Hervorgehoben

Die zweite Sicht der Dinge

Aktuelles Zeitgeschehen

Das Gute kann dem Bösen mit größerer Wucht entgegentreten, wenn ihm der Zorn dienstbar zur Hand geht.

(Papst Gregor V)

Ohne Arbeit – kein Brot!

(L.J. Finger)

Ein Abriss der Meldungen hier wird immer wieder auch auf HC eingestellt! Ich freue mich über jede Meinung, welche hier dazu gestellt wird.

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Jouwatch news

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Es geht wieder los: Kliniken bereiten sich auf Absage von Operationen vor

19. Oktober 2020Eschweiler – Was ist schon Krebs, was ist schon eine schwere Lungenentzündung. Es gibt ja Corona und die Behandlung kostet immerhin 10.000 Euro – mindestens Die deutschen Kliniken bereiten sich auf die Absage von Operationen…Weiterlesen

Görlitzer Park: Dealer dürfen bleiben, Kinder müssen weg

19. Oktober 2020Ein vierjähriges Mädchen hat auf einem Spielplatz im von schwarzafrikanischen Drogendealern dominierten Görlitzer Park den Löffel eines Drogenbestecks in den Mund genommen. Nun haben zwei Einrichtungen reagiert und dem Personal untersagt, mit den anvertrauten…Weiterlesen

Boris Palmer und Wolfgang Kubicki verlassen die linke Covidioten-Ecke

19. Oktober 2020In einem Gastbeitrag in der Welt zeigt sich der Selbstdenker der Grünen, Boris Palmer, mal wieder als äußerst kritischer Bürger, der die Regierungspropaganda offensichtlich durchschaut hat, selber rechnen kann und die richtigen und wichtigen Fragen…Weiterlesen

Hat Angela Merkel zum Generalstreik aufgerufen und sich strafbar gemacht?

19. Oktober 2020Unsere liebe Kanzlerin scheint den Überblick verloren zu haben und bewegt sich in ihrer Verzweiflung und Panik offensichtlich am Rande der Legalität. Einigen Politikern wie Wolfgang Kubicki ist das schon aufgefallen. Vorgestern hatte Angela Merkel…Weiterlesen

Gemeingefährliche Panikmache: Lauterbach faselt von 50.000 zusätzlichen Todesfällen bis Weihnachten

19. Oktober 2020Wenn „De-Platforming“, also die Verbannung einer Person aus der Öffentlichkeit, je Sinn gemacht hat, dann bei einem, der seine Meinungsfreiheit und vor allem die ihm weiterhin unbegreiflicherweise gewährte Medienpräsenz nutzt, um haarsträubende Horrorszenarien ins…Weiterlesen

Auf dem Weg in den Viren-Staat: Union meint Gesundheitsamt-Personalaufstockung sei „nationale Aufgabe“

19. Oktober 2020Wenn es darum geht, den Staat immer mehr aufzublähen, ist die CDU als ewige Regierungspartei natürlich gerne ganz vorne mit dabei. Das Corona-Virus nun ist DIE Gelegenheit, die Gesundheitsämter als fünfte Macht im Staat…Weiterlesen

Droht Merkels Staatsstreich zu platzen?

19. Oktober 2020Es wäre so schön gewesen. Ein angeblich gefährliches Virus hat der Bundeskanzlerin und ihrem Untergebenen, dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, eine durchaus wunderbare Situation beschert. Zum ersten Mal seit Amtsantritt konnte sie Alleinherrscherin spielen, ohne auf…Weiterlesen

Höchst brisant: Gesunde Meinungspluralität in Deutschland dank der Freien Medien

18. Oktober 2020Die tägliche, allenthalben erlebte Realität und das eigene Lebensumfeld decken sich immer seltener mit dem, was die GEZ-Staatspropagandamedien und die mit Steuergeld unterstützten Printmedien veröffentlichen / von Nicole Höchst Damit nicht genug: Der Mainstream bezieht…Weiterlesen

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18. Oktober 2020Das dröhnende Schweigen der Vertreter des pseudotoleranten Multikulti-Linksstaats nach der Horror-Tat von Paris war zu erwarten. Entweder fielen die öffentlichen Reaktionen – etwa des deutschen Außenministers – feige, verharmlosend, relativierend, duckmäuserisch im Stile von…Weiterlesen

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18. Oktober 2020Der US-Pharmakonzern Pfizer veröffentlicht die Bilder, auf die so viele Covidioten sehnsüchtig warten. Mehrere hunderttausend Dosen seien im belgischen Werk in Puurs in Produktion gegangen, teilte das Unternehmen mit. Die Impfdosen sollen vorerst solange eingelagert…Weiterlesen

Hannover: Flüchtlinge rein, Obdachlose raus

18. Oktober 2020Welches Ausmaß diese widerliche politische Doppelmoral bereits angenommen hat, lässt sich mit zwei Schlagzeilen der letzten Tage – gefunden in der linken Bessermenschen-Postille taz – demonstrieren: Wählend Innenminister und Bürgermeister illegale Brandstifter mit offenen…Weiterlesen

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Klare Ansage von Söder: Maßnahmenpaket “wie Lockdown”

Schon jetzt scheint die Corona-Lage in Deutschland wie auch die Corona-Politik zu eskalieren. Noch vor wenigen Tagen hatten sich die Ministerpräsidenten bei der Sitzung im Kanzleramt von Angela Merkel auf ein Maßnahmenpaket geeinigt und wollten dieses für 10 Tage lang “testen”. Die Situation scheint sich zu verschärfen.

Söder: Öffentliches Leben in Hotspots herunterfahren

Der Ministerpräsident kündigt an, “man muss dort, wo das Infektionsgeschehen nicht mehr verfolgt werden kann, das öffentliche Leben herunterfahren”. “Öffentliches Leben” ist ein weiter Begriff. Allerdings ist beim ersten Lockdown sichtbar gewesen, dass das öffentliche Leben all das ist, was nicht in privaten Räumlichkeiten stattfindet. Es wäre überraschend, wenn in solchen Hotspots nicht ähnlich wie in der ersten Welle zahlreiche Geschäfte geschlossen würden, die Gastronomie ggf., vielleicht auch Fitnesstudios etc. Dies jedenfalls lassen die Worte des Ministerpräsidenten vermuten, der für das “Berchtesgadener Land” ankündigte, es würde “ein Maßnahmenpaket geben, das einem Lockdown entspricht”. Die bayrische Gesundheitsministerin solle, so Söder, zusammen mit dem Landrat nun “rasch eine Entscheidung vorbereiten”.

Die bayrische Landesregierung zeigte sich auf einer Pressekonferenz generell “sehr besorgt” und meinte, “wir müssen reagieren”. Dass die Reaktion nun umgehend erfolgt, ist offensichtlich. Dass sie sich in Bayern auf das Berchtesgadener Land beschränkt, scheint illusorisch. Auch in Bayern sind zahlreiche andere Landkreise schon in den Rekordlisten. Im Berchtesgadener Land beläuft sich der Inzidenz-Wert auf 252,1. In der Stadt Augsburg werden bereits 118,3 erreicht. In Mühldorf am Inn sind es 104,4 und in Weiden in der Oberpfalz 100,6 . Schwer vorstellbar ist, dass andere Bundesländer nicht ähnlich rabiat reagieren werden. Die Politik hatte ursprünglich angekündigt, die Maßnahmen und deren Einhaltung zu prüfen. Nun scheint Aktionismus angezeigt, oder?

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Windturbinen erzeugen Berge von Abfall

Im Gegensatz zu diesem Schrottberg nicht recycelbar: Windmühlen-Schrott. Bild: Joachim S. / pixelio.de

Windturbinen erzeugen Berge von Abfall

19. Oktober 2020 Chris Frey Energie 0

Im Gegensatz zu diesem Schrottberg nicht recycelbar: Windmühlen-Schrott. Bild: Joachim S. / pixelio.de

Duggan Flanakin
Einführung von Paul Driessen
: Kürzlich schrieb mein CFACT-Kollege Duggan Flanakin über die Abfallberge, die sich während der kommende Jahre durch Sonnenkollektoren anhäufen werden [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier]. In dieser Woche greift er das ebenso drängende Thema der Abfälle aus Windkraftanlagen auf. Wie er feststellt, werden allein in den Vereinigten Staaten bereits rund 8.000 Blätter pro Jahr aus dem Betrieb genommen, das sind 32.000 Lkw-Ladungen in den nächsten vier Jahren – die meisten davon für Deponien bestimmt. Und in ein paar Jahren dürften die Zahlen fünfmal so hoch sein. In den nächsten 20 Jahren könnten die USA 720.000 Tonnen Abfallblattmaterial entsorgen müssen, obwohl ihre Deponiekapazität bis 2021 voraussichtlich um 15% sinken wird. Unsere ohnehin schon gravierenden Abfallentsorgungsprobleme werden sich dank sauberer, grüner Energie noch monumental verschärfen. – Ende Einführung

Abfallende Rotorblätter und andere Faktoren beweisen, dass Wind nicht „grüner“ ist als Sonne. Die Kosten für die Entsorgung von Turbinen liegen bei über 400.000 Dollar pro Stück.

Umweltschützer und Windenergie-Opportunisten (Unternehmer, die allzu großzügige Steuererleichterungen und zahlreiche andere Subventionen in Anspruch nehmen) wollen uns glauben machen, Windenergie sei so rein „grün“ wie frisch gefahrener Schnee weiß ist und so billig wie Taco Bell.

Sie sagen Ihnen nie etwas über die Kosten – oder die Umweltzerstörung – die sie jahrzehntelang verschwiegen haben. Aber das tun auch die meisten Regierungen, Nachrichtenmedien oder sozialen Medien nicht.

Der Wissenschaftsredakteur von Ars Technica John Timmer sagt, dass die Preise für Windhardware sinken, selbst wenn neue Turbinenkonstruktionen den typischen Strom, der von jeder Turbine erzeugt wird, erhöhen. Timmer räumte ein, dass „Wind im Moment sogar noch billiger ist, weil es eine Steuergutschrift für die Erzeugung erneuerbarer Energie gibt“ [Hervorhebung hinzugefügt]. Er warnte davor, dass das Auslaufen der vielen bestehenden Anreize sicherlich Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Kosten und der Dominanz des Windes schaffen könnte. Aber das war’s auch schon.

Der Marktbericht 2018 des U.S. Department of Energy (DOE) über Windtechnologien stellte dies in begeistertem Tonfall fest: „Mit der Unterstützung von Steueranreizen des Bundes liegen die Preise für den Kauf von Wind- und Sonnenenergie jetzt unter den prognostizierten Kosten für die Verbrennung von Erdgas in bestehenden gasbefeuerten Kombikraftwerken“.

Dies trotz der Tatsache, dass der „Kapazitätsfaktor“ der Windenergie (Prozentsatz der Zeit, in der tatsächlich Strom bei voller Leistung erzeugt wird) nach eigenen Angaben des DOE nur 35% beträgt, verglichen mit 57% bei Erdgas- und 92% bei Kernkraftwerken. An vielen Standorten erzeugen riesige industrielle Windkraftanlagen tatsächlich weit unter 30% des Jahres Strom. An den heißesten und kältesten Tagen liegt sie oft nahe Null. Aus diesem Grund produzierten Kernkraftwerke im Jahr 2019 tatsächlich 20% des US-Stromes, obwohl sie nur 9% der Erzeugungskapazität des Landes ausmachen.

Windturbinen sind nicht nur wetterabhängig, intermittierend und unzuverlässig, sondern überziehen auch weite Landstriche; sie beeinträchtigen landschfatsbild sowie die lokale Windströmung, Temperatur und Feuchtigkeit; sie töten Fledermäuse und Raubvögel, ohne dass die Gesetze für mutwillig getötete Zugvögel oder gefährdete Arten Strafen vorsehen; sie haben eine relativ kurze Lebensdauer und benötigen im Vergleich zu Kohle-, Gas-, Wasser- oder Kernkraftwerken massive Mengen an Rohstoffen, insbesondere für Ozeanturbinen; sie verursachen eine enorme Luft- und Wasserverschmutzung in weit entfernten Ländern, in denen ein Großteil des Abbaus, der Verarbeitung und der Herstellung erfolgt, bevor die Turbinenteile nach Amerika verschifft werden; und vieles mehr.

All dies wird einfach ignoriert. In ähnlicher Weise werden Sie vielleicht auch überrascht sein zu erfahren, dass nicht eine einzige Seite dieses massiven DOE-Berichts den Begriff „Windturbinenabfall“ erwähnt, ebensowenig wie das Fact Sheet des DOE „Das Wachstum der US-Windindustrie vorantreiben: Föderale Anreize, Finanzierungs- und Partnerschaftsmöglichkeiten“. Es ist, als ob Windturbinen nie zu Ende gehen und nie etwas hinterlassen würden.

Wenn die Turbinen das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, ersetzt der Projekteigner in der Regel die alten Turbinen und Rotorblätter durch neuere Modelle; nur wenige Unternehmen haben sich für die vollständige Stilllegung und Beseitigung entschieden. Einige Bundesstaaten (zuletzt Texas und North Carolina) und Ortschaften haben ihre eigenen Standards. Die einzigen föderalen Standards (unter Aufsicht des Bureau of Land Management) gelten jedoch für Anlagen auf US-Bundesland.

Das Factsheet des DOE enthält Informationen über vier Programme für Steuergutschriften, drei für Darlehens- und Zuschussprogramme, vier Quellen für F&E-Zuschüsse und Kooperationsvereinbarungen sowie fünf Quellen für Zuschüsse zur Technologieeinführung – sowie eine Reihe von Partnerschaftsmöglichkeiten mit nationalen Laboratorien des DOE.

Aber es schweigt zu den Abfällen von Windturbinen, darunter riesige Beton- und Stahlfundamente sowie Rotorblätter, die bis zu 107 Meter lang sind. Auch für die meisten Politiker, Windbefürworter und Windenergiepublikationen schweigen dazu. Tatsächlich sind Fundamente und Rotorblätter von Turbinen im Allgemeinen nicht wiederverwertbar, weder wirtschaftlich noch anderweitig.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Das Abfallvolumen von Windturbinen wird in den kommenden Jahren voraussichtlich sprunghaft steigen, wobei Bergbau- und Produktionsabfälle, Dienstleistungsabfälle und Altlasten die Hauptanteile sein werden. Man schätzt, dass es bis 2050 weltweit allein 43 Millionen Tonnen Rotorblatt-Abfälle geben wird. China wird voraussichtlich für 40% des Abfalls verantwortlich sein, gefolgt von Europa (25%) und den USA (19%).

Die in London ansässige Principia Scientific International bezeichnet Turbinenschaufeln als „einen giftigen Cocktail aus speziellen Verbundwerkstoffen, Glasfaser, Epoxid, Polyvinylchloridschaum, Polyethylenterephthalatschaum, Balsaholz und Polyurethanbeschichtungen“. Im Grunde gibt es einfach zu viel Kunststoff-Verbundstoff-Epoxid-Krapola, der es nicht wert ist, recycelt zu werden“. Bis bessere Methoden gefunden werden, sind Mülldeponien eine der wenigen Optionen.

In der Europäischen Union werden gebrauchte Rotorblätter zerschnitten und in Öfen oder Kraftwerken verbrannt. Aber nicht in den USA.

Für den Transport der einzelnen Rotorblätter zu einer Mülldeponie wird jeweils ein separater Sattelzug benötigt, und für das Zerschneiden dieser Blätter ist eine leistungsstarke Spezialausrüstung erforderlich. Da allein in den Vereinigten Staaten bereits etwa 8.000 Rotorblätter pro Jahr aus dem Verkehr gezogen werden, sind das 32.000 Lkw-Ladungen in den nächsten vier Jahren; in einigen Jahren werden die Zahlen fünfmal so hoch sein.

Einige Windenergieunternehmen schneiden die riesigen Blätter in kurze Teilstücke, bevor sie auf Deponien entsorgt werden, da den meisten Deponien Schneidewerkzeuge fehlen. Die heutigen Turbinenblätter sind 20% länger und ihre Türme bis zu 60 Meter höher als die meisten der derzeit deponierten.

Die Kosten für die Turbinenentsorgung belaufen sich auf über 400.000 Dollar pro Stück. Das bedeutet 24 Milliarden Dollar für die Entsorgung der 60.000 Turbinen, die derzeit in den USA im Einsatz sind. Die Kosten und die Gebühren für bestehende Deponien werden steigen, wenn mehr, längere und schwerere Turbinenblätter das Ende ihrer Lebensdauer erreichen.

Während der nächsten 20 Jahren könnten allein in den USA 720.000 Tonnen Rotorblätter-Schrott entsorgt werden müssen. Ein Bericht aus dem Jahr 2018 prognostiziert jedoch einen Rückgang der US-Deponiekapazität um 15% bis 2021, wobei nur noch etwa 15 Jahre Kapazität übrig bleiben. Wir werden völlig neue Deponien genehmigen müssen, nur um Abfälle von Windkraftanlagen zu entsorgen – auf Bergen von Solar- und Batterieabfällen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Locke Foundation zitiert Studien der Universität von Kansas, die bestätigen, dass Windparks unsichere Flugbedingungen schaffen. Die Rotationskraft von Windturbinen kann extreme Turbulenzen erzeugen, die das Fliegen gefährlich und eine Landung in der Nähe fast unmöglich machen. Tatsächlich verbietet ein Landkreis in Michigan aufgrund von Sicherheitsbedenken die Rettung von in der Nähe von Windparks lebenden Bürgern durch Luftambulanzen.

Darüber hinaus könnte allein die heutige US-Stromerzeugung durch Wind die kontinentalen Temperaturen der USA um 0,24°C erwärmen, wobei der Erwärmungseffekt in der Nacht am stärksten ist. Das ist zwar nur ein Zehntel der Erwärmung, die von photovoltaischen Solaranlagen erzeugt wird, aber dennoch nicht unbedeutend – und je größer der Windpark, desto größer die lokale Erwärmung.

Im Jahr 2013, als die Turbinen kleiner waren als heute, sagte Lafarge North America, dass es etwa 750 Kubikmeter Beton (plus Bewehrungsstahl) benötigte, um nur eine Windturbine zu verankern; Nextera Wind gab zu, mehr als 800 Tonnen Beton pro kleinerer Turbine verwendet zu haben (diese Zahlen enthalten nicht den erheblichen Beton- und Asphaltbedarf, der für den Ausbau ländlicher Straßen benötigt wird, um schwere Turbinenkomponenten zu transportieren).

Darüber hinaus ist die Herstellung von Beton bereits der drittgrößte Emittent von (Schauder!) Kohlendioxid – nach der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas. Außerdem wird dafür fast ein Zehntel des weltweiten industriellen Wasserverbrauchs benötigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Windparks viel Kohlendioxid emittierenden Beton, Stahl, Aluminium, Kunststoffe, seltene Erden und andere Materialien benötigen. Sie stören die natürlichen Luftströme. Sie dezimieren Vogel- und Fledermaus-Populationen und verursachen Infraschall und Lichtflackern, was die menschliche Gesundheit beeinträchtigt, während sie bei geringer Kapazität und hohen Kosten relativ wenig Strom erzeugen. Ausrangierte Turbinenblätter überlasten Mülldeponien.

Doch die Befürworter möchten uns glauben machen, dass Wind billig, sauber, grün, erneuerbar und nachhaltig ist. Der Witz des Green New Deal wäre lustig, wenn er nicht so ökonomisch und ökologisch teuer wäre.

Duggan Flanakin is director of policy research for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org)

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/26/wind-turbines-generate-mountains-of-waste/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Wochenbericht: Auch letzte Woche wieder fast vierzig Nato-Flugzeuge an Russlands Grenzen geortet

Wochenbericht: Auch letzte Woche wieder fast vierzig Nato-Flugzeuge an Russlands Grenzen geortet

Auch letzte Woche haben sich wieder fast 40 Militärflugzeuge der Nato der russischen Grenze genähert. Zwei russische Abfangjäger mussten aufsteigen, um Flugzeuge abzufangen, die der Grenze zu nahe kamen. Wie üblich fasse ich die Ereignisse der Woche hier zusammen.

Seit Anfang September berichte ich wöchentlich über die Aktivitäten der Nato an Russlands Grenzen. Der Grund ist, dass die westlichen „Qualitätsmedien“ immer wieder von „aggressiven“ russischen Flugmanövern berichten, aber verschweigen, was die Streitkräfte der Nato an Russlands Grenzen treiben. Dadurch entsteht ein falscher Eindruck, den ich mit diesen Wochenberichten korrigieren möchte. Den Bericht der letzten Woche, in dem auch die vorherigen Wochenberichte verlinkt sind, finden Sie hier.

In diesem Jahr ist die Aktivität der Nato-Flugzeuge an Russlands Grenzen so stark, wie nie zuvor. Allerdings lässt sie momentan leicht nach, so dass die 33 Aufklärungsflugzeuge und 4 Drohnen, die letzte Woche an Russlands Grenzen geortet wurden, schon fast wenig sind. Vor zwei Wochen waren es noch über 60 in einer Woche.

Interessante Details gibt es diese Woche nicht zu melden, im Gegensatz zu den Wochen Anfang September, als B-52-Atombomber sogar den Abschuss von Marschflugkörpern auf russisches Gebiet trainiert haben, handelte es sich diese Woche anscheinend um reine Aufklärungsflüge, denn gesonderte Meldungen über Provokationen habe ich diese Woche nicht gefunden.

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Dilemma für deutsche Medien: Wie stellt man einen Abrüstungsvorschlag von Putin in ein schlechtes Licht?

Dilemma für deutsche Medien: Wie stellt man einen Abrüstungsvorschlag von Putin in ein schlechtes Licht?

Deutsche Medien haben über Putins Vorschlag, den NEW START Abrüstungsvertrag ohne Bedingungen einfach zu verlängern, berichtet, als sei das etwas ganz Neues. Dabei wissen Anti-Spiegel-Leser schon seit Jahren, dass Putin genau das immer wieder vorschlägt.

Vor einigen Tagen habe ich über den NEW START Vertrag berichtet, der als letzter noch existierender atomarer Abrüstungsvertrag geblieben ist, nachdem die USA den ABM-Vertrag und den INF-Vertrag gekündigt haben und auch das Open Skies Abkommen beenden wollen. Der NEW START Vertrag läuft Anfang Februar 2021 aus, Gespräche über eine Verlängerung des Vertrages treten wegen unrealistischer und einseitiger Forderungen aus den USA auf der Stelle. Die Details über die genannten Abrüstungsverträge finden Sie hier.

Putin hat immer wieder vorgeschlagen, den NEW START Vertrag einfach zu verlängern. Der Vertrag regelt, wie viele strategische Atomwaffen Russland und die USA einsatzbereit auf Trägersystemen wie Interkontinentalraketen oder Langstreckenbombern halten dürfen. Beispiele für Putins derartige Vorschläge aus den letzten Jahren finden sich auch in meinem Buch über Putin. Putin hat diese Vorschläge immer wieder wiederholt. Ich will nur zwei der ungezählten Beispiele zeigen.

Im Sommer 2019 hat Putin der Financial Times vor dem G20-Gipfel in Japan ein großes Interview gegeben und auf Das Thema Rüstungskontrolle angesprochen sagte er den Reportern der Financial Times:

„Jetzt steht der Vertrag über die Begrenzung strategischer Atomwaffen, NEW START, auf der Tagesordnung. Ich hoffe, wir werden mit Donald darüber sprechen, wenn wir uns jetzt in Osaka sehen. Wir haben gesagt, dass wir zu Verhandlungen bereit sind, dass wir bereit sind, den Vertrag zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu verlängern, aber bisher sehen wir nichts, es gibt keine Initiative seitens unserer amerikanischen Partner. Und 2021 läuft er aus. Wenn die Verhandlungen jetzt nicht beginnen, wird er „sterben“, weil es nicht mehr genug Zeit für die Formalitäten geben wird.“

Im Dezember 2019 wurde Putin auf seiner Jahrespressekonferenz nach dem auslaufenden NEW START Vertrag gefragt und Putin sagte dazu:

„Wir haben unsere Vorschläge gemacht, ich habe bereits darüber gesprochen, und ich möchte es noch einmal wiederholen: Wir sind bereit, das bestehende NEW-START-Abkommen einfach bis Ende des nächsten Jahres zu verlängern, einfach den gültigen Vertrag zu verlängern. Wenn sie uns morgen den Vertrag per Post schicken, sind wir bereit, ihn zu unterzeichnen und nach Washington zurück zu schicken, dann braucht ihn der Präsident nur noch zu unterschreiben, wenn er dazu bereit ist. Aber bisher gibt es keine Antwort auf alle unsere Vorschläge. Und wenn NEW-START ausläuft, wird es nichts mehr auf der Welt geben, was ein Wettrüsten bremsen würde. Und das halte ich für schlecht.“

Putins Vorschläge liegen also seit Jahren auf dem Tisch, aber zuerst haben die USA gar nicht darauf reagiert und erst als Russland seine neuen Hyperschallraketen in Dienst gestellt hat, haben die USA Verhandlungen aufgenommen, die aber nicht vorankommen, weil die USA plötzlich fordern, dass China dem Vertrag beitreten soll (von Großbritannien und Frankreich ist hingegen nicht die Rede) oder dass man auch über taktische Atomwaffen sprechen solle, was aber ein offensichtlich vorgeschobenes „Argument“ ist, denn Fragen der taktischen Atomwaffen waren im INF-Vertrag geregelt, den die USA letztes Jahr einseitig gekündigt haben.

Die deutschen „Qualitätsmedien“ haben nun über Putins Vorschlag, den Vertrag einfach zu verlängern, berichtet, als sei das etwas ganz Neues. Ich zitiere als Beispiel den Spiegel-Artikel dazu, aber es stand praktisch wortgleich in allen deutschen Medien, weil sie Meldungen von AFP oder Reuters fast wortgleich übernommen haben, anstatt eigene Artikel darüber zu schreiben. Im Spiegel konnte man lesen:

„Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Verlängerung des „New Start“-Abkommens zur atomaren Abrüstung um ein Jahr ohne Vorbedingungen angeboten. Er schlage vor, das bestehende Abkommen mit den USA um mindestens ein Jahr zu verlängern, um umfassende Verhandlungen zu ermöglichen, sagte Putin nach Angaben des Kremls.“

Das klingt so, als sei das etwas ganz Neues, dabei schlägt Putin das seit Jahren vor. Aber der Spiegel-Leser soll das anscheinend nicht wissen, im Spiegel findet sich darüber jedenfalls kein Wort.Wie ratlos deutsche „Qualitätsmedien“ sind, wenn sie sich aus irgendeinem Grund gezwungen sehen, über Putins Abrüstungsvorschläge zu berichten, zeigt ein Artikel in der FAZ, der unter der Überschrift „NEW-START-VERTRAG: Was ist Putins Vorschlag wert?“ versucht, Putins Initiative in ein schlechtes Licht zu rücken. Er beginnt folgendermaßen:

„Russlands Präsident Wladimir Putin versteht sich darauf, Härte als großzügige Geste zu verkaufen. So ist es mit seinem neuen Vorschlag, den New-Start-Vertrag mit den Vereinigten Staaten „ohne Vorbedingungen“ um ein Jahr zu verlängern.“

Was ist an einem Abrüstungsvorschlag „Härte“? Und wieso ist es ein „neuer Vorschlag“?

Wie gesagt, der deutsche Leser soll nicht wissen, dass Putin bei jeder Gelegenheit Abrüstung fordert, das könnte ja das gewollte Bild von der „russischen Gefahr“ in Frage stellen, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ um jeden Preis kultivieren wollen.

Die deutschen (und andere westliche) Medien beziehen sich bei ihren Berichten auf eine im russischen Fernsehen übertragene Sitzung des russischen Sicherheitsrates, bei der Putin Außenminister Lawrow gebeten hat, den USA eine Verlängerung des Vertrages um ein Jahr vorzuschlagen, um in der Zeit zumindest in Ruhe verhandeln zu können, denn selbst wenn sich Moskau und Washington vor Ablauf des NEW START Vertrages im Februar noch einigen sollten, wäre die Ratifizierung eines geänderten Vertrages in so kurzer Zeit unmöglich, zumal in den USA bekanntermaßen die Wahlen das Land lähmen.

Eigentlich will Russland den Vertrag um mehrere Jahre verlängern, aber da die USA nach verhandeln wollen, hat Putin nun, um Zeit für Verhandlungen zu gewinnen, Lawrow folgendes gesagt:

„In diesem Zusammenhang habe ich einen Vorschlag, nämlich den bestehenden Vertrag bedingungslos um mindestens ein Jahr zu verlängern, um über alle Fragen, die in solchen Verträge geregelt werden, sinnvoll verhandeln zu können, damit sowohl unsere Länder, als auch alle Staaten der Welt, die an der Aufrechterhaltung der strategischen Stabilität durch ein so grundlegendes Instrument interessiert sind, nicht ohne einen Vertrag über strategische offensive Waffen gelassen werden.“

Die deutsche Medien tun so, als sei das etwas ganz Neues, dabei wiederholt Putin nur, was er seit Jahren bei jeder Gelegenheit sagt.

Allerdings ist das inzwischen auch schon wieder unwichtig geworden, denn die USA haben umgehend reagiert und Putins Vorschlag als „Rohrkrepierer“ bezeichnet und abgelehnt. Davon steht im Spiegel (bisher) jedoch nichts.


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. Dort gibt es auch ein Kapitel über die Migrationskrise in Europa, wo sie erfahren können, was Putin dazu sagt. Das Thema Terrorismus zieht sich natürlichm wie ein roter Faden durch das Buch und Putins Lösungsvorschläge unterscheiden sich in überraschender Weise von denen der westlichen Politiker.

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Warum der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien so gefährlich ist

An Europas Grenzen tobt ein Krieg zwischen Aserbeidschan und Armenien, der kräftig von der Türkei befeuert wird und das Potenzial hat, sich zu einem Flächenbrand auszuweiten. Aber in den „Qualitätsmedien“ findet er praktisch nicht statt. Daher berichte ich darüber.

Der Krieg fordert jeden Tag Todesopfer unter Zivilisten und weil es sich bei den beteiligten Ländern um ehemalige Sowjetrepubliken handelt und in Russland viele Armenier und Aserbaidschaner leben, ist der Krieg in den russischen Medien sehr präsent. Die russische Nachrichtenagentur TASS zu lesen, ist derzeit sehr anstrengend, weil es in jeder Stunde mehrere Meldungen über alle Details der Kampfhandlungen gibt.

Bei dem Krieg geht es um die Region Bergkarabach, die sich von Aserbeidschan losgesagt hat und seit 1994 als international nicht anerkannte Republik existiert. Die Region ist umstritten und war einst von christlichen Armeniern und muslimischen Aserbaidschanern bewohnt. Im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion fanden dort ethnische Säuberungen statt, Armenier mussten aus Aserbeidschan fliehen und umgekehrt. Und auch aus Bergkarabach wurden die Aserbaidschaner vertrieben.

Aserbeidschan will das Gebiet nun gewaltsam zurückholen, das verkündet der aserbaidschanische Präsident ganz offen im Fernsehen und unterstützt wird er dabei von der Türkei. Dass Aserbeidschan den aktuellen Krieg begonnen hat, ist kaum mehr strittig.

Aber den deutschen Medien ist der Krieg relativ egal, es wird jedenfalls kaum darüber berichtet. Das dürfte daran liegen, dass er nicht dazu taugt, das anti-russische Narrativ zu bedienen, denn Russland spielt in dem Konflikt die Rolle des Vermittlers und hat es sogar geschafft, erste direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien in Moskau zu organisieren. Allerdings hat der dabei geschlossene Waffenstillstand kaum eine Stunde gehalten.

Man könnte den Krieg auch nutzen, um schlecht über Erdogan zu berichten, der Aserbeidschan offen unterstützt. Aber aus irgendeinem Grund scheinen die deutschen Medien derzeit nicht allzu interessiert daran zu sein, noch schlechter über Erdogan zu berichten. Das ist bemerkenswert, denn normalerweise sind sie gegenüber Erdogan nicht so zurückhaltend.

Das lässt Raum für Spekulationen, denn der regionale Konflikt um Bergkarabach kann sich schnell zu einem großen Krieg ausweiten, in den auch der Iran und im schlimmsten Fall sogar Russland hineingezogen werden. Auf iranischer Seite schlagen immer wieder Geschosse aus Aserbaidschan ein und im Iran gibt es eine große aserbaidschanische Minderheit, die radikalisiert werden könnte.

Russland hingegen ist im Rahmen eines Verteidigungsbündnisses einiger GUS-Staaten mit Armenien verbündet und sollten sich die Kämpfe von Bergkarabach auf armenisches Gebiet ausbreiten, wäre Russland im Rahmen des Bündnisses zum Beistand verpflichtet. Aserbeidschan hingegen hat das Bündnis vor Jahren verlassen.

Der Konflikt könnte also schnell außer Kontrolle geraten, was für den deutschen Medienkonsumenten dann absolut überraschend käme, da man in Deutschland von dem Krieg und den damit verbundenen Gefahren nichts hört. Da in Deutschland über den Konflikt nicht berichtet wird, übersetze ich einen aktuellen Bericht aus den russischen Fernsehnachrichten.

Beginn der Übersetzung:

Die Türkei könnte hinter der Eskalation des Konflikts in Bergkarabach stehen. Das berichtet die Zeitung Kommersant unter Berufung auf ihre eigenen Quellen. Demnach könnte Ankara Baku sowohl mit Waffenlieferungen als auch mit der Entsendung türkischer Militärspezialisten helfen. Darüber ist es laut Kommersant die türkische Regierung, die Kämpfer aus Syrien und Libyen rekrutiert und nach Karabach schickt.

Die Äußerungen von Ankara und Baku gehen nicht über gegenseitige politische Unterstützung und gemeinsame Übungen hinaus – die letzten derartigen Manöver fanden im Juli und August dieses Jahres statt. Aber in Wirklichkeit könnte die Beteiligung der Türkei an Aserbaidschans Aktionen wesentlich schwerwiegender sein.

Laut Kommersant, der sich auf eigene militärische und diplomatische Quellen beruft, blieb nach den letzten Manövern angeblich eine bedeutende Gruppe türkischer Militärs in Aserbaidschan, die eine koordinierende und führende Rolle bei der Planung und Durchführung der Offensive in Bergkarabach spielen sollte.

Es ist bekannt, dass mindestens 600 Soldaten folgendermaßen in Aserbaidschan verteilt wurden: 250 Personen, eine taktische Gruppe und Ausbilder, in Nakhichevani, 90 Militärberater in Baku, 20 Personen auf dem dortigen Marinestützpunkt und in der Militärschule; 120 Leute auf der Gabala Air Base; Drohnenpiloten auf dem Flugplatz Dallar, Ausbilder auf dem Flugplatz Evlah und im 4. Armeekorps, das in der Nähe des Dorfes Pirekeshkul stationiert ist.

Alle diese Leute wurden, wenn man den Quellen des Kommersant glaubt, Ende August, etwa einen Monat vor Beginn der neuen Eskalation in Karabach, in Aserbaidschan stationiert.

„Die Türkei hat die aktuelle Eskalation des Konflikts stimuliert. Und es geht nicht nur darum, dass Ankara versucht, Aserbaidschan bei der Eroberung Bergkarabachs zu helfen. Es geht um Bergkarabach selbst. Die Türkei fordert die Russische Föderation heraus und stellt Russlands Kontrolle im Kaukasus in Frage“, sagte Gevorg Mirzayan, Assistenzprofessor für Politikwissenschaft.

Und während der Kämpfe, die am 28. September begannen, trafen in Aserbaidschan der türkische Kommandeur der Bodentruppen Umit Dundar und Verteidigungsminister Hulusi Akar zusätzlich zu den zuvor eingetroffenen Militärberatern ein. Die Quellen von Kommersant behaupten, dass sie diejenigen waren, die die Operation vor Ort geleitet haben.

„Wir erinnern uns, wie Erdogan die nationale Idee „Zwei Länder, ein Volk“ verkündet hat. Das bedeutet, dass die Türkei und Aserbaidschan ein einziges Volk sind, das in Zukunft in einem einheitlichen Staat leben wird. Erdogan hat wiederholt von seinen Ambitionen gesprochen, wenn schon nicht das Osmanische Reich, also den großen Turan – wie der türkische Staat genannt wurde – wiederzubeleben, zumindest eine starke Türkei zu schaffen, die Einfluss in Nordafrika, dem Nahen Osten und Zentralasien haben soll. Gleichzeitig ist der Kaukasus bei dieser strategischen Aufgabe eine Schlüsselregion und ein Tor zu anderen geopolitischen Räumen“, erklärt Alexei Bychkov, Politikwissenschaftler und Leiter der GUS-Abteilung am Institut für Politische Studien und Direktor des Instituts für Internationale Beziehungen.

Parallel lieferte die Türkei kontinuierlich militärische Ausrüstung, Feuerwaffen und anderes mehr nach Aserbaidschan.

Dutzende von Videos und Fotos von syrischen Militanten aus als Terrorgruppen bekannten Gruppen, die angeblich abrupt ihr Einsatzgebiet gewechselt haben und nun auf der Seite Aserbaidschans kämpfen, sind seit langem in sozialen Netzwerken zu sehen.

Laut Kommersant sind syrische,, und übrigens auch libysche Radikale, tatsächlich bereits in Karabach. Sie werden von Vertretern von Gruppen rekrutiert, die der Türkei treu ergeben sind. Die Verlegung der Söldner wird angeblich vom türkischen Geheimdienst und dem Verteidigungsministerium überwacht. Allein in der ersten Oktoberwoche wurden bis zu 1.300 syrische Kämpfer und mindestens eine Gruppe von 150 libyschen Söldnern in das Konfliktgebiet Karabach entsandt. Warum sich so viele Menschen bereit erklärten, in das ihnen unbekannte Land zu gehen, liegt auf der Hand: Ankara ist bereit, großzügig dafür zu zahlen.

„Zunächst einmal versucht die Türkei, die Zahl der aserbaidschanischen Särge zu minimieren, da niemand die syrischen Särge zählen wird. Denn wenn Alijew zum Beispiel keine Ergebnisse erzielt, aber 5.000 oder 6.000 aserbaidschanische Soldaten verliert, dann wird es viele Fragen von Seiten der aserbaidschanischen Bevölkerung geben, was die Türkei vermeiden will. Zweitens sieht die Türkei die Militanten als ein Element der Kontrolle über Aserbaidschan: Sie werden höchstwahrscheinlich auch nach Kriegsende im Konfliktgebiet bleiben. Und drittens nutzt die Türkei Militante, um gegen den Iran und die Russische Föderation zu spielen. Die Militanten liegen in der Nähe der iranischen Grenzen. Und stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn einer von denen einen iranischen Grenzschützer erschießt! Es wird einen Krieg und einen Aufstand der Aserbaidschaner im Iran geben, weil jeder denken wird, dass der Iran Aserbaidschan angreift“, sagte Gevorg Mirzayan.

Söldnern, die in den Kaukasus in den Krieg ziehen wollten, wurde ein „Handgeld“ von 1.500 US-Dollar plus eine monatliche Vergütung von bis zu 2.000 US-Dollar geboten. Vor ihrer Entsendung nach Aserbaidschan sollen Ausweispapiere und persönliche Kommunikationsmittel der Söldner beschlagnahmt worden sein. Ihnen wurde mitgeteilt, dass ihre Dienste für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten erforderlich seien. Laut Kommersant wurde zum Zeitpunkt der Waffenruhe in Bergkarabach eine weitere Gruppe von Söldnern aus Syrien mit 1.500 Mitgliedern gebildet. Die kann auch jederzeit nach Bergkarabach verlegt werden.

Meldungen, dass die Türkei wahrscheinlich in den Konflikt in der Region verwickelt ist, sind auch in einer Reihe renommierter westlicher Zeitungen erschienen, darunter The Wall Street Journal und The Washington Post.

Erklärungen über den negativen Einfluss der Türkei auf die Ereignisse in Karabach wurden kürzlich sowohl vom französischen Außenministerium, als auch vom französischen Staatsoberhauptes selbst abgegeben.

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