In Berlin kontrollieren ungeimpfte Polizisten die Einhaltung der 2G-Regeln

„Regelung ad absurdum geführt“Coronavirus - Lockdown in Berlin

dpa/Michael Kappeler/dpa

Polizisten patrouillieren auf Alexanderplatz in Berlin

In Berlin müssen Polizisten oder Mitarbeiter des Ordnungsamtes nicht gegen Corona geimpft sein – auch dann nicht, wenn sie die Einhaltung der 2G-Regel kontrollieren. Während die Berliner SPD dieses Paradoxon moniert, rechtfertigt sich die Polizei und verweist auf rechtliche Vorgaben.

Wer in Berlin im Restaurant essen oder zum Friseur gehen möchte, muss geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Paradoxerweise gelten diese Vorschriften aber nicht für diejenigen, die das Einhalten der 2G-Regel überprüfen: Tatsächlich werden die Regeln von Polizisten und Mitarbeitern des Ordnungsamts kontrolliert, die selbst nicht geimpft sind, wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

In Berlin kontrollieren ungeimpfte Polizisten und Ordnungsamt-Mitarbeiter die Einhaltung der 2G-Regel

Ein Umstand, der in der Hauptstadt viel Unverständnis auf sich zieht. „Wenn 2G von Behördenmitarbeitenden kontrolliert wird, die sich selbst nicht daran halten, wird diese Regelung unglaubwürdig und ad absurdum geführt“, sagt Tom Schreiber, innenpolitischer Sprecher der Berliner SPD, der „Berliner Morgenpost“. Schreiber nimmt an, dass eine gerichtliche Überprüfung diese Rechtsfassung leicht kippen könne.

Quelle

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