Auch ein US-amerikanischer Kriegsgefangener gibt ein Telefoninterview

Vor einigen Tagen sind im Donbass US-Amerikaner in Kriegsgefangenschaft geraten. Einer von ihnen hat den amerikanischen Journalisten John Mark Dougan angerufen und ihm ein Interview gegeben.

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7. Juli 2022 17:00 Uhr

Im Gefängnis in Donezk scheint sich herumzusprechen, dass der in Moskau lebende amerikanische Journalist John Mark Dougan bereit ist, mit den Gefangenen Ausländern Telefoninterviews zu führen. Den Kriegsgefangenen westlichen Söldner droht die Todesstrafe und sie haben ein Interesse daran, ihre Geschichten zu erzählen, um Druck auf ihre Regierungen auszuüben, sie irgendwie freizubekommen.

Die westlichen Regierungen zeigen daran nämlich faktisch kein Interesse, weil sie dazu direkt mit den Donbass-Republiken verhandeln müssten, was sie ablehnen. Die westlichen Regierungen und Medien machen Propaganda für die Ukraine und bringen ihre eigenen Bürger damit dazu, als freiwillige Söldner in einen sinnlosen Krieg zu ziehen. Und wenn sie dabei in Kriegsgefangenschaft geraten, werden sie allein gelassen.

Nachdem Dougan schon zwei Interviews mit einem Briten geführt hat, der in Donezk als Söldner zum Tode verurteilt wurde, hat ihn nun überraschend ein Amerikaner angerufen, der seit kurzem in Donezker Kriegsgefangenschaft ist. Das Telefonat war vor allem deshalb interessant, weil der Amerikaner erzählt hat, dass er aufgrund der westlichen Propaganda in den Krieg gezogen ist und keine Ahnung davon hatte, was im Donbass tatsächlich vor sich geht.

Der Mann wirkte ehrlich schockiert, denn er hat nichts davon gewusst, dass in der Ukraine seit acht Jahren Bürgerkrieg herrscht und da er nun in Donezk im Gefängnis sitzt und jeden Tag mitbekommt, wie die ukrainische Armee die Wohngebiete in Donezk mit Artillerie und Raketen beschießt, fühlt er sich von seiner Regierung und seinen Medien einfach nur ver****t und benutzt.

An dem Tag, als das Interview stattgefunden hat, sah es in Donezk übrigens so aus.

In dem Interview wurde auch eine ukrainische Einheit erwähnt, die sich „Medwedi SS“ („Bären SS“) nennt und für Sabotageakte und Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Donbass verantwortlich ist. Sie nennt sich nicht zufällig „SS“, aber bitte vergessen Sie nie, dass es russische Propaganda ist, wenn behauptet wird, die heutige Ukraine sei ein Nazi-Staat.

Hier ist das Interview mit dem US-Amerikaner Alexander Drueke. Leider komme ich derzeit nicht dazu, das Video zu übersetzen, daher hat es keine deutschen Untertitel.

Video

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