US-Abgeordnete warnen schon lange davor, dass die meisten der nach Kiew gelieferten Waffen, in einem „Schwarzen Loch“ verschwinden, weil es keinen funktionierenden Kontrollmechanismus gibt. Die Ukraine ist ein hochgradig korrupter Staat und auch Europol warnt schon seit Monaten, dass ein Teil der Waffen, darunter auch Panzerabwehrraketen und Flugabwehrraketen vom Typ Stinger, auf dem europäischen Schwarzmarkt landen und so islamistischen Terroristen oder der organisierten Kriminalität in die Hände fallen können. Mitte Juli war ich dabei, als mein amerikanischer Kollege John Marc Dugan den in Donezk zum Tode verurteilten Briten Aiden Aslin interviewt hat, der vor seiner Zeit in der Ukraine bei der kurdischen YPG in Syrien gegen den IS und die Türkei gekämpft hat. Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes haben sich nach seinen Angaben an ihn gewandt, damit er Kontakte zur YPG herstellt, der die Ukraine dann Waffen geliefert hat, die sie aus dem Westen bekommen hat. An diesen Waffenschiebereien verdienen demnach hohe ukrainische Offiziere und Regierungsmitglieder, weshalb es nicht überraschen kann, dass sich Kiew als Reaktion auf Kritik aus Washington gegen Kontrollmechanismen ausgesprochen hat, weil die die Waffenlieferungen angeblich verzögern würden. Und überhaupt, so Kiew, seien all die Vorwürfe nur russische Propaganda. Der Spiegel gefiel sich dabei übrigens – wie für ihn üblich – in der Rolle von Kiews Helfer und hat seinen Lesern die entscheidenden Details und Fakten einfach verschwiegen. Nun hat der amerikanische Fernsehsender CBS eine Doku über das Thema angekündigt, über die es auf der Seite des Senders bereits Informationen gibt. Darüber hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt. Beginn der Übersetzung:

Medien: Der größte Teil der westlichen Militärhilfe für die Ukraine erreicht ihr Ziel nicht

Kiew erhält 30 bis 40 Prozent der Waffen, berichtet der Fernsehsender CBS.Der größte Teil der von westlichen Ländern an die ukrainischen Streitkräfte gesandten Militärhilfe erreicht nicht ihr Ziel in dem Land. Diese Schätzungen stammen aus einer Dokumentation von Journalisten des US-Fernsehsenders CBS, die am Sonntag ausgestrahlt wird. Auszüge daraus wurden diese Woche auf der Website des Senders veröffentlicht.„Die meisten dieser Waffen und militärischen Güter kommen an der polnischen Grenze an, wo sie von den USA und den NATO-Verbündeten schnell <…> an ukrainische Beamte übergeben werden. Damit endet die Kontrolle der USA“, so der Sender.„Es kommt alles über die Grenze, dann passiert irgendwas, und nur etwa 30 Prozent erreichen ihren Bestimmungsort“, erklärte Jonas Ohman, Leiter der in Litauen ansässigen Nichtregierungsorganisation Blue-Yellow, die sich um den Transfer von Militärhilfe an die Ukraine kümmert, im April gegenüber Reportern. „Nach meinen Schätzungen sind es 30 bis 40 Prozent“, fügte er hinzu.„Es gibt mächtige Leute, Oligarchen, politische Figuren“, erklärte Ohman und verwies auf die Korruption in der Ukraine. Er stellte fest, dass in den ukrainischen Machtstrukturen „den ganzen Tag über ein Machtkampf stattfindet“Der US-Söldner Andy Milburn, der früher im US-Marinekorps diente und jetzt das ukrainische Militär ausbildet, sagte ebenfalls, dass die Militärhilfe ohne Kontrolle aus Washington kaum in vollem Umfang bei den Empfängern im Lande ankommt. „Ich kann Ihnen sagen, dass die Einheiten an der Front zweifellos nicht alles davon bekommen“, fügte der Söldner hinzu und bezog sich dabei auf Drohnen, Switchblade-Granaten, Schutzwesten und andere Gegenstände, die von westlichen Ländern geliefert werden.Der Film zitiert Donatella Rovera von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die Daten über Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine sammelt. Sie wies darauf hin, dass die Waffen, die westliche Länder an die Sicherheitskräfte im Irak und in Afghanistan geliefert hatten, diese oft nicht erreicht haben, sondern in die Hände von Extremisten gelangt sind. „Um das zu vermeiden, brauchen wir Kontrollmechanismen“, sagte sie.

Russlands Operation und die Schritte des Westens

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Xinhua am 30. April, dass die NATO-Länder alles tun würden, um Russland durch politische Vereinbarungen bei der Durchführung der Militäroperation in der Ukraine zu behindern. Der Außenminister sagte, dass ein endloser Strom verschiedener Waffen in die Ukraine geliefert werde. Nach seinen Worten geschieht all das unter dem Vorwand des „Kampfes gegen die Invasion“, während die USA und die EU in Wirklichkeit die Absicht haben, Russland „bis zum letzten Ukrainer“ zu bekämpfen, und ihnen das Schicksal der Ukraine als unabhängiges Subjekt in den internationalen Beziehungen völlig gleichgültig ist.Zuvor hatten Lawrow und andere russische Offizielle auch auf die Gefahr hingewiesen, dass die vom Westen an die Ukraine gelieferten Waffen in andere Regionen gelangen könnten. Der russische Botschafter in den USA, Anatoly Antonow, hat wiederholt gewarnt, dass die Militarisierung der Ukraine durch den Westen eine direkte Bedrohung für die europäische und globale Sicherheit darstellt. Moskau fordert die Unterstützer des Kiewer Regimes auf, das Blutvergießen in der Ukraine nicht weiter zu fördern und ernsthaft über die Folgen ihres Handelns nachzudenken, erklärte der Diplomat mit Blick auf die Waffenlieferungen des Westens an Kiew.Am 24. Februar hat der russische Präsident Wladimir Putin die Militäroperation verkündet, nachdem die Chefs der Donbass-Republiken um Unterstützung gebeten hatten. Er betonte, dass die Pläne Moskaus keine Besetzung ukrainischer Gebiete vorsähen, sondern die Entmilitarisierung und Entnazifizierung des Landes zum Ziel hätten. Als Reaktion auf die Entscheidung Russlands begann der Westen mit der schrittweisen Verhängung zahlreicher umfangreicher Sanktionen gegen das Land. Gleichzeitig haben westliche Staaten begonnen, Kiew mit Waffen und militärischer Ausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar zu versorgen. Eine Reihe westlicher Politikern hat zugegeben, dass es sich im Wesentlichen um einen Wirtschaftskrieg gegen Russland handelt.Ende der Übersetzung


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