawandels behaupteten Fakten fehlt. Wie ich überhaupt immer wieder feststelle, dass, wann immer ich einen wissenschaftlichen Kollegen oder Politiker nach den wissenschaftlichen Beweisen gefragt habe, mir keine genannt wurden bzw. genannt werden konnten. Es wurden nur immer Behauptungen oder bei Nachfragen Vermutungen wiederholt, wie sie auch in der Öffentlichkeit bekannt sind, so als ob es unumstößliche Wahrheiten wären, was ja so weit geht, dass, wie ein Psychologe jüngst anregte, sog. „Klima-Skeptiker“ möglicherweise zu therapieren wären (siehe
Tagesdosis vom 24.10.2019). Leider gehören zu denjenigen, die anscheinend nicht genau genug auf die Fakten schauen, auch viele der kritischen, investigativen Journalisten. Ich frage mich, warum bei einer rein wissenschaftlich zu klärenden Frage der investigative Sachverstand der von mir geschätzten Journalisten, die den „tiefen Staat“ und andere „Geheimnisse“ ans Tageslicht bringen, hier anscheinend versagt. Man muss auch kein Klimatologe sein, um zu verstehen, dass die Behauptung, menschengemachtes CO² verursache Klimawandel bzw. eine Klimakatastrophe, aus nachfolgend dargestellten Gründen – vorsichtig formuliert – wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Auf das Urteil im Prozess zwischen Michael Mann und Tim Ball (siehe) zugunsten Letzterem gehe ich nicht näher ein, nur so viel: Jeder Wissenschaftler, der Daten erhebt und auswertet, muss diese Daten speichern und jedem anderen, der die Auswertung überprüfen will, zur Verfügungen stellen – einschließlich der verwendeten Methoden. Wer das nicht tut, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Wie das im vorliegenden Fall sein wird, ist noch offen, da die Penn-State-University auf Herausgabe verklagt wurde. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum Michael Mann das während des mehrjährigen Verfahrens nicht getan hat. Insbesondere wäre die verwendete Regressionsanalyse von Interesse, weil durch sie Zuordnungen vorgenommen werden, die zu endgültigen Aussagen führen. Das Verhalten Michael Manns – und der Universität – ist in meinen Augen selbst schon ein wissenschaftlicher Skandal, der Anlass zu Vermutungen gibt, die naheliegen, auf die ich aber nicht eingehen will. Nun zu den angesprochenen Gründen.

1. Michael Mann’s sog. Hockeystickkurve ist der Ausgangspunkt für die Annahme, dass, nachdem sich die Klimaentwicklung, genauer: die durchschnittliche Temperaturentwicklung, in einem mehr oder weniger gleichmäßigem Rahmen gehalten habe, bis diese ab einem bestimmten Zeitpunkt – wie das untere Ende eine Hockeyschlägers – steil nach oben gehe (dabei geht es in der Regel um eine Temperaturerhöhung von maximal zwei Grad!) und sich – darauf basieren die Modellrechnungen z. B. des PIK – sich noch weiter fortsetze, die Temperatur also steigen würde und, wenn dieser Prozess nicht gestoppt wird, zu einer Klimakatastrophe führe. Am bedrohlichsten wird dieses Szenario zum Ausdruck gebracht durch den Titel und das Coverbild des Buches „Selbstverbrennung“ von Schellnhuber. Dieses Ansteigen der Temperatur wird nur dem seit der Industrialisierung bis heute anhaltenden Anstieg von CO² zugeschrieben. Darin nun liegt der erste wissenschafts-methodologische Fehler, weil keine anderen Ursachen, z. B. eine veränderte Sonnenaktivität, als Möglichkeit für den Temperaturanstieg in Betracht gezogen werden. Damit wird ein wesentlicher wissenschaftlicher Grundsatz verletzt, nämlich alle möglichen bzw. denkbaren Variablen zu untersuchen. Allein schon aus diesem Grund ist die Aussage, es gäbe einen bewiesenen menschengemachten Klimawandel, fahrlässig und damit wertlos.

2. Worauf beruht nun die Annahme, dass das Spurengas CO² unser Klima wesentlich beeinflusse? Es ist im Kern eine einzige Korrelation, die aber als Ursache-Wirkungs-Zusammenhang fehlgedeutet wird, weil es eine Scheinkorrelation ist. Uns zeigen Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel propagieren, immer den schon angedeuteten Kurvenzusammenhang, bei dem in einem Zeitraum von ca. 25 Jahren – zwischen ca. 1980 und 2005 – der CO²-Anteil und die Temperatur anscheinend parallel steigen, statistisch gesprochen also ein hochsignifikanter Zusammenhang besteht. Wir haben es hier anscheinend mit der besonderen Situation zu tun, dass der natürliche CO²-Ausstoß (durch die Ozeane etwa), der immer der Temperaturerhöhung folgt und nicht umgekehrt, sozusagen durch einen künstlichen (durch Verbrennungsmotoren z. B.) ergänzt wird. Daraus wird nun geschlossen, dass allein der menschengemachte, d.h. vor allem durch die Industrialisierung hervorgerufene CO²-Ausstoß für eine höhere Temperatur verantwortlich sei, und dass dies sich immer weiter fortsetze, wenn dem kein Einhalt geboten würde. Das klingt zunächst einmal plausibel, wenn es denn mit den Fakten übereinstimmte. Denn die beiden Kurven liefen vorher nicht parallel zueinander und laufen nicht parallel weiter, sie gehen auseinander, denn es gibt seit ca. 16 Jahren keinen Temperaturanstieg mehr (siehe), obwohl das CO² weiter ansteigt. Dies beweist, dass es sich bezüglich der 25 Jahre nur um eine Scheinkorrelation handelt, denn wenn es wirklich den angenommenen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang gäbe, müssten die Kurven zumindest immer parallel laufen.
Nun wird aber genau das abgestritten und behauptet, dass beide Kurven doch weiterhin parallel verlaufen. DER SPIEGEL macht sich dabei zum Sprachrohr der „Klimaalarmisten“ und gibt dem Leser Argumentationshilfe, wenn der es mit einem „Klimaleugner“ zu tun bekommt: „Temperatur und CO²-Gehalt steigen parallel an“ schreibt eine Julia Merlot zu einer Grafik, die als Quelle Noaa (North American Oceanic and Atmospheric Adminstration) ausweist (siehe). Da anscheinend eben auch die Temperatur steigt – wenn auch noch nicht mal um 1 Grad – gilt dies als Beweis. Auf der Website Real Climate Science wird jedoch genau das in Frage gestellt und gezeigt, dass die Wärmekurve von Noaa manipuliert wurde (siehe). Dort kann man auch nachlesen, wie sich die Manipulation abgespielt hat.
Hier taucht natürlich die Frage auf, wem man glauben soll, wenn man auf das Urteil anderer angewiesen ist oder nur Indizien bewerten kann.
Deswegen: Selbst wenn beide Kurven über eine lange Zeit parallel laufen würden, also permanent einen hohen Signifikanzkoeffizienten hätten, ist damit noch nicht bewiesen , dass CO² die Temperatur beeinflusst, denn einen direkten Beweis gibt es nicht und kann es nicht geben. Ein Zusammenhang kann bei einer Korrelation immer nur vermutet werden. Es gibt in den Lehrbüchern für Statistik, aber auch im Netz genügend Beispiele für verblüffende Scheinkorrelationen (siehe) , die, wüsste man nicht mehr über die Zusammenhänge, einen zu fatalen Fehlschlüssen verleiten würden. Wir müssen also etwas über einen Wirkungs -Zusammenhang von CO² und Temperatur wissen. Wie sieht dieses Wissen aus?
Gehen wir deswegen noch einen Schritt weiter und betrachten wir die Begründung, warum CO² den Klimawandel in Richtung erhöhter Temperatur beeinflussen soll: Nach übereinstimmenden Annahmen ist der Anteil des menschenverursachten CO² an der Atmosphäre ca. 3,5%. Der nicht menschengemachte, überwiegende Teil stammt von den Ozeanen, der Vegetation und dem Boden plus Vulkanen. Nun wird gemessen, dass zurzeit insgesamt etwa 400 ppm CO² in der Luft seien, umgerechnet 0,04%. Man kann sich nun schon hier die berechtigte Frage stellen, ob diese noch nicht einmal 1% überhaupt einen Einfluss auf das Klima haben können. Wenn man nun diese 0,04% auf den menschengemachten Anteil von 3,5% bezieht, zeigt eine einfache Dreisatzrechnung, dass der anthropogene Anteil CO² nur 0,0014 % ausmacht. Nehmen wir nun die 750 ppm Anteil, die bis 2050 erwartet werden, und macht die gleiche Rechnung, dann kommt man auf einen Wert von 0,002625%, immer unter der Voraussetzung, dass das CO² steigt. Man fragt sich doch unwillkürlich: Wie kann man annehmen, dass diese winzigen Prozentanteile einen Klimawandel im Sinne einer Temperaturerhöhung herbeiführen oder wesentlich beeinflussen?

3. Diese Fakten sind natürlich auch den Klimawissenschaftlern z.B. vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, nicht für Klimaforschung!) bekannt. Wie gehen nun diese Wissenschaftler, die vom anthropogen verursachten Klimawandel überzeugt sind, damit um? „Kohlendioxyd ist kein Schadstoff“, sagt der TV-Volksaufklärer und Vertreter des anthropogen erzeugten Klimawandels, Prof. Lesch, „sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.“ (siehe) Wie kann dieses Gas aber nun der Atmosphäre schaden, zumal sein Anteil so winzig ist, wie ja auch Prof. Rahmstorf vom PIK, einer der vehementesten Verfechter der menschengemachten Erderwärmung, auf den sich vor allem die Grünen berufen, glaubt. Er stimmt zwar dem insgesamt 0,04 %-Gesamtanteil CO² an der Atmosphäre zu, sagt dann aber Folgendes: „Damit soll einfach nur suggeriert werden: Wenn es so wenig ist, dann kann es ja eigentlich gar keinen Effekt auf das Klima haben.“ Und fährt dann fort: „Den Menschen, die glauben, dass kleine Mengen keine Wirkung haben können, erzähle ich doch immer mal, einen Zyankali-Cocktail auszuprobieren, da reicht ein Prozentsatz, der noch kleiner ist als der von CO² an der Atmosphäre.“ (siehe) Das klingt auf den ersten Blick vielleicht einleuchtend, aber ein solch hilfloser Vergleich ist wissenschaftlich absolut unzulässig und irreführend. Denn Rahmstorf beweist damit nichts, sondern behauptet, dass auch ganz kleine Mengen CO² schädlich bzw. giftig sind, was der Lesch-Aussage und allem, was wir über die Nützlichkeit von CO² wissen, diametral widerspricht. Beweisen kann er es auch nicht, weil es dazu keine Experimente gibt, er nimmt es an. Deswegen kann er sich nur mit einem Vergleich helfen – aber der hinkt nicht nur gewaltig, sondern macht etwas gleich, was nicht gleich ist. Wie geht nun Prof. Lesch damit um? Er findet einen völlig widersinnigen Dreh, indem er mit einer merkwürdigen Formulierung wieder auf die Quantität verweist: „In der Menge allerdings, in der er momentan in der Atmosphäre erscheint, bietet er einen ganz wesentlichen Anteil des Treibhauseffektes, der zu einer allgemeinen Erwärmung geführt hat.“ Schauen wir uns noch einmal die „Mengen“ des anthropogenen CO² an, die ich schon angeführt habe, um die es hier geht: Im als schlimm angenommen Fall im Jahre 2050 sind es 0,00265 %. (siehe) Wenn nun aber, um Ramstorfs „Argument“ aufzugreifen, der winzige menschengemachte Anteil CO² so giftig ist, was ist dann mit den 96% des natürlichen CO², etwa von einer Kuh oder von einem Vulkan, das beim Klimawandel angeblich keine Rolle spielt? Ist dieses CO² ungiftig? Aber ein CO²- Molekül ist ein CO²-Molekül – oder?

Man muss sich das einmal klarmachen: Diese pseudowissenschaftliche Spekulation ist der Kern dafür, ein Katastrophenszenario zu begründen, das Menschen in Angst versetzt, Regierungen zu unüberlegten Handlungen antreibt und per sog. Energiewende ganze Volkswirtschaften verheeren kann. Wer das aber verstanden hat, für den löst sich der ganze Spuk auf – leider nicht in Wohlgefallen. Jedenfalls wirkt die Angstmacherei nicht mehr.

4. Nun gibt es noch einen weiteren Faktor, der für die Befürworter des anthropogenen Klimawandels wesentlich ist. Es wird gesagt, dass CO² ein sog. Treibhausgas sei. Damit ist gemeint, dass sich CO² sozusagen am Rande der Atmosphäre sammelt und so etwas wie ein Glasdach in einem Treibhaus bildet, wodurch von der Erde abstrahlende Wärme wieder auf die Erde zurückgeworfen würde. Nehmen wir mit diesen Wissenschaftlern einmal an, dass es ein solches „Glasdach“ aus CO² gäbe (der sog. Treibhauseffekt wird von vielen Wissenschaftlern generell in Frage gestellt), das keine Wärme, die von der Erde zurückgestrahlt wird, sozusagen nach oben durchlässt, dann stellt sich die Frage, wie sich überhaupt dieses Dach bilden kann, wenn doch CO² schwerer ist als Luft, also trotz der Konvektion in der Atmosphäre nach unten sinkt. CO²- Moleküle lassen sich dann doch eher im unteren Bereich der Atmosphäre, besonders in Erdbodennähe, finden. Dort wird CO² auch gemessen, genau dort ist es auch für die Pflanzen wichtig. Die Moleküle sammeln sich in keinem Fall oben und bilden eine geschlossene Decke, die nichts durchlässt. Vielmehr verstreuen sie sich eher nach allen Seiten. DER SPIEGEL weiß es aber auch hier besser. So schreibt die gleiche Julia Merlot auf spiegel online weiter: „ Der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist tatsächlich gering. Doch weil CO2 das häufigste Treibhausgas ist, hat es großen Einfluss auf das Klima. Indem es die von der Erde Richtung Weltall abgestrahlte Wärme in Teilen aufnimmt und wieder Richtung Erdboden schickt, erhöht Kohlendioxid die dortigen Temperaturen.“ (siehe) Denn nur die Moleküle des Gases CO² können von der Erde abgestrahlte Wärme aufnehmen. Zunächst einmal gilt dies, wie im Zitat deutlich wird, nur „in Teilen“, was immer das auch heißt. Es wird auch keine Quantität genannt. Wie aber soll man sich die Rückstrahlung zur Erde denn jetzt vorstellen? Strahlen herumwirbelnde Moleküle, die Wärme aufnehmen können, diese nur nach unten ab – oder vielleicht doch nach allen Seiten, also auch in den Weltraum? Kurz: Es gibt den CO²-Treibhauseffekt nicht, denn der geht, wie dargestellt, davon aus, dass die CO²-Moleküle eine geschlossene Decke bilden, die die von der Erde kommende Wärme wieder – und nur nach unten – abgibt. CO² ist kein Treibhausgas. Denn wenn von einem Treibhausgas gesprochen wird, gilt nur dieses Bild des geschlossenen Glasdachs, sonst macht das Bild, das in allen Köpfen ist, keinen Sinn. Und wenn es, wie gezeigt, diesen Treibhauseffekt physikalisch nicht gibt, reicht auch diese Erkenntnis schon, um der Annahme eines CO²-verursachten Klimawandels den Boden zu entziehen. Es ist – auch im Wortsinne – ein bloßes Luftgebilde.

Zusammengefasst lautet das Ergebnis: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für einen menschengemachten Klimawandel. Es gibt keine menschengemachte Klimakrise, keinen menschengemachten Klimanotstand und es ist auch keine menschengemachte Klimakatastrophe zu erwarten. Deswegen können auch keine Maßnahmen, die eine Reduktion des anthropogenen CO² betreffen, in irgendeiner Weise auf das Klima einwirken. Damit gibt es aber auch keinen Grund mehr für Klimawandelangst. (siehe) Was es gibt, sind vergeudete Steuermilliarden – und weiterhin Angst, mit der wunderbar Macht ausgeübt werden kann.

Ich vermute einmal, dass kaum ein Politiker, wahrscheinlich niemand von Fridays for Future, „Scientists“ for Future oder Extinction Rebellion über diese Fakten Bescheid weiß bzw. sich darüber Gedanken macht, sodass die meisten den Experten glauben, die den größten Einfluss haben. So sind wir – nicht nur in diesem Fall – dem Einfluss von Lobbyisten jeglicher Art ausgeliefert, weil Politiker, insbesondere die Regierung, sich diesen ausliefert, und ihrer Verantwortung, nachzuprüfen, nicht nachkommen. Im vorliegenden Fall sind es die, die die Maßgabe eines führenden ehemaligen IPCC(Weltklimarat)- Mitglieds, Prof. Stephan H. Schneider, umsetzen, der 1989 gesagt hat:

„Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keinen Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wieweit er ehrlich oder effektiv sein will.“

Prof. Stephan H. Schneider, IPCC(Weltklimarat)- Mitglied

Oder dem ehemaligen IPCC-Chairman Sir John Houghton, der 1994 die Parole ausgab: „Solange wir keine Katastrophe ankündigen, wird uns keiner zuhören.“ Dieses Programm war bisher außerordentlich erfolgreich – mit allen verheerenden Konsequenzen. So wird demnächst ein Stück Luft besteuert, das harmlos und lebensnotwendig ist, weil niemand von den Entscheidungsträgern die Fakten prüft, sondern Experten glaubt. Mit diesem Programm hat sich aber auch eine Gruppe von Wissenschaftlern in eine Falle manövriert, aus der sie ohne Gesichtsverlust schlecht herauskommen wird. Umso fester muss sie darauf beharren und neue Katastrophenszenarien schaffen.

Präsident Eisenhower warnte seinerzeit (1961) nicht nur vor der Macht des militärisch-industriellen Komplexes. Er sagte in seiner Abschiedsrede an die Nation auch:

Yet, in holding scientific research in respect, as we should, we must also be alert to the equal and opposite danger that public policy could itself become the captive of a scientific technological elite.

Präsident Eisenhower, http://mcadams.posc.mu.edu/ike.htm

Genau diese Geiselnahme der Politik und Gesellschaft durch eine Gruppe von politisch ​aktiven Funktionären und Wissenschaftlern hat gerade stattgefunden. Es scheint im Augenblick so, als ob – freundlich formuliert – ein wissenschaftlicher Irrtum noch auf längere Zeit die Politik mit Auswirkungen in allen möglichen Bereichen bestimmen würde. Mit der Zeit aber wird das Klima selbst diesen Irrtum aufklären. Im Grunde ist es schon dabei, weil die Temperaturen nicht mehr steigen, auch wenn das für manche nicht sein darf.

Warum schreibe ich Ihnen das? Ich glaube, dass viele der kritischen Geister in den Nicht-Mainstream-Medien, sicher auch wenige Politiker in allen Parteien, Angst davor haben, dass sie in eine rechte, konservative oder neoliberale Ecke gestellt werden. Das kann ich nachvollziehen, weil ich es selbst erfahren habe. Als ich einen Grünen-Politiker fragte, ob er mir erklären könne, wie der minimale Anteil an menschengemachtem CO² das Klima beeinflussen könne, war seine Antwort: „Du redest ja wie Trump.“ Aber das muss man aushalten können. Denn ohne die Aufdeckung ihrer pseudowissenschaftlichen Basis wird die Klimahysterie noch mehr verheerende Folgen haben. Da helfen auch die kritischen Beiträge wie der über „Das Klima und die Spur des Geldes“ leider nur wenig, solange man nicht ans Eingemachte geht. Vor allem nicht bei Kindern und Jugendlichen, die, wie man in Youtube-Beiträgen sehen kann, wirklich Angst vor „dem Weltuntergang“ haben oder davor, dass „die Erde verbrennt“. Das Schellnhuber-Buch mit dem entsprechenden Titel und dem Bild der brennenden Erde soll den Menschen nur Schrecken einjagen. Wie auch Greta Thunberg den angeblich Verantwortlichen ins Gesicht schleudert: „Our house is on fire. … I want you to panic. I want you to feel the fear I feel everyday.“ (siehe)

Stellen Sie sich als Redaktion einmal die Frage: Was wäre, wenn der anthropogene Klimawandel wirklich ein Schwindel ist? Und schauen Sie sich an, was dies bisher schon für Folgen hatte. Auf die in „Untersuchungen“ propagierte 97%- oder 99%-Übereinstimmung „aller Wissenschaftler“, auf die sich sogar die Bundesregierung stützt, gehe ich nicht ein, weil sie das Papier nicht wert sind, auf sie gedruckt wurden.

Prof. Dr. Otmar Preuß

Quelle

Buch zur Verteidigung von Assange publiziert:

Buch zur Verteidigung von Assange publiziert:

„Westliche Behandlung totalitär, die Presse schweigt“


Publicado: 25 Nov 2019 | 15:00 Uhr RT

„Zur Verteidigung von Julian Assange“ lautet der Titel übersetzt. Das Buch ist dem inhaftierten WikiLeaks-Gründer gewidmet, der vor über sieben Jahren seine Freiheit verloren und nun einen Gesundheitszustand erreicht hat, von dem Dutzende Ärzte meinen, dass er lebensgefährlich sei. Der Umgang mit Assange in Großbritannien, „einem demokratischen westlichen Land“, zeigt laut Westwood, dass es eigentlich „totalitär“ ist, und die vermeintlich freie Presse dem nichts entgegensetzt.

Dies sagte die renommierte Designerin Vivienne Westwood am Samstag in London, als das Buch „In Defense of Julian Assange“, zu dem sie zusammen mit 38 weiteren Co-Autoren beigetragen hat, vorgestellt wurde.

„Wir leben heute in einem totalitären Land, denn aufgrund ihres Verhaltens ist es offensichtlich. Sie lügen uns direkt ins Gesicht, Folter vor unser aller Augen und direkte Schuldsprüche, noch bevor du überhaupt, das Urteil gefällt wurde, bevor die Verhandlung stattfand. Das ist es, was vor sich geht, und ich habe solche Angst, dass es der Regierung egal ist, ob er im Gefängnis stirbt. „
Sie appellierte an die Presse, ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen, denn dann könnte man Julian Assange eventuell aus dem Gefängnis kriegen. Die Presse sollte laut Westwood die Menschen darauf aufmerksam machen, dass ein Journalist droht, im Gefängnis dahinzusiechen. 

„Ich denke, die Presse hat diese schreckliche körperliche und geistige Zerstörung mitbekommen. Er wird sein Gedächtnis zurückbekommen, wenn wir ihn rausholen, denn er ist der intelligenteste Mann, den ich je getroffen habe. Aber für die Presse gibt es jetzt eine neue Geschichte, und ich denke, sie können die Geschichte beginnen, indem sie die Aufmerksamkeit der Leute auf die Tatsache lenken, dass dieser Mann sterben könnte, während er in seiner Zelle in Isolationshaft sitzt. Beginnen Sie dort und erkennen Sie die völlige Missachtung des Rechts, die global ist und bei der die Amerikaner die Anführer und wir die Verbündeten sind und einfach alles tun, was sie wollen.“


Fast 70 Ärzte haben vor wenigen Stunden einen Brief an die britische Regierung veröffentlicht, in dem sie seine Überweisung in ein Krankenhaus fordern. Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hatte Assange mit Experten-Ärzten besucht, die die Folgen der Folter bestätigten. Als er Ende Oktober vor Gericht erschienen war, soll er sich laut übereinstimmenden Angaben von Anwesenden nur noch mit Schwierigkeiten an sein Geburtsdatum und seinen Namen erinnert haben. Außerdem habe er dramatisch an Gewicht verloren. Die Ärzte sind sich aufgrund der Informationen sicher, dass er im Gefängnis sterben könnte, wenn ihm nicht bald geholfen wird. 

Auch Melzer zeigte sich schon im Mai, kurz nachdem er Assange mit den Experten untersucht hatte, schockiert über das Verhalten vermeintlich rechtsstaatlicher Demokratien in dem Fall:

“ In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengeschlossen hat, um ein einzelnes Individuum so lange Zeit und unter so wenig Berücksichtigung der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.“


Der australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger, ein weiterer Mitwirkender des Buches, der auch an der Veranstaltung teilnahm, prangerte ebenfalls westliche Regierungen und Pressevertreter an.

„Julian hat sich schuldig gemacht, Verbrechen aufzudecken, und mehrere Redner haben heute auch darauf hingewiesen; das ist sein

[angebliches]

Verbrechen. Es ist schrecklich ironisch. Sein Verbrechen war Journalismus, er beschämt andere Journalisten, weil sie nicht die Art von Arbeit geleistet haben, die er geleistet hat, weil sie nicht den öffentlichen Dienst geleistet haben, den er geleistet hat. […]“
Das Buch sei ihm nach auch wichtig, um „zu seiner Unterstützung aufzurufen und zu warnen, wie schlecht der Präzedenzfall für Journalisten auf der ganzen Welt sein wird, wenn Julian Assange in die USA ausgeliefert wird“.

In dem Buch von Historiker Tariq Ali und Bürgerrechtlerin Margaret Kunstler kommen über 30 prominente Journalisten, Informanten und Aktivisten zur Verfolgung und Behandlung des Gründers von WikiLeaks zu Wort, darunter Noam Chomsky, Pamela Anderson und Julian Assange selbst. Die Erträge aus dem Verkauf dieses Buches werden an die Courage Foundation gespendet, eine internationale Organisation, die „diejenigen unterstützt, die Leben oder die Freiheit riskieren, um wichtige Beiträge zur historischen Bilanz zu leisten“.

Assange waren Informationen und Dokumente zugespielt worden, mit denen er 2010 Kriegsverbrechen der USA aufdeckte, die weltweit die Schlagzeilen beherrschten. Er hatte sich 2012, während er auf Kaution frei war, in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet, da er befürchtete, die USA würden seine Auslieferung erzwingen. Ecuador gab ihm dort politisches Asyl. Vor rund einem halben Jahr im April wurde er dann von britischen Beamten aus der Botschaft gezerrt, nachdem die neue ecuadorianische Regierung unter Moreno ihm den Asylstatus entzogen hatte. Fortan sollte er eine 50-wöchige Haftstrafe wegen Kautionsverletzungen im Jahr 2012 in London absitzen. Die USA haben im Sommer seine Auslieferung „wegen 17 Anklagepunkten wegen Spionage“ beantragt, für die er in den USA zu einer Haftstrafe von 175 Jahren verurteilt werden könnte.


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Lothar FingerSonja RiemannVor 3 MinutenDa soll ein Mann Mundtot gemacht werden der die Miesstände verschiedener Regierungen aufgedeckt hat.Was unter dem Deckmantel der Verlogenheit von Regierungen abläuft.er ist in meinen Augen… Mehr lesen

  • 0

AntwortenRudolf SittnerVor 5 MinutenJa, wo kann man dieses Buch bekommen? Ich würde Julian Assange durch den Kauf gern helfen.

  • 0

AntwortenManfred DenglerVor 10 MinutenDie Menschheit ist gottlos und verdorben .

  • 0

AntwortenzurückOffener Brief an den britischen Innenminister von 60 Ärzten

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Klimagate: Zehn Jahre später

25. November 2019Chris Frey

Kelvin Kemm, Ph.D.
In diesem Monat [November 2019] jährt sich zum 10. Mal „Klimagate“ – also das Bekanntwerden Tausender E-Mails von Klimawissenschaftlern, die konspirativ zusammengearbeitet haben (und das nach wie vor tun), um den Eindruck einer vom Menschen verursachten Klimakrise zu erwecken. Diese befindet sich bereits in ihrem Kopf und in Computermodellen, nicht aber in der realen Welt. Der Skandal hätte eigentlich den Klima-Katastrophismus beenden müssen – hat er aber nicht. Stattdessen wurde er [der Skandal] höchst eifrig von Politikern, Wissenschaftlern, Aktivisten und Kapitalisten-Spießgesellen unter den Teppich gekehrt, konnten diese Herrschaften doch Billionen Dollar aus den Übertreibungen und Falschheiten für sich selbst locker machen – wobei sie sich selbst auch noch von den Schäden ausnahmen, die sie anderen Menschen zufügten.

Nur wenige Menschen kennen die unbequemen Fakten hinsichtlich der vermeintlichen, vom Menschen verursachten Klimakrise. Zum Beispiel ist die Temperatur seit dem Jahr 1998 um lediglich wenige Hundertstel Grad gestiegen und während der letzten Jahr sogar leicht gesunken. Aber trotzdem dreht es sich bei allem, was wir hören, nur um die Angstmache bzgl. menschlichem Kohlendioxid, welches angeblich eine globale Erwärmung und Klimawandel auslösen soll, der wiederum eine existentielle Gefahr für Menschheit, Natur und den Planeten darstellen soll. Auf dieser Grundlage werden wir gedrängt, den Verbrauch fossiler Treibstoffe zu beenden, um unseren Lebensstandard zu verbessern. Das sind schlechte Nachrichten für Afrika und die Entwicklungsländer allgemein.

Unablässig hören wir vom steigenden atmosphärischen Kohlendioxid-Niveau und dem dadurch ausgelösten Anstieg der globalen Temperatur, aber Satellitendaten zeigen nichts Derartiges. Die Computermodell-Simulationen für das Jahr 2019 liegen schon jetzt bereits ein halbes Grad Celsius über den tatsächlichen Satellitenmessungen. Und ist es so, dass wann immer ein Wissenschaftler Fragen stellt hinsichtlich der Vermeintlichen Krise, wird er oder sie sofort als „Klimawandel-Leugner“ verunglimpft.

Eine Hauptquelle von Daten, welche die vom Menschen verursachte, durch Kohlendioxid induzierte Erwärmung stützt, ist die Climate Research Unit CRU an der University of East Anglia, UK.

Am Morgen des 17. November 2009 explodierte die Büchse der Pandora, und Massen von empörenden CRU-Informationen ergossen sich über die Welt. Ein Hacker hatte das Computersystem der Universität geknackt und 61 Megabyte Material abgegriffen. Dieses Material zeigte, wie die CRU und die mit ihr verbundenen auswärtigen Wissenschaftler zusammenarbeiteten, um wissenschaftliche Informationen so zu manipulieren, dass sie die globale Erwärmung den Menschen in die Schuhe schoben, besonders dem vom Menschen erzeugten Kohlendioxid. Neben vielen anderen Skandalen zeigten die durchgesickerten E-Mails, wie der damalige Direktor der CRU Phil Jones damit prahlte, mit welchen großartigen statistischen „Tricks“ er die Belege eines beobachteten Rückgangs der globalen Temperaturen entfernte.

In einer anderen E-Mail befürwortete Jones das Löschen von Daten, anstatt diese Wissenschaftlern zugänglich zu machen, die seine Standpunkte nicht teilten und seine Analysen hätten kritisieren können. Nicht-alarmistische Wissenschaftler mussten das Informationsfreiheitsgesetz von UK bemühen, um die Daten zu erhalten. Jones wurde später entlassen, und der ehemalige britische Kanzler Lord Lawson forderte eine regierungsamtliche Untersuchung bzgl. dieses empörenden Vorgangs.

Die Affäre wurde rasch unter der Bezeichnung Klimagate bekannt. Eine Gruppe amerikanischer Studenten brachte sogar einen YouTube-Song in Umlauf mit dem Titel „Hide The Decline“, in welchem man sich über die CRU und den Klima-Modellierer Dr. Michael Mann lustig machte – fand sich doch die Phrase „hide the decline“ bzgl. der Temperatur wiederholt in den gehackten E-Mails.

Seit Kalifornien zu einem Staat wurde, lag der gemessene Anstieg der globalen Temperatur unter 1,0 Grad Celsius, wobei der Hauptanteil dieses Anstiegs bereits vor dem Jahr 1940 erfolgt war. Von 1943 bis 1978 sanken die mittleren planetaren Temperaturen, was zu einer Angstmache bzgl. globaler Abkühlung führte. Bis zum Jahr 1998 waren die Temperaturen dann wieder etwas gestiegen und danach stabil geblieben, trotz des unverändert steigenden Kohlendioxid-Niveaus. Änderungen des Kohlendioxidgehalts und der Temperatur korrelieren nicht gerade sehr gut.

Während der vielfach und gut dokumentierten Mittelalterlichen Warmzeit (MWP) von etwa 950 bis etwa 1350 erlaubten es höhere Temperaturen den Wikingern, in Grönland Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Die genauso gut belegte, etwa 500 Jahre währende Kleine Eiszeit (LIA) vertrieb die Wikinger wieder aus Grönland durch Hunger und Kälte. Zwischen 1645 und 1715 erreichte die LIA mit dem Maunder-Minimum ihren Tiefpunkt. Damals war die Themse in England zugefroren, norwegische Landwirte verlangten Ausgleich für ihr unter Gletschern begrabenes Land, und Priester übten Exorzismus-Rituale aus, um Gletscher in den Alpen daran zu hindern, Dörfer zu überrollen. Gemälde aus jener Zeit Zeit zeigten Schlittschuhläufer und Pferdefuhrwerke auf der Themse.

Industrie und Emissionen von Autos können offensichtlich weder bei der MWP noch bei der LIA irgendeine Rolle gespielt haben.

Diese dramatischen Ereignisse sollten die Alarmglocken klingen lassen bei jedwedem kompetenten, ehrlichen Wissenschaftler. Falls es zu der MWP ohne jede industrielle Kohlendioxid-Emissionen gekommen war, warum sollten diese Emissionen dann heutzutage die beobachtete Erwärmung ausgelöst haben? Während der Kleinen Eiszeit verschwand fast ein Viertel der damaligen Bevölkerung in Europa. Die Warmphase hingegen brachte Wohlstand und Rekordernten mit sich, während die Kaltphase geprägt war durch Elend, Hunger und Tod.

Zehn Jahre vor Klimagate veröffentlichte Mann eine im Computer erzeugte Graphik, welche vermeintlich den Temperaturverlauf der letzten 1500 Jahre zeigen sollte. Auf wundersame Weise waren aus seiner Graphik plötzlich sowohl die MWP als auch die LIA samt deren Maunder-Minimum verschwunden. Stattdessen zeigte sie einen plötzlichen und dramatischen Anstieg der globalen Temperatur während der letzten paar Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Diese Graphik wurde zu dem berüchtigten „Hockeyschläger“ und rückte ins Zentrum des IPCC.

Vielen Wissenschaftlern kam diese Hockeyschläger-Graphik von Anfang an höchst verdächtig vor. Zwei der Wissenschaftler, nämlich Steven McIntyre und Ross McKitrick konnten das Computerprogramm von Mann zur Erzeugung der revisionistischen Historie dieser Graphik vollständig diskreditieren. Dies hielt jedoch den ehemaligen Vizepräsidenten der USA Al Gore nicht davon ab, diese diskreditierte Graphik in seinem Doom-and-Gloom-Klimawandelfilm An Inconvenient Truth an vorderste Stelle zu rücken.

Die gehackten CRU-E-Mails zeigten auch den Austausch zwischen Mann und Jones, wie man Herausgeber unter Druck setzen könnte, welche wissenschaftliche Standpunkte veröffentlichen wollten, die im Gegensatz zu Mann und Jones standen. In einer E-Mail verlieh Jones seinem Wunsch Ausdruck, den „Ärger bereitenden Herausgeber“ des Journals Climate Research loszuwerden, weil der es gewagt hatte, abweichende Standpunkte zu veröffentlichen. Der Herausgeber wurde kurz danach entlassen.

Als der Professor an der University of Colrado Roger Pielke Jr. die CRU aufforderte, ihm die Original-Temperaturmessungen zur Verfügung zu stellen, erhielt er zur Antwort, dass diese Daten verloren gegangen seien. Verloren! Verlieren Profis etwas so wertvolles wie Originaldaten? Bei vielen Beobachtern verstärkte sich der Eindruck, dass die Verantwortlichen einfach verhindern wollten, dass Außenstehende auf ihre Fabrikationen und Fälschungen aufmerksam wurden.

Womöglich noch schlimmer ist aber noch etwas Anderes: Nach dem Bekanntwerden von Klimagate tönte die Campaignerin für „Klima-Gerechtigkeit“ bei Friends of the Earth lauthals, dass „eine Reaktion auf den Klimawandel eine Umverteilung von Wohlstand und Ressourcen im Mittelpunkt haben muss“. Nicht um den Schutz der Erde vor menschengemachten Kohlendioxid-Emissionen oder vor dem natürlichen oder anthropogenen Klimawandel sollte es gehen, sondern um die Umverteilung von Wohlstand und Ressourcen, wobei selbst ernannte Eliten wie sie selbst entscheiden, was „sozial gerecht“ ist und was nicht.

Klima-Campaigner opponieren gegen den Bau moderner Wohnungen für Afrikaner, wobei einige sogar verlauten lassen, dass die Afrikaner weiterhin in Lehmhütten wohnen und den Verbrauch von Strom sowie moderne landwirtschaftliche Technologien vermeiden müssen. Der Schauspieler Ed Begley sagte: „Afrikaner sollten Solarenergie dort nutzen, wo sie diese am meisten brauchen: auf ihren Hütten“. Diese Aktivisten sowie ihre Meinungs-Rädelsführer wie Al Gore, Phil Jones und Mike Mann sind natürlich von diesen Restriktionen ausgenommen.

Wirkliche soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte bedeuten, dass jedermann Zugang zu ausreichender, bezahlbarer und zuverlässiger Energie hat, besonders zu Strom, und das nicht von teuren, wetterabhängigen Windrädern und Solarpaneelen, sondern durch fossile Treibstoffe, Wasser- und Kernkraftwerke.

Wir hier in der entwickelten Welt sollten nicht länger tatenlos zusehen, wie der Klima-Betrug durch laute und radikale Aktivisten der Entwicklung der afrikanischen Ökonomie, Arbeitsplätzen und verbesserten Gesundheits- und Lebensstandards Bremsen anlegen.

Kelvin Kemm, Ph.D., ist Kerphysiker und Direktor von Nuclear Africa.

Quellen: Climate Etc.; Economics

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/climategate-ten-years-later-1

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Quelle

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Offener Brief an den britischen Innenminister von 60 Ärzten

25. Nov. 2019 — 

Britische Ärzte warnen: „Assange könnte in Haft sterben“

RT Deutsch, 25 Nov 2019 | 09:52 Uhr


WikiLeaks Gründer Julian Assange ist derzeit in britischer Haft. Angesichts seines schlechten Gesundheitszustands fordern 60 britische Ärzte in einem Brief an die Regierung, ihn wegen seiner Depression, Zahnprobleme und Schmerzen in der Schulter behandeln zu lassen.
In Schweden wurde das Ermittlungsverfahren gegen den Journalisten Julian Assange eingestellt, da die Beweise nicht für eine Anklage ausreichten. Assange wurde unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen. Assange befindet sich seit April im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh außerhalb von London. Ihm wurde wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen eine einjährige Haft auferlegt. 

Zuvor hatte Assange sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft ausgeharrt, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen. In der ecuadorianischen Botschaft wurde Assange Opfer von Spionage. Jedes Telefonat wurde aufgezeichnet, Assange rund um die Uhr gefilmt, das gesammelte Material an US-Behörden überreicht. 


Ärzte, Anwälte, Windeln – US-Geheimdienste spionierten Assange und seine Besucher bis ins Detail aus
Der fragile Gesundheitszustand Assanges wurde am 21. Oktober vor Gericht deutlich. Die 60 britischen Ärzte schreiben in ihrem offenen Brief an die britische Innenministerin Pritt Patel: 

Die medizinische Lage ist alarmierend. Es gibt keine Zeit zu verlieren. 
Die Einschätzung seines Gesundheitszustands machen die Ärzte anhand von Augenzeugenberichten und dem des UNO-Sonderberichterstatters Nils Melzer fest. Vor Gericht habe er einen verwirrten Eindruck gemacht. Assange selbst sagte am 21.Oktober er habe nicht verstanden, was sich vor Gericht abspielte. 

Assange bedürfe einer ärtzlichen und psychologischen Versorgung. Sollte seine Inhaftierung im Hochsicherheitsgefängnis nicht beendet und eine Behandlung in einer Universitätsklinik durchgeführt werden, könnte er womöglich im Gefängnis sterben, warnen die Ärzte. 

Die Vereinigten Staaten werfen Assange Verschwörung mit Chelsea Manning zum Diebstahl und der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen vor. Die Anklageschrift umfasst 18 Punkte. Bei einer Auslieferung in die USA könnten Assange bis zu 175 Jahre Haft drohen. Die einstige US-Soldatin Manning war nach sieben Jahren Haft vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama begnadigt worden. Immer wieder hatte die US-Justiz vergeblich versucht, Manning zur Aussage gegen Assange zu zwingen. 


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Lothar FingerSiegfried KühbauerVor 25 MinutenWer trägt für diesen würdelosen Verstoß gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) die persönliche politische und rechtliche Verantwortung?

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Antwortenhermann hoferVor 33 Minutenassange hat nur seine journalistenpflicht erfüllt. wir haben ihn zu verteidigen und zu unterstützen, so wie er uns verteidigt und unterstützt hat.

Quelle

GAU im Illusionsreaktor: Das 10-Punkte-Desaster

Kuppel des Deutschen Bundestages. Bild. N-Schmitz / pixelio.de

Manfred Haferburg, hat in einer mehrteiligen Serie die zum großen Teil erschreckenden Folgen der Energiewende aufgeführt und kommentiert. Hier die nächste Folge.
von Manfred Haferburg

1. Die Energiewende wurde vergurkt, sie ist ein Super-GAU (Größter Anzunehmender Unfug). Die lecke Kuppel des Illusionsreaktors ist das Dach über dem Plenarsaal im Bundestag. Nach 20 Jahren EEG ist die Zielerreichung schlichtweg „unrealistisch“. Eine halbe Billion Euro wurde ausgegeben. Die Strom-Infrastruktur kommt dem Blackout näher. Deutschland ist Strompreismeister. Die Industrie verabschiedet sich. Dem Weltklima nützt das alles gar nichts.

2. Die Energiewende hat viele Mütter, Väter, Onkel, Tanten und noch mehr Paten. Die Mutter der Energiewende ist eine grüne Bundeskanzlerin, die sich wider besseres Wissen weigert, dem Unfug Einhalt zu gebieten, sondern ihn durch den gleichzeitigen Ausstieg aus Atom und Kohle ohne großtechnische Speicher vergrößert. Die Väter der Energiewende sind die ehemaligen Umweltminister Töpfer, Trittin, Röttgen und der ehemalige Strompreisbremser Altmaier. Das sind kluge Menschen, von denen ich allerdings fürchte, dass sie es lieber nicht besser wissen wollen. Die Onkel und Tanten sind die Grünen, Journalisten und Lehrer. Das sind die, die es wirklich nicht besser wissen. Die oberste Patentante der Energiewende ist Professorin und Märchenerzählerin Claudia Kemfert, die uns stets berichtet, wie hoffnungsvoll ihr Patenkind sich entwickelt und wie genügsam es ist. Da ist ihr jede Halbwahrheit recht, denn dies ist ihr gut bezahlter Job. Die Energiewende hat auch ein Gesicht, nämlich das der naturwissenschaftlich eher schlichten Annalena Baerbock.

3. Die Nutznießer der Energiewende sind Investoren, Windbarone, Solarkönige, Bioreaktorbauern und unzählige andere Abgreifer von Subventionen, von Wissenschaftlern über Umweltvereine bis hin zu ihren Lobbyisten. Dass es viel zu holen gibt, hat auch die Industrie erkannt und springt auf den Geldregenzug auf. Alle zusammen bilden den Klima-Industriellen Komplex, einen Wiedergänger des Militär-Industriellen Komplexes, mit dem Ziel der Umverteilung des Weltvermögens von unten nach oben.

4. Die Opfer der Energiewende sind die Steuerzahler und Stromkunden. Wenn die volkswirtschaftlichen Folgen der Energiewende eintreten, dann wird sich der Opferkreis um die Arbeitslosen und ihre Familien erweitern. Mitglieder der Mittelklasse laufen Gefahr, ins Prekariat abzurutschen. Kommt es zu einem Blackout, werden die Opfer der Energiewendefolge die Schwächsten der Gesellschaft sein: Kranke, Alte und Kinder. Opfer sind auch die leichtgläubigen Jugendlichen, die sich instrumentalisieren lassen und allen Ernstes meinen, dass sie mit Unterstützung ihrer Eltern, Lehrer, der Medien und der Regierung „gegen den Staat“ demonstrieren.

5. Seit 20 Jahren vertieft ein Trommelfeuer von Propaganda die Unwissenheit über die Zusammenhänge der Energiewende und verkleistert die Hirne der Bevölkerung. Es wurde ein Tsunami von Halbwahrheiten, Schönrechnerei, Nebelbomben und Falschmeldungen erzeugt, auf dem nun die Volksmeinung in Richtung Riff surft. Im Ergebnis haben die meisten Menschen in Deutschland ein völlig verklärtes Bild über den Zustand der Energiewende im Kopf. Unliebsame Nachrichten sind nicht willkommen, werden nicht verbreitet. In den Führungsetagen der Industrie macht sich Duckmäusertum breit. Wenn man über die Zukunft nachdenken will, muss man doch zuerst die Gegenwart zur Kenntnis nehmen. Da dies nicht stattfindet, geht der GAU immer weiter.

6. Wenn es wirklich um die Umwelt ginge, würden die Klimaretter solche Maßnahmen ergreifen, die am effektivsten zur Vermeidung des verdächtigten Spurengases CO2 beitragen, anstatt die Kraftanstrengungen der Energiewende in mittelalterliche Energieträger mit viel zu niedriger Energiedichte zu investieren. Nun ist das Geld halt weg und die Windmühlen stehen da und tragen ganze drei Prozent zur Primärenergie-Erzeugung bei. Für die vergeudeten Mittel hätte Deutschland eine ganze Flotte sicherer Kernkraftwerke der neuesten Generation bauen können. Deren Energie hätte genügt, eine Dekarbonisierung Deutschlands herbeizuführen. Deutschland wäre heute wirklich Vorreiter und würde sich nicht vor aller Welt als irrlichternder Geisterreiter lächerlich machen. Aber den Klimarettern geht es womöglich um etwas ganz Anderes – nämlich um die „Große Transformation“. Das erinnert an Chinas Großen Sprung nach vorn.

7. Die Energiewende gehört zur Klimareligion – das neue Opium für’s Volk. Wie einst werden Häretiker exkommuniziert, kriechen Wissenschaftler zu Kreuze. Wann immer Kinderglaube auf Wirklichkeit stößt, geht die Moral als Sieger hervor. Wer nicht rückfragelos mitglaubt, wird als unmoralisch gebrandmarkt und hat kein Mitgefühl für Eisbärenbabys. So geht zugunsten der Moral der Realismus verloren. Aber die Wirklichkeit bleibt natürlich die Wirklichkeit, Physik bleibt Physik. Das Erwachen aus den Illusionen wird zur Kollision mit der Realität. Um das zu vermeiden, muss wieder einmal „einmarschiert“ werden – Deutschland ist dabei, ins Land der Illusionen einzumarschieren. Zum Glück braucht man dafür keine funktionierenden Panzer. Ich habe den Eindruck, dass diejenigen, die das energetische Landesschiff steuern, womöglich über keine nautische Ausbildung verfügen.

8. Mit Kopfschütteln beobachten unsere Nachbarn, wie Deutschland eine Politik mit einem völlig unverständlichen Starrsinn weiterbetreibt, die eine Gesellschaft in Energiearmut führt, in der bei einem Blackout oder Wirtschaftskrisen schwerste Verteilungskämpfe ausbrechen können. Solange weder eine Eurokrise sichtbar wird, noch Deutschland in eine Rezession rutscht, lässt sich die Mär vom „Wir können uns das leisten“ aufrechterhalten. Experten hegen keinen Zweifel daran, dass sowohl der Euro als auch die Wirtschaft in Turbulenzen geraten werden – und zwar in den nächsten zwei bis fünf Jahren.

9. Ob der Chuzpe der Politik bleibt man fassungslos. Mit dem Wegfall des Soli für Geringverdiener wird dem Volk ein „Steuergeschenk“ gemacht. Es wurde sogar behauptet, dass es keine „Gegenfinanzierung“ geben würde. In derselben Woche beschließt die Regierung die Einführung der CO2-Bepreisung, genau wissend, dass für Herstellung jeglichen Produktes CO2 anfällt und die Unternehmen die Kosten an die Kunden weitergeben müssen. Sie schaffen den Soli ab und ersetzten ihn durch die „CO2-Bepreisung“ – ein Euphemismus, der nichts weiter ist als eine langsam wachsende Mehrwertsteuer, obendrauf auf die schon existierende. Die Tastaturbücklinge und Bildschirmschranzen rufen „Hosianna!“ dazu.

10. Die Politik hat sich mit der Energiewende in ein unlösbares Dilemma manövriert. Was auch immer sie von jetzt an tut, es ist falsch. Kehrt sie mit der Energiewende um, merkt das Volk, dass es um ungeheuerliche Summen Steuergeld betrogen wurde. Macht sie weiter mit noch mehr vom Selben, was schon bisher nicht funktionierte, machen ihr Physik und Ökonomie einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn sie ruft: CO2 ist der Teufel, die Hölle ist die „Erde plus zwei Grad“ und nur wer verzichtet, kommt ins Paradies der Nachhaltigkeit. Die Geschichte lehrt: Bisher war es leider immer so, alle falschen Paradiesversprechen endeten in der echten Hölle.

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Kann man Europäische Union und Sowjetunion vergleichen? Putins Antwort auf diese Frage im O-Ton

Putin hat sich in einer öffentlichen Diskussion sehr überraschend über einen Vergleich zwischen dem Ende der Sowjetunion und der aktuellen Situation der EU geäußert.

Putin hat sich in einer öffentlichen Diskussion sehr überraschend über einen Vergleich zwischen dem Ende der Sowjetunion und der aktuellen Situation der EU geäußert.

Auf der russischen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ hat Präsident Putin sich bei der Podiumsdiskussion eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer gestellt. Besonders unerwartet war seine Antwort auf eine Frage nach einem Vergleich zwischen der Sowjetunion und der Europäischen Union. Auch seine Analyse über das aktuelle Verhältnis zwischen der EU und den USA lässt aufhorchen. Ich habe die Frage zu dem Thema und seine Antwort daher übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Vielen Dank, VTB Capital, vielen Dank, Herr Putin, für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

Ich sehe gewisse Parallelen zwischen der Sowjetunion und der modernen Europäischen Union. Wir sehen einen Zusammenprall unterschiedlicher Menschen, unterschiedlicher Kulturen und Sprachen, die unter einer einzigen Flagge, unter einem einzigen Banner, einer einheitlichen Währung mit Unterstützung einer Zentralregierung und mit der Unterstützung von Satellitenstaaten vereint sind, so ist es jetzt in Europäische Union. Sie alle sind durch eine gemeinsame Idee vereint.

Die Europäische Zentralbank scheint Geld aus dem Nichts zu erschaffen und zu versuchen, die Mitgliedsstaaten durch künstliche Maßnahmen zu vereinen, indem sie eine militärische Präsenz schafft, wie es auch in der Sowjetunion der Fall war. Und der Brexit erinnert in vielerlei Hinsicht an die Situation von 1988 in der Sowjetunion mit dem Aufstieg des Nationalismus in den baltischen Ländern, der schließlich zum Zerfall der Union führte.

Daher lautet meine konkrete Frage: Was ist Ihre Meinung zur Sowjetunion oder besser gesagt zur Europäischen Union?

Wladimir Putin: Was die Gründe für den Zusammenbruch der Sowjetunion betrifft, so hat das wenig mit dem Aufstieg des Nationalismus in den baltischen Ländern zu tun. Der Grund dafür lag natürlich in der sehr ineffizienten Wirtschaftspolitik der Sowjetunion, die dann zum Zusammenbruch des Sozialsystems geführt und in der Folge den politischen Bereich erfasst hat.

Die Volksrepublik China hat es in meinen Augen übrigens geschafft, die Möglichkeiten einer zentralen Verwaltung der Wirtschaft und die Entwicklung der Marktwirtschaft optimal zu nutzen. Wir analysieren genau, was dort geschieht. Der Kollege aus China wird das wahrscheinlich bestätigen: Wenn es staatliche Ausschreibungen auf Landesebene bis runter zur regionalen Ebene gibt, gibt es einen Kampf um diese Verträge, um diese zentralen Ressourcen. Warum? Zwischen wem? Zwischen den Teilnehmern des Wirtschaftslebens, die unter Marktbedingungen arbeiten und das sehr effektiv tun.

Ich will jetzt nicht in die Details im Zusammenhang mit den gegenseitigen Anschuldigungen zwischen den USA und China über den Yuan-Wechselkurs und so weiter gehen, aber dies sind Werkzeuge, die effektiv verwendet werden. In der Sowjetunion wurde nichts dergleichen getan und die Ergebnisse einer ineffektiven Wirtschaftspolitik haben sich auch auf die politische Sphäre ausgewirkt. Die Ergebnisse der Zerfalls der Sowjetunion waren viel schlimmer als das, was die Leute erwartet hatten und was sie selbst in ihren schlimmsten Träumen befürchtet haben. Darüber will ich jetzt nicht sprechen, das ist nicht die richtige Zeit und nicht der richtige Ort dafür.

Was die Europäische Union betrifft, so gibt es einige Parallelen, obwohl einige EU-Länder multinationale Länder sind. Aber ich habe es bereits gesagt, es sind nicht meine Zahlen, es sind die Zahlen meiner Kollegen aus einigen EU-Ländern: Die Anzahl der Themen, bei denen das Europäische Parlament verbindliche Entscheidungen für alle EU-Länder trifft, ist größer als die Anzahl der Themen, bei denen der Oberste Sowjet der Sowjetunion verbindliche Entscheidungen für die Sowjetrepubliken treffen konnte. Und in diesem Sinne kann man natürlich einige Parallelen erkennen, auch wenn es immer noch unterschiedliche Dinge sind. Die Sowjetunion war immerhin ein ziemlich starr zentralisierter Staat und die Europäische Union ist nicht so ein Gebilde.

Schon während des Ersten Weltkriegs wurde, wie Sie wissen, die Frage der Schaffung einer Union europäischer Staaten, vereinter europäischer Staaten, diskutiert. Aber das wurde dann nicht umgesetzt. Aber nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Montanunion und so weiter und so weiter. Und jetzt haben wir die EU.

Doch dann kamen plötzlich Streitpunkte auf. Sie entstanden aus ganz konkreten Dingen. Ich glaube nicht, dass die britischen Steuerzahler gerne Steuern zahlen, wenn sie wissen, dass ein erheblicher Teil ihres Geldes in die Taschen derer fließt, die wirtschaftlich noch nicht so weit entwickelt sind. Und wir sprechen von Dutzenden Milliarden. Es gibt noch andere Gründe. Die Beschlüsse des Europäischen Parlaments betreffen auf die eine oder andere Weise alle Mitglieder der Europäischen Union. Natürlich gefällt das nicht jedem.

Ich glaube nicht, dass ich das Recht habe, das zu bewerten, aber ich möchte darauf aufmerksam machen. Einige Länder Osteuropas werden bis 2028 ein Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung erreicht haben, dass sie keine Empfänger von Zuschüssen aus dem gesamteuropäischen Haushalt mehr sein werden, sondern zahlen müssen – so, wie es das Vereinigte Königreich bisher getan hat. Und ich bin mir nicht sicher, ob die dann nicht auf die gleichen Gedanken kommen werden, wie Großbritannien sie heute hat.

Damit die Europäischen Union erhalten bleibt… Daran sind wir übrigens sehr interessiert. Wir, Russland, wollen mit einem berechenbaren, verständlichen Partner arbeiten. Wir beobachten besorgt, was dort geschieht. Ein erheblicher Teil unserer Devisenreserven ist in Euro. Trotz des Rückgangs unseres Handels mit der EU nach der Einführung verschiedener Sanktionen – der Handel umfasst jetzt etwas weniger als 300 Milliarden Dollar, vorher waren es 450 Milliarden – aber immerhin wächst der Handel wieder, trotz alldem bleibt die Europäische Union unser größter Handels- und Wirtschaftspartner. Deshalb sind wir daran interessiert, alles zu erhalten, damit es weiterhin effektiv funktioniert. Aber wir analysieren natürlich, was dort geschieht und geschehen wird.

Zu Ihrer Frage, ab man die Europäische Union mit der Sowjetunion vergleichen kann: Ich denke, nein, das ist etwas anderes, aber einige Parallelen kann man möglicherweise erkennen. Ich weiß nicht, ob sie angesichts einiger Trends, über die ich eben gesprochen habe, die EU in ihrer jetzigen Form erhalten können, aber ich weiß, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs darüber Bescheid wissen und natürlich darüber nachdenken. Und sie haben verschiedene Szenarien, wie die Mitglieder konsolidiert werden können, wie nachhaltigere Formen der Integration erreicht werden können. Ob sie Erfolg haben werden oder nicht, weiß ich nicht. Ich wünsche ihnen jedenfalls Erfolg.

Es gibt noch einen sehr wichtigen Aspekt: die Sicherheit, das ist eine extrem wichtige Sache. Schließlich haben die Vereinigten Staaten bisher gesagt: „Wir sind Euer Schutz gegen die sowjetische Bedrohung, und für den Schutz müsst Ihr bezahlen.“ Heute funktioniert das nicht mehr so gut, trotz aller Probleme mit der Ukraine, der Krim und dem Donbass. Jeder versteht, dass Russland niemanden angreifen will. Verstehen Sie, wie viele Menschen es in der Europäischen Union gibt, wie viele Menschen in den NATO-Ländern, wie groß ihr wirtschaftliches und militärisches Potenzial ist?

Die russische Bedrohung ist einfach Unsinn, sie ist eine Erfindung derer, die von ihrer Rolle als Beschützer im Kampfes gegen Russland profitieren wollen, um Geld und Vorteile zu erhalten. Das alles ist ein zeitlich begrenztes Thema, das ist offensichtlich und für die Führer der führenden Länder Europas ist es absolut offensichtlich.

Daher werden die Vereinigten Staaten Schritte unternehmen müssen, um die Qualität ihrer Beziehungen zu den NATO-Verbündeten zu ändern. Es reicht jetzt nicht mehr, zu sagen: „Wir beschützen Euch, bezahlt dafür.“ Warum sollen sie zahlen, um die US-Rüstungsindustrie zu unterstützen und Arbeitsplätze in den USA zu erhalten? Sie werden ihre eigene Rüstungsindustrie entwickeln. Das ist es, worüber sie gerade sprechen. Deshalb müssen die Jungs hier vorsichtiger sein.

Ende der Übersetzung


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse.

Quelle

Das russische Fernsehen mit einer beeindruckenden Reportage aus Bolivien

Das russische Fernsehen mit einer beeindruckenden Reportage aus Bolivien

Am Sonntag hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ über die Lage in Bolivien berichtet. Dabei ist eine ungewöhliche Reportage aus dem umkämpften Land entstanden.

In der Reportage ist der russische Korrespondent im Zentrum der Unruhen gewesen und es ist eine beeindruckende Reportage entstanden. Ich empfehle, nicht nur den von mir übersetzten Text zu lesen, die Reportage aus Bolivien ist mit meiner Übersetzung auch für Menschen verständlich, die kein Russisch verstehen und die Bilder sind in der Tat beeindruckend.

Beginn der Übersetzung:

Bolivien versinkt zunehmend im Chaos. Nach dem plötzlichen Rücktritt von Präsident Evo Morales eskalierte die Lage. Ja, die liberale Opposition hat endlich die Macht in ihren Händen und bereitet sich auf Neuwahlen vor, aber jetzt sind Anhänger des Ex-Präsidenten, der nach Mexiko geflogen ist, die meisten von ihnen Indianer, die ärmste Schicht des Landes, auf die Straße gegangen. Unter Morales sind viele der Armut entwachsen, aber jetzt fürchtet die indianische Bevölkerung Boliviens, dass die Zeiten der Gesetzlosigkeit, der Demütigungen und des Hungers zurückkehren. Die Polizei setzt derweil auf zügellose Gewalt. Viele Menschen wurden getötet.

Gasgranaten werden in die Menge geschossen. Gepanzerte Fahrzeuge rücken vor. Doch auf den Polizeiangriff gegen die Demonstranten folgt schnell eine Gegenoffensive. Die Polizei setzte Gas ein. Die Demonstranten werfen daraufhin Steine und versuchen einen Durchbruch.

Während der ganzen Woche hat Boliviens neue Regierung versucht, die Kontrolle über die Stadt Sakaba im Departamento Cochabamba zurückzugewinnen. Sie wird vollständig von Morales‘ Anhängern kontrolliert.

Ein Anwohner filmte die Ereignisse vom Dach aus mit seinem Handy, als er von einer Kugel getroffen wurde. Er war sofort tot. Demonstranten schleppen Verwundete und Tote nach Sakaba.

Hier kam es zu den größten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Alles ist ausgebrannt. Die Demonstranten werden nicht gehen, obwohl die Polizei nur 100-150 Meter entfernt ist.

In Säulen und Wänden sind in Einschusslöcher. Am Ort der Kämpfe liegen Patronenhülsen. In einem der Container sind Löcher aus großkalibrigen Waffen. (Im Beitrag hält der Reporter zum Vergleich eine 9-Millimeter-Hülse neben eines der Einschusslöcher, um zu zeigen, dass der Container von Kugeln wesentlich größeren Kalibers getroffen wurde.)

Sakaba ist nicht die einzige Rebellenbastion. Eine andere Stadt wurde auch von Evo Morales-Anhängern erobert. Es ist ein Vorort von La Paz. Die Stadt ist strategisch wichtig. Eine Verteilerstation liefert das Gas für die Hauptstadt Boliviens. Die Anlage wurde mehrere Tage lang von Demonstranten gehalten. Die Regierung musste dieses strategische Objekt buchstäblich im Kampf erobern. Seitdem ist die Situation extrem aufgeheizt.

Das sind die Patronenhülsen, die die Demonstranten am Ort der Kämpfe im Vorort von La Paz gefunden haben. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Patronen: 5,56 Millimeter, 9 Millimeter, 7,62 Millimeter. Sie verwenden auch große, mit harten Plastikkugeln gefüllte, Granaten.

Trauerprozessionen werden zu Demonstrationen. Von der Brücke hängt eine Puppe mit dem Namen der bolivianischen Übergangspräsidentin. Die Kokabauern stehen auf Morales‘ Seite und stellten ihr ein Ultimatum und forderten sie auf, das Land zu verlassen.

Die Wut der Menschen ist grenzenlos. Bei Zusammenstößen in Sakaba haben Demonstranten einen Polizisten bei Zusammenstößen als Geisel genommen. Als wir erkennen, dass die wütende Menge zu allem bereit ist, versuchen wir, zu ihm zu gelangen. Sein Gesicht ist bereits von den Schlägen der Demonstranten gezeichnet. Die Menge greift ihn an. Wir versuchen, ihn herauszubekommen. Sein Name ist Pablo. Die Demonstranten lassen uns nicht durch. Er wird von verschiedenen Seiten geschlagen.

Der Polizist soll gelyncht werden. Es ist klar, dass die Menge wütend ist, weil die Polizei mit scharfer Munition auf sie schießt. Wir verstehen, dass die einzige Möglichkeit, das Schlimmste zu verhindern, darin besteht, den Polizisten zu interviewen. Währenddessen wird er zumindest nicht geschlagen und er hat die Möglichkeit, sich zu erklären und es besteht die Chance, dass die Menge sich beruhigt.

„Ich hatte Urlaub und ging zur Polizei, um mich zu melden. Ich bin ich ein alter Mann, wovon soll ich leben, wenn ich nicht zur Arbeit gehe? Für Euch junge Leute ist es einfach, einen neuen Job zu finden. Aber ich bin 62 Jahre alt“, sagt der Polizist Pablo.

Während des Interviews suchen wir nach Möglichkeiten, den Ort mit Pablo zu verlassen und ihn herauszubringen. Aber er wird sofort wieder gepackt. Wir werden abgedrängt. Wir versuchen, ihn zu retten. Aber es ist unmöglich. Die Menge hat keinen Chef, niemanden, mit dem verhandeln könnte. Und unser Kamerateam ist machtlos gegen die Menge. Das ist das Schlimmste an der Arbeit eines Journalisten: so etwas zu erleben und nicht helfen zu können. Der Mann ist in großer Gefahr.

Unterdessen beginnt ein neuer Angriff auf Sakaba, auch aus der Luft. Wir kommen kaum durch die – ohne Übertreibung – Frontlinie. Von hier bis zu den Demonstranten sind es nur ein paar Meter. Das Militär hat gepanzerte Fahrzeuge zusammengezogen und bereitet sich auf den Angriff vor.

Dieser Kampf dauert bis spät in die Nacht. Auch zivile Unterstützer der neuen Regierung kamen der Polizei zu Hilfe. Demonstranten im ganzen Land gehen unterdessen zur Gegenoffensive über. Boliviens inoffizielle Hauptstadt La Paz wird belagert. Morales‘ Anhänger lassen keine Lieferungen hinein. In den Geschäften sind die Regale leer. Für Essen stehen die Menschen 5-6 Stunden Schlange. Diese Frau zeigt ihre Nummer, die ihr auf den Arm gemalt wurde, sie ist Nummer 1634 und sie ist bei Weitem nicht die letzte hier. Wer sein Huhn bekommen hat, dem wird die Nummer mit einem schwarzen Kreuz übermalt. Pro Person gibt es nur ein Huhn.

Die Schlange für Benzin beginnt 5-6 Kilometer vor der Tankstelle. Autofahrer verbringen mehrere Stunden darin – ohne Garantie, auch Benzin zu bekommen.

„Wie lange warten Sie schon?“ frage ich einen Autofahrer.

„Seit fünf Uhr.“

Jetzt ist es 13 Uhr, der Mann wartet schon acht Stunden und die Tankstelle ist noch nicht in Sicht.

Während einer der seltenen Kampfpausen in Sakaba machen zeigen wir Polizisten ein Bild von Pablo, vielleicht können sie ihn retten. Da erfahren wir, dass er freigelassen wurde. (Im Beitrag ist zu sehen, wie der Reporter Polizisten das Bild von Pablo zeigt und sie ihm mitteilen, er sei frei. Von dem Reporter, er heißt Stas Natanson, habe ich schon viele Reportagen und Interviews gesehen, aber so emotional habe ich ihn noch nicht gesehen. Als erfährt, dass der Pablo frei ist, kann er die Tränen kaum zurückhalten)

Ende der Übersetzung

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Das russische Fernsehen über die Gewaltexzesse der Demonstranten in Hongkong

Das russische Fernsehen über die Gewaltexzesse der Demonstranten in Hongkong

Das russische Fernsehen hat in der Sendung „Nachrichten der Woche“ einen Bericht aus Hongkong gebracht, der sich sehr von dem unterscheidet, was die westlichen Meiden zeigen.

Während im Westen die Gewalt der Demonstranten möglichst verschwiegen, heruntergespielt oder als Auswüchse einer kleinen Gruppe von Radikalen dargestellt wird, zeigt das russische Fernsehen das ganze Ausmaß der entfesselten Gewalt, die Hongkong erfasst hat. Da es wichtig ist, in einem Konflikt die Argumente beider Seiten zu kennen, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der US-Senat verabschiedete den „Hong Kong Human Rights and Democracy Act“. Trump hat das Dokument noch nicht unterzeichnet, aber er hat keine Wahl – er wird es unterzeichnen. Das ist kein Thema, für das der amerikanische Präsident jetzt eine zweite Front mit dem Kongress eröffnen würde.

Das künftige Gesetz sieht jährliche Berichte über die Einhaltung des Sonderstatus Hongkongs durch China sowie Sanktionen gegen Personen und Einrichtungen vor, die diesen Status verletzen.

Das erlaubt zwei Schlussfolgerungen. Die erste ist, dass die Vereinigten Staaten in der Außenpolitik zunehmend vom Kongress regiert werden, als wären sie eine parlamentarische Republik, in der der Präsident nur dekorative Funktion hat. Zweitens sind die Vereinigten Staaten, die so laut über die Unzulässigkeit äußerer Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten schreien, bereit, selbst überall unverhohlen einzugreifen.

Heute herrscht in Hongkong eine vorübergehende Waffenruhe. Es gibt Wahlen für Bezirksräte. Bisher waren drei Viertel der Sitze in der Hand der regierungsfreundlichen Parteien. Nun sind für die Opposition eine Rekordzahl von Kandidaten angetreten. Mehr als 4 Millionen Wähler werden zu den Urnen gerufen.

Aus Hongkong berichtet unser Korrespondent.

Im Wahllokal am Fuße des berühmten Victoria Peak kommen Maxine Yao und ihre Unterstützer frühzeitig an – aus Angst, wegen des aufgrund der Proteste gesperrten Cross Harbor Tunnels zu spät zu kommen. Sie brauchen Zeit, um ihre Wahlkampfunterstützung aufzubauen. Das ist hier am Wahltag nicht verboten. Und sie müssen sich vergewissern, dass es keine Provokateure gibt.

Im Programm von Maxine Yao geht es vor allem darum, das Recht auf Leben in dem Hongkong zu verteidigen, das sie kennen und das schon seit fast sechs Monaten von Radikalen zerstört wird, die sich ihr Recht mit Gewalt – mit Pflastersteinen und Knüppeln – nehmen.

Maxine und ihre Mitstreiter sind immer wieder von den Aufständischen angegriffen worden, als sie Barrikaden abgebaut und die Straßen von den Spuren der Proteste geräumt haben.

„Wir sind Hongkonger, aber gleichzeitig auch Chinesen. Und das bleiben wir, auch wenn die Rebellen etwas anderes fordern“, sagen die Einheimischen. Dieser 70-jährige Hongkonger war der gleichen Meinung. Aber die Protestler haben ihn mit Benzin übergossen und angezündet. (siehe Video, aber Vorsicht, es ist nichts für schwache Nerven) Als Reaktion auf die vielen Angriffe der Demonstranten auf ihre Gegner hat die Polizei erstmals scharfe Munition eingesetzt. Bevor das Feuer eröffnet wird, wird vor jedem Schuss mit Lautsprechern und Plakaten davor gewarnt. Man set on fire during verbal clash with protesters

Es war die heißeste Phase des langen Aufruhrs in Hongkong, als mehr als tausend Radikale den Campus der Polytechnischen Universität besetzt haben. Der Montag und die ganze darauffolgende Nacht waren heißesten bisher.

Die Fußgängerbrücke, Hörsäle und alle Zugänge zum Campus sind abgebrannt. Die Polizei hätte stürmen können, aber sie befürchtete, dass es Opfer geben würde. Den Radikalen wurde angeboten, sich zu ergeben. Sie antworteten mit Beschuss aus Katapulten und mit Molotowcocktails, die sie aus Zutaten aus den chemischen Laboratorien der Universität hergestellt hatten.

„Es wurde festgestellt, dass etwa 20 Liter Schwefelsäure und 80 Liter Salpetersäure aus den Laboratorien verschwunden sind. Sie wurden verwendet, um Sprengstoff und Molotowcocktails herzustellen, die die Demonstranten bei der Erstürmung von Gebäuden benutzten“, sagte einer der Polizisten.

Eine Woche später haben die meisten Radikalen das Universitätsgebäude verlassen, aber etwa fünfzig Menschen sind laut Polizei noch in dem Komplex. Die Polizei hat ihre Taktik geändert, sie wird den Campus nicht stürmen. Sie wartet, bis die Radikalen von selbst herauskommen. Die Umgebung wurde abgesperrt.

Das ist jetzt modern in Hongkong: Die Absolventen fotografieren sich vor dem Hintergrund der verbrannten Wände. Die Demonstranten sagen, die Regierung hätte ihnen keine Wahl gelassen. Keine Wahl gelassen? Die Regierung hat Zugeständnisse gemacht und das umstrittene Auslieferungsgesetz nicht verabschiedet, mit dem alles angefangen hat. Aber niemand erinnert sich mehr an das Gesetz. Vor nicht allzu langer Zeit war Hongkong ein beliebtes Ziel für Touristen, heute gehen Einnahmen in Millionenhöhe verloren. Stattdessen überall blockierte Straßen und die sichtbaren Folgen von Straßenkämpfen.

Berge von Pflastersteinen liegen nun überall herum. Rund um die Polytechnische Universität gibt es keinen einzigen nicht aufgerissenen Gehweg. All diese Steine flogen auf die Polizisten, Passanten und in Schaufenster.

Versorgungsunternehmen und Straßendienste versuchen, die Gehwege wiederherzustellen. Aber sie verlegen keine Steine mehr, die Bürgersteige werden betoniert. Für alle Fälle.

Um nicht bei den Protesten beschädigt zu werden, verbarrikadieren Cafés und Geschäfte am Wochenende Fenster und Türen. Im Friseurladen von Madame Wong wird heute auch nicht gearbeitet.

Der Programmierer Jameson ist aus Kalifornien nach Hongkong gekommen. „Vor einem Jahr war es wie ein Paradies“, erinnert er sich, „aber jetzt ist es sehr beängstigend, wenn man sieht, dass die Spaltung durch die Familien geht, wenn die unterschiedlichen Ansichten aufeinander prallen.“

Die Filme über den ukrainischen Maidan, die den Demonstranten als Handbuch für die Organisation eines bewaffneten Aufstandes gezeigt wurden, waren nicht umsonst. Sie haben gelernt, in organisierten Einheiten zu kämpfen, haben das Schießen mit Bögen und Armbrüsten geübt und erhielten über Telegramkanäle detaillierte Anweisungen, wo und wann eine neue Aktion startet, um alles zu zerstören, was ihnen zu chinesisch erscheint.

Die Banken des chinesischen Festlands in Hongkong erkennt man leicht: Sie sind entweder zerstört oder geschlossen. Viele sind mit Metallplatten verkleidet, um gerüstet zu sein, wenn der nächste Pogrom beginnt.

„Die Demonstranten setzen zunehmend selbstgebastelte Waffen ein. Sprengkörper mit Metallteilen, echte Pfeilen und Bögen. Mit jeder neuen Kundgebung steigt das Ausmaß der Gewalt“, sagte ein Polizist.

Die Polizei in Hongkong hat keinen Zweifel daran, dass diese Revolte von außen angeheizt wird. Und die nächste Anweisung für die Demonstranten kommt bald, bis zum Ende der Bezirkswahlen herrscht eine vorübergehende Pause. Was als nächstes geschehen wird und wie die Epidemie der Rebellion gestoppt werden kann, scheint in Hongkong niemand zu wissen.

Ende der Übersetzung

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