„Loverboys“: verharmlosende Beschreibung für zugewanderte Zuhälter minderjähriger Mädchen

Allmählich sind die Folgen der neuen Gesellschaft nicht mehr zu verdrängen: Zunehmend machen sogenannte „Loverboys“ Mädchen in sich verliebt, treiben diese anschließend in die Zwangsprostitution; nun befasst sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen mit dem Thema sexueller Ausbeutung.
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Robert Habeck und die Pendlerpauschale: Erhabene Ahnungslosigkeit

Screenprint: ARD/Bericht aus Berlin

Es klingt zunächst wie eines dieser lieben Interviews beim Bericht aus Berlin der ARD, wie wir es so schätzen und gerne mit der Demokratie-Abgabe finanzieren: Fragen nach dem weltbewegenden, innerparteilichen Konflikt bei den Grünen: Cem Özdemir tritt gegen Anton Hofreiter bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden an. Nun ja, und dann die eigentliche Frage nach dem Klima-Paket: Das geht dem grünen Parteichef Robert Habeck nicht weit genug. Als Beispiel erwähnt er doch glatt die Pendlerpauschale, die ab dem 20. gefahrenen Kilometer um 5 Cent erhöht werden soll: Für den Parteichef der „Anreiz, möglichst weit zu fahren“. Aha.

Der Reporter stellt sofort die richtige Frage: Wegen ein paar Cent Pendlerpauschale ziehe doch niemand weiter weg? Naheliegend; die Jobs sind nicht so dicht gesät und hohe Mieten in den Ballungszentren und in der Nähe der Jobs treiben die Beschäftigten aus dem Land; dafür verpulvern sie Lebenszeit und Fahrtkosten. Aber da kennt Habeck weder die Diskussion um steigende Mieten noch die Lebenswelt:

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Die Sorgen schon für uns!

Erst große Klimaziele, dann binnen vier Tagen mit vier Fliegern und vier Kabinettsmitgliedern in die USA. Kollateralschaden: zusätzlich 1,5 Millionen Euro und 1,5 Millionen Tonnen CO2.

Am Freitag, 20. September, hatten Merkel, Kramp-Karrenbauer und Co. mehr oder weniger große Bühne in Sachen „Klimaschutz“. Mit 70 Einzelprojekten und einem Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro will die Bundesregierung die „Klimaziele 2030“ einhalten. So zumindest die Darstellung auf einer Pressekonferenz. Zum Beispiel soll Fliegen teurer werden.

Letzteres realisiert sich aktuell umgehend – auf Kosten der Steuerzahler! Denn – binnen Stunden auf dem Absatz kehrtmachend – traten Merkel, Kramp-Karrenbauer und Maas den Beweis an.

  • Am Nachmittag des 22. September startete Merkel (begleitet von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, auf dem Rückflug zudem begleitet von Gesundheitsminister Jens Spahn, zuvor in Mexiko unterwegs) um 15.30 Uhr mit einer A340 nach New York zum UN-Klimagipfel.
  • 30 Minuten später hob Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit einem A310-Truppentransporter nach Washington ab, um sich mit ihrem US-Amtskollegen Mark Esper zu unterreden.
  • Da es mittlerweile aufgrund schlechter Erfahrungen wegen der unzuverlässigen technischen Sicherheit der Flieger üblich geworden ist, einen Ersatzflieger (leer) hinterherzuschicken, sind es also schon drei große Maschinen, die über den Atlantik starteten.
  • Dazu kommt eine vierte Maschine, die Außenminister Maas nimmt, um am Dienstag, 24. September, ebenfalls nach New York zu düsen.

Das Verteidigungsministerium hatte anders geplant, zum Beispiel dass Merkel und AKK zusammen fliegen. Das Kanzleramt wollte es anderes. Eine Begründung gibt es nicht. Nun flogen bzw. fliegen die Flieger eben ziemlich leer. Das Verteidigungsministerium, das am wenigsten für dieses Planungsdesaster kann, verwies pflichtschuldigst darauf, dass die Bundesregierung seit 2014 zur Kompensation Zertifikate erwerbe, durch die wiederum umweltverträgliche Projekte finanziert werden. Aha!

Vier Flieger, je zweimal über den Atlantik, das macht „pi mal Daumen“ rund 70 Flugstunden aus. Wiederum „pi mal Daumen“ gerechnet, kostet jede einzelne Flugstunde eines Regierungsfliegers zwischen 24.000 und 35.000 Euro. Mit den vier Fliegern (statt mit nur einem und damit allen Kabinettsmitgliedern auf einmal) kommen damit inkl. Verschleiß und Wartungskosten rund 1,5 Mio. Euro an zusätzlichen Kosten zustande. Außerdem werden mit diesen 3mal2 = 6 zusätzlichen Atlantikflügen rund 15 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre gepustet. Siehe hier und hier.

Wäre das zu vermeiden gewesen? Gewiss doch! Aber wenn sich jedes Kabinettsmitglied als Solist so unglaublich wichtig nimmt, wenn ein 1. Klasse-Lufthansa-Linien-Ticket als unzumutbar erscheint oder wenn es kein Kabinettsmitglied 8 bzw. 2 mal 8 Stunden auf engerem Raum mit einem anderen Kabinettsmitglied aushält, dann fallen diese Kollateralkosten eben an. Das Greta-Segelboot wäre da (leider!) keine Alternative gewesen. Denn es ist unterwegs zurück nach Europa.

Ich habe da mal ein paar Fragen!

von Karsten Leibner

Ich stehe auf einem Felsen und schaue in ein Tal hinunter, welches von 1400 – 1600m hohen Bergen eingerahmt wird und fast jeden Höhenmeter von ihnen sehe ich. Ein Wasserfall fällt mehrere hundert Meter herab. Ihre Gipfel tragen weiß-blaue Vergletscherungen. Hinter mir quillt Eis über eine Bergkuppe und verharrt auf der halben Höhe der Wand. Noch vor zwölf Jahren konnten wir hinlaufen und das Eis berühren.

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Der Wahnsinns-Freitag: Klimakabinett und weltweiter Klimastreik

Es gibt nichts, was dieses Land aufhält!

(Auf dem Weg in den Untergang)

von AR Göhring

Hunderttausend Klimakinder demonstrieren allein Berlin, Merkels Klima-Kriegskabinett beschließt milliardenschwere Steuerverschwendungsmaßnahmen, der Bamberger Bischof läßt die Glocken für FFF läuten, Carola Rackete sieht das Ende der Zivilisation nahen (wir auch), Luisa Neubauer lobt zivilen Ungehorsam, in Frankfurt wird eine SUV-Fahrer Opfer der chinesischen Kulturrevolution, und das Sturmgeschütz der Postdemokratie bewertet Merkels Klimapaket als „Politikversagen“ (wir auch).
Ein Wahnsinns-Freitag.

Den Text sollte man sich gönnen!

Die EIKE Newsletter

EIKE Newsletter
23.09.2019 
Sehr geehrter Herr Finger,
es fällt immer schwer, unter den vielen interessanten und relevanten Artikeln noch eine besondere Leseempfehlung zu geben. Heute ist es die Kombination von zwei Artikeln: Der Artikel meines amerikanischen Kollegen Sterling Burnett, der die Klima-Alarmisten zur Debatte mit uns auffordert und der Beitrag von Prof. Lüdecke, der zeigt wie der Berliner Tagesspiegel versucht, unsere internationale Klimakonferenz in München zu sabotieren und damit gerade eine Debatte verhindern möchte.
Die 13. Internationale Klima- und Energiekonferenz (13. IKEK) findet vom 22. auf den 23.11.19 in München statt
Die von EIKE veranstalteten wissenschaftlichen internationalen Klima- und Energiekonferenzen (IKEK) haben inzwischen eine lange und gute Tradition. Jetzt wird die 13. IKEK vorbereitetet. Ab sofort können sich Interessierte anmelden. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/21/die-13-internationale-klima-und-energiekonferenz-13-ikek-findet-vom-22-auf-den-23-11-19-in-muenchen-statt/ 

Viele Menschen zweifeln am menschengemachten Klimawandel
von EIKE Redaktion übernommen von ACHGUT
Im Zuge des Greta- Friday for Future, Scientists for Future, Parents for Future, Irgendwas for Future Hype ist es tröstlich etwas über die wahre Stimmung in den Ländern zu erfahren. Lesen Sie das Stimmungsbild das YouGov meint herausgefunden zu haben. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/17/viele-menschen-zweifeln-am-menschengemachten-klimawandel/ 

Im nächsten Sozialismus wird alles besser. Und andere Systemfehler
Alexander Wendt
Streikende ließen sich auf der Hamburger Klima-Demo nicht finden. Aber jede Menge Überzeugte. Eine Reportage aus der Mitte der neuen Gesellschaft 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/22/im-naechsten-sozialismus-wird-alles-besser-und-andere-systemfehler/ 

Dank EEG: Der Blackout ist programmiert 
Michael Limburg
Michael Mross – erfahrener Wirtschaftsjournalist und Betreiber des Blogs MMNews (seit 2008) interviewte mich via Skype am Nachmittag des 19.9.19. Themen „Klimaschutz“, Friday for Future Demo und Energiewende. Das Interview dauerte rd. 17 Minuten und erfreut sich schon jetzt hoher Klickzahlen. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/21/dank-eeg-der-blackout-ist-programmiert/ 

„Alle Wissenschaftler haben einen Konsens, dass sie mit diesen Leuten nicht reden:“
EIKE Redaktion
Immer häufiger werden wir gebeten an Diskussionsrunden, aber auch offiziellen Anhörungen von Parlamentariern, als Experten teilzunehmen. Während die Experten, die den Klimaalarmismus vertreten, nicht verhindern können, wenn Parlamentarier uns als Experten vorschlagen, haben sie sich untereinander abgestimmt, auf keinen Fall in vermeidbare Diskussionsrunden mit uns zu gehen. Der Grund ist einfach. Sie haben Angst zu verlieren. Denn sie verfügen über keinerlei Sachargumente, und erfahrene Gegenüber, wie die z.B. die EIKE Experten, können die vordergründigen Behauptungen dieser Leute leicht auseinander nehmen. Daher haben sie sich verschworen ein Ausgrenzungskartell zu bilden. Betreiber von Videoplattformen wollen das oft nicht glauben, wenn wir von ihnen angefragt werden, und auf diesen Umstand verweisen. Sie machen dann eigene Erfahrungen, wie die Macher von MediasinRes.tv 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/19/alle-wissenschaftler-haben-einen-konsens-dass-sie-mit-diesen-leuten-nicht-reden/ 

„Diese AfD-Populisten reden wie Reichsbürger“
Klimawandel verwirrt – vor allem Politiker! Wenn ein Ministerpräsident zwar die Glocken läuten hört, über ihr Geläut auch redet, aber nicht weiß, wo sie hängen. von EIKE Redaktion 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/22/diese-afd-populisten-reden-wie-reichsbuerger/ 

Propaganda des Berliner Tagesspiegels wie im ehemaligen Faschischmus
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Der Umgangston wird rauher und nähert sich den früher von Faschisten geübten Methoden. Musterbeispiel ist der jüngste Artikel des Berliner Tagesspiegels: „In München trifft sich die deutsche Klimaskeptiker-Szene“, geschrieben mit viel Schaum vor dem Mund. Hier die Fakten. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/21/propaganda-des-berliner-tagesspiegels-wie-im-ehemaligen-faschischmus/ 

Lasche Klima-Weisheiten und Halbwahr­heiten des ZDF-Fernseh-Esoterik-Professors Harald Lesch – ein Faktencheck aus meteoro­logischer Sicht
Stefan Kämpfe
Am 17.September 2019, einem Dienstagabend zur besten Fernsehzeit, hatte wieder einmal der selbsternannte Fernseh-Professor mit Hang zum Mystisch-Esoterischen, Harald Lesch, seinen großen Auftritt. Die 45ig-minütige ZDF-Sendung brachte indes außer der seit langem bekannten Tatsache, dass es auf der Erde in den letzten einhundert Jahren etwa um ein Grad wärmer wurde, nichts Erhellendes, dafür aber viele zweifelhafte Expertenmeinungen und Prognosen, viel Panikmache, aber keine konkreten Grafiken oder Aussagen zur Entwicklung der Unwetter, Stürme, Nässe- oder Dürreperioden. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/21/lasche-klima-weisheiten-und-halbwahrheiten-des-zdf-fernseh-esoterik-professors-harald-lesch-ein-fakten-check-aus-meteorologischer-sicht/ 

Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) unterstützt FFF Klimastreik
EIKE Redaktion
Bei, nächsten Klimastreik der No Education Bewegung FFF will, muss wohl jeder dabei sein. Auch die DMG Sektion Brandenburg will da nicht fehlen. Ihr Mitglied der Meteorologe und Statistiker Dr. Walter Fett kommentiert deren Aufruf zur Teilnahme. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/20/deutsche-meteorologische-gesellschaft-dmg-unterstuetzt-fff-klimastreik/ 

Berlin: Lehrer drängen Kinder, bei „Fridays for future“ mitzugehen
Charles Krüger
Der Youtuber Charles Krüger berichtet vom FFF-Wahn in Berlin. Es werden sogar schon Schüler vor der Klasse von Lehrern unter Druck gesetzt. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/22/berlin-lehrer-draengen-kinder-bei-fridays-for-future-mitzugehen/ 

Ist die „Klima-Krise“ ein grauen­hafter Betrug oder ein tragischer Irrtum?
David Wojick
Damals, als sich der Unsinn um Klima-„Krise – Notfall – Katastrophe – existentielle Bedrohung“ entwickelte, wurde regelmäßig der IPCC-Bericht vom Oktober 2018 als Quelle benannt, obwohl der verblasst ist. Aber die Eckpunkte wie etwa Null-Emissionen bis zum Jahr 2050 und 12 Jahre für entschiedene Maßnahmen (bis 2030)…  
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/22/ist-die-klima-krise-ein-grauenhafter-betrug-oder-ein-tragischer-irrtum/ 

Windräder: Energiewende-Profiteure üben Druck auf Klimapolitiker aus
AR Göhring
Der Klimaschwindel ist ein Multimilliarden-, beziehungsweise Billionen-Dollar-Markt. Kein Wunder, daß die kapitalistischen Opportunisten neben den Schülern von „Fridays-for-future“ auch erheblichen Druck auf die Regierung ausüben, um an immer mehr Steuergeld heranzukommen. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/22/windraeder-energiewende-profiteure-ueben-druck-auf-klimapolitiker-aus/ 

Windräder: Stillstand ist der typische Betriebszustand – Winddaten gefälscht
Holger Douglas
Längst sind sie stumme Zeugen einer verfehlten Politik: Windräder stehen zeitlich betrachtet die meiste Zeit still. Einer der Gründe sind gefälschte Daten über Windstärken. Den Schaden haben die betrogenen Betreiber. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/16/windraeder-stillstand-ist-der-typische-betriebszustand-winddaten-gefaelscht/ 

Klima-Gaga: Kannibalismus gegen Klimawandel
AR Göhring
Ein Wirtschaftsprofessor aus Schweden will den Kannibalismus einführen, um das Klima zu retten. Wird er Erfolg damit haben? 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/20/klima-gaga-kannibalismus-gegen-klimawandel/ 

Das Klimapaket: Wenn radikale Spatzen das Szepter in die Hand nehmen
Ramin Peymani
Liberale Warte In der Kultserie „Game of Thrones“ übernehmen nach Jahren des Unmuts über die Selbstgerechtigkeit der Herrscherhäuser die sogenannten Spatzen das Zepter auf dem Kontinent Westeros. Es handelt sich dabei um eine fanatische religiöse Gegenbewegung mit großem Zulauf aus der Bevölkerung, die sich ihrer moralisch verkommenen Elite mit Gewalt entledigen will, nachdem diese den Kontinent ins Chaos gestürzt hat.  Die radikalen Methoden der immer populärer werdenden Spatzen und ihr von den Menschen begeistert aufgenommener Anspruch, über die einzige Wahrheit zu verfügen, lassen den Herrschenden nur den Ausweg, sich ihnen anzuschließen und sich mit ihnen zu verbünden. Wer sich den Spatzen nicht unterwerfen will, landet im Kerker oder auf dem Schafott. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/20/das-klimapaket-wenn-radikale-spatzen-das-szepter-in-die-hand-nehmen/ 

Klimaschutz als Menschheitsaufgabe
Der neue Katechismus der Union
Holger Douglas 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/18/klimaschutz-als-menschheitsaufgabe/ 

Die Klima-Revolution frißt ihre Kinder: Merkel soll schlimmer als Trump sein
AR Göhring
Luisa-Marie Neubauer höchstpersönlich warf der Klimakanzlerin eine Verweigerungshaltung in der Klimapolitik vor. Angela Dorothea Merkel sei sogar schlimmer als Donald John Trump. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/18/die-klima-revolution-frisst-ihre-kinder-merkel-soll-schlimmer-als-trump-sein/ 

Broders Spiegel: Klimakabinett klingt wie Kriegskabinett – kein Zufall
Henryk Modest Broder
Das Klimakabinett klingt nicht zufällig wie „Kriegskabinett“. Da kannte man keine Parteien mehr. Im Prinzip geht es darum, einen übergesetzlichen Notstand zu konstruieren. Das erlaubt es, Maßnahmen zu beschließen, die unter normalen Umständen nicht akzeptiert würden. Wer kann schon gegen die Rettung vorm Weltuntergang sein. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/18/broders-spiegel-klimakabinett-klingt-wie-kriegskabinett-kein-zufall/ 

SZ: Bauern­aufstand (Teil 1)
Helmut Kuntz
Titelte die SZ kürzlich in einer Wochenendausgabe einen Artikel. Diesmal ging es jedoch nicht um das Mittelalter und die damals gegen ihre Ausbeutung rebellierenden (und grausam verlierenden) Bauern, es geht um den Kampf von drei Biobauern gegen das ihrer Überzeugung nach von unserer Regierung nicht ausreichend stabil und „kühl“ gehaltene Klima, beziehungsweise dem Anspruch, dass unsere Regierung dieses auf Kosten aller Bürger nach ihren Anforderungen zu „lenken“ habe. 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/16/sz-bauernaufstand-teil-1/ 

SZ: Bauern­aufstand (Teil 2) 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/17/sz-bauernaufstand-teil-2/ 

Warnungen vor „Klimahysterie“: Deutet sich ein Umdenken bei den Intellektuellen an?
AR Göhring
Im Deutschlandfunk kritisierte die Politologin Ulrike Ackermann die Moralkeulen gegen die westliche Kultur und „Klimaleugner“. Wird die mutige Wissenschaftlerin nun selber eine Keule erleben, oder deutet sich ein Umdenken in Teilen des Juste Milieus an? 
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/16/warnungen-vor-klimahysterie-deutet-sich-ein-umdenken-bei-den-intellektuellen-an/ 

Wirtschaft und Energie in Deutschland: weitere Blicke von außen
Einführung des Übersetzers: Schon vor einigen Tagen war auf der Website des EIKE ein Beitrag mit Stimmen aus der angelsächsischen Blogoshäre zur Wirtschaft in Deutschland erschienen (hier). Offenbar erregt das Thema dort immer mehr Aufmerksamkeit, wie die folgenden drei Kurzbeiträge aus dem jüngsten Rundbrief der GWPF zeigen. Dass alle drei Meldungen auf Quellen aus Deutschland beruhen, ohne dass davon irgendetwas in den Mainstream-Medien erscheint, ist ein weiterer Skandal.
www.eike-klima-energie.eu/2019/09/18/wirtschaft-und-energie-in-deutschland-weitere-blicke-von-aussen/
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Michael Limburg, Vizepräsident EIKE 
Tel: +49-(0)33201-31132

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07743 Jena

Das Klimakabinett und seine Richtlinien

Viel zu wenig! Nichts wurde richtig verboten! Das ist doch alles Humbug!

Diese Abzocke wird uns noch für Generationen verfolgen! – Man denke nur an den Soli! Wen interessiert heute noch, das er nicht mehr gesetzeskonform ist?

Wenn ihn einer abschaffen will fragen die Politiker erst mal nach einer „Gegenfinanzierung“.

Das Beste ist – das die Gutmenschen das alles selber einfordern – besser kann es die politische Kaste nicht bekommen!

Gut -nicht ganz so schlimm- wie ihr wolltet, aber als Land mit der höchsten Steuer und Abgabelast weltweit, die Knebel noch weiter anzuziehen – das ist schon eine glückliche Wendung!

Wo sollte sonst das Geld für neue und bestehende Kriege herkommen!

(Es gibt in Deutschland keine Zweckbindung für Steuereinnahmen, hat es noch nie gegeben!)

Man denke nur an die wahnsinnige Abzocke beim Verkehr und den Zustand der Verkehrswege! Aber, das ist ja grünrotlinks so gewollt.

Es wäre doch gelacht, wenn die das Land nicht auf den Boden kriegen!

Hauptsache, ihr habt Spaß!

Deutsch & Links: Eine ganze Generation argumentiert nicht mehr!


Jan Fleischhauer (Journalist und Autor) in der ARD-Talkshow maischberger am 05.06.2019 in Berlin Thema: SPD am Boden, CDU unter Druck – Ist die Regierung am Ende? *** Jan Fleischhauer Journalist and author in the ARD talk show maischberger on 05 06 2019 in Berlin Topic SPD on the ground, CDU under pressure Is the government at the end?von Max ErdingerJan Fleischhauer (Journalist und Autor) in der ARD-Talkshow maischberger am 05.06.2019 in Berlin Thema: SPD am Boden, CDU unter Druck – Ist die Regierung am Ende? *** Jan Fleischhauer Journalist and author in the ARD talk show maischberger on 05 06 2019 in Berlin Topic SPD on the ground, CDU under pressure Is the government at the end?

Von von Max Erdinger

Jan Fleischhauer attestiert einer ganzen Generation junger Linker in Deutschland eine Wagenburgmentalität. Anstatt sich den Argumenten ihrer politischen Gegner zu stellen, schotte sie sich ab und verkehre nur noch unter ihresgleichen. Die wohlwollende Medienkritik. 

In seiner FOCUS-Kolumne „Fleischhauers Schwarzer Kanal“ schreibt das ehemalige „konservative Feigenblatt“ des Hamburger SPIEGEL, viele Linke hätten sich dazu entschieden, „nur noch mit Leuten zu verkehren, die so denken wie sie selbst„. Man  gratuliere sich in linken Kreisen gegenseitig zum Mut, „Dinge auszusprechen, mit denen alle einverstanden sind„. Mit dieser Beobachtung hat Fleischhauer völlig recht und er illustriert sie auch an einem Beispiel, das unsereinen tatsächlich in Erstaunen versetzt hat. Der SPIEGEL-Erbe Jakob Augstein, zugleich Herausgeber einer ultralinken Hetzpublikation namens „Der Freitag“, schreibt Fleischhauer, sei mit seinem Versuch gescheitert, linkspublizistische Prominenz für ein „Projekt“ zu gewinnen. Er habe es dann ohne diese Prominenz herausgebracht. Es handelt sich dabei um den Film „Die empörte Republik“, zu sehen in der Mediathek von 3sat. Der Autor des Films stellte sich die typisch linke Frage, wie es sein kann, daß die „Kraft der Empörung“, die angeblich am Anfang jeder gesellschaftlichen Veränderung steht, in Deutschland so „dermaßen ins Leere läuft.

Dumme Frage

Das war natürlich eine dumme Frage von Augstein, weil es schon nicht stimmt, daß diese „Kraft der Empörung“ ins Leere läuft. Die Erfolge der AfD sind eine direkte Folge dieser Kraft. Und jede gesellschaftliche Veränderung in Deutschland ist notwendigerweise eine, die von rechts kommt, da es schließlich die Linken quer durch fast alle Parteien, Rundfunkanstalten und Redaktionen sind, die schon lange zum gesellschaftlichen Normalzustand geworden sind. Jakob Augstein selbst scheint also in dem linkskollektivistischen Irrglauben gefangen gewesen zu sein, daß Veränderung per se ausschließlich ein „linkes Ding“ sein könne. Es stimmt nicht, daß die „Kraft der Empörung“ ins Leere läuft. Es handelt sich lediglich nicht um eine Kraft auf der linken Seite, sondern um eine gegen die linke Seite.

Augsteins realitätsfremde Einschätzung jener ins Leere laufenden Kraft ist vermutlich einer sehr grundsätzlichen Lebenslüge der Linken geschuldet. So, wie es beispielsweise bestimmten Rockstars inoffiziell nicht gestattet ist, ganz normal zu altern, weil ihr eigenes Wohl und Frommen selbst dann noch für immer an ihrem Image als jugendliche Revoluzzer gegen das System hängt, wenn sie selbst längst zum Establishment gehören, so ist es auch der politischen Linken nicht gestattet, sich selbst als die deutsche Normalität zu begreifen. Wie sollte ein Linker auch „gegen die Verhältnisse kämpfen“, wenn er selbst „die Verhältnisse“ ist. Da steckt er schwer in der Bredouille. Schließlich ist „kämpfen“ so ziemlich das einzige Verb, das der Linke kennt. Der „kämpft“ sogar für den Bau eines Radwegs. Jakob Augstein ist also dem grundsätzlichen Irrtum aufgesessen, daß es allein die Linke sei, die über jene „Kraft der Empörung“ verfügt, welche am „Anfang jeder gesellschaftlichen Veränderung“ steht.

Wie limitiert dieses unreflektierte, dogmatische Narrativ ist, kann man auch schön an zwei anderen Personen der Zeitgeschichte beobachten. Der Showmaster Thomas Gottschalk (*1950) z.B. hat seine große Karriere auf einem Image als unkonventionelle, unbekümmerte, gutgelaunte und freche Schnauze gegen das Spießbürgertum gebaut. Gottschalk stand jahrzehntelang für „frischen Wind“ in der muffigen Telerepublik der Spießbürger aus Adenauers Zeiten. Anders als bspw. ein Hans Joachim Kulenkampff (1921 – 1998) oder ein Robert Lembke (1913 – 1989), die beide noch im hohen Alter vor der Kamera stehen konnten, weil Alter in ihren Fällen noch kein Glaubwürdigkeitsproblem mit sich brachte, raffte das Alter die telemediale Glaubwürdigkeit der Showfigur Gottschalk dahin. Er zog sich zurück. Der Grund ist einleuchtend: Er konnte trotz aller maskenbildnerischen Kunst den „Berufsjugendlichen“ nicht länger mehr glaubhaft darstellen. Bezeichnend für die Diskrepanz zwischen seinen Einsichten zur eigenen Person und dem, was ihm medial noch möglich resp. unmöglich gewesen ist:  Gottschalk brachte auf seine alten Tage ein Buch mit dem Titel „Herbstbunt“ heraus. Untertitel: „Wer nur alt wird, aber nicht klüger, ist schön blöd, Herbstblond“. Das ist praktisch das Eingeständnis Gottschalks, sein Berufsleben lang nur eine Kunstfigur gewesen zu sein. Das ist interessant, wenn man sich überlegt, daß sein Publikum, das vor dreißig Jahren noch „der Gottschalk“ gesagt hat, schon damals hätte von der „Figur Gottschalk“ hätte reden müssen. Mit den Linken heute ist es nicht anders. Sie sind nur noch das, wofür zu halten sie sich angewöhnt haben. Diese existentiell unerläßliche Eigenwahrnehmung ist es, welche die Linken mit einer politischen Haltung verwechseln. Linke sind in den sie selbst betreffenden Notwendigkeiten regelrecht gefesselt. Dem Gefesselten jedoch verhilft auch die „Kraft der Empörung“ nicht zur Veränderung der Tatsache, daß er gefesselt ist.

Die zweite Person der Zeitgeschichte wäre in Claudia Roth zu sehen, die wie keine andere für den Beweis steht, daß die „Kraft der Empörung“ auch dann ihre Gewalt entfaltet, wenn die Empörten blond sind und von nichts eine Ahnung haben. Auch Roth muß ihr „popiges Image“ als bunter Papagei pflegen. Der Tag, an dem die Roth in einem Merkelgewand im Bundestag zu sehen ist, ist zugleich der letzte, an dem sie selbst bei der „kämpferischen Linken“ noch jemand ernstnehmen würde. Roth ist keine Politikerin, sondern eine Symbolfigur für die „Kraft der Empörung“, so, wie auch Katrin Göring-Eckardt. Letztere braucht aufgrund ihres späten Beitritts zur Westrepublik lediglich nicht mehr so knallig aufzutreten wie die Roth, weil der Boden zur Entfaltung jener „Kraft der Empörung“ zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung schon bestens bestellt gewesen ist.

Wir haben es also beim linken Establishment – und hier besonders bei den Grünen – mit den „Infantilisten der Jugendlichkeit“ zu tun, die ihren Veränderungswillen vor sich hertragen müssen wie eine Monstranz, selbst dann, wenn sie selbst diejenigen sind, denen jede Veränderung zu gelten hätte.

Augsteins Reise

Fleischhauer berichtet,  Augstein sei für seinen Film durch die Republik gereist und habe mit „Menschen“ gesprochen- genauer mit solchen linken „die Menschen“ -, „die Debatten anzetteln oder beobachten, wie diese angezettelt werden„. Das ist auch schon wieder eine interessante, unerwartet erhaltene Nebeninfo für jeden, der bisher glaubte, welche Debatten stattfinden sei eine Frage dessen, was debattierwürdig ist aufgrund seiner aktuellen Bedeutung. Nein, Debatten müssen offenbar „angezettelt“ werden. Früher gebrauchte man das Verb „anzetteln“ eher in Kombination mit den Substantiven „Aufstand“ oder „Revolution“. Im Linksstaat mit seinen doktrinären Sprachregelungen werden offenbar auch Debatten „angezettelt“. Man merkt, daß Fleischhauer, ganz dem Titel seines hervorragenden Buches entsprechend, „aus Versehen konservativ“ geworden ist. Ganz wird man den linken Duktus in Deutschland wahrscheinlich nie los.

Jedenfalls habe Jakob Augstein den Journalisten Stefan Aust und die Europapolitikerin Julia Reda, eine Google-Managerin, vor die Kamera bekommen. Letztere war sehr aktiv im Widerstand gegen die digitale Urheberrechtsreform. Noch interessanter, als die Namen der Menschen, die in Augsteins Film zu sehen sind, seien allerdings die Namen der Leute, die in dem Film fehlen, schreibt Fleischhauer. Augstein hat nämlich Absagen en masse kassiert, wenn überhaupt. Etliche seiner Wunschinterviewpartner hätten es nämlich nicht einmal mehr für nötig gehalten, Augsteins Anfrage überhaupt zu beantworten. Der Freitag-Chef, Herausgeber eines der schlimmsten aller linken Schmierblätter in Deutschland habe auch die Publizistin Carolin Emcke gefragt, ob sie mit ihm reden würde, berichtet Jan Fleischhauer . Absagen resp. keine Antworten erhalten habe Augstein von der „Spiegel“-Kolumnistin Margarete Stokowski, dem Theaterregisseur Falk Richter erhalten, obwohl die allesamt „Repräsentanten des besseren Deutschland“ seien, normalerweise um eine Antwort nie verlegen. Keine dieser linken Pseudorevoluzzer habe in Augsteins Film auftauchen wollen.

Das fand Fleischhauer sehr verwunderlich und er fragte sich: „Augstein verfügt in der linken Szene über beste Referenzen, sollte man meinen. Er trommelt seit Jahren verlässlich für die gute Sache. Er gibt mit großem Engagement die Wochenzeitung „Der Freitag“ heraus, gegen die selbst die „taz“ ein rechtslastiges Mainstream-Blatt ist. Mit einer Reihe der von ihm Angefragten ist er persönlich bekannt. Was also hat er falsch gemacht, was ist sein Vergehen?“ – Die Antwort lieferte er gleich mit. Sie wird niemanden verwundern, der in den vergangenen Tagen mitbekommen hat, wie es dem Filmförderungs-Chef Hans Joachim Mendig allerweil ergeht, weil er beim Mittagessen zusammen mit dem AfD-Chef Jörg Meuthen abgelichtet worden war. Jakob Augstein hat nämlich einen Fehltritt auf seinem linken Kerbholz , der fast noch schwerer wiegt, als der von Hans Joachim Mendig.

Wie sich Jakob Augstein selbst ins linksgesellschaftliche Aus geschossen hat

Augstein gilt als unsicherer Kantonist, das ist sein Vergehen. Er kennt die falschen Leute, Leute wie mich zum Beispiel. Außerdem ist er ein neugieriger Mensch. Neugier gilt in diesen Kreisen, in denen Augstein verkehrt, nicht als Tugend, sondern als Ausdruck mangelnder Standfestigkeit.“ – Ja, gut, Fleischhauer wählte „Standfestigkeit“. Früher hätte man in einem solchen Zusammenhang von einem „ungefestigten Klassenstandpunkt“ geschrieben. Man muß aber verstehen, daß es für den langjährigen SPIEGEL-Schreiber Fleischhauer vermutlich heute noch persönliche Bindungen in jenes Milieu hinein gibt, das er eigentlich verlassen hat. Er schont Jakob Augstein schon sehr. Er fährt erklärend fort: „Vor ein paar Monaten hat er (Augstein – Anm.d.Verf.) auf Schloss Ettersburg bei Weimar mit Karlheinz Weißmann diskutiert, einem der Vordenker der Neuen Rechten. Anderthalb Stunden stritten die beiden über Deutschland, den Islam und das Fremde. Das reichte, um Augstein auf die Liste derjenigen zu befördern, mit denen man besser keinen Kontakt mehr pflegt.“ – Tärä! Das ist in der Tat sehr bemerkenswert, wenn man sich überlegt, wer genau es ist, der da Jakob Augstein offensichtlich zum Paria erklärt hat. Das sind nämlich genau dieselben, die ansonsten keine Gelegenheit auslassen, um zu erklären, wie wichtig die ach-so-demokratische Debatte sei und daß es der ebenso heilige Streit sei, welcher die Demokratie am Leben erhalte. Das Fachblatt für jene Linksverpeilten, die in sich selbst aufgeklärte Intellektuelle erkennen wollen, die linksradikale „Zeit“ aus Hamburg also, habe sogar ein eigenes Ressort ins Leben gerufen, das „Der Streit“ heißt. Sowie es aber ernst werde, kniffen die meisten Kombattanten, belegt Fleischhauer. Er gibt zu bedenken: „Wenn selbst ein Projekt des Herausgebers des „Freitag“ als politisch so zweifelhaft gilt, dass man zweimal überlegen muss, ob man daran teilnimmt, lässt das erahnen, wie sich die Dinge verschoben haben.“

Wir alle würden gerade zu Zeugen einer Entwicklung, die wir ruhig als die „Selbstabschließung eines geistigen Milieus“ bezeichnen dürfen, meint Fleischhauer. Nicht ganz richtig. Es handelt sich seit jeher um einer eher ungeistiges, aber sehr materialistisch orientiertes Milieu. Auf alle Fälle sei diese Selbstabschließung der Bekloppten vor dem „Diskurs“ für das intellektuelle Klima in Deutschland seit Langem bestimmend. Eine ganze Generation habe „sich entschieden, nur noch mit Leuten zu verkehren, die so denken wie sie selbst„.

Eigenheit der Linksbekloppten: Das Messen mit zweierlei Maß

Jan Fleischhauer kommt dann noch auf das abgebrochene Höcke-Interview im ZDF zu sprechen. Wo alles zum Gesinnungstest wird, gerate jeder Auftritt zur Geste, merkt er an. An keiner Stelle des Interviews sei es darum gegangen, etwas herauszufinden, das man nicht ohnehin schon gewußt hätte. Mitnichten sei es in diesem skandalösen „Interview“ darum gegangen, Antworten auf Fragen zu erhalten, die echte Frage gewesen wären. Was beim ZDF als Interview angekündigt worden war, sei in Wahrheit ein Segment gewesen, wie man es aus der „heute-show“ kenne. Zwar könne demonstrative Feindseligkeit sehr unterhaltsam sein, schreibt Fleischhauer, nur würde man sich eben wünschen, daß auch einmal Robert Habeck so tribunalartig einvernommen wird. Was natürlich nicht passieren wird.  Es bleibe also die Frage, „wohin diese Form des journalistischen Posing führen soll„. Dem Poser gehe es vor allem um sich selbst. Und weil er die meiste Zeit vor dem Spiegel verbringe, sei seine Wirkung selbstredend begrenzt.

Was Jan Fleischhauer vergessen hat

So richtig auch ist, was Jan Fleischhauer über die demokratieverweigernde Selbstabschließung des sich intellektuell dünkenden Milieus schreibt, so richtig wäre auch gewesen, die Beobachtung etwas weiter auszudehnen. Es bleibt nämlich nicht bei dieser Selbstabschließung. Die diskursverweigernde Linke sitzt durchaus nicht alleine in ihrer pseudointellektuellen Wagenburg, sondern „die Macht“ sitzt mit ihnen zusammen da drin. Und das ist das Ärgerlichste überhaupt: Daß die diskursverweigernde Linke bei aller Verweigerung dennoch die Macht gekidnappt hat und sozusagen als Geisel hält. Mit anderen Worten: Man kann gar nicht von außen in diese Wagenburg reinballern, was das Zeug hält, weil man die Macht in Form staatlicher Strukturen gleich mit zu Klump schießen würde. Ginge es tatsächlich nur um eine Ansammlung von abgehobenen Arschlöchern, die sich zu debattenverweigernder Abgeschiedenheit in einer Wagenburg entschlossen haben, könnte man das beifallklatschend kommentieren. Es geht aber nicht um diese Linken, sondern um die Macht. Die sitzen da nämlich nicht schweigsam in ihrer Wagenburg der Bekloppten, sondern die ballern selbst aus dieser Wagenburg heraus was das Zeug hält. Und genau das ist das Problem hinter der linken Debattenverweigerung. Die linken Debattenverweigerer verweigern nicht nur eine Debatte, sondern sie verweigern damit auch eine friedliche, weil demokratische Lösung für jene Probleme, die auch durch eine Debattenverweigerung nicht von alleine wieder verschwinden.