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Der Showdown zwischen Russland und den Internetkonzernen kommt 2021: Löscht Russland YouTube & Co?

Sind die Interntetkonzerne private, auf Gewinnmaximierung angelegte Firmen, oder Instrumente der USA im geopolitischen Informationskrieg? Diese Frage wurde heute von Twitter beantwortet, als es die Löschung von 69 Kanälen damit begründet hat, dass sie “das Vertrauen in die Nato untergraben.”

In diesem Jahr sind in Russland Parlamentswahlen und die US-Internetkonzerne stehen bereit, um sich einzumischen. Im US-Wahlkampf haben wir ihre Macht gerade erst beobachten können, als sie in der Endphase des Wahlkampfes rigoros alles zensiert und gelöscht haben, was ihrem Ziel, nämlich Joe Biden zum Präsidenten zu machen, im Wege gestanden hat.

Westliche Einmischungen in russische Wahlen

In Russland hat man allen Grund zu der Annahme, dass das auch im russischen Wahlkampf passieren wird. Die westlichen Einmischungen unmittelbar vor Wahlen und anderen Großereignissen in Russland haben mittlerweile Tradition. In Russland gibt es jedes Jahr einen zentralen Wahltag, an dem alle Wahlen im Land abgehalten werden. Die Sommerferien dauern in Russland vom 1. Juni bis zum 1. September und daher wird jedes Jahr Anfang September, wenn alle aus den Sommerferien zurück sind, an einem Tag gewählt. Von Regionalwahlen bis hin zu landesweiten Parlamentswahlen finden an dem Tag alle Wahlen des Jahres statt.

Und jedes Jahr treiben die westlichen Medien vorher eine neue Sau durch das weltweite mediale Dorf, um der russischen Regierung zu schaden. Das ist im Grunde primitiv und leicht durchschaubar, wenn man die Zusammenhänge mit dem nationalen Wahltag in Russland kennt, aber weiß im Westen schon davon? Wer davon weiß, der müsste sich doch fragen, ob die russische Regierung wirklich so dumm ist, jedes Jahr erneut vor den Wahlen etwas zu tun, was ihr garantiert negative Schlagzeilen und damit Schwierigkeiten bei den Wahlen einbringt.

Schauen wir uns nur die letzten Jahre an, um zu verstehen, dass das tatsächlich eine jährlich wiederkehrende Show der westlichen Medien ist.

2018: Skripal

2018 fand in Russland die Fußball-WM statt. Für Russlands Regierung war das ein Großereignis, dass sie auch als Gegengewicht gegen die westliche Berichterstattung nutzen wollte. Millionen Fans aus der ganzen Welt sind nach Russland gekommen und waren ganz überrascht, dass Russland so ganz anders ist, als in den westlichen Medien dargestellt. Die Menschen sind nicht arm, sie feiern, sind freundlich und offen, das Land ist sicher, die Städte sind sauber, die Polizei ist hilfsbereit, die WM war perfekt organisiert.

Also musste man sich im Westen etwas ausdenken, um dem entgegen zu wirken. Und wie es der Zufall wollte, wurden drei Monate vor der WM angeblich die Skripals vergiftet, was die Schlagzeilen vor und während der WM beherrscht hat. Und nach der WM fanden dann die russischen Wahlen statt. Warum Skripal so wichtig gewesen sein soll, dass Russland sich mit seiner angeblichen Vergiftung die positiven Eindrücke der WM zerschießen sollte (die WM hat Milliarden an Investitionen in die Infrastruktur gekostet), konnte im Westen bis heute niemand erklären.

2019: Proteste in Moskau

2019 soll Russland angeblich Oppositionellen die Kandidatur verboten haben. Das führte – befeuert von Berichten in westlichen Medien – zu Protesten vor den Wahlen 2019, die im August vor der Wahl die Schlagzeilen beherrscht haben. Auch hier hat niemand gefragt, warum Russland denn so etwas getan haben sollte, wenn es doch nur um unwichtige Regionalwahlen ging und die Kandidaten der Opposition, die ihre Wahlunterlagen ordnungsgemäß eingereicht haben, trotzdem keine nennenswerten Erfolge bei der Wahl erzielen konnten.

Wer nun einwendet, in Russland würden die Wahlen sowieso gefälscht, weshalb das Wahlergebnis keinerlei Aussagekraft hätte, dem empfehle ich als Lektüre die Seite der OSZE, die die Wahlen in Russland beobachtet und seit langem schon nichts mehr von nennenswerten Unregelmäßigkeiten berichtet. Die Kritik der OSZE an russischen Wahlen ist nicht umfangreicher, als bei Wahlen in westlichen Ländern, wo es auch jedes Mal irgendetwas zu kritisieren gibt.

2020: Navalny

Ende August, wieder kurz vor den Wahlen, wurde Navalny angeblich vergiftet und wieder haben die westliche Medien daraus eine anti-russische Kampagne gebastelt, die bis heute andauert.

Aber auch dieses Mal bleiben die westlichen Propagandisten die Erklärung schuldig, warum die russische Regierung unmittelbar vor der Wahl mit aller Macht etwas getan haben könnte, was ihr bei den Wahlen Probleme bereiten musste. Navalny war nie allzu wichtig in Russland und trotz der angeblichen Vergiftung haben die von ihm unterstützten Kandidaten keine nennenswerten Erfolge eingefahren.

Alle Bemühungen der westlichen Propaganda führen nicht zu nennenswerten Wahlerfolgen der vom Westen unterstützten Opposition. Wie würde diese Opposition wohl bei Wahlen abschneiden, wenn es nicht jedes Jahr diese Medienkampagnen zu ihren Gunsten geben würde?

2021: Wahlen zur Duma

Nun stehen Parlamentswahlen an und wir dürfen gespannt sein, welche Sau die westliche Medien in diesem Sommer durch das Dorf treiben. Wieder Nowitschok? Wieder fehlerhaft eingereichte Unterlagen zur Registrierung von Kandidaten, deren darauf folgende Nicht-Zulassung zur Wahl dann die Schlagzeilen beherrscht? Oder einen weiteren, frei erfundenen Korruptionsskandal? Wir dürfen gespannt sein.

Was aber jetzt schon sicher ist, ist die Tatsache, dass die Internetkonzerne die kommende Medienkampagne nach Kräften befeuern werden und vielleicht sogar russische Accounts zensieren, die dem gewollten Narrativ widersprechen. Russland hat gerade erst ein Gesetz erlassen, das (westlichen) Internetkonzernen Strafen bis hin zur Sperrung in Russland androht, wenn sie russische Medien oder russische Blogger zensieren. Als ich darüber berichtet habe, habe ich geschrieben, dass wir bald den Tag der Wahrheit erleben werden, denn dann wird sich zeigen, ob YouTube & Co. gewinnorientierte Firmen sind, die den wichtigen russischen Markt nicht verlieren wollen, oder ob sie westliche Propaganda-Instrumente sind, denen westliche Propaganda ist, als die Milliarden, die sie im russischen Internet verdienen.

Dass es den Internetkonzernen eher um Politik als um Geld geht, konnte man in den letzten Monaten vor der US-Wahl sehen. YouTube hat stolz mitgeteilt, über 8.000 Kanäle aus politischen Gründen gesperrt zu haben. Das geht so weit, dass YouTube nur in Deutschland den Zugang zu einem Video gesperrt hat, in dem der transatlantische Hardliner Norbert Röttgen Opfer eines Telefonstreiches geworden ist. Außerhalb von Deutschland kann man das Video weiterhin anschauen, in Deutschland aber ist es gesperrt. Deutsche User sollen nicht sehen, wie sich ein führender Transatlantiker blamiert hat.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass es den Konzernen eher um Politik als um Geld geht, war die Sperrung von Trumps Accoounts, die Twitter große Kursverluste eingebracht hat. Der politische Kampf war Twitter wichtiger, als Aktienkurse und Profite.

Für Twitter ist Kritik an der Nato ein Grund zur Sperrung

Nun hat Twitter wieder zugeschlagen und die Sperrung von hunderten Kanälen aus dem Iran, Armenien und Russland gemeldet. Besonders aufschlussreich ist die Begründung für die Sperrung von 69 russischen Kanälen:

“Unsere erste Untersuchung fand und entfernte ein Netzwerk von 69 Fake-Accoounts, die sicher an russische staatliche Akteure gebunden sind. Eine Reihe dieser Accounts verstärkte die Narrative, die mit der Linie der russischen Regierung in Einklang standen, während ein anderer Teil des Netzwerks sich darauf konzentrierte, das Vertrauen in das NATO-Bündnis und seine Stabilität zu untergraben.”

Das ist doch mal eine ehrliche Aussage: Wer das Vertrauen in die Nato untergräbt, dem droht bei Twitter die Sperrung. Das ist doch eine ehrliche Aussage darüber, worum es den Internetkonzernen in Wahrheit geht.

Kommt der Showdown 2021?

Russland hat nun mit dem neuen Gesetz die Grundlage geschaffen, um im Notfall die sozialen Netzwerke der Internetkonzerne im Land zu sperren, wenn die es im Vorwege des Wahlkampfes mit der Zensur übertreiben sollten. Das ist für beide Seiten ein zweischneidiges Schwert.

Russland riskiert im Falle einer Sperrung von YouTube oder Facebook natürlich Unzufriedenheit im eigenen Land gepaart mit einer westliche Medienkampagne über Zensur in Russland. Dass der Grund für die Sperrung die Zensur wäre, die die Konzerne vorgenommen haben, würde in dem medialen Geschrei untergehen. Und da die Internetkonzerne mit ihren Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram und so weiter auch in Russland populär sind, könnte der Kollateralschaden für die russische Seite groß werden.

Aber auch die Internetkonzerne würden viel riskieren, denn Russland ist bei der Digitalisierung und er Nutzung des Internets eines der führenden Länder der Welt, was im Westen allerdings kaum jemand weiß. Und mit seinen über 140 Millionen Einwohnern ist Russland damit für die Internetkonzerne einer der wichtigsten Märkte weltweit. Den zu verlieren würde wirklich viel Geld kosten.

Daher meine Formulierung, dass 2021 vielleicht der Tag der Wahrheit kommt, an dem die Internetkonzerne zeigen, worum es ihnen in Wahrheit geht: Sind sie gewinnorientierte Firmen?. Dann müssten sie die Zensur im russischen Internet einstellen, um den russischen Markt nicht zu verlieren. Oder sind sie Propaganda-Instrumente der US-Politik? Dann werden sie die Konfrontation auf die Spitze treiben und lieber einen so wichtigen Markt verlieren, als auf Propaganda und Zensur zu verzichten.

Uns dürfte also auch bei diesem Thema ein wirklich interessantes Jahr bevorstehen.

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Laufzeit für französische Atomkraftwerke auf 50 Jahre verlängert

Während in Deutschland funktionsfähige Atomkraftwerke stillgelegt werden, wie zuletzt das Kernkraftwerk Philipsburg 2, wird die Laufzeit der ältesten französischen Atomreaktoren unter Auflagen von 40 auf 50 Jahre verlängert. Das gehe aus einer Stellungnahme der französischen Atomaufsicht Autorité de sûreté nucléaire (ASN) hervor, die am Donnerstag in Paris veröffentlicht wurde, meldet 24matins.de. Zur Bedingung habe die Behörde eine Reihe von Reparaturen gemacht, um Nuklearunfälle bei den 32 ältesten Reaktoren zu verhindern.

Von diesen Alt-Reaktoren hätten nach Angaben von Greenpeace bereits 13 das Höchstalter von 40 Jahren, das die mehrheitlich staatliche Betreibergesellschaft Electricité de France (EDF) ursprünglich vorgesehen hatte, überschritten. Die französische Regierung habe den Weg für die Laufzeit-Verlängerung bereits im April 2020 freigemacht. Frankreich beziehe rund 70 Prozent seines Stroms aus der Atomkraft, das sei der höchste Anteil weltweit. https://2ea5ff27d01eecd3cbd1bcfd18b550da.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Die Verlängerung betreffe unter anderen das Atomkraftwerk Bugey östlich von Lyon, das seit Ende der 1970er Jahre in Betrieb ist. Betroffen seien auch die Reaktoren in Dampierre südlich von Paris und Tricastin nördlich von Avignon, die seit Anfang der 1980er Jahre Strom produzieren.

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Inzidenzwert 10: Hinterm Horizont wartet Merkel

Dieser Staat ist nicht fürsorglich – nein – er ist vormundschaftlich!“ (L.J. Finger)

Carl Christian Jancke

Die Wagenburgmentalität des Robert-Koch-Instituts und die Verliebtheit in die eigenen “Modellierungen” führt zu immer merkwürdigen Ergebnissen. Jetzt soll der “Lockdown” erst ab einem “Inzidenzwert” von 10 positiven Tests bei 100.000 Einwohnern großzügig gelockert werden. Das berichtet Focus Online. Wenn das so weitergeht, steht selbst die Bundestagswahl in Frage.  Als der November-Lockdown begann, war davon die Rede, dass 50 Infektionen als Schwellenwert galten. Wegen der neuen Mutanten wurde der auf 35 gesenkt. Jetzt ist von 10 die Rede. Ich warte nur noch auf den Minuswert.

Kennziffern haben immer ein Problem: Sie müssen eigentlich ihre Koinzidenz und eine Korrelation nachweisen. Im Juni hatten wir nach Angaben des RKI Werte von 3,5, noch im September lagen sie ungefähr bei 10 und noch Mitte Oktober bei 27,5. Nach den Kriterien der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten hat dieses Kriterium also versagt. Wenn das Kriterium von unter 50 funktioniert hätte, hätten die Gesundheitsämter die so genannten Infektionsketten im Sommer unterbrochen, und es hätte die “zweite Welle” nie geben können. Auch unter dem Inzidenzwert von 10, der jetzt angestrebt wird, ist das nicht gelungen. Statt dessen explodiert diese Messzahl seit dem August von 10,5 auf 139 am 09. November und erreicht ihre Spitze von 196 am Heiligen Abend.

Dass der Lockdown keine Korrelation darstellt, wird auch daran deutlich, dass der Wert dann zwar fällt, aber vom 07. Januar an wieder steigt und am 11. Januar 167 erreichte. Mittlerweile sind wir auf Septemberniveau mit 61. Anders gesagt: Der Inzidenzwert zeigt eben keine Inzidenz. Es gibt keinen wirklichen Wirkungszusammenhang zwischen der sinkenden Auslastung des Gesundheitssystems, das nie in Gefahr stand, ausgelastet zu sein, der Entwicklung der positiv Getesteten und dem Lockdown. Das sehen mittleweile übrigens auch alle Berliner Amtsärzte so. Wirklich alle!

Schaut man sich die Entwicklung europaweit an, ist das Ergebnis ähnlich. Die Anzahl der positiv Getesteten hängt von der Teststrategie ab: Je mehr Menschen mit „Symptomen“ getestet werden, desto höher die Zahl der positiven Tests. Und je mehr Menschen getestet werden, desto höher der Inzidenzwert. 

Europaweit (Kontinent, nicht nur EU) waren vorgestern 9,66 Millionen Menschen positiv getestet und galten nicht als genesen. Am 15.1.2021 waren das noch 12,3 Millionen. Die wenigsten sind davon schwer erkrankt gewesen. Aber von “exponentiellem Wachstum” kann nicht die Rede sein. In Deutschland sind derzeit 132.728 Fälle als noch nicht genesen gemeldet. In der Spitze waren das am 31.12. 377.206 oder 0,45 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung. Heute liegen wir bei 0,16 Prozent. 

Gehen wir davon aus, dass bis zu zwei Personen mit den positiv Getesteten in Quarantäne geschickt wurden, waren also insgesamt 1,2 Millionen Menschen zwischenzeitlich weggesperrt. Bei der heutigen Lage wären das immer noch ca. 400.000 potenzielle Personen. Damit ist wohl offensichtlich, dass das Gesamtkonzept des Lockdowns nicht stimmen kann. 

Auch die Zahl der “schweren Fälle” sinkt rapide. Europaweit waren das über 30.000 Fälle am 15.01. Heute sind es 26.000. In Deutschland waren es am 31.12. 2020 5.649, heute sind es knapp 3.000. Auch das Intensivregister zeigt nichts anderes als das Worldometer, das offensichtlich auf den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität beruht. 

Auch die Zahl der täglich Verstorbenen hat sich trotz aller Mutationen ungefähr halbiert. Europaweit sind am 15.01. 5.790 Menschen gestorben. Am 22.02.2022 waren es 2.387 Todesopfer. Deutschlandweit hatten wir am 15.01. 1.045 Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind. Am 22. Februar waren es 329. Lediglich 99 davon starben auf Intensivstation. 

Keine Pandemie nationalen Ausmaßes

Die massiven Grundrechtseinschränkungen basieren auf der Feststellung einer Pandemie von nationalem Ausmaß. Doch davon kann keine Rede sein. In der 51. Woche 2020 waren 11.772 Menschen immerhin hospitalisiert (Quelle: RKI). In der 6. Woche 2021 meldet das RKI 3.399. Das wird immer für den Dienstag gemeldet. Wir haben mindestens 25.000 Intensivbetten oder 500.000 Krankenhausbetten. 

Das Gesundheitssystem wird also von der CORONA-Pandemie nur periphär tangiert. Für die weiteren Grundrechtseinschränkungen besteht kein Rechtsgrund. 

Bisher ist ein negativer Effekt der Mutationen in Deutschland nicht erkennbar. Selbst wenn die Infektionszahlen steigen, die Zahlen der schwer Erkrankten oder Toten steigt im Moment nicht. Man kann aber nicht das halbe Land für Monate mit einem Berufsverbot belegen und das öffentliche Leben nur deshalb anordnen, weil es einer abstrakten Gefahr dient. 

Ein “Inzidenzwert” von unter 10 garantiert die ewige Pandemie. Wie wir wissen, wissen wir nichts über die Zahl der tatsächlichen Infizierten, der Erkrankten und derjenigen, die gar nicht an Corona starben, obwohl sie positiv getestet wurden. Reihentestungen, systematische Untersuchungen oder Massentests hat es nie gegeben. Für den Ansatz wurde der Bonner Virologe Hendrik Streeck schon geteert, gefedert und aus den öffentlich-rechtlichen Studios gejagt. 

Je höher die Anzahl der Tests und je mehr darauf geachtet wird, dass nur Bürger getestet werden, die bereits Symptome aufweisen, desto höher ist die Inzidenz. Allerdings bleiben die Menschen unentdeckt, die keine Symptome zeigen. Aber wenn wir eine Million Menschen in der Woche testen, werden wir schon den jeweiligen Inzidenzwert erreichen, der richtig erscheint. 

Multiples Staatsversagen

Wo der Staat eingreift, versagt er. Das gilt nicht nur für die völlig inkonsistente Teststrategie, deren Grundlage komplett intransparent bleibt. Wir haben nach wie vor nicht den Hauch einer Ahnung, wo und wie die Menschen sich tatsächlich anstecken. 

Der fürsorgliche Staat ist auch nicht in der Lage, die tatsächlich gefährdeten Menschen zu schützen. Das sind vor allen Dingen die betagten Mitbürger, die mit mehreren Vorerkrankungen in den Alten- und Pflegeheimen sterben. Sie sind über 80 und sind schon sehr gebrechlich. Trotzdem wäre es natürlich erleichternd, wenn sie nicht an Corona sterben würden. 

Und dann die “Impfstrategie”. Das einzige was man dazu sagen kann, ist, dass die Brüsseler und Berliner Strategen alles hatten, nur keine Strategie. Die Aussagen der Würdenträger und ihr Verhalten fallen regelmäßig auseinander. Die Leute haben keinen Plan.

Auch der jetzt präsentierte “Stufenplan” des Robert-Koch-Instituts mit der 10er Inzidenz offenbart den inhaltlichen Bankrott dieser als wissenschaftliches Institut getarnten Behörde. Von Anfang an waren deren Präsident Lothar Wieler und dessen Mitarbeiter heillos überfordert. 

Die normative Kraft der Zahl suggeriert eine Objektivität, die sie nicht hat. Denn die meisten Zahlen, auch in der Pandemie, sind nicht das Produkt der Realität, sondern das Ergebnis von mathematisch getarnten Schätzungen, die selten der Realität standhalten. Sie werden geboren in den Hirnen der Statistiker, die dann mit Hilfe möglichst großer Rechenleistung von Großcomputern vermeintlich getestet werden. Aber die Ergebnisse dieser Simulationen basieren vollständig auf den Erwartungen derjenigen, die sie kreiert haben. Es gibt eben keine künstliche Intelligenz. Nur die Prämissen, die wir der Maschine eingeben können, kann sie auch befolgen.  https://b319a7d7c2fd807bd58c23b872e99137.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Es ist das Ende der Aufklärung

Es ist der Lockdown, der unser Gemeinwesen in den Abgrund reißt. Nicht das Virus. Es ist die Angst, die vermutlich selbst das politische Personal ergriffen hat, nicht die Gefährdung weiter Teile der Bevölkerung. Es ist das Ende der Aufklärung, wenn wir uns politische Entscheidungen von Leuten diktieren lassen, die nicht mehr Herr ihres Verstandes sind, sondern gefangen in einer Zwiespalt zwischen der abstrakten Furcht vor einer Krankheit und der Allmachtsphantasie – sie könnten uns weismachen, das sie uns mit der virtuellen Druckerpresse vor einem Abgrund retten, den es ohne ihre Berufsverbote und Grundrechtseinschränkungen gar nicht gäbe. Dabei bezahlt das alles nicht Olaf Scholz oder Angela Merkel. Das zahlen die Steuerzahler. Und die Vermögenden sind schon lange daran durch die negativen Zinsen beteiligt. Die festgestellten Vermögenszuwächse bestehen nämlich solange auf dem Papier, bis die Assets verkauft werden. Dann sinkt der Kurs. 

Die Bundeskanzlerin hält an der Strategie fest. Solange der Krisenmodus anhält, sitzt sie sicher im Sattel und sichert ihre Macht. Ihr Nachfolger Armin Laschet tut sich so schwer, sie dahin zu schicken, wo sie hingehört. Aufs Altenteil. 

Nicht nur alte Männer sind grausam. Je länger die Frau sich im Amt hält, desto mehr dezimiert sie die Aussichten ihres Nachfolgers, sich zu profilieren. Und sie ist egomanisch genug, sich solange an der Macht zu halten, wie es geht. 

So erscheint das Kriterium des Inzidenzwertes in einem neuen Licht. Je niedriger der definiert wird, desto länger dauert die Kanzlerschaft Merkels. 

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Neues Polizeigesetz: Weniger Rechte für die Staatsmacht, mehr Freiraum für die Clans

Von Georg Gafron

Rot, Dunkelrot, Grün in Berlin machen der linksextremen Szene und der Schwerkriminalität ein Frühlingsgeschenk: das neue Polizeigesetz. CDU, AFD, FDP und Polizeigewerkschaft sind dagegen – Innensenator Geisel (SPD) aber freut sich

IMAGO / Stefan Zeitz Polizei-Kontrolle auf dem Kurfürstendamm in Berlin

Seit Beginn des neuen Jahres konnte man fast den Eindruck gewinnen, bei der Berliner Polizei wehe von ganz oben her ein neuer Wind. Nicht nur, dass im Stadtgebiet an vielen Orten eine ungewöhnliche Polizeipräsenz zu Tage trat – und das sogar in den Problembezirken wie Neukölln, Kreuzberg und Wedding. Der Wahrheit halber muss allerdings hinzugefügt werden, dass die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter weniger den vielfältigen Formen von Alltagskriminalität galt, als vielmehr der Jagd nach Personen, die sich der Maskenpflicht entziehen wollten. Freilich ist es auch kein Geheimnis, dass in diesen Stadtteilen am wenigsten auf Abstände, Maskenschutz und andere Vorschriften zur Corona-Bekämpfung geachtet wird. Wesentlich häufiger wird der Bußgeldblock in bürgerlichen Gegenden gegenüber älteren Menschen, die mit ihrem Hund im Park unmaskiert Gassi gehen, gezückt. Auf den Straßen Neuköllns muss die Polizei nämlich jederzeit mit erheblicher Gegenwehr kräftig gebauter junger Männer rechnen, die ihre Tage entweder in Kampfsportstudios oder Shisha-Bars verbringen. Ungeachtet der martialischen Ausstattung der Polizei, ist der Ausgang solcher Begegnungen keineswegs sicher. Ein Grund für die vergleichsweise geringe Polizeipräsenz in diesen Hotspots der Kriminalität.

Seitdem sich aber mafia-ähnliche Banden aus Albanern, Libanesen und Tschetschenen regelrechte Schießereien bei Revierkämpfen auf öffentlichen Plätzen und Kreuzungen liefern, rückt die Berliner Polizei neuerdings in der Stärke von Hundertschaften mit gepanzerten Fahrzeugen, Maschinenpistolen und Rammböcken in die Clanquartiere ein. Nicht wenige Einwohner spürten bei den Razzien und Festnahmen ein Aufatmen der Erleichterung.

Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Doch Berlin ist eben Berlin. Im Herbst wird in der in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Hauptstadt ein neues Parlament gewählt. Schon in den vergangenen Jahren hat Rot-Dunkelrot und Grün der Stadt unverwechselbar seinen Stempel aufgedrückt. Nirgendwo sonst in Deutschland ist das linke Potential in seiner ganzen Breite – vom gut verdienenden Lehrer, Dauerstudenten der Sozialpädagogik und der Genderlehre, über Alt- und Neukommunisten der SED bis hin zu den Gewalthorden der Antifa – so konzentriert wie in Berlin. Diese Wähler haben überhaupt keine Freude daran, wenn die Polizei ihre eigentliche Aufgabe wahrnimmt. Daran müssen auch die ins gut bezahlte Establishment aufgestiegenen Politiker in Senat und Bezirken denken.

Und siehe da – wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg! Mehr als versöhnt dürfte die Linke der Stadt nun durch das künftige Berliner Polizeigesetz sein, das noch im März vom Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll. Eine Rolle rückwärts erster Güte! Die ursprünglich geplante Ausweitung der Video-Überwachung an Kriminalitätsschwerpunkten – gestrichen. Das von allen Fachleuten gewünschte Abhören von Chats und verschlüsselten Telefonaten – Fehlanzeige. Die Schleierfahndung zur Überwachung grenzüberschreitender Kriminalität – schnöde abgelehnt. Ebensowenig erwünscht ist von den Verantwortlichen in der deutschen Hauptstadt die elektronische Fußfessel zur Aufenthaltsermittlung von Terrorverdächtigen und Schwerstkriminellen – abgehakt. Abgeschwächt wurde hingegen anderes. So wird der sogenannte Unterbindungsgewahrsam, mit dem die Polizei Personen, von denen zeitnah schwere Straftaten erwartet werden, bisher bis zu vier Tagen aus dem Verkehr gezogen werden können, auf zwei Tage verkürzt.

Kritik kam von der sonst eher leisen Berliner CDU. Ihr Fraktionsvorsitzender Burghard Dregger befand: „Berlin ist seit Jahren das Bundesland mit den meisten Straftaten und der schlechtesten Aufklärungsquote. Jetzt hat es auch noch das schlechteste Polizeigesetz Deutschlands“. Auch FDP und AFD sowie die Gewerkschaft der Polizei befanden den Gesetzentwurf als völlig ungeeignet für die Großstadt Berlin. Innensenator Andreas Geisel (SPD) dagegen freut sich: „Mit diesem Gesetzentwurf beweist die Koalition auch im Wahljahr ihre Arbeitsfähigkeit.“ Der Berliner nennt so etwas einfach nur „Pfeifen im Walde“ oder schlicht „Chuzpe“.

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„Sie retten mein Leben zu Lasten meiner Kinder und Enkel“

90-jährige schreibt an Laschet

IMAGO / Action Pictures

„Diese Form der Zwangsbeglückung kenne ich aus der DDR. Wenn ich morgen am Herzinfarkt sterbe, dann ist es Ihnen egal, aber es wird alles unternommen, um mich am Corona-Tod zu hindern? Merken Sie eigentlich, wie sich das für eine 90-Jährige anhört?“

Die 90-jährige Dame im Altenheim war ihr ganzes Leben im Gesundheitswesen tätig, erst als Sekretärin in der Notaufnahme, später als Chefsekretärin des Chefarztes der Unfallchirurgie. Daher versteht sie die Panik wegen Corona nicht. Und hat dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, einen Offenen Brief geschrieben, den sie TE zur Verfügung stellte. Wir dokumentieren ihn.

Sehr geehrter Herr Laschet,

mein Name ist Agathe P., ich wurde 1930 in Ungarn geboren. Jetzt lebe ich in einem Altenheim in Troisdorf. Ich habe den Kommunismus in zwei Ländern erlebt und nun leide ich unter der dritten Freiheitsberaubung meines Lebens. Und wieder ist es eine typisch deutsche Veranstaltung.

Um das klar zu machen: Die Ungarn waren immer in erster Linie Ungarn, und erst danach Kommunisten.
Die Deutschen waren stets in erster Linie Kommunisten, und erst lange danach Deutsche.

Niemand überlebt das Leben Corona: Lasst uns über den Tod sprechen! Und auch jetzt geht Lebensrettung vor allem als Selbstzweck, vor der Frage, ob die Leute das wollen, ob es überhaupt einen Sinn macht. In diesem Heim sind seit meinem Einzug 15 Menschen gestorben, einer davon evtl. an Corona. Dafür sind alle anderen gesundheitlichen Probleme angeblich und in der Behandlung nicht mehr wichtig. Ich muss seit Monaten einen Zahn gezogen bekommen und eine Herzuntersuchung erhalten. Keine Chance, selbst die Ärzte haben Angst, aus dem Altenheim den Tod einzuschleppen. Einige Leute aus meinem Bekanntenkreis sind gestorben, weil sie keine Termine für Operationen bekommen haben, oder selbst zuviel Angst hatten, ins Krankenhaus zu gehen.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich war mein ganzes Leben im Gesundheitswesen tätig, erst als Sekretärin in der Notaufnahme, später als Chefsekretärin des Chefarztes der Unfallchirurgie. Daher verstehe ich die Panik wegen Corona nicht.
Es gibt so ungefähr 900 Krankheiten und Verletzungen, an denen man sterben kann, Selbstmord durch die 145 verschiedenen Depressions-Diagnosen nicht mitgerechnet. Das heißt: Es sterben jeden Tag massenhaft Menschen an allem Möglichen. Corona macht da keinen Unterschied, im Winter sterben die Alten an Infektionen, war schon immer so. Vor 3 Jahren hatte ich die Grippe und wäre beinahe gestorben. Das hat damals keinen Arzt und keinen Politiker gestört, aber jetzt ist es der Grund, aus dem Land ein Gefängnis zu machen?

Nach dem Motto: Die Politiker retten dein Leben, und sei es, über deine Leiche hinweg.

Geschichten aus dem Lockdown „Es sind meine Kinder, die das bezahlen müssen“ Diese Form der Zwangsbeglückung kenne ich aus der DDR. Wenn ich morgen am Herzinfarkt sterbe, dann ist es Ihnen egal, aber es wird alles unternommen, um mich am Corona-Tod zu hindern? Merken Sie eigentlich, wie sich das für eine 90-Jährige anhört?

Meiner Ansicht nach versündigen Sie und Ihre Mittäter sich an zwei Dingen:

1. Sie retten mein Leben zu Lasten meiner Kinder und Enkel. Die unfassbaren Kosten werden es meinen Nachkommen unmöglich machen, so frei und finanziell unabhängig zu leben wie ich. Ich will nicht schuld sein am Unglück der Nachkommen, ich habe das nicht bestellt. Ich habe nicht CDU gewählt, um meiner Freiheit beraubt zu werden. Ich will nicht, dass das ganze Land zum Teufel geht, um ein paar Alten noch ein paar zusätzliche Monate im Pflegebett zu verschaffen. Ebenso wenig will ich, dass die Erfahrung der Freiheitsberaubung auf meine Kappe geht. Ich will nicht schuld sein, wenn Leute wie Sie plötzlich eine Möglichkeit sehen, das Grundgesetz straflos ad absurdum zu führen.

2. Ich will überhaupt nicht gerettet werden. Ich will selbst entscheiden, wie mein Ende aussieht, möglicherweise redet der Herrgott noch ein Wörtchen mit. Aber Sie mit Sicherheit nicht! Nach all den diktatorischen Erfahrungen, zu denen in früher Jugend noch ein paar faschistische Gestalten hinzuzuzählen sind, will ich meine Freiheit nicht auf den letzten Metern von Schreibtischtätern (demnächst sagt man wohl wieder Apparatschik dazu?) weggenommen bekommen. Wozu? Damit ich drei Wochen später an etwas sterbe, das Ihre Zustimmung findet?

Sind wir also wieder an dem gleichen Punkt wie vor 200 Jahren, als man dem Herrscher zurufen musste: Gewähren Sie Freiheit, Sire?

Sehen Sie es einfach so: Wenn Ihre Maßnahmen bewirken, dass ich die Bundestagswahl noch erlebe, dann werden Sie erleben, dass ich Sie NICHT wählen werde. Wenn schon Kommunismus, dann das Original. Dann gehen Untergang und Wiederaufbau schneller vonstatten.

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In Verlegenheit: Der arme Robert Habeck und der inhaftierte Julian Assange

Deutschlands „vielleicht nächster Kanzler“

Von Klaus-Rüdiger Mai

Nicht mehr jung, dennoch naiv gescheitert: Ein Videointerview mit Robert Habeck sorgt für Belustigung. Darin fordert er die Freilassung eines in Großbritannien Inhaftierten und unterstellt der dortigen Justiz politische Abhängigkeit.

Screenprint: via twitter

Was mich aus tiefstem Herzen freut, ist, dass Robert Habeck, Sie erinnern sich, der Parteivorsitzende der Grünen, der gern Kanzler werden möchte, viel Zeit übrig hat, zumindest zwei Stunden, eine Minute und 43 Sekunden, um mit dem Journalisten Thilo Jung in dessen Quasselformat Jung & Naiv, Folge 496 ein wenig zu schwatzen. Vielleicht hat es Robert Habeck auch allzu sehr gefreut, dass sein Duzfreund ihn als den „vielleicht nächsten Kanzler hier im Land“ vorstellte.

Aber der liebe Thilo haut den lieben Robert dann doch mit einer Frage ziemlich in die Kanzlerpfanne, denn er möchte von Robert Habeck, dem vielleicht nächsten Kanzler hier im Land, wissen, ob er nicht nur die Freilassung von Nawalny, sondern auch die Freilassung von Julian Assange fordert. Der Fall Nawalny hat nun soviel mit dem Fall Assange zu tun, wie der Kaffeesatz mit dem Satz des Pythagoras oder Leonid Breshnew mit Margret Thatcher. Das kann der liebe Thilo, der bekanntlich naiv ist, natürlich nicht wissen. Da hätte ihn der liebe Robert als Kanzlerprätendent doch aufklären können.https://googleads.g.doubleclick.net/pagead/ads?npa=1&gdpr=1&gdpr_consent=CPBFzsPPBFzsPAGABCENBLCsAP_AAGfAAAYgHDhd5DrNTWFAUXxZStFgGYgUxsQUAmQCCACBAyAFAAGQ8IQCg0ACsASABAAAAQAAohABAAAEHAEEAAAAAAAEAAAAAAQAgAAIIAAEABEBAAIQAAoIAAAAAAAAAAABCAAAmACQAsbCBGAAAIAwAAAAAAAACBwQFYAqTQ1BQFF4SUjhQAiAAEaAFABgAggQgQIgBAABEOCEAhNAAqAEAAAAAAEAAKIQAQAAAAABBAAAAAAARAAAAAAEAIAACAAABBARAQAAEAAICAAAAAAAAAAAAAAAAJAAEAGGQgBgAAAAMAAAAAAAAQDQkAEBMQUAmAAYABUAJwAoABYADIAIUARgBHACkAFcALYAiwBogDgAHkAQgAlYCWgFHgMZDQBwAVABcAH4AhsBF4CdgGMCIAwAKgAuAD8AQ2Ai8BOwqAOACoAJgAXAB-AEcATEAvMZAHABUAEwALkA-wD8AI4AmIBeY6AEACIAjg8AyAAYABUAJwAoABYADIAIUARgBHACkAFcALYAiwBSADgAHkARkAlYBLQCcAJIAS0Ao8BewDEwGMgMcIQEgAFgAZABEACoAJgAXAAxABvAFiAMqAfYB-AEcAJSAXMAvwBigD0ALaIgAgCMgE4JQAQC6kwCIABoATgBQACwAIQARwApABUACuAG8AUgBGQCVgEtAL8AloBR4C9ioBEAA0AJwAoABYADIAHwAQoAjACOAFQAK4AbwBFgCkAJWAS0BJACWgGnAAAA.YAAAAAAAAAAA&addtl_consent=1~&client=ca-pub-3622156405313063&output=html&h=280&slotname=cc6bacb.8099e96&adk=702219052&adf=2625566823&pi=t.ma~as.cc6bacb.8099e96&w=336&lmt=1614242582&psa=1&format=336×280&url=https%3A%2F%2Fwww.tichyseinblick.de%2Ffeuilleton%2Fglosse%2Fin-verlegenheit-der-arme-robert-habeck-und-der-inhaftierte-julian-assange%2F&flash=0&wgl=1&dt=1614242582650&bpp=8&bdt=77130&idt=61&shv=r20210223&cbv=r20190131&ptt=9&saldr=aa&abxe=1&cookie=ID%3Dff87ea4e2ced0f6d-2207039c90ba008e%3AT%3D1614163715%3AS%3DALNI_MZuCm125KzcIPBakW2no5RpqoxJIA&correlator=6704799540300&frm=20&pv=2&ga_vid=252614472.1610380223&ga_sid=1614242508&ga_hid=271731737&ga_fc=0&u_tz=60&u_his=4&u_java=0&u_h=810&u_w=1440&u_ah=793&u_aw=1440&u_cd=24&u_nplug=0&u_nmime=0&adx=10&ady=2050&biw=869&bih=506&scr_x=0&scr_y=1733&eid=42530671%2C44735931%2C21068893%2C31060107&oid=3&pvsid=2799831744538604&pem=120&ref=https%3A%2F%2Fwww.tichyseinblick.de%2F&rx=0&eae=0&fc=896&brdim=720%2C17%2C720%2C17%2C1440%2C17%2C883%2C584%2C881%2C506&vis=1&rsz=o%7C%7CoeE%7C&abl=CS&pfx=0&fu=8192&bc=31&ifi=13&uci=a!d&fsb=1&xpc=6ey37VokOB&p=https%3A//www.tichyseinblick.de&dtd=108

Der Bürgerrechtler Alexej Nawalny wurde, nachdem er im Januar nach Moskau zurückgeflogen war, eingesperrt und am 2. Februar zu dreieinhalb Jahren Straflager verurteilt. Der schillernde Journalist und WikiLeaks Gründer Julian Assange wurde in London verhaftet, weil er gegen Kautionsauflagen verstoßen hatte. Der Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten wurde am 4. Januar 2021 von einem Londoner Gericht abgelehnt. Die USA kündigten an, in Berufung zu gehen. ANZEIGEWo wächst in Dänemark die „wildeste Natur“?Ein Angebot von

Die Antwort auf Jungs konfuse Frage wäre also für Robert Habeck einfach gewesen, denn es gibt keinen Grund, wenn man denn den Rechtsstaat achtet, an der Rechtsstaatlichkeit Großbritanniens zu zweifeln. Robert Habeck hätte sich also zurücklehnen und sein Vertrauen in die Fairness der britischen Justiz ausdrücken können, wie es ein Kenner der Rechtsstaatlichkeit und ein Staatsmann getan hätte. Doch Habeck antwortet tapfer unsicher: Ein faires Verfahren fordern wir!

Wie kommt der „vielleicht nächste Kanzler hier im Land“ auf den Gedanken, dass die britische Justiz nicht rechtsstaatlich arbeitet, so dass er ein „faires Verfahren“ anmahnen muss? Stehen britische Gerichte in puncto Rechtsstaatlichkeit auf der Ebene Moskauer Gerichte? Doch diese Frage stellt sich für Thilo Jung erst gar nicht, denn für ihn scheinen britische Gerichte in puncto Rechtsstaatlichkeit auf der Ebene Moskauer Gerichte zu stehen. Sondern er hakt nach: Warum nicht die Freilassung?

Robert Habeck gerät ins Straucheln und stottert sich zu der Aussage durch: Julian Assange muss ein Verfahren bekommen, das nicht politisch motiviert ist. Damit unterstellt der grüne Parteivorsitzende, dass die britische Justiz politisch motivierte Urteile in Gerichtsprozessen fällt und zieht deren Unabhängigkeit in Zweifel. Das kann nur jemand tun, der eine geringe Meinung von der Gewaltenteilung hegt. Thilo Jung behauptet dann nicht nur naiv, sondern völlig kenntnisfrei, dass das Verfahren gegen Julien Assange ein „politisches Verfahren“ und ein „Angriff auf die Pressefreiheit“ sei. Da schluckt der gute Robert erst einmal, so belehrt zu werden, soweit hat er womöglich noch gar nicht gedacht. Der „vielleicht nächste Kanzler hier im Land“ ist sprachlos, so sprachlos, dass Thilo, der nun nicht mehr naiv ist, ihn zur Rede stellt wie der verärgerte Lehrer den bockigen Schüler: „Du forderst nicht die Freilassung?!“ Wieder Schweigen. Schüler Habeck, nun ganz und gar nicht mehr der „vielleicht nächste Kanzler hier im Land“, sagt schließlich kleinlaut und einsichtsvoll: „Doch. Ich fordere die Freilassung von Julien Assange!“ Er ist hindurch. Die Erleichterung ist ihm anzumerken.

Halten wir fest, der Vorsitzende der Grünen ist der Meinung, dass ein rechtsstaatliches Verfahren überflüssig ist, dass Richter im Fall Assange nicht zu entscheiden haben, weil der Vorsitzende der Grünen sich in einem youtube-Interview entschlossen hat, die Meinung des Interviewers zu übernehmen, dass Julien Assange freizulassen ist. Schließlich stehen die Meinungen eines Journalisten und eines Vorsitzenden der deutschen Grünen über britischer Rechtsstaatlichkeit.

Vielleicht wird Robert Habeck Bundeskanzler, nach Angela Merkels viel zu langer Amtszeit kann das inzwischen anscheinend jeder werden. Das ist quasi alternativlos.

Allerdings bin ich nun im Zweifel, ob ich noch etwas Kritisches über Robert Habeck schreiben darf, denn im Vergleich mit Annalena Baerbock besitzt Robert Habeck noch die Gabe des Zweifels und Anflüge von gelegentlicher Nachdenklichkeit, sonst hätte er auf Jungs Frage die entsprechende Schublade grüner Phrasen geöffnet. Habeck bemüht sich zumindest hin nun wieder auf Fragen zu antworten – nur bekommt ihm das nicht allzu gut.

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Fukushima Gedenken gekippt – echte Experten passen nicht in die Atomangst-Gedenkstunde

Symbolbild; Anhörung/öffentliches Fachgespräch Umweltausschuss DBT; Bild Deutscher Bundestag / Achim Melde

Bundestag tritt mal wieder Freiheit der Wissenschaft mit Füßen
Von EIKE Redaktion

Wie jedes Jahr, so sollte auch diesmal der „Opfer der Reaktorhavarie“ von Fukushima gedacht werden. Dazu wollte der Ausschuss für Umwelt und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages im Format eines Öffentlichen Fachgesprächs diverse Fachleute zu Wort kommen lassen.

Das Problem: Es gibt bisher kein einziges Opfer der Reaktorhavarie, und unter „Fachleuten“ versteht die Ausschussvorsitzende Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Grüne) offenbar eher so etwas wie Greenpeace-Aktivisten. Denn eine solche – aus Japan – sollte eingeladen werden. Die AfD wollte auch hier die vielbeschworene Vielfalt herstellen, auch der Freiheit der Wissenschaft öffentlichen Wirkraum geben und damit den Bundestag beim Wort nehmen, der in der aktuellen Stunde vom 18.2.21 genau diese – entgegen der Realität- gerade beschworen hatte und schlug dem Ausschuss eine echte Wissenschaftlerin vor. Es war eine Krebs- und Mikropathologin des renommierten Imperial College London. Sie lehrt dort als ausgewiesene Expertin für gesundheitliche Strahlenwirkungen.

Das durfte natürlich nicht sein. Wenn schon „Wissenschaftler“, dann ausschließlich solche, die der Fukushima-Strahlenpanik das Wort reden. Manche ihrer Vertreter werden gelegentlich schon mal „Mietwissenschaftler“ genannt.

Doch die konnten die anderen Fraktionen, einschließlich der GroKo, offenbar nicht mehr so schnell auftreiben, denn nicht jeder Wissenschaftler gibt sich für so ein Spiel her.

Nach lautstarker Diskussion, dabei sollen gegen die AfD  Vorwürfe wie „Verhöhnung der Opfer“ und – noch schlimmer – Verharmloser von „Kinderkrebs“ erhoben worden sein,  wurde mit Mehrheit der Fraktionen kurzerhand beschlossen, die Veranstaltung gar nicht erst öffentlich stattfinden zu lassen. Und da außerdem kein wirklicher Sachverständiger geheuert werden konnte, muss nun -via Auswärtiges Amt- der deutsche Botschafter aus Tokyo den Ersatz spielen.

Problem erledigt.

Dieser Umgang mit Wissenschaft ist leider symptomatisch, nicht nur für das Parlament, sondern auch und vor allem für die Regierung. Man denke nur an die vom BMI bestellten Studien zum Anschüren der Corona-Panik im März 2020 welche unter massiver Mitwirkung eines bis dato völlig unbekannten Doktoranden der Germanistik entstanden, der sich bisher vor allem durch ungebrochene Mao-Tse-Dong Verehrung auszeichnete, aber die entscheidenden Schreckensbilder beisteuern durfte.

Wegen dieser, wenn auch umfassend geleugneten, Angriffe auf die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Wissenschaft, gab es im Plenum kürzlich –auf Anregung der AfD Fraktion- eine Aktuelle Stunde. Details dazu hier

Zur eindeutigen Politik-Abhängigkeit der deutschen Wissenschaft hier ein wichtiges Essay.

Der Beitrag basiert in Teilen auf einer Pressemitteilung der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag.

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Es sind keine Erwachsenen zugegen

Preisfrage: Werden wir von einem Kindergarten oder einem Narren-Verein regiert? Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Warum wurden diese riesigen Windmühlen überhaupt gebaut? Weil das globalistische Medien-Narrativ sagte, CO2 sei eine Bedrohung. Es ist keine Bedrohung, es ist ein Lebensgas. Also wurden die Windmühlen von Anfang an auf der Grundlage einer falschen Prämisse gebaut.

Wo sind also die Erwachsenen, die soliden, besonnenen Denker, die das Kapital auf der Grundlage von Bedarf und Effizienz lenken? Vom Winde verweht, basieren unsere Investitionen in die Infrastruktur auf den Lügen einer politischen Klasse, die sich nicht im Geringsten um die Wahrheit oder Effizienz schert.

Milliarden wurden aus öffentlichen Geldern abgezweigt, um diese Einhorn- und Regenbogen-Märchen von einer grünen Wirtschaft zu subventionieren. Was es wirklich war – war Straßenraub durch skrupellose Politiker, die nie einen Wissenschaftskurs besucht haben.

Die Krise in Texas ist also das Ergebnis dieser schlechten Entscheidungen. Verrückten wie AOC oder Al Gore zu erlauben, Entscheidungen zu treffen, ist das, was Chaos schafft. Wahrheit ist das, was sie sagen, und nicht die objektive wissenschaftliche Realität. Jetzt sagen sie, dass die globale Erwärmung den Polarwirbel erzeugt hat und dass Texas ob seines Versuchs, sich abzusondern, bestraft werden muss.

Angesichts des Umstands, dass Ihre Stimme nichts zählt, weil sie die Stimme zählen, dürfte alles nur noch sehr viel schlimmer werden.

Link: https://www.iceagenow.info/there-are-no-adults-in-the-room/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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