Extinction Rebellion: Gehirnwäsche einer ganzen Generation – Teil I

Dean Andromidas
Bei der 2018 in London gegründeten neuen Klima-Aufstandsbewegung XR, ( Extinction Rebellion ) ist nichts von selbst entstanden oder gar vom Himmel gefallen. Hier ein Bericht über die Verantwortlichen – in Teil I.

Nach dem Vorbild der gewalttätigen Aktionen gegen die Kernenergie in den 70ern und 80ern und später gegen die Kohle ist auch diese Bewegung mit den Mitteln der Massenmanipulation buchstäblich aus dem Boden gestampft worden. Da alles innerhalb eines Jahres entstanden ist, läßt sich leicht nachvollziehen, wer daran beteiligt war, wer die Nutznießer sind und wer den international organisierten Aufstand finanziert.

Führende Politiker in ganz Europa und in den USA sowie die große Mehrheit der Zeitungen und Denkfabriken im transatlantischen Raum sind gerade dabei, die „Große Lüge“ vom angeblich menschengemachten Klimawandel nicht nur zu verbreiten, sondern die unverzügliche „Dekarbonisierung“ zu fordern. Die Medien schüren eine Massenpsychose, die in der modernen Geschichte ohne Beispiel ist und fast die gesamt westliche Welt erfaßt hat.

Jugendliche und sogar Kinder werden geistig mißbraucht und öffentlich vorgeführt, wenn sie lauthals fordern, die CO2-Emissionen müßten innerhalb der nächsten zwölf Jahre auf null gesenkt werden (d.h. unsere Industriegesellschaft müsse zerstört werden), sonst werde es die Zivilisation, wie wir sie kennen, nicht mehr geben. Kinder werden angewiesen, die Schule zu schwänzen, um gegen den Klimawandel zu protestieren, da Bildung keinen Sinn mehr habe, wenn wir alle sterben werden. Frauen werden ermutigt, keine Kinder mehr zu bekommen, da es keine lebenswerte Welt mehr geben werde.

An vorderster Front dieser apokalyptischen Hysterie steht eine neue Organisation, die „Extinction Rebellion“ (XR). In einem von 94 Akademikern, Politikern und Sozialaktivisten unterzeichneten Offenen Brief, der anläßlich der Gründung von XR am 26. Oktober 2018 im britischen Guardian erschien, heißt es, die Regierungen hätten sich schuldig gemacht, „nicht zu erkennen, daß unendliches Wirtschaftswachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen unmöglich ist… Es ist daher nicht nur unser Recht, sondern unsere moralische Pflicht, die Untätigkeit und die flagrante Pflichtvernachlässigung der Regierungen zu umgehen und zu rebellieren, um das Leben selbst zu verteidigen.“ (hier)

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Die Klima-Bewegung verstehen Teil 3: Man folge dem Geld!

Dr. Paul Rossiter
Nach meinen ersten beiden Beiträgen, in denen ich über das neue große Narrativ der Grün/Linken schrieb (hier, in deutscher Übersetzung hier) und die Korruption aus edlen Motiven (hier, in deutscher Übersetzung hier), möchte ich jetzt auf den Hauptmotor zu sprechen kommen, welcher die Klimabewegung Tag für Tag antreibt: das Geld. Ich wurde immer mutloser bei der Zusammenstellung dieses Beitrags, als sich mir immer mehr die ungeheure Summe von Geldern erschloss – einzig auf der Grundlage der unbewiesenen Vorstellung, dass ein steigender atmosphärischer CO2-Gehalt aufgrund der Verbrennung fossiler Treibstoffe ursächlich ist für katastrophale globale Erwärmung/Klimawandel/Pestilenz und Untergang

Einige Zahlen für die Schlagzeile: Die Kapitalausstattung der Erneuerbare-Energie-Industrie beträgt über 1 Billion Dollar; die Finanzierung von NGOs, welche als Publicity- und Lobby-Agenturen für Alarmismus benutzt werden, beläuft sich auf über 2 Milliarden Dollar, und die Summe der Forschungsförderung seitens der Regierung zu diesem Komplex geht über 1 Milliarde Dollar hinaus. Kann man da erwarten, dass eine Resolution von wissenschaftlicher Bedeutung diese Einrichtungen dazu bewegen wird einzuräumen, dass ihre Geschäfte eine Lüge zur Grundlage haben und dass sie stillschweigend schnell vergehen werden – oder dass sie zumindest auf eine Größenordnung zurückgestutzt werden, die mehr den Bedürfnissen des realen Markts entspricht?

Eine Schwäche muss ich gleich am Anfang ansprechen: Die von mir genannten Zahlen stammen aus den Quellen, welche öffentlich zugänglich sind in Gestalt von Büchern, Websites sowie jährliche Finanzberichte. Ich bin kein Ökonom und freue mich auf Beiträge kompetenterer Leser zu diesem Artikel. Alle im Folgenden genannten Zahlen gelten allgemein für das Finanzjahr 2017/18.

1. Erneuerbare-Energie-Industrie: Der Klima-industrielle Komplex

Im Jahre 2009 schrieb Björn Lomborg:

Einige führende Geschäftsleute machen sich an Politiker und Wissenschaftler heran, damit diese rasche und drastische Maßnahmen bzgl. globaler Erwärmung auf den Weg bringen. Dies ist ein neuer Dreh einer sehr alten Praxis: Unternehmen nutzen die Politik, um sich die eigenen Taschen zu füllen.

Die enge Beziehung zwischen den Gruppen wurde schon im Kalten Krieg deutlich, und zwar zwischen Waffen-Herstellern, Forschern und dem US-Militär. Präsident Dwight Eisenhowers Warnung vor der Macht des „Militär-industriellen Komplexes“ ist allgemein bekannt. Er sagte: „das Potential für einen katastrophalen Anstieg von Machtmissbrauch besteht und wird immer bestehen“. Er machte sich Sorgen über eine wiederkehrende Versuchung anzunehmen, dass einige spektakuläre und kostspielige Maßnahmen auf wunderbare Weise die Lösung aller gegenwärtigen Schwierigkeiten sind.

Bzgl. Klimawandel gilt das auf jeden Fall. Man hämmert uns ein, dass sehr teure Vorschriften bzgl. Kohlenstoff der einzige Weg sind, der globalen Erwärmung zu begegnen – trotz vieler Belege, dass dies eine grundlegende Kosten-Nutzen-Analyse nicht bestehen würde. Wir müssen fragen, ob sich ein „Klima-industrieller Komplex“ bildet, welcher den Steuerzahler drängt, Geld locker zu machen, um jenen zu gefallen, die daran verdienen wollen.

Natürlich sind viele Direktoren wirklich besorgt bzgl. globaler Erwärmung. Aber die, die am lautesten schreien, profitieren am meisten von den Kohlenstoff-Vorschriften. Der von Ökonomen für ihr Verhalten verwendete Terminus lautet „rent seeking“.

(Quelle)

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Wider die Abschaffung des Bargelds – Hilfe von diesem prominenten Verfassungsschützer…

Bargeld

Wer in Deutschland das Bargeld abschaffen möchte, stellt sich damit gegen die Verfassung, so Hans-Jürgen Papier. Der frühere Präsident des Verfassungsschutzes hat sich nun recht deutlich dagegen ausgesprochen, eine Bargeldobergrenze einzuhalten, wie sie von der Merkel-Regierung vorgesehen war oder ist. Denn eine solche Bargeldobergrenze wäre ein Eingriff in die Freiheitsrechte, die das Grundgesetz uns noch einräumt. Dies äußerte er gegenüber der „FAZ“ und nahm damit Position gegenüber der in weiten Teilen der publizierten Öffentlichkeit wahrnehmbaren Haltung ein. Zudem wäre es wichtig, „dass die Freiheitswahrnehmung der Bürger nicht total erfasst und registriert werden dürfe(n)“.

Zwang nicht erwünscht

Dazu sagte er, wie wir an anderer Stelle berichteten, „eine gesetzliche Bargeldobergrenze oder der Zwang, auf elektronische Zahlungsmittel zurückzugreifen, würde einen ‚Schritt hin zur weiteren Reglementierung, Erfassung und verdachtslosen Registrierung‘ bedeuten“.

„Es sei zudem nicht nachweisbar, dass die Bargeldbeschränkungen zum Schutze des gemeinen Wohls wirklich geeignet und überhaupt erforderlich seien.

Die Merkel-Regierung erwägt, eine Obergrenze für Zahlungen mit Bargeld einzuführen. Geplant ist eine Obergrenze von 5.000 Euro. Die Merkel-Regierung argumentiert, mit der Bargeldobergrenze Geldwäsche, Schwarzarbeit und Terrorfinanzierung zu bekämpfen. Die EU-Kommission berät derzeit sogar über Bargeld-Obergrenzen für ganz Europa. Für Deutschland soll gelten: Rechnungen über 5.000 sollen nicht mehr in Bar beglichen werden dürfen. Ein alternativer Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, eine Meldepflicht für Bargeldgeschäfte ab einer bestimmten Summ einzuführen.

Dass eine Bargeld-Obergrenze Terrorismus, Kriminalität oder Schwarzarbeit wirklich eindämmt, bezweifeln viele Experten. Zudem sind viele Händler auf höhere Bargeldzahlungen eingerichtet, wie beispielsweise Autoverkäufer. Datenschützer kritisieren, dass elektronische Zahlungen immer kontrolliert und zurückverfolgt werden können. Daher gilt die Bargeld-Obergrenze grundsätzlich als eine Einschränkung der Freiheit. Dennoch müssen Sie sich auf alles einstellen – die Freiheit wird sich weiter reduzieren.“ Wir haben dazu weitergehende Berichte verfasst.

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Die Grünen nehmen die GroKo ins Visier – schlechtes Klimaschutzpaket

Unbenanntes Design(842)

Die „Grünen“ haben in den vergangenen Tagen massiv gegen das Klimaschutzpaket der Regierung gewettert. Geht es nach der sogenannten Umweltpartei, dann sollten Fliegen, Autofahren und auch das Heizen mit Öl deutlich massiver sanktioniert werden, als dies beim Klimaschutzpaket geschehe. So berichteten wir an anderer Stelle, dass die Grünen den Einbau von Ölheizungen – Achtung – ab sofort verbieten wollen. Gasheizungen sollen zudem ab 2025 nicht mehr eingebaut werden dürfen.

Alternativen sind da

Die Alternativen würde es geben. Die Partei möchte die Wärmepumpen fördern, Holz oder auch die Sonnenwärme. Weitere Forderungen: „Außerdem wollen die Grünen den CO2-Preis deutlich höher ansetzen, als die Merkel-Regierung. Nach 2021 soll der CO2-Preis zudem noch weiter steigen, so die Vorstellung der Grünen. Fliegen soll kurzfristig über eine Luftverkehrssteuer, Pkw-Fahren über eine Pkw-Steuer teurer werden. Zudem nehmen die Grünen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ins Visier.“

Auszüge aus dem Beschluss der Partei zeigen, womit wir rechnen müssten, sollte es zu Neuwahlen kommen: „Das Fliegen dürfe (…) nicht mehr subventioniert werden: Auf Kerosin sollten wie auf Diesel oder Benzin Energiesteuern erhoben werden, auf alle Flugreisen müsse eine Mehrwertsteuer anfallen, so die Grünen. Bis dahin solle die Luftverkehrssteuer verdoppelt werden. Insbesondere „klimazerstörende und schadstoffreiche laute Flieger“ müssten höhere Start- und Landegebühren entrichten.“

Die Kritik ist in dem Sinne nachvollziehbar, als die GroKo an ihren Vorhaben bis dato klar gescheitert ist. Wer ein Klimaschutzpaket haben möchte, der muss mehr unternehmen. Konkret berichteten wir auch hierüber: „Die Bundesregierung dürfe sich beim Klimaschutz nicht über Einzelmaßnahmen zerstreiten, sondern müsse in allen Bereichen handeln“, meinte dazu der Fraktionsvorsitzende der „Grünen“ im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter.

Weitergehende Forderungen: „Ab 2030 sollen keine Pkws mehr mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden, so die Grünen. Zu den Forderungen gehört auch das Tempolimit auf Autobahnen. Raser müssten zudem mit hohen Bußgeldern bestraft werden. Die Grünen hatten zudem Beschlüsse zum Schutz der Wälder in Deutschland und weltweit gefasst.“

Unsere Meinung: „Seltsam, dass die Grünen die Abholzung der heimischen Wälder und die Zerstörung von Naturparks und die Vernichtung geschützter Tierarten genehmigen und fördern, indem sie den Ausbau von Windparks mit Windrädern vorantreiben, die sich, wenn in der Nähe von Siedlungen errichtet, nachweislich auch negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken.“ Weitere Forderungen teilen wir Ihnen hier gerne mit.

Original

David Berger löscht nach zehn Jahren sein Facebookprofil

Jürgen Fritz Blog

Von David Berger, Fr. 11. Okt 2019, Titelbild: SWR-Screenshot

Vor genau zehn Jahren legte sich David Berger, der Betreiber von Philosophia perennis, einen Facebookaccount zu. Gestern hat er ihn endgültig gelöscht und diesen drastischen Schritt auch begründet. Ich persönlich bedaure das sehr. Aber lesen Sie selbst, warum er sich dazu entschied. Ich kann nur sagen: David, du wirst auf Facebook fehlen!

David Bergers Begründung für die Löschung seines Fb-Profils

Genau zehn Jahre ist es her, dass ich mir auf Facebook ein Profil zugelegt habe. Zuletzt hatte das Profil ca. 20.000 Follower und 5.000 „Freundschaftsverlinkungen“. Nun habe ich es gelöscht. Die ersten geposteten Bilder aus dem Jahr 2009 zeigen mich mit Nico, unserem Hund. Die Zahl der „Freunde“ war auch nach einem halben Jahr überschaubar – auch deshalb, weil viele damals einfach noch kein Profil in dem sozialen Netzwerk hatten.

david-nico

Und doch führte das Facebookprofil im April 2010 zu…

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„Wissenschaft kann in diesen Zeiten nicht unpolitisch sein“

von AR Göhring

„Notlage. Klimaforscher sollten mit der jungen Generation Druck auf die Politik machen“

Wissenschaft muß immer unpolitisch sein. Sobald Wissenschaft politisch wird, dient sie Interessen und ist somit bereit, Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten. Dadurch wird sie zum Helfer von rücksichtslosen Schurken, die Freiheit und Wohlstand der Mehrheit opfern, um für sich selber möglichst viele Ressourcen herauszuholen.
Zusätzlich blockieren oder verhindern politisierte Wissenschaftler den Fortschritt der eigenen Zivilisation, die dann, wie man am Beispiel strengreligiöser Kulturen sehen konnte, über Jahrhunderte auf der Stelle tritt oder sich sogar zurück entwickelt. Denn das ist eine politische Wissenschaft: eine Religion.

Der kritische Bürger wundert sich in den letzten Jahren nicht nur über den offensichtlichen Klima-Unfug in den Medien, sondern zunehmend auch über das erstaunlich offene Eingeständnis der Antiwissenschaftlichkeit.

Michael Klein machte auf Sciencefiles gerade auf einen Artikel im Berliner Tagesspiegel von Jutta Allmendinger und Harald Wilkoszewski aufmerksam, der den frappierenden Titel „Wissenschaft kann in diesen Zeiten nicht unpolitisch sein. Ein Plädoyer für eine gesellschaftlich engagierte Forschung“ trägt. Der Text ist eine Erwiderung auf den Aufruf des Historikers Jürgen Kocka, „Werdet nicht zu Propagandisten!“, der zwar zu politischen Engagement aufruft, aber verlangt, nicht die eigenen Verhaltensregeln zu verletzten. Das ist zwar ein Widerspruch in sich, versucht aber wenigstens noch, Standards vor der kompletten Abräumung zu bewahren.

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Der Mann, dem sie die Sonne übelnehmen

Von Pierre Heumann.

„Viel Glück mit der Publikation“, wünschte Nir Shaviv dem Reporter Doron Levin, der ihn für die Onlineausgabe des Wirtschaftsmagazins Forbes interviewt und anschließend den Text zum Gegenlesen vorgelegt hatte. Der israelische Astrophysiker ahnte, dass die Redaktion den Text ablehnen würde. Denn ein Jahr zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg die Veröffentlichung eines Gesprächs mit ihm über die Ursachen des Klimawandels ebenfalls verweigert.

Zunächst sah es so aus, als ob Shaviv die Forbes-Redaktion falsch eingeschätzt hatte. Seine Zitate wie „Klimawandel hat es immer schon gegeben, und daran wird sich nichts ändern“ oder „der CO2-Ausstoß spielt dabei nicht die größte Rolle, sondern die periodische solare Aktivität“ fielen der Zensur von Forbes nicht zum Opfer. Das Interview erschien online mit dem Titel „Klimaerwärmung? Ein israelischer Astrophysiker liefert eine alternative Sicht, die man nicht ohne weiteres ablehnen kann“.

Viel komplizierteres Phänomen

Der Text stieß bei den Lesern auf großes Interesse und wurde in kürzester Zeit 40.000 Mal aufgerufen. Doch während Shaviv mit seiner Familie den Strand von Tel Aviv genoss, stellte er plötzlich fest, dass Forbes das Interview nach vier Stunden vom Netz genommen hatte. Es habe den Qualitätsanforderungen der Redaktion nicht genügt, begründete die Redaktion die ungewöhnliche Sperre. Shaviv hat dafür allerdings eine andere Erklärung: Seine Thesen über den Klimawandel seien politisch nicht korrekt gewesen.

>>>>>Ich hatte das Glück im letzten Jahr einen Vortrag von Prof. Shaviv in München zu hören. Es war beeindruckend!

Und es ist schändlich wie dieser Mann ob seiner beeindruckenden Erkenntnisse gemobbt,ignoriert und verachtet wird. (Anhörung im Fachausschuss des Bundestages – „Alles Quatsch“!) L.J. Finger <<<<<

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Düsseldorf löst Einsatztruppe Drogenfahndung auf: Dealer übernehmen die Straße

Bahn frei für das Verbrechen

In Nordrhein-Westfalens Hauptstadt hat sich in einem Viertel die Drogenkriminalität offenbar vervielfacht. Während Anwohner empört sind, hat die Polizei ihre Präsenz zurückgefahren.

In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf ist es nicht anders als in Berlin, Hamburg, München: Wer hier illegale Drogen konsumieren will, der weiß um leicht erreichbare Plätze, wo er sie öffentlich einkaufen kann. Oft mitten im Wohnviertel, wo Mütter ihre Kinder zur Kita bringen und Rentner vormittags ihre Einkäufe erledigen.

Ein besonders stark frequentierter Umschlagplatz insbesondere für harte Drogen liegt in Düsseldorf zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Charlottenstraße. Die Mode- und Kunststadt Düsseldorf ist hier weit entfernt, wenn auch vermutlich der eine oder andere ihrer Protagonisten mit dem Angebot dort durchaus vertraut sein dürfte. In einer Düsseldorfer „Internetzeitung“ heißt es blumig: Hier „treffen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Nationen aufeinander.“ Nun ist so ein Drogenumschlagplatz im Wohnviertel aber alles andere als eine Begegnungsstätte, wenn hier regelmäßig dutzende von Tatverdächtigen festgestellt werden, die, so die Lokalzeitung weiter, „arbeitsteilig Drogen verkaufen“.

Und „arbeitsteilig“ bedeutet hier eben, die Sache ist perfekt organisiert. Besonders günstig für die Händler ist besagtes Viertel auch deswegen, weil diverse im Umfeld liegende Callshops und andere Lokalitäten perfekte logistische Rückzugsräume bieten für den illegalen Handel.

Neuerdings fallen die Dealer offenbar durch eine zunehmende Aggressivität gegenüber jenen auf, die hier schon länger wohnen. Die Polizei drückt es ein wenig verschlungen aus: „Durch die Anwohner wird das Verhalten der mutmaßlichen Drogenhändler als vermehrt aggressiv wahrgenommen.“ Statt solcher beschwichtigenden Lagebeurteilungen wäre es vielleicht von polizeilicher Seite aus hilfreicher, nüchterne Zahlen sprechen zu lassen.

Die Anwohner selbst scheinen offenbar dem Drogenhandel vor der Haustür zunächst nicht rigoros entgegengetreten zu sein. Die Zustände, so heißt es in dem Bericht, seien „anfangs tolerabel“ gewesen. Erst später seien täglich eine Vielzahl von Vergehen und Delikten hinzugekommen. Dazu passt die Statistik der Drogentoten in NRW. Ihre Zahl ist deutlich gestiegen: 240 im Jahr 2018, 37 mehr als im Vorjahr.

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Merkel lieferte Deutschland Erdogan aus

Nachdem Erdogan droht, 3,6 Millionen Syrer inklusive IS-Terroristen nach Europa/Deutschland zu schicken, wird das Desaster, das Merkel mit ihrer Politik der Asyleinwanderung angerichtet hat, auch für die letzten Gutgläubigen unübersehbar.

Schon als im Grundgesetz in den 90er Jahren der Artikel 16a aufgenommen wurde, damals mit den Stimmen der Grünen, war klar, dass das Motto beim Asylrecht hieß: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Das Dublin-Abkommen war so formuliert, dass die EU-Länder an den Außengrenzen alle Lasten von illegalen Einwanderern zu tragen hatten.

Grundgesetz Artikel 16 a

(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.

Schon damals konnte jeder klar Denkende sehen, dass dies ein Schönwetter-Abkommen war. In dem Moment, in dem wirkliche Belastungen aufkämen, würden die EU-Grenzländer einen Teufel tun und Deutschlands Lasten übernehmen. Allen außer den Deutschen war bewusst, dass ein unterschriebener Vertrag bei Belastungen nur nach Gusto angewandt werden würde.

Aber die EU-Länder brauchten sich 2015 nicht einmal wirklich anstrengen, das Dublin-Abkommen zu sabotieren. Deutschland verstieß in vorauseilender Ungerechtigkeit selbst gegen das eigene Grundgesetz.

Merkel fürchtete hässliche Bilder. Einen Verstoß gegen das Grundgesetz und einen Verstoß gegen ihren Amtseid, Nachteile vom deutschen Volke fernzuhalten, brauchte sie nicht zu fürchten, denn die von ihrer Hypermoral besoffenen Gutmedien hielten ihr mit einer beispiellosen Propagandakampagne den Rücken frei.

Nun zeigt sich immer mehr die Scheinheiligkeit der scheinheiligen Merkel und ihrer Medienjünger. Im Türkeideal verschob sie Milliarden in die Türkei, damit sich Erdogan für sie die Hände schmutzig machte. In Afrika werden mit dem gleichen Ziel Milliarden an korrupte Regierungen ausgegeben. Ziel: Der schwarze Mann soll sich die Hände dreckig machen, damit die weiße Frau ihren Heiligenschein behalten kann.

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Nach dem Anschlag von Halle: Deutsche, Juden und Israel

Von Roland Tichy Do, 10. Oktober 2019

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle müssen wir über das Verhältnis der Deutschen zu Juden und zu Israel reden. Abscheu und Entsetzen zu äußern, ist notwendig. Aber es reicht nicht. Denn die Probleme sitzen tief, sehr tief.

Der erste schmerzhafte Befund muss lauten: Ja, es gibt einen tiefsitzenden Antisemitismus in Deutschland. Er ist nicht verschwunden mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945. Sicherlich hat die Auseinandersetzung und das Entsetzen über Auschwitz viele, sehr viele Deutsche bekehrt, aber längst nicht alle. Der Judenhass lebte weiter, wurde weitergegeben in den Kinderzimmern und Stammtischen: meist geflüstert, oft laut und schenkelklopfend; mal offen, mal als dummer, gedankenloser Witz. Staat und Gesellschaft haben dagegen gehalten. Mehr recht als schlecht, bemüht, das sollte unbestritten sein. Aber offizielle Politik bewirkt nicht alles gegen dumpfen, tief verankerten Hass.

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